Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Schöpfer'

Kabbala über Heilige und Hirntransplantationen

Eine Frage, die ich erhielt: Gibt es Leute, die aus Sicht der Kabbala als Heilige bezeichnet werden? Existiert dieses Konzept? Wie können Sie das Phänomen von unvergänglichen Reliquien erklären, die von Heiligen oder heiligen Leuten übrig bleiben? Das ist ein Konzept, das in verschiedenen Religionen existiert. Ist es möglich, dass diese Menschen die Eigenschaft der absoluten Liebe und des Gebens zu Lebzeiten erreicht haben und deshalb nicht gestorben sind, aber ihre Seelen einfach ihre Körper verlassen haben? Und wird dies als Heiligkeit bezeichnet?

Meine Antwort: Der menschliche Körper ist ein Tier, das letztlich stirbt und in seine Grundelemente zerfällt. Und die Seele hegt keine Beziehung zum Körper. Baal HaSulam hat sogar gesagt: „Es ist mir egal, wo sie meinen Sack voller Knochen begraben.“

Ein heiliger Mensch ist jemand, der Gleichheit mit dem Schöpfer erreicht, während er in dieser Welt lebt, indem er das Verlangen „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ entwickelt. Was den Körper betrifft, können Sie alle Körperteile transplantieren und Bluttransfusionen vornehmen. Das wird die Seele in keiner Weise beeinflussen. Die Ärzte können bereits das Herz ersetzen und bald werden sie auch Hirntransplantationen vornehmen können. Denn unsere Informationen werden nicht im Hirn gelagert, sondern im Feld um uns herum.

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Am besten zeigen wir unseren Kindern unsere Liebe, indem wir sie einen neuen Weg lehren

Eine Frage, die ich erhielt: Warum muss die Menschheit erweckt werden? Warum kann sie nicht alleine aufwachen?

Meine Antwort: Die Menschheit wacht von alleine auf, aber nur wenn sie durch Schläge gedrängt wird. Auf diese Weise haben wir uns im Lauf der Geschichte hindurch entwickelt. Bis heute war dies der einzige Weg zur Entwicklung, weil unsere Eigenschaft egoistisch war und wir dadurch gezwungen waren, durch das Leiden, das wir im Inneren unseres Egoismus fühlten, Fortschritte zu machen.

Nun jedoch haben wir einen Zustand erlangt, wo eine andere Eigenschaft in uns erwacht – die Eigenschaft des Gebens. Dies gibt uns eine neue Entwicklungschance – nicht nur durch die Schläge, die wir von hinten erhalten, sondern auch durch unser Streben nach vorne, in Richtung der Eigenschaft des Gebens. Wenn wir auf diese Weise vorwärts streben, dann können wir Schläge und Leiden vermeiden. Die Entwicklungszeit wird dann verkürzt, mit der wir das Ziel erreichen – die Gleichheit mit dem Schöpfer – auf einem komfortablen und angenehmen Weg.

Darum verbreiten wir die Weisheit der Kabbala, anstatt darauf zu warten, dass die Menschheit sich von alleine entwickelt. Der natürliche Entwicklungsweg ist erzwungen: wir werden durch Leiden zur Entwicklung gedrängt, und auf diesem Weg hat es Tausende von Jahren gedauert, bis wir den jetzigen Stand von Entwicklung erreicht haben.

Wo wir nun diese Entwicklung durchgemacht haben, bereiten wir unsere Kinder auf ein Leben in der modernen Welt vor. In den ersten 20 Jahren ihres Lebens bekommen sie alles Wissen, welches die Menschheit in der Geschichte erlangt hat. Wir stopfen Tausende von Jahren des menschlichen Fortschritts in die 20 Jahre dauernde Erziehung des Kindes. Und es nimmt dann dieses Wissen und macht damit weiter .

Wir sollten unserer neuen Generation das Prinzip eines positiven Fortschritts mitgeben. Dies ist der beste Weg, unsere Liebe und Fürsorge für sie auszudrücken.

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Wir sind mit dem ewigen Kreislauf der Natur fest verdrahtet


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe nicht, was an der Globalisierung so schlecht sein soll? Ich ließ mir einen Kuchen aus Italien nach Amerika zukommen. Die gesamte Welt ist ein kleines Dorf, ist das nicht gut so? Was ist an diesem Beispiel mit dem Kuchen falsch?

