Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Leben'

Während die Krise zunimmt, wird die Botschaft der Kabbala klarer


Eine Frage, die ich erhielt: Viele Menschen haben heutzutage das Gefühl von Trostlosigkeit, das in keiner Beziehung zu ihrem Mangel an materiellen Besitztümern steht. Was spürt ein Mensch in einem solchen Zustand? Welche Fragen stellt er sich selbst über das Leben?

Meine Antwort: Jeder Mensch möchte sich sicher fühlen, gesund sein und ein normales Leben führen. Diese Notwendigkeit, zusammen mit seinen verschiedenartigen inneren und äußeren Ängsten und Sorgen, wird von jedem verstanden. Weil unser Egoismus es vorzieht, diesen Problemen auszuweichen, versuchen die Menschen, sich selbst zu beruhigen. Deshalb wollen die Leute entweder nicht über die Krise sprechen, wie wir jetzt sehen können, oder sie verkünden, dass wir sie schon hinter uns haben.

Ein Mensch, der sich in Trostlosigkeit befindet, fragt sich selbst, ob das Morgen schlimmer sein wird, als das Heute. Heute überlebt er irgendwie, aber was ist mit morgen? Er hat Angst, das was ihm gehört, zu verlieren; er lebt in Angst vor bevorstehenden Verlusten.

Derjenige, der Arbeit hat, hat Angst seinen Job zu verlieren. Derjenige, der schon seine Arbeit verloren hat, ist vom Sozialsystem des Landes abhängig. Wenn die Regierung morgen bankrott geht, wird es kein Sozialsystem mehr geben, weil das System keinen unbegrenzten Geldbestand besitzt. Woher wird das Geld kommen, um alle zu versorgen?

Ein paar Tausend mehr werden entlassen, der Prozess wird ein paar Monate mehr hinausgezögert und das war’s. Das Geld wird zu Ende gehen! Was werden wir tun? Wie werden wir uns ernähren, wie werden wir Dinge bezahlen? Niemand weiß, was geschehen wird.

Alle diese Fragen sind für die Gesellschaft von großem Interesse, doch die Regierungen und die Medien sprechen das nicht an. Noch ein paar Monate werden vergehen und es wird unmöglich werden, die Situation zu verbergen. Alles wird ans Tageslicht kommen. An verschiedenen Orten entsteht schon Unruhe. Wohin wird das alles führen? Zu etwas Unvorstellbarem.

Darum braucht die Welt die Wissenschaft der Kabbala. Vor dem Hintergrund all dieser Probleme müssen die Menschen wissen, dass es eine Lösung gibt. Die einzige Lösung kann in der Wissenschaft der Kabbala gefunden werden. Vorerst genügt es, wenn sie davon in einer vagen, verhüllten Form hören. Wenn jedoch die Schläge kommen, wird diese Information unvermittelt klar.

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Blog-post: Die Krise könnte bald ganze Nationen bankrott gehen lassen
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Leben aus der Kabbala, Kapitel 4: Die persönlichen Interessen ausschalten; Lasse die Kabbala dein Führer sein

Geben kann uns mehr erfüllen als alles andere

Eine Frage, die ich erhielt: Ich kann mir nicht vorstellen, was mit der Gesellschaft in der Zeit ihres Überganges vom Willen zu empfangen zum Willen zu geben geschehen wird. Die Menschen werden nicht mehr durch Geld oder Macht erfüllt sein, doch sie wissen auch noch nicht, was Geben ist. Was wird die Menschen dazu bringen oder motivieren, Handlungen des Gebens auszuführen? Wie werden die Menschen fähig sein, dies zu wollen, ohne daraus irgendeinen Genuss zu erhalten?

Meine Antwort: Die Menschen werden sich erfüllt fühlen, weil die Gesellschaft sie zum Geben ermuntern wird. Sie wird den Menschen für sein Geben respektieren und belohnen, und dies wird ihn erfüllen. Das Ziel unserer Entwicklung ist, eine persönliche Verbindung unter uns zu erreichen, wo allein das Gefühl dieser Verbindung uns die Kraft des Gebens und der Liebe geben wird.

