Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Organismus'

Zu einer höheren Dimension aufsteigen

Wenn die Seelen sich miteinander verbinden, enthüllt der Mensch eine neue Realität. Denn es gibt einen Unterschied zwischen einem ganzen Körper und einem Körper, der in Einzelteile zerlegt ist, obwohl diese Teile leben und jeder von ihnen seine Existenz wahrnimmt.

Im Moment nehmen wir unser Leben in dieser Welt wahr, das ist die Existenzebene eines einzelnen Teils, der nicht mit den anderen in einem gemeinsamen Organismus verbunden ist.

Er bekommt die Lebensenergie, die ihn belebt, ähnlich einem Organ, das aus dem Köpper entnommen wurde und am Leben erhalten wird, um es in einen anderen Organismus zu verpflanzen.

Es gibt also „für die Transplantation bereite Organe“, die am Leben erhalten werden, damit sie nicht tiefer als die tierische Stufe herabsteigen. Diese Organe nehmen sich innerhalb unserer Realität wahr. Das sind wir.

Wenn wir, eine Gruppe von diesen Organen, uns untereinander verbinden wollen und darum bitten, ruft unser gemeinsames Verlangen (Gebet, MaN) eine Kraft von oben (von einer höheren Ebene) hervor, die uns verbindet.

Dann nehmen wir in unserer Verbindung die spirituelle Wirklichkeit wahr, ähnlich einem Körper, dessen Organe angefangen haben, sich untereinander zu verbinden, und der ganze Organismus lebt bereits ein anderes Leben, nicht das, was jeder einzelne Teil gelebt hat, als er versucht hat, seine tierische Existenz aufrechtzuerhalten.

Von der tierischen Stufe steigen wir zu einer neuen Existenzstufe, der menschlichen, auf. Die Wahrnehmung dieses gemeinsamen Lebens aller „Körperorgane“ (der gesamten Seele), nennt sich spirituelle Welt.

Nun zählt die vorherige Stufe noch nicht einmal als Leben, denn wir existieren bereits nicht mehr jeder für sich, sondern versorgen uns gegenseitig mit Lebensenergie, und das Licht ermöglicht uns eine vollkommen andere Existenz. Und das vorherige Leben auf der tierischen Stufe erscheint uns bereits nieder und unnütz.

Wir brauchen es nur, um auch andere Seelen an uns anzuschließen, die noch in unserer Welt, auf der tierischen Stufe, existieren – neue Verlangen, die noch nicht an unserer Verbindung beteiligt waren. Und dann steigen sie ebenfalls auf. Doch für unser spirituelles Leben, das wir in diesem Moment erfasst haben, brauchen wir diese niedrigere Stufe nicht. Denn wir befinden uns bereits in einer höheren Dimension.

Aus einem Unterricht nach dem Buch Sohar von 18.4.2010

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Einzigartige Bandbreite einer jeden Seele

Bürgschaft bedeutet, dass ich mich bereit erkläre, von nun an immer meinen leeren Teil in allen anderen zu füllen. Es scheint einfach zu sein, doch dafür muss ich mich spirituell mit jedem einzelnen verbinden und dessen Verlangen spüren. Ich muss herausfinden, wo in seinem Verlangen mein Teil seinen Platz hat, denn wir sind durch unsere Seelen verbunden, und er muss zweifelsohne etwas durch meine Seele bekommen, wie in einem gemeinsamen Organismus.

Wo ist nun in ihm dieser leere Raum, den ich entsprechend dem System, das in der Welt der Unendlichkeit existiert, füllen muss? Darum muß ich mich kümmern, und das betrifft jeden von uns. Es gibt keine Seele, in der ich nicht enthalten wäre und in der ich meinen Platz nicht ausfüllen müsste. Keiner außer mir kann ihn ausfüllen, das ist ein Spezialgebiet, eine einzigartige Bandbreite, um die nur ich mich kümmern kann. Und ich bürge dafür, dass ich das machen will und mich dazu verpflichte – lasst mich sie nur erfüllen! Ich brauche nichts anderes, wie eine Mutter, die sich um ihr Kind kümmert! Sie will nur eins – eine Möglichkeit, es zu bemuttern.

