Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Leiden'

Du bist für sieben Milliarden Kinder verantwortlich

Frage: Wie sollen die Menschen als Gesamtheit ein Verlangen nach Vereinigung aufbauen? Kann es außer dem Leiden etwas geben, das sie wachrüttelt?

Antwort: Wir befinden uns in einer absoluten und untrennbaren Verbindung untereinander, in einer vollkommenen gegenseitigen Bürgschaft. Dies ist ein natürlicher Zustand, der ohne unsere Zustimmung existiert, und wir haben auch keine Wahl.

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Wohnung in einem Gebäude mit 50 weiteren Nachbarn gekauft und als Sie den Vertrag unterzeichneten, war Ihnen nicht bewusst, dass Sie sich in eine gegenseitige Bürgschaft zu Ihren Nachbarn begeben. Nun sind Sie für alles verantwortlich, was in diesen 50 weiteren Familien geschieht.

Dies bedeutet, dass wenn einer von ihnen ein Vergehen begeht, Sie dafür haftbar gemacht werden können und sogar an seiner statt ins Gefängnis geworfen werden. Sie werden für jeden Einzelnen verantwortlich gemacht. Das ist die Realität einer gegenseitigen Bürgschaft.

Die Menschheit muss sich bewusst werden, dass diese Vereinbarung einer absoluten, gegenseitigen Bürgschaft zurzeit Druck auf uns ausübt und dass jeder Mensch für den gesamten Planeten verantwortlich ist. Was aber können wir gegen dieses äußerst schwierige und unwiderrufliche Einverständnis tun? Für alle verantwortlich zu sein, ist schließlich unerträglich! Die Leute werden fühlen, dass es keine andere Wahl gibt, außer sich durch ihren eigenen Willen auf korrekte Art und Weise mit den anderen zu verbinden. Das Problem liegt jedoch darin, dass es uns nicht erlaubt sein wird , dies zu tun.

Selbst wenn wir ein Verständnis für die Notwendigkeit erkennen und den Willen zur Vereinigung haben und alle Regierungen auf ihren Treffen (wie den G-20) zustimmen, selbst dann wird jede einzelne Person, wie auch ganze Nationen feststellen, dass sie nicht in der Lage sind, sich zu vereinigen. Auch wenn jeder die Hoffnungslosigkeit des gegenwärtigen Zustandes erkennen wird, werden sie im gleichen Moment keine Möglichkeit haben, sich zu verbinden. Dies ist die Offenbarung einer über uns stehenden höheren Kraft.

Es scheint, als würde von oben jemand absichtlich Hindernisse erschaffen, um uns ins straucheln zu bringen und uns nicht erlauben, unsere Verlangen zu erfüllen, entgegen all unseren Anstrengungen und bar jeder Logik.

Und dann werden „sie aus ihrer Arbeit aufschreien“. Wenn dies der Fall ist, wird sich uns eine dritte Kraft enthüllen: Jemand der danach strebt, aus diesem Zustand herauszukommen, muss das Licht von der Quelle verwenden, um den Hass in sich durch Liebe zu ersetzen und beginne, das zu lieben, was er zuvor gehasst hat.

Wir sind uns nicht einmal bewusst, wie sehr wir momentan den Schöpfer hassen, wie getrennt wir von Ihm bezüglich unserer Eigenschaften sind! Es ist schwer vorstellbar, dass Liebe zu Ihm überhaupt möglich ist, nachdem Er es ist, der alles Schlechte in dieser Welt geschaffen und uns in diesen niederen Zustand versetzt hat.

Wir hassen ganz speziell Ihn und niemand anderen, denn „Es gibt nichts außer Ihn“. Und genau aus diesem Grund muss jede Person die Notwendigkeit in ihrer persönlichen Entwicklung erkennen. Wir müssen beginnen, alles in die komplett andere Richtung zu lenken und beginnen zu lieben.

