Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Unsere Verbindung beschleunigt unsere Entwicklung mit dem Faktor sieben Milliarden hoch sieben Milliarden


Wir leben in einer Generation, in der unsere Vernetztheit zutage tritt, auch wenn wir dies noch nicht verstehen. In früheren Generationen, wurde diese Verbundenheit nicht offengelegt. Aber heute sind wir über das Internet, Radiostationen und Fernsehen auf internationaler Ebene verbunden. Wir tauschen auf diesen Kanälen Informationen aus und kennen die Nachrichten aus aller Welt.

Aufgrund der Übertragungsgeschwindigkeit von Information und Gerüchten durch die verschiedenen Kanäle, schlagen sich Ereignisse, die sich in einem Teil der Welt ereignen auf andere Teile der Welt nieder. Es gibt auch verschiedene Netzwerke der Macht. Wenn irgendetwas in einem Teil der Welt geschieht, gibt es immer jemanden, der deshalb gewinnt oder verliert, sei es im Bereich des Handels und der Finanzen, in der Industrie oder in der Wirtschaft.

Wir sind voneinander abhängig. Wir sind durch ein gemeinsames Netz miteinander verknüpft, das sich nun als Tatsache enthüllt. Die Menschheit macht heute diese Entdeckung. Wir entdecken unsere Verbundenheit auf der Ebene der Gedanken und der Wünsche, und wir finden uns in einer Situation wieder, wo ein entrinnen oder ignorieren nicht möglich ist. Jeder Tag wird uns völlig neue Dinge auf der Welt enthüllen. Wir werden sehen, dass etwas, was Menschen in Südamerika denken, am nächsten Tag Menschen in Europa denken und am Tag darauf – in Asien.

Zuerst erreicht es uns als ein fremder, obskurer Gedanke, danach wird es unser eigener Gedanke. Der vorherige Wunsch verblasst und ein neuer Wunsch entsteht. Große Veränderungen werden sich sprichwörtlich von einem Tag zum anderen ereignen, oder sogar schneller. Das liegt daran, dass die Welt vollkommen vernetzt ist, was vorher nicht der Fall war.

Das lässt den Fortschritt in einer vollkommen anderen Geschwindigkeit geschehen. Die Geschwindigkeit unserer Entwicklung ist nicht linear oder gar exponentiell, sondern schießt raketengleich nach oben. Sie wächst exponentiell, weil sie sich mit der Anzahl der Menschen auf der Welt und der Anzahl ihrer Verbindungen untereinander multipliziert. Und jeder Einzelne vervielfacht diese wiederum durch seine Verbindung und Abhängigkeit zu und von anderen. Daher lässt diese Vervielfachung, die sich wieder und wieder ereignet, unsere Entwicklung schneller geschehen als mit dem Faktor von sieben Milliarden hoch sieben Milliarden.

(Aus dem Unterricht über den Artikel von Rabash “ Die Handlungen der Größten der Nation“ vom 17.03.09)

Russlands Mobilmachung ihrer Waffenindustrie steht im Gegensatz zur Einheit der Welt

Aus den Nachrichten (Your Nuclear News): Russland wird trotz der momentanen globalen Wirtschaftskrise 2009 weiterhin seine nukleare Triade modernisieren und entwickeln, erklärte ein stellvertretender Ministerpräsident. Russlands militärische Ausgaben wachsen in letzter Zeit stetig an und das Land plant angeblich, das Verteidigungsbudget von 40 Milliarden US $ um 50% zu erhöhen.

Mein Kommentar: Früher wurden solche Aktionen zur Mobilisierung der Wirtschaft, eines Landes oder einer Nation benutzt, um ihnen durch eine Krise zu helfen.Heutzutage jedoch ist das ein schrecklicher Plan und wird das Land völlig zerstören, weil es im Gegensatz zur Natur steht: Alle ihre Teile zu einem globalen Ganzen zu vereinigen. Heute wird die Entwicklung und der Verkauf von Waffen nur die Hersteller und Käufer vernichten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Waffenverkäufe in Rekordhöhe sind nichts, worauf man stolz sein kann

Spirituelle Erlangung durch Dienst an anderen

Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie uns bitte die Geschichte über den Studenten eines Kabbalisten in Erinnerung rufen, der anderen Studenten diente, indem er das Studierzimmer vorbereitete, es sauber machte und den Studenten Essen und Kaffe servierte und wie er von allen die höchste spirituelle Erlangung hatte?