Versucht mal ihr zu sagen, sie soll es in fremde Hände geben. Selbst wenn sie eine Königin ist, genießt sie dadurch, dass sie selbst ihr Kind füttert, obwohl sie genug Bedienstete hat, die das für sie übernehmen könnten. Sie genießt das aber. Genauso müssen auch wir das Geben an den anderen als Genuss empfinden. Aufgrund unserer Verbindung miteinander gibt es innerhalb einer jeden Seele einen Teil, den ich füllen muss.

Meine Seele schließt sieben Milliarden Teile mit ein, und außerhalb von ihr gibt es noch sieben Milliarden Seelen, in jeder von denen ich meinen Teil füllen muss (und so jeder von uns).

Von meinem Punkt im Herzen heraus fülle ich meine Teile in allen anderen Seelen, und jeder von ihnen muss seinen Teil in mir füllen. Genau das nennt sich gegenseitiges Durchdringen von Seelen. Jeder besitzt eine Wurzel seiner Seele, aus der er heraus handelt.

Und alle anderen Verlangen in mir, außer der Wurzel, sind fremd! Sie befinden sich in mir, weil ich alle anderen mit einschließe. Ursprünglich bin ich nur ein Punkt. Um zu leben, brauche ich von allen anderen die Erfüllung all dieser Verlangen. Und ich selbst muss diese Verlangen dafür nutzen, um den anderen zu verstehen und in ihm den Mangel zu korrigieren, den nur ich ausfüllen kann. Durch diese in mir enthaltenen fremden Verlangen verstehe ich deinen Mangel und fülle dich aus meinem Punkt im Herzen heraus. Und du verstehst mich durch mein Verlangen, das in dir enthalten ist, und füllst in mir aus deinem Punkt im Herzen heraus deinen Platz aus. Genau das nennt sich gegenseitige Bürgschaft.

Es gibt keine andere Möglichkeit für uns alle, die Erfüllung zu bekommen! Dies ist die einzige Methode.

Aus dem Unterricht  nach Artikel „Die Bügschaft“ vom Baal Ha Sulam, 18.05.2010

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Wir sind alle füreinander verantwortlich

In seinem Artikel „Bürgschaft“ schreibt Baal HaSulam, dass alle, die zum Schöpfer streben, ein Volk sind, in welchem jeder für den anderen verantwortlich ist, was man Bürgschaft (Arvut) nennt.

Die Tora (das Licht der Korrektur) wurde diesem Volk nur gegeben, nachdem jeder befragt wurde: ob er einverstanden ist, die Ausführung des Gebotes der Nächstenliebe auf sich zu nehmen, wie es geschrieben steht „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, das heisst, sich genauso um die anderen zu sorgen, wie um sich selbst.

Dies ist die Bedingung, mit welcher wir das Licht der Korrektur anziehen können. Nur wenn wir entdecken, dass wir uns auf solcher Weise verbinden wollen, wird das Licht der Korrektur kommen und unser Gefäss korrigieren.

Die Bürgschaft nennt man eine Situation, in welcher wir bereits einen ganzen Körper, einen Organismus bilden, in welchem wir alle voneinander abhängig sind, in dem wir uns über unseren eigenen Wunsch erheben. Dafür muss jeder über einen anti-egoistischen Schirm verfügen und sich im Spirituellem auf der Stufe des Gebens befinden (Chafez – Chessed und sein materielles Leben als ein notwendiges Mittel für den spirituellen Aufstieg betrachten.

Jeder erfüllt den anderen und versteht, dass er mit ihm verbunden sein muss, denn das ist der Sinn seines Lebens, wie es bei den Zellen eines Körpers ist. Jede Zelle und jedes Organ leben nur, um ihre Funktionen bezüglich des ganzen Organismus zu erfüllen. Die Funktion seines Lebens sind die Liebe und das Geben. Wenn wir eine solche Verbindung zwischen uns spüren, heisst das ‚spirituelles Leben‘.

