Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wie erklärt man anderen die Kabbala?


Zwei Fragen, die ich darüber erhalten habe, wie man anderen die Kabbala erklärt:

Frage: Wenn ein Mensch mit dem Studium der Kabbala vorankommt und sich entwickelt, erhält er dann die Fähigkeit, das Konzept der Kabbala anderen auf eine für sie verständliche Weise zu erklären?

Meine Antwort: Nicht unbedingt. Das Buch Sohar erklärt, dass Rabbi Shimon dieses Buch nicht selbst schreiben konnte, er jedoch Rabbi Aba sagte, was zu schreiben war. Gleichermaßen steht geschrieben, dass Moses unfähig war, die Geschehnisse vor Ort und ihr Ziel den Menschen zu erklären und er brauchte Hilfe von seinem Bruder Aaron.

Warum ist das so? Baal HaSulam schreibt, manche Seelen stammen aus dem inneren Licht und manche – vom äußeren Licht. Das bestimmt ihre Fähigkeit, das Material auf einer dem Schüler angemessenen Ebene und der Ebene ihrer Darlegungen zu erklären.

Frage: Ich komme in Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen, die schweren Situationen begegnen. Manche sind religiös, andere lieben die Mystik und wieder andere suchen einfach nach etwas. Ich denke, dass das hier eine großartige Gelegenheit gibt, sie für Kabbala zu interessieren, indem man erklärt, dass alles vom Schöpfer stammt und mit dem Ziel geschaffen wurde, die Frage zu erwecken: „Was ist der Sinn des Lebens?“

Was soll ich tun?

Meine Antwort: Es ist das Beste, nichts über Kabbala zu sagen. Stattdessen sollten Sie einfach in Ihrem Empfangsbereich Material über Kabbala aufbewahren, wie z. B. unsere Zeitung.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Art der Verbreitung
Baal HaSulam Artikel: Bedingungen zur Enthüllung der Kabbala

Die Bedeutung der Religion in unserem Leben

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagen, dass Kabbala in keinster Weise etwas mit Religion zu tun hat. Warum haben dann Christen, Muslime und Anhänger anderer Glaubenssysteme keine kabbalistischen Bücher? Kommen diese nicht alle aus der jüdischen Religion?

Meine Antwort: Baal HaSulam schreibt, dass die Menschen ihre entsprechenden Religionen sogar nach der endgültigen Korrektur – der Vereinigung mit dem Schöpfer – beibehalten. Dies ist ein Zeichen dafür, dass äußerliche Handlungen in keinster Weise in Bezug zur Spiritualität stehen, auch wenn viele Menschen diesen Handlungen große Bedeutung beimessen.

Die Weisheit der Kabbala wurde vor 4.000 Jahren in Babylon von Abraham entwickelt. Die jüdische Religion, wie wir sie heute kennen, erschien erstmals vor 2.000 Jahren, nach dem Fall des jüdischen Volkes von einem spirituellen Niveau. Die Kabbala wurde anschließend verborgen (als der Sohar geschrieben wurde), und alles was blieb, war ein physischer, egoistischer „Abdruck“ der vorangegangenen spirituellen Lebensweise. So bildete sich der Judaismus in der Art, wie er heute existiert.

Später entstanden daraus auch das Christentum und der Islam.

Die jüdische Religion entwickelte sich zu orthodoxen, konservativen oder reformierten Teilgebieten. Der Unterschied zwischen ihnen liegt lediglich in größeren oder kleineren Beschränkungen in der Befolgung der physischen Gebote. Daher verstehen sie sich untereinander, befinden sich auf dem gleichen egoistischen Niveau und erhalten dies gemeinsam aufrecht.

Anders gesagt, das Handlungsziel befindet sich innerhalb der Person, d. h. in der Absicht, „für sich selbst zu empfangen“.

Auf der anderen Seite, ruft die Kabbala dazu auf, der Absicht „des Schenkens“ zu folgen („für deinen Nächsten oder für den Schöpfer, d. h. „außerhalb sich selbst“).

Es geht nicht darum irgendwelche physischen Handlungen zu befolgen. Es geht vielmehr um innere Handlungen als um äußerliche (siehe dazu Punkt 61 aus der „Einführung in das Buch Sohar“). Folglich ist Kabbala das genaue Gegenteil aller Religionen.

Das ist der Grund dafür, warum sich Religionen untereinander verstehen, aber Kabbala für absolut unakzeptabel halten. Die Menschheit wird noch von vielen Schicksalsschlägen heimgesucht werden, bevor sie den Plan des Schöpfers enthüllt – ihm durch die eigene Absicht näher zu kommen.

