Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Bruce Lipton „Wir sind ein Ganzes“


Der berühmte amerikanische Biologe Dr. Bruce Lipton sagte: „Wir werden keine Menschheit, solange wir uns nicht bewusst werden, dass wir ein Ganzes sind und alle Menschen sich vereinigen müssen.

Die diskutierten Hauptthemen:

1. Menschen sind die Zellen einer großen Gesellschaft, die sich vereinigen, um ihr Wissen zu teilen und einen einzigen lebenden Organismus zu schaffen – die Menschheit. Vorher sind wir keine Menschen. Wir werden jedoch nur eine Menschheit erschaffen, wenn wir verstehen, dass wir alle Zellen eines einzigen lebendigen Organismus sind und harmonisch zusammenarbeiten müssen. Dann werden wir die nächste Stufe der Evolution erschaffen.

2. Das Internet ist eine evolutionäre Stufe – ein Kommunikationssystem, welches allen „Zellen“ des Menschheitskörpers dazu verhilft, sich miteinander zu verständigen und Informationen auszutauschen. Darum müssen wir uns vereinigen.

3. Ein Mensch ist in der Tat eine Nachbildung einer Zelle. Die Essenz ist ganz einfach: Unabhängig davon, wie komplex ein Mensch ist, gibt es in ihm keine neuen menschlichen Funktionen, die sich nicht in einer einzelnen Zelle befinden. Ein Mensch ist die Kopie einer Zelle.

4. Eine Gemeinschaft von Menschen ist eine Struktur vieler Zellen, die sich miteinander abstimmen und eine Einheit erschaffen, die einer Zelle gleicht. Dieses wird zur Selbstverwirklichung der Gemeinschaft. Wenn die Menschheit erst einmal vollendet sein wird, dann wird auch die Erde als ein Organismus seine Evolution vervollständigen. Dann werden wir Einheit erlangen.

Kabbala Akademie

 

Was werden unsere Kinder erben?

Meinung: (M.A. Kravchuk, Y.I. Krasnov, V. N. Malinin): Sogar ein Massenübergang zu neuen Technologien wird wenig effektiv sein, wenn die Nutzer dieser Technologien ihr Verhalten gegenüber der sie umgebenden Welt nicht verändern. Sie sollten einsehen, dass die Welt einen Organismus darstellt und die Menschen nur einzelne Bestandteile dieser verbundenen Welt sind.

Der Mensch hat den natürlichen, ausbalancierten Kreislauf der Naturkomponenten zerstört. Die Mehrzahl der in den letzten dreihundert Jahren entstandenen Produktionsstätten beruht auf  Technologien und Erfindungen, welche einseitig auf den Verbrauch und die Vernichtung ausgerichtet sind. Diese Produktion hat katastrophale Folgen für den Planeten hinterlassen.

In seinen Handlungen hat sich der moderne Mensch der Natur entgegengesetzt, er bekam das Gefühl, er könne über die Natur wie ein König herrschen. Aber die Natur beeinflusst den Menschen mittels ihrer komplexen Verbindungen.

Wir bekommen von den Weltführungskräften ständig die Vorstellung vermittelt, dass die moderne Zivilisation keine Alternative hätte, und dass die gegenwärtige Lage ein unvermeidbarer Preis für ein komfortables Leben wäre.

Die Behörden erklären uns, sie würden die Welt mit Energie und Nahrung versorgen, uns Arbeit verschaffen – dabei wird die Tatsache außer Acht gelassen, dass durch die von uns genutzten Technologien bereits den Kindern und Enkelkindern keine Überlebenschance mehr gelassen wird.

Somit stellt sich die Frage, wem solche Produktionsstätten und ihre Produktion nützen, wenn sie mit solchen Risiken für das zukünftige Leben der Menschheit verbunden sind? Für die Behörden und die Wirtschaftsführer lohnt es sich nicht, die globale Krise zu akzeptieren. Denn sie haben keine Lösung für sie.

