Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Offenbarung'

Ist eine nationale Ideologie heutzutage notwendig und zeitgemäß?


In den Nachrichten (übersetzt aus Gazeta.ru): „Eine nationale Nicht-Ideologie“ Die moderne Welt ist so strukturiert, dass keine Nation eine nationale Ideologie oder Identität benötigt. Mehr und mehr Leute können ohne die Zugehörigkeit zu einem Staat leben, da sie ungewollt zu „Weltbürgern“ werden. Die Existenz eines Staates ist nur dann gerechtfertigt, wenn es den Leuten dazu verhilft, ein harmonischeres physisches Leben aufzubauen.

Mein Kommentar: Das ist der Grund, weshalb die Kabbala ihr Modell einer neuen Gesellschaft vorschlägt, zusammen mit einer wissenschaftlichen Begründungen für ihre Vorschläge. Indem wir dieses Modell umsetzen werden wir die Zeit reduzieren, die die Leute mit „Suchen“ verbringen, aber noch viel wichtiger, wir werden ihre Leiden verringern!

Trotz dem zuvor Gesagten, ist in Russland die Suche nach einer „nationalen Ideologie“ fast synonym mit der Suche nach dem Lebenssinn auf einer nationalen Skala. Demnach könnte eine solche Ideologie in diesem Land sehr wohl allen Leuten zum Verständnis verhelfen (anstatt Individuen zu trennen), dass der Sinn des Lebens für eine Nation nicht auf der Ebene ihrer physischen Existenz liegt, sondern vielmehr, dass ihre physische Existenz ein Medium ist, um den höheren, ewigen Sinn zu erreichen – die Offenbarung und die Erlangung des Schöpfers.

Um allerdings dieses Ziel zu erreichen, ist eine spezielle Bildung und Erziehung notwendig. Andernfalls werden die Leute weiterhin in der Dunkelheit umherwandern, wie sie es seit Jahrhunderten tun.

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Warum sich die Stufen der spirituellen Entwicklung wie eine Achterbahnfahrt anfühlen können


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin seit über sieben Monaten Student, und diese Zeit war eine emotionale Achterbahnfahrt für mich. Ich fühle mich gut und dann fühle ich mich schlecht. Ich will immer tiefer ins Studium und in die Verbreitung eintauchen und ich habe das Gefühl, eine andere Person zu werden, aber es scheint, dass all dies mich mehr und mehr auf negative Weise beeinflusst. Ich bewerte mich fortlaufend und sehe wie mein Ego ständig zu wachsen scheint. Ich fange an, andere Menschen zu beurteilen.

Ich sehe, wie sie vollkommen in ihren Handlungen vom Ego kontrolliert werden. Ich bin wütend auf mein Ego und auf das Ego der anderen, obwohl ich weiß, dass ich nicht das Recht habe, andere zu beurteilen, und stattdessen nur auf mich selbst achten sollte.

Ich weiß an dieser Stelle nicht, was zu tun ist. Ich fühle mich wütend, emotional erschöpft und unglücklich, und das ist das Gegenteil von dem, wie ich sein sollte. Ich sollte doch im Geben mit dem Schöpfer sein.

Meine Antwort: Sie befinden sich in einer Periode des Wachstums ihres egoistischen Verlangens. Innerhalb dieses Verlangens werden Sie beginnen, neue Bilder von der Welt und den verschiedenen Verbindungen der Dinge wahrzunehmen. Seien Sie stark und unterbrechen Sie das kontinuierliche Studium und die Verbindung zur Gruppe nicht.

Dann werden Sie schnell durch diese Periode des anwachsenden egoistischen Verlangens gehen können. Jeder Schritt vorwärts besteht immer aus zwei Teilen: dem Wachstum des egoistischen Verlangens (das was Sie im Moment durchleben) und dann die Offenbarung einer neuen Verwirklichung in Ihrem Inneren.

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Auf einem wunderbaren Weg mit der Natur verschmelzen


Eine Frage, die ich erhielt: Wir wissen, dass der Weg der spirituellen Entwicklung nicht einfach ist und ein Individuum ständig zwischen links und rechts hin und her geworfen wird. Wenn die ganze Menschheit beginnt, spirituell aufzusteigen, wie wird sie durch diesen Prozess gehen, wenn wir davon ausgehen, dass es nicht ein einfacher Weg ist?

Meine Antwort: Zuerst einmal sind diejenigen, die sich mit der spirituellen Entwicklung befassen, nicht die einzigen Menschen, die im Leben in verschiedene Richtungen geworfen werden. Wenn sich jedoch die ganze Menschheit auf den Weg des spirituellen Aufstiegs aufmacht, wird sie nicht von Zustand zu Zustand geworfen, sondern wird ruhig und planmäßig aufsteigen.