Letztendlich ist das, was der Mensch will, nicht nur Geld auf der Bank, Erfolg oder Macht, sondern innere Zufriedenheit oder eine gewisse Haltung seitens der Gesellschaft ihm gegenüber. Alle Genüsse, die jenseits unserer physischen Bedürfnisse sind, werden als immaterielle, wirkliche Erfüllung wahrgenommen.

Zusätzlich gibt es noch etwas, was wir für kostbarer als die Befriedigung durch Geld empfinden, und das ist die Befriedigung, die wir durch Respekt und Anerkennung seitens der Gesellschaft uns gegenüber empfinden.

Genau das wollen auch die Reichen und Mächtigen, doch können sie es nicht bekommen, denn wenn sie Respekt und Anerkennung erhalten, sind diese nicht echt, sondern durch Bestechung erworben.

Das Schlimmste für einen Menschen ist, Kritik, Erniedrigung und Verachtung seitens der Gesellschaft oder seinen eigenen Kindern zu erhalten. Dies ist schlimmer als der Tod. Das Gegenteil davon sind Respekt, Anerkennung und Wertschätzung; diese geben uns die größte Erfüllung im Leben.

Unsere Aufgabe ist es, eine öffentliche Meinung zu fördern, die jeden Menschen dazu anregt, sich zu ändern und sich vom Empfangen zum Geben hinzubewegen. Jederman wird dann die Belohnung empfinden, die aus der Gelegenheit entsteht, der Gesellschaft zu geben.

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Entlang dem irdischen Weg aufsteigen

Die Welt muss das Gleichgewicht erreichen und nur dann wird sie zur Ruhe kommen. Während unserer langen Geschichte wurden wir gezwungen, uns aufgrund unseres wachsenden Egoismus zu entwickeln, dessen Wachstum unsere Unzufriedenheit bis zum Ausmaß des Leidens hervorgebracht hat.

Indem wir aber in das letzte Stadium dieser Entwicklung eintreten, müssen wir zum Bewusstsein gelangen, dass wir miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Unsere weitere Existenz hängt von unserer gegenseitigen, nutzbringenden Koexistenz ab, andernfalls werden unsere Leben gleich einer Existenz in einer hasserfüllten Familie sein. Und trotzdem werden wir am Ende den Zustand guter Beziehungen miteinander erreichen müssen.

Kabbala ist speziell dazu gedacht, uns zu zeigen, wie wir unsere gegenseitigen Beziehungen von egoistisch auf altruistisch abändern. Nicht durch Gewalt mit Schlägen und Leiden, sondern freiwillig, gerne, schnell und einfach.

Demzufolge gibt es einen Weg des Leidens (egoistisch) und einen guten Weg (altruistisch). Allerdings ist es wahrscheinlich, dass wir in unseren Leben entlang beider Wege aufsteigen werden, welcher der mittlere Weg ist, der sogenannte „irdische Weg.“

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Ein Gespräch mit Don Miguel Ruiz


Vor kurzem hatte ich in New York ein Gespräch mit Don Miguel Ruiz.

Er ist ein mexikanischer Schriftsteller, Schamane und Lehrer, der Chirurg war, bis ein Nahtod-Erlebnis ihn dazu trieb, in den Ahnentraditionen der Tolteken nach Antworten zu suchen. Seine Mutter war im Stamm der Tolteken eine Curandera (Heilerin) und sein Großvater ein Nagual (Schamane), der nach seinem Tod weiterhin Ruiz in seinen Träumen lehrte.

Sein bedeutendstes und einflussreichstes Werk, The Four Agreements (Die vier Versprechen), wurde 1997 veröffentlicht und hat sich ungefähr 4 Millionen Mal verkauft. Es wurde in der Oprah Television Show vorgestellt und setzt sich für die persönliche Freiheit von den Abmachungen und Glaubensüberzeugungen ein, die wir mit uns selbst und anderen gemacht haben, die jedoch Einschränkungen und Unzufriedenheit in unserem Leben verursachen. Schlussendlich geht es darin um das Finden der eigenen Integrität, Selbstliebe und den Frieden innerhalb dieser Realität.

