Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der Effekt Kabbalistischer Bücher

Frage: Wie sollten wir die Kraft kabbalistischer Bücher nutzen?

Meine Antwort: Es gibt keine besondere Kraft im Buch selbst. Die Kraft liegt in der Person, die sich mit dem Geschriebenen im Buch verbindet und versucht, die innere Essenz zu erreichen, die spirituelle Ebene, die die Buchstaben und Worte in kabbalistischen Büchern repräsentieren. Nimm zum Beispiel zwei Worte: „Steak“ und „Malchut“. Wir wissen, was ein Steak ist und wir fühlen sofort seinen Geschmack im Mund und wissen, was es ist und wann wir es brauchen, aber wir wissen nicht, was „Malchut“ ist. Deshalb ist dieses Wort aus unserer Perspektive geschmackloses Gras, das keinerlei Gefühl hervorruft.

Kabbalistische Bücher sind auf solche Weise geschrieben, in einer derartigen Terminologie und Sprache, die überhaupt keine Gedanken oder Gefühle wachruft. Wie können wir uns mit ihnen verbinden? Sie erzählen uns von der Höheren Welt, von unserer Lebensführung und unserem Schicksal. In diesem Fall ist es notwendig, dass wir das tun, was uns die Kabbalisten sagen. Die Kabbalisten raten uns, uns mit einer Gruppe von 10 Freunden zu vereinigen und zusammen im Kreis zu studieren.

Beim gemeinsamen Studium der kabbalistischen Bücher müssen wir fühlen, dass wir uns miteinander verbinden und einen Punkt erreichen werden, wo unsere Wünsche und Gedanken zusammen passen. Jeder annulliert sich vor allen Freunden und jeder fühlt sich wie ein einziges Ganzes. Das heißt, dass wir dem Höheren Licht ähnlich werden müssen, so sehr, wie es in unserer körperlichen Welt möglich ist. Dann wird das Licht, das eins und einzigartig ist, gemäß unseren Anstrengungen auf uns scheinen.

Frage: Wir sagen zwar, dass die Weisheit der Kabbala kein Mystizismus ist, aber ist nicht das Anziehen des Lichtes eine mystische Handlung?

Meine Antwort: Es gibt hier nichts Mystisches. Das Selbst ist der physische Körper, der gewisse Kräfte der Anziehung und Abstoßung hat. Das Licht anzuziehen, ist kein Mystizismus, sondern eine physische Handlung.

Frage: Wie werden wir herausfinden, dass uns die Bücher beeinflussen?

Meine Antwort: Nicht das Buch beeinflusst uns, sondern das gemeinsame Verlangen. Ihr werdet es als Wärme gegenüber den Freunden empfinden, je nach der gemeinsamen Kraft, die zwischen euch erscheint und euch verbindet. Ihr werdet fühlen, was die kabbalistischen Bücher über die Verschmelzung sagen, über die Verbindung, die Eigenschaften von Bina und Malchut und die Kraft des Gebens unter ihnen.

Aus der Kabbalalektion in Russisch 2/7/16

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Die spirituelle Welt ist keine Mystik

Unser Problem liegt darin, dass wir nicht in der Lage sind, unter beliebigen Bedingungen, in einer beliebigen Situation und jeden Tag an unserer Vereinigung zu arbeiten, und uns immer mehr ihrer Wichtigkeit bewusst zu werden. Und der einzige Grund dafür ist, dass der Mensch sich die zukünftige Welt ganz abgerissen von jener Realität vorstellt, in der er sich heute befindet. Er denkt, dass die spirituelle Welt sich an einem anderen Ort, einem anderem Raum, in einem anderen Universum befindet.