Tatsache ist, die ganze Welt wird anfangen, sich wie ein einziger Mensch zu erheben, eine große Masse, die eine bessere Wertschätzung der Natur haben wird. Dies wird die Gedanken der Menschen dazu veranlassen, sich zu ändern, und Schritt für Schritt werden sich ihre Verlangen in Richtung gegenseitiger Annäherung verändern.

Die Menschheit als Ganzes wird keine spirituellen Aufstiege und Abstiege erfahren und wird keinen inneren Widerstand der Kraft des Gebens gegenüber der Kraft des Empfangens fühlen, wohingegen ein einzelner Mensch entweder seinen Eigenschaften des Gebens oder den egoistischen Verlangen seines Herzens anhaftet. Der Widerstand der Kräfte ist der Grund für das Erfahren der Aufstiege und der Abstiege.

Umgekehrt wird die Menschheit als Ganzes ein gemeinsames Verlangen haben, mit der Natur in Einklang sein und mit ihr mehr und mehr verschmelzen, indem sie sich auf die Natur einstimmt und sich einfügt. Dies wird ein schönes und gleichmäßiges Vorwärtskommen und eine Offenbarung sein – ein wunderschöner Weg!

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Warum ist es leichter, Sushi zu lieben als seinen Nächsten zu lieben?


Eine Frage, die ich erhielt: Man muss keine Anstrengung unternehmen, um Sushi oder sein Kind zu lieben. Warum ist es so, dass man, um seinen Nächsten zu lieben, durch einen so schwierigen, aufwendigen und langen Prozess gehen muss?

Meine Antwort: Wenn wir unser egoistisches Verlangen befriedigen, funktionieren wir instinktiv: wir lieben uns selbst und alles was uns gehört, und wir lehnen alles ab, was fremd ist, weil wir spüren, dass es fern von uns ist und nicht zu uns gehört. Diese Empfindung des Unterschieds zwischen „mein“ und „dem Rest“ wurde in uns erschaffen, um uns erkennen zu lassen, dass wir zur ganzen Welt und zum Schöpfer entgegengesetzt sind. Die Offenbarung dieser Tatsache wird die Offenbarung der „zerbrochenen gemeinsamen Seele“ genannt.

Wenn der Schöpfer für eine Person klar offenbart wäre, würde die Person ihrer Entscheidungsfreiheit, jeglicher freier Verlangen, Gedanken und Handlungen beraubt sein. Sie würde vor dem Schöpfer vollständig annulliert sein. Damit der Mensch Gleichheit mit dem Schöpfer erlangt, der die Eigenschaft des Gebens ist, muss er in einem Zustand beginnen, in dem der Schöpfer für die Person verborgen ist. Allerdings benötigt man dann anstelle des Schöpfers ein anderes Vorbild oder Modell der Eigenschaft des Gebens und der Liebe.

Um diese Gelegenheit für uns zu erschaffen, um zur Gleichheit mit dem Schöpfer zu gelangen, während Er verborgen ist, zerbrach die einzelne Seele von Adam HaRishon in individuelle Seelen. Als Resultat dieses Auseinanderbrechens bildet sich jetzt jede Seele ein, außerhalb der anderen zu sein und fühlt sich durch ihren Egoismus von ihnen abgestoßen. Und wenn eine Seele ihren Egoismus korrigiert – ihr Getrenntsein von den anderen Seelen, erreicht sie die Eigenschaft von Geben und Geichheit mit dem Schöpfer. Das ist das Ziel der Schöpfung.

Demzufolge sollten wir nicht danach streben irgendeine unserer Handlungen zu korrigieren, sondern lediglich unsere Einstellung zu den anderen. Es steht geschrieben, „Man kommt von der Liebe zum Nächsten zur Liebe zum Schöpfer.“ Auf diese Weise korrigieren wir unsere Seele und erreichen das Ziel der Schöpfung. Folglich ist „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ das allgemeine Gesetz der Welt (der Tora), und die anderen Gesetze sind besondere Fassungen dieses Gesetzes.