 

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Das große Geheimnis der Juden analysieren

Frage: Ich bin über Ihre Antwort über „die jüdische Verschwörung“ gestolpert. Sie haben bestätigt, dass es eine Art von Verschwörung gibt, aber Sie erwähnten, dass es eine positive ist: Nämlich dass jeder weiß, dass die Juden das auserwählte Volk sind und dass sie allen Nationen helfen werden, sich zu vereinen und eine „neue Ordnung“ zu errichten. Meine Frage lautet: Was sind die Mittel oder Methoden, die angewendet werden, um diese neue Ordnung zu errichten? Bitte beantworten Sie meine Frage oder ich muss annehmen, dass Sie keine Antwort haben oder sie verheimlichen.

Antwort: Ich beantworte Ihre Frage so schnell wie möglich, um sicherzustellen, Sie nicht als Student zu verlieren oder Sie durch meine Ignoranz zu enttäuschen. Die Juden haben ein großes Geheimnis, das Antworten zur Zukunft der Welt bereithält. Es betrifft alle Menschen der Welt, was der Grund dafür ist, dass alle die Juden unterbewusst hassen. Jeder hasst die Juden, weil sie auf eine gewisse Art ihre Abhängigkeit von ihnen spüren.

Jedoch wissen die Juden selbst ebenfalls nichts von ihrem Geheimnis! Die einzigen Menschen, die es kennen, sind die Kabbalisten. Sie kennen es seit Jahrhunderten, aber sie verheimlichten es, weil niemand das Verlangen hatte, dem Weg in die Zukunft zu folgen. Der Grund dafür ist, dass der Egoismus der Menschen noch nicht voll entwickelt war.

Jedoch jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir alle die Voraussetzungen erfüllen, um jedem das Geheimnis zu enthüllen. Die Zeichen dafür sind das globale Leiden, Depression, der Kollaps der alten Ordnung und die Enthüllung der globalen Abhängigkeit voneinander. Aber sogar heute gibt es noch nicht sehr viele Menschen, die sich mit diesem Geheimnis beschäftigen.

Von jetzt an ist es Ihnen überlassen. Wenn Sie danach verlangen, das Geheimnis zu enthüllen, werden Sie eine erweiterte Wahrnehmung von allem erlangen, was um Sie herum existiert und was Sie jetzt nicht wahrnehmen. Die Enthüllung geschieht auf ähnliche Weise, wie man wissenschaftliche Forschungen betreibt – was auch immer heute unbekannt ist (ein Geheimnis), verwandelt sich morgen in eine Offenbarung (Erkenntnis).

 

Kabbala Akademie

 

Wie erhält man eine höhere Intelligenz?

Frage: Ist es möglich zum Geben überzugehen, ohne Schmerzen und Leiden dabei erdulden zu müssen?

Antwort: Ja. Man kann solch einen Übergang ohne Leiden durchführen, wenn er unter dem Einfluss von der Umgebung geschieht.

Die Umgebung ist dazu in der Lage, mir ein Streben zu jeglichem, sogar einem irrealen Ziel aufzudrängen. Wenn alle Menschen um mich herum danach streben, werde ich das auch tun.

Und dann wird es gar nicht so schwierig sein, die Eigenschaft des Gebens wie eine große Belohnung zu schätzen, anstatt des heutigen egoistischen Empfangens, unter der Bedingung dass die anderen auch so denken und handeln.

Der Mensch ist einem Rechner ähnlich und die Gesellschaft kann sein altes Programm löschen und ein neues, fortgeschrittenes Programm mit neuen Daten installieren. Dementsprechend entwickle ich mich.

Es steht geschrieben, dass das Volk Mosche und Aaron wie eine Herde folgte [Ps, 77:21]. Es heißt nicht, dass sie, wie Tiere, Mosche und Aron folgten.

