Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wer einen Sklaven kauft, kauft einen Meister

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagen, die Juden waren immer ein spirituelles Volk, seit sich ihre Nation entwickelt hat, ab der Zeit von Abraham. Und Sie sagen, dass jeder gleich war. Aber was war mit euren Sklaven?

Meine Antwort: Die Juden waren keine Nation, sondern ein Teil der Babylonier, die Abraham von Babylon nach Kanaan (Israel) gefolgt sind. Diese Gruppe verband sich mit der Idee „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“ Was sie verbunden hat, war das Verlangen, diese Eigenschaft zu erreichen und dadurch dem Schöpfer gleich zu werden. Gleichheit in der Form mit dem Schöpfer erlaubt jemandem, den Schöpfer zu enthüllen und das ist das Ziel der Schöpfung.

Was die Sklaven betrifft, darfst du nicht denken, dass die Einstellung gegenüber ihren Sklaven so war, wie ihre Behandlung in anderen Ländern. In der Tora (Shemot 21:26) steht, dass wenn ein Mann seinen Sklaven schlägt oder sein Auge oder seine Zähne verletzt, er ihn frei lassen muss. Es gab ein Verbot gegen Sklavenquälerei. Eine Abänderung des Gesetzes (Mechiltah) legt fest, dass, wenn der Besitzer dem Sklaven irgendeinen Schaden zufügt, er den Sklaven frei lassen muss.

Im Wesentlichen war ein Sklave ein Arbeiter, der kein Gehalt für seine Arbeit bezog, aber der Besitzer war verpflichtet, so für den Sklaven zu sorgen, als ob er frei wäre.

Darüber hinaus sagen andere Quellen, dass jemand, der einen Sklaven gekauft hat, einen Meister gekauft hat. Lies auch die Texte, die davon handeln, dass der Besitzer die Pflicht hatte, einen weiblichen Sklaven zu heiraten, etc.

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Wie können wir aufhören, Sklaven der Werbeindustrie zu sein?


Die Werbeindustrie bestimmt unser gesamtes Leben. Baal HaSulam schreibt im Artikel „Der Frieden“, dass wir ständig von unserer Gesellschaft beeinflusst werden – ob von unserer Familie, Verwandten, Arbeitskollegen, Radio, Fernsehen usw. Das trifft besonders auf Kinder zu, die von der Schule, den anderen Kindern, dem Lernstoff usw. beeinflusst werden. Wir verbringen unser ganzes Leben damit, Dinge auszuführen, die die Gesellschaft von uns möchte.

Wie kann ein Mensch sich von diesen „fremden“ Wünschen befreien? Wie kann man damit aufhören, die Wünsche der Anderen zu seinen eigenen zu machen? Wie kann jemand aufhören, ein Roboter zu sein, ein Sklave oder ein Zombie, der sein ganzes Leben damit vergeudet, die Wünsche der anderen Menschen zu erfüllen oder dafür arbeitet, damit jemand anderer Geld scheffeln kann? Tatsächlich gibt es nur eine Lösung: sich über den Egoismus zu erheben.

Denn es ist allein unser Egoismus, der durch die Werbung beeinflusst wird und uns zu stumpfsinnigen Dienern werden lässt, die den Willen und die Wünsche der anderen ausführen. Wenn man die Funktion der Falle versteht, die der Egoismus und die Gesellschaft einem stellt, dann erkennt man die Notwendigkeit, aus dem Egoismus auszubrechen. Und dann enthüllt man die Kabbala.

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