Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Lösung'

Die Änderung der durch die Massenmedien verbreiteten Information ist von höchster Wichtigkeit

Eine Frage, die ich erhielt: Müssen sich die Massenmedien und unsere Kultur ändern?

Meine Antwort: Definitiv. Tatsächlich ist dies das

Wichtigste. Die Massenmedien müssen als globales Erziehungssystem dienen, indem sie das Wesentliche des Globalisierungsprozesses erklären. Das sollte ihre primäre Verantwortung sein.

Alle Kommunikationsquellen und alle Kanäle, die die Menschen mit Informationen versorgen, sollten 24 Stunden pro Tag darauf verwenden, den Leuten Wissen darüber zu geben, wie sie ihr Leben unter den neuen Bedingungen organisieren sollen. In Wahrheit ist das die einzige Sache, welche die Leute hören wollen, weil alles um sie herum zerfällt und dieses Wissen gibt ihnen die einzige Sache, die sie retten kann.

Wenn Millionen von Menschen anfangen darüber nachzudenken, dann wird dieser Gedanke überall vorherrschend sein. Letzten Endes gibt es für die Gedanken keine Distanz, denn worüber auch immer Menschen an einem Ort denken, kommt augenblicklich an anderen Orten zum Ausdruck. Die Kraft der Gedanken von Millionen von Menschen ist enorm und kann dafür sorgen, dass alles in Lichtgeschwindigkeit enthüllt wird. Demzufolge wird die Korrektur viel schneller geschehen als die Korruption. Während sich der Prozess des Abfallens der Generationen über Jahrtausende vollzog, kann die Korrektur in wenigen Monate stattfinden.

Die Kabbala erklärt den Prozess unserer Entwicklung. Niemand macht diesen Prozess aus eigenem Willen durch; jeder ist durch den Druck der Umstände dazu gezwungen teilzunehmen. Niemand fragt nach unserem Einverständnis, um an diesem Prozess teilzunehmen, weil Egoisten nie einverstanden wären, etwas aufzugeben und sich zu vereinen.

Dennoch werden Menschen fähig sein, dies zu tun, weil sie sich ihrer Probleme entledigen wollen! Und sie müssen wissen, dass es keine andere Lösung gibt. Die Erklärung muss auf Beweisen aus der Natur und der Wissenschaft basieren und sie muss die Meinungen von Wissenschaftlern und Spezialisten der Fachbereiche Ökonomie und Finanzen zitieren. Dann werden die Menschen davon überzeugt sein, dass es keine andere Wahl gibt, als sich in der globalen Welt zu vereinen, welche durch den „Schmetterlingseffekt“ dominiert wird.

Es gibt keine andere Wahl – wir werden dies tun müssen! Was können wir sonst tun, wenn es das ist, was die Natur von uns verlangt? Wir können entweder sterben oder leben – die Wahl liegt bei uns!

(Aus der Lektion vom 08.03.2009 über den Artikel „Ein Gebot“ von Baal HaSulam)

Verwandtes Material:
Blog-post: Die französische Fernsehreform ist eine lobenswerte Initiative

Wir zahlen Maaser, wenn wir anfangen, spirituelle Entwicklung zu ersehnen

Fragen, die ich über Maaser erhielt:

Frage: Ist es möglich, den Machsom zu überschreiten, ohne Maaser zu zahlen?

Meine Antwort: Nein.

Frage: Korrigieren wir uns während der Anfangszeit des Studiums, wenn wir den Maaser nicht beisteuern?

Meine Antwort: Ja, aber nur in Ihrer ersten Vorbereitungsphase. Kabbalisten haben nie Studenten angenommen, die es ablehnten, diese Bedingung zu befolgen. Egal wie sehr sich ein Mensch bemüht, Malchut, die zehnte Sfira, wird nur korrigiert, wenn ein Mensch an andere ein Zehntel von dem abgibt, was ihm gehört.

Frage: Müssen neue Studenten, die in ihrem ersten Studienjahr sind, ebenfalls den Maaser geben? Wann soll jemand anfangen, Maaser zu zahlen?