Wir verstehen also nicht, dass wir die höhere Welt gerade hier, als die Ergänzung zu dieser Welt offenbaren werden. Es ist üblich zu denken, dass wir nach dem Tod in die spirituelle Welt gelangen. Und wenn der Mensch gemäß der Wissenschaft der Kabbala erkennt, dass er die spirituelle Welt noch in diesem Leben, vor seinem Tod sehen wird, dann denkt er dennoch daran, dass er irgendwelche jenseitigen Welten offenbaren wird, die von allem fern sind, was er heute hat.

Aber diese Vorstellung ist eben falsch! Uns wird einfach das Netz der Beziehungen zwischen den Menschen offenbart und der Schöpfer, der diese Welt, diese Realität ausfüllt. Wir enthüllen die Kraft, welche das Universum lenkt und bewegt und die uns früher verborgen war. Dann wird alles offenbar.

Und als die Ergänzung zum egoistischen Verlangen, in dem wir alle Erscheinungen empfanden, welche übrigens als „diese Welt“ bezeichnet werden, wird in uns das Verlangen des Gebens wachsen, und darin die neue Erscheinung, welche „die höhere Welt“ oder „die zukünftige Welt“ heißt. Es handelt sich also um die Welt, die zu uns „kommen“ wird.

Und wenn der Mensch mit allen seinen Kräften versucht, sich die Form der zukünftigen, höheren Welt, des Schöpfers vorzustellen, und zwar als ein verbindendes Integralnetz, das zwischen all jenen Formen offenbart wird, die er jetzt in seiner Welt sieht, dann hilft ihm eine solche Vorstellung sich kein „Idol oder ein betrügerisches Heiligenbild“ zu erschaffen, sowie im Nebel und in der Mystik nicht verwirrt zu werden.

Die höhere Welt ist ein Netz des Gebens, das sowohl zwischen allen Teilen dieser Realität, als auch zwischen den Teilen des zusätzlich enthüllten Systems der Kräfte offenbart wird. Es gibt nichts, außer dieser Kräfte: sei es die Kraft des Wunsches, der Absicht, des Gedankens. Und wenn sich der Mensch die Realität auf diese Weise vorstellt, dann begreift er, dass er über alle Mittel zur Erreichung dieser neuen, zusätzlichen Realität verfügt.

Denn sie wird mit Hilfe der Menschen, die Träger dieser Kräfte des Gebens sind, seiner Freunde erreicht, die am Geben, an der altruistischen Absicht interessiert sind. Und jetzt kann er zusammen mit ihnen dieses System des Gebens aufbauen und die spirituelle Realität enthüllen.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 16.10.2011

Fehler sind unmöglich

Frage: Wie kann man den Menschen den Unterschied zwischen „dem besonderen Mittel“ (Segula) und der Mystik erklären?

Meine Antwort: Unter „dem besonderen Mittel“ werden die deutlich ausgerichteten, sehr klaren Handlungen gemeint. „Segula“ ist ein System, in dem es ein mir unbekanntes Element gibt, jedoch weiß ich, unter welchen Bedingungen es gilt.

Das Ergebnis setzt sich aus allen möglichen Elementen zusammen, die miteinander verknüpft sind. In diesem System ist mir alles verständlich, außer einem unbekannten Element. Jedoch soll es unbedingt vorhanden sein, und ich rechne damit. Denn ich weiß, dass mein Erfolg damit im Zusammenhang steht.

Ich bin mit diesem Element nicht verbunden, ich fühle es nicht wie alle übrigen. Aber – nachdem ich in diesem System meinen Teil der Arbeit erfülle, wacht es auf und funktioniert. Es ist wie hinter der Schirmwand verborgen, aber ich weiß, wie es aktiviert wird. Mit Hilfe der Gruppe und der Methodik lerne ich und organisiere alle Bedingungen. Wenn ich richtig arbeite, so setze ich dieses Unbekannte in Betrieb.

Es gibt keine Zweifel, es ist der störungsfreie Mechanismus. Wenn ich auf den richtigen Knopf gedrückt habe, wird es funktionieren. Von seiner Seite gibt es keinen Verzug, keine Störungen – er ist in meinen Händen unter der Bedingung, dass ich alle übrigen Elemente auch in die Hand genommen habe.