Mein Kommentar: Die Wissenschaftler sehen die Wurzel des Problems im Widerstand der Menschheit gegen die Naturkräfte, und die Lösung der Krise in einem Austausch der egoistischen Instinkte gegen spirituelle Bestrebungen. Aber eine Methode zur Realisierung dieses Vorhabens haben sie momentan noch nicht gefunden.

Und entsprechend ihrem Charakter sind sie weit entfernt von der praktischen Umsetzung ihrer Theorien. Notwendig ist der Aufbau einer breiten und starken öffentlichen Meinung, sowie die Überzeugung der weltweiten Gemeinschaft der Wissenschaftler, damit sie „nach oben“ auf die Regierungen und „nach unten“ auf das Volk ihren Einfluss ausüben können. Dadurch wären die Lösungen seitens der Regierungen gewählt, welche die Wichtigkeit einer integralen und globalen Erziehung der gesamten Menschheit hervorheben würden.

Lasst uns dem Licht den Weg frei machen

Frage: Wie ist es möglich etwas zu geben, ohne für sich zu empfangen? Wie kann man die Eigenschaft des Gebens mit dieser Welt verbinden?

Meine Antwort: Wir sprechen über die Energie, das Verlangen, die Empfindungen und die Verschmelzung der Wünsche. Wir generieren das Licht nicht, sondern öffnen ihm nur den Weg mit unseren Absichten.

Das heißt um uns herum existiert das Licht, welches die Malchut der Welt der Unendlichkeit ausfüllt. Aber in ihr befinden sich nach dem Zimzum eine Menge vereinzelter Wünsche.

Wenn wir unsere Absicht auf das gegenseitige Geben ausrichten, dann beseitigen wir die in uns vorhandenen inneren Barrieren. Folglich beginnt das Licht, zwischen uns zu zirkulieren. Als ob alle Barrieren abgebaut wären und jeder von uns empfinden könnte, dass er in einem einheitlichen lebendigen Organismus existiert.

Eigentlich findet weder das Empfangen, noch das Geben des Lichts statt. Mit unseren richtigen Absichten öffnen wir dem Licht den Weg.

Auszug aus der virtuellen Lektion, 16.10.2011

Krieg für den Frieden

Meinung: Die Analysten beginnen, über eine Welle globaler Umwälzungen zu sprechen. Nicht nur gab es in dem vor dem Bankrott stehenden Griechenland Unruhen, sondern auch in den entwickelteren Ländern. In den USA gab es in vielen Städten Kundgebungen, in Dutzenden von Städten bildeten sich Internetgruppen, die die Aktivitäten koordinierten.

Auch Aktivisten aus Kanada und Australien sind bereit, sich den Kundgebungen der 99%, die um ihre Existenz kämpfen, anzuschliessen, während sich das 1% der Reichen weiter bereichert. Die Kundgebungen folgen einem neuen Prinzip: ohne Organisatoren. Die Teilnehmer werden über soziale Netzwerke über die Seite occupytogether.org über Zeit und Ort der Aktionen informiert.

Die Krise führt unweigerlich zu einer Vermehrung der Kundgebungen, was jedoch bei den derzeitigen Aktionen besonders ist, ist deren Export. Es ist die erste globale Revolutions-Welle: Die Aufstände begannen in Westeuropa und den USA und breiteten sich in die Peripherie und in die arabischen Länder aus, kehren nun aber wieder zurück. Die derzeitigen Kundgebungen könnten zum Katalysator für Veränderungen werden.

Mein Kommentar: Die Menschheit beginnt sich zu einer einzigen Gesellschaft zu wandeln, und die inneren Beziehungen in ihr versprechen, den Übergang der Gedanken und Wünsche von einem zum anderen, bis zur vollkommenen Verbindung aller zu einem einzigen Organismus. Dies ist das Gesetz der Evolution der menschlichen Gesellschaft. Wer diese Tendenz der Natur begreift und mit ihr geht, gewinnt. Wer sich gegen diese natürliche Entwicklung wehrt, wird verlieren. Wenn die Regierungen dies nicht begreifen, werden die Bürger leiden.