Meine Antwort: Jemand soll mit dem Maaserzahlen beginnen, wenn er anfängt zu verstehen, dass er sich nach spiritueller Entwicklung sehnt. Ein Mensch wird nicht vorankommen, ohne sich anzustrengen. Maaser ist der zehnte Teil des Verlangens, das nur auf die Weise korrigiert werden kann, indem es weggegeben wird.

Frage: Ich habe eine Frage den Maaser betreffend. Ich bin ein 13-jähriger Junge, der in Ihrem Zentrum Kabbala studiert. Ich verdiene noch kein Geld und ich kann meine Mutter nicht bitten, den Maaser zu zahlen, weil sie nicht die Kabbala studiert. Außerdem hat sie keine Arbeit. Was ist die Lösung für jemanden, der keinen Maaser zahlen kann? Ich unterstütze das Zentrum durch Verbreitungsarbeit, aber das Problem ist, dass ich keinen Maaser zahlen kann, weil ich es mir nicht leisten kann.

Meine Antwort: Nur jemand mit eigenem persönlichen Einkommen ist verpflichtet, Maaser zu zahlen. Wer kein persönliches Einkommen hat, hat kein Recht ihn zu zahlen.

Frage: Wenn ich 10% von meinem Einkommen für die Verbreitung der Kabbala abgebe, werde ich hungern?

Meine Antwort: Nun, haben Sie es jemals wirklich versucht?

Frage: Kann jemand ohne Finanzmittel Kabbala studieren?

Meine Antwort: Das Studium der Kabbala ist nicht von irgendwelchen finanziellen Investitionen abhängig. Unser gesamtes Studienmaterial steht auf unserer Webseite jedem kostenlos zur Verfügung.

Verwandtes Material:
Blog-post: Maaser ist ein Gesetz der Natur
Blog-post: So berechnet man den Maaser!
Blog-post: Wessen Geld unterstüzt die Existens der Kabbala Akademie?
Über Maaser

Die Wirtschaft und die Politik wird bald feststellen, dass wir ein globales Regierungssystem benötigen


In den Nachrichten (Brookings Institute): „Die russische Führung spricht sich für eine globale Sicherheit im Bereich der Finanzen und der Energie aus.“ Andrey Vavilov, Vorsitzender des Russischen Instituts für Finanzstudien, sagte, die Energieressourcen verbrauchenden Länder würden auch jetzt weiterhin auf dieselbe Weise handeln. Dies sei nicht gut; weder für sie selbst noch für die Zusammenarbeit mit den Energie produzierenden Ländern… Unglücklicherweise oder vielleicht glücklicherweise, sei die vielversprechendste Handlungsweise, diejenige, die sich nicht nur mit den Handlungen nur eines Landes befasse. Nur im Rahmen einer globalen Zusammenarbeit könne Effizienz erreicht werden.“

Mein Kommentar: Mit jedem Tag, der vergeht, werden die Wirtschaftsleute, die Politiker und die Analysten klarer sehen. Die Lösung ist offensichtlich: wir benötigen eine einzige universelle Regierung. Und das ist etwas, was von Politikern und Wirtschaftsleuten vollbracht werden kann.

Sie werden jedoch nicht wissen, nach welchen Kriterien sie regieren müssen, wenn sie nicht die neue Struktur der Welt lernen, so wie sie in der Wissenschaft der Kabbala erklärt wird.

Offener Brief an die G20: Wegbeschreibung aus der Krise


Ein offener Brief an die Führenden der G20 im Hinblick auf ihr Treffen am 2. April in London

Thema: Der Zustand der Welt

Liebe Führer der G20,

mein Name ist Michael Laitman, ich bin Professor für Ontologie, PhD in Philosophie und Kabbala sowie Master of Science in medizinischer Biokybernetik. Ich bin Gründer und Präsident von Bnei Baruch, eine in Israel gegründete internationale Organisation mit Zweigstellen in Nordamerika, Zentral- und Südamerika und Europa (Ost und West). Auf meiner Webseite www.kabbalah.info gebe ich einer Zuhörerschaft von 2 Millionen Menschen weltweit täglich kostenfreien Unterricht in Kabbala und Spiritualität. Der Unterricht wird simultan in sieben Sprachen übersetzt: Englisch, Spanisch, Hebräisch, Russisch, Französisch, Türkisch und Deutsch. Ich besitze auch den Fernsehkanal 66 beim israelischen Satelliten- und Fernsehprovider YES.

