Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Studiere Kabbala und die spirituellen Ängste werden deine momentanen Ängste überwiegen


Fragen, die ich darüber erhielt, wie sich unser Leben durch die Kabbala verbessert und was man studieren soll:

Frage: Wie verbessere ich meine Lebensqualität, wenn ich nicht einmal weiß, was ich mit meinem Leben anfangen will? Wie kann ich mein Interessengebiet finden?

Meine Antwort: Lies das Buch Leben aus der Kabbala, gehe in eine Gruppe und versuche den Sinn des Lebens von der Gruppe zu empfangen.

Frage: Ist es besser, die Lektionen der letzten Kongresse anzusehen oder mit der weltweiten Bnei Baruch Gruppe zu studieren?

Meine Antwort: Studiere was immer dich anzieht.

Frage: Warum kehren unsere Gedanken zu Dingen zurück, die in der Vergangenheit passiert sind?

Meine Antwort: Weil du nicht vorwärts strebst!

Frage: Wie kann ein Mensch, der Kabbala studiert, die Änderung der Bedingungen seines Vorankommens verhindern und was bewirken sie?

Meine Antwort: Das ist nicht unsere Angelegenheit. Die einzige Sache, die in unserer Kraft und Wahl liegt, ist den Einfluss des Höheren Lichtes auf uns zu intensivieren. Konzentriere dich darauf!

Frage: Wie kann das Studium der Kabbala helfen, Panik und Angstanfälle zu überwinden?

Meine Antwort: Du wirst anfangen vor anderen Dingen Angst zu haben, so wie „Warum liebe ich den Schöpfer und meinen Nächsten nicht? Ich bin so ein Egoist! Warum bin ich nicht mit meiner ganzen Kraft in der Gruppe?“ und so weiter. Diese Ängste werden deine jetzigen überwiegen.

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Das Buch „Leben aus der Kabbala“ kaufen

Es gibt keine Familiendynastien in der Kabbala


Fragen, die ich über Rav Ashlags Nachkommen erhielt und darüber, wie man seine Familie in das Studium der Kabbala einbezieht:

Frage: Sind Rav Ashlags Nachkommen in Ihrem Zentrum involviert?

Meine Antwort: Nein.

Frage: Wo leben sie?

Meine Antwort: Größtenteils in Bnei Brak.

Frage: Führen sie die Lehren ihres Vaters und Großvaters auf ihre eigene Weise weiter fort?

Meine Antwort: Nein.

Frage: Was denken sie darüber, dass Sie die Lehren ihres Vater weiterführen?

Meine Antwort: Es interessiert mich nicht, was sie darüber denken, da ich Anweisungen von meinem Lehrer erhielt.

Frage: Sind Ihre Frau und Ihre Kinder involviert?

Meine Antwort: Ja. Mein Sohn betreut die Herausgabe und den Vertrieb der Bücher rund um die Welt (mit Ausnahme von Israel und Russland). Meine älteste Tochter hat einen PhD in Biologie und ist mit einem Manager unserer russischen Verbreitungabteilung verheiratet. Meine jüngste Tochter macht ihre Dissertation über die Kabbala und steht kurz davor, einen meiner Studenten zu heiraten. Ich bin sicher, dass meine Enkel auch diesem Weg folgen werden, da sie zuhause in diesem Umfeld leben. Mein Enkel sieht sich die Lektionen jeden Tag gemeinsam mit meinem Sohn an. Ihre Zeit wird außerdem die Zeit der spirituellen Entfaltung der Menschheit sein.

Frage: Wie beziehen wir unsere Ehepartner und Kinder ein?

Meine Antwort: Liebevoll. „Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität.“ Kabbala ist keine Religion – es gibt keine Überredung, Einschüchterung oder Überzeugungsarbeit. Liebe ist das einzige Mittel, um ihnen zu zeigen, dass die Korrektur der Seele, die bestmögliche Sache und notwendig für alle ist.

Es steht geschrieben, „die Tora ist nicht ererbt“. Jede Person verwirklicht sie innerhalb des vollen Umfangs ihrer Verlangen und Anstrengungen. Auf diese Weise enthüllt man die Tora, das Höhere Licht oder den Schöpfer in sich. Außerdem zeigt die Geschichte, dass die spirituellen Erben der großen Kabbalisten normalerweise nicht ihre physischen Erben waren.