Heutzutage kommt die Kabbala wieder in Verwendung, um den Menschen zu korrigieren. Wir müssen sie in unser Leben integrieren, indem wir damit beginnen, uns selbst zu korrigieren. Es gibt auch einen Platz für Religion: als eine Form von Kultur. Dies liegt daran, dass die Kabbala dem Menschen den Schöpfer und die Höheren Welten enthüllt und so keinen Raum für Vermutungen über sie übrig lässt. Alles was unter diesen Umständen von der Religion übrig bleibt sind Gebräuche und Traditionen.

Religionen sind der Kabbala deshalb feindlich gesonnen, weil Kabbala jedem Menschen Aufschluss darüber gibt, wie der Schöpfer zu enthüllen ist und auf diese Weise die Notwendigkeit von Religion negiert. Indem sie Menschen eine persönliche Verbindung mit dem Schöpfer gibt, beschneidet sie die Macht religiöser Führer über die Menschen.

Trotzdem befürworten Kabbalisten die Bewahrung der Religion als eine Tradition oder Kultur, als Rahmen und Lebensstil einer Nation. Gleichzeitig sagt die Kabbala, dass wir diese Lebensart mit der Erreichung des Schöpfers ergänzen sollten – was das Schöpfungsziel des Menschen ist und sein vollkommener Zustand.

Verwandtes Material:
Blog-post: Religion ist eine kulturelle Tradition, Kabbala ist die Methode der Korrektur
Blog-post: Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)
Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Religion und ihr Ziel

Vier Arten der Furcht


Das Buch Sohar bietet eine vollständige Zuordnung der verschiedenen Arten von Furcht. Es heißt im „Vorwort zum Buch Sohar“, Artikel „Pkudin Oraita, Pkuda Kadmaa“: Es gibt zwei Arten der Furcht von dieser Welt und zwei Arten der Furcht von der Höheren Welt. Nur die letzte dieser Ängste ist ehrbar und gut. Die übrigen treten aufgrund des unkorrigierten Egoismus in Erscheinung, bringen eingebildete Vorstellungen von erfundenen Ursachen der Furcht hervor. Wenn der Mensch diese Furcht jedoch in der richtigen Weise für seine spirituelle Entwicklung gebraucht, erwirbt er die Fähigkeit, seinen Weg zum spirituellen Aufstieg zu beeinflussen und ihn zu beschleunigen.

Alle Bilder, die wir sehen, werden im Inneren unseres Gehirns erschaffen

Zwei Fragen, die ich über Wahrnehmung und Träume erhielt:

Frage: Wir nehmen keine direkten Töne wahr, weil direkte Töne durch unsere Ohren gefiltert werden und das Gehirn nur einen Teil der Information empfängt – den Teil, den das Gehirn empfangen kann. Tritt das Licht des Schöpfers in der gleichen Weise in die Seele ein? Anders ausgedrückt, ist es der Anteil des Lichts, den die Seele empfangen kann ohne Schaden zu nehmen?

Meine Antwort: Baal HaSulam erklärt im „Vorwort zum Buch Sohar“, dass nichts in unser Gehirn eintritt; alles wird in ihm erschaffen. Es erscheint uns nur so, als ob das, was wir wahrnehmen, außerhalb von uns ist. In Wirklichkeit ist das einzige außerhalb von uns das einfache Licht. Alles, was wir wahrnehmen, ist ein Bild, das unser Gehirn auf dem Hintergrund des weißen Lichts wiedergibt.

Das Gehirn gibt Bilder aus einem Reshimo (Informationsdaten) wieder, die ständig aus dem Archiv unseres Gedächtnisses an die Oberfläche und in unser Bewusstsein kommen, eines nach dem anderen. Folglich spielt unser Bewusstsein Bilder ab und wir empfangen sie, als ob sie außerhalb von uns geschehen.

Warum ist das wichtig? Weil Sie entscheiden können, welcher Film in Ihrem Inneren abgespielt wird! Die Wissenschaft der Kabbala erlaubt einem Menschen, die Filme zu verändern und sogar der Regisseur zu sein und dann werden alle in der Welt Ihre Schauspieler sein. Darüber erfahren Sie mehr im Artikel „Vorwort zum Buch Sohar“.

Frage: Woher kommen Träume? Wie kommen sie im Inneren der Köpfe der Menschen zustande?

Meine Antwort: Wenn wir von den Erfahrungen des Tages und den starren Grenzen der Realität befreit sind, wenn unser Verstand gesäubert und vorbereitet ist für neue Arbeit, dann erschaffen die wandernden Gehirnströme alle Arten von seltsamen und zufälligen Bildern. Das geschieht während des Prozesses des Ordnens und Wiederaufladens der Daten im Inneren des Gehirns. Es ist reine Physiologie!