Dieses Element bestätigt: „Du hast alles richtig gemacht, du hast die richtige Verbindung mit den anderen hergestellt.“ Sein Siegel ist die Garantie, dass die Höhere Kraft sich nur durch deine Verbindung zu den anderen offenbaren kann. So ist dieses unbekannte Element in diesem System eine Art Abschlussprüfung, der Beweis, dass du alle Bedingungen erfüllt und ein richtiges Kli gebildet hast. Das ist Segula, das besondere Mittel.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Bürgschaft“, 25.07.2011

Interview der Zeitschrift „Snob“


Nach dem Moskauer Kongress traf ich mich mit den Teilnehmern des Projektes „Snob“. Als Ergebnis unseres Treffens erschien in der Zeitschrift „Snob“ ein Artikel mit dem Titel: „Michael Laitman: Ein neuer Mensch kann innerhalb von zwei Monaten erschaffen werden“.

Auszug aus dem Artikel: „Es ist recht interessant, Michael Laitman, der Gründer der internationalen Kabbalaakademie und Mitglied des World Wisdom Council ist, zuzuhören. … Er sagt das, was wir hören wollen. Er spricht darüber, worüber nur wenige ernsthaft mit uns sprechen.

Wofür leben wir? Was ist der Sinn des Lebens? Wie funktioniert die Welt? Kann man erfolgreich und glücklich sein? Was bringt man den Kindern bei, damit sie erfolgreich und glücklich sind? Wie erschafft man eine ideale Gesellschaft?

Michael Laitman scheint auf jede Frage eine Antwort parat zu haben. Und es ist wirklich so: das von ihm erschaffene System erlaubt es ihm, jede beliebige Antwort aus den benötigten Bauteilen zu bauen“.

Ich jedoch behielt aus den Gesprächen mit den Mitgliedern des Clubs den Eindruck einer gewissen Unausgesprochenheit. Wahrscheinlich sind es denkende und intelligente Menschen. Ich bin mit keinem von ihnen näher bekannt. Doch aus Zeitmangel war ich gezwungen, eine «Plakatsprache“ mit ihnen zu sprechen, was dem Zuhörer haltlos erscheint, und für denjenigen, der das zum ersten Mal hört, erscheint es zuweilen als Blasphemie, Mystik, usw. Wenn aber der Moment gekommen ist, wird man sich an diese Sätze erinnern … Derjenige, der den Wunsch hat, zu verstehen, geht auf unsere Webseite, schaut sich den Blog an und stellt Fragen.

Ein anderer Ausweg

Wir begehen unterwegs oft Fehler. Wir glauben, dass es noch andere Kräfte außer dem Schöpfer gibt, die uns helfen können. Plötzlich tauchen wir wieder in unseren Beruf oder in unsere Hobbys ein. Wir verzweifeln an der spirituellen Entwicklung und setzen unsere Hoffnung in uns selbst, in die Umgebung.

Wir sind von vielen Hindernissen umgeben, die uns vom Weg abbringen: ein bisschen Religiosität, ein bisschen Mystik, irgendwelche andere Methoden, unser Dasein erträglicher zu machen.

Doch all das ist vergänglich. Am Ende dieser Irrungen, die lange andauern können, kommt der Mensch dennoch an der gleichen Stelle an. Er begreift, dass er hier vor einer Mauer steht und unbedingt, um jeden Preis den Schöpfer enthüllen muss. Das Problem besteht hier nicht darin, dass er das nicht will…

Der höhere Zustand, zu dem der Mensch gelangen muss, ist ein besonderer Zustand. Ich muss mich nicht über den Egoismus erheben, damit es mir besser geht. Denn in diesem Fall entscheide ich mich einfach für einen besseren Zustand aus zwei möglichen, ich verfahre also nach dem alten egoistischen Prinzip. Und von dem Menschen wird verlangt, dass er anfängt, etwas Anderes zu wollen.