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Der richtige Pfad ist gepflastert mit Verwirrung zusammen mit Klarheit


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, warum alles verwirrter wird, wenn man mehr studiert und wie man feststellen kann, dass man auf dem richtigen Weg ist:

Frage: Als ich anfing, Unterrichte auf YouTube und Anfänger-Lektionen im Ari Online Lernzentrum zu schauen, war alles so klar und einfach und machte Sinn. Doch jetzt, wo ich mich sehr viel mehr damit beschäftige und anfing, eine Menge Artikel und das „Vorwort zum Buch Sohar“ zu lesen, wurde alles dermaßen schwieriger und verwirrter, sodass ich manchmal denke, ich sollte eine Frage schicken, aber ich kann sie noch nicht einmal in Worte fassen! Bedeutet das, dass ich mich nicht auf dem richtigen Weg befinde?

Meine Antwort: Viele Artikel werden Dir erklären, dass diese Zustände genau die Zustände sind, die zur Enthüllung führen. Das ist so, weil wir die Spiritualität nicht durch Wissen enthüllen, sondern durch Gleichheit der Form. Solange meine Eigenschaften sich von den Eigenschaften der Sache unterscheiden, die ich erlangen will, stell ich mir das in meinem Verstand vor – spekulativ – und ich verstehe es mehr oder weniger.

Sobald ich jedoch anfange, das durch die Gleichheit der Form zu erlangen, kann ich nicht länger „mentale“ Bilder erschaffen, weil meine Empfindungen sich darüber hinwegsetzen. Daher bin ich verwirrt, verstehe überhaupt nichts, fühle mich taub und weiß generell nicht „wo, wer oder warum?“.

Alles, was Du tun musst, ist weiterzumachen und plötzlich wird sich der Nebel lichten und ein neues Bild und Verständnis wird hervorkommen. Darauf wird abermals Nebel folgen und dann kommt wieder Klarheit – und so weiter, viele Male!

Frage: Wie kann ich als Student, der bis jetzt noch überhaupt nichts erlangt hat, wissen, ob ich auf dem richtigen Weg bin?

Meine Antwort: Durch genau die Zustände, die ich oben beschrieben habe – ständige Verwirrung und Klärung in deinem Verstand und Empfindungen von Leichtigkeit und Schwere in Deinem Herzen.

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Virtuelle Kabbala


Vor ein paar Tagen hatte ich ein Treffen mit den israelischen Studenten der virtuellen Gruppe. Sie studieren im Internet mit uns und von Zeit zu Zeit kommen sie persönlich zu verschiedenen Veranstaltungen zusammen. Manche von ihnen nehmen sich ein paar Tage von der Arbeit frei, um bei uns im Zentrum zu sein und mit uns zu arbeiten. Manchmal kommen sie auch zu den Morgenunterrichten.

Ich denke, dass die nächste Generation alles durch das Internet wahrnehmen wird. Dann werden Menschen entdecken, dass die virtuelle Verbindung uns dazu befähigt, die falsche äußerliche Vorstellung loszuwerden und andere auf einer tieferen Ebene zu verstehen.

Außerdem werden die Menschen dann verstehen, dass die virtuelle Verbindung ebenfalls mangelhaft ist und dass eine größere, spirituelle Verbindung notwendig ist. Zusätzlich treiben steigende Reisekosten und verlorene Zeit in Staus die Menschen zum Internet. Daher ist die Entwicklung des Lernsystems durch das Internet die wichtigste Sache in der Verbreitung der Kabbala in der Welt.

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Der Schöpfer hat weder Arme noch Beine


Fragen, die ich über Religion und Kabbala erhielt:

Frage: Vielleicht sollte den Leuten (Juden wie Nichtjuden), die am Studium der Kabbala interessiert sind, die Sache einfacher gemacht werden, indem man ihnen sagt, dass es am Ende der Korrektur zu einer Verbindung zwischen den eigenen Handlungen und der Spiritualität kommt. Dies ist die Ganzheit von Pardes – Judaismus (den Handlungen) und Kabbala (Spiritualität) -, und früher oder später wird dies zum einzigen Weg im Leben der gesamten korrigierten Gesellschaft werden. Mit allem Respekt, aber es ist doch Tatsache, dass Sie sich wie ein religiöser Jude verhalten, wie auch Ihr Rav Rabash und dessen Rav vor ihm, Baal HaSulam, und wie seit Beginn der heiligen Generationen jeder andere auch.