Ich schreibe Ihnen in ernster Sorge um die Zukunft der Welt. Der Grund, warum ich mich an Sie wende, liegt in meiner Überzeugung, dass Sie die einzigen sind, die eine sichere Welt garantieren können, in der alle Menschen ungeachtet ihrer Religion, Herkunft, Geschlecht oder Nationalität ein Leben in Frieden, Gesundheit und Unabhängigkeit führen können.

Ich möchte zunächst meine tiefsten Respekt und meine Bewunderung für Ihre Initiative zum Ausdruck bringen, durch die Sie sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene dafür einsetzen, diese mehrdimensionale Krise, der wir derzeit ausgeliefert sind, zu lösen. Wie Sie selber schon öfters in Ihren Ansprachen erwähnten, liegt die Einmaligkeit der heutigen Krise in der Globalisierung. Daher ist auch eine globale Lösung von Nöten. Doch bevor ich meinen Lösungsvorschlag präsentiere, möchte ich kurz auf die Ursachen der Krise eingehen.

Die Wurzel der Krise – das globale Ego

Wenn wir die Menschheitsgeschichte analysieren, wird offensichtlich, dass die Menschheit durch die Kraft des egoistischen Wunsches, welcher sich in uns seit Anbeginn der Zeit entwickelt, angetrieben wird. Mit der Entwicklung dieses Wunsches erfanden wir immer ausgefeiltere Methoden, ihn zu befriedigen.

Im 21. Jahrhundert aber änderten sich die Spielregeln. Wir wechselten von einer „persönlichen“ Entwicklung zu einem integralen System, in welchem alle Teile voneinander abhängig sind. Das Ego, welches unser Hauptantrieb war, wurde zu einem globalen Ego, welches uns alle in einem Teufelskreis verbindet. Von dem Moment an, als wir uns zu einem globalen und integralen System vereinten, wurden wie bei jedem anderen System in der Natur unsere Stärke und Zukunftsfähigkeit von dem gegenseitigen Verantwortungsgefühl aller Menschen abhängig.

Ein Problem wurde offensichtlich: Während unsere Beziehungen immer mehr in einander griffen, verhielten wir uns selbst aber nach wie vor egoistisch – daher die Krise.

Die Lösung – Bildung
Das geschlossene System der Zivilisation treibt uns dazu, die Wichtigkeit einer bewussten Beteiligung der gesamten Menschheit zu erkennen. Unsere gegenseitige Abhängigkeit nötigt uns dazu, dass wir alle dieses System verstehen und uns rücksichtsvoll den anderen gegenüber verhalten.

Daher setzt die Lösung der Krise eine Veränderung des Bewusstseins aller Menschen voraus. Jede Person muss erkennen, dass in einer globalisierten Welt das Schicksal des einzelnen in seiner Einstellung den anderen gegenüber liegt.

So wie wir ein Bildungssystem etabliert haben, das unsere Kinder auf das Leben vorbereitet, müssen wir nun ein globales System erschaffen, das erklärt, wie die Menschen ihr Leben in einer neuen globalisierten Welt leben sollen – entsprechend dem Prinzip aller Religionen „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Wenn wir so ein System etablieren, werden wir umgehend den Heilungsprozess der Gesellschaft spüren, denn wenn sich die Menschen der neuen Gesetze der Welt gewahr sind, werden sie sich zueinander auf neue Art und Weise verhalten, in Fürsorge.

Wir müssen die Wirtschaftssysteme und die politischen Systeme erneuern, denn alle anderen Systeme werden sich entsprechend unseres Bewusstseins der Verbundenheit bzw. unserer Vernetzung anpassen.

Wir sind mit einer facettenreichen globalen Krise konfrontiert. Daher benötigen wir eine globale Bildung, um richtig auf die diversen speziellen Krisen zu reagieren.