Meine Antwort: Es ist ein Beispiel dafür, wie die Menschheit sorglos dem Rest der Natur gegenüber eine Berechnung aufgrund des kleinen, privaten Profits anstellt. Offensichtlich wird eine solche Berechnung falsch sein, da es nicht sein kann, dass sich die Hälfte der Menschheit mit Kuchen vollstopft, der über den Ozean transportiert werden muss, während die andere Hälfte der Menschheit verhungert, weil ihnen sogar verschimmeltes Brot fehlt. Wenn wir über ein universelles Gleichgewicht sprechen – über Gleichheit und Einheit, dann darf jede Person lediglich das erhalten, was sie zum Leben braucht.

Zuerst müssen wir jedoch die Natur auf einer globalen Ebene und die universelle Kraft, die die Natur lenkt, enthüllen. Wir müssen entdecken, inwiefern wir ein Teil von ihr und von ihr durchdrungen sind, und wie sehr wir gegenseitig mit ihr in unseren Gedanken und Verlangen verbunden sind. Jeder von uns ist wie ein Transistor in einem gigantischen, elektrischen Kreislauf. Wir sind darin fest verdrahtet! Wenn jeder von uns fühlt, dass wir alle innerhalb der Natur sind, innerhalb des Schöpfers – dann werden wir fähig sein, die richtigen Berechnungen anzustellen.

In anderen Worten muss jede Person zuerst das Verlangen verspüren, zu lernen, wie man sich mit dem Schöpfer und dem gesamten Universum vereint, damit man die richtige Berechnung anstellen kann. Zuerst gibt es die Anheftung, und danach – die Berechnung, und erst dann – die Handlung. Deshalb müssen wir zuallererst zuhören und lernen. Wir haben bereits genug Schaden angerichtet, indem wir ohne die richtigen Berechnungen gehandelt haben.

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Ist die Untersuchungsmethode der Kabbala wirklich wissenschaftlich?


Eine Frage, die ich erhielt: In Ihrem Blogeintrag „Glaube und Wissenschaft sind unvereinbar“ haben Sie geschrieben: „Kabbala ist eine Wissenschaft: Eine Person enthüllt eine neue Realität und erforscht diese dann wissenschaftlich (experimentell).“

Als Wissenschaftler (Physiker, der auf dem Gebiet der Gehirnfunktionen forscht) stimme ich nicht zu, dass die Methode der Kabbala wissenschaftlich ist. In der herkömmlichen, irdischen Wissenschaft enthüllt und erforscht man simultan. Die Enthüllung erfolgt aufgrund der Untersuchung, anstatt ihr voranzugehen. Worauf sonst könnte die Enthüllung der neuen Realität beruhen, wenn nicht auf der wissenschaftlichen Untersuchung?

In der Kabbala jedoch ist es unmöglich, religiöse Erklärungen zu vermeiden. Alles, was in den heiligen Büchern geschrieben steht, erfordert eine gewisse Art von Glauben, wohingegen auf meinem Arbeitsgebiet ich nichts dem Glauben überlasse.

Meine Antwort: In der Kabbala enthüllt man eine neue Realität in dem Ausmaß, in dem man sich ihr angleicht. Dies geschieht durch die Heranbildung neuer Eigenschaften – jenen des Gebens und der Liebe – in seinem Herzen.

Danach aktiviert man das Gehirn (seine Gedanken und Intelligenz) um zu interpretieren, was die Sinne erlangt haben. Folglich gibt es in der Kabbala keinen Platz für Glauben, ganz zu schweigen von Religion.

Die Wissenschaft der Kabbala gründet sich auf:

1. Die stufenweise Umwandlung der eigenen Eigenschaften, indem man durch das Studienmaterial (das Höhere Licht, Or Makif) beeinflusst wird.

2. Die Wahrnehmung der neuen Realität in seinen neu erworbenen Eigenschaften.

3. Untersuchung und Erlangung der neuen Realität.

4. Im Ausmaß dessen, was man erreicht hat, schreiten Herz und Verstand dann zu einer tieferen Anheftung voran – zu einem tiefgreifenderen Eindringen in den neuen Zustand.

Die obere Abfolge von Zuständen wiederholt sich auf allen 125 Stufen der spirituellen Welt, welche Stufen der Veränderung in unseren Eigenschaften, Verlangen und Absichten sind. Sie wandeln sich von „um meinetwillen“ zu „um der anderen willen – für den Schöpfer“ um. Das setzt sich so lange fort, bis die Seele vollständig korrigiert ist, wodurch sie das Ziel, für das sie geschaffen wurde, erlangt.