Ich gebrauche meinen Verstand nur dafür, um denen zu folgen, die mir den spirituellen Weg zeigen. Das ist gar nicht so einfach ihnen zu folgen, denn so wirst du nicht zu einem Roboter, sondern du wächst!

Dir werden die ganze Zeit Störungen gegeben, auf allen Stufen: bewegungslos, pflanzlich, tierisch und sprechend, die dich daran hindern dem spirituellen Weg zu folgen.

Und du musst dich von der Stufe deines hohen Egoismus verbeugen und erniedrigen, um den spirituellen Mentor folgen zu können. Deshalb wird das deine Größe sein,wenn du ihm folgst und nicht deine Kleinheit.

Deshalb musst du eine große Vernunft haben, um alle Intrigen und Komplotte des eigenen Egoismus zu entziffern, und anstatt deinen Egoismus zu befolgen, über dem eigenem Verstand hinter deinem Lehrer zu gehen.

Dir werden solche Verwirrungen und Zustände geschickt, wo du beginnst den Lehrer so gering zu schätzen in jeder Sache; manchmal hasst du ihn sogar.

Und wenn du in der Lage bist dich darüber zu erheben und aus dir selbst eine „Null“ zu machen, so wie geschrieben steht:“Staub unter den Füßen der Gerechten“, so bedeutet es das du ihnen folgst, den Rechtschaffenen auf dem spirituellen Weg.

Dann bist du groß, du bist so wie Er. Du bekommst all das, was in Seinem Kopf ist. Alles hast du vom Schöpfer erhalten, durch Ihn.

Das ist eine besondere Form der Entwicklung, wo du dich gegenüber dem Lehrer annullierst,vor Mosche und durch ihn annullierst du dich gegenüber dem Schöpfer.

Genauso wie man von der Liebe zu den Geschöpfen, zur Liebe zum Schöpfer gelangt, so haben wir hier selbst, keine andere Möglichkeit uns zu verändern. Die frühere Form wird gegen eine neue, die dem Schöpfer ähnlich ist, von oben, ersetzt.

Solche Wörter wie „sich annullieren“, „wie eine Herde dem Hirten zu folgen“ drücken keine Geringschätzung aus. Damit ist nicht gemeint, dass wir wie Tiere ohne Verstand sind.

Wenn du dich auf der Stufe der Klipot, von Assija, Jetzira, Brija und Atzilut annullierst und deinem Lehrer folgst, steigst du auf die Höhe dieser Welten hinauf. Alles hängt nur von der Größe des Widerstandes gegen die Störungen ab.

Das nennt man „mit dem Glauben über dem Wissen (Verstand) gehen“. Denn ich habe kein solches Wissen, wie mein Lehrer und ich annulliere mich im Bezug auf ihn, annulliere mein Verstand und bekomme von ihm ein neues Wissen, ein Wissen der höheren Stufe, den „Glauben“.

Der untere Teil seines spirituellen Parzufs, ACHaP, senkt sich in mich und ich nehme die Dunkelheit als Licht an, obwohl dieses mir als Dunkelheit in meinem egoistischen Willen vorkommt. Auf diese Weise kann ich auf dem spirituellen Weg weiterkommen.

Aus einem Unterricht über „Einführung zu „Panim Meirot“, 01.08.2010

Kabbala Akademie

Die Ursache aller Probleme dieser Welt


Fragen, die ich über die Ursache unserer Probleme und die Art sie zu lösen erhielt.

Frage: Ist die Ursache aller Probleme, die es auf der Welt gibt, mein Verlangen „für mich selbst zu empfangen“?

Antwort: Ja. Und das trifft auf jeden Einzelnen von uns zu.

Frage: Liegt die Lösung darin, dieses Verlangen umzuleiten, sodass es zum Wohle der Gesellschaft gebraucht wird?

Antwort: Ja. Dann wird es sich positiv auf Sie auswirken.

Frage: Muss ich das Verlangen zu Schenken entwickeln?