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Die Offenbarung des Schöpfers ist die Erkenntnis des ewigen Lebens


In den Nachrichten (aus Rush University Medical Center): „Ein höheres Lebensziel verringert Todesrisiko unter älteren Erwachsenen“ – Mit einer geringeren Sterberate unter älteren Erwachsenen ist gemäß einer Studie des Rush University Medical Center die Tatsache verbunden, dass diese ein höheres Lebensziel besitzen. Nachdem die Studie bezüglich Alter, Geschlecht, Erziehung und Rasse bereinigt wurde, zeigte sich, dass ein höheres Lebensziel das Risiko der Sterblichkeit wesentlich verringert. Somit hat ein Mensch mit einem höheren Lebensziel eine halbierte Wahrscheinlichkeit zu sterben als ein Mensch mit schwacher Zielsetzung.

Mein Kommentar: Und jene, die das spirituelle Ziel haben, die Offenbarung des Schöpfers in diesem Leben zu erlangen, werden nicht nur Langlebigkeit erzielen, sondern auch in den Besitz und die Erkenntnis des ewigen Lebens gelangen.

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Der Unterschied zwischen dieser Krise und den vorherigen

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist eine normale Krise, und wie unterscheidet sich die gegenwärtige Krise von vorherigen?

Meine Antwort: Eine normale, klassische Krise wird durch Überproduktion verursacht, wo ein Rückgang der Nachfrage einen Rückgang in der Produktion verursacht, was auf einen Anstieg der Arbeitslosigkeit und eine Abnahme im Einkommen hinausläuft. Das verursacht in Folge den weiteren Rückgang der Nachfrage. Eins bedingt das andere, bis sich diese Spirale nach unten zu einem Punkt zusammenzieht.

Die gegenwärtige Krise ist anders, weil sie nicht durch Überproduktion verursacht wurde, sondern durch die Offenbarung unseres globalen Egoismus. Wir haben die Spitze der individuellen, egoistischen Entwicklung erreicht und die einzige Art, wohin wir uns von hier aus entwickeln können, ist, die Verbindung zwischen uns zu verbessern, anstatt einzeln vorwärts zu gehen.

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Wir müssen uns auf eine höhere Bewusstseinsebene erheben, um unsere Probleme zu lösen


Wir haben eine Krankheit offenbart, aber es ist noch nicht ganz klar, wie wir sie behandeln sollen, also suchen wir weiter. Bis wir die Behandlung gefunden haben, werden wir uns weiter krank fühlen – machen eine Krise durch. Doch die Behandlung wird allmählich offenbart. Wir wissen, wenn die Menschheit ein Problem oder eine Krankheit enthüllt, dass die Menschen Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte mit der Suche nach einem Heilmittel verbringen. Im Mittelalter waren die Epidemien, die in Europa ausbrachen, so gewaltig, dass sie die Hälfte der Bevölkerung töteten. Aber schließlich fanden die Menschen die Heilmittel.

Leiden treibt die Menschheit voran, nach dem Heilmittel zu suchen und es zu finden. Es läutert, sensibilisiert die Menschen, bringt sie dazu, zu suchen und zu verstehen. Unser Verlangen öffnet die Türen zur Natur und dann finden wir, wonach wir suchen. Es gibt für alles eine Antwort.

In unserem Fall ist es das Gleiche. Als Folge des Leidens werden wir das Heilmittel für die Krise finden. Das ist schwierig, weil sich das Problem in unserer Innenwelt abspielt, in unserem Verlangen und der Psyche, und das ist etwas, wovon wir nicht wissen, wie wir es behandeln sollen. In letzter Zeit sehen wir, dass alle Unglücke, die der Menschheit zustoßen, auf der psychologischen Ebene passieren – ob es nun Scheidung, Drogen, Depression, die Beziehungen zwischen Eltern und Kinder, die Krise in der Erziehung, in der Wissenschaft, in der Einstellung des Menschen gegenüber der Welt oder unsere Missachtung gegenüber der Natur sind. All das geschieht auf der Ebene der Psychologie.

Wir sind völlig schwach, wenn es darum geht, unsere psychologischen Probleme zu überwinden, da ein Problem nur gelöst werden kann, wenn man darüber steht. Dann kann man es von oben her untersuchen und es verstehen. Unser Verstand ist dann in der Lage, das Problem aus allen möglichen Richtungen zu erfassen und das Problem wird sozusagen durch das Bewusstsein „gepackt“. Ein Mensch studiert es und führt eine Analyse und Synthese durch.