Der Arbeitplan

Weil die überwiegende Mehrheit der Menschen sich durch die öffentliche Meinung beeinflussen lässt, müssen wir, um den Fokus der Menschheit auf eine konstruktive Geisteshaltung zu verlagern und um ein neues Wertesystem zu erschaffen, die Kraft der Gesellschaft nutzen.

Daher schlage ich folgende Schritte vor:

  • Ein internationales unpolitisches Bildungszentrum zu etablieren, in dem sich berühmte Wissenschaftler der harten Wissenschaften und der politischen Wissenschaften der ganzen Welt versammeln. Diese Experten werden eine Vielfalt von erläuterndem Inhalt über den neuen Zustand der Welt entwickeln und mit den Medien zusammenarbeiten, um ihre Ansichten zu publizieren.
  • Eine Arbeitsgruppe bilden, die die Pläne zur Erhöhung des sozialen Bewusstseins auf der ganzen Welt fördern.
  • Bestimmen, dass jedes Medium Programme produziert, die die Menschen über unsere Vernetzung informieren und dies mindestens 30 Minuten täglich zur Hauptsendezeit.
  • Alle großen Werbeagenturen darüber in Kenntnis setzen, dass Werbungen, die einen negativen Effekt auf die Gesellschaft haben können, nicht im öffentlichen Radio und TV ausgestrahlt werden.
  • Zusätzlich sollten wir eine von den Regierungen unterstützte Kampagne starten, die aufklärende Informationen über das Ausmaß unserer Vernetzung bzw. Verbundenheit anbietet.
  • Jede Schule dazu verpflichten, in ihrem Lehrplan Hinweise zu den Regeln, die sich aus der neuen Gesellschaft ergeben, aufzunehmen. Damit einher sollte es einen täglichen Unterricht geben, in dem Studenten die menschlichen Beziehungen, die in einem globalisierten Zeitalter vorherrschen, diskutieren können.
  • Preise und andere finanzielle Zuwendungen für Produktionen in Literatur, Kunst, Kino, Theater und Journalismus entsprechend dem Ausmaß ihres Nutzens für die Gesellschaft vergeben.

Als Anführer der größten Länder könnten Sie die Institution einer globalen (Aus-)Bildung einführen, die die Welt so verzweifelt braucht.

Indem Sie das tun werden die Länder nicht nur ihre Sorge um die Menschheit beweisen sondern sie sogar vorantreiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Laitman

Die G-20 Führer sind wie kleine Kinder, die versuchen, ein Haus zu bauen

Zwei Fragen, die ich über das kommende G-20 Gipfeltreffen erhielt:

Frage: Sollten die G-20 Führer zu einer gemeinsamen Übereinkunft kommen, welche der Welt zum Fortschritt verhilft?

Meine Antwort: Natürlich, die Situation wird sie zu einer Art Übereinkunft drängen, aber welcher Art? Die Armen haben keine Lösung! Keiner von ihnen hat irgendetwas zu sagen! Obama ist nicht einmal zum letzten Gipfeltreffen erschienen, mit der Entschuldigung, dass er gerade erst mit seiner Amtszeit angefangen hat.

Niemand kann eine Lösung anbieten, weil niemand einen Plan hat! Wenn sie einen Plan hätten, dann wäre bereits etwas veröffentlicht worden, man hätte etwas unternommen. Aber das ist nicht geschehen! Sie können nichts unter der Bedingung der Globalisierung unternehmen, weil sie nicht den „Klebstoff“ besitzen – die Kraft, um sich miteinander zu verbinden. Sogar Gordon Brown und andere führende Ökonomen, welche verstehen, dass es wichtig ist, sich zu vereinigen, wissen nicht wie.

Diese Situation erinnert mich an Kinder, die ein Haus bauen wollen, aber nicht wissen wie sie diese Aufgabe erfüllen sollen. Sie schreien: „Wir wollen ein wunderschönes Haus, wo alle fröhlich sein werden!“ Alle haben sich auf dem Spielplatz vereinigt, alle sind aufgeregt, aber sie wissen nicht was sie tun sollen und deshalb stehen sie diesem Problem hilflos gegenüber.

Frage: Was fehlt ihnen?