Baal HaSulam schreibt darüber in dem Artikel „Es gibt nichts außer Ihm“:

Wenn der Mensch irgendeinen Verstoß begangen hat, dann muss er natürlich bereuen und bedauern, dass er das Gesetz gebrochen hat. Und hier muss man auch die Reihenfolge von Bedauern und Schmerz ermitteln – in welchem Punkt er den Grund sieht, der ihn zum Verbrechen führte, und diesen Punkt soll er bedauern.

Dann muss der Mensch erkennen, dass er gesündigt hatte, weil der Schöpfer ihn zur Seite zurückwarf. Es stellt sich heraus, dass der Schöpfer derjenige war, der ihn in den Schmutz eintauchen lies.

Genauso muss der Mensch auch im Zustand des Aufstiegs klar erkennen, dass es nur aus dem Grund geschieht, weil das Licht ihn aufsteigen lässt.

Es liegt daran, dass der spirituelle Aufstieg in zwei Etappen vollzogen wird. In der ersten Etappe spürt der Mensch die völlige Abhängigkeit von der Höheren lenkenden Kraft. In der zweiten Etappe begreift er, dass das ganze Lenkende um ihn herum und das Lenkende in ihm drin die gleiche Kraft ist. Sowohl das Böse als auch das Gute ist diese Kraft. Es gibt keine Belohnung und keine Bestrafung. Und natürlich gibt es auch nichts, was vor ihm liegt, weil alles vorprogrammiert ist und er lediglich ein ausführendes Instrument in den Händen des Lichts ist.

Und anschließend erwacht in dem Menschen der Punkt im Herzen, mit dessen Hilfe er zu der Umgebung geführt wird. Die richtige Umgebung beinhaltet den Lehrer, die Bücher und die Gruppe. Während der Mensch versucht, nach den alten Regeln mit ihnen zu arbeiten, kann er dem schließlich dennoch nichts Spirituelles abgewinnen, denn er verbindet sich, vereint sich mit ihnen mit Hilfe des eigenen Egoismus.

Wozu sind diese ganzen Etappen notwendig? Denn es gibt noch viel mehr Etappen, die tiefer gehen und feiner sind. Sie alle dienen dazu, dem Menschen zu zeigen, dass es hier eines anderen Ausweges bedarf. Gehandelt werden muss nicht, damit es dir in deinem Egoismus besser geht, sondern damit du dich mit der für dich äußeren Umgebung, mit der für dich äußeren Kraft – mit dem Schöpfer – verbindest.

Auszug aus der 4. Kongresslektion in Berlin, 29.01.2011

Kongress in den Medien


1. Die Zeitung „Jediot Achronot“ – über den Kongress

Die größte (700.000 Kopien) israelitische Zeitung „Jediot Achronot“ („Letzte Nachrichten“ ) hat einen langen Artikel über unseren Kongress veröffentlicht:


Aus dem Artikel: „Israelit, Deutscher, Türke, Schwede, Rumäne und Englander haben sich in Tel-Aviv getroffen. Das ist kein Anfang von einem Witz, sondern ist tatsächlich gestern auf einem internationallen Kongress der Organisation „Kabbala den Menschen“ geschehen.

4500 Israeliten und noch 2500 Menschen aus 54 Länder aus aller Welt haben sich gestern in Ausstelungspavillion „Ganei Taarucha“ zum Kongress, der drei Tagen dauert und schon acht Jahre ohne Unterbrechung stattfand, vesammelt.

2.Jerusalem Post – über den Kongress

In der Zeitung „Jerusalem Post“ wurde ein Artikel über unserem Kongress veröffentlicht:


Aus dem Artikel: „6. Internationale Kabbalistische Kongress wird in Tel-Aviv stattfinden. Über 7000 Menschen aus 54 Länder, die sich zu verschiedenen Religionen bekennen und 38 verschiedenen Sprachen sprechen werden kommen um drei Tage dem Studium der Kabbala zu widmen.

