Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wessen Geld unterstützt die Existenz der Kabbala Akademie?


Zwei Fragen die ich zu dem Thema erhalten habe, wie die internationale Kabbala Akademie finanziert wird und wie dies anderen zu erklären ist:

Frage: Ich würde gerne wissen, wessen Geld die Existenz der internationalen Kabbala Akademie unterstützt?

Antwort: Die Akademie wird nur durch das Maaser („ein Zehntel“) unterstützt, welches von den Studenten entrichtet wird. Wir erhalten aus keinem Fond Unterstützung.

Jeder Mensch, der sich spirituell entwickeln möchte und am System der Korrektur der allgemeinen Seele (Adams) teilnehmen möchte, muss 10% seines Einkommens der Korrektur der Welt zumessen. Diese Regel entstammt der Struktur der Seele: Wir können die ersten neun Sefirot selbst korrigieren, jedoch müssen wir die zehnte Sefira (Malchut) für die Korrektur des Tempels aushändigen. Solange es jedoch keinen Tempel gibt, geben wir es für die Verbreitung der Korrekturmethode in der ganzen Welt aus.

Wenn ein Mensch das nicht macht, dann wird er nicht fähig sein, seine eigene Korrektur zu erreichen. Das liegt daran, dass sein Punkt im Herzen nur das anfängliche Verlangen ist, doch der Rest des Verlangens (welcher ihn dazu befähigt, sich mit den anderen Seelen zu verbinden und ein gemeinsames Gefäß für den Erhalt des Lichts zu erschaffen, um den Schöpfer zu enthüllen) kann nur von anderen erhalten werden. Deshalb steht geschrieben: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Dies ist das Hauptprinzip der Tora, oder anders ausgedrückt, das Hauptprinzip des Erhaltens des Lichtes.

Dies ist auch ein Weg, sagen zu können, ob Sie einfach nur Ihre Neugierde befriedigen, oder ernsthaft danach verlangen, sich an Ihrer eigenen Korrektur und der allgemeinen Korrektur der Welt zu beteiligen. Sie können auch Ihren eigenen Beitrag ausgeben, gesetzt den Fall, dass Sie dies mit unserem gemeinsamen Verbreitungszentrum koordinieren.

Niemand bezahlt unser Zentrum. Es wird neben den 10%, die an die Verbreitung gehen, noch durch zusätzliche Beiträge unserer Studenten unterstützt. Ich hoffe, Sie werden das verstehen und es als Beispiel nehmen!

Frage: Ich bin verheiratet und würde gerne wissen, was ich meiner Familie sagen kann, wenn sie fragt, warum ich Maaser bezahle. Ich verstehe, warum ich das tue und ich fühle eine große Verantwortung und die Wichtigkeit der Verbreitung und des Ziels. Ich beabsichtige nicht, diesen Teil meines Einkommens einzubehalten.

Wenn ich jedoch versuche, dies meiner Familie zu erklären und Worte aus der spirituellen Welt verwende und sage, dass dies der zehnte Teil der Seele (Malchut) ist, dann werden sie mich schlicht nicht verstehen. Wenn ich andererseits jedoch überhaupt nicht versuche, das zu erklären, werden sie denken, dass ich verrückt wäre, Maaser zu bezahlen. Welche Erklärung kann ich ihnen geben (auch eine vorübergehende), so dass sie nicht denken werden, dass das Maaser sinnlos ist?

Antwort: Sagen Sie ihnen, dass Sie das Geld für die „kommende Welt“, die für Ihre Familie und für Sie kommen wird, beiseite legen und dass Sie alle definitiv dort hingelangen werden. Kalkulieren Sie, wie viel Sie ausgeben, auch ohne zu realisieren „wofür“ Sie es ausgeben.

Doch im Allgemeinen verpflichtet Sie niemand. Lesen Sie dazu den Artikel „Der Friede“ von Baal HaSulam. Dort erklärt er, dass der Schöpfer wie ein Verkäufer im Geschäft ist und Er gibt jedem, was er von dieser Welt nimmt und schreibt es in seinem Notizbuch auf. Und danach sammelt Er systematisch die Bezahlung von Ihnen ein, ob Sie das realisieren oder nicht.

Verwandtes Material:
Der Frieden (Baab HaSulam)
 

Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (Fortgeschrittene)


11 Fragen, die ich zur Zukunft der Kabbala, der Geburt der letzten Generation und zu spirituellen Führern der Zukunft erhalten habe

Frage: Können wir aufgrund von Punkt 12, Talmud Esser Sefirot, welcher den Prozess der Empfängnis der Seele beschreibt, sagen und uns vorstellen, dass der gegenwärtige Zustand der Menschheit (die nahenden globalen Krisen) die Wehen während der Geburt der letzten Generation sind?

Meine Antwort: Die uns bedrängenden Kräfte sind die Wehen, die uns dazu zwingen, unseren vorigen Zustand zu verlassen.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Prozess des Fötus, wo er sich von dem Zustand von „Kopf oben“ zu dem Zustand von „Kopf unten“ verändert, der Einheit von Keter und Malchut und den Anstrengungen der Kabbalisten?

Meine Antwort: Absolut, denn die Menschheit muss ihre Betrachtungsweise der Welt gegenüber, ihre Zielsetzung und Werte verändern und anfangen, das Beschenken dem Empfangen vorzuziehen; Liebe für den Nächsten über Liebe für sich selbst.

Frage: Sind Kabbalisten verantwortlich dafür, sicherzustellen, dass die letzte Generation normal geboren wird?

Meine Antwort: Ja, denn Menschen werden sich ohne die Verbreitung der Kabbala nicht verändern. Das Leid und der Mangel an Verständnis davon was geschieht, werden sich nur anhäufen. Die Geburt ist eine harmonische Wechselbeziehung zwischen dem Organismus der Mutter und dem Fötus.

Frage: Ist es dann, wenn dem so ist nötig, ein System von Menschen zu erschaffen und vorzubereiten, die Diener des Schöpfers sind?

Meine Antwort: Diese Menschen sind Kabbalisten, die den Plan des Schöpfers (der Natur) und wie dieser ausgeführt wird erklären.

Frage: Im Buch Sohar, Kapitel „Die Vision von Rabbi Chiya“, Punkt 57, heißt es: „…denn all die rechtschaffenen Menschen dort sind die Köpfe der Versammlungen. Und all die Mitglieder jeder Versammlung steigen von dieser Versammlung hier, zur himmlischen Versammlung auf. Und der Messias besucht all diese Versammlungen und unterzeichnet die Tora mit dem Siegel der Lehren, die von den Mündern der Rechtschaffenen kommen.“ Dieses Zitat lies mich über die letzten Ereignisse in den Gruppen nachdenken. Ich denke, dass wir die Gruppen, welche an der Verbreitung arbeiten, von den Gruppen der „spirituell vorankommenden“ Menschen trennen sollten und die letztere sollte die Gruppe sein, wo Kabbalisten vorbereitet sind, die für die Geburt der neuen Generation verantwortlich sein werden. Ich habe mir ein Modell einer Pyramide ausgemalt, welche aus kleineren Pyramiden besteht, die wiederum Gruppen aus der ganzen Welt sind, die spirituelle Arbeit machen (und die Gruppen für die Verbreitung werden separat sein). Die Führer dieser Gruppen werden auf verschiedenen spirituellen Stufen sein und durch ihr Streben nach oben verbunden sein. Diese werden das spirituelle Hauptmanagement (nennen Sie es Sanhedrin, wenn Sie wollen) bilden. Ist dies korrekt?

Meine Antwort: Wenn die Gruppen so unterteilt werden würden, wie Sie das vorschlagen, dann wird dies das grundlegende spirituelle Gesetz missachten, wonach alle Seelen das gleiche Recht haben sich spirituell zu entwickeln. Sie kennen nicht die Wurzeln der Seelen und folglich werden Sie nicht fähig sein, diese zu trennen. Nur gleiche, „einfache“ Verbreitung wird alle „Zahnräder“ zu ihrem eigentlichen Zustand bringen, wo sie harmonisch zusammenarbeiten. Es kann von unserer Seite keine Aussonderung geben. Jede Teilung bedeutet Klipa. Alle möglichen Menschen werden sich in jeder Gruppe zusammenschließen und sie werden alle zusammenarbeiten.

Frage: Ich fühle bei Ihnen ein starkes Verlangen danach, diesen funktionierenden Körper erfolgreich zu erschaffen, um die Menschen zu entdecken, die würdig sind, ein Teil davon zu werden und die die dafür benötigte spirituelle Stufe erreicht haben. Dies ist eine völlig andere Stufe der Arbeit und ich kann mir nicht einmal vorstellen, wie mächtig diese „Antenne“ darin ist, das Licht anzuziehen.

Meine Antwort: Nichts kann unter Zwang geschehen. Auf dieser Stufe sind unsere Ziele:

– Die Menschen sollen das korrekte Verständnis über sich selbst, das Universum, dessen Sinn und wie man diesen erreichen kann, erlangen.

– Dies sollen sie in der weltweiten Gruppe, durch die Verbreitung, in die Praxis umsetzen.

Diese Handlungen werden in der jetzigen „formlosen“ Konstruktion (ein „Haufen“, wenn Sie so wollen) eine Veränderung herbeiführen und stattdessen wird es eine Pyramide geben – ein Zentrum mit Abteilungen. Im Moment befindet sich dies im Prozess des Wiederaufbaus.

Wie bei einer Geburt oder jeglicher anderer Entwicklung, können wir nichts, was wir in der Kabbala tun, überstürzen. Nur die Wahrnehmung des Bösen im jetzigen Zustand wird den nächsten Zustand hervorbringen und uns dazu zwingen, diesen zu erreichen. [Rest des Beitrags lesen →]

Mitgefühl für das Tierreich


Ein Kommentar, den ich erhielt: Ich bin erschrocken und zu Tränen gerührt über die Feststellung, dass wir ebenfalls potenzielle Nazis sind. Warum haben große Kabbalisten, die Gmar Tikun (vollständige Korrektur) erlangten, weiterhin an dem grausamen Abschlachten und dem Gebrauch von Tieren teilgenommen? Wie kann es möglich sein, dass die erhabenen Lehren der Kabbala Tierquälerei ignoriert?

Es ist offensichtlich, dass nichts in der Seele korrigiert wird, wenn wir alle Vegetarier werden. Aber große Kabbalisten korrigierten alles und trotzdem erlangten sie keine Tierliebe. Wie ist das möglich? Vielleicht gibt es 126 Stufen und die Zeit des vollständigen Gmar Tikun ist erst heute gekommen, wenn „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ auch Tiere, Pflanzen und das Unbelebte der Natur miteinschließen wird? Soweit ich es mit meinem einfachen Verstand begreife, müssen wir letztendlich auch für Ameisen und Käfer Liebe empfinden…

Meine Erwiderung: Um mit dem allgemeinen Naturgesetz überein zu stimmen, gibt es für uns bestimmte Verhaltensregeln. Man nennt dieses Gesetz auch Elokim. Der Mensch wurde entgegengesetzt zu diesem Gesetz geschaffen und unsere Aufgabe ist es, uns selbst zu verändern, damit wir diesem Gesetz entsprechen. Dies ist unser Daseinszweck in dieser Welt. Nur durch das Studium der Kabbala können wir diese Veränderung in uns erreichen, von unserem Niveau auf das Niveau des Schöpfers gelangen. Baal HaSulam schreibt darüber im Artikel „Vorwort zum Buch ‚Mund des Weisen‘“: „Und selbst wenn ein Mensch bis in die Einzelheiten Tora studiert hat und über Eigenschaften verfügt, die alle Gerechten der Welt übertreffen, aber keine Kabbala studiert hat, wird er gezwungen sein, wieder einen Lebenskreislauf zu durchlaufen und nochmals in diese Welt zu kommen, um die Geheimnisse der Tora und der Kabbala zu studieren.“ – denn nur durch das Studium der Kabbala zieht er das Licht der Korrektur auf sich, so wie es in der „Einführung zu Talmud Esser HaSefirot“, Punkt 155, geschrieben steht.

Indem er sich selbst korrigiert, handelt ein Mensch widerwillig gemäß der Höheren Gesetze. Geschieht dies, inwiefern entspricht er dann der ihn umgebenden Natur? Er entspricht ihr in dem Maße, in dem er wie der Schöpfer ist. Und egal, auf was er sich bezieht, tut er dies doch nur entsprechend seiner erlangten Gleichwertigkeit mit dem Schöpfer. Doch vielleicht erscheinen Ihnen seine Handlungen und sein Verhalten nicht gerecht, weil für Sie Gerechtigkeit etwas anderes ist, als das, für was es in der spirituellen Welt gilt.

 

Kabbala Kurs für Anfänger

Kabbala – das Heilmittel für jedes Leid


Eine Frage, die ich erhielt: Der Staat Israel ist in eine Depression gefallen. Die Zeitung Yediot Aharonot führte aus, dass es „gemäß entsprechender Daten aus Kliniken, eine 23%ige Steigerung des Gebrauchs von Antidepressiva und Arzneien gegen Angst gibt“. Befürworten Sie den Gebrauch dieser Medikamente?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch unter Depression oder Angst leidet oder unter irgendeiner anderen Art von Krankheit, sollte er das durch jedes mögliche Heilmittel behandeln. Sobald sie aufgehört hat ihn zu kontrollieren, sollte er mit dem Studium der Kabbala beginnen. So oder so gibt es und wird es nie irgend ein anderes Heilmittel geben. Es steht geschrieben: Sie (die Kabbala) wird jedes Leid heilen.“

Das ist so, weil die einzige Sache, die erschaffen wurde, das Verlangen ist. Und dann empfing sie eine Absicht – das Verlangen entweder „für sich selbst“ zu gebrauchen oder „für etwas außerhalb von uns selbst“ (für jemand anderes, seinen Nächsten oder den Schöpfer). Wenn die Absicht „für einen anderen“ ist, macht sie das Verlangen dem Schöpfer ähnlich – Schenken. Und dann, entsprechend dem Gesetz der Gleichheit, wird dieses Verlangen zu einem Gefäß für das Höhere Licht, Gesundheit, Güte, Vitalität und ewiges Leben!

Verwandtes Material:
Blog-post: Atmen Sie ihn ein, diesen antidepressiven Weihrauch!
Blog-post:Antidepressiva und Kabbala
Blog-post: Antworten auf fragen über „Depression“,..

Polygamie – eine Frage der Kultur


Eine Frage, die ich erhielt: In einem Interview, welches Sie über Männer und Frauen gaben, sagten Sie, dass die Seele einer Frau männliche Bestandteile hat und die Seele eines Mannes weibliche Bestandteile aufweist. Wie können Sie, unter Beachtung dessen und des Gesetzes „liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, sagen, dass eine Frau ihrem männlichen Partner zugestehen wird, viele andere Frauen zu haben und sie mit dieser Situation glücklich sein wird? Dies ist unlogisch. Vielleicht liegt das daran, dass ich eine Frau bin, aber ich fühle, dass ich mich sehr leicht in die Rolle eines Mannes hineinversetzen kann und weiß, wenn ich ein Mann wäre, würde ich keine anderen Partner haben – so wie auch jetzt nicht als Frau – da dies die Seele eines anderen Menschen beeinträchtigen würde.

Meine Antwort: Männliche und weibliche Eigenschaften sind von Anfang an, in der Wurzel der Schöpfung, miteinander verbunden. Diese Verbindung existiert, da die Eigenschaft „des Empfangens“ nicht existieren kann, ohne die Eigenschaft „des Gebens“ zu beinhalten. Das Verlangen (Kli) kann nicht ohne das Licht (Genuss) existieren, welches dieses Verlangen erschafft und erhält sowie dessen Existenz bestimmt. Obwohl andererseits die Eigenschaft des Gebens und des Lichts scheinbar vor der Erschaffung des Verlangens existieren, ist dies nur unsere hypothetische Weise, dies zu beschreiben, denn es gibt keinen Genuss ohne Verlangen, kein Licht ohne Gefäß. Die abstrakte Form erscheint erst nachdem sich die in Materie verkörperte Form manifestiert. Dann können wir die Form so darstellen, als ob sie ohne Materie existieren würde.

In antiken Zivilisationen war Polygamie eine normale Erscheinung und eine Frau für Geld zu erwerben, über einen Vertrag mit ihrem Vater, war stets populär. Dies fand auch unter den antiken Juden statt. Der Talmud besagt, dass eine Frau für Geld oder durch Beischlaf erworben wird. Sie wird erworben, gekauft. Wie sie sehen, wird hier nirgendwo von Liebe gesprochen! Polygamie ist in der Grundlage der Natur der menschlichen Gesellschaft verankert. Sie sind demgegenüber nicht vorurteilslos, da Sie ein Gefangener der europäischen Kultur sind, in der Sie leben.

Verwandtes Material:
Artikel von Michael Laitman: Freier Wille
Aus Fragen von Frauen zur Kabbala: Männliche und weibliche Seelen
Aus Fragen von Frauen zur Kabbala: Die Entsprechung mit den spirituellen Wurzeln

Die Korrektur der Frau


Zwei Fragen, die ich über die Korrektur der Seele einer Frau erhielt

Frage: Sie haben viele Erklärungen über den Pfad eines Mannes zur Korrektur zur Verfügung gestellt – er studiert, arbeitet in der Gruppe und dadurch zieht er das Licht, das zur Quelle zurückführt und seine Seele korrigiert, zu sich selbst heran an. Ich versuche zu verstehen, wie eine Frau ihre Seele korrigiert und die einzige Antwort, die ich finden kann, ist, dass sie das Licht nicht selbst auf sich zieht, welches zur Quelle zurückführt, dass das die Arbeit des Mannes ist und dass eine Frau studieren und verbreiten muss und sie auf diesem Weg ihre Seele korrigiert. Können Sie eine ausführlichere Erklärung über den spirituellen Prozesses geben, den die Seele einer Frau durchläuft, wenn die Frau auf ihrem Pfad zur Korrektur studiert und verbreitet?

Meine Antwort: Der Unterschied ist:
1. Eine Frau vereinigt sich mit anderen Frauen in einer Gruppe nicht im Sinne von „Liebe zu ihrem Nächsten oder zu ihren Freundinnen,“ vielmehr vereinigt sie sich mit anderen Frauen nur durch das einander Helfen, um Kabbala zu verbreiten.
2. Sie erhält die Hilfe nicht direkt von oben, wie das die Männergruppe tut, sondern durch die Männergruppe. Dies wird in der Geschichte über den Empfang der Tora erklärt, wo die Männer die Bedingung der Gegenseitigen Bürgschaft (Arwut) ausführen und die Frauen unterstützen sie mit ihrem Verlangen. Infolgedessen erhalten sie es zusammen – die Männer führen das Licht den Frauen zu. Der Unterschied ist nur die Reihenfolge, in der sie das Licht von oben erhalten und das ist praktisch egal. Das heißt, eine Frau fühlt es keinesfalls, wenn sie studiert und verbreitet. Außerdem sollte eine Frau Kabbala nur in dem Ausmaß studieren, in dem sie ein Bedürfnis danach empfindet und nicht mehr als das, wohingegen die Männer verpflichtet werden, zwischen einer und drei Stunden pro Tag zu studieren.

Frage: Heute erreichen Frauen dieselben spirituellen Zustände, durch die Ihr Männer geht. Aber Sie haben ein Sicherheitsnetz – eine Gruppe Bnei Baruch Frauen. Wie steht’s mit uns – Frauen und Mütter und unsere Kinder?

Meine Antwort: Die Männer des Welt-Kli haben die Unterstützung des Frauenteils des Welt-Kli. Das ist, was ich wahrnehme, wohingegen Sie auf den Körper statt auf spirituelle Verlangen schauen. Ein spirituelles Verlangen ist nicht mit dem Körper verbunden, es geht darüber hinaus. Stellen Sie sich die Welt ohne unsere Körper – ein mit unkorrigierten Verlangen gefüllter Raum, der danach strebt, gefüllt zu werden, eher um einander zu geben und sich in einem gemeinsamen Verlangen zu verbinden. Diese Verlangen teilen sich in aktive – männliche- und passive – weibliche – auf. Das ist ähnlich der Empfängnis, wobei die männlichen Zellen sich bewegen und in die weiblichen Zellen eindringen. Und dann ist ein neuer Körper geboren – ein gemeinsames Verlangen.

 
 

Irrelevante neue Entdeckungen über die Bundeslade


Frage: Kürzlich las ich in der Zeitung, dass in Aksum in Äthiopien Archäologen den Palast der Königin Sheba gefunden hätten. Im Inneren fand man einen Altar und den wichtigsten Schatz des Judentums – die Bundeslade. Entsprechend der Legende enthält die Lade die Steintafeln Moses‘ mit den zehn Geboten; sie kam durch Menelik, den Sohn von Königin Sheba und König Salomon, nach Äthiopien. Die Wissenschaftler glauben, das Menelik seinen Glauben aufgab und anfing, Sirius zu dienen, doch er behielt die Lade – eine Truhe aus Akazienholz belegt mit goldenen Intarsien. ITAR-TASS bemerkt, dass es dabei offensichtliche Spuren von Opfern rund um die Lade gab. Ist das Ihrer Meinung nach wahr oder nur Geschwätz?

Meine Antwort: Ich weiß nicht, ob es wahr ist und eigentlich ist es mir egal. Mit der Zerstörung des Zweiten Tempels, als die Menschen von „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst“ zu grundlosem Hass abfielen, verließ die Heiligkeit Israel, genauso wie all das Zubehör des Tempels, weil es die Menschen waren, die diesen Objekten Heiligkeit verliehen. Mehr als nach solchen materiellen Objekten zu streben, welche keinerlei Spiritualität beinhalten, sollten wir nach den Eigenschaften des Gebens und der Liebe gegenüber allen Menschen streben, denn dies sind die wahre Heiligkeit und die Eigenschaften des Schöpfers. Trotzdem sieht es so aus, als wäre uns alles andere lieber als das!

Verwandtes Material:
Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Wissenschaft Kabbalah
Blog-post: Ein Kabbalah-Museum – Ist so etwas möglich?
Blog-post: Ägyptische Pyramiden und Spirituelle Geographie
Blog-post: Das Körperliche hat keine Auswirkung auf das Spirituelle
Kabbala Heute Artikel: Erbe das Land

Wird der Schöpfer den Schöpfungsakt noch mal wiederholen?


Ich erhielt Fragen zu einem wissenschaftlichen Experiment, welches darauf abzielt, den Schöpfungsgedanken zu reproduzieren: Diese Woche las ich ein Interview mit einem Wissenschaftler, der sich auf Quantenphysik spezialisiert hatte – er sprach über ein Projekt, das er und 70 andere Wissenschafter aus der ganzen Welt planen. Im nächsten Monat wollen sie die ganze Schöpfung mit dem Ziel nachstellen, das fehlende Photon zu finden. Aus diesem Grund erbauten sie einen 27 km langen Tunnel zwischen der Schweiz und Frankreich und andere Werkzeuge. Interessant war, dass am Ende des Interviews die Wissenschaftler behaupteten, dass sie nur erfolgreich sein würden, wenn Gott mit ihnen wäre und wenn Er es nicht wäre, sie erfolglos blieben! Meine Fragen dazu sind folgende:

Frage: Wird dies die Welt, das Klima oder die Umwelt beeinflussen?