Antwort: Ja. Es ist tatsächlich das einzige Gebot (vom Schöpfer gegebene Anweisung).

Frage: Doch wenn ich dieses Verlangen nicht habe, wie kann ich wissen, was ich entwickeln muss?

Antwort: Vom Punkt im Herzen aus, mit der Hilfe der richtigen Umgebung.

Frage: Ich verstehe nicht: Welche Art von Verbindung habe ich mit dem Schöpfer?

Antwort: Sie sind mit Ihm durch die spirituelle „Nabelschnur“ verbunden und Sie werden das entdecken, indem Sie sich mit Freunden verbinden.

Frage: Wie können wir denen, die nicht zur Spiritualität streben, etwas Gutes tun?

Antwort: Erzählen Sie ihnen von der Ursache des Leidens in der Welt und wie man es in Freude umwandelt.

Kabbala Akademie
 

Die Schwierigkeiten in der Übergangsperiode der Menschheit

Der Mensch hat sich an den Religionen und allerlei Glauben festgehalten, weil er die Spiritualität irgendwie aufspüren wollte, wie das Kind, das sich nur dann beruhigt und einschläft, wenn es sein Lieblingsspielzeug oder seine Decke umarmt.

Solche „Stützen“ sind dem Menschen bis zum Lebensende wichtig. Heute wächst unser Ego bis zu solchen Grenzen auf, dass es schon mit dem Spielzeug nicht befriedigt werden kann . Der Mensch verliert seine letzte Stütze.

Folglich wird alles erlaubt sein, nichts wird den Menschen beunruhigen, keine Abkommen über das Gute und das Übel, keine Religion oder Moral, denn eine solche Entwicklung wird das riesige Problem für die Gesellschaft darstellen.

Hier muss man eben die Wissenschaft der Kabbala, so schnell wie möglich verbreiten, damit sie die Rolle der Religion übernimmt und der Menschheit das Ziel und die Höhere Lenkung offenbart.

Damit der Mensch erkennt, dass es über ihm eine Höhere Macht gibt! Aber anstelle des Systems der Moral, das den Menschen mittels der Strafe in der zukünftigen Welt einschüchtert – müssen wir ihm die wahrhafte Lenkung offenbaren.

Ohne diese Erkenntnis ist es unmöglich, sich in dieser dunklen Übergangsperiode zu orientieren, wenn die Menschheit sich von allen festhaltenden Rahmen befreit.

Einst war alles deutlich, es hatte eine geregelte Weise – jeder wusste, wie man sich kleidet, oder was in der Gesellschaft angebracht ist. Heute herrscht die volle Freiheit und alles ist erlaubt. Sie werden noch sehen, wie es sein wird, wenn jede Scham und Moral verloren gehen.

Früher haben uns die Religion, der Glaube, die Angst der Strafe in dieser und zukünftigen Welt, das Versprechen der Hölle und des Paradieses und vor allem die Meinung der Gesellschaft in einem Rahmen festgehalten, weil sie jedem die Verhaltensnormen diktierten: du bist der Sklave, der Bauer oder der Herr und plötzlich sind all diese Normen verschwunden.

Und es ist absichtlich gemacht worden, um dadurch die bewusste und auf dem eigenen Wunsch gebildete Unterordnung, der Höheren Lenkung, zu erreichen. Aber dieser Übergang ist sehr problematisch.

Nur wenn dieser bekannte Teil von der Menschheit, die die Verbindung mit der Höheren Lenkung – mit „der Peitsche und dem Zaum“ des Schöpfers erreichen, um den Anderen das Beispiel zu geben – dann wird es für alle leichter sein, die Methode zu übernehmen.

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Würdest du anderen dein Leben anvertrauen?

Frage: Warum können die Menschen den Instinkt der Liebe zum Nächsten nicht entwickeln, genau wie es Tiere tun, wenn sie sich unter dem Druck von schwierigen Umständen und Leiden befinden? Das scheint der allernatürlichste und evolutionäre Weg der Entwicklung zu sein.

