Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spiritualität'

Familien sollten zusammen bleiben

Zwei Fragen, die ich über Liebe, Heirat und Scheidung erhielt:

Frage: Ich habe von jemandem gehört, dass die sexuelle Beziehung eines Paares ein Hinweis auf ihren Stand in der spirituellen Welt darstellt. Umfragen zeigen aber, dass 65% der Menschen ihre Anziehung für ihren Partner nach zwei Jahren verlieren, obwohl einige von ihnen dennoch eine wunderbare Beziehung führen. Es scheint, dass 65% der Familien sich trotz Kinder trennen sollten, obwohl Scheidungen unsere Kinder kaputt machen!

Meine Antwort: Familien sollten zusammen bleiben und um dies zu erreichen, muss man Kompromisse eingehen, so viele wie möglich.

Frage: Meine Frau ist 14 Jahre jünger als ich. Sie ist keine Jüdin und war nie an Spiritualität interessiert, aber sie konvertierte zum Judentum, damit wir heiraten konnten. Wir haben einen zwei Jahre alten Sohn. Wir trennten uns wegen ihrer Sturheit: Sie denkt immer, sie habe Recht. Sie ist materialistisch und liebt alles was „glänzt“. Ich gab ihr alles was ich konnte, und sogar mehr, da ich im Moment am Rande des Ruins bin.

Trotzdem liebe ich sie immer noch und sie liebt mich auf ihre eigene Art, aber unsere Egos hindern uns daran, es wieder hinzukriegen. Zusätzlich habe ich Angst vor einer weiteren Scheidung. Trotz allem, sie lachen zu sehen, macht mich glücklich. Ist das Liebe oder befriedige ich nur mein eigenes Ego? Vielleicht wird mir Ihr Rat helfen.

Meine Antwort: Das Beste ist, das zu tun, was Sie vorher getan haben: Bleibt zusammen, in Liebe und mit eurem Sohn.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Beziehung des Menschen mit dem Schöpfer ist wie eine dramatische Liebesgeschichte
Blog-post: So einigen Sie sich mit ihrem Partner!
Artikel: „Wie baut man eine spirituelle Beziehung bzw. Partnerschaft auf ?“

Offener Brief an die G20: Wegbeschreibung aus der Krise


Ein offener Brief an die Führenden der G20 im Hinblick auf ihr Treffen am 2. April in London

Thema: Der Zustand der Welt

Liebe Führer der G20,

mein Name ist Michael Laitman, ich bin Professor für Ontologie, PhD in Philosophie und Kabbala sowie Master of Science in medizinischer Biokybernetik. Ich bin Gründer und Präsident von Bnei Baruch, eine in Israel gegründete internationale Organisation mit Zweigstellen in Nordamerika, Zentral- und Südamerika und Europa (Ost und West). Auf meiner Webseite www.kabbalah.info gebe ich einer Zuhörerschaft von 2 Millionen Menschen weltweit täglich kostenfreien Unterricht in Kabbala und Spiritualität. Der Unterricht wird simultan in sieben Sprachen übersetzt: Englisch, Spanisch, Hebräisch, Russisch, Französisch, Türkisch und Deutsch. Ich besitze auch den Fernsehkanal 66 beim israelischen Satelliten- und Fernsehprovider YES.

Ich schreibe Ihnen in ernster Sorge um die Zukunft der Welt. Der Grund, warum ich mich an Sie wende, liegt in meiner Überzeugung, dass Sie die einzigen sind, die eine sichere Welt garantieren können, in der alle Menschen ungeachtet ihrer Religion, Herkunft, Geschlecht oder Nationalität ein Leben in Frieden, Gesundheit und Unabhängigkeit führen können.

Ich möchte zunächst meine tiefsten Respekt und meine Bewunderung für Ihre Initiative zum Ausdruck bringen, durch die Sie sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene dafür einsetzen, diese mehrdimensionale Krise, der wir derzeit ausgeliefert sind, zu lösen. Wie Sie selber schon öfters in Ihren Ansprachen erwähnten, liegt die Einmaligkeit der heutigen Krise in der Globalisierung. Daher ist auch eine globale Lösung von Nöten. Doch bevor ich meinen Lösungsvorschlag präsentiere, möchte ich kurz auf die Ursachen der Krise eingehen.

