Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Finde einen Partner unter denen, die dir ähnlich sind

Fragen, die ich über Männer und Frauen erhielt:

Frage: Wieso wünscht sich eine Frau, „die einzig Wahre“ zu sein und vom Schöpfer, nur sie alleine zu erreichen? Hat das eine spirituelle Wurzel? Ein Mann zeigt ebenso, dass er der einzige sein möchte: der Beste zu sein, der Stärkste, zu zeigen, dass er alles schaffen kann und so weiter.

Meine Antwort: Eine Frau will mit der Quelle verbunden sein, wobei ein Mann selbst zur Quelle werden möchte.

Frage: Die Hälfte der Zeit kann ich nur daran denken, Sex mit einer schönen Frau zu haben, die Kabbala studiert. Ist das normal?

Meine Antwort: Das wird Sie darin bestärken, Sich für Kabbala zu interessieren, damit sie Sie mögen wird. Aber dann werden Sie so viele neue und attraktive Dinge in der Kabbala entdecken, dass sich Ihre Aufmerksamkeit stattdessen darauf richten wird. Unterdessen bleibt die schöne Frau, aber eben als jemand, der sie begleitet und nicht als Hauptgrund für Ihr Studium.

Frage: Was wäre die beste Lösung für mich: einen Mann zu heiraten, der nicht nach Spiritualität verlangt oder alleine bleiben, bis der Schöpfer möchte, dass ich einen Partner im Leben finde?

Meine Antwort: Versuchen Sie, einen Partner unter denen zu finden, die Ihnen ähnlich sind.

Verwandtes Material:
Blog-post: Mann, Frau und die Göttlichkeit zwischen ihnen
Blog-post: Frau=Verlangen
Artikel: Wie baut man eine spirituelle Beziehung bzw. eine Partnerschaft auf
Auszug aus einem Gespräch: Sex ist die Grundlage für all userer Gedanken

Ein Freund ist jemand, der dieselben Qualitäten, Handlungen und Ziele hat wie du


Zwei Fragen, die ich über Menschen erhielt, die mit dem Studium der Kabbala aufgehört haben:

Frage: Wie soll ich einen Freund respektieren, der die Gruppe verlassen hat und mit dem Studium der Kabbala aufgehört hat?

Meine Antwort: Das hebräische Wort für „Freund“ lautet Chaver, was vom Wort Chibur, Verbindung, abgeleitet wird. Eine Verbindung wird nur durch die Übereinstimmung von Form, Qualitäten, Handlungen und Zielen hergestellt. Diese Person gleicht gewöhnlich den anderen Freunden, doch wenn sie die Gruppe verlässt, hört sie auf, so zu sein wie wir, und unterscheidet sich von uns. Konsequenterweise ist sie nicht länger ein Freund, denn es besteht keine Verbindung mehr. Und folglich verschwindet sie aus meiner Erinnerung!

Sogar wenn ich eine starke Verbindung mit ihr habe, ist es dennoch so. Es gibt keine Zeit in der Spiritualität. Alles ist bedingt durch die Stufe eines Jeden oder anders gesagt, durch die spirituelle Entfernung zwischen zwei Objekten – dem Grad ihrer Ähnlichkeit.

Frage: Kürzlich hatten wir einige Fälle von Freunden, die mit dem Studium der Kabbala aufgehört haben. Wie sollten wir uns diesen Menschen gegenüber verhalten? Ich möchte weiter mit ihnen in Kontakt bleiben, aber können sie das auch mit mir? Gibt es Ereignisse, bei denen sie nicht anwesend sein sollten?

Meine Antwort: Sie sollten sich so arrangieren, dass alle Gegangenen die Möglichkeit haben, mit der Gruppe in Kontakt zu bleiben und zu ihr zurückkehren zu können. Die einzige Ausnahme bilden jene, die Schaden verursachen.

Manchmal wächst eine Person, ermüdet auf dem Weg und hört auf, an der gemeinsamen Bewegung der Gruppe teilzunehmen. Später aber erwacht diese Person wieder und erlangt ein neues Verlangen, den Sinn des Lebens zu verwirklichen. Sie vereinigt sich wieder mit der Gruppe. Unsere Bedeutung wird größer und folglich sollten wir keine starren Bedingungen für jeden einzelnen aufstellen. Die Menschen, die „hin und her pendeln“, beschäftigen sich mit allem anderen, bloß nicht damit, Entscheidungen zu treffen. Für weitere Details kontaktieren sie bitte die für die Verbreitung zuständigen Koordinatoren der deutschen Abteilung unter [email protected].