Wenn wir uns wünschen, uns so zu verbinden, bekommen wir auch die Kraft, es verwirklichen zu können!

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Aus einem Unterricht nach Artikel „Bürgschaft“ von Baal HaSulam, 18.05.2010

 

Wo soll man den Schöpfer suchen?

Eine Frage, die ich erhielt: Warum reden wir immer nur über die Verbindung zwischen uns und nicht über die Verbindung mit dem Schöpfer?

Meine Antwort: Im Moment geht es uns um die Umsetzung unserer Aufgabe, darum schenken wir so viel Aufmerksamkeit der Verbindung zwischen uns.

Das Endziel ist die Verschmelzung mit dem Schöpfer nach dem Gesetz der Gleichheit der Eigenschaften, was für uns, „Mensch“, Adam (dem Schöpfer „gleich“) zu werden bedeutet.

Dafür müssen wir unser spirituelles Gefäß (Kli) vorbereiten, indem wir es an den Höheren angleichen. Dieses Gefäß muss für alle eins sein, wo sich alle seine Teile wie ein Mensch mit einem Herzen vereinen.

Im Gefäß sind unser ganzer Hass, Neid, Ehrgeiz, Hochmut und Machtgier enthalten, und über all dem müssen wir uns erheben und vereinen, um uns an den Schöpfer anzugleichen und Verschmelzung mit Ihm zu erreichen.

Uns kommt es vor, als ob befände sich der Schöpfer irgendwo außerhalb von uns , doch letztendlich enthüllt Er sich innerhalb  jenes gemeinsamen Gefäßes, das wir zwischen uns aufbauen.

Deshalb, um den richtigen Durchblick zu haben, müssen wir alles so wahrnehmen, als ob es sich alles an einem Ort befinden würde. Dieses Gefäß bauen wir zur Enthüllungen des Schöpfers auf! Es befindet sich genau dort, wo wir uns über unserem Egoismus verbinden.

Unser Egoismus bleibt unten, und darüber bauen wir Verbindungen untereinander auf. Und wenn unsere Verbindung wirklich stark ist und auf der Kraft des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, aufgebaut ist, werden wir darin den Schöpfer (Bore) enthüllen, was  „komme und siehe“ (Bo-Re) bedeutet.

Und Es ist nicht etwa so, dass Er irgendwo dort oben im Himmel sitzen würde und ich hier unten irgendetwas machen würde, um Ihn im Himmel zu enthüllen.

Sondern genau innerhalb der Verbindung zwischen den Seelen, enthülle ich ihn, zwischen den Organen des spirituellen Organismus, als das ihn erfülltende innere Licht.

Und die Menschen glauben, dass wir den Schöpfer ausschließen und nur über die Verbindung untereinander reden, weil sie in ihrem Inneren nicht bereit sind, zu akzeptieren, dass es eine Verbindung zwischen unserer Arbeit, dem Studium, der Verbreitung, der Vereinigung miteinander und dem Schöpfer gibt.

Jeder nimmt den Schöpfer als etwas Großes wahr und ist bereit, sich mit Ihm zu vereinen, und mit einem anderen Menschen nicht. Sie verstehen aber nicht, dass das ein und dasselbe ist.

Eine innigere Verbindung zwischen den Menschen nennt sich „Schöpfer“, die Eigenschaft des Gebens, doch die Natur des Menschen lässt ihn das nicht akzeptieren…

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Wie man den Sohar genießt

Was lehrt uns der Sohar? Wir wissen aus der Wissenschaft der Kabbala, dass der Schöpfer nur ein einziges Verlangen erschaffen hat, in welchem jegliche weitere Entwicklung stattfindet. Dieses eine Verlangen beinhaltet zahlreiche einzelne Verlangen, welche zusammen in einem System verbunden sind, welches „Adam“, die allgemeine Seele, genannt wird.