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So korrigiert man einen Egoisten!

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man sein Gefühl für seine Nächsten erwecken, als ob es die eigenen Kinder wären? Wie werden sich diejenigen korrigieren, die nicht nach dem Sinn des Lebens streben?

Meine Antwort: Das Studium der Kabbala und die richtige Umgebung helfen uns, die Natur der Höheren Stufe (Welt) und der Einheit aller Teile der Welt zu verstehen. Uns ist die Gelegenheit gegeben, dies unter uns in unserer Gruppe zu verwirklichen und dadurch zur Erkenntnis zu gelangen, dass dies unmöglich ist, obgleich wir aneinander gebunden und voneinander abhängig sind. Heute beginnen die Menschen allmählich deutlich das Netz wahrzunehmen, das uns alle verbindet.

Die gegenwärtige Krise ist dazu da, um uns unsere schädliche Verbindung zu zeigen und unsere Unfähigkeit, sie zu korrigieren, obwohl wir erkennen, dass der gegenseitige Egoismus die Ursache all unserer Probleme ist.

Je eher dieses Wissen die Massen durch die Medien erreicht, um so eher wird das Übel erkannt und desto kürzer wird unser Leidensweg sein.

Unser Gefühl der Hilflosigkeit, aufgrund unserer egoistischen Verbindung, wird unser Leiden und Verlangen vereinen, um einen Weg heraus und eine Lösung des Problems zu finden.

Sobald jeder Mensch seine Abhängigkeit von anderen spürt, wird er sich für ihre Situation interessieren und sich um ihr Wohlbefinden sorgen. Erst einmal kommt das Gefühl, eine vereinte Familie zu sein, aus egoistischem Interesse. Wenn wir uns jedoch verbinden und näher kommen, werden wir die richtige Voraussetzung erlangen, um unsere Gemeinsamkeit zu spüren.

Jeder wird lernen, Rücksicht auf seinen Nächsten zu nehmen und ihn als einen Angehörigen zu behandeln, indem er mit ihm alles gleichmäßig auf egoistische Weise teilt, bis wir auf der ganzen Welt völlige Gleichheit erreichen.

Mit dieser Art von Teilen werden die Menschen alles haben, was sie brauchen, da die Natur für alle sorgt.

Indem die Menschen auf egoistische Weise das Gesetz der Gleichheit mit dem Schöpfer befolgen, werden sie anfangen, die Bindung zu ihrer spirituellen Wurzel zu enthüllen, genau wie ein Arm oder Bein seine Bindung zum Gehirn enthüllt.

 

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Trink deinen Grünen Tee und sei fröhlich

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ich Genuss aufgrund der Tatsache empfinde, weil ich mich dem Schöpfer unterwerfe, wo ist hier mein freier Wille?

Meine Antwort: Sicherlich bringt es Genuss, aber Genuss ist nicht die wichtigste Frage hier. Der Hauptfaktor in deiner Entscheidung ist die Erhabenheit und die Wichtigkeit der Eigenschaft des Gebens an sich. Es gibt Genuss, ohne Zweifel, aber die Wichtigkeit des Gebens hat Priorität.

Ich trinke Grünen Tee und empfinde Genuss dabei. Kann man es Genuss nennen oder nicht? Nein, kann man nicht, weil ich Befriedigung empfinde durch das Wissen, dass er gut für meine Gesundheit ist. In anderen Worten, meine Freude ist ein Resultat der Korrektur, nicht meines natürlichen Verlangens, welches mir nie erlauben würde, ein solch „widerliches Zeug“ zu trinken. Es bedeutet, dass Genuss, der sich von der Wahrnehmung der Wichtigkeit ableitet, ein Resultat der Korrektur ist.

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Blog-post: In dieser Welt sind wir programmiert, doch in der Höheren Welt gibt es Freiheit

Das Gute in dem erkennen, was schlecht zu sein scheint


Ein Mensch denkt immer, dass er recht hat. Er erwartet, dass ihm nur Gutes widerfährt und niemals Schlechtes. Heute betrachtet die gesamte Menschheit das Leben auf diese Weise. Die Welt leidet an einer Krise nach der anderen, immer mehr Probleme brechen über uns herein, doch niemand hält inne, um darüber nachzudenken, dass es für all das eine Absicht gibt. Jeder denkt, dass dies alles zufällige Ereignisse sind.

