Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Möglichkeit'

Was für einen Zweck hat unser Leiden?


Wir existieren innerhalb des Naturgesetzes, welches nun enthüllt wird und uns zwingt, ihm bedingungslos zu gehorchen. Da es ein Gesetz ist, ist es unmöglich, ihm nicht zu folgen.

Nehmen wir zum Beispiel das Gesetz der Anziehungskraft. Mit Kenntnis dieses Gesetzes können wir ein Flugzeug bauen, welches sich leicht durch die Luft bewegt, obwohl es schwerer als Luft ist und diesem Gesetz gegenüber steht. Würden wir nichts von diesem Gesetz wissen, dann würden wir abstürzen. So ist der Lauf der Naturgesetze, wenn man ihnen nicht folgt, dann bringt man sich um.

Wir merken immer noch nicht, dass wir nun unter dem Einfluss eines neuen Naturgesetzes stehen – dem Gesetz der gegenseitigen Abhängigkeit der Menschen voneinander. Dieses Gesetz verpflichtet uns, uns gänzlich miteinander zu vereinen – unsere Gedanken und Wünsche zu verbinden. Das steht jedoch völlig und ganz unseren jetzigen Wünschen und Gedanken gegenüber.

Dennoch wird uns dieses Gesetz der universellen gegenseitigen Abhängigkeit oder gegenseitigen Bürgschaft Schritt für Schritt enthüllt, weil wir uns bis zur notwendigen Stufe entwickelt haben. Früher haben wir dieses Gesetz nicht gespürt, weil wir diese Endstufe unserer egoistischen Entwicklung noch nicht erreicht hatten.

Daher beginnen wir nun langsam zu merken, dass wir nicht wissen, wie wir alles um uns herum verwenden sollen. Wir wissen nicht, was wir mit unseren Wünschen, Gedanken und Handlungen tun sollen, um auch nur den geringsten Genuss empfangen zu können, so wie wir es vorher taten. Sobald ein Mensch nun versucht andere auszunützen, wird er mit einem Schlag niedergeworfen. Und wenn dies noch nicht allen klar ist, dann wird es ihnen bald enthüllt werden Was soll man nun tun?

Um die Schläge zu reduzieren, müssen wir uns die Ursachen näher anschauen. Wir werden dann merken, dass diese „ägyptischen Plagen“ dazu da sind, uns von unserem Egoismus zu trennen, und zu erkennen, dass der Egoismus die Ursache aller Leiden ist. Aber ist dies möglich? Können wir uns wirklich von unserer eigenen Natur trennen?

Es ist möglich, denn wenn wir diesen Zustand erreichen, dann enthüllen wir die Notwendigkeit der Hilfe von Oben. Doch bis dahin ahnen wir nicht einmal diese Möglichkeit. Daher hilft uns nur das Leiden, zur richtigen inneren Bitte zu gelangen: „Lass die Höhere Kraft kommen und mich korrigieren“.

Wir sehen dann, dass der Schöpfer dies mit Absicht tat – damit wir spüren, wie sehr wir Ihn brauchen und dann wachsen und so wie Er werden.

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Umherschweifende Gedanken und Entscheidungen in unseren Träumen


In den Nachrichten (übersetzt aus Insciences.org): „Schlaf hilft uns, relevante Informationen zu speichern“ – Unser Gehirn ist nicht faul, wenn wir schlafen. Während unser Körper relativ ruhig ist, arbeiten die Neuronen in unserem Gehirn weiter. Diese Aktivität ist wichtig, denn während des Schlafes verarbeiten wir unterbewusst Erinnerungen, damit sie in unserem Verstand gespeichert werden können.

Im Gehirn arbeitet der Hippokampus als ‚vorläufiges‘ Gedächtnis, d.h. als erste Struktur, in der eine neue Erfahrung gespeichert wird. Im Laufe der Zeit wird diese Erfahrung in die Großhirnrinde zur langfristigen Speicherung verschoben. Das geschieht durch einen Prozess, der als Gedächtnisspeicherung bezeichnet wird. Das findet während der Phasen körperlicher Inaktivität statt, zum Beispiel während des Schlafes.