Die Krise wird jedoch in jedem Fall kommen. Statt sich zu wehren, wäre es besser, die Naturgesetze – die Gesetze des füreinander Einstehens – zu erlernen, so wie es die Wissenschaft der Kabbala vorschlägt und nach den Gesetzen der neuen Verbindung der Menschheit wie ein Organismus zu handeln. Sonst werden uns blutige Aufstände zwingen, dies zu lernen. Denn die Gesetze der Natur kennen keine Gnade.

Aus dem Punkt hinauf zum Schöpfer

Wir existieren in „Malchut„, die in der Welt der Unendlichkeit geschaffen ist. Darin wird das System der Beziehungen zwischen allen ihren Verlangen (Teilen) aufgebaut. Somit gibt es sehr viele Wünsche, die sich untereinander anhand der Eigenschaft des Gebens verbinden. Infolge der Vereinigung aller Verlangen in ein spirituelles Gefäß wird die Vollkommenheit erlangt.

Wie verbindet die Eigenschaft des Gebens diese Wünsche miteinander? Wie funktioniert die Vereinigung? Wie erfolgen Handlungen und Wechselwirkungen in diesem System? Das alles studieren wir in der Wissenschaft der Kabbala.

Wenn die Erschaffung dieses Systems in seiner ganzen Vielfältigkeit vollendet wird, und es stellt einen einheitlichen Organismus dar, dann wird innerhalb dieses Systems ein Punkt erschaffen. Dieser Punkt ist der Anfang der zukünftigen Schöpfung.

Diese Schöpfung ist nun die Welt, die um uns existiert. Diese Schöpfung ist wie das Stromnetz ohne Strom, und darin gibt es nichts, was dem Menschen gleichen würde. Denn nur der Mensch hat die Freiheit der Wahl, und nur der Mensch kann etwas nach seinem Willen in diesem System verändern. Alle Elemente dieser Welt, unbelebte, pflanzliche und tierische Stufen, existieren ohne freien Willen.

Und dann entsteht der besondere Organismus, der Mensch, der sich selbständig entwickeln kann. Der unter der Einwirkung des Lichtes entstandene Punkt entwickelt sich automatisch bis er den Zustand erreicht, in dem er mit den fünf Welten umgeben wird.

Dann entsteht innerhalb dieses Kreises aus fünf Welten ein besonderes Geschöpf, das „Adam“ heißt. Es handelt sich dabei um ein besonderes System. Wir sollen uns in dieses System integrieren und uns mit seinem inneren Punkt identifizieren. Im Endeffekt soll dieser Punkt beginnen, sich mit jeder einzelnen Welt zu vereinigen, innerhalb welcher er sich befindet. Er befindet sich also innerhalb der konzentrieren Kreise, die verhüllt sind.

Diese konzentrierten Kreise stellen die spirituellen Welten dar. Der erste und der kleinste Kreis, den wir enthüllen, ist die Welt „Assija„. Dann folgen die Welten „Jezira„, „Brija„, „Azilut“ und „Adam Kadmon„. Nachdem die Enthüllung vollendet wird und alles in einem System vereint wird, wird das ganze neue System „die Welt der Unendlichkeit“ genannt.

Dieser Punkt ist der Anfang für jeden Einzelnen von uns. Hier, in diesem Punkt, existiert die ganze Menschheit. Im Endeffekt sollen wir alle dieses Schema (aus kreisförmigen Welten) enthüllen, es absorbieren und in Betrieb nehmen. Auf diese Weise erreichen wir die Stufe der Schöpfung und werden dem Schöpfer gleich.

Der Schöpfer hat die ganze Schöpfung infolge der Verringerung geschaffen, und wir sollen genau das Gegenteil machen: dieses Schema in uns offenbaren und mit ihm identisch werden, das heißt, dieses System anstelle des Schöpfers lenken. Darin besteht eben unsere Zukunft und unsere Vorbestimmung.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 02.10.2011

Sieben Milliarden Welten

Wir befinden uns in der Umgebung einer derartigen Verhüllung des Schöpfers, das wir sie nicht empfinden können. Wir nehmen die Welt nur in unserem Inneren wahr, und alles, was wir jetzt fühlen, sind die Eindrücke in unserem eigenen egoistischen Verlangen, das in Wirklichkeit überhaupt nicht existiert!