Meine Antwort: Die Geschichte handelt von Josua, der Moses half, seine Studenten zu lehren, indem er den Ort des Studiums vorbereitete und die notwendigen Bedingungen schuf. Indem er seinem Lehrer half, verdiente er sich, sein Nachfolger zu werden, der spirituelle Führer der Nation zu sein.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Übermittlung der Tora- Datierung von Moses bis zu unseren Tagen
Blog-post: Studium, Arbeit und Verbreitung

Wer einen Sklaven kauft, kauft einen Meister

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagen, die Juden waren immer ein spirituelles Volk, seit sich ihre Nation entwickelt hat, ab der Zeit von Abraham. Und Sie sagen, dass jeder gleich war. Aber was war mit euren Sklaven?

Meine Antwort: Die Juden waren keine Nation, sondern ein Teil der Babylonier, die Abraham von Babylon nach Kanaan (Israel) gefolgt sind. Diese Gruppe verband sich mit der Idee „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“ Was sie verbunden hat, war das Verlangen, diese Eigenschaft zu erreichen und dadurch dem Schöpfer gleich zu werden. Gleichheit in der Form mit dem Schöpfer erlaubt jemandem, den Schöpfer zu enthüllen und das ist das Ziel der Schöpfung.

Was die Sklaven betrifft, darfst du nicht denken, dass die Einstellung gegenüber ihren Sklaven so war, wie ihre Behandlung in anderen Ländern. In der Tora (Shemot 21:26) steht, dass wenn ein Mann seinen Sklaven schlägt oder sein Auge oder seine Zähne verletzt, er ihn frei lassen muss. Es gab ein Verbot gegen Sklavenquälerei. Eine Abänderung des Gesetzes (Mechiltah) legt fest, dass, wenn der Besitzer dem Sklaven irgendeinen Schaden zufügt, er den Sklaven frei lassen muss.

Im Wesentlichen war ein Sklave ein Arbeiter, der kein Gehalt für seine Arbeit bezog, aber der Besitzer war verpflichtet, so für den Sklaven zu sorgen, als ob er frei wäre.

Darüber hinaus sagen andere Quellen, dass jemand, der einen Sklaven gekauft hat, einen Meister gekauft hat. Lies auch die Texte, die davon handeln, dass der Besitzer die Pflicht hatte, einen weiblichen Sklaven zu heiraten, etc.

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Blog-post: Geschichte ist die Entwirrung der Reshimot in uns
Blog-post: Wie werden wir in der letzten Generation leben?

Das modernde Russische Reich

Hier zwei Fragen, die ich zum gegenwärtigen Zustand der russischen Regierung erhielt:

Frage: Wie ist eine Einheit der russischen Regierung und des russischen Volkes möglich, wenn es nicht genügend Ressourcen gibt, um die ganze Bevölkerung zu versorgen?

Meine Antwort: Die Regierung sollte den Menschen das wahre System erklären, das in der Welt und in der Menschheit wirkt, die Globalität dieses Systems und die vollkommene gegenseitige Abhängigkeit aller Menschen. Sie muss dann über das allen Menschen gemeinsame Ziel sprechen – unserer gemeinsamen Aufgabe als menschliche Wesen. Sie muss auch erklären, dass wir dies nur gemeinsam erreichen können, indem wir den richtigen Weg gehen und an unserer eigenen Korrektur mitwirken; indem wir der Natur ähnlich werden, statt den Zustand der Liebe und des Gebens an den Nächsten auf dem Weg des Leidens zu erreichen.

Wenn Sie diese Botschaft an das russische Volk richten, werden Sie sehen, dass sie Sie besser verstehen werden als irgendjemand sonst. Das liegt daran, dass das russische Volk historisch gesehen, mehr gelitten hat, als jedes andere Volk.

Es sucht nach seinem Platz in der Welt, unter den anderen Nationen und hat ihn noch nicht gefunden. Deshalb wird das russische Volk Ihnen folgen. Sie müssen ihm aber die Wahrheit sagen, und ihr trotz aller Widrigkeiten treu bleiben. Sonst werden die Gegner dieser Idee Sie zerstören.