Psychologische Probleme erscheinen jedoch auf der gleichen Ebene, auf der wir uns befinden – der menschlichen Ebene. Deshalb haben wir eine schwierige Zeit, sie zu lösen. Wenn wir diese Probleme lösen wollen, müssen wir uns auf eine höhere Ebene erheben. Und wir können sowohl instinktiv, als auch bewusst herausfinden, wie wir das machen sollen, wenn wir uns nur wünschen, uns über uns selbst zu erheben. Andernfalls, wie es in dem Buch Esther heißt, „wird diese Generation zum Tode verurteilt“. Zweifellos sind wir damit nicht einverstanden und darum werden wir dazu gezwungen, dieses Problem zu lösen.
(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 05.03.2009)

Kabbala Akademie

 

 

Ratschlag für Anfänger

Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Kabbala studiert:

Frage: Nach vier Monaten intensiven Studiums und Lesens von Das Buch Sohar während 18 Stunden täglich, fühlte ich eine Freude, die jenseits dieser Welt ist. Ich war übermannt von der Offenbarung von etwas Neuem. Das dauerte 30 Sekunden und verschwand danach, da ich unfähig war, dieses Gefühl auszuhalten. Dann hörte ich auf zu studieren, denn es war unerträglich schwierig. Mein Körper wurde schwer und ich funktionierte nicht mehr. Später nahm ich die Studien wieder auf, aber ich fing an, schreckliche Ängste zu haben. Also hörte ich wieder auf. Sagen Sie mir bitte, was mache ich falsch?

Meine Antwort: Alles. Sie sollten gut essen, ruhen, sich betätigen und arbeiten. Und nur dann, wenn sie alles das tun und Freizeit haben, dann können Sie Kabbala studieren. Und Sie sollten nur unseren Anfängerkurs studieren.

Frage: Der Schöpfer bringt eine Person zur Kabbala, aber diese Person sträubt sich noch dagegen. Sie verbindet sich nicht mit der Gruppe und ist immer noch bemüht, egoistisches Vergnügen zu finden. Verursacht diese Person mehr Leiden in der Welt als eine gewöhnliche Person, die nichts über Kabbala weiß?

Meine Antwort: Nein! Denn sie schreitet auf dem Weg fort, der zum Ziel führt, und das System (der Schöpfer) empfindet diese zeitweisen Stopps und Änderungen dieser Person als Entdeckungen in Richtung ihrer unkorrigierten Eigenschaften (Egoismus), um sie dann zu eliminieren.

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Blog-post: Alle Hindernisse sind überwindbar
Baal HaSulam Artikel: Einführung zum Buch Sohar, Punkt 40

Kabbala ist nicht der Weg des „schnellen Geldverdienens“


Eine Frage, die ich erhielt: In einer Ihrer Unterrichtsstunden wurde Ihnen eine direkte Frage gestellt: Kann das Kabbalastudium die finanzielle Situation von jemandem verbessern? Sie antworteten: „Nein“. Ich erwartete eine Erklärung, wie zum Beispiel dass es keinen Grund gibt, auf ein Wunder zu hoffen, das über Nacht eintritt, wie Leute es beispielsweise von Amuletten oder heiligem Wasser erwarten. Ich dachte, Sie würden über ein einfaches Prinzip sprechen, das jedermann verstehen kann, beispielsweise: „Jeder sollte gemäß seiner Möglichkeiten geben und gemäß seiner Notwendigkeiten erhalten.“

Schließlich kann Kabbala den Menschen, die Spiritualität suchen, materiellen Wohlstand verleihen und ihnen zusätzlich einen Weg zeigen, um die Türen zur spirituellen Welt zu öffnen. Stattdessen haben Sie das ganze Thema unterbunden und „Nein“ gesagt. Warum?

Meine Antwort: Sie haben recht. Natürlich bewegt eine Person, die an ihrer eigenen Korrektur arbeitet, sich selbst und die ganze Welt zum Verdienst hin, und bis zur Stufe, wo sie über den Egoismus aufsteigt, fühlt sie das Licht und den Reichtum in ihrem gesamten Leben.

Trotzdem möchte ich unterstreichen, dass Kabbala die Methode ist, um den Menschen in dieser Welt den Schöpfer zu offenbaren, und nicht um reich und geheilt zu werden, die Zukunft zu wissen, Zaubersprüche zu sprechen und all die anderen Dinge, welche die Leute damit verbinden. Deshalb sage ich den Anfängern sehr klar, dass das Kabbalastudium keinen direkten materiellen Vorteil bringen wird. Und das ist wahr. Zu Beginn muss man zum Gefühl kommen, dass man sie benötigt, und dann gehört einem die Kabbala – die Offenbarung des Schöpfers.

Es ist keine Methode, um schnell Geld zu verdienen oder den tierischen Körper zu heilen usw. Wenn jemand danach strebt, den Schöpfer zu offenbaren, dann beeinflusst ihn das Höhere Licht und ruft gleichermaßen Lebensveränderungen hervor.