Entsprechend Seinem Programm begann der Schöpfer dann die Verbindungen zwischen den Teilen dieses Verlangens zu korrumpieren. Dadurch begannen sie, die Verbindung untereinander zu verlieren, ähnlich wie Organe in einem erkrankten Körper, die aufhören, in korrekter Art und Weise zusammen zu arbeiten. Die Folge davon ist eine Unausgeglichenheit und wir fühlen Krankheitssymptome, wie steigenden Blutdruck und erhöhte Temperatur, eine falsche chemische Zusammensetzung des Blutes usw. Dies alles sind Anzeichen, dass der Organismus nicht im Gleichgewicht ist, und dies nennen wir Krankheit.

Warum tut der Schöpfer dies den Seelen an? Er tut dies in der Absicht, damit wir die Verdorbenheit fühlen und sie dann beginnen zu korrigieren. Die Krankheit ist die Beschädigung der Verbindung zwischen uns, welche alle Teile eines einzigen Systems sind. Da diese Verdorbenheit uns trennt, beginnen wir uns immer weniger miteinander verbunden zu fühlen.

Es gibt 125 Stufen in diesem Verlust der Verbindung zwischen uns. Dies ist ein Abstieg von der Unendlichkeit, wo wir unendlich miteinander verbunden sind, bis hin zum Zustand, wo diese Verbindung völlig verschwindet.

Darüber hinaus gibt es eine Ebene, genannt „Parsa„, entlang der 125 Stufen, an der eine noch größere Verdorbenheit entsteht. Anstatt einer positiven Verbindung oder deren Verlust, formen wir eine negative Verbindung. Deswegen will jeder die anderen zu seinem Nutzen ausbeuten. Der Organismus stirbt nicht einfach, sondern zehrt sich selbst vollständig auf.

Dieser Abstieg in das Verlangen, andere auszubeuten, geht so lange weiter, bis der Zustand erreicht ist, in dem wir vollkommen alle Verbindungen zwischen uns verlieren – sowohl die positive Verbindung des Gebens wie auch die negative Verbindung des Empfangens. In diesem Zustand existieren wir im absoluten Gegensatz zur Spiritualität, wo alle Erkenntnisse und das Wissen fehlen. Dies ist ein Resultat unserer Trennung von einander, wo wir die Welt wahrnehmen als eingebildete Realität. Aber warum ist das alles Einbildung? Weil dies gezielt vom Schöpfer so eingerichtet wurde, um uns eine Illusion seiner Abwesenheit zu geben.

Was also sollen wir tun? Wir müssen verstehen, dass wir unsere Verbindung zwischen uns korrigieren müssen. Der Aufstieg der Seelen von unserer Welt zur Welt der Unendlichkeit geschieht in dem Ausmaß, in dem wir die Verbindung zwischen uns stärken. Die Wiedererlangung der Verbindung unter uns erschafft den Aufstieg.

Je mehr wir uns unseren Zustand in der Verbindung mit anderen Seelen vorstellen, desto mehr werden wir das Buch Sohar genießen können. Das Buch Sohar wurde letztendlich durch einen Aufstieg in die Welt der Unendlichkeit geschrieben. Die Verfasser des Sohar schrieben dieses Meisterwerk vom Aufstieg der 125. Stufe aus, in welcher sie zusammen verbunden waren.

Während wir den Sohar studieren, müssen wir ein Verlangen nach Verbindung zwischen uns fühlen. Es ist nicht nötig „klug“ zu sein. Es reicht völlig aus, sich zu erinnern, dass wir alles in der Verbindung zueinander erreichen werden.

Eigentlich spricht der Sohar nur über die Verbindung zwischen den Seelen. Er erklärt unsere Verbindung in dem globalen System, welches „Adam“ genannt wird, mit all den anderen Seelen und wie wir dies benutzen können, um gemeinsam in Verbindung zu treten, zu einem gesunden und korrekt funktionierenden System.

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Lass dir die Gelegenheit der freien Wahl nicht entgehen


Wir alle existieren als ein vereintes gigantisches System von Seelen. Wenn einige dieser Seelen aufgrund ihres freien Willens Fortschritt machen, dann macht auch das gesamte System Fortschritt.