„Kabbala wird oft aus Unwissen mit Religion oder Mystik in Verbindung gebracht, aber die Menschen, die an diesem Kongress teilnehmen, sind tiefer in die Kabbala eingedrungen und verstehen, dass dies eine Methode der spirituellen Arbeit ist, die die Verbindungen der Liebe zwischen Menschen entwickelt“.

Neigung zur Einheit

Alles in der Welt basiert auf dem Zusammenwirken von zwei Kräften: Anziehung und Abstoßung. Die gesamte Materie ist ihnen untergeordnet, seien es ganze Galaxien oder lediglich Mikropartikel.

Auf diese Weise zeigen sich auf unserer Ebene zwei spirituelle Kräfte: die Kraft des Lichts und die Kraft des Gefäßes, die Kraft des Schöpfers und die Kraft der Schöpfung.

Die Natur des Schöpfers ist die Kraft des Gebens, und die Natur der Schöpfung ist die Kraft des Empfangens. Das Schöpfungsziel ist es, die Kraft des Schöpfers zu erlangen und Seinen Zustand zu erreichen. Dies bestimmt das ganze Programm: die Reihenfolge der Entwicklung und deren Schritte.

Der Schöpfer hat uns erschaffen, „ohne uns zu fragen“, und uns lediglich mit dem Verlangen zu empfangen ausgestattet. Es fügt sich ein Funke des Verlangens zu geben hinein, und das baut eine Kette von Zuständen auf, aus denen wir begreifen, was der Schöpfer von uns will. Infolge dessen schließt sich die Schöpfung bewusst dem Prozess an und trägt zu ihrer Entwicklung bei.

Wenn in mir der Funke der zweiten Kraft erwacht, beginne ich zum ersten Mal die Geschehnisse zu verstehen, nachzudenken und Fragen zu stellen.

Dieser erwachte Punkt ist auch der Schöpfer. Er gibt mir die Möglichkeit, selbständig zu sein: während ich mich zwischen zwei Verlangen befinde, vergleiche ich sie und suche nach einer Gelegenheit, geboren zu werden, um selbst diese Kräfte auf dem Weg zum Ziel zu steuern.

Ich erlange die Freiheit der Wahl, und nun denke ich über den Sinn meines Lebens nach und nicht darüber, inwieweit es meinen Egoismus befriedigt.

Und da gerät die Kraft der Verbindung zwischen den Teilen der Schöpfung in mein Bewusstseinsfeld. Der Punkt, der im Inneren glimmt, beginnt, mich in Richtung Einheit anzutreiben.

Unterbewusst, ohne zu wissen warum, neigen die Menschen mit dem Punkt im Herzen dazu, die Welt als ein Ganzes zu sehen. Ohne der Mystik und den neuen New-Age-Bewegungen zu verfallen, wollen sie das Gesamtsystem der gegenseitigen Verbindung aller Teile der Realität durchschauen und erkennen.

Eben diese einzige Verbindung, die sie anstreben, ist auch das spirituelle Leben. Das integrale Zusammenwirken von Zellen und Organen lässt das Leben eines gemeinsamen Körpers entstehen, und er nimmt sich in dem Maße lebendig wahr, in dem seine Teile miteinander verbunden sind.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 29.10.2010

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Wie kann man einem Menschen erklären, was die Kabbala ist?

1. Als erstes muss man die Kabbala von allen übrigen sogenannten “geistigen” Methoden, Philosophien, Mystik, Wundern usw. trennen.

2. Man muss sehr kurz und konkret erklären: was die Wissenschaft der Kabbala ist und wofür man sie benötigt, wie sie uns hilft, alle Probleme zu lösen, die aus einer Wurzel entstehen – aus dem Ungleichgewicht mit der Natur.

