Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Nachrichten'

Die Naturgesetze können wir nicht ändern


Zwei Fragen, die ich über „leichte Verbesserungen“ bezüglich der Finanzkrise erhielt:

Frage: Was Sie in „Die Finanzkrise – eine Analyse“ schreiben ist eine neue Sichtweise über die Entwicklung der Krise und ich begrüße den vernünftigen Standpunkt des Artikels. Jedoch bin ich nicht mit der Antwort zur vierten Frage einverstanden:

„Daher werden Länder versuchen, sich von der Globalisierung zu entfernen. Das wird aber nicht helfen, denn dann werden sie aufhören, sich zu entwickeln. Ohne Kommunikation und Austausch werden sie in den Feudalismus zurückfallen!

Dieses Land hatte Entwicklung, Kommunikation und Austausch vor der Globalisierung. Globalisierung war eine schlechte Idee: Amerika hörte auf, sich zu entwickeln. Wir stoppten den Austausch untereinander und nahmen was die ausländischen Empfänger unserer Wirtschaft uns gaben und zu deren Bedingungen. Wir beschwerten uns nicht zu laut über chemisch verseuchte Babynahrung aus Angst, sie würden aufhören, uns Babynahrung zu verkaufen und unsere Dollars verweigern. Das ist keine Kommunikation, das ist ein Bittgesuch.

Meine Antwort: Alles was stattfindet ist vom Gesetz der Entwicklung gesteuert, also ist es kein Produkt von blindem Schicksal oder Zufall. Wir erkennen jedesmal, wenn etwas in den entwickelten Ländern geschieht, dass die weniger entwickelten Ländern dazu gezwungen sind, diesem Beispiel zu folgen.

Wir können die Gesetze der Natur nicht verändern. Wir existieren innerhalb dieser Gesetze und es ist unsere Verpflichtung, sie einzuhalten und sie zu studieren. Das geschieht auch zu unserem Besten. Die Natur hat ein Ziel für alles was sie tut, das darin besteht, den Menschen zu einem speziellen Zustand zu bringen: dem höchsten Niveau, „Schöpfer“ genannt.

Entwicklung findet entweder mit durch Druckmittel statt, was wir als Leiden empfinden, oder durch das bewusste Verstehen des Menschen und durch seine Zusammenarbeit mit der Natur. Kabbala erklärt, was zu tun ist, um den zweiten Weg zu gehen.

Frage: Wenn die gegenwärtige Krise eine Krise des gegenseitigen Vertrauens ist, warum können wir sie dann nicht stoppen, indem wir für positive Prognosen werben? Den Massenmedien sollte es untersagt sein, über schlechte Nachrichten zu berichten; stattdessen sollten sie dazu dienen, jedem zu erzählen, dass alles in Ordnung ist.

Meine Antwort: Das wird nichts verbessern, denn die Krankheit wird sich weiterentwickeln bis zu dem Punkt, an dem sie unumkehrbar ist. Zuerst müssen wir das Übel enthüllen und es dann korrigieren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir können die Naturgesetze nicht umgehen

Der Beginn der Erleuchtung


Nachrichtenbericht (von Press Room und SvobodaNews): Während einer Pressekonferenz sagte Henry Paulson: „Es ist bedenklich für Regierungen fortgesetzt einzelne und kollektive Massnahmen zu ergreifen, um die dringend benötigte Liquidität bereitzustellen, Finanzinstitute zu stützen, Marktstabilität zu verbessern und eine umfassende regulative Antwort zu entwickeln …

Wir müssen damit fortfahren, unsere Aktionen eng miteinander abzustimmen und innerhalb eines gemeinsamen Rahmens arbeiten, so dass die Massnahme eines Staates nicht auf Kosten eines anderen geschieht oder auf Kosten der Stabilität des gesamten Systems. Ausserdem, in Absprache mit Brasilien, die G-20 präsidierend, rufe ich zu einem speziellen Treffen der G-20 auf, um darüber zu diskutieren, wie wir zusammenarbeiten können, um die globalen Auswirkungen der Finanzkrise und den ökonomischen Rückgang für alle unsere Länder dämpfen zu können …

Täglich erhalten wir den Nachweis, dass die Ökonomien der Welt und die Finanzmärkte stärker miteinander verknüpft sind als jemals in der Geschichte zuvor … Das ist wirklich ein globaler Markt und eine globale Ökonomie. Die ökonomische Stärke eines Landes macht die anderen stärker, während Schwäche alle von uns schwächer macht. Daher müssen wir zusammenarbeiten. Diese Pressekonferenz ist sehr bedeutend.“

Mein Kommentar: Ich war glücklich,diese Nachrichten zu lesen und ich bin glücklich, dass die Leute die Notwendigkeit der Zusammenarbeit und gemeinsamen Anstrengungen anerkennen. Die vorgeschlagenen Lösungen sind jedoch immer noch veraltet, so als ob man eine Prothese impft.

