Ansonsten hat die Natur keine Recht auf Existenz
Alle unsere Gesetze und Maßnahmen: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu“, „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, die 613 Gebote – sind im allgemeinen Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft enthalten.
Denn das ist das Gesetz eines komplexen Systems, bestehend aus vielen Teilen, von denen jedes sein integraler Bestandteil ist und die Arbeit zum Wohle des gesamten Systems verrichtet. Darin besteht der Sinn von jedem Teil, sein ganzes Leben. Er sollte nur der Tatsache folgen, wie viel Nutzen er dem gesamten Systems zukommen lässt.
Solche Systeme, in denen das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft gilt, existieren auch in unserer Welt.
In der unbelebten, vegetativen und animalischen Natur gibt es keine Wahlfreiheit. Diese Wahlfreiheit besitzt nicht mal der Mensch.
Aber wenn wir uns über unsere egoistische Natur in der Wirklichkeit erheben, unabhängig von unserem Ego, schauen wir auf diese natürlichen Systeme und können sehen, dass sie nach dem Gesetz der Bürgschaft arbeiten. Ansonsten hat die Natur keine andere Möglichkeit zu existieren.
Und nur die Menschen, bei denen sich ein gewisser Punkt im Herzen öffnet, haben die Möglichkeit, aus diesem allgemein umfassenden Gesetz der Bürgschaft heraus zu treten, welches sie unbewusst erledigen. Sie erreichen ihre Erfüllung mit der eigenen freien Wahl, aus eigener Anstrengung. Danach ergibt sich diese Möglichkeit auch für die ganze Menschheit.
Wie im menschlichen Organismus, wo die wichtigsten lebenserhaltenden Systeme dem Gesetz bewusst folgen, und andere Organe und Zellen sich einfach annulieren und nach diesem Gesetzt in voller Akzeptanz arbeiten – so gelangt auch die ganze Menschheit allmählich zu der Erkenntnis dieses Gesetzes.
Die ganze Schöpfung folgt diesem Gesetz in vollen Zügen. Jede Person erwacht jedoch allmählich, nach einem bestimmten Verfahren und einer gewissen Reihenfolge, um aus eigener freien Wahl ihren Teil im Gesamtsystem zu realisieren, im „Körper von Adam.“
Deswegen sollte man nicht denken, dass der Welt einige der Rechtsprechungen fehlen. Gerade in Bezug auf uns selbst eröffnet sich das als Gelegenheit, die bewusste Anwendung des Gesetzes der Bürgschaft auf sich selbst zu nehmen.
Von der Lehre der „Bürgschaft“, 15.10.2010





Wenn ich die Gruppe als Umgebung für mein Vorankommen ausgesucht habe, dann muss ich von nun an meinen gesamten Weg an ihr messen.
Wenn der Mensch fühlen möchte, dass „sich sechshunderttausend andere Menschen in seiner Nähe befinden, welche bereit sind alles für ihn zu tun“, dann soll er gleichermaßen, theoretisch bereit sein, ihnen zu geben.Das Eine kann ohne dem Anderen nicht existieren. Wir verwenden in der Bürgschaft die Kraft des Schöpfers, die Kraft des Lichts. Diese Kraft wird infolge unserer Verbindung, im gegenseitigen Geben offenbart.
Entsprechend seiner Natur fühlt der Egoismus keine Erfüllung (keinen Genuss), wenn er die Anderen versorgt, sich aufopfert. Wir können uns nicht mal vorzustellen, dass die Aufopferung gut sein kann.Ich kann nun vermuten, dass die Bürgschaft ihren Nutzen hat, sehe aber keine Notwendigkeit darin, kann mein Ego nicht vor den Anderen aufheben.
Man muss ständig praktisch, pragmatisch und frei von Illusionen überprüfen, wovon unsere Verlangen leben und über welche Mittel wir verfügen, unter Berücksichtigung des Ausmaßes ihrer Verdorbenheit und der Möglichkeit, sich zu korrigieren.
Es gibt nur zwei Eigenschaften auf der Welt. Wenn wir die Eigenschaft des Gebens beschreiben, verwenden wir verschiedene Begriffe: die Eigenschaft des Glaubens, die Gnade, die Barmherzigkeit, Liebe, Schechina, Schöpfer usw. Das alles ist die Kraft des Gebens – des Schöpfers.
Eine Frage, die ich erhielt:


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