Zusammen mit einem begleitenden Arbeitsbuch zu The Four Agreements, schrieb Ruiz noch etliche andere Bücher, wie The Voice of Knowledge, Prayers und The Mastery of Love.

Er hält oft Vorträge und leitet Tagungen in den Vereinigten Staaten, da viele seiner Studenten Amerikaner sind.

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All unsere Gefühle kommen vom Schöpfer


Zwei Fragen, die ich über die Rollen in unserem Leben erhielt:

Frage: Sie sagten, dass wir der Regel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ folgen müssen, aber Sie beantworten nicht meine Fragen! Außerdem haben sich alle von mir abgewandt, seit ich Kabbala studiere, und ich fühle mich völlig allein gelassen.

Meine Antwort: Ich erhalte hunderte Fragen, aber ich beantworte nur solche, die neu sind (die nicht etwas wiederholen, was schon einmal beantwortet wurde) und die sich an mein Thema halten.

Was Ihr Gefühl des Alleinseins anbelangt, entwickelt es sich normalerweise im Prozess des Kabbalastudiums und ist dazu gedacht, damit Sie nach dem Schöpfer suchen. Kommt dieses Gefühl letzten Endes nicht vom Ihm?

Frage: Kürzlich habe ich mich gefragt, ob all die Menschen verschieden oder gleich sind. Da jeder das gleiche Wesen besitzt – den Egoismus, ist es richtig zu sagen, dass die Rollen, die wir in unserem Leben spielen, nur Kleider sind, die wir über unserem Egoismus tragen?

Meine Antwort: Der Egoismus zwingt uns dazu, diese Rollen zu spielen, die alle Manifestationen unseres Egoismus sind. Unsere Aufgabe ist es, dem Beispiel des Schöpfers zu folgen und Seine Rolle zu übernehmen.

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Blog-post: Wenn der Egoismus keine Grenzen kennt

Die zwei Wege, unser Ziel zu erreichen

Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe Sie viele Male sagen gehört, dass das Verlangen das Einzige ist, was existiert, und nur das Verlangen alles bestimmt. Warum erfüllen sich dann nicht all die Verlangen, die ich im Leben habe?

Meine Antwort: Das kommt daher, weil es außer deinem Verlangen, das Programm der Schöpfung gibt. Mit anderen Worten gibt es einen bestimmten Plan und gemäß diesem Plan schreitet die gesamte Schöpfung zu ihrem vorherbestimmten Ziel voran. Dieses Voranschreiten zum Ziel wird Beito genannt, das Voranschreiten entlang der Zeit, wo sich alles zu gegebener Zeit ereignet.

Ein Mensch besteht aus einem Verlangen und deshalb empfindet er die Erfüllung des Verlangens als Genuss und die Nicht-Erfüllung als Leere oder Leiden. Auf diese Weise empfindet er die Auswirkung des Programms, das unser Verlangen nach Erfüllung oder Genuss gebraucht, um uns zu steuern. Letztlich streben wir immer nach Genuss und versuchen, uns von Leiden zu distanzieren.

Wenn man das Programm der Schöpfung selbst verwirklichen und das Ziel schnell und auf angenehme Weise erreichen möchte, anstatt mit Schlägen dahin getrieben zu werden, kann man das tun, indem man sein Verlangen gemäß der Regel ausrichtet: „Gleiche dein Verlangen dem Verlangen des Schöpfers an“. Was ist „das Verlangen des Schöpfers“? Das bezieht sich auf Sein Verlangen, Sich Selbst und Seinen Zustand in unsere eigene Wahrnehmung zu geben. Infolgedessen enthüllt man eine neue Stufe von Verlangen, Wahrnehmung, Bewusstsein und Verständnis. Und wenn das geschieht, spürt man den Abstand zwischen sich und dem Schöpfer. Dann, indem man diesen Abstand absichtlich beseitigt, gleicht man sein Verlangen dem des Schöpfers an.