Eine Meinung eines Professors für internationale Angelegenheiten an der The New School, New York City.
Das modernde russische Reich“ (Auszüge):

Das Problem Russlands ist es, dass sich der Staat entwickelt, nicht aber die Gesellschaft. Die heutigen demokratischen Strukturen sind genauso unterentwickelt, wie sie es zur Zeit Peter des Großen waren. (…) Der Nutzen für die Menschen wird dem Nutzen des Landes geopfert. Und die Menschen selbst glauben, dass sie bereit sein müssen ihre Freiheiten für die Größe des Landes herzugeben.

Mit einer bemerkenswerten Beständigkeit, besteht (Russland) darauf seine globale Rolle, im Sinne einer einzigartigen und besonderen Nation, selbst zu definieren. Das Russland unter Putin fühlt, dass es sich Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, ja Militanz leisten kann, weil es sich nach wie vor, vor dem trügerischen Westen schützen muss, der Russlands Niedergang anstrebt.

Das Symbol des „doppelten Adlers“, mit den nach Osten und Westen schauenden Köpfen – ursprünglich im Russland zur Zeit des byzantinischen Untergangs verwendet- wurde nach 1991erneut als Symbol des Staates eingesetzt.

Für Putin bleibt Moskau „das Dritte Rom“ für das es sich im Jahre 1472 erklärte. Die nicht so feinsinnige Idee hinter all dieser Byzanz – Nostalgie, ist die dass Russland nur im Gegensatz zum Westen existieren kann (und sollte), der einst das Byzantinische Reich hasste und heute Russland, den geistigen Erben, hasst. Wie Stalin glaubt jedoch auch Putin, dass Russland nur dann ein Mitglied im Club der mächtigsten Nationen der Welt sein kann, wenn es Härte zeigt. So folgt Putin tatsächlich der traditionellen Denkweise der meisten russischen Herrscher: Furcht ist Respekt gleichzustellen, oder übertrifft diesen sogar…. „ Ich beziehe mich auf Russlands Einschüchterung seiner unabhängigen Nachbarstaaten, auf die Benutzung von Öl und Gas als politisches Druckmittel,“ erklärt Condoleeza Rice.

„Das sich aus diesem Verhaltensmuster ergebende Bild ist das eines Russlands, das sich national immer autoritärer und auf internationaler Ebene immer aggressiver verhält,“ so Rice. (…) Wenn Moskaus Anti-Westen-Paranoia und die byzantinischen Fantasien die nächsten 15 bis 25 Jahre fortdauern, werden beide Kräfte China zugute kommen, der neuen globalen Supermacht, die den ganzen Fernen Osten und Sibirien vereinnahmt. Ein stark geschwächtes Russland wird dann auch den Nördlichen Kaukasus und die Wolga-Region an die wachsende muslimische Bevölkerung verlieren und Kaliningrad wird wieder einmal das deutsche Königsberg werden. Russland wird seine 11 Zeitzonen verlieren und keinerlei Anspruch mehr darauf haben, Großrussland zu sein.

Frage: Von welcher „guten alten Zeit „ sprechen Sie denn? Einer Welt ohne Selbstbestimmung, wo autokratische Regime bestimmen, was wir zu tun haben? Einer Welt in der die eigene Zukunft durch die Geburt bestimmt wird, ganz gleich wie hart man auch arbeitet? Es hat noch nie eine Welt gegeben, wo so viele Menschen die Freiheit der Wahl haben. Ist es eine perfekte Welt? Natürlich nicht. Wir müssen immer den menschlichen Faktor einkalkulieren, der per se nicht perfekt ist.

Meine Antwort: So sieht jeder heutzutage die Welt. Es ist unsere alte, vertraute und einfache Welt.

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Blog-post: Russland könnte bei der globalen Einheit eine Vorreiterrolle spielen
Blog-post: Wer wird von der Wirtschaftskrise am meisten betroffen sein?

Die globale Krise verstärkt die Beziehungen zwischen den Menschen

Nachrichten (von World News): „Scheidungen sind aufgrund der Wirtschaft rückläufig“. Die Rezession und die wirtschaftlichen Turbulenzen erzeugen eine neue Gruppe von Opfern: Verheiratete Paare, die es sich nicht leisten können, sich scheiden zu lassen. In diesen harten Zeiten finden es viele Leute billiger, zusammen zu bleiben, selbst wenn sie sich gegenseitig nicht ertragen können.