Die Wurzel der Krise – das globale Ego

Wenn wir die Menschheitsgeschichte analysieren, wird offensichtlich, dass die Menschheit durch die Kraft des egoistischen Wunsches, welcher sich in uns seit Anbeginn der Zeit entwickelt, angetrieben wird. Mit der Entwicklung dieses Wunsches erfanden wir immer ausgefeiltere Methoden, ihn zu befriedigen.

Im 21. Jahrhundert aber änderten sich die Spielregeln. Wir wechselten von einer „persönlichen“ Entwicklung zu einem integralen System, in welchem alle Teile voneinander abhängig sind. Das Ego, welches unser Hauptantrieb war, wurde zu einem globalen Ego, welches uns alle in einem Teufelskreis verbindet. Von dem Moment an, als wir uns zu einem globalen und integralen System vereinten, wurden wie bei jedem anderen System in der Natur unsere Stärke und Zukunftsfähigkeit von dem gegenseitigen Verantwortungsgefühl aller Menschen abhängig.

Ein Problem wurde offensichtlich: Während unsere Beziehungen immer mehr in einander griffen, verhielten wir uns selbst aber nach wie vor egoistisch – daher die Krise.

Die Lösung – Bildung
Das geschlossene System der Zivilisation treibt uns dazu, die Wichtigkeit einer bewussten Beteiligung der gesamten Menschheit zu erkennen. Unsere gegenseitige Abhängigkeit nötigt uns dazu, dass wir alle dieses System verstehen und uns rücksichtsvoll den anderen gegenüber verhalten.

Daher setzt die Lösung der Krise eine Veränderung des Bewusstseins aller Menschen voraus. Jede Person muss erkennen, dass in einer globalisierten Welt das Schicksal des einzelnen in seiner Einstellung den anderen gegenüber liegt.

So wie wir ein Bildungssystem etabliert haben, das unsere Kinder auf das Leben vorbereitet, müssen wir nun ein globales System erschaffen, das erklärt, wie die Menschen ihr Leben in einer neuen globalisierten Welt leben sollen – entsprechend dem Prinzip aller Religionen „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Wenn wir so ein System etablieren, werden wir umgehend den Heilungsprozess der Gesellschaft spüren, denn wenn sich die Menschen der neuen Gesetze der Welt gewahr sind, werden sie sich zueinander auf neue Art und Weise verhalten, in Fürsorge.

Wir müssen die Wirtschaftssysteme und die politischen Systeme erneuern, denn alle anderen Systeme werden sich entsprechend unseres Bewusstseins der Verbundenheit bzw. unserer Vernetzung anpassen.

Wir sind mit einer facettenreichen globalen Krise konfrontiert. Daher benötigen wir eine globale Bildung, um richtig auf die diversen speziellen Krisen zu reagieren.

Der Arbeitplan

Weil die überwiegende Mehrheit der Menschen sich durch die öffentliche Meinung beeinflussen lässt, müssen wir, um den Fokus der Menschheit auf eine konstruktive Geisteshaltung zu verlagern und um ein neues Wertesystem zu erschaffen, die Kraft der Gesellschaft nutzen.

Daher schlage ich folgende Schritte vor:

  • Ein internationales unpolitisches Bildungszentrum zu etablieren, in dem sich berühmte Wissenschaftler der harten Wissenschaften und der politischen Wissenschaften der ganzen Welt versammeln. Diese Experten werden eine Vielfalt von erläuterndem Inhalt über den neuen Zustand der Welt entwickeln und mit den Medien zusammenarbeiten, um ihre Ansichten zu publizieren.
  • Eine Arbeitsgruppe bilden, die die Pläne zur Erhöhung des sozialen Bewusstseins auf der ganzen Welt fördern.
  • Bestimmen, dass jedes Medium Programme produziert, die die Menschen über unsere Vernetzung informieren und dies mindestens 30 Minuten täglich zur Hauptsendezeit.
  • Alle großen Werbeagenturen darüber in Kenntnis setzen, dass Werbungen, die einen negativen Effekt auf die Gesellschaft haben können, nicht im öffentlichen Radio und TV ausgestrahlt werden.
  • Zusätzlich sollten wir eine von den Regierungen unterstützte Kampagne starten, die aufklärende Informationen über das Ausmaß unserer Vernetzung bzw. Verbundenheit anbietet.
  • Jede Schule dazu verpflichten, in ihrem Lehrplan Hinweise zu den Regeln, die sich aus der neuen Gesellschaft ergeben, aufzunehmen. Damit einher sollte es einen täglichen Unterricht geben, in dem Studenten die menschlichen Beziehungen, die in einem globalisierten Zeitalter vorherrschen, diskutieren können.
  • Preise und andere finanzielle Zuwendungen für Produktionen in Literatur, Kunst, Kino, Theater und Journalismus entsprechend dem Ausmaß ihres Nutzens für die Gesellschaft vergeben.

Als Anführer der größten Länder könnten Sie die Institution einer globalen (Aus-)Bildung einführen, die die Welt so verzweifelt braucht.

Indem Sie das tun werden die Länder nicht nur ihre Sorge um die Menschheit beweisen sondern sie sogar vorantreiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Laitman

Kabbala ist die präziseste Sprache, um Spiritualität auszudrücken

Zwei Fragen, die ich über das Studium spiritueller Texte erhielt:

Frage: Kann Ihr Unterricht das Studium der Gemara ersetzen? Worin besteht die Verbindung zwischen Gemara und der Wissenschaft der Kabbala?

Meine Antwort: Gemara ist die Fortsetzung der Mishna. Beides sind Teile des Babylonischen Talmud. Alle diese Texte sprechen über den Schöpfer und die Schöpfung, die Korrektur der Schöpfung und das Erreichen des Zieles – Angleichung an den Schöpfer. Etwas anderes als das gibt es für einen Menschen in dieser Welt nicht zu tun; es ist der Grund, weshalb er hier ist.

Um dies zu erklären, gebrauchten Kabbalisten vier Sprachen: Tanach, Alachot, Agadot und die Sprache der Kabbala. Die Sprache der Kabbala ist die präziseste, und deshalb wird sie von Kabbalisten am häufigsten verwendet. Nur gelegentlich greifen sie auf eine andere Sprache zurück. Alle diese Texte sprechen nur über die Handlungen des Schöpfers. Deshalb werden diese Bücher „heilig“ genannt. Siehe Baal HaSulam´s Artikel „Die Lehre der Kabbala und ihr Wesen“, den Abschnitt „Die vier Sprachen, die in der Weisheitslehre benutzt werden“ und meinen Artikel „Die Sprache der Kabbala“, den Abschnitt „Vier Sprachen“.

Frage: Nachdem ich Ihren Unterricht seit langer Zeit anhörte, kam ich schließlich zum Schluss, dass sie dieselbe Sache immer wieder wiederholen, und sie nur unterschiedlich ausdrücken. Tun Sie das absichtlich oder ist es für Sie nur bequemer und angenehmer keine neuen Dinge aus den Quellentexten zu enthüllen? Beispielsweise haben ich nie gehört, dass Sie neue Aspekte aus der Mikra (einer der biblischen Quellentexte) zu enthüllen versucht hätten. Aber Sie sind ein Kabbalist und sollten daher die innere Bedeutung dieser Schriften sehen.

Meine Antwort: In unserem Unterricht folgen wir einem bestimmten Programm, so wie es die Studenten von Rabash taten. Sie können dies mit jedem seiner Studenten nachprüfen. Ich diskutiere auch die wöchentlichen Kapitel der Tora in meinen TV Sendungen. Alle diese Programme sind im Internet verfügbar.