Meine Antwort: Ihnen fehlt die Verbindung mit der einzigen Kraft, welche Vereinigung erschaffen kann. Wie auch immer, indem sie das Verständnis über die Systeme der Welt erlangen, werden sie letztendlich realisieren, dass sie nicht die Verbindung zu dieser Kraft haben.

Sie sind wortwörtlich wie Kinder, die ein Haus bauen wollen. Aber was kommt als nächstes? Wie sollen sie es bauen? Das wissen sie nicht. Sie wissen, dass ein Haus Wände und eine Decke hat, aber sie wissen nicht, wie sie es zusammenbauen sollen, da kein Programm, kein Plan oder die nötige Kraft vorhanden sind. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, brauchen sie ein Verständnis für die gesamte Struktur, aber auch das besitzen sie nicht. Niemand beneidet sie und niemand möchte in ihren Schuhen stecken.

(Aus der Lektion vom 08.03.2009 über den Artikel „Ein Gebot“ vom Baal HaSulam)

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Führer der G-20 haben viel zu befürchten

Der Fehlschlag von Obamas Konjunkturprogramm ist eine weitere Mahnung, dass wir alle in einem Boot sind


In den Nachrichten (aus The Guardian): „Wie man erfolglos die Wirtschaft aufmöbelt“. Kurzsichtige Reaktionen von den Politikern – die hoffen, mit einem Abkommen durchzukommen, das klein genug ist, um die Steuerzahler zu beruhigen und groß genug, den Banken gefällig zu sein – werden das Problem nur verlängern. Der Geldbrunnen mag austrocknen und damit auch der legendäre Optimismus der Amerikaner und ihre Hoffnung.

Mein Kommentar: Der Konjunkturplan von Obama funktioniert nicht und kann gemäß den Naturgesetzen nicht funktionieren! Das war bereits an dem Tag klar, wo er freigegeben wurde. Keiner der Politiker oder Ökonomen verstehen die Welt, in der wir im Moment leben.

Aber anstelle sie zu beschuldigen, sollten wir uns selbst unsere Unfähigkeit, sie unsere Stimme hören zu lassen, vorhalten. Ich bitte jeden, unermüdlich an ihre Türen zu klopfen und ihnen über den Grund und die Lösung der Krise zu schreiben, weil die Tatsache ist – wir sitzen alle in einem Boot!

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Wird Europa die Krise überstehen?


In den Nachrichten (aus The New York Times): „Die anwachsende Wirtschaftskrise gefährdet das Konzept eines vereinten Europas“ Die Europäische Union ringt mit den Spannungen, welche die Krise unter den 27 Ländern mit ihren ungleichen Entwicklungsstufen zwangsläufig ausgelöst hat. Das traditionelle Konzept von „Solidarität“ ist untergraben. Ein dringender Aufruf Ungarns für einen umfassenden Rettungsplan für die neueren östlichen Mitglieder wurde von Europas stärkster Wirtschaft, Deutschland, geradeheraus abgelehnt und erhielt nur wenig Unterstützung von anderen Ländern.

Mein Kommentar: Das wird die Krise nur beschleunigen und den Menschen helfen, sie schneller zu überwinden, denn der Egoismus des alten Europa gegen das neue Europa wird schneller enthüllt.

In den Nachrichten (aus BBC News): Die Zinsraten Großbritanniens sanken auf 0,5%“ Die Bank von England sagte, sie würde die Geldsumme im System auf 150 Milliarden Pfund aufstocken. Die Bank will Vermögenswerte kaufen – solche wie Staatsanleihen (Staatsobligationen) und Unternehmensanleihen… Ian McCafferty, führender CBI Ökonom, sagte, dass die stetigen Zinssenkungen „als Mittel, die Wirtschaft anzukurbeln immer uneffektiver werden“.

Mein Kommentar: Mehr Papier, weniger Brot. Kürzlich hörte ich eine sehr angesehene Person sagen: „Das Armageddon kommt“. Dieser bittere Witz spiegelt die Gefühle der Menschen wider, hilflos zu sein, wenn sie in die Zukunft blicken und zwar deshalb, weil es ihnen an Information über die einzige Lösung für die Krise fehlt, die in der Tat sehr einfach ist!