Wenn einige Teile dieses Systems eine Gelegenheit zur freien Wahl erhalten, aber diese nicht nutzen, dann werden sie von der aktiven Teilnahme in diesem System abgeschnitten. Das System der Seelen ist ein lebendiger Organismus, in dem, abhängig vom Auf- und Abstieg der Seelen, ob sie ihre freie Wahl erkennen oder nicht, unentwegt Veränderungen stattfinden. Sie bewirken in allen Seelen Veränderungen und bestimmen, wie das gesamte System zum endgültigen korrigierten Zustand voranschreitet.

Indem ein Mensch den Gebrauch seiner freien Wahl unterlässt, weist er die persönliche Herrschaft des Schöpfers über ihn zurück und wechselt zum weg des Leidens. Dann häuft er sich Leiden auf, bis er ein ausreichendes Maß der Erkenntnis des Bösen erlangt, dass ihn würdig macht, erneut die freie Wahl zu erhalten und sie diesmal zu nutzen.

Spirituelles Leben erlebst du durch deine Verbindung mit anderen


Eine Frage, die ich erhielt: Wie sollte man arbeiten, wenn man spirituelles Erwachen empfängt?

Meine Antwort: Man sollte an der Verbindung mit seiner Umgebung arbeiten, vorausgesetzt, sie besteht aus gleichdenkenden Menschen wie man selbst. Du wirst die spirituelle Welt in deinen spirituellen Verlangen spüren, die aus den Verlangen anderer Menschen gemacht sind, die du dann deinem Verlangen hinzufügt – dem Punkt im Herzen.

Außer diesem „Punkt“ besitzt man kein anderes spirituelles Verlangen. Man ist wie eine Zelle in einem gemeinsamen Organismus: allein kann diese Zelle weder Leben noch eine Wahrnehmung spüren. Darum muß mit den anderen Zellen eine Verbindung geschaffen werden.
Das gesamte Universum ist ein einziger Organismus – Adam genannt. Unsere Aufgabe ist es, unsere Verbindung mit diesem gemeinsamen Organismus zu finden. Das von dir in diesem gemeinsamen spirituellen Körper gespürte Leben wird erhabener, ewig und perfekt sein (das Licht). Die Quelle dieses Lebens wird Schöpfer genannt.

All dies wird im allgemeinen Körper wahrgenommen, der aus Punkten oder Zellen besteht – den individuellen Streben nach Spiritualität. Wenn man sich nicht mit diesen verbindet, wird man nie das spirituelle Leben erfahren.

Schmerz und Einsamkeit sind durch unseren Mangel an Einheit verursacht


In den Nachrichten (aus Science Daily): „Genetische Verbindung zwischen physischem Schmerz und sozialer Zurückweisung gefunden“ – UCLA Psychologen haben zum ersten Mal herausgefunden, dass ein Gen mit der physischen als auch der sozialen Schmerzempfindlichkeit in Zusammenhang steht.

Mein Kommentar: Die Folgerung ist einfach. Wie Kabbala sagt, stammen alle unsere Probleme von der Tatsache ab, dass wir vor langer Zeit ein Organismus gewesen sind, der in viele Einzelteile zerbrochen ist. Alle unsere Probleme begannen von diesem Zeitpunkt an und sie werden nur dann enden, wenn wir uns wieder zu einem Körper vereinigen. Ist das möglich?

Nichts ist unmöglich in der Natur! Sie wird uns zu diesem Status der Einheit entweder durch den Weg des Leidens bringen oder wir selbst beginnen den Prozess der Wiedervereinigung gemäß der Methode der Kabbala.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Bruce Lipton: „Wie sind ein Ganzes“
Baal HaSulam Artikel: Die Lösung

Die zukünftige Generation mittels Kabbala verändern


In den Nachrichten (aus Biocompare): „100 Gründe, um unsere Denkweise über Genetik zu verändern“

Jahrelang wurden die Gene als die einzige und alleinige Möglichkeit angesehen, wie biologische Eigenschaften von Generation zu Generation weitergegeben werden können. Verstärkt finden Biologen heraus, dass nicht-genetische Variation, die während der Lebensspanne eines Organismus erworben wurde, bisweilen an die Nachkommen weitergegeben werden kann – ein Phänomen bekannt als epigenetische Vererbung … Die Hauptfrage ist, wie oft geschieht das? „Die Analyse dieser Daten zeigt, dass epigenetische Vererbung allgegenwärtig ist …,“ schreiben Eva Jablonka und Gal Raz, beide von der Universität in Tel-Aviv, Israel.