Meine Antwort: Ich erkläre es nochmal: Die körperliche Befolgung von Gebräuchen in dieser Welt ist nichts anderes als eine Tradition, wohingegen Kabbala über die Korrektur der Verlangen der Seele spricht. Niemand wird verpflichtet sein, die mechanischen Vorschriften (Gebote) zu befolgen. Stattdessen werden die Leute nur die spirituelle Befolgung der Gebote ausführen müssen – in ihren Verlangen. So werden wir ähnlich wie der Schöpfer. Es wird nicht mechanisch getan, denn der Schöpfer hat weder Arme noch Beine! Wir müssen die Seele korrigieren. Studieren Sie Baal HaSulams Artikel über Körper und Seele. Dort erklärt er, dass wir die Seele nicht durch den Körper korrigieren können.

Dennoch ist es gut, den Traditionen zu folgen, auch den religiösen, um einen Rahmen für unsere kulturelle und soziale Existenz auf dieser Welt zu wahren. Ich kann Leute, die an der Kabbala interessiert sind, nicht belügen, genauso wenig wie deren Gegner.

Frage: Wo sagt Baal HaSulam, dass man innerlich weltlich werden muss? Ihre Argumente machen Sinn, jedoch scheinen Sie kein Vertrauen in die Fähigkeit der Leute zu haben, äußere Vorschriften zu erfüllen und zugleich mit der inneren Absicht (Kawana) in kabbalistischer Weise zu arbeiten. Ihre Lehrer vor Ihnen und alle früheren Kabbalisten taten aber genau das, hab ich nicht recht? Weshalb sollte man dann den Leuten erzählen, dass sie aufhören sollen, religiös zu sein?

Meine Antwort: Ich habe den Leuten nie erzählt, dass sie aufhören sollen, religiös zu sein, genauso wenig wie ich ihnen das Gegenteil gesagt habe! In „Aufbau der Gesellschaft der Zukunft“ schreibt Baal HaSulam, dass zukünftig, in der korrigierten Gesellschaft, jede Person ihre Religion beibehalten kann. Hierdurch wird klar, was die wahre Definition von Religion ist – sie ist Teil der Kultur, und nicht mehr als das. Und alle werden dies erkennen und so akzeptieren, sobald sich der Schöpfer in ihnen enthüllt. Die Leute werden Religion von allem trennen, was sich auf den Schöpfer, die kommende Welt und die Belohnung und Bestrafung im körperlichen Leben bezieht.

Dies ist deshalb so, weil alles in „dieser Welt“ sogleich wahrgenommen wird – gegenwärtig und sofort – und es keine „andere Welt“ oder eine Welt „auf der anderen Seite“ gibt . Es gibt nichts außer den realen, gegenwärtigen Zuständen. „Auf der anderen Seite“ bedeutet auf der anderen Seite des Egoismus. Verändern Sie Ihren Egoismus ins Gegenteil, und Sie werden die Welt auf der anderen Seite wahrnehmen.

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Was unterscheidet die Kabbala von dem Fußball-Wahnsinn?


Eine Frage, die ich erhielt: Zur Zeit sind wir Zeuge von diesem weltweiten „Fußball-Wahnsinn“. Es scheint, als ob Leute ihre Absichten, ihre Gedanken und Verlangen zu diesem Sport sogar an Tagen ‚aufwärmen‘, an denen keine Spiele stattfinden. Das Fernsehen bombadiert uns virtuell mit dieser „Absicht“ – Leute tragen die Farben ihres Lieblings-Teams, jeder spricht darüber und langsam wird es zur ‚einzigen wirklichen Sache, die existiert‘, selbst für diejenigen, die keine Fans sind. Menschenmassen durchleben die gleichen Emotionen.