Verwandtes Material:
Blog-post: So lesen Sie die Tora richtig!
Blog-post: Zu beten bedeutet sich selbst zu richten
Baal HaSulam Artikel: Kommentar über „Der Baum des Lebens“ des ARI, Teil1
Artikel: Wer ist ein Kabbalist?
Artikel: Die verborgene Bedeutung der Bibel

 

Ehe und Kabbala


Zwei Fragen, die ich über die Ehe erhielt:

Frage: Gerade kam ich vom Kongress zurück, der so wunderbar war, wie ich es erwartet hatte! Eines der Dinge, die ich bemerkte, war, dass viele Menschen, einschließlich mir selbst, darüber nachzudenken begannen, sich mit einem anderen Kabbalastudenten zu verheiraten und eine kabbalistische Familie zu gründen. Jedoch hörte ich auch einige Menschen sagen, dass es nicht wirklich von Bedeutung ist, wen man heiratet, da es um das spirituelle Ziel geht. Aber sollte es nicht mehr Gemeinsamkeiten zwischen den Partnern geben als nur Kabbala?

Meine Antwort: Eine Person, die Kabbala in einer ernsthaften Weise studiert, braucht einen Partner, der sie oder ihn unterstützt und versteht. Sonst wird ihr gemeinsames Leben nicht funktionieren. Wenn Sie bereits verheiratet sind, dann sollten Sie alles daran setzen, damit Ihr Partner Sie versteht und Ihre Studien unterstützt. Im Gegenzug sollte er ständig Ihre Dankbarkeit und Nachsicht erhalten, wenn es um andere Probleme geht, die Sie gemeinsam haben.

Frage: Mein Mann studiert seit langem in einer Gruppe, aber mein Punkt im Herzen ist noch nicht erwacht. Von Anfang an war ich verpflichtet mich anzupassen, und ich lebe nach den Regeln von Bnei Baruch, weil ich keine andere Wahl habe. Eine Scheidung kommt für uns beide nicht in Frage. Kabbala sagt, dass es keinen Zwang in der Spiritualität gibt. Aber kann diese Situation nicht als Zwang mir gegenüber betrachtet werden?

Meine Antwort: Jeder Ehegatte muss verstehen, wenn der andere ein Bedürfnis hat, die Bestimmung des Lebens zu erreichen, dass diesem Verlangen nichts entgegengesetzt werden kann, da es das einzige Verlangen ist, das höher ist als unser Leben.
Jedoch verstehe ich Sie, denn wenn Sie noch nicht das Verlangen haben, die Bestimmung Ihres Lebens zu erreichen, können Sie eine andere Person nicht verstehen, die danach strebt. In diesem Fall sollten Sie einfach den Studien Ihres Mannes zustimmen. Außerdem denke ich, Kabbala zu studieren ist ein besseres Hobby als andere Interessen, die verheiratete Männer oft haben.

Wenn Ihr Mann Ihnen nachgeben würde, würde das ein noch größerer Zwang sein. Ich denke nicht, dass er Sie zwingt, sich mit der spirituellen Arbeit zu beschäftigen, und ich verstehe die Behauptung nicht, „ich lebe entsprechend den Regeln von Bnei Baruch, weil ich keine andere Wahl habe.“ Was bedeutet es, nach den Regeln von Bnei Baruch zu leben? Frauen müssen nicht zu unserem Zentrum kommen. Es gibt keine Studien oder andere Verantwortungen für Frauen. Sie und Ihre Kinder können völlig fremd zu uns sein!

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Verwandtes Material:
Blog-Beiträge zu „Ehe“

Die globale Krise bringt das Ende des Glamour

In den Nachrichten: Heuer wird die traditionelle Vanity Fair wegen der globalen Krise keine Spur von Glamour haben. Die traditionelle Glamourparty des Vanity Fair Modemagazins, die jedes Jahr nach den Oscar Awards veranstaltet wird, wird dieses Jahr bei weitem nicht die gewohnt glamourösen Teilnehmer des Events haben. Da die globale Wirtschaftskrise alle Gebiete betrifft, entschieden die Leiter des angesehenen Magazins, eine eher bescheidene Party zu organisieren und die Liste der Geladenen so weit wie möglich zu reduzieren. „Wir wollen die Kosten dieses Jahr einschränken“, sagte der Herausgeber des Magazins und fügte hinzu, dass die Party dem Fest des Magazins vor 15 Jahren ähneln würde, das wirklich sehr bescheiden war.