Antwort: Sie haben recht, wenn die Menschen auf der gleichen Entwicklungsstufe wären wie Tiere, würden sie tatsächlich fähig sein, den gleichen Instinkt wie Bienen, Ameisen und menschliche Zellen zu entwickeln. Zum Beispiel ist eine einzige Zelle in einem Körper fähig wahrzunehmen, dass sie die Kraft zum Leben verlieren würde, wenn sie sich nicht mit einer anderen Zelle, dann mit einer dritten und vierten Zelle verbinden würde. Mit anderen Worten, zwei Zellen, die voneinander getrennt sind, gehen durch die Erkenntnis des Bösen und gelangen zur Erkenntnis „Wir sollten uns verbinden, um länger und besser zu leben“.

Im Prozess der Vereinigung gelangen die Zellen zu einem größeren Verständnis des Nutzens der Vereinigung und sie beginnen, sich entsprechend der „Spezialisierung“ jeder Zelle zu teilen: aus einigen Zellen entsteht das Herz, andere werden zur Lunge, wieder andere das Gehirn, doch keines der Organe kann abgetrennt existieren. Jedes Organ ist sicher, dass die anderen für es sorgen werden.

In der Vergangenheit konnte eine Zelle für sich selbst existieren, vollkommen allein. Doch als die Zellen sich verbanden, entdeckten sie, dass Spezialisierung zu einer höheren Existenzform führt. Und damit das geschehen konnte, musste jede Zelle ihrem eigenen Leben absagen und anfangen, das Leben des gesamten Organismus zu leben.

Auf diese Weise vertraut die Zelle ihr Leben den anderen Zellen an. Sie übergab ihr Leben an sie, denn durch die Spezialisierung, zum Beispiel eine Augenzelle zu werden, hörte sie auf, die anderen Funktionen auszuführen. Sie vertraute einer anderen Zelle, ihr Herz zu sein und einer anderen, ihr Gehirn zu sein, und wieder einer anderen, ihre Lunge zu sein.

Und welche Funktion haben die Lungen? Sie atmen für den gesamten Körper, aber tatsächlich brauchen sie für sich selbst praktisch keinen Sauerstoff. Sie tun es, weil der gesamte Körper den Sauerstoff für seine Existenz benötigt. Und die anderen Zellen haben absolutes Vertrauen, dass die Lungen sie mit Sauerstoff versorgen werden, denn sie alle befinden sich in einer gegenseitigen Bürgschaft!

Auf diese Weise werden aus Stammzellen Zellen verschiedener Art – Gehirn, Lunge Herz und so weiter. Und so formten sich Organe und lebende Organismen begannen sich zu entwickeln.

Biologen sind überzeugt, dass das „von alleine“ geschah. Jedoch in Wirklichkeit geschah dieser Prozess durch die Enthüllung der „Reshimot“ (Informationsgene), die von Anfang an in der Schöpfung eingepflanzt sind und in einer bestimmten Reihenfolge enthüllt werden. Ihnen zufolge müssen wir jetzt bewusst die gleiche Art der Vereinigung in der menschlichen Gesellschaft erreichen. 

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Die Gebote der Natur = Die Gesetze des Schöpfers


Baal HaSulam schreibt in seinem Artikel „Der Frieden„ den Absatz „Die Notwendigkeit vorsichtig mit den Naturgesetzen umzugehen“:

Es ist lebensnotwendig für uns, die Gebote der Natur zu studieren und zu wissen, was von uns verlangt wird, ansonsten wird sie uns gnadenlos bestrafen. Die Natur verpflichtet den Menschen, ein gesellschaftliches Leben zu führen und wir müssen die Gebote untersuchen, die wir laut der Anordnung der Natur in unserer Gesellschaft einhalten müssen. In der Tat gibt es nur zwei gesellschaftliche Konzepte, die man einhalten sollte: „Empfangen“ und „Geben“.