Was ist der Unterschied zwischen diesem Phänomen und dem, was wir in unserem Unterricht und der Verbreitung zu tun versuchen? Was macht unsere Absicht und unser Ziel wichtiger als ihres, wenn wir immer noch in der Vorbereitungsphase sind und nicht wirklich den Unterschied sagen können?

Meine Antwort: Das Ziel und das Ergebnis.

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Blog-post: Strebe Deinem Ziel entgegen und überlasse dem Schöpfer den Rest

Eine Frau kann andere lieben – egoistisch


Zwei Fragen, die ich über Frauen, Liebe und Egoismus erhielt:

Frage: In einem Ihrer Gespräche erwähnten Sie, dass Frauen wissen, wie man liebt oder diese Fähigkeit haben und Männer nicht. Wenn wir alle egoistisch sind, welche Art Liebe können Frauen geben?

Meine Antwort: Egoistische Liebe. Eine Frau kann für andere Menschen sorgen, die sie auf egoistische Weise liebt oder respektiert.

Frage: Lieber Rav, ich studiere die Kabbala seit einiger Zeit. Ich verstehe völlig, dass ich total egozentrisch bin und hoffe, dass mir der Schöpfer in dieser Sache hilft. Aber es scheint, als ob ich mehr denn je die Egozentrik anderer Menschen in meinem täglichen Leben bemerke und ich kann das überhaupt nicht ausstehen. Was kann ich tun, um Vorurteile zu überwinden und ihnen gegenüber wenigstens höflich, wenn nicht sogar mitfühlend zu sein, was mir sehr schwer fällt?

Meine Antwort: Was Sie in anderen sehen, ist Ihr eigenes Spiegelbild, entsprechend der Regel: „Jeder, der andere verdammt, verdammt sich selbst“. Doch wenn Sie sie liebten, würden Sie auch ihren Egoismus lieben – so wie Sie es bei Ihrem eigenen Baby tun würden.

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Artikel von  Michael Laitman: Wer bin ich?
Artikel von Michael Laitman: Wie baut man eine spirituelle Beziehung auf?

Frauen müssen an der Korrektur arbeiten – genau wie Männer


Zwei Fragen, die ich über Frauen in der Kabbala erhielt:

Frage: Ist es wahr, dass eine Frau nur einmal lebt und nicht reinkarniert und dies der Grund dafür ist, warum sie keine Kabbala studieren sollte?

Meine Antwort: Frauen müssen Kabbala studieren und sich korrigieren genau wie Männer, aber gemäß der Struktur der weiblichen Seele. Frauen reinkarnieren genauso wie Männer und im Übrigen alles, was existiert, ob in unbelebten, pflanzlichen oder tierischen Stufen der Natur. Das ist so, weil die Verlangen aller Arten und Stufen ihren Endzustand erreichen müssen – die absolute Gleichheit der Eigenschaft des Gebens!

Frage: Ich habe kürzlich begonnen, Kabbala zu studieren und die eine Sache, die ich soweit verstanden habe, ist, dass wir aus Verlangen bestehen und das Verlangen das Hauptmotiv unserer Existenz ist. Außerdem habe ich verstanden, dass wir unsere Verlangen nicht unterdrücken, sondern korrigieren sollen, damit sie unserem Schöpfer dienen. Was ist jedoch mit den sexuellen Verlangen? Ich liebe meinen Mann von ganzem Herzen und möchte mein Leben mit ihm verbringen, aber ich kann nichts dafür, wie ich anderen Männern gegenüber empfinde. Meine Frage ist darum, wenn ich meine Verlangen gemäß Kabbala nicht unterdrücken soll (so wie ich es bis jetzt gemacht habe), welche Einstellung soll ich haben, meine Verlangen zu lenken und sie für andere und den Schöpfer nützlich zu machen?

Meine Antwort: Sie werden nur in der Lage sein, Ihre Verlangen durch die Erhöhung der Wichtigkeit des Ziels (Erlangung des Schöpfers), durch die Teilnahme am allgemeinen Studium, der Gruppe und der Verbreitung richtig einzuteilen. Ihr Verlangen wird dann das Or Makif – das Höhere Licht – erwecken, welches alle notwendigen Änderungen in Ihnen durchführen wird, um Sie zu Frieden und Harmonie zu bringen.

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