Verwandtes Material:
Blog-post: Für die Europäische Union ist es an der Zeit aufzuwachen und sich zu vereinen
 
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Die G-20 sollten die Botschaft der Kabbala hören, bevor der Gipfel beginnt


Eine Frage, die ich erhielt: Viele Wirtschaftler und Führungskräfte, hauptsächlich Gordon Brown, sprechen über die Notwendigkeit zur Einheit. Warum führt die Natur ihn und andere Anführer nicht in die richtige Richtung?

Meine Antwort: Warum entdecken sie nicht die Weisheit der Kabbala? Es steht geschrieben, „Das Herz der Führer und Könige liegt in den Händen des Schöpfers“. Sie finden sich in einer peinlichen Situation wieder, weil sie der Welt keinen Weg aus der derzeitigen Wirtschaftskrise zeigen können. Zum ersten Mal in der Geschichte steht die Menschheit der Natur hilflos gegenüber, und die Natur tut, was immer sie will. Und zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte breitet sich Verzweiflung aus und nicht einmal die schlauesten, mutigsten und zuversichtlichsten Menschen können etwas dagegen tun.

Sie sind verstört wie Kinder, die ihre Mutter verloren haben. Die Menschen haben Ähnliches nie zuvor erfahren. Der Egoismus hat bisher immer gewonnen; er hatte immer alles unter Kontrolle und strebte ständig nach neuen Errungenschaften. Heute werden wir aber nicht mehr vom Egoismus geleitet. Wir erkennen, dass mit Egoismus nichts erreicht werden kann. Im Gegenteil verursacht der Egoismus ein Desaster, das die Menschheit niemals zuvor erlebt hatte: er verursacht Katastrophen, die den Plagen aus Ägypten ähnlich sind.

Daher sind die Anführer auch unfähig etwas zu tun – sie befinden sich in der Lage des armen Pharao! Jeder versteht, dass Egoismus schlecht ist, aber was weiter? Es gibt nur eine Lösung: die Botschaft der Kabbala so schnell wie möglich jedem Menschen verfügbar machen – auf einfachste und positive Weise! Es zahlt sich auf jeden Fall aus, die Weisheit der Kabbala den G-20 noch vor ihrem Gipfel zur Kenntnis zu bringen. Dann könnte die Welt eine Chance haben.
(Aus dem Unterricht zu Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“, vom 8.03.2009)

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Verwandtes Material:
Blog-post: Großbritanniens Premier legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor

Wie wird es der Presse und dem Internet während der Krise ergehen?

In den News: (aus The Associated Press): „Sarkozy bietet den französischen Printmedien Hilfe an“. Eine von Sarkozy’s Lösungen, um der Industrie zu helfen, ist ein Pilotprojekt, bei dem Teenagern, die ihren achtzehnten Geburtstag feiern, ein einjähriges, kostenloses Abonnement für eine allgemeine Tageszeitung ihrer Wahl gegeben wird. „Die Angewohnheit Zeitungen zu lesen, wird schon in jungen Jahren angeeignet“ sagte Sarkozy.

Mein Kommentar: Die Basis der Natur ist das Verlangen. Unsere Verlangen haben sich verändert und verlangen nach Kommunikation. Dies wird am besten durch das Internet erreicht, wo die Jungen heutzutage „herum hängen“. Deshalb denke ich nicht, dass Sarkozy’s Anstoß der Printindustrie helfen wird.

In den News (übersetzt aus Utro): „Eine Million Seiten sind aus dem Internet verschwunden“ Nach 15 Jahren des Website-Wachstums sind seit Dezember 2008 mehr als eine Million Seiten aus dem Internet genommen worden. Die Statistiken zeigen, dass es weniger Aktivität auf dem Internet gibt.

Mein Kommentar: Das Internet passt sich der neuen Welt an. Es muss zu einem wirklichen World Wide Web werden, wo alle in einer positiven Art verbunden sind.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die französische Fernsehereform ist eine lobenswerte Initiative

Großbritanniens Premier Gordon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor


In den Nachrichten (The Times Online): „Die besonderen Beziehungen“ werden global.