Mein Kommentar: Naturgemäß wird alles, was von Menschen künstlich geschaffen wurde, letztendlich zu einem Ende kommen. Nur die natürliche Existenz wird bleiben, zusammen mit der spirituellen Entwicklung.

Glamour ist häufig so geschmacklos, weil Menschen nur „glänzen“ wollen. Aber das geht ohnehin verloren. Glamour hat sich selbst überlebt.

Die Krise bedeutet nicht, dass die Welt auseinanderfällt, sondern ihre falsche, glänzende Hülle. Und wie ein Huhn aus einem Ei geboren wird, wird die Schale zerbrochen, um neues Leben zu offenbaren – eine neue Welt, die durch ewige Gesetze der Natur existiert, die Gesetze des Gebens und der Liebe.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Finanzkrise ist zu unserem Besten
Blog-post: Auch Hollywood ist von der Weltkrise betroffen

Ratschlag für Anfänger

Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Kabbala studiert:

Frage: Nach vier Monaten intensiven Studiums und Lesens von Das Buch Sohar während 18 Stunden täglich, fühlte ich eine Freude, die jenseits dieser Welt ist. Ich war übermannt von der Offenbarung von etwas Neuem. Das dauerte 30 Sekunden und verschwand danach, da ich unfähig war, dieses Gefühl auszuhalten. Dann hörte ich auf zu studieren, denn es war unerträglich schwierig. Mein Körper wurde schwer und ich funktionierte nicht mehr. Später nahm ich die Studien wieder auf, aber ich fing an, schreckliche Ängste zu haben. Also hörte ich wieder auf. Sagen Sie mir bitte, was mache ich falsch?

Meine Antwort: Alles. Sie sollten gut essen, ruhen, sich betätigen und arbeiten. Und nur dann, wenn sie alles das tun und Freizeit haben, dann können Sie Kabbala studieren. Und Sie sollten nur unseren Anfängerkurs studieren.

Frage: Der Schöpfer bringt eine Person zur Kabbala, aber diese Person sträubt sich noch dagegen. Sie verbindet sich nicht mit der Gruppe und ist immer noch bemüht, egoistisches Vergnügen zu finden. Verursacht diese Person mehr Leiden in der Welt als eine gewöhnliche Person, die nichts über Kabbala weiß?

Meine Antwort: Nein! Denn sie schreitet auf dem Weg fort, der zum Ziel führt, und das System (der Schöpfer) empfindet diese zeitweisen Stopps und Änderungen dieser Person als Entdeckungen in Richtung ihrer unkorrigierten Eigenschaften (Egoismus), um sie dann zu eliminieren.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wie organisiert ein Kabbalist seinen Tag?
Blog-post: Alle Hindernisse sind überwindbar
Baal HaSulam Artikel: Einführung zum Buch Sohar, Punkt 40

Finde einen Partner unter denen, die dir ähnlich sind

Fragen, die ich über Männer und Frauen erhielt:

Frage: Wieso wünscht sich eine Frau, „die einzig Wahre“ zu sein und vom Schöpfer, nur sie alleine zu erreichen? Hat das eine spirituelle Wurzel? Ein Mann zeigt ebenso, dass er der einzige sein möchte: der Beste zu sein, der Stärkste, zu zeigen, dass er alles schaffen kann und so weiter.

Meine Antwort: Eine Frau will mit der Quelle verbunden sein, wobei ein Mann selbst zur Quelle werden möchte.

Frage: Die Hälfte der Zeit kann ich nur daran denken, Sex mit einer schönen Frau zu haben, die Kabbala studiert. Ist das normal?