Mein Kommentar: Die Kabbala sagt, dass das Gehirn während des Schlafes alles verarbeitet, was geschehen ist – es ordnet, speichert, erlebt alles noch einmal und schlussfolgert. Wenn dies nicht geschieht, verliert ein Mensch die Möglichkeit, Information zu empfangen und zu verarbeiten. Unsere Träume sind das Ergebnis von „umherschweifenden“ Gedanken und Entscheidungen.

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Die wahre Wirklichkeit erreichen


In den Nachrichten (aus Augmented Environments Lab): „AR Second Life (Zweites Leben)“ – Massive Multiplayer Online Worlds (Riesige Mehrspieler- Online-Welten, kurz MMOs) sind beständige virtuelle Umgebungen, wo Menschen spielen, experimentieren und sich austauschen. In diesem Forschungsprojekt zeigen wir, dass die MMOs auch eine gewaltige Plattform für Anwendungen der Erweiterten Realität (Augmented Reality) kurz AR genannt, bieten.

Wir führen die Idee von AR-Phasen ein, beständigen Räumen, die sich ständig entwickeln und die die AR-Erfahrungen in virtuellen dreidimensionalen Welten einkapseln. Auf der 3D-Welt Second Life basierend, mischt unsere Kundensoftware Orte der physischen Welt mit entsprechenden Orten im virtuellen Raum des Second Life und verstärkt so die Wirkung des MMO, um eine intensive Erweiterte Realität zu erschaffen, die eine weitgefächerte Zielgruppe hat. Wir untersuchen die Technologie, die erforderlich ist, um AR in MMOs, Arbeitsprozesse und Nutzer-Interaktionen zu integrieren, um so ein System zugänglich und Nutzerfreundlich zu gestalten.“

Mein Kommentar: Allein, der Mensch wird über diese Möglichkeiten hinauswachsen und sie werden ihn nicht befriedigen. Dann wird er zur Notwendigkeit wahrer Enthüllung gelangen, die nur durch Erreichen der Höheren Welten möglich ist.

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Die zukünftige Generation mittels Kabbala verändern


In den Nachrichten (aus Biocompare): „100 Gründe, um unsere Denkweise über Genetik zu verändern“

Jahrelang wurden die Gene als die einzige und alleinige Möglichkeit angesehen, wie biologische Eigenschaften von Generation zu Generation weitergegeben werden können. Verstärkt finden Biologen heraus, dass nicht-genetische Variation, die während der Lebensspanne eines Organismus erworben wurde, bisweilen an die Nachkommen weitergegeben werden kann – ein Phänomen bekannt als epigenetische Vererbung … Die Hauptfrage ist, wie oft geschieht das? „Die Analyse dieser Daten zeigt, dass epigenetische Vererbung allgegenwärtig ist …,“ schreiben Eva Jablonka und Gal Raz, beide von der Universität in Tel-Aviv, Israel.

Mein Kommentar: Das ist genau, was die Kabbala erklärt: Unsere Umwelt beeinflusst unsere Gedanken und Verlangen, die wiederum unser Verhalten beeinflussen, und unser Verhalten beeinflusst die Gene der folgenden Generationen. Siehe Baal HaSulam’s „Die Freiheit“.

Es stellt sich heraus, dass unsere Gedanken und Verlangen unsere Nachkommen formen, und dass im Verlauf von vielen Jahrhunderten ein menschliches Wesen nicht nur das Resultat der ursprünglichen Gene ist, sondern auch der Lebensweise (der Gedanken und Verlangen), die seine Vorfahren für sich ausgewählt haben.

Die Biologie illustriert uns die Tatsachen, dass Kabbala keine theoretische Wissenschaft wie die Philosophie ist. Sie ist eine Methode, um uns und die Welt selektiv zu verändern.

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Irrationalität ist ein Schritt nach vorn

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist die Idee hinter der Korrektur? Was korrigiert mich?

Meine Antwort: Korrektur bedeutet, dass Du die Eigenschaft von „Glaube über dem Verstand“ erreichst, wo der Glaube die Kraft des Gebens ist, die über unserer egoistischen Natur steht und „Glaube über dem Verstand“ bedeutet, dass Du diese Kraft dazu nutzen möchtest, um dich mit anderen zu verbinden. Dann vergisst du dich selbst und erhebst dich über diese Welt.

Die Menschen können und müssen diese Bedingung akzeptieren, damit sie sich über ihre Natur erheben können und weil dies das Gesetz der Existenz in einem integralen und vernetzten System ist. Dieses System ist dem des menschlichen Körpers und des ganzen Universums ähnlich, wo alles mit allem verbunden und von allem abhängig ist.