Historiker werden zurückschauen und feststellen, dass dies eine noch nie dagewesene Zeit globaler Veränderungen war. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der globalen Krise der Banken sind zeitweise fast überwältigend gewesen. Überall da, wo Menschen ihre Ersparnisse Banken anvertraut haben, fühlen sie sich machtlos und ängstlich.

Genau dann jedoch, wenn die Zeiten härter und die Herausforderungen grösser werden, müssen die Länder visionäre Fähigkeiten, Führungstalent und Mut beweisen – und … durch Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, können wir sogar noch mehr tun. Daher ist es nun an der Zeit, dass die Regierenden aller Länder dieser Welt an den Lösungen zusammenarbeiten, die uns die Krise überwinden helfen und sicherstellen, dass wir gestärkt aus ihr hervorgehen.

Die Welt steht einer neuen Reihe von Herausforderungen gegenüber, die nach einer Zweckgemeinschaft verlangt, an der die ganze Welt beteiligt ist. Finanzielle Stabilität auf globaler Ebene wiederaufzubauen, ist eine globale Herausforderung, die globale Lösungen erfordert.

Finanzielle Instabilität ist jedoch nur eine der Herausforderungen, welche die Globalisierung mit sich bringt. Unsere Zusammenarbeit muss gewährleisten, dass die Erholung von der Krise mit großen Wachstum und niedrigem CO2-Ausstoss einhergeht. Die globale Aufgabe des Klimawandels muss ernst genommen werden und unsere Bemühungen müssen dahingehen, eine stabilere Welt zu schaffen, wo nicht nur der internationale Terrorismus, sondern auch der Hunger und Krankheiten in der Welt besiegt werden.

Die Globalisierung hat großen Fortschritt gebracht, hat im Zuge des Wirtschaftswachstum Millionen Menschen von der Armut befreit. Sie hat aber auch neue Unsicherheiten verursacht….
Die Globalisierung stellt sich uns nicht als Möglichkeit, sondern als Tatsache dar. Die Frage ist daher, ob wir gut oder schlecht mit ihr zu kommen.

Für mich beinhaltet dieses neue globale Abkommen, die Vereinbarung, dass jeder Kontinent finanzielle Mittel in seine Wirtschaft investiert. Im Mittelpunkt dieser neuen Investitionen muss, meiner Meinung nach, in jedem Land die Förderung einer nachhaltigen Umweltpolitik, und die Akzeptanz jedes Landes, das am internationalen Finanzsystem teilnehmen möchte, der gemeingültigen Prinzipien finanzieller Regulierung, die auf internationaler Ebene koordiniert werden.

Nur ein neues globales Abkommen kann die Grundlagen, nicht nur für einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung schaffen, sondern auch für eine völlig neue Ära internationaler Partnerschaften in denen alle Länder eine Rolle spielen. Dieses Programm von international koordinierten Aktionen enthält sechs Punkte:

Erstens, globales Handeln, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern, die Weltwirtschaft anzukurbeln und die Schwere und Länge der globalen Rezession zu verringern.

Zweitens, Aktionen, die Darlehen anregen, so dass Familien und Unternehmen wieder Kredite aufnehmen können.

Drittens, der Verzicht aller Länder auf Protektionismus, verbunden mit einem transparenten Instrument, das die Überwachung der Verpflichtungen ermöglicht.

Viertens, die Reform der internationalen Bestimmungen, um hier Lücken zu schließen und so die Entstehung eines parallelen Bankensystems zu vereiteln.

Fünftens, die Reform unserer internationalen Finanzinstitutionen, sowie die Schaffung eines internationalen Frühwarnsystems.

Und schließlich, koordiniertes internationales Handeln, um das Morgen heute schon zu schaffen und die Weltwirtschaft einen Weg betreten zu lassen, der sowohl in umweltpolitischer als auch in sozialer Hinsicht nachhaltig ist, und in der Zukunft Wachstum und Aufschwung bringt.

Ich wünsche mir, dass diese Hoffnung von uns allen erfüllt wird, und wir uns zusammensetzen, um das 21. Jahrhundert, als das Jahrhundert einer wirklich globalen Gesellschaft, zu gestalten.

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