Dennoch mag sich das manchmal auch so manifestieren, wie im Vers geschrieben steht, „Er ist der Gerechte und unglücklich.“ Das soll eigentlich nicht bedeuten, dass der Gerechte unglücklich ist, jedoch nach unseren Kriterien ist er nicht reich oder gesund. Das kommt daher, weil wir alle miteinander verbunden sind, und bisweilen leidet eine gerechte Person für die ganze Welt.

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Einführungskurs 1 in die Kabbala, Lektion3: Das System der Reshimot
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Eindrücke vom Kongress


Ich erhielt viele Briefe, in denen die Menschen ihre Eindrücke vom Kongress beschreiben und ich spüre, dass jeder daran Anteil nehmen muss:

… ehrlich gesagt, aufgrund meiner letzten Erfahrungen habe ich erwartet, nach dem Kongress in ein Tief zu geraten, doch diesmal geschah etwas ganz anderes. Als ich am nächsten Morgen zur Arbeit fuhr, verstand ich auf einmal, dass sich die Welt nach dem Kongress verändert hat! Dies war nicht nur ein Gefühl, sondern eine Offenbarung. Plötzlich sah ich ganz klar, wie die Welt sein wird und wie sie funktionieren wird – umgekehrt, mit geben anstatt zu empfangen.

Eine lange Zeit hat mich die Frage gequält, wie das alles funktionieren wird, weil sich die gesamte Industrie und die Gesellschaft generell auf nehmen gründet. Doch plötzlich sah ich klar: Ich sah das Lächeln in den Gesichtern der Menschen, ich sah ihren Drang, dafür zu sorgen, dass jeder andere sich gut fühlt. Alle Menschen um mich herum verhielten sich wie wir an dem Kongress: Ihre Gesichter strahlten, das Fernsehen und das Radio brachten nur gute Nachrichten und die Werbung für die Eigenschaft des Gebens war in vollem Gang. Alles um mich herum verbreitete Licht und war in eine Wolke aus Freude gehüllt. Es fühlt sich an, als ob der Kongress diese Welt verändert hat. Alles um uns herum hat sich verändert, genauso wie wir uns verändert haben.

… es war nicht nur eine Menge von Erwachsenen, die zusammen kamen, um Unterricht anzuschauen und das Tanzbein zu schwingen, sondern es waren Familien, gesunde soziale Einheiten und jedes Familienmitglied unterstützte die anderen, vervielfachte unendlich all das Gute. Es waren dort Familien, die aus drei, sogar aus vier Generationen bestanden, anwesend. Sogar Babies waren da, die nur wenige Wochen alt waren.

So viele verschiedene Aktivitäten waren für die Kinder organisiert: ein Zirkus, Spiele, Lieder, Tanzen, Räume zum Ausruhen und Nickerchen machen und separate Spielräume für jedes Alter. Die Kinder wurden ständig beaufsichtigt und beschützt. Die Kinder wurden zum Beispiel während dem gemeinsamen Singen und Tanzen in einem sicheren Bereich gehalten, wo sie zusammen mit ihren Lehrern ebenfalls Raum zum Tanzen hatten. Die älteren Kinder setzten sich die jüngeren auf ihre Schultern. Überall wohin du schautest gab es Männer und Frauen, die damit beschäftigt waren sicherzustellen, dass die Kinder nicht verlorengingen, sich verbrannten oder sich in anderer Weise verletzten.

… Das Essen war köstlich und es gab reichlich davon. Zwischen den Mahlzeiten gab es überall viele Stände mit heißen Getränken, Zitrone und Süßigkeiten und das alles stand rund um die Uhr zur Verfügung. Jede Aktivität wurde mit Liedern und Tanzen abgeschlossen, das so energiegeladen war, dass man nicht still sitzen bleiben konnte, selbst wenn man wollte. Da gab es vom frühen Morgen bis in die späte Nacht so viel Energie und Liebe, dass es nicht möglich war, sich müde zu fühlen.

Vor und nach dem Kongress fuhren die Menschen an kabbalistische Orte mit Sehenswürdigkeiten, die einem den Atem verschlagen, genossen das wundervolle Wetter und die frische Luft und die Gemeinschaft Tausender Menschen, die ihnen nahe stehen (es gab Dutzende Busse).

Mein Kommentar: Mein Wunsch für einen jeden ist es, dass die Welt jetzt beginnt, sich durch das Licht und durch Freude zu entwickeln, anstatt durch Leiden!