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Weg ist für alle offen
Blog-post: Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität

Was erwartet die Menschheit: Aussterben oder Aufschwung?

News Report: Wenn sich die Umstände des menschlichen Lebens und der Zivilisation nicht ändern, steht deren rasche genetische Auslöschung bevor. Jede nachfolgende Generation ist kränklicher als die vorhergehende. Letztendlich wird eine kranke Generation eine gänzlich nicht überlebensfähige Generation zeugen. Menschen in den Entwicklungsländern werden ein wenig länger durchhalten. Die Finanzkrise wird zu einer Krise des öffentlich verfügbaren Gesundheitswesens führen. Die Qualität des Lebens wird drastisch abnehmen und in ein oder zwei Jahrzehnten wird die Weltbevölkerung auf eine Milliarde schrumpfen.

Mein Kommentar: Es gibt viele tragische Vorhersagen über das nahe völlige Auslöschen der Menschheit aufgrund unterschiedlicher Faktoren. Die Wissenschaft der Kabbala schließt diese Möglichkeiten nicht aus, einschließlich Weltkriege. Gleichzeitig bietet sie jedoch eine allgemeine Lösung für alle möglichen Krisen und ihre Konsequenzen.

Denn der Grund für alle Probleme liegt im Gegensatz des menschlichen Egoismus zum Altruismus der Natur und die Korrektur des menschlichen Egoismus wird die Menschen der Natur angleichen und folglich die positiven Kräfte der Natur heranziehen. Als Ergebnis werden sich alle Umstände vom Negativen ins Positive verwandeln und die Menschheit wird sich bis zur inneren Enthüllung der Eigenschaft der Ewigkeit und Perfektion entwickeln.

Verwandtes Material:
Kabbala Heute: Das Allheilmittel

Die Finanzkrise ist zu unserem Besten


Die Globalisierung ist die Enthüllung des Gesetzes der Verbindung unter den Menschen. Anstatt nützlich zu sein, verursacht es in unserer Gesellschaft jedoch Probleme, weil jeder Mensch das „globale System der Verbindung zwischen den Menschen zu einem Organismus“ zu seinem eigenen Vorteil nutzen möchte, anstatt es auf die Weise zu nutzen, für die es geschaffen wurde: für jeden zur gemeinsamen Nutzung zu unser aller Wohl.

Wir sind heute wie Organe in einem einzigen Körper miteinander verbunden und das Leben des Kollektivs hängt von jedem einzelnen ab. Unter diesen Umständen ist es sinnlos, auf egoistische Weise rechtschaffen zu sein – eine globale Regierung zu schaffen, eine Welt-Bank oder gemeinsame Behörden. Dies wird uns nicht helfen damit aufzuhören, entgegengesetzt der Natur und ihrem Gesetz der weltweiten gegenseitigen Verbindung zu sein. Stattdessen müssen wir unsere Beziehungen von kommerziellen zu integralen Beziehungen umwandeln, die sich auf gegenseitige Rücksichtnahme gründen. Selbst die ehrlichsten Beziehungen von „was mein ist, ist mein und was dein ist, ist dein“ und die Politik der Gewaltlosigkeit werden weiterhin Krisen hervorrufen, bis wir erkennen, was zu tun ist.

Die Kabbala schlägt vor, dass wir beginnen, die Menschheit als einen einzigen Organismus zu betrachten und zu lernen, wie wir uns in unserem neuen Stadium richtig verhalten. Auch wenn wir anfangs überhaupt nichts an unseren Beziehungen verändern, können wir schon aufhören, der Natur entgegengesetzt zu sein, indem wir einfach die Kommunikations- und Verteilungsregeln innerhalb eines einzelnen Organismus studieren – und dann werden wir sofort eine Verminderung des Leidens spüren.