Wir wissen (aus der Physik und Physiologie), dass das Gesetz des Gleichgewichtes das grundlegende Gesetz des Lebens ist, wovon unser ganzes Leben abhängt, und weshalb man es unbedingt beachten muss.

Die Menschen sind heute schon bereit, darüber zu hören, wenn man ihnen einfache und eine von Herzen kommende Erklärung gibt.

Wir bieten den Menschen das Medikament für die Beseitigung ihrer Probleme. Dann passt es jedem Menschen, aus jedem beliebigen Kreis – denn man geht mit der Natur zusammen, mit ihren Gesetzen, die für alle gelten.

Die Weisheit der Kabbala erklärt, wie man das Gleichgewicht erreichen kann, oder mit anderen Worten – die Beziehungen mit dem Schöpfer, was eigentlich ein und dasselbe ist! Wie man dieses Gesetz des Gleichgewichtes und der Ähnlichkeit der Eigenschaften in seinem Inneren realisieren kann.

Die Regel: “Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst” – bedeutet eine vollkommene und natürliche Verbindung mit der Umgebung.

Wenn ich mich mit der Umgebung zu einem Ganzen verbinde, dann werde ich keine Probleme und Leiden empfinden – ich werde genauso ewig und vollkommen sein, wie die ganze Natur!


Aus dem Unterricht zum Thema “Kabbala heute. Die Aktualität im Licht der Kabbala”, 10.08.2010

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Sich aus der Macht der Täuschung befreien

Eine Frage, die ich erhielt: Was für ein Spiel ist das, die Freunde als  herausragende Persönlichkeiten zu spüren?

Meine Antwort: Das ist kein Spiel, sondern eine Überwältigung der Verhüllung. Mein Egoismus versteckt vor mir die anderen, und mich vor den anderen, und lässt mich die Welt der Unendlichkeit nicht sehen.
Ich befinde mich auch jetzt in der Unendlichkeit, aber ich sehe vor mir  ein relativ freudloses Bild…

So malt mir mein Egoismus die andere Menschen: einer ist hässlich, der andere dumm, der dritte faul, der vierte ein Lügner. Aber in der Tat ist alles anders. Das hier ist das Bild in mir, in meinem Egoismus.

Wenn vor mir meine Kinder, die ich liebe, wären, wie würde ich sie sehen? Sie würden mir als vollkommen erscheinen, denn „Liebe deckt alle Übertretungen zu.“ (Sprüche 10:12). Ich würde sie mit allen ihren Mängeln lieben.

Deshalb ist mein Ego an allem schuld, ich sehe nichts außer ihm! In dem hinteren Bereich des Gehirnes habe ich einen Schirm.

Es ist, als würde ich die Welt mit meinen Augen sehen, aber sie kommt durch die Prismen meines Egoismus hindurch und wird auf diesen Schirm im Gehirn projiziert.

Alles hängt nur von meiner Einstellung ab, von dem, wie ich mich einstelle, um die Welt zu sehen.

Also ich muss mich auf die Gruppe so ausrichten, dass ich alle Freunde wie große, herausragende Persönlichkeiten unserer Generation sehe, die vollkommen korrigiert sind.

Ist das ein Spiel? Das ist einfach eine Abschaffung der egoistischen Täuschung! Das ist eine rationale Handlung. Außerhalb von mir befindet sich die Welt der Unendlichkeit, und ich befinde mich schon jetzt in ihr.

Ziehe die ganze Schale (Klipa), die dir die Welt der Unendlichkeit in so einem ärmlichen, entgegengesetzten Zustand verzerrt zeigt ab, und du wirst die Unendlichkeit spüren!

Versuche erst einmal zu spielen, gib dir Mühe. Versuche zu sehen, als ob wir schon korrigiert, groß und miteinander verbunden  wären.