Mein Kommentar: Das ist genau, was die Kabbala erklärt: Unsere Umwelt beeinflusst unsere Gedanken und Verlangen, die wiederum unser Verhalten beeinflussen, und unser Verhalten beeinflusst die Gene der folgenden Generationen. Siehe Baal HaSulam’s „Die Freiheit“.

Es stellt sich heraus, dass unsere Gedanken und Verlangen unsere Nachkommen formen, und dass im Verlauf von vielen Jahrhunderten ein menschliches Wesen nicht nur das Resultat der ursprünglichen Gene ist, sondern auch der Lebensweise (der Gedanken und Verlangen), die seine Vorfahren für sich ausgewählt haben.

Die Biologie illustriert uns die Tatsachen, dass Kabbala keine theoretische Wissenschaft wie die Philosophie ist. Sie ist eine Methode, um uns und die Welt selektiv zu verändern.

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Verbindung – die rettende Kraft

Wir haben einen Zustand erreicht, wo es wesentlich ist, dass wir uns verbinden. Wir sollen uns jedoch nicht verbinden, weil sich dann jeder von uns besser fühlt, sondern damit sich dadurch alle zusammen besser fühlen.

In der Vergangenheit wurden wir voneinander durch den Nutzen angezogen, den unsere Zusammenarbeit für uns hatte. Deshalb haben wir eine globale Verbindung aller Menschen in der Welt entwickelt. Wir produzieren etwas in einem Teil der Welt, verkaufen es in einem anderen Teil, bekommen wieder etwas anderes von einem weiteren Teil der Welt und all dies wirkt sich wiederum auf einen ganz anderen Teil der Welt aus. So erfüllen die Menschen ihre Egos, ihren individuellen Wunsch Genuss zu empfangen.

Nun ist es jedoch für uns an der Zeit, von den egoistischen Verbindungen zwischen uns, zu altruistischen überzuwechseln. Wir dürfen dies nicht tun, um selbst einen Nutzen daraus zu ziehen, sondern damit es allen zugutekommt. Wir müssen von einer Verbindung „um des Nehmens willen“ zu einer Verbindung „um des Gebens willen“ wechseln. Wir müssen uns verbinden, weil darin eine Gelegenheit zum Geben liegt.

Natürlich klingt dies vollkommen unrealistisch. Aber die Natur wird uns dazu zwingen, diese Art der Verbindung zu erreichen. Daher wird es uns besser ergehen, wenn wir die Initiative ergreifen und das Naturgesetz des universalen Gebens und der Liebe erlernen. Dieses Gesetz folgt aus der Tatsache, dass die ganze Natur ein einziger Organismus ist. Wenn wir wenigstens beginnen, darüber zu sprechen und nachzudenken, dann werden unsere Gedanken die restliche Arbeit verrichten!

Die Wissenschaft der Kabbala erklärt, dass keiner von uns die Kraft hat, die Spiritualität alleine zu erreichen. Alleine können wir die Eigenschaft des Gebens weder erreichen noch von ihr erfüllt werden und so Frieden erfahren. Wir können dies eher bewerkstelligen, wenn wir untereinander die richtigen Verbindungen schaffen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wir wurden als Teile eines Ganzen erschaffen
Blog-post: Egoistische Sehensüchte sind nicht in der Absichte auf das Schencken und die Nachtliebe ausgerichtet
Blog-post: Was wird geschehen, wenn die Menschen beginnen, die Idee der Verbindug zu verstehen