In einem geschlossenen System hängt jeder von jedem anderen ab. Wenn jemand etwas Schlechtes tut, dann bedeutet dies, dass die anderen ihn dazu veranlasst haben. Der Täter hat keinen freien Willen, denn er folgt dem Beispiel, das die anderen für ihn geschaffen haben. Daher ist es meine Schuld, wenn jemand sich schlecht benimmt, nicht seine.

Mit diesem Wissen kann ein Mensch aus seiner egoistischen Rationalität heraustreten und die Irrationalität betreten. Warum? Weil die menschliche Ebene höher ist, als die belebte. Daher besteht der einzige Weg zur menschlichen Ebene aufzusteigen darin, die gegenwärtige Rationalität zurückzuweisen und die höhere Irrationalität anzunehmen. Man muss das Geben über der Vernunft (d.h. über den eigenen Egoismus) akzeptieren und sich mit anderen nach der Regel „liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ verbinden.

Das ist die rationale Lebensform für ein menschliches Wesen, denn ein menschliches Wesen ist eines, das mit allen in der Gesellschaft verbunden ist. Heutzutage gibt es keine Gesellschaft. Denn die Menschheit ist keine Gesellschaft. Wir nennen es Zivilisation. Dies bedeutet, dass alle zusammen leben, aber jeder versucht dem Anderen Schaden zuzufügen. Eine menschliche Gesellschaft hingegen ist es dann, wenn alle Menschen miteinander verbunden sind.

Das ist aktuell der Stolperstein für Politiker und Wirtschaftsleute. Sie suchen nach einem Regulator auf der belebten Ebene. Dieser Ansatz wird sie zu größeren Misserfolgen führen, bis die Menschen sich völlig voneinander trennen werden.

Heute erkennen die Menschen bereits, dass die fehlende Verbindung unter ihnen schlecht ist. Sie verstehen jedoch noch nicht, dass ein Mensch nur dann eine Verbindung schaffen kann, wenn er sich über den Egoismus erhebt. Wir werden nur dann essen, wenn jeder von uns den anderen mit dem Löffel füttern möchte.

Die einzige Möglichkeit ist also, unsere Umgebung besser zu gestalten. Die Massenmedien und die Erziehung müssen das Licht vermitteln, das die Menschen Schritt für Schritt wandeln wird. Die Gesellschaft wird dann auf pragmatische Weise verstehen, dass wir alle das Spiel des Gebens und der Liebe spielen müssen und einander diese Qualitäten zeigen müssen. Das ist der einzige Weg, wie wir uns selbst ändern können und ohne diesen Weg werden wir schlicht und einfach nicht überleben. Unsere Rettung liegt in der Fähigkeit der Umgebung, jeden einzelnen von uns zu beeinflussen.

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Baal HaSulam Artikel: Die Burgschaft

 

Umweltexperten diskutieren: Besteht überhaupt ein Unterschied zwischen dem Menschen, der Hefe oder einem Hasen?

Der renommierte Umweltexperte Professor Victor Dolnik schreibt folgendes zum Übergang vom Egoismus zum Altruismus:

Das öffentliche Bewusstsein hat sich auf erstaunlich schnelle Weise von einer blasphemischen, frevelhaften Haltung der Natur gegenüber zu einer abergläubischen Verehrung gewandelt. Letzeres wird nun Umweltbewusstsein genannt. Dieses Umweltbewusstsein bewirkt jedoch nichts Gutes, da es nach wie vor auf demselben Anthropozentrismus beruht. „Dem Wohle der Allgemeinheit dient, was für den Menschen gut ist.“

Wenn umweltbewusstes Denken authentisch sein soll, dann muss es Biosphären-zentriert, statt ökologistisch sein: Das einzige, was für den Menschen gut sein kann, kann nur das sein, was für die Biosphäre gut ist.

Hier, was er zu den zwei Möglichkeiten gesagt hat, mit der Schöpfung umzugehen (den Weg der Kabbala und den Weg des Leidens):

Ich wüsste gerne die Antwort auf die Frage: zu welcher Spezies gehören wir? Ist es wirklich eine Spezies, die allein durch primäre Faktoren reguliert wird? Sind wir nicht anders als Hefe und Hasen, die sich fortpflanzen bis sie von den primären Faktoren daran gehindert werden? Oder gehören wir zu einer Gattung, die ihre Strategie ändern kann, weil sie von der Biosphäre Warnsignale erhalten hat?