Mit anderen Worten, wir lernen nicht aus unserer Erfahrung. Wir sind uns dessen nicht bewusst, dass wir die Ursache für diese Ereignisse sind.

In unserem jetzigen Zustand wird dieses Problem mehr und mehr akut. Ab diesem Punkt ist der einzige Weg, wie wir vorankommen können, uns zu einem Ganzen zu verbinden.

Und das ist nur durch das Heranziehen der Höheren Kraft – des Schöpfers – möglich. Daher ist es so entscheidend, die Kenntnis, wie man die höhere Kraft der Natur gebraucht, zu verbreiten. Nur dann wird jeder Mensch fähig sein, über das Gute in dem, das zuerst schlecht erscheint, lernen zu können.

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Blog-post: Können diejenigen, die leiden, die Welt retten?
Blog-post: Was für einen Zweck hat unser Leiden?
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Die Welt in unserm Innern sehen


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ein Mensch sich schlecht fühlt, gibt er normalerweise denen die Schuld, die um ihn sind. Das können seine Frau, seine Freunde, seine Kollegen, etwas in dem System, etc., sein. Wann werden die Menschen anfangen zu verstehen, dass die Ursache hinter allem nicht der Bankier oder irgendein anderer menschlicher Faktor ist, sondern eine dritte, nicht-menschliche Kraft? Es gleicht Hollywoodfilmen, in denen alle in den Himmel schauen, um ein großes Monster zu sehen, das die gesamte Welt bedroht…

Meine Antwort: „Der Feind ist im Innern der Flut.“ Auf diese Weise wird es einem Menschen enthüllt. Solange sein Leiden klein ist, ist er damit zufrieden, sich selbst oder anderen die Schuld zu geben. Sobald sein Leiden zunimmt, steigt er alle Stufen seiner selbstsüchtigen Verlangen herab und auf der letzten von ihnen entdeckt er, dass alles vom Schöpfer kommt. So ist die Abfolge der Entwicklung der Verlangen.

Deshalb kommen sogar die größten Wissenschaftler, die in ihrem Verständnis der Materie weiter als alle anderen gekommen sind, zu der Vorstellung, dass es eine Art intelligente Kraft gibt, eine höhere Intelligenz, welche die Materie steuert. Diese Menschen, die sich mit grundsätzlich materiellen Dingen beschäftigen, glauben im Allgemeinen nicht an übernatürliche Mächte. Jedoch genau durch die Beschäftigung mit dieser Materie, kommen sie zu solchen Schlussfolgerungen.

Diese Kraft befindet sich in uns. Der Mensch wird fortfahren zu entdecken, dass sich die gesamte Welt in seinem Innern befindet. Die Wissenschaft der Kabbala spricht in dem Artikel „Was ist Wirklichkeit?“ darüber. Auf diese Weise wird es uns enthüllt werden.

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Blog-post: Mein Besuch bei Amit Goswami, Ph.D.
Artikel: Materie und Form in der Wissenschaft der Kabbala

Es gibt einen Zweck für die Turbulenzen in unserem Leben


Wir befinden uns heute in einem einzigartigen Dilemma: Die Natur zeigt uns, dass wir voneinander getrennt sind und einander hassen und dass unser Egoismus zerstörerisch ist. Dennoch zeigt sie uns auch, dass wir auf einer globalen Ebene voneinander abhängen und gegen unseren Willen miteinander verbunden sind.

Wir können nirgendwohin voreinander davonlaufen. Wir werden verpflichtet, das Gesetz der Natur zu befolgen, und es ist die Natur, die uns dazu zwingt, viel mehr als künstliche, vom Menschen geschaffene Bedingungen. Wenn wir diesem Gesetz nicht Folge leisten, werden wir in noch größerem Konflikt mit der Natur sein und uns dem Risiko von noch größeren Schlägen und Leiden aussetzen, bis hin zu Auslöschung. Und all das wird aufgrund unseres Egoismus geschehen.

Wir sind in einem Zustand der Vertreibung aus der Natur. Gibt es irgendetwas, das uns aus diesem Zustand befreien könnte? Das gibt es: Unsere Erlösung liegt in der Erschaffung der richtigen Verbindung zwischen uns und der Natur um uns. Das wird uns die Gelegenheit geben, ein integraler, harmonischer Teil von ihr zu werden.