So können wir ein sehr starkes umgebendes Licht anziehen, und es korrigiert unsere Natur. Anstelle des Egoismus kommen wir zum Geben.

Das ist ein sehr einfaches Prinzip, es ist ganz reell, verwirklichbar, umsetzbar, ganz ohne Mystik.

Wir versuchen mit allen unseren Kräften, uns in einem korrigierten Zustand zu sehen und dementsprechend bekommen wir die innere Kraft, die in diesem korrigiertem Zustand enthalten ist.

Wir regen das System durch unser Verlangen zum Handeln an. Das sind die praktischen Maßnahmen der Korrektur.

Aus einem Unterricht über Artikel von Rabash, „Wichtigkeit der Freunde I“, 10.06.2010

Kabbala Akademie

Die weltweite Verbreitung der Kabbala ist das Horn des Messias


Eine Frage die ich erhielt: Es werden heute so viele Anstrengungen unternommen, die Weisheit der Kabbala auf der ganzen Welt zu verbreiten. Menschen auf der ganzen Welt haben die richtigen Bedingungen für die Korrektur, warum also verändert sich die Welt nicht?

Meine Antwort: Sie haben recht: In der gesamten Geschichte hatten die Menschen noch nie so günstige Bedingungen für das Erreichen der Spiritualität. Wir haben sogar einen eigenen TV-Kanal über die Kabbala in Israel! Die Menschen erhielten alle Mittel, und jetzt stehen sie nur noch vor der Wahl, diese anzunehmen.

Trotzdem müssen wir verstehen, dass das Bedürfnis der Menschen durch das Licht beeinflusst werden muss. Und auch wenn der Einfluss des Lichtes sehr stark ist, so ist es auch graduell und es gibt viele Handlungen, die im Innern des Verlangens stattfinden müssen. Hier gilt das gleiche wie bei einem sehr schnellen Computer.
Egal wie sehr wir uns bemühen, die Intervalle zwischen den Elementen und die Frequenz des elektrischen Impulses zu erhöhen, braucht doch jeder Arbeitsvorgang seine Zeit, denn diese besteht aus Milliarden von Aktionen, die im Inneren geschehen.

Ich denke, dass die Menschheit in den letzten Jahren sehr positive Veränderungen durchgemacht hat. Diese Zeitspanne vom September 2008 bis September 2009 wurde in Israel als „Jahr des Hasses“ genannt. Dies ist etwas Gutes, weil es bedeutet, dass die Menschen bereits begonnen haben, zu erkennen, dass unsere Beziehungen von Hass regiert werden.

Diese Offenbarung konnte nur durch den Einfluss des Höheren Lichts geschehen. Die Menschen haben endlich angefangen zu verstehen, dass Kabbala keine Mystik, keine Ausführung von Ritualen oder ein „Pulsa Denura“ Fluch ist, sondern die Methode, unser Leben hier und jetzt in dieser Welt zu korrigieren. Die Menschen beginnen zu verstehen, dass die Kabbala eine ernsthafte, wirkliche Wissenschaft ist, die Familien zusammenhält, die zur Wiederherstellung des Gleichgewichts in der Natur und ein Weg aus der Weltkrise ist und hilft, eine drohende ökologische Katastrophe zu vermeiden.

Wir haben viele Mythen über die Weisheit der Kabbala ausgeräumt und davon hat die Welt enorm profitiert. Nur die Verbreitung der Kabbala wird die Welt retten.

Wenn sich die Kabbala unter den Menschen verbreitet, dann werden wir alle Katastrophen verhindern und uns diese und die kommende Welt verdienen und beide Welten werden sich vereinen. Baal HaSulam bezieht sich auf das Horn des Messias als die Verbreitung der Kabbala in der ganzen Welt. Hoffen wir, dass es uns bald gelingen wird. Alles hängt von euch ab!

(Aus dem ersten Teil des Morgenunterrichts zu Shamati Artikel 18)

 

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