Die meisten Umweltexperten zählen den Menschen zu ersten Kategorie. Dabei ist ihr Hauptargument, dass der Mensch das notwendige genetische Material möglicherweise komplett verloren hat. Und selbst wenn dieses Material nicht verloren gegangen ist, funktioniert es nicht unter den gegebenen Umständen, die von den ursprünglichen völlig verschieden sind.

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Blog-post: Krise und Lösung
Blog-post: Die gesamte Evolution ist darauf ausgerichtet, uns dazu zu brinen, die Höere Bewusstseinsebene zu erlangen
Blog-post: di Kabbala erklärt die Entstehung der Materie, des Universums und der Menschen
Einführung in die Kabbala , Lektion 3, Das System der Reshimot

Die kluge Art, durchs Leben zu gehen


Ein Mensch verliert sofort das gegenwärtige Konzept vom Tod, wenn er den Machsom überquert hat, weil der Tod in Wirklichkeit nicht existiert. Der Tod ist das Gefühl von Leere in unseren egoistischen Verlangen, wenn wir herausfinden, dass diese Wünsche für immer leer bleiben werden. Daher, wenn der Mensch sich völlig leer fühlt, hat er keine Schwierigkeiten sich das Leben zu nehmen, weil es für ihn nichts als Leiden gibt.

Somit ist das Wichtigste, festzustellen, dass es innerhalb der egoistischen Wünsche niemals eine Erfüllung geben kann. Es ist jedoch möglich, innerhalb des Verlangens zu geben Erfüllung zu erfahren, und mehr noch, diese Erfüllung wird ewig und perfekt sein wird.

Egal wie schwer ein Mensch arbeitet, um seinen Egoismus zu befriedigen – es ist alles umsonst, wie wenn man einen Behälter mit Löchern füllen möchte. Es ist egal, wie viel Geld jemand verdient oder was er erreichen möchte, man stellt bald fest, dass Dinge wie Geld, Respekt, Macht oder Wissen bald verschwinden und einen mit größerer Leere und Enttäuschung zurücklassen.

Die ganze Welt beginnt sich bewusst zu werden, dass Geld, Ruhm, Macht und andere Wettkämpfe niemals gute Resultate erzielen werden. Die einzige nützliche Erkenntnis, die wir aus unserer persönlichen Erfahrung und der gesamten Menschheit ziehen können, ist, dass es nutzlos ist, uns für unseren Egoismus anzustrengen. Wenn man diese Erkenntnis erworben hat, dann bekommt man auch eine vernünftige Sichtweise und versteht, dass es nichts gibt, dem man nachlaufen oder worauf man warten kann. Es gibt ebenso keinen Grund zur Verzweiflung: Wir müssen nur das reale Bild der Welt begreifen und sehen, dass es sich auf neue Weise entwickelt, wo uns die höchste Möglichkeit geboten wird – die ewige Erfüllung.

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Blog-post: Der Tod unseres Egoismus ist besser, als dieses Leben
Blog-post: Wir empfinden alles durch den Vergleich mit etwas anderem

Lasst uns zur Korrektur gelangen, bevor es Krieg gibt


In den Nachrichten (übersetzt aus VZ): Die Geschichte zeigt, dass globale Kriege entstehen, wenn das Kapital der Banken und der Industrie zusammengelegt wird. Wir wissen noch nicht, ob die Finanzkrise der Welt notwendigerweise zu einem neuen Weltkrieg führen wird. Doch Historiker haben uns schon vor dieser Möglichkeit gewarnt.

Die Politiker der Welt sind gezwungen einzuräumen, dass sie die Ursache der gegenwärtigen Krise nicht kennen. Das Hauptproblem der Menschheit ist, dass sie nicht weiß, wohin es geht. Wir beginnen zu verstehen, dass es notwendig ist, zu einem Durchbruch in unserem Bewusstsein zu gelangen.