Dies bedeutet, dass die Natur jedes Mitglied der Gesellschaft zu Folgendem verpflichtet:

1. Seine Bedürfnisse von der Gesellschaft gedeckt zu bekommen und
2. durch seine Arbeit der Gesellschaft zum Wohlsein zu nutzen.

Und es ist verpflichtet, beide Gebote richtig einzuhalten, denn wenn es eines von ihnen bricht, wird es gnadenlos bestraft.

Wenn der Mensch gegen das Gebot des Empfangens verstößt, erfolgt die Bestrafung auf dem Fusse, was jegliche Vernachlässigung auslässt und uns dazu zwingt, es einzuhalten. Doch bei dem anderen Gebot, dem Geben zur Gesellschaft, erfolgt die Bestrafung nicht nur sofort, sondern wird auch indirekt verabfolgt. Darum wird dieses Gebot nicht richtig eingehalten.

Die Natur ist ein kompetenter Richter, der uns je nach unserer Entwicklung bestraft, denn wir können sehen, wie sich die Menschheit entwickelt, so werden auch die Schmerzen und Schwierigkeiten für unsere Existenz zu sorgen immer mehr. Und das Leiden wird immer mehr, bis die globale Krise uns zeigen wird, dass die schöpferische Vorsehung geboten hat, mit aller Macht das Gebot des Gebens an andere mit äußerster Präzision einzuhalten.

Und solange wir nur nachlässig dieses Gesetz einhalten, so wird die Natur nicht aufhören, uns zu bestrafen. Und sie wird uns natürlich besiegen und wir werden dazu gezwungen werden – wie ein einziger Mensch – die Gebote mit allen erforderlichen Mitteln einzuhalten.

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Die Kabbala gibt uns eine vollständige Vorlage zur Herstellung eines „Inkubators“ für die Menschheit


Frage: Wird die globalisierte Welt Ihrer Meinung nach zweifellos zum Kommunismus gelangen, insofern als Marx wieder in Mode ist, oder besteht die Möglichkeit, dass sie zu früheren Sozialordnungen zurückkehrt, von der Urzeit an aufwärts?

Antwort: Die Entwicklung der Gesellschaft hat uns zu der Erkenntnis geführt, dass wir miteinander verbunden sind und in der Zukunft wird sie uns zur Erkenntnis führen, dass wir wie eine einzige Familie leben müssen – nach der Regel „jeder nach seinen Fähigkeiten und für jeden nach seinen Bedürfnissen“.

Marx erkannte, dass dies nur unter der Bedingung möglich ist, dass die Menschen Arbeit als lebenswichtige Notwendigkeit sehen, als Ausdruck ihrer Empfindung der Liebe, anstatt als notwendiges Mittel der Existenz (siehe Zeitung von Baal HaSulam „HaUma (Die Nation)“). Wenn die Einstellung der Menschen sich in dieser Weise verändert und der Egoismus jedes Individuums korrigiert wird, werden unsere produktiven Kräfte blühen und wir werden die ganze Fülle der Natur durch Angleichung an ihre Gesetze enthüllen.

Marx erklärte, dass zuerst eine negative Kraft den vorherigen Zustand zerstört und dann eine positive Kraft einen besseren Zustand bis zu dem Grad erschafft, wo die positive Kraft vollständig enthüllt wird. Jedoch die Entwicklung unter dem Einfluss der negativen Kraft dauert lange und ist voller Leiden. Wenn jedoch ein Mensch den Weg der Entwicklung kennt, kann er der Kontrolle der negativen Kraft entkommen und seine Entwicklung in die eigenen Hände nehmen. Der Nutzen davon ist, dass die Zeit und das Leiden verkürzt werden.