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Blog-post: Wir steigen auf eine Rolltreppe über die Stufen der Welt auf
Blog-post: Wir können uns entwickeln, ohne auf das Kommen von Leiden zu warten

Einheit ist die Methode, aus der Krise zu kommen

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn jemand von einer internationalen Nachrichtenagentur, wie CNN, zu Ihnen kommen und Sie bitten würde, die wundervolle Methode zu erklären, die Sie haben, was würden Sie ihnen antworten?

Meine Antwort: Diese Methode zeigt uns, wie wir die Krise überwinden können, die sich jetzt enthüllt und sich in allen Bereichen unseres Lebens ausbreitet. Unser Überleben steht auf dem Spiel. Wenn wir uns also vor Zerstörung durch Naturkatastrophen, Hungersnot, Epidemien und andere Unglücke retten wollen, müssen wir erkennen, dass die Korrektur unserer globalen Situation von einer einzigen Sache abhängt: der Errichtung von zwischenmenschlichen Beziehungen, da wir alle Angehörige einer einzigen Familie sind. Ich denke, dieses Beispiel spricht für sich selbst und bedarf keiner weiteren Erklärung.

Jeder kann sich eine Familie vorstellen, deren Angehörige verstehen, dass sie verbunden und voneinander abhängig sind und die füreinander sorgen und miteinander leben. Das ist die Art Beziehung, die wir unter allen Menschen auf der Erde entwickeln müssen!

Dazu müssen wir allen erklären, dass wir alle voneinander abhängig sind und nichts tun können, um dieser Verbindung zu entfliehen. Dieses Verständnis wird die Menschen dazu verpflichten, sich zu vereinen. Jeder sollte verstehen, dass sie alle Probleme in der Welt beseitigen werden, indem sie sich vereinen.

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Blog-post: Die Zeiten des egoistischen Austauschs sind zu Ende

Die Suche nach einem intelligenten Plan im Universum


In den Nachrichten (aus newswise): „Mathematikprofessor sucht nach mathematischen Theorien, die Hinweise auf Quellen und Zukunft des Lebens im Universum geben können“ – Louis Crane, Mathematikprofessor an der Universität im US-Staat Kansas, untersucht neue Theorien, die Auskunft darüber geben sollen, warum das Universum so und nicht anders ist. Das Foundational Questions Institute hat für seine Forschungen Gelder bereitgestellt. Der Mathematiker und Physiker will neue Ansätze in seinem Hauptforschungsbereich der Gravitätstheorie der Quanten finden. Crane hofft dabei neue Auswirkungen dieser Theorien für den Ursprung und die Zukunft des Lebens zu entdecken.

Mein Kommentar: Die wissenschaftliche Entwicklung sollte im Wesentlichen zur Entdeckung der einen, höheren, einzigen Kraft führen, in der die gesamte Materie, die Energie, jede Information, der Raum, die Zeit und alle Prozesse enthalten sind. Es spielt dabei keine Rolle, wie sie genannt wird – der Schöpfer oder die Natur. Gemäß der Kabbala sind der Schöpfer und die Natur dasselbe.

 

Wir brauchen die Krise nicht zu verlängern


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin immer ein zuverlässiger Arbeiter gewesen, wurde aber kürzlich aus meinem Job entlassen. Ich bin pleite und muss aber meine Familie ernähren. Wen kann ich dafür verantwortlich machen: Mein eigenes Ego? Und was soll ich nun tun?

Meine Antwort: Es gibt einen Grund für alle Situationen im Leben. Alles entwickelt sich zielgerichtet. Die Natur hat einen Plan und im Moment beeinflusst sie jeden auf der Welt, in jedem Land, durch Schläge. Diese kommen jedoch nicht zufällig auf uns, sondern gut durchdacht und beabsichtigt und auf jeden Menschen zugeschnitten. Wir sind alle in einem globalen Netzwerk miteinander verbunden, in dem es für jeden einen Platz und ein Programm gibt.

Darum genügt es nicht, nach einer Entlassung nur zu fragen, „was soll ich nun tun?“ Die Umstände verlangen vom Menschen, bewusster und verständiger zu werden. Darauf müssen wir uns konzentrieren und dann wird sich