Mein Kommentar: Aussagen wie diese lassen mich hoffen, dass die Vorschläge der Kabbala gehört werden. Andernfalls werden wir einen dritten und sogar vierten Weltkrieg erleiden und nur ein Bruchteil der Menschheit, der am Leben bleibt, wird das Ziel erreichen – Verschmelzung mit der Natur oder dem Schöpfer.

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Blog-post: Das Leben stößt uns in eine Höhere Dimension
Blog-post: Wieso gibt es Massenvernichtungswaffen?

Wir haben die Wahl: Wollen wir unsere globale Wirklichkeit studieren oder in den Krieg ziehen?


Viele Menschen schreiben jetzt über die Möglichkeit eines Krieges. In der Vergangenheit kam die Menschheit oft durch Kriege aus schwierigen Situationen heraus. Wenn jedoch in der heutigen Situation ein Krieg stattfinden sollte, wäre es kein Krieg zwischen Armeen irgendwo entlang der Grenzen, sondern der Krieg würde alle Nationen der Welt betreffen und deshalb haben die Menschen so große Angst davor.

Darum ist es keine weise Entscheidung, in den Krieg zu ziehen. Das würde unsere Leiden nur vergrößern und wir würden uns fragen: „Warum? Was passiert? Wie kommen wir aus diesem Zustand heraus?“ Wir wären dann gezwungen, eine Antwort darauf zu finden, was wir als nächsten tun.

Es wäre großartig, wenn die Menschen sich diese Fragen jetzt stellen würden, bevor ein Krieg beginnt, während sie die gleichen Empfindungen des Leidens haben, die sie nach einem Krieg haben würden. Jedoch ist das etwas, das Menschen nicht können. Die Kabbala schlägt vor: „Lasst uns diesen Prozess aus der Perspektive der Kabbala anschauen!“ Aber die Menschen erwidern: „Wir wollen nicht.“ Sie wollen sich dieser Wissenschaft nicht annähern, weil sie die Menschen die Leiden ihres gegenwärtigen Zustandes spüren lässt.

Jedoch kann das Leiden, das durch die Kabbala in den Menschen erweckt wird, einen Krieg ersetzen! Anstatt in Wirklichkeit durch diese Leiden zu gehen, wird man sie in dem System der Kräfte spüren: Man wird spüren, wie sehr man vom perfekten Zustand entfernt und wie gering und stur man ist. Wir können unsere Bemühungen auf das Erreichen größeren Erkennens und auf das Lernen richten, anstatt darauf, Schutz vor Bomben und Blutvergießen zu suchen!

Wenn die Menschen das verstehen könnten, dann würden sie vom Weg des Leidens zum Weg des Lichtes wechseln. Letzten Endes müssen wir in jedem Fall die Erkenntnis des Bösen erlangen und dieses Erkennen kann entweder auf dem Weg des Krieges oder dem Weg des Lernens stattfinden. Lasst uns hoffen, dass die Menschheit erkennen wird, dass sie diese zwei möglichen Wege der Entwicklung hat und dass einer dieser Wege besser als der andere ist. Die Menschen glauben noch immer, dass es einen anderen Weg als Krieg aus der Krise gibt, weil jeder vor der Entwicklung und der Produktion in der Waffenindustrie Angst hat.

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Wenn ich reich wäre, würde jeder studieren, wie man schenkt

Eine Frage, die ich erhielt: Wie werden die Beziehungen in einer korrigierten Gesellschaft sein und wie wird die Absicht „um zu geben“ sie verändern?

Meine Antwort: Wenn ich reich wäre, würde ich alle Geschäfte, Banken und alles Mögliche aufkaufen, und alle Leute in ihren Jobs lassen, damit sie eine Gelegenheit hätten, zu studieren. Lasst sie 10 bis 20 Prozent ihrer normalen täglichen Arbeit erbringen, denn die Welt braucht nicht mehr als das . Das würde auch die Umweltverschmutzung reduzieren.

Der Rest ihrer Arbeitszeit würde mit dem Studium verbracht werden, wie kleine Kinder im Kindergarten und in den Grundschulen. Die Menschen würden alle Arten von Spielen der Güte spielen, in der Absicht ihnen die Antwort auf die Frage zu lehren „Was bedeutet es zu geben?“ In dieser Weise würden sie lernen, was die Eigenschaft des Gebens ist, den Grund warum es notwendig ist zu geben und die Tatsache, dass wir keine andere Wahl haben.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Ein Gebot“ am 10.3.2009)

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