Die Unruhe ist eine Art von Leere im Kli
Eine Frage die ich erhielt: Warum nehmen wir die Unruhe, die Sorge, als negativ wahr ?
Wäre es nicht besser, sie einfach als Anteilnahme zu betrachten ?
Meine Antwort: Die Sorge kann sowohl positiv, als auch negativ sein. Wir nehmen sie als nur negativ wahr, weil wir beunruhigt sind.
Aber was ist, wenn wir uns um die guten Dinge, um das Geben, sorgen ?
Es gibt die Sorge um die eigenen Bedürfnisse und es gibt die Sorge um das Licht.
Der Schöpfer ist in ständiger Sorge um sein Geschöpf.
Wir sollen die Eigenschaft von Bina erreichen, und des weiteren die Stufe von Kether.
In dieser Eigenschaft, hält sich der Mensch in ständiger Sorge auf, so wie gesagt ist:
„Mehr als das Kalb fressen will, hat die Kuh das Verlangen zu füttern“,
dies ist das Niveau von Bina/Elokim, die Leiden der Schechina als Folge von der Sorge um die Seelen.
Diese Sorge sagt etwas über die Vollkommenheit aus, und nicht über den Mangel.
Wenn ich mich um andere Menschen sorge, so halte ich mich in einem vollkommenen Zustand auf.
Die Geisteswelt ist mit gegenseitiger Sorge angefüllt, jedoch sind dies alles Sorgen um das allgemeine Wohl.
Das bringt die Empfindung einer Unruhe mit sich, die als Wonne erfahren wird, als eine Art von Bürgschaft für die anderen.
Die Unterschiede zwischen dem Unbelebten, Pflanzlichen, Tierischem und dem Menschen befinden sich auf der Höhe der Form von Unruhe, d.h. was ist es, dass Sie gerade beunruhigt ?
So ist also Unruhe ein wichtiger und zentraler Punkt in unserer Aufmerksamkeit.
Ebenso macht sich der Schöpfer Sorgen um Seine Schöpfung.
Der Mensch entgeht den irdischen Sorgen schon auf der ersten geistigen Stufe. Wenn man sich nicht mehr um diese irdischen Sorgen kümmert,sondern die Sorge nur auf die anderen Menschen richtet, dann empfindet man sie auch nicht mehr als negativ.
Darum heisst ein solcher Mensch, der Gerechte, weil er eben diesen Prozess rechtfertigt, er kommt mit den Sorgen dieser Art zurecht.
Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger”







Frage: 
Zuerst war die Welt der Unendlichkeit vollständig von Genuss erfüllt.
Der Sohar, Kapitel „Wajechi“, Punkt 451: In der dritten Wache schlagen die Cherubim ihre Flügel an und singen, wie geschrieben steht: „Lobet den Herrn! Lobet, O Diender des Herrn, lobet den Namen des Herrn. Gesegnet sei der Name des Herrn … vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang.“ Dann singen alle Engel die in der dritten Wache stehen.
Der Soar, Kapitel „Wajechi“, Punkt 462: Glücklich sind die Gerechten die belohnt werden mit diesem oberen Licht, dem erleuchteten Spiegel, der auf alle Seiten scheint, rechts und links. Jeder dieser Gerechten erreicht in seinem Anteil was er sollte, gemeint ist, erreicht übereinstimmend zu seinen Handlungen in der Welt. Und da gibt es manche, die sich durch dieses Licht schämen, von welchem ihre Freunde mehr zur Erleuchtung empfingen.
Die spirituelle Arbeit beginnt immer aufs Neue, und wir müssen dies verstehen und akzeptieren und für diesen neuen Anfang dankbar sein. Der Mensch beginnt immer so, als ob es vorher gar nichts gegeben hätte, alles wurde gelöscht.“Nukwa kehrt ständig in den jungfräulichen Zustand zurück“; es bleibt also keine Lebenserfahrung zurück, der ganze Kontakt mit dem Bräutigam, dem „Schöpfer“, wie ich zu Ihm ging, verschwindet.
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