Die praktischste Lösung der Krise ist es, ihre wahre Ursache zu studieren. Oder in anderen Worten, in einer integralen Gesellschaft leben zu lernen, in der das Wohl eines jeden von jedem anderen abhängt. Darüberhinaus müssen wir unsere Kinder dieses Naturgesetz lehren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Gedanken zur Krise
Blog-post: Die Gesetze der Zukünftigen Gesellschaft

Frag den Kabbalisten – jetzt als Livesendung im Fernsehen

Hat Geld eine spirituelle Bedeutung?
Warum schmerzt Liebe uns am Ende? Sollen wir für unsere Kinder „Freunde“ sein? Wie gehst du mit Ärger um? Müssen wir schlechte Menschen lieben? Wie wird die Welt in 10.000 Jahren sein? Hat die Seele ein Gedächtnis? Warum ging mein Geschäft bankrott? Was empfindet die Seele, wenn sie sich nicht in einem Körper befindet? Wie können wir ein Kind lehren, „ein menschliches Wesen“ zu sein?

Jeden Donnerstag um 19.30 Israel Zeit, sendet unser Fernsehkanal eine Live-Übertragung der Show „Frag den Kabbalisten“.


Es geht um weit mehr als nur um Fragen und Antworten, denn Menschen stellen nicht nur aus bloßer Neugier heraus Fragen, sondern weil sie mehr über die Dinge wissen möchten, die für sie einen hohen Stellenwert haben , um die Dinge, die ihnen am wichtigsten sind, zu verstehen. Jede Frage enthält in ihrem Innern einen kleinen Teil der Welt und wenn ich sie beantworte, muss ich diesem Teil seinen Platz im Kontext unseres gesamten Lebens zeigen. Indem Sie Ihre eigenen Beispiele nutzen, beginnen Sie auf diese Weise schrittweise das gesamte Bild zu sehen – das eine große Ganze.

Ich lade jeden ein, unter 1-700-509-209 oder auf http://www.kab.tv/ger Fragen zu stellen.

Jeder sucht nach einer Lösung für die Finanzkrise


News Report (von dp.ru): Der bekannte russische Reporter M. Leontiev glaubt, die einzige Lösung für die Krise sei ein globaler Krieg.

Mein Kommentar: Dies ist keine Lösung, sondern ein Weg, einen weiteren Lebenszyklus zu durchleben, der sehr viel schlechter als dieser sein wird! Herr Leontiev sollte sich vorstellen, dass er zum Beispiel morgen in einer hungernden Familie in Afrika geboren wird…

News Report (übersetzt von utro.ru): Der Präsident der russischen Föderation, Medvedev, erklärte, Politiker müssten lernen, einander zuzuhören und Entscheidungen zu treffen. Dies sei der Weg, die jetzige Finanzkrise zu mindern.

Mein Kommentar: Herr Medvedev hat recht, wenn er damit meint, dass das einzige wahre altruistische gegenseitige Verstehen unser Schicksal mildern wird.

News Report (von The Telegraph und FOX News): Die Nummer zwei der al-Qaida, Ayman al-Zawahiri, sagte: „Diese Krise ist eine … der Folgen von Amerikas ökonomischem Ausbluten nach dem Schlag vom 11. September … Die Bürde zu tragen liegt bei den Steuerzahlern, deren Geld verwendet wurde, um die führenden Kapitalisten zu retten und dieses betrügerische auf Interessen basierende System vor dem Kollaps zu schützen.“

Al-Zawahiri rief die Amerikaner auf, zum Islam zu konvertieren: „An das amerikanische Volk und die westlichen Völker im Allgemeinen … Gott sandte seinen Propheten Muhammad mit der rechten Leitung und der wahren Religion …“

Mein Kommentar: Man könnte meinen, dass Ayman al-Zawahiri selbst ein exzellentes Beispiel eines rechtschaffenen Lebens setzt – ein nachahmenswertes Beispiel … Dennoch bin ich überzeugt, dass dieser Appell aufrichtig ist!

Gezielte praktische Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise


Eine Frage, die ich erhielt: Welche gezielten praktischen Maßnahmen würden Sie der Regierung raten zu ergreifen, um die Krise zu bekämpfen?

Meine Antwort: Die Kabbala besagt, dass die Ganzheitlichkeit der Welt erfordert, dass jede Person das bekommt, was sie zum Leben braucht und den Rest zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes weggibt. Dies darf nicht erzwungen werden, wie im Sowjet-Regime, sondern sollte aus dem Verständnis der Menschen heraus geschehen, dass es notwendig ist, die Naturgesetze anzuwenden, die besagen: „Alle Menschen sind eine einzige Familie.“ Jeder Mensch wird dafür mit der Wahrnehmung von ewiger und vollkommener Existenz (außerhalb unseres Egoismus) belohnt, genau wie die gesamte Natur.