In der Spiritualität gibt es kein egoistisches Verlangen zu empfangen, welches die Füllung nur für sich selbst anstrebt. Wenn der Wunsch auf sich selbst gerichtet ist, dann kann er nichts empfangen und empfindet nur die Dunkelheit.

Aber unser egoistisches Verlangen befindet sich auf solch einer niedrigen, winzigen Stufe, so dass es uns darin nicht erlaubt ist, irgendeine Realität, den Abdruck zu empfinden, der uns als die scheinbare Realität vorkommt.

Wenn wir uns entwickeln und einen stärkeren Wunsch des Gebens erlangen, dann beginnen wir das höhere System zu empfinden. Und davor lebt jeder Mensch quasi bewusstlos, empfindet wie im Fieberwahn eine imaginäre Welt, d.h er stellt sich nur vor, tatsächlich zu existieren. Dieser Zustand gleicht dem Zustand des Menschen, der im Koma liegt, in dessen Kopf die verschiedenen Visionen stattfinden, wie es manchmal im Traum vorkommt.

Aber wenn wir erwachen und unser Bewusstsein wieder erwerben, dann befindet sich der Wunsch schon auf der anderen Stufe und wird von der Absicht des Gebens begleitet. Und hier beginnen wir, uns bewusst zu werden, dass wir alles innerhalb unseres Verlangens empfanden, und dass außer ihm nichts existiert. Alles, was früher als außerhalb erschien, war nur die Empfindung innerhalb unseres Wunsches.

Die spirituelle Welt empfinden wir auch nur innerhalb unseres Wunsches. Alle ihre Niveaus: unbelebtes pflanzliches, tierisches, alle Menschen, diese große Welt, sind nur die Veränderungen in meinem Wunsch. Weil sich mein Verlangen ständig ändert, denke ich, dass die Welt sich verändert hat. Ich entdecke andere Seelen, das heißt die fremden Wünsche, damit ich sie an mich, an die korrigierte Absicht des Gebens anbinden kann. Dann werden sie zu meinen eigenen Teilen. Durch die Verbindung werde ich nachprüfen können, ob ich mich in der Eigenschaft des Gebens befinde.

Ich werde absichtlich vom Nebel umgeben, damit ich die anderen Seelen nicht fühlen kann. Ich bemühe mich, mich an sie anzunähern, um die anderen Menschen in Form des unzertrennlichen Teils von mir zu empfinden. Wenn ich versuche das ganze Universum an mich anzuschließen, welches mir heute als die Außenwelt erscheint, dann werde ich meinen Egoismus korrigieren.

Nach dem Maß meiner Annäherung an die äußerlichen, fremden Wünsche und infolge der Vereinigung aller inneren und äußerlichen Wünsche in einem spirituellen Organismus, welcher aus „Gehirn-Knochen-Sehne-Fleisch-Haut“ besteht (moach-azamot-gidin-bassar-or) oder „Wurzel-Seele-Körper-Gewand-Palast“ (schoresch-neschama-guf-lewusch-eychal), kann ich meine Annäherung an die Wahrheit prüfen. In Wirklichkeit gibt es niemanden außer mir, und das ganze Universum wird in meinem Inneren wahrgenommen, so dass ich ein spirituelles Gefäß aufbauen kann, um folglich innerhalb dieses Gefäßes den Schöpfer zu offenbaren.

Ich soll alle Verlangen so lange verbinden, bis sie alle in einem Menschen mit einem Herzen vereinigt werden, und alle Menschen, die mir heute fremd vorkommen, werden später Teile meiner eigenen Seele sein. Auf diese Weise kommt jeder von uns voran, ohne die anderen auf dem spirituellen Wege zu behindern. Jeder baut seine Welt auf und begreift sie als seine Innenwelt. Und der Schöpfer füllt diese Welt aus: der Mensch befindet sich in der Verschmelzung mit dem Licht und mit dem Schöpfer, der seine Welt ausfüllt.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Brief von Rabasch, 12.10.2011

Eine vereinte Welt – die Virtualität oder die Realität?