Mein Kommentar: In gleicher Weise werden die Nationen der Welt einsehen, dass es notwendig ist, verbunden zu bleiben. Und dann werden sie begreifen, dass jede Verbindung derartige Vorteile bringt, dass selbst wenn sie die Möglichkeit der Trennung haben, sie es niemals tun werden.

Aus den Nachrichten (von Pew Research Center): „Das Internet überholt Zeitungen als Nachrichtenvertrieb“. Das Internet, das dieses Jahr als Marktführer bei den Nachrichtenaktivitäten hervortrat, hat jetzt alle anderen Medien, außer das Fernsehen, als Vertrieb für nationale und internationale Neuigkeiten überholt. Zum ersten Mal sagen mehr Leute, dass sie für Nachrichten meistens auf das Internet zugreifen, als Zeitungen zu lesen (35%). Für junge Leute rivalisiert das Internet jetzt mit dem Fernseher als eine Hauptquelle für nationale und internationale Nachrichten.

Mein Kommentar: Die Leute wollen lieber eine facettenreiche, interaktive Verbindung, als eine einseitige Information. Das Internet macht es leichter, Lügen zu entlarven, die alle Massenmedien durchziehen, denn die Nutzer erzeugen eine multipolare Quelle von Informationen und Kommentaren. Wenn die Technologie es ermöglicht, dass Fernsehen über das Internet gesendet wird, werden alle anderen Nachrichtenkanäle verschwinden.

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Blog-Post: Sehen wir doch die Krise, wie sie wirklich ist

Im modernen Zeitalter reicht die psychologische Unterstützung der Religion nicht mehr aus

Nachrichten (von University of Miami News) : Selbstkontrolle ist entscheidend für Erfolg im Leben, und eine neue Untersuchung des Professors Michael McCullough der Universtität in Miami ergab, dass religiöse Menschen mehr Selbstkontrolle als  nicht religöse besitzen. Hier sind die interessantesten Auszüge des Forschungsteams:

  • Religöse Rituale wie Gebete und Meditationen beeinflussen die Teile des menschlichen Gehirnes, die für die Selbstregulierung und Selbstkontrolle am wichtigsten sind.
  • Wenn die Menschen ihre Ziele für „heilig“ halten, dann stecken sie  mehr Energie und Anstrengung hinein, und es gelingt ihnen daher eher, diese zu erreichen
  • Religiöse Lebensweisen dürften bei der Selbstkontrolle mitwirken, da sie den Menschen klare Verhaltensnormen geben, indem sie die Menschen veranlassen, ihr Verhalten näher zu untersuchen, und ihnen dabei das Gefühl  geben, dass Gott sie dabei beobachtet.

Mein Kommentar: Zu unserer heutigen Zeit geht all dies zu Ende, weil der Egoismus in jedem wächst. Die Menschen haben keinen „naiven Glauben“ mehr wie vor einigen Jahrhunderten. Nur die egoistisch Unterentwickelten haben diese Art von Glauben noch bis zu einem bestimmten Grad. Und ob direkt oder durch ihre Verbindung mit der restlichen Welt (den anderen Seelen) werden diese Menschen ebenso einen Punkt erreichen, an dem sich ihr Egoismus entwickelt.

Darum verschwindet der Glauben, und die Religion verbleibt als ein Brauch, eine Kultur oder als Rahmen für das häusliche Leben. Frömmelei Verschwindet stufenweise und das einzige, was wir noch als Widerstand gegen den globalen Egoismus und den gemeinsamen Hass, die in uns aufsteigen, haben, ist das, was uns die Kabbala enthüllt: die Vision unserer globalen gegenseitigen Verbindung und das Erfordernis, das Gebot „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ einzuhalten.

Dieses müssen wir für unser Überleben tun, anstelle auf andere egoistische Gebote irgendeiner Religion zurückzugreifen. Religion wird uns nicht helfen, mit dieser modernen Unsicherheit, dem Leiden und den Krisen fertigzuwerden, trotz der Tatsache, dass die Menschen sich immer noch an die Religion wenden in der Hoffnung, dass sie von ihren Pechsträhnen gerettet werden.  Jeder muss dies durchmachen und zur Erkenntnis gelangen, dass der religiöse Einfluss nicht mehr die Macht hat, unserem globalen Egoismus entgegenzuwirken.