Die notwendigen Maßnahmen: Zusätzlich zur Errichtung einer Bildungsorganisation muss jedem Menschen gegeben werden, welchen Geldbetrag auch immer er braucht, um ein normales Leben zu führen. Keinem sollte erlaubt werden, mehr als diesen Betrag auf seinem Bankkonto zu haben. Alles andere sollte auf das „gemeinsame Konto“ gehen.

Das Ergebnis: Es macht keinen Unterschied, wie viel Kapital oder Mittel es dafür gibt. Das Wichtige ist die Maßnahme selbst, denn sie ist ganzheitlich, global und in Harmonie mit der Natur (dem Schöpfer). Daher wird das eine positive Reaktion der Natur auf die Gesellschaft hervorrufen.

Kommentar:
1.Diese Maßnahmen müssen zusammen mit dem Verbreiten von kraftvollem, bildendem und aufklärendem Material in allen Massenmedien verbreitet werden (siehe mein „Vortrag in Arosa“). Bnei Baruch hat dieses Material schon!

2.Wenn die Menschheit nicht wie oben beschrieben handeln will, mit Verständnis, gerne und freiwillig – durch das Studium der Kabbala – dann wird die Natur uns dazu zwingen, das gleiche zu tun, jedoch auf einem langen und bitteren Weg des Leidens. Die Situation wird wie die eines widerspenstigen Kindes sein, das nicht tun will, was seine Eltern ihm sagen und das nur durch Bestrafung dazu gebracht werden kann, zuzuhören und zu tun, was sie sagen. Erst später wird es erkennen, dass die Eltern recht hatten und gut zu ihm waren.

Verwandtes Material:
Mitschrift des Vortrages in Arosa und Düsseldorf

Eines Tages – Ein Lied über die Finanzkrise


Die Zeitung „Yedioth Ahronoth“ (Letzte Nachrichten) publizierte einen Artikel über den neuesten Song von Arcadi Duchin:

Der Buoth Appendix, 08.12.08, von dem Reporter Raz Shechnik: „Der Buoth Appendix ist stolz, ihnen zu präsentieren: niemand anderen als Arcadi Duchin, den ersten Künstler, der den weisen Schritt machte und die Finanzkrise ins Aufnahmestudio brachte. Vor Kurzem schrieb Duchin ein Lied über die Finanzkrise. Der Text wurde von Amit Shalev geschrieben und die Musik – von Duchin selbst.

Es stellte sich heraus, dass Duchin von der Finanzkrise nicht überrascht wurde. Er hatte eine Voraussage beachtet, die von dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman gemacht wurde, die in Erfüllung ging.

„Dieses Lied drückt die gegenwärtige Situation aus“, erklärte Duchin, „doch es wurde vor einem Jahr geschrieben und basiert auf Gesprächen mit Michael Laitman, mit dem ich Kabbala studiere. Er ist kein Mystiker. Er beschäftigt sich nicht mit Kartenlesen oder Voodoo. Er sah die Krise jedoch von dem Blickwinkel aus, aus dem diese alte Wissenschaft die Menschheit betrachtet. Es stellt sich heraus, dass er recht hatte. Damals sprach er zu uns über die heutige finanzielle Situation.“

Worum also geht es in diesem Lied?

„Wie ich es verstehe, erklärt dieses Lied, dass das ganze Geldproblem von der egoistischen Natur des Menschen kommt. Mit anderen Worten – die meisten Menschen in der Welt leiden und nur ein paar wenige genießen das Leben. Dieses Konzept ist weniger kommunistisch als spirituell.
Die Kabbala erklärt, dass niemand wirklich glücklich sein wird, bis jeder glücklich ist.“

Hilfe macht die Welt zu einem besseren Platz


Zwei Fragen, die ich von Studenten rund um die Welt erhielt:

Frage: Hier in Afrika wollen Menschen nicht wirklich wissen, was über unserer Welt liegt, aber schon seit ich jung war, war ich immer fasziniert von der Welt und ich wollte immer die ganze Wahrheit herausfinden. In letzter Zeit habe ich darüber nachgedacht, wie ich Menschen helfen kann, ihre Wege zu ändern und ihrem Leben Sinn zu geben. Ich begann, anderen über Güte und die Verschmelzung mit dem Allmächtigen zu erzählen und ich fand viel Genuss in dem, was ich für andere tat. Für gewöhnlich wartete ich auf eine Belohnung für meine Handlungen, aber das möchte ich jetzt nicht mehr. Mein größter Wunsch ist, dass wir uns alle stärker an Gott angleichen. Ich entdecke mich selbst betend und Gott sagend, dass ich anstatt mit Abraham im Himmel zu sein, lieber hier auf Erden sein möchte, bis der letzte von uns mit uns ist.
Warum fühle ich mich für die Welt verantwortlich? Warum hängt mein Glück vom Wohlergehen der anderen ab? Ist das ein Zeichen des Schöpfers oder ist es nur Wunschdenken? Bitte erzählen Sie etwas über diesen Gemütszustand. Danke im Voraus für Ihre Hilfe. Alhain Kadima

Meine Antwort: Sie haben lediglich ein neues Verlangen in sich enthüllt: einen Verlangen nach Schenkung, nach dem Schöpfer – ein Verlangen, das andere nicht haben. Sie sollten ihn realisieren, dann werden Sie der Welt und sich selbst ein großes Geschenk machen!

Frage: Ich bin ein neuer Student und ich möchte Ihnen folgende Frage stellen. Kann man sagen, dass wir nur zur Erkenntnis und zur wahren Vision der Wirklichkeit (Chochma) gelangen, so wie wir zu einem bestimmten Maße in der Lage sind, diese Wahrheit anderen zu übermitteln (Bina)? Heißt das, daß wir die Struktur des Gesetzes der Liebe nur erkennen, so wie wir sie in allen Aspekten des Lebens wahrnehmen? Ich danke Ihnen. Tiago

Meine Antwort: Ja, durch Schenkung an andere erbauen wir ein kollektives Verlangen, in welchem wir dann die eine und einzige Kraft in der Welt erkennen – den Schöpfer.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Machsom ist überall der gleiche – sogar in Japan

Alle Hindernisse sind überwindbar


Auszüge aus der Morgenlektion: Ein Mensch muss vom tiefsten Niveau – „unsere Welt“ – in der alles verhüllt ist, zum höchsten Niveau aufsteigen, zur „Welt der Unendlichkeit“, in der alles enthüllt ist. Die Niveaus des Aufstiegs werden „die Welten“ genannt und sie spiegeln die Stufe unserer korrigierten Verlangen wieder.

Es gibt keine Erfüllung ohne das vorausgehende Gefühl der Leere. Wenn jeder von uns seine individuellen Verlangen (Leere) korrigiert, geben wir der Höheren Kraft eine Form und enthüllen sie entsprechend unserer Korrektur. Daher bitten wir diese Kraft eher um Korrektur als um Enthüllung.

Die Erfüllung der Verlangen wird nicht durch Empfangen erreicht sondern durch Geben. Anders ist es unmöglich, Erfüllung zu erreichen. Um genau zu sein ist es schon möglich, doch die Erfüllung wird auf unsere Welt und unser Leben begrenzt sein. Mehr als das wird nicht erreichbar sein. Wir sollen fähig werden, eine andere Methode der Erfüllung kennen zu lernen – das Geben.

Dann wird ein Mensch durch die Nächstenliebe, durch das Geben erfüllt, mehr als durch alles, was von außen auf uns trifft. Leiden ist das Gefühl unkorrigierter Verlangen. Wir nehmen sie als Leid wahr, weil sie gegensätzlich zum Schöpfer sind.

In der Kabbala studieren wir zukünftige Zustände und dies hilft uns bei der Entwicklung. Die Entwicklung der Seele ist analog zur Entwicklung eines Kindes: indem wir uns wünschen, wie die Erwachsenen zu sein, ziehen wir die Kraft der Korrektur an.

Man muss Probleme und Leiden als Chance zum Fortschritt sehen. Alles geschieht nur, um die eigene Entwicklung voranzutreiben. Wenn sich aber jemand korrekt vorbereitet, fühlt er anstelle des Leids und des Schmerzes das Ziel und kann sich ihm nähern. In diesem Fall spürt man den Weg und nicht mehr das Leid.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die einzigartige Kraft der Kabbala
Shamati 4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annulieren
Baal Ha Sulam, Brief 1 (1929), S.25
Leben aus der Kabbala, Kapitel: Offenbarung und Verhüllung