Solche Begriffe, wie die Globalisierung, die Integration, die Einheit der Welt, die Epoche der Globalisierung sind metaphysisch, spirituell, virtuell – etwas, was nicht gesehen oder ertastet werden kann. Diese Eigenschaften liegen außerhalb der materiellen Welt.

Wo und wer kann mir die Wirkung dieser Eigenschaften, dieser Kräfte und Prozesse in unserer Welt zeigen? Obwohl wir über die globale Welt, über ihre Realität und ihre globalen Prozesse sprechen, wird diese Welt dennoch mehr virtuell empfunden. Denn sie verwirklicht sich in keiner Realität. Wir selbst bauen die Vision dieser Welt in unserer Vorstellung, wir idealisieren sie und verbinden die Utopie mit der Realität und mit der Vermutung. Inwiefern ist solch ein Herangehen überhaupt gerechtfertigt?

Es handelt sich hier darum, dass wir ohne Vision der Zukunft, nichts und niemals bauen können. Die Zukunft muss man sich vorstellen können, aber gleichzeitig mit den realen Vorbedingungen vergleichen. Wir sind verpflichtet, die Beispiele der Natur zu nehmen, in ihrer Allgemeingültigkeit und Integration – und nach diesen Beispielen unsere zukünftige Gesellschaft aufzubauen.

Der ganze Komplex, der vor der Menschheit entstehenden Probleme, weist auf die Notwendigkeit ihrer gemeinsamen Lösung hin. Heute gibt es kein lokales Problem. Die Natur stößt uns zum Begreifen unserer vollen gegenseitigen Abhängigkeit. Die Globalisierung erzwingt die nationalen und regionalen Interessen zu unterdrücken und die Lösung zunächst für die globalen, allgemeinen Probleme zu bevorzugen.

Die Notwendigkeit der Integration für die Interessen der ganzen Menschheit fordert den ständigen Dialog der Vertreter aller Länder auf der gleichen Grundlage. Im einheitlichen Organismus sind alle seine Teile gleichwertig. Jede Seite berichtet über die eigenen Probleme, die eine Lösung erfordern. Gemeinsam entscheidet man, welches Problem zuerst gelöst werden muss, vergleichbar mit einer Familie. Nur die Annahme der Tatsache der globalen Abhängigkeit, wird das richtige Herangehen an die Lösung der Probleme bestimmen.

Andernfalls, ohne Dialog werden wir zum Krieg rollen. Es muss nicht unbedingt „heiße“ oder “ kalten“ Kriege geben. Es kann die zentralisierte unmerkliche informative Einwirkung auf das Bewusstsein der Menschen eines bestimmten Landes sein, zwecks der Veränderung ihres Weltbildes, der traditionellen Vorstellungen und der Werte. Die Erscheinungsform solcher informativen Waffen kann man vom emotionalen Unbehagen und der Unsicherheit bis zur Zerrüttung der Systeme der Lebenserhaltung der Gesellschaft empfinden.

Unabhängig davon, ob wir uns nach dem schlechten oder guten Drehbuch entwickeln, werden wir auf jeden Fall zu dem Ziel kommen und eine integrale Gesellschaft aufbauen. Das Streben der Menschheit zur Einheit ist eine natürliche Erscheinungsform des lebendigen Systems. Aber diesen natürlichen Prozess darf man nicht künstlich beschleunigen, er muss freiwillig und aus dem Bewusstsein realisiert werden. Mit Gewalt kann diese Entwicklung nicht erzwungen werden, sonst endet dieses Projekt genauso wie der Kommunismus in Russland.

Deshalb ist die Erziehung des Menschen im Verständnis der neuen Welt notwendig und vorrangig. Die reale Macht soll genauso, wie das allgemeine planetarische informative erzieherische System aussehen. Gerade deshalb, weil die ganze Bildung der neuen Gesellschaft der Menschheit durch die virtuellen Kanäle geschehen wird, muss man von vornherein ihre richtige Nutzung regeln.