Verwandtes Material:
Blog-post: Unsere imaginäre Wirklichkeit wird durch zwei Mechanismen erschaffen
Blog-post: Ein Reshimo ist der vollendete künftige Zustand eines Menschen
Blog-post: Woher kommen Gedanken, Ideen und Träume?

Kabbala: Die Wurzel aller Wissenschaften


Zwei Fragen, die ich über die Kabbala als Wissenschaft erhielt:

Frage: Einerseits heißt es, dass die Kabbala nur über die Höheren Welten spricht, und andererseits wird gesagt, dass die Kabbala eine Wissenschaft über die gesamte Wirklichkeit ist. Wenn die Kabbala nur über Spiritualität spricht und nicht über Elektronen und solche Sachen, dann wäre es doch unnötig, Diskussionen mit Wissenschaftlern wie Dr. Geoffrey Satinover zu halten! Immerhin spricht die Kabbala doch über die Wirklichkeit, die sich oberhalb der Materie befindet, bevor sie von uns mit unseren fünf Sinnen wahrgenommen wird.

Meine Antwort: Die Kabbala spricht über die Höhere Welt und den Abstieg der Kräfte in die unsere. Darum ist sie die Grundlage der Wissenschaften unserer Welt. Wenn solche Menschen wie Dr. Geoffrey Satinover einen positiven Eindruck über die Kabbala erhalten, dann helfen sie uns, diese zu verbreiten.

Frage: Sie sind sicher, dass die Kabbala eine Wissenschaft ist und dass ein Kabbalist diese durch die innere Suche dieser Welt erlangt. Könnte es möglich sein, dass diese Forschung mehr eine subjektive Wissenschaft ist, die auf den Resultaten eines Individuums basiert? Wäre es richtig zu sagen, dass die Kabbala an sich keine Wissenschaft ist, sondern erst wenn ein Mensch sie in der Praxis verwirklicht? Was halten Sie von jenen, die unentwegt studieren aber der echten Wahrheit nicht entgegenkommen? Was hält die Kabbala davon?

Meine Antwort: Ihnen fehlt das grundlegende Wissen aus den Artikeln Das Wesen der Wissenschaft Kabbala,“ Kabbala als Wurzel aller Wissenschaften,“ und „Vorwort zum Buch Sohar „. Hier alles zu erklären ist unmöglich. Wenn Sie wirklich wissen wollen anstelle von verneinen, dann werden Sie die Antworten dort finden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir befinden uns im Zentrum aller Welten
Bog-post: Kabbala und die weltlichen Wissenschaften

Die verlorenen Söhne sind vom amerikanischen Traum enttäuscht


News Report (übersetzt von news.ru): Zwischen den Jahren 2000 und 2007 kehrten 3.500 Menschen pro Jahr nach Israel zurück. Im Jahr 2008 jedoch sprang die Anzahl der zurückgekehrten Menschen auf 7.000 und weitere 15.000 reichten ihre Anträge beim Ministerium für Einbürgerung ein. Allein in den letzten zwei Monaten kehrten nicht weniger als 2.000 Menschen nach Israel zurück.

Mein Kommentar: Die Rückkehr der „verlorenen Kinder“ kennzeichnet das Ende ihrer Wanderungen in der Suche nach dem Himmel auf Erden und den Anfang ihrer Suche nach dem wahren Himmel – der Enthüllung der Höheren Welt. Das Buch Sohar sagt, dass dies der Rückkehr der wirklich verlorenen Söhne vorangeht – der Rückkehr der zehn Stämme, die vor 3.000 Jahren verlorengingen. Heute gibt es von ihnen hunderte Millionen in der Welt …

Verwandtes Material:
Blog-post: Unter Israel versteht man all jene, die direkt zum Schöpfer streben
Blog-post: Die jüdische Nation kann nur durch die Rückkehr zu „Liebe deinen Nächsten..

Spirituelle Zeit und Bewegung – mit den Quellentexten erklärt


Spirituelle Bewegung ist nicht wie ein physischer Standortwechsel von einem Ort zum anderen. Es ist eine Bewegung in unserer Absicht, eine Erneuerung der Eigenschaften.
Baal HaSulam, Talmud Esser HaSfirot, Punkt 1

Zeit ist ein Gefühl der Bewegung. Das Gehirn stellt sich Bilder der Bewegung vor und kopiert sie dann in seiner Vorstellung in die Kategorie von „Zeit“. Wären der Mensch und seine Umgebung in völligem Frieden, dann gäbe es auch keine Vorstellung von Zeit.
Baal HaSulam, Talmud Esser HaSfirot, Punkt 1

Die Vorstellungen von Zeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind vom Menschen erschaffen und daher nicht absolut. Alles existiert in der Höheren Kraft ohne das Zutun des Höheren. All das, was in der Kraft existiert, verwirklicht sich später in Handlungen. Und diejenigen, die dem Schöpfer näherkommen – über dem Universum hinaus – erheben sich über die Zeit.
Rav Kook, „Briefe, Band 2″

Das Buch Sohar spricht überhaupt nicht von dieser Welt, sondern nur von den Höheren Welten, wo es keine Zeit wie in der körperlichen Welt gibt. Spirituelle Zeit ist ein Wechsel an Eigenschaften.
„Das Buch Sohar, Wajeze, Sammlung 2″

Der menschliche Egoismus gewinnt ständig Oberhand über den Menschen, es sei denn, der Schöpfer hilft ihm, indem er seine Seele näher an Sich heranbringt, wenn er Sein Licht zu bestimmten Zeiten scheinen lässt.
„Jesher Divrei Emet“, S. 35

Alle Zeiten und Handlungen bestehen ewig. Die Zukunft wird von der Vergangenheit beeinflusst und davon, was später dann geschieht. Die Zeit unterwirft sich den Kräften, die in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tätig sind.
Ramchal, „Adir BaMarom“, S. 187

Das, was abwechselnd glänzt, wird zukünftig, wenn die gesamte Vergangenheit in einem ewigen Zustand erfasst ist, ständig glänzen.
Ramchal, „Adir BaMarom“, S. 18

Die Bedeutung spiritueller und physischer Tränen


Ich erhielt folgende Fragen über Tränen und Weinen:

Frage: Ich habe nicht gesehen, dass Sie jemals eine Frage über Tränen in diesem Blog beantwortet haben. Was ist die spirituelle Wurzel dieses Phänomens?

Meine Antwort: In der Spiritualität sind Tränen der Ausdruck einer passiven Teilnahme an der Korrektur. Sie sind ein Zeichen dafür, dass ein Mensch (ein Parzuf oder eine Seele) spirituell schwach ist und sich im Zustand Katnut befindet. Das ist eine kleine Stufe, auf der man einen kleinen Schirm hat. Das heißt, ein Schirm der einen nur vor dem Egoismus beschützt, aber jemanden nicht befähigt, direkt mit dem Egoismus zu arbeiten, um zu schenken.

Es steht geschrieben, dass der Schöpfer Tränen in den Großen Ozean weinte, weil Er die Korrektur eines Menschen nicht selbst machen kann (siehe Kapitel „Die Vision des Rabbi Chiya“ im Buch Sohar). Ein Mensch muss die Korrektur wollen, aber er will sie nicht. Und dies schmerzt den Schöpfer mehr als den Menschen und er weint Tränen (Licht) in den Großen Ozean (das Verlangen, das er schuf), und aufgrund dessen wird der stärkste Teil des Verlangens (Malchut de Malchut) korrigiert.

Frage: Wenn wir weinen, weinen wir dann für uns selbst?

Meine Antwort: Unsere Tränen sind die Art des Egos sich selbst auszudrücken, wenn es etwas das es will, nicht haben kann oder wenn es „Mitleid“ für irgendjemand anderen empfindet, was bedeutet, dass wir selbst uns in der Situation eines anderen vorstellen und Angst haben, dass uns das gleiche passiert.

Frage: Weisen solche Tränen auf die Nähe zum Schöpfer hin?

Meine Antwort: Niemals!

Frage: Warum fühlt man sich dann „leichter“ nach dem Weinen?

Meine Antwort: Weil der tierische Organismus nach diesem nervlichen Stress physiologisch entspannter wird.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist ein wahres Gebet?
Blog-post: Der Kreislauf von Abstiegen und Aufstiegen und die Korrektur des Maaser (fortgeschritten)
Blog-post: Scham bringt uns dem Schöpfer näher


Physische Eigenschaften können Dir keinen Vorteil in der spirituellen Entwicklung geben


Fragen, die ich über verschieden Farben des Lichtes, kabbalistische Propheten, darüber, ob physische Eigenschaften uns einen Vorteil in der spirituellen Entwicklung geben und mehr erhielt:

Frage: Im Moment studiere ich gerade die „Einführung zum Buch Sohar“, wo über grünes Licht, rotes Licht, usw. gesprochen wird. Ist hier die Rede von meinen Eindrücken des weißen Lichts?

Meine Antwort: Ja.

Frage: Warum hat die Kabbala nicht ihren eigenen Propheten?

Meine Antwort: Jeder Kabbalist, der die Stufe der Kommunikation mit dem Schöpfer erlangt hat, ist ein Prophet.

Frage: Wer ist die Informationsquelle?

Meine Antwort: Der Schöpfer, das Licht.

Frage: Kann die Fähigkeit eines Menschen, die Verlangen seines Nächsten anhand der Körpersprache wahrzunehmen, ihm helfen, die spirituellen Verlangen seines Nächsten zu empfinden? Würde das nicht bedeuten, dass diese Fähigkeiten ihm zusätzliches Geschick und Können geben, sich selbst spirituell zu realisieren?

Meine Antwort: Nein! Es gibt keine physischen Eigenschaften, die Dir einen Vorteil in der spirituellen Entwicklung geben.

Frage: Ist es möglich, eine Suche nach „Gruppen nach Regionen“ auf Deiner Webseite anzulegen?

Meine Antwort: Du kannst die Kontaktinformationen der Gruppen auf der ganzen Welt hier finden.

Frage: Wie identifiziere ich mein wahres „Ich“?

Meine Antwort: In der Beziehung zum Schöpfer.

Frage: Wie kann ich wissen, dass ich mich nicht selbst belüge?

Meine Antwort: In der Beziehung zur Gruppe.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen dem tierischen und dem spirituellen „Ich“?

Meine Antwort: „Für dich selbst“ oder „für andere“.

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Blog-post: Östliche Lehren haben keinerlei Verbindung zur Kabbala
Blog-post: Gleichheit und Brüderlichkeit sind die Mittel zur Erlangung der Spiritualität
Leben aus der Kabbala, Kapitel 3: Gast und Gastgeber
Kabbala Blog: Eine kabbalistische Deutung der Geschichte des Propheten Jona

Warum wird die Spiritualität nicht individuell, sondern durch gegenseitige Garantie erreicht?


Eine Frage, die ich erhielt: Heute wird die Weisheit der Kabbala nicht so weitergegeben, wie dies früher war, von einem Rav an seinen Studenten. Stattdessen wird die Kabbala in einer großen Gruppe implementiert. Die Spiritualität wird in einer Gruppe erreicht, wo alle 600.000 Menschen die Erkenntnis gemeinsam erreichen, wie am Berg Sinai. Ist es wahr, dass es keine Individuen mehr gibt, welche die Spiritualität über die alte Methode erreichen können? Ist dies der Grund dafür, dass die gegenseitige Garantie – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – in einer Gruppe jetzt die Methode zur Erreichung der Gleichheit der Form mit dem Schöpfer ist?

Meine Antwort: Die Kabbala wurde im alten Babylon von Abraham enthüllt. Sie ist eine Methode der Korrektur des Egoismus der gesamten Zivilisation, um diese zur Gleichheit der Form mit dem Schöpfer – zu ewiger und perfekter Existenz zu bringen. Doch seit die Menschen von Babylon ihren Egoismus nicht mehr korrigieren wollten, sondern sich egoistisch entwickeln wollten, haben wir jetzt die Sackgasse einer solchen Entwicklung erreicht, wie dies im Buch des Sohar vorausgesagt wurde.

Heute hat sich die gesamte babylonische Zivilisation über den ganzen Planeten ausgedehnt und sie erreicht die Schlussfolgerung, die dazu nötig ist, die Methode zur Korrektur anzuwenden. Es gibt einfach keinen begehbaren Weg, da wir uns ansonsten selbst zerstören werden. Der Weg der Anwendung der Methode zur Korrektur ist für jeden der, sich in einer Seele zu verbinden und „seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben.“ In der Tora wird dies als die Bedingung der Enthüllung des Schöpfers am Berg Sinai erklärt.

Über die letzten 4000 Jahre wurde die Methode aufbewahrt und an die heutigen Zeiten angeglichen. Dies wurde von einer Abstammungslinie von einzelnen Kabbalisten getan, die in jeder Generation lebten. Heute wird uns die Kabbala durch die Kompositionen des Baal HaSulam präsentiert, in einer Form, die bereit für den Gebrauch ist. Ich bin ein treuer Student des ältesten Sohnes des Baal HaSulam, des Rabash (wie im Nachruf an Rabash, in der Zeitung „HaModia“ vom 15. September 1991 zu lesen ist). Und meine Rolle ist es, den Menschen zu helfen, diese Materialien zu verstehen.