Um diesen Weg zu gehen, anstatt den Weg des Leidens, benötigen wir einen künstlichen Mechanismus, der uns hilft, uns zu entwickeln und der kontrolliert werden kann, wie zum Beispiel ein Inkubator, der zum schnellen und zuverlässigen Ausbrüten von Küken gebraucht wird. Doch zuerst müssen wir die Natur studieren, um diesen künstlichen Mechanismus nach ihren Prinzipien zu konstruieren.

Die Kabbala gibt uns die vollständige Vorlage, einen solchen „Inkubator“ für die ganze Menschheit herzustellen. Dieser „Inkubator“ ist eine auf richtige Weise strukturierte und organisierte Umgebung oder Gesellschaft. Er ist eine Umgebung, die jeden Menschen darin beeinflusst, indem er ihn auf das Ziel ausrichtet und ihn und die ganze Gesellschaft zwingt, sich zu verändern und die notwendige Form anzunehmen. Siehe Baal HaSulam – Artikel „Die Freiheit“.

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Wie ist das Licht der Korrektur einzufangen?

Frage: Was ist das Licht der Korrektur, wo befindet es sich, wie zieht man es heran?

Antwort: Wir befinden uns in der vollkommenen Realität, die vom Schöpfer geschaffen ist, welche sich uns aber anders darstellt.

In der wahrhaften Realität gibt es alles, was wir wollen: die Unendlichkeit, das Licht, die Vollkommenheit, die Ewigkeit, den Schöpfer. Und hier, in dieser Welt sehen wir eine ganz andere Realität – die Dunkelheit, das Böse, die Selbstsucht.

Eine Treppe mit 125 Stufen trennt eine Realität von der anderen ab, sie hilft mir meine Natur zu verändern.

Der Unterschied besteht eben darin, dass wir hier nur diese Welt empfinden und uns in der Finsternis, in den Leiden und in der Selbstsucht aufhalten – und für die wahrhafte Realität muss ich die Absicht „des Gebens“, die Liebe erreichen.

Solange ich mich in der Natur dieser Welt befinde, habe ich keine Chance, die Spiritualität zu erreichen, weil sie eine völlig andere Dimension darstellt, in die ich nicht eintreten kann. Es gibt jedoch eine „wunderbare Kraft“ (Sgula), die mir helfen kann.

In der Geisteswelt sind alle verbunden – und im Gegensatz dazu sind in unserer Welt alle voneinander getrennt. Dort herrscht die Liebe – hier der Hass. Dort ist das Geben – hier die Selbstsucht, das Licht – die Dunkelheit, das Gute – das Böse. Das heißt alles ist einander entgegengesetzt, wie es geschrieben steht: „Ich sah die Kehrseite der Welt!“

Und wir wären somit ganz hoffnungslos, wenn da nicht ein Detail da sein würde, das zum Glück nicht entgegengesetzt ist! Es ist das Ende des Rettungsseils, womit ich mich in die Spiritualität bringen kann.

Jedem von uns ist in dieser Welt der geistige Funke gegeben, „der Punkt im Herzen“, er steht symbolisch für das Ende des Seils, das zu uns aus der Geisteswelt heruntersteigt. Er ist jedem von uns aus dem vollkommenen Zustand gegeben, wo ich mich in der Harmonie und dem absoluten Komfort befinde.

Aber es ist nur ein Punkt, und ich weiß nicht, was ich damit machen muss, ich fühle nur die schwache Zugehörigkeit zum Höheren. Und außerdem ist mir das Buch gegeben, das „Sohar“ heißt.

Das materielle Buch befindet sich in dieser Welt, aber im spirituellen Raum gibt es „das Buch“, das das Öffnen, das Licht bedeutet. Und der Titel, „Sohar“ bedeutet den höheren Glanz.

Somit befindest du dich in der irdischen Welt, zusammen mit dem Buch, das in irgendeiner chinesischen Druckerei gedruckt ist, aber du willst in die höhere Welt hinauf, zur Wurzel zurückkehren! Dieser Punkt zieht dich nach vorne!