Das Medikament für alle Notfälle

Frage: Wie kann das Lesen des Textes, den ich nicht verstehe, mir helfen, sich mit der Gruppe zu verbinden oder die Verbindung zu wünschen?

Meine Antwort: Das Lesen des Textes an sich ist nicht wirksam. Es hilft der Gedanke darüber, was genau ich mir wünsche. Er gleicht sich der Quelle der Kraft an. Sagen wir, dir wurde ein Medikament gegeben, und es heilt genau die Krankheit, die du selbst zu behandeln beabsichtigst.

Das Medikament wirkt auf den ganzen Organismus. Folglich sollst du selbst entscheiden, was genau du heilen willst: das Bein, die Hand, den Kopf, irgendeine Wunde – was du willst. Das Medikament an sich – ist universell.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch „Sohar“, 31.07.2011

Wie kann das Problem der Inflation gelöst werden?

Meinung: (V. Rojankovsky, Geschäftsführer der analytischen Abteilung von IG „Nord Capital“): Die wirtschaftliche Situation in Großbritannien ist noch schlimmer als in den USA. Die Sache ist so, weil es keine Möglichkeit wie in den USA gibt, eine Reservewährung zu „drucken“.

Deswegen führen die Versuche, die problematischen Anleihen aufzukaufen,  zu einem Wachstum der Inflation, weil die Geldmenge ansteigt. Mit anderen Worten: Wenn die USA durch Drucken von Geld die Inflation exportieren, so muss Grossbritannien sie selbst austragen. Eine Lösung für das Problem gibt es nicht…

Kommentar: Eine Lösung gibt es auch in den USA nicht. Dieses Problem kann man nur gemeinsam durch die Weltgemeinschaft lösen, zusammen, unter gleichen Bedingungen zum Wohle aller – wie ein einziger Organismus, weil die Welt zu einem einzigen Organismus wurde. Solange das nicht begriffen wird, wird man die Lösung nicht finden können.

Ein komplexes System verlangt nach einer Lösung

Meinung (P. Tsygankov, PhD, Professor an der Staatlichen Universität Moskau.): Die von uns entdeckten Gesetze für internationale Systeme besitzen nicht die Strenge, die uns erlauben könnte, auf deren Grundlage unfehlbare Prognosen zu liefern.

Komplexe Systeme leben ihr eigenes Leben, und selbst eine Kontrolle über die einzelnen Teile des Systems erlaubt uns nicht, das gesamte System zu kontrollieren. Jede Aktion, die im Rahmen eines solchen Systems unternommen wird, hat unvorherbestimmbare Folgen, welche nicht nur nicht vorherzusagen, sondern auch schwer zu verfolgen sind.

Berücksichtigt man die unterschiedlichen Auffassungen von sieben Milliarden Menschen, die unseren Planeten bevölkern, von 200 Regierungen, die sie anführen, unzählige Selbstverwaltungsorgane, Tausende von Nichtregierungsorganisationen, religiöse Strömungen, ethische Gemeinschaften, Weltwirtschaft, wachsende Telekommunikationssysteme, steigendes Informationsvolumen, dann wird offensichtlich, dass der Bereich der internationalen Beziehungen das komplexeste System jenseits der natürlichen Umgebung ist.

Kommentar: Wir stellen fest, dass nur ein vollkommenes Zusammenwirken nach dem Prinzip eines einheitlichen Organismus ein sicheres und gesundes System aus sieben Milliarden Menschen erschaffen könnte. Und das erfordert ein neues Erziehungssystem, die Erziehung eines integralen Menschen. Aus jedem von uns soll ein Teil eines gemeinsamen Organismus erschaffen werden. Dabei verwandelt sich nicht jeder zu einem Roboter, sondern beginnt im Gegenteil den gesamten gemeinsamen Organismus als seinen eigenen wahrzunehmen und enthüllt dadurch die gesamte ewige und vollkommene Natur für sich.