Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'neue Generation'

Warum greifen Kinder zu Drogen?

In Berlin nehmen bereits 11-jährige Mädchen Ecstasy. Dabei steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen die zu Drogen greifen, sowohl für Politiker als auch für Wissenschaftler wird dies zu einem wachsenden Problem.

Wenn man diese Drogen nimmt, wird man geselliger, aufgeschlossener den anderen gegenüber, man fühlt sich verliebt. Wenn die Wirkung jedoch nachlässt, kommt es zu Irritationen, Depressionen, Kraftverlust und Konzentrationsstörungen. Und dieser Kater kann mehrere Tage anhalten.

Zugleich gibt es in Berlin ein wachsendes Drogenumfeld. Jeder kann zu einem Ort kommen, an dem man Drogen auf ihre Reinheit testen und reinigen lassen kann, um einen tödlichen Ausgang zu vermeiden.

11-jährige Kinder, das ist die vierte Klasse, Grundschule. Wieso greifen Kinder eher zu Drogen, als zu Spielen, was ihnen Spaß macht und was positive Emotion hervorruft? Das gehört doch zur Kindheit. Ein kleiner Mensch möchte sich wohlfühlen. Ihm geht es gut, wenn die Welt, die ihn umgibt, interessant, fröhlich und nett ist, aber das findet er in dieser Welt nicht und das vermisst er wirklich. In seinem normalen Alltag wird die Welt nicht freundlicher. Mit dieser Droge baut
er seine Welt auf.

Diesen Menschen fällt es sehr schwer, mit sich selbst umzugehen, sie können es einfach nicht! Früher sind sie in einer Reihe gestanden und waren damit zufrieden, sie haben hart gearbeitet und das hat sie in ihre Schranken gewiesen. Aber die junge Generation ist anders, sie will das nicht. Sie will sich auf eine andere Art und Weise befriedigen. Generationen wechseln sich und der deutsche Geist erfährt einen Wandel.

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Die öffentliche Meinung muss durch eine Erziehung über das Gute verändert werden

In den Nachrichten (übersetzt aus Novayagazeta): Leuten einen frühen und schmerzhaften Tod zu wünschen, und sich dann darüber zu freuen, wenn dies geschieht, gehört in Russland immer mehr zum guten Ton. Nachrichten darüber, dass anderen eine ernsthafte Krankheit oder der plötzliche Tod widerfahren, führt dazu, dass Bürger in Lachkrämpfe voller Schadenfreude ausbrechen.

Respekt vor dem Tod – dem gemeinsamen Ende für alle, hat uralte Wurzeln in vielen Zivilisationen und genießt sozialen Konsens. Wenn der Tod nicht respektiert wird, wird es das Leben auch nicht. Russland hat dies während Stalin’s Repressionen durchgemacht und die Welt während des Faschismus. Aber bei solchen Symptomen sehen die Vorhersagen ziemlich düster aus.

Mein Kommentar: Der einzige Weg um die öffentliche Meinung verändern zu können, ist es, den Leuten die Erklärung einer korrekten Beziehung zu geben. Wie? Indem man die Massenmedien komplett restrukturiert – indem man Unterdrückung eliminiert und Güte einführt. Das ist, was die Kabbala vorschlägt. Menschen sind wie Kinder: Sie lernen nur durch Beispiele.

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Wir müssen uns auf eine höhere Bewusstseinsebene erheben, um unsere Probleme zu lösen


Wir haben eine Krankheit offenbart, aber es ist noch nicht ganz klar, wie wir sie behandeln sollen, also suchen wir weiter. Bis wir die Behandlung gefunden haben, werden wir uns weiter krank fühlen – machen eine Krise durch. Doch die Behandlung wird allmählich offenbart. Wir wissen, wenn die Menschheit ein Problem oder eine Krankheit enthüllt, dass die Menschen Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte mit der Suche nach einem Heilmittel verbringen. Im Mittelalter waren die Epidemien, die in Europa ausbrachen, so gewaltig, dass sie die Hälfte der Bevölkerung töteten. Aber schließlich fanden die Menschen die Heilmittel.

Leiden treibt die Menschheit voran, nach dem Heilmittel zu suchen und es zu finden. Es läutert, sensibilisiert die Menschen, bringt sie dazu, zu suchen und zu verstehen. Unser Verlangen öffnet die Türen zur Natur und dann finden wir, wonach wir suchen. Es gibt für alles eine Antwort.

In unserem Fall ist es das Gleiche. Als Folge des Leidens werden wir das Heilmittel für die Krise finden. Das ist schwierig, weil sich das Problem in unserer Innenwelt abspielt, in unserem Verlangen und der Psyche, und das ist etwas, wovon wir nicht wissen, wie wir es behandeln sollen. In letzter Zeit sehen wir, dass alle Unglücke, die der Menschheit zustoßen, auf der psychologischen Ebene passieren – ob es nun Scheidung, Drogen, Depression, die Beziehungen zwischen Eltern und Kinder, die Krise in der Erziehung, in der Wissenschaft, in der Einstellung des Menschen gegenüber der Welt oder unsere Missachtung gegenüber der Natur sind. All das geschieht auf der Ebene der Psychologie.

Wir sind völlig schwach, wenn es darum geht, unsere psychologischen Probleme zu überwinden, da ein Problem nur gelöst werden kann, wenn man darüber steht. Dann kann man es von oben her untersuchen und es verstehen. Unser Verstand ist dann in der Lage, das Problem aus allen möglichen Richtungen zu erfassen und das Problem wird sozusagen durch das Bewusstsein „gepackt“. Ein Mensch studiert es und führt eine Analyse und Synthese durch.

Psychologische Probleme erscheinen jedoch auf der gleichen Ebene, auf der wir uns befinden – der menschlichen Ebene. Deshalb haben wir eine schwierige Zeit, sie zu lösen. Wenn wir diese Probleme lösen wollen, müssen wir uns auf eine höhere Ebene erheben. Und wir können sowohl instinktiv, als auch bewusst herausfinden, wie wir das machen sollen, wenn wir uns nur wünschen, uns über uns selbst zu erheben. Andernfalls, wie es in dem Buch Esther heißt, „wird diese Generation zum Tode verurteilt“. Zweifellos sind wir damit nicht einverstanden und darum werden wir dazu gezwungen, dieses Problem zu lösen.
(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 05.03.2009)

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