Meine Antwort: Das wird Sie darin bestärken, Sich für Kabbala zu interessieren, damit sie Sie mögen wird. Aber dann werden Sie so viele neue und attraktive Dinge in der Kabbala entdecken, dass sich Ihre Aufmerksamkeit stattdessen darauf richten wird. Unterdessen bleibt die schöne Frau, aber eben als jemand, der sie begleitet und nicht als Hauptgrund für Ihr Studium.

Frage: Was wäre die beste Lösung für mich: einen Mann zu heiraten, der nicht nach Spiritualität verlangt oder alleine bleiben, bis der Schöpfer möchte, dass ich einen Partner im Leben finde?

Meine Antwort: Versuchen Sie, einen Partner unter denen zu finden, die Ihnen ähnlich sind.

Verwandtes Material:
Blog-post: Mann, Frau und die Göttlichkeit zwischen ihnen
Blog-post: Frau=Verlangen
Artikel: Wie baut man eine spirituelle Beziehung bzw. eine Partnerschaft auf
Auszug aus einem Gespräch: Sex ist die Grundlage für all userer Gedanken

Ein Freund ist jemand, der dieselben Qualitäten, Handlungen und Ziele hat wie du


Zwei Fragen, die ich über Menschen erhielt, die mit dem Studium der Kabbala aufgehört haben:

Frage: Wie soll ich einen Freund respektieren, der die Gruppe verlassen hat und mit dem Studium der Kabbala aufgehört hat?

Meine Antwort: Das hebräische Wort für „Freund“ lautet Chaver, was vom Wort Chibur, Verbindung, abgeleitet wird. Eine Verbindung wird nur durch die Übereinstimmung von Form, Qualitäten, Handlungen und Zielen hergestellt. Diese Person gleicht gewöhnlich den anderen Freunden, doch wenn sie die Gruppe verlässt, hört sie auf, so zu sein wie wir, und unterscheidet sich von uns. Konsequenterweise ist sie nicht länger ein Freund, denn es besteht keine Verbindung mehr. Und folglich verschwindet sie aus meiner Erinnerung!

Sogar wenn ich eine starke Verbindung mit ihr habe, ist es dennoch so. Es gibt keine Zeit in der Spiritualität. Alles ist bedingt durch die Stufe eines Jeden oder anders gesagt, durch die spirituelle Entfernung zwischen zwei Objekten – dem Grad ihrer Ähnlichkeit.

Frage: Kürzlich hatten wir einige Fälle von Freunden, die mit dem Studium der Kabbala aufgehört haben. Wie sollten wir uns diesen Menschen gegenüber verhalten? Ich möchte weiter mit ihnen in Kontakt bleiben, aber können sie das auch mit mir? Gibt es Ereignisse, bei denen sie nicht anwesend sein sollten?

Meine Antwort: Sie sollten sich so arrangieren, dass alle Gegangenen die Möglichkeit haben, mit der Gruppe in Kontakt zu bleiben und zu ihr zurückkehren zu können. Die einzige Ausnahme bilden jene, die Schaden verursachen.

Manchmal wächst eine Person, ermüdet auf dem Weg und hört auf, an der gemeinsamen Bewegung der Gruppe teilzunehmen. Später aber erwacht diese Person wieder und erlangt ein neues Verlangen, den Sinn des Lebens zu verwirklichen. Sie vereinigt sich wieder mit der Gruppe. Unsere Bedeutung wird größer und folglich sollten wir keine starren Bedingungen für jeden einzelnen aufstellen. Die Menschen, die „hin und her pendeln“, beschäftigen sich mit allem anderen, bloß nicht damit, Entscheidungen zu treffen. Für weitere Details kontaktieren sie bitte die für die Verbreitung zuständigen Koordinatoren der deutschen Abteilung unter [email protected].

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Weg ist für alle offen
Blog-post: Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität

Spiritualität statt Drogen!