Der Grund dafür liegt darin, dass die Religion zur  „Domem de Kdusha“ gehört, wo der Mensch ganz natürlich wie ein gutes Kind der Gesellschaft gehorcht. Dieses ist der Grad des leblosen, vegetativen und belebten Egoismus in uns. Heute jedoch steigt die Menschheit zur „menschlichen“ Stufe des Egoismus (Adam) auf, wo der Egoismus uns zwingt, individuelle Egoisten zu werden, und dann diesen individuellen Egoismus zu überwinden und sich untereinander zu vereinigen, um den Schöpfer zu erreichen.

Darum sagt die Kabbala , dass Religion auf kulturelle Traditionen und Gebräuche jeder Nation reduziert werden wird, doch wird sie den Menschen nicht mehr als psychologische Unterstützung dienen können. Der Glaube wird durch das Wissen über den Schöpfer ersetzt werden, so wie es geschrieben steht „Denn alle werden mich kennen, vom Kleinsten bis zum Größten“. Die Kabbala  ist aber nicht gegen die Religion, sondern sie  eine Ergänzung – um die Leere zu füllen, die sich im heutigen wachsenden Egoismus formt und durch keine Religion erfüllen lässt.

Blog-Post: Die spirituellen Wurzeln der drei Religionen
Baal HaSulam: Artikel zum Abschluss des Buches Sohar
 
Kabbala Akademie

Wird es den Nationen gelingen, in gemeinsamer Arbeit die Welt vor der Krise zu retten?

Nachrichten: (von AFP): Am Freitag einigten sich mittelamerikanische Führer auf einer Gipfelkonferenz darauf, eine gemeinsame regionale Währung und Reisepässe einzuführen, um eine regionale Integration angesichts der globalen finanziellen Ungewissheit zu unterstützen.

Mein Kommentar: Integrierung ist immer gut. Dadurch können sie etwas Verbesserung und Verjüngung spüren. Sie sollten jedoch sicherstellen, dass in der Zeit danach ihr Zusammenschluss nicht der gesamten Welt gegensätzlich gegenüber steht, sondern die Vereinigung eines jeden ermöglicht.

Nachrichten (übersetzt von newsru.com):

Der Außenminister der Russischen Föderation, S. Lavrov, erklärte, dass die Länder ihre geopolitischen Spiele seinlassen und zusammenarbeiten sollten, um die Welt vor der finanziellen Krise zu retten. Lavrov sagte, dass diese Rettung nur kollektiv sein könnte, indem man einen einzigen wirtschaftlichen Raum zwischen Russland, den USA und der Europäischen Union schafft. Die globale Finanzkrise hat klar demonstriert, dass eine internationale Zusammenarbeit vor jeder Politik kommen muss, damit wir wirtschaftliche Katastrophen überwinden können.

Mein Kommentar: Wir beginnen die positiven Folgen dieser Krise zu sehen: der Hunger zwingt uns, Frieden untereinander zu schaffen. Sehen Sie, wie der Schöpfer mit uns spielt? Ob durch Güte oder Leiden, Er wird uns zwingen, erwachsen zu werden, mit dem Krieg spielen aufzuhören, und der Welt Glückseligkeit zu schenken anstatt Zerstörung.

Verwandtes Material:
Blogbeiträge zur Finazkrise
 
„Verbindung“  >  Kabbala Akademie

Wird Amerika sozialistisch?


Nachrichtenbericht (übersetzt von K2Kapital.com): „Das Wort Sozialismus wird in den USA nicht mehr geringgeschätzt“. Die Wall Street Krise, der Verlust der Ersparnisse, der Zusammenbruch des Immobilienmarktes und die Arbeitslosigkeit haben das Thema des wirtschaftlichen Überlebens zur Sprache gebracht. Die Krise erfordert mehr gesetzliche Regulierungen und man sollte liberale Methoden für den finanziellen Bereich ablehnen. Das Wort „Sozialismus“, welches bis vor kurzem noch Furcht einflößend für das amerikanische Ohr war, klingt nun weniger beängstigend. Wie schlimm ist der Sozialismus wirklich? Sollen sich die Regierungen lieber um die Bürger kümmern, anstelle die Interessen der Millionäre zu schützen.