Wir müssen die menschliche Gesellschaft als einen unabhängigen, lebenden Organismus behandeln, der nach seinen eigenen Gesetzen lebt, anstatt nach den Gesetzen, die wir erfinden. Sie lebt nach dem Gesetz: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“

Wieder einmal treten wir in „biblische“ Zeiten und deren Forderungen an den Menschen ein. Wir sind zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Fürs Erste ist es sogar noch lächerlich, über die Einhaltung dieses Gesetzes zu reden. Aber nichtsdestotrotz werden gerade unsere Gedanken darüber bereits damit anfangen, die Bedingungen der Welt zu verändern.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wenn es zu einer Globalen Krise kommt, können wie es uns nicht leisten,…
Blog-post: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst
Blog-post: Die Menschheit ist ein einziger integraler, ineinandergreifender Organismus

Eine Erfüllung kann nur spirituell sein


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, warum Frauen nicht loyal zu ihren Partnern stehen:

Frage: Meine Freundinnen und ich haben uns gefragt, warum ein Mann allein einer Frau nie genügt? Wie kommt es, dass sogar wenn er Kabbala studiert, sie nach einer Weile ihr Interesse an ihm verliert und sich nach einem neuen umschaut? Ist Monogamie nicht eigentlich etwas Natürliches für eine Frau? Ist sie als Frau und Mutter nicht dafür vorgesehen, treu ergeben zu sein – eine loyale Partnerin für ihren Mann? Wo kommt dann dieses Verlangen her, ständig mit neuen Männern zusammensein zu wollen? Was sollte eine Frau mit diesem Verlangen tun und wie kann sie sich ändern, um in Harmonie mit der Natur zu sein?

Meine Antwort: Ich denke, dass Sie über Ihre Männer enttäuscht sind. Abgesehen von den minimalen körperlichen Bedürfnissen, kann Erfüllung nur im Spirituellen liegen. Darum, suchen Sie sich einen Mann, mit dem Sie Shamati studieren können – und Sie werden Ihn nie mehr verlassen wollen!

Frage: Könnten Sie bitte etwas zu diesen Nachrichten von Ethology.ru sagen. Die Manager der Dating-Website IllicitEncounters.com stellten etwas Interessantes fest. Ihrer Meinung nach sind die wirtschaftliche Rezession und unser Kursverfall der Grund dafür, dass verheiratete Frauen sich auf dieser Site registrieren und außereheliche Verbindungen suchen. Dieses Phänomen öffnet ein weites Forschungsgebiet über das instinktive Verhalten einer Frau im Bereich der familiären und intimen Beziehungen.

Meine Antwort: Dieses Phänomen ist durchaus instinktiv, egoistisch, dem belebten (tierischen) Niveau entsprechend und natürlich. Es ist Nichts Seltsames dabei. Ein Weibchen wählt sich einen Partner anhand seiner Fähigkeit, für sie und ihren Nachwuchs sorgen zu können. Im Tierreich sucht sich das Weibchen den Partner anhand seiner Stärke aus und nicht nach seinem Aussehen oder ob er ein „gutes Herz“ hat – so wie die Leute das im Film machen.

Der Egoismus ist unsere einzige Kraft. Wenn Sie stattdessen etwas anderes möchten, bitten Sie den Schöpfer darum, Ihnen die entgegengesetzte Kraft zu geben – die Kraft des Schenkens. Andere Kräfte existieren nicht in der Natur!

Verwandtes Material:
Blog-post: Shamati – Das wertvollste Buch der Welt
Blog-post: Polygamie ist der Schlüssel zu einem langen Leben – Das behaupten neue Forschungen
Blog-post: Polygamie – Eine Frage der Kultur
Blog-post: Suchen Sie Liebe nicht in dieser Welt

Wie fühlt sich ein Kabbalist bei den aktuellen Ereignissen?


Jeden Tag bringen die Massenmedien weitere Nachrichten und Informationen über die weltweite sozialpolitische Krise, die drohende globale Klimaveränderung und wissenschaftliche Entdeckungen. All das wird von der allgemeinen Bewegung der Menschheit in Richtung auf ihren endgültigen Zustand bestimmt – Ähnlichkeit mit dem Schöpfer durch das Prinzip „durch Dornen zu den Sternen“ oder in anderen Worten „zum Glück gezwungen“.

Wäre es nicht schön, diese Stufen auf eine sanfte und angenehme Weise zu erreichen? Doch die menschliche Dummheit und Dickköpfigkeit führt uns wie den Pharao in der Tora von einem Schlag zum nächsten. Wenn ein Kabbalist das beobachtet, leidet er für jeden und mit jedem. Der einzige Trost ist es zu sehen, dass jeder Schlag uns dennoch näher ans Ziel bringt – obgleich sich das Heilmittel direkt vor unserer Nase befindet!

Verwandtes Material:
Blog-Post: Der Schmerz der ganzen Welt liegt in einem Land
Kabbalablog: Eine unerzählte Geschichte: Die Konsumgesellschaft
Kabbalablog: Hurrikan „Gustav“ – Innerer Sturm