Eine Frage, die ich erhielt: Als Sozialarbeiter arbeite ich häufig mit Rauschgiftsüchtigen. Ich entdeckte, dass die Vermittlung von Grundkenntnissen der Kabbala sie heilen kann. Ich denke, dass sich Bnei Baruch mit einem speziellen Angebot an Drogen-Rehabilitationszentren wenden sollte, welches Lichtpunkte in Menschen schaffen könnte, die von Drogen loskommen wollen, und sie ermächtigt, sich mit der wahren Quelle der Erfüllung zu verbinden. Was meinen Sie?

Meine Antwort: Leider haben wir nicht so viele Arbeitskräfte, aber wenn Sie Leute finden, die bereit sind, in diesem Bereich zu arbeiten, wären wir froh, ihnen den richtigen Zugang zu Drogensüchtigen beizubringen. Wir haben solche Fälle gehabt. Tatsächlich haben viele frühere Drogensüchtige seit langem den Machsom überquert. Lasst uns zusammenarbeiten, um Drogensüchtigen zu helfen – wir warten auf Freiwillige!

Verwandtes Material:
Blog-post: Drogen und Erlangung sind nicht vereinbar


Wo ist die Grenze zwischen dieser Welt und der spirituellen Welt?

Fragen, die ich von Frauen über das Verbinden der Spiritualität mit dieser Welt erhielt:

Frage: Ich studiere Kabbala mit Bnei Baruch seit zwei Jahren und habe zur gleichen Zeit einen Abschluss in Wirtschaft gemacht. Trotzdem fühle ich kein Verlangen im materiellen Leben weiterzukommen. Meine Familie ist wegen meiner Teilnahmslosigkeit in Sorge. Ist es möglich, die Arbeit im Finanzleben mit spirituellem Wachstum in Ausgleich zu bringen? Und wie kann ich auf meine Familie einwirken, die denkt, dass eine Frau nach den Erwartungen der Gesellschaft zu handeln hat?

Meine Antwort: Ihre Handlungen dürfen Ihrer Familie nicht schaden und jeder sollte fühlen, dass Sie ein Teil der Familie sind. Sie dürfen Kabbala nur studieren, wenn in ihrem gewöhnlichen Leben alles normal ist und darüber hinaus Ihre Freizeit es gestattet.

Frage: Meine Tochter ist so in die Kabbala vertieft, dass der Rest der Welt ihr nichts mehr bedeutet. Sie stellt Kabbala über alles und will sonst nichts mehr tun. Sie ist nicht daran interessiert, zur Universität zu gehen oder zu arbeiten und erhebt den Anspruch, dass sie das Recht hat, zu leben wie sie will und sozialen Normen nicht folgen muss. Ich habe das Gefühl, dass wir unsere Tochter verlieren und die Gesellschaft eine Mitbürgerin. Sie war eine sehr erfolgreiche Studentin und dies ist nun das Resultat. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Jeder, den sie fragen, wird bestätigen, dass ich die Leute darin bestärke einen Beruf zu haben, eine Familie zu gründen etc., weil der einzige Weg auf dem eine Person sich korrigieren und die Höhere Welt erreichen kann, von einer „normalen“ Position in dieser Welt ausgeht. Entweder versteht Ihre Tochter das nicht oder ihr Beruf ist für sie nicht geeignet bzw. einer, von dem sie nicht leben kann.

Fragen: Bitte helfen Sie mir, die Verbindung zwischen Spiritualität und Körperlichkeit zu verstehen. Einerseits ist die materielle Welt die Welt der Wirkungen und andererseits hat sie mit der spirituellen Welt nichts gemeinsam. Wo befindet sich die Grenze, die das Ende der Spiritualität und den Beginn der Körperlichkeit markiert, die mit der Spiritualität in keiner Weise verbunden ist?

Meine Antwort: Die Grenze liegt in der Lücke zwischen den beiden Welten, denn beide werden innerhalb einer Person gefühlt. Die eine wird in der Absicht „für sich selbst“ und die andere in der Absicht „für den Schöpfer“ wahrgenommen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Erweben Sie einen Arbeitsplatz!
Blog-post: Familie, Kinder, Arbeit und Kabbala
Blog-post: Das Körperliche hat keine Auswirkung auf das Spirituelle