Und jetzt sollst du dich bemühen, mit anderen vereinigt zu werden, um zusammen das Buch „Sohar“ zu lesen, das Licht anzustreben, damit es dich beeinflusst.

Das ist alles! Alles andere hängt nicht von dir ab, weil es die gegebenen Eigenschaften sind: das Böse, und der Hass. Du kannst mit ihnen selbst nichts machen. Bezüglich der Höheren Welt hast du nur zwei Mittel: die Gruppe und das Buch.

Und wenn du sie verwendest, dann ziehst du das riesige Licht an dich heran, das auf dich einwirkt. Es heißt „Sohar“ (der Glanz) oder das umgebende Licht, das zur Quelle zurückführt. Es ist das, was dich verändert. Das Licht arbeitet an dir und bringt dich zu deiner Wurzel zurück.

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Wir befinden uns in der Schlussrunde unserer Entwicklung

Frage: Wie kommt es, dass, wenn der Punkt im Herzen im Menschen erwacht, dieser noch einen schwierigen und langen Pfad vor sich hat, bevor er die Spiritualität erreicht?

Antwort: Warum halten Sie den Pfad für schwierig? Ich sehe mir die Welt an und sehe so viele Menschen, wie sie um Geld, Macht, Ruhm und Wissen kämpfen, damit sie irgendwann einmal ein kleines bisschen Genuss erfahren. Jahre werden mit unnützen Sorgen und falschen Werten verschwendet.

Wenn man sich mit spiritueller Entwicklung befasst, nicht so schnell vorwärts kommt wie man möchte, man aber trotzdem das Ziel erreichen will, dann macht man Fortschritte. Ist das nicht besser, als so zu leben wie die gesamte Welt?

Heutzutage gibt es immer mehr Menschen, die zur Spiritualität aufwachen. Es fällt schwer, die Anzahl der Studenten, die vor einigen Jahren anfingen, Kabbala zu studieren, mit der heutigen zu vergleichen.

Als Rabash mir erzählte, dass das allgemeine Erwachen 1995 stattfinden würde, hatte ich Schwierigkeiten, ihm zu glauben. Wer hätte gedacht, dass sich die Welt so schnell ändern würde? Auf ein Mal sehen wir, dass die Menschen sich leer fühlen und eine globale Krise erleben, zusammen mit Naturkatastrophen, Krisen in der Ausbildung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Es ist unwichtig, dass die Medien uns belügen und versuchen, die Krise zu vertuschen, indem sie uns versichern, dass alles in Ordnung sei. Ich spreche davon, was uns die Natur vorhält.

Außerdem ist es verständlich, dass die Menschen versuchen, die Lage aufzupolieren. Jeder versucht automatisch seine Leiden und seinen Schmerz zu lindern. Darum schließen sie ihre Augen und sagen sich, dass alles in Ordnung ist und es keine Krise gibt.

In der Zwischenzeit zerfällt alles und die Leute werden weiterhin entlassen. Doch der Mensch ist eben so gemacht, dass er nicht die Wahrheit sehen will.

Tatsache ist, dass der Schöpfer (die Natur) uns enthüllt, dass wir bereits in einem sehr fortgeschrittenen Zustand sind. Und es geschieht bereits 20 Jahre nach dem allgemeinen Erwachen. Doch wie ein kleines Kind will man heute alles jetzt bekommen. Man versteht einfach nicht, mit welchem riesigen, in der Tat unendlichen Verlangen wir es heute zu tun haben und wie schnell es sich verändert.

Die Entwicklung unseres Verlangens hat sich Jahrtausende schrittweise hingezogen, doch heute ändert es sich täglich. Wir brauchen nur ein bisschen Geduld.

(Aus dem täglichen Kabbala Unterricht)

 

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