Das Licht der Erkenntnis in der Seelenkette
Jeder Mensch hat ein Recht zu überprüfen, ob ihm der Ort, wo er studiert, auch passt. Aber nach der Untersuchung muss er wählen und ohne weitere Zweifel das Studium an einem gewählten Ort eingehen. Sonst kann man den Schöpfer und Seine Welt nicht enthüllen.
Es gibt auch Gruppen, die behaupten, sie studieren nach ihrer eigenen Methodik, was überhaupt unklar ist, denn wie kann eine Methodik existieren, die nicht durch eine Kabbalistenkette, vom Lehrer zum Schüler, erhalten wurde.
Es ist nicht möglich, selbstständig so eine Methodik zu erhalten. Nur Adam haRishon erhielt diese Methodik „vom Himmel“ sozusagen, hat sie selbst enthüllt, und alle anderen haben sie durch eine Kette von Kabbalisten erhalten, sogar Abraham, der am Anfang ein „Götzenanbeter“ war, d.h. er beschäftigte sich zwar mit der spirituellen Arbeit, aber in einer umgekehrten Form und dann entdeckte er den Widerspruch. Zwanzig Generationen nach Adam haRishon wurde Abraham die Kabbala übergeben.
Die Methodik der Erkenntnis kann man nur empfangen, wenn man sich an den Lehrer anheftet, so verbreitet sie sich von oben nach unten, über die Seelenkette. Wie kannst du dich mit der Wurzel von allein verbinden, wenn du kein Adam haRishon bist?
Nur Adam haRishon ist direkt mit dem Schöpfer verbunden. Und die anderen Seelen müssen von ihm über eine Kette empfangen, je nach ihrer Position in der Kette. Jede bekommt von der vor ihr stehenden, und alle sind in einer Kette mit der Wurzel verbunden. Das ist ein ganzes hierarchisches System, wie ein Baum.
Ich befinde mich an einer ganz bestimmten Stelle und kann nur von dem mir nahestehenden Menschen empfangen, von meinem Höheren. Dafür muss ich mich vor dem Höheren annullieren, wie der untere Parzuf sich vor dem Höheren in der spirituellen Welt annulliert.
Wenn die Menschen deshalb behaupten, sie bekommen das Licht oder eine Einsicht von oben oder im Schlaf, ist das alles nicht ernst. Einen spirituellen Kontakt kann man nur haben, wenn man sich während seines Lebens neben einem Kabbalisten befindet.
Wenn du nur einen Punkt von solchem Kontakt erreicht hast, kannst du aus ihm alle anderen entwickeln. Aber ohne diesen ersten Punkt hast du keinen Bezug zur weiteren Entwicklung, du bist von dem Baum, von dem ganzen Seelensystem, abgetrennt.
Deshalb fragt man als Erstes immer: „Wer war dein Lehrer? Woher kommst du?“
Deswegen habe ich bei all meinen Diplomen keinen wichtigeren als einen kleinen Zeitungsartikel, wo ich der treue Schüler und erste Helfer von Rabash genannt wurde. Denn dies bezeugt zumindest, wie sehr ich mit dem Rabash verbunden war.
Aus einem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 12.09.2010






Ab einem bestimmten Moment erkennen wir, dass unser ganzes Leben in zwei Abschnitte geteilt werden kann – und zwar abhängig davon, wie die höhere Lenkung, die Kraft des Schöpfers, sich uns gegenüber verhält.Die erste „Hälfte“ ist die Kindheit, wo die Natur (sprich die Umgebung) uns mit allen Mitteln schützt, und die zweite beginnt dort, wo dieser Schutz endet.
Eine Frage, die ich erhielt:
Ich hoffe sehr, dass Sie verstehen werden, was der geistige Stimulator (Doping) ist, den wir aufbauen wollen.
Eine Frage, die ich erhielt:
„Wir kommen alle in die Stadt des Königs“, in diese Welt. Und diejenigen, die dem Schöpfer treu ergeben arbeiten, verwandeln Sein „Zauberpulver“ in süße und erlesene Gewürze.
Aus dem Vorwort zum Buch „Panim Meirot“, Punkt 3: Diese empfindende Kraft, die auf der tierischen Stufe wirkt, ist sehr durch Ort und Zeit beschränkt, d.h. diese Empfindung wirkt nicht bei einer Entfernung vom Körper auch nur um eine Haarbreite, und empfindet auch ausschließlich zu seiner Zeit, spürt also weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit, sondern nur zum Zeitpunkt des Zusammentreffens.
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