Antwort: Nein, nur unsere Gedanken und Verlangen haben hierauf Einfluss.

Frage: Wie können Wissenschaftler sich auf Gott beziehen?

Antwort: Auf wen sonst sollte sich ein Wissenschaftler in einer Zeit beziehen, da die Wissenschaft bereits herausfindet, dass sie mit ihrem Latein am Ende ist?

Frage: Was glauben Sie, was die Wissenschaftler entdecken werden?

Antwort: Selbst wenn sie das „fehlende Photon“ finden werden, werden sich tausend neue Fragen auftun und dies wird sich so fortsetzen, denn das Gegenstück zu dieser Welt ist die Höhere Welt – und diese verbirgt sich vor der Wissenschaft. Mehr noch ist die Grenze zwischen Wissenschaft und Höherer Welt eine spirituelle und sie kann nicht mit einem materiellen Beschleuniger übertreten werden. Man benötigt eine spirituelle Vorbereitung dafür, um über den Egoismus aufzusteigen und die Eigenschaften des Gebens und der Liebe zum Nächsten zu erlangen. Die Wissenschaftler wollen die Kräfte, die unsere Welt lenken, kennen lernen und sie werden solange weitermachen, bis sie verstehen und fühlen – als Ergebnis ihrer Experimente – dass sie sich selbst ändern müssen, also den Beobachter!

Verwandtes Material:
Blog-post:Wann werden Wissenschaftler erkennen…
Blog-post: wie können wir die Natur verändern?
Artikel: Der Sechste Sinn
Artikel (engl.): Exploring the Boundary Between Science and Spirituality

Wie soll man sich Anderen gegenüber verhalten?


Eine Frage, die ich erhielt: Wie sollte sich eine Person, die anfängt Kabbala zu studieren, verhalten, wenn sie jemandem begegnet, dessen Verlangen, zu empfangen, seinem Nächsten Schaden zufügen will, unter Beachtung des Folgenden:

  • Es gibt niemanden außer Ihm
  • Das Verlangen, zu geben, ist gut
  • Durch Vorbild sein lehren
  • Wenn ich es nicht für mich tue, wer dann?

Meine Antwort: Er muss verstehen, dass die Person, die vor ihm steht, möglicherweise kein Kabbalist oder ein Anfänger, wie er selbst ist und es liegt nahe, dass er diese Person missversteht. Diese vier Bedingungen können in solch einem Ausmaß missverstanden werden, sodass sie es ermöglichen, dass absolut alles passieren kann:
1.Es gibt niemanden außer Ihm: alles ist erlaubt, denn alles kommt vom Schöpfer;
2.Geben ist gut: Ich kann Druck auf andere ausüben, damit sie geben und beschuldige sie, geizig zu sein, wenn sie es nicht tun;
3.Ich fordere Beispiele guten Verhaltens von jedem: mich weiterhin ernähren und erziehen, während ich in der Zwischenzeit – mir wurde nicht alles beigebracht – alles tun kann, was mir gefällt;
4.Wenn ich es nicht für mich tue, wer dann?: deshalb sorge ich nur für mich selbst. Ich weis, dass ich ebenso für andere sorgen muss, aber ich habe nicht genug Zeit, etc. Stattdessen sollte es folgendermaßen gelesen werden: „Wenn ich mich nicht selbst dazu zwinge, korrigiert zu werden, dann ist keiner, nicht einmal der Schöpfer, dazu in der Lage, dies zu tun“, weil man darin einen freien Willen hat.

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