Es ist zwingend, dass jeder von uns fühlen und verstehen wird, dass unser Überleben -Nahrung, Wasser, Klima, Gesundheit, psychische und spirituelle Bedingungen und alles andere – ausschließlich von unserer Harmonie mit der Natur abhängen. Das ist in der Tat der Zweck der Turbulenzen in unserem Leben. Alle Situationen, Vorfälle und Zustände, durch die wir gehen, geschehen mit der Absicht, uns bei der Enthüllung der inneren, antreibenden Kraft zu helfen, welche der Schöpfer ist. Die Schwierigkeiten und Spannungen ermöglichen es uns zu lernen, Ihn zu fühlen und zu erkennen, dass Er die Ursache hinter allem ist.

Das ist der Grund, weshalb die Krisen in Wellen kommen. Ihr Ziel ist es, zu enthüllen, dass der Hass zwischen uns der Grund für alle üblen Dinge in der Welt ist. Wir werden dann erkennen, dass dieser Hass einer Vertreibung aus der Vollkommenheit gleichkommt und dass die Erhebung über diesen Hass
uns von der Ausschließung befreien wird.

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Blog-post: Ein perfektes Leben wird für uns bereit gehalten
Blog-post: Wir können uns nicht verbinden – aber wir müssen
Baal HaSulam Artikel: Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen

Was für einen Zweck hat unser Leiden?


Wir existieren innerhalb des Naturgesetzes, welches nun enthüllt wird und uns zwingt, ihm bedingungslos zu gehorchen. Da es ein Gesetz ist, ist es unmöglich, ihm nicht zu folgen.

Nehmen wir zum Beispiel das Gesetz der Anziehungskraft. Mit Kenntnis dieses Gesetzes können wir ein Flugzeug bauen, welches sich leicht durch die Luft bewegt, obwohl es schwerer als Luft ist und diesem Gesetz gegenüber steht. Würden wir nichts von diesem Gesetz wissen, dann würden wir abstürzen. So ist der Lauf der Naturgesetze, wenn man ihnen nicht folgt, dann bringt man sich um.

Wir merken immer noch nicht, dass wir nun unter dem Einfluss eines neuen Naturgesetzes stehen – dem Gesetz der gegenseitigen Abhängigkeit der Menschen voneinander. Dieses Gesetz verpflichtet uns, uns gänzlich miteinander zu vereinen – unsere Gedanken und Wünsche zu verbinden. Das steht jedoch völlig und ganz unseren jetzigen Wünschen und Gedanken gegenüber.

Dennoch wird uns dieses Gesetz der universellen gegenseitigen Abhängigkeit oder gegenseitigen Bürgschaft Schritt für Schritt enthüllt, weil wir uns bis zur notwendigen Stufe entwickelt haben. Früher haben wir dieses Gesetz nicht gespürt, weil wir diese Endstufe unserer egoistischen Entwicklung noch nicht erreicht hatten.

Daher beginnen wir nun langsam zu merken, dass wir nicht wissen, wie wir alles um uns herum verwenden sollen. Wir wissen nicht, was wir mit unseren Wünschen, Gedanken und Handlungen tun sollen, um auch nur den geringsten Genuss empfangen zu können, so wie wir es vorher taten. Sobald ein Mensch nun versucht andere auszunützen, wird er mit einem Schlag niedergeworfen. Und wenn dies noch nicht allen klar ist, dann wird es ihnen bald enthüllt werden Was soll man nun tun?

Um die Schläge zu reduzieren, müssen wir uns die Ursachen näher anschauen. Wir werden dann merken, dass diese „ägyptischen Plagen“ dazu da sind, uns von unserem Egoismus zu trennen, und zu erkennen, dass der Egoismus die Ursache aller Leiden ist. Aber ist dies möglich? Können wir uns wirklich von unserer eigenen Natur trennen?

Es ist möglich, denn wenn wir diesen Zustand erreichen, dann enthüllen wir die Notwendigkeit der Hilfe von Oben. Doch bis dahin ahnen wir nicht einmal diese Möglichkeit. Daher hilft uns nur das Leiden, zur richtigen inneren Bitte zu gelangen: „Lass die Höhere Kraft kommen und mich korrigieren“.

Wir sehen dann, dass der Schöpfer dies mit Absicht tat – damit wir spüren, wie sehr wir Ihn brauchen und dann wachsen und so wie Er werden.

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