Mein Kommentar: Im Moment ist der Trend in Richtung Sozialismus noch selbstsüchtig und egoistisch, doch kann es nicht anders sein. Die Menschen merken langsam, dass die Globalisierung die neue Wirklichkeit ist, in der wir leben müssen; die Welt ist ein kleines Dorf oder ähnlich einer Familie. Sie sprechen bereits über dieses Konzept, begreifen es jedoch noch nicht ganz. Wir haben noch nicht akzeptiert, dass es eine Tatsache ist, ein Phänomen, das sich plötzlich der Welt zeigte, dem wir nicht entkommen können und das uns zwingt, unser Leben völlig zu ändern.

Dies ähnelt dem, was ein Mensch fühlt, wenn er zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde: er bemerkt nur allmählich, wie sehr sein Leben sich verändert hat und dass diese Veränderung ihn nun zwingt, seine Einstellung und sein Verhalten zu ändern. Wenn die Menschen nun die Globalisierung fühlen, die globale Verbindung untereinander und die gegenseitige Abhängigkeit, ist es folglich nur natürlich für sie, den Sozialismus für erwünscht und besser zu halten.

Wir müssen jedoch unsere Vorstellungen über Sozialismus richtigstellen. Wenn wir spüren, dass alle in unserer Welt eine Familie sind, werden wir das Höhere Licht – das Gefühl von Harmonie, Freude und ewigem Leben – enthüllen. Aber bevor dies geschieht, müssen die Menschen den Weg der Zurückweisung des Egoismus durchlaufen. Und damit sie das wollen, müssen sie zuerst realisieren, dass der Egoismus schlecht ist. Und dies kann hierdurch geschehen:

• Aktuelle Leiden, verursacht durch den Egoismus (bekannt als „die zehn Plagen Ägyptens, wobei die erste Plage die finanzielle Krise ist, die dabei ist sich zu entwickeln, während wir sprechen); oder
• durch theoretisches Erkennen und das Studium der Kabbala

Wie dem auch sei, die Menschheit muß bewußt zu dem Verständnis gelangen, dass wir alle eine Familie sind, wo jeder auf jedes Familienmitglied Rücksicht nimmt. Mehr darüber im Artikel Die Freiheit und in der Zeitung Ha Uma – Die Nation.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Finanzkrise hat Karl Marx in Europa modern gemacht
Blog-post: Gedanken der Einheit liegen in der Luft

Die Finanzkrise bringt Israelis dazu, nach Israel zurückzukehren


News Report: (übersetzt von 7KANAL.com): Alle israelischen Konsulate in Nordamerika berichten von einem Zustrom von Israelis, die Rückkehr in die Heimat beantragen. Der Grund für diesen Anfall von Patriotismus ist die Finanzkrise, die bei vielen Menschen den Verlust all ihrer Ersparnisse verursacht hat.

Viele Antragsteller für eine Rückkehr nach Israel sagen, dass sie sich sogar ihre Rückfahrkarte nicht leisten können. Für sie besteht die Gefahr, dass sie ihre Hypotheken nicht bezahlen können. Viele beanspruchen Unterstützung, um Lebensmittel kaufen zu können.

Mein Kommentar: Es gibt ein Sprichwort: „Die Welt wird durch Liebe und Hunger regiert.“ In der Kabbala bedeutet dies, dass ein Mensch mit Liebe zum Ziel streben kann oder durch Leiden dorthin getrieben wird. Er ist auf die eine oder andere Weise verpflichtet, das Ziel zu erreichen. In diesem Fall werden die Menschen durch Hunger getrieben!

Es wird außerdem jene geben, die es ablehnen, zu gehen, ähnlich wie die Juden, die Nazi-Deutschland nicht verlassen wollten, und sie werden möglicherweise mit den gleichen Konsequenzen konfrontiert (siehe den Artikel „Aufbau der Gesellschaft der Zukunft“ und die Zeitung „HaUma – Die Nation“).

Verwandtes Material:
Blog-Post: die jüdische Nation kann nur durch die Rückkehr zu „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu neuem Leben erwachen.
Blog-Post: Die verlorenen Söhne sind vom amerikanischen Traum enttäuscht
Artikel: Wer bist Du, Volk von Israel?
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft