Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Nachrichten'

Wenn wir uns nicht ändern, könnte die Natur für die Menschen fatal werden.

In den Nachrichten (The New York Times): „Korallenfossilien zeigen: der Meeresspiegel kann in kürzester Zeit rapide ansteigen“ Funde von Korallenfossilien in Mexiko betonen die Möglichkeit eines plötzlichen Ansteigens des Meeresspiegels aufgrund von globaler Erwärmung. Die am Donnerstag in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie zeigt, dass vor 121 000 Jahren, am Ende des letzten warmen Zeitabschnittes zwischen den Eiszeiten, ein plötzlicher Anstieg von 6,5 bis 10 Fuß in einem Zeitraum von 50 bis 100 Jahren erfolgte.

Mein Kommentar: Jedes Geschehen in der Natur weist einen Anfangszustand auf, wo die Energie aufgebaut wird und dem dann eine abrupte Veränderung folgt. Und letztere ist für Menschen immer katastrophal! Wir können die bedrohlichen Vorgänge in der Natur jedoch stoppen, indem wir die ganze Natur ins Gleichgewicht bringen! Und dies geschieht indem wir uns selbst verändern, indem wir uns die Eigenschaften des Gebens aneignen!

Die Kabbala sagt, dass der Schöpfer und die Natur ein und dasselbe sind. Die Gematria (der Zahlenwert) des Wortes Natur (HaTeva) ist dieselbe wie die des Wortes Schöpfer (Elokim). In unserer Welt ist die Ebene der Natur niedriger als die eines „menschlichen Wesens“. Daher werden wir, wenn wir uns selbst, das heißt unseren Egoismus zum Geben hin korrigieren, der Natur oder dem Schöpfer gleichwertig werden. Wir werden so die ganze Natur auf der Welt ins Gleichgewicht bringen und unsere gesamte Existenz vollkommen angenehm und sicher machen!

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Hochdotierter Japan-Preis geht an einen Wissenschaftler, der vor 40 Jahren als “Schwarzmaler” angeprangert wurde

In den Nachrichten (WBCSD): Japan ehrt den Wissenschaftler der „Grenzen des Wachstums“. Am Donnerstag wurde einem US-Wissenschaftler, der vor Jahrzehnten vorausgesagt hatte, dass das schnelle wirtschaftliche und Bevölkerungswachstum auf unserem begrenzten Planeten zu einem Zusammenbruch führen würde, der hochdotierte Japan-Preis verliehen.

Unter der Leitung von Professor Dennis Meadows hatte 1972 ein Forschungsteam die Studie „Grenzen des Wachstums“ erstellt. Anhand eines Computer-Modells mit dem Namen World3 hatten die Wissenschaftler vorausgesagt, dass bei Fortsetzen des derzeitigen Verhaltens die Menschheit gegen 2100 dem Untergang geweiht sei.

Professor Meadows von dem amerikanischen Massachusetts Institute of Technology, war der Hauptautor, der zum Bestseller gewordenen Studie. Er war aber auch als Schwarzmaler und Anti-Fortschrittlich angegriffen worden. Nun hat Meadows, 65, den mit 500 000 Dollar dotierten jährlichen Japan-Preis von der Stiftung für Wissenschaft und Technik für „Transformation in Richtung auf eine nachhaltige Gesellschaft in Harmonie mit der Natur“ erhalten. In seiner Studie hatte Meadows erklärt, dass „der Mensch die Reserven der Natur erschöpft“. Wenn die Menschheit nicht von einem exponentiellen Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum auf ein nachhaltiges System umschwenken würde, so sein Team, würde sie die Grenzen der Erde weit überschreiten, und so den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation verursachen.

Mehr als drei Jahrzehnte später meint Meadows: heute habe er sogar noch weniger Grund zur Hoffnung. Die wichtigsten Lektionen seien noch nicht gelernt worden, und die Suche nach Lösungen für die Krise sei nach wie vor auf das bekannte Vertrauen in die Märkte und in den technischen Fortschritt gegründet. „ So sei die am weitesten verbreitete Vorgehensweise zur Lösung aktueller wirtschaftlicher Probleme, der verzweifelte Versuch die physische Wirtschaft zurück zum altbekannten, exponentiellen Wachstum zu bringen“. „Ich weiß, dass diese Politik nicht funktionieren wird“, so Meadows.

Mein Kommentar: Seit seinen Vorhersagen sind fast 40 Jahre vergangen. Und tatsächlich ist alles nur schlimmer geworden! Alles, was er gesagt hat ist Wirklichkeit geworden.

Es gibt jedoch eine Lösung: wenn wir nur das Verbrauchen, was notwendig für unsere Existenz ist, können wir in Harmonie mit der Natur leben. Dann werden wir von allem genug haben, ganz gleich wie viele Menschen es auf der Welt gibt!

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Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Die Zeit ist gekommen, bei uns selbst ein “Upgrade” durchzuführen

Manchmal bricht mein Computer zusammen und ich rufe Spezialisten, um ihn reparieren zu lassen. Sie kommen vorbei und fangen an, mir zu erklären, dass ich meine Festplatte ersetzen sollte, ein paar Programme hinzufügen muss, mein Computer von einem Virus befallen ist und so weiter. Ich verstehe überhaupt nichts davon. Ich sehe nur das äußere Bild, während sie von dem inneren Bild sprechen.

Gestern war in den Nachrichten eine Mitteilung darüber, wie viele Menschen ihre Jobs in Israel und der restlichen Welt verloren haben, womit die Welt konfrontiert ist, welche Probleme auf uns zukommen und dass keiner das Ende dieser Probleme sieht. Dieser Prozess ist für niemanden klar und er ist unberechenbar, weil es keine „Formel“ dafür gibt.

Das ist die Außenseite der Dinge. Wenn du indessen das Innere auf einem Computer sehen könntest, würdest du einen Techniker rufen und ihm sagen: „Bring alles in Ordnung.“ Genauso ist es hier: Du schaust aus dem Blickwinkel eines normalen Menschen auf die Krise, wie jemand der auf den Computerschirm schaut und sagt: „Hier gibt es Kürzungen, dort haben wir andere Probleme und wir müssen etwas dagegen tun.“ Jedoch wenn die Spezialisten kommen, erklären sie, dass wir ein Upgrade machen müssen, indem wir Teile und die Software erneuern. Dann wird sich das Bild verbessern. Du sagst: „Ich kenne mich damit nicht aus. Ich will nur, dass das Problem vom Bildschirm verschwindet.“

Nun, das ist unmöglich. Wir müssen die Veränderungen lernen, die im Innern des Systems stattfinden müssen und dann wird auch die Außenseite korrigiert werden. Unsere Welt verändert sich. Bis jetzt haben wir in unserer Gesellschaft gelebt, Geld verdient und Ernten eingebracht. Jetzt jedoch müssen wir uns modernisieren, verbessern und die gegenwärtigen, natürlichen, komplexeren Bedingungen in Betracht ziehen, um den Lebensunterhalt zu verdienen.

Man verspricht dir einen besseren Lohn und es wird dir nicht erlaubt, den alten geringeren Lohn zu behalten. Was geschieht, ist Modernisierung und die Natur zwingt sie uns auf.

Um Pflanzen aufzuziehen, berücksichtigen wir alle Parameter, die in der Natur existieren, aber um ein menschliches Wesen aufzuziehen, gibt es nur eine Bedingung: mit anderen verbunden zu sein. Wir müssen lernen, wie das geht und dann werden wir korrigiert. Wir werden bessere Menschen werden und die Welt wird sich ebenfalls ändern. Die Bedingungen sind einfach: Die Natur ist dabei, die fehlende echte Verbindung zwischen den Menschen zu enthüllen. Jeder beeinflusst den anderen, aber wir beeinflussen uns negativ. Und das muss korrigiert werden. Daran ist nichts schwierig.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 05.03.2009)

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Michail Fridman deutet die Finanzkrise gemäß der Bibel


In den Nachrichten (aus Interfax): „Fridman glaubt, dass das Alte Testament die Unvermeidlichkeit von wirtschaftlichen Krisen anführt.“ Der Leiter der Alfa Group, Michail Fridman, glaubt, alle wirtschaftlichen Krisen, einschließlich der gegenwärtigen, wurden in biblischen Zeiten vorhergesagt.

„Wirtschaft im Allgemeinen ist ein zyklischer Prozess, der mit vielen Einflussfaktoren verbunden ist, hauptsächlich mit Zyklen des menschlichen Bewusstseins. Es bewertet Situationen als besser werdend und entscheidet sich dann plötzlich, dass alles schlecht läuft und es besser ist, alles zu verkaufen. Beginnend mit der Geschichte von Joseph, der dem Pharao `sieben Jahre des Überflusses und sieben Jahre Hungersnot´ verhieß. Dieses typische Merkmal der menschlichen Psyche und der natürlichen Zyklen wurde nicht in Frage gestellt,“ sagte Fridman bei einer Sitzung des Russisch Jüdischen Congress Business Clubs.

In den Nachrichten: (übersetzt aus Cursor.co.il): Bezüglich der russischen Wirtschaft sagte Michail Fridman, er habe gute und schlechte Nachrichten:

  • Die schlechte Nachricht ist, dass durch ein Fehlen von breit gefächerten Quellen für die Ausgestaltung des Bruttoinlandsprodukts, der Stabilisierungsfond bereits 2009-2010 aufgebraucht sein könnte
  • Die gute Nachricht ist, dass die Krise ineffiziente Manager und Geschäfte entfernen und durch leistungsfähigere ersetzen wird.

Mein Kommentar: Vor zwei Jahren habe ich mich mit ihm in seinem Büro getroffen und ihm meine Meinung über die Krise mitgeteilt, aber ich denke nicht, dass er mich zu jener Zeit verstanden hat. Die Wirtschaftskrise war noch nicht offenkundig und er war nicht an anderen Krisen interessiert.

Sieben Jahre Überfluss sind für immer vorbei. Sieben Jahre Hungersnot sind gekommen und sie werden mit den „Zehn Ägyptischen Plagen“ enden, die uns zwingen werden, aus Ägypten – unserem Egoismus – auszuwandern. Wir werden die gesamte Wirtschaft vom Egoismus – basierend auf Maximalprofit, zum Altruismus – basierend auf maximalem Geben, transformieren müssen.

Freilich hatte ich Freude daran, ihn zu treffen, besonders als er seine Gedichte vortrug.

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Blog-post: Anstatt unser Wirtschaftssystem zu ändern sollten wir uns vielmehr bemühen, das Höhere Korrigierende Licht anzuziehen
Blog-post: Die bevorstehenden Stufen bis zum Ende der Krise – erklärt von Ökonomen und von der Kabbala
Blog-post: Das Programm, aus der Krise herauszukommen
Kabbala Blog: Eine kabbalistische Interpretation der Wirtschaftskrise – Ein Artikel auf YnetNews

Unser Artikel über die Finanzkrise in Chinesisch


Die chinesische Zeitung „Nachrichten vom Leben in Amerika“, die in Toronto eine Auflage von 17.000 Stück hat, hat gerade unseren Artikel über die Krise „What Happened?“ (Was geschah?“) herausgebracht.

Drei weitere Artikel werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Außerdem halten wir Ausschau nach weiteren Gelegenheiten, Kabbala-Artikel in andere chinesische Zeitungen in Kanada einzustellen. Vielen Dank an Jang Weimin für ihre Mühe!

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Blog-post: Eine neue Seite in Chinesisch – Genau rechtzeitig für die Olympischen Spiele

Der Staat sollte für die notleidenden Kreditnehmer einstehen

In den Nachrichten (übersetzt aus Rossiiskaya Gazeta): Die Anzahl an säumige Kreditnehmer, die in Russland verklagt werden, hat im vergangenen Monat mit 730.000 Personen um 150% zugenommen und somit eine Schuldensumme von 117 Milliarden Rubel angehäuft. Diese Zahlen betreffen jedoch lediglich diejenigen Schuldner, die durch Klagen der Banken vor Gericht kommen. In Wirklichkeit ist die Anzahl an Schuldner viel höher, und bei vielen handelt es sich um Familien mit Kindern.

Die Banken bewahren jedoch Stillschweigen darüber. Massive Verschuldungen können zum Bankrott führen. Die Probleme im Bankensystem stellen eine echte Bedrohung für das Wohlbefinden der Bevölkerung dar und könnten zu den schlimmsten möglichen Folgen für die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben führen.

Mein Kommentar: Was kannst du Leuten wegnehmen, die pleite sind? Der Staat sollte für die Leute einstehen und Abschreibungen vornehmen, verspätete Zahlungen einrichten oder sogar neue Übereinkünfte mit der Bank aushandeln. Es gibt keine andere Lösung. Letztlich kommt das gesamte Geld in der Staatskasse von den Steuern, die durch diese Leute bezahlt wurden oder vom Verkauf der natürlichen Ressourcen, die ebenfalls den Bürgern gehören!

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Weshalb hungert eine Milliarde Menschen, wenn die Erde sogar noch mehr Menschen ernähren könnte?

In den Nachrichten (aus WFP): „UN Ernährungsagenturen treffen die G8 Minister in Treviso“. Um fast eine Milliarde hungernde Menschen ernähren zu können, braucht die Welt eine politische Führung und gut investierte Ressourcen. Das WFP (Welternährungsprogramm) schätzt, dass es mehr als 100 Millionen Menschen ernähren muss.

Mein Kommentar: Fische in einem Aquarium wachsen abhängig davon, wie viel Nahrung sie erhalten und wie groß des Aquarium ist. Dasselbe passiert überall in der Natur. Wir sind jetzt auf einer Stufe angelangt, wo das Wachstum der Erdbevölkerung aufgehört hat und sie darüber hinaus wieder auf ihre „natürliche“ Grösse schrumpfen muss. Das heißt, dass die Bevölkerung auf eineinhalb Milliarden oder eine Milliarde reduziert werden muss, denn das ist die Menge an Menschen, die der Planet ernähren kann, ohne sich selbst zu zerstören. Das ist auf jeden Fall die Meinung der Wissenschaftler. Wir verwüsten den Planeten und dessen Ressourcen und als Resultat davon, zerstören wir ihn.

Wenn wir jedoch auf eine neue Art der interpersonellen Beziehungen umschalten, wo jeder nur das konsumieren wird, was er braucht, um zu überleben, und wo jeder verbunden sein wird durch Bündnisse der gegenseitigen Unterstützung, gegenseitiger Bürgschaft und Liebe, dann wird uns die Natur anders behandeln. Wenn wir diese Verbindung zwischen uns erschaffen, werden wir im Gleichgewicht zur Natur stehen. Und dann kann die Erdbevölkerung grenzenlos wachsen!

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Blog-post: Wie wird sich der Hunger auf die Weltbevölkerung auswirken?
Blog-post: Eine Milliarde hungriger Menschen sind eine Sicherheitsfrage, warnt der Direktor des UN Welternährungsprogramms
Blog-post: Wann wird der Hunger anfangen, uns zu beeinträchtigen?

Die Menschen wollen Antworten zur Weltsituation

In den Nachrichten (stern.de): „Demonstranten sprengen Asien-Gipfel“ Tausende Demonstranten haben Thailands Regierung am Samstag zum Abbruch eines Gipfeltreffens mit 15 Staats- und Regierungschefs gezwungen. Während auf den Straßen des Badeortes Pattaya Steine flogen und Chaos ausbrach, mussten einige der mindestens acht bereits eingetroffenen Regierungschefs per Helikopter in Sicherheit gebracht werden, darunter Chinas Regierungschef Wen Jiabao. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva verhängte den Ausnahmezustand in der Region.

Mein Kommentar: So werden sich bald alle Weltpolitiker fühlen, denn die wütenden und hungrigen Massen werden nicht nur „Brot und Spiele“ fordern, sondern auch Antworten zur Weltsituation. Genau das werden sie wollen, wenn sie sich mehr verbinden.

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Blog-post: Soziale Revolten sind ein anderes Symptom der globalen Krise
Blog-post: Gewalt und sozialer Unfriede kann nur durch eine neue globale Erziehung abgewendet werden

Landesführer sind dem Volk unterjocht

In den Nachrichten (übersetzt aus Gazeta.ru): „Unterjochte Tyrannen“ Die Regierungsführer lenken ihre Länder nicht, auch wenn sie es wollen, sondern sind verpflichtet, die Bedürfnisse der Gesellschaft zu berücksichtigen. Ein Landesführer muss seine Handlungen dem wirklichen Leben anpassen.

Mein Kommentar: Jeder versteht das. Und darum brauchen wir ein weites Erziehungssystem für die Öffentlichkeit. Jeder ohne Ausnahme muss in den neuen Gesetzen der Natur ausgebildet werden, die jetzt in der Gesellschaft offenbart werden. In dem Maße, in dem die Öffentlichkeit aufgeklärt wird, werden die Landesführer fähig sein, effizientere Reformen durchzuführen.

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Interview: Die globale Krise – woher kommt sie und wo führt sie uns hin?

Unsere Verbindung beschleunigt unsere Entwicklung mit dem Faktor sieben Milliarden hoch sieben Milliarden


Wir leben in einer Generation, in der unsere Vernetztheit zutage tritt, auch wenn wir dies noch nicht verstehen. In früheren Generationen, wurde diese Verbundenheit nicht offengelegt. Aber heute sind wir über das Internet, Radiostationen und Fernsehen auf internationaler Ebene verbunden. Wir tauschen auf diesen Kanälen Informationen aus und kennen die Nachrichten aus aller Welt.

Aufgrund der Übertragungsgeschwindigkeit von Information und Gerüchten durch die verschiedenen Kanäle, schlagen sich Ereignisse, die sich in einem Teil der Welt ereignen auf andere Teile der Welt nieder. Es gibt auch verschiedene Netzwerke der Macht. Wenn irgendetwas in einem Teil der Welt geschieht, gibt es immer jemanden, der deshalb gewinnt oder verliert, sei es im Bereich des Handels und der Finanzen, in der Industrie oder in der Wirtschaft.

Wir sind voneinander abhängig. Wir sind durch ein gemeinsames Netz miteinander verknüpft, das sich nun als Tatsache enthüllt. Die Menschheit macht heute diese Entdeckung. Wir entdecken unsere Verbundenheit auf der Ebene der Gedanken und der Wünsche, und wir finden uns in einer Situation wieder, wo ein entrinnen oder ignorieren nicht möglich ist. Jeder Tag wird uns völlig neue Dinge auf der Welt enthüllen. Wir werden sehen, dass etwas, was Menschen in Südamerika denken, am nächsten Tag Menschen in Europa denken und am Tag darauf – in Asien.

Zuerst erreicht es uns als ein fremder, obskurer Gedanke, danach wird es unser eigener Gedanke. Der vorherige Wunsch verblasst und ein neuer Wunsch entsteht. Große Veränderungen werden sich sprichwörtlich von einem Tag zum anderen ereignen, oder sogar schneller. Das liegt daran, dass die Welt vollkommen vernetzt ist, was vorher nicht der Fall war.

Das lässt den Fortschritt in einer vollkommen anderen Geschwindigkeit geschehen. Die Geschwindigkeit unserer Entwicklung ist nicht linear oder gar exponentiell, sondern schießt raketengleich nach oben. Sie wächst exponentiell, weil sie sich mit der Anzahl der Menschen auf der Welt und der Anzahl ihrer Verbindungen untereinander multipliziert. Und jeder Einzelne vervielfacht diese wiederum durch seine Verbindung und Abhängigkeit zu und von anderen. Daher lässt diese Vervielfachung, die sich wieder und wieder ereignet, unsere Entwicklung schneller geschehen als mit dem Faktor von sieben Milliarden hoch sieben Milliarden.

(Aus dem Unterricht über den Artikel von Rabash “ Die Handlungen der Größten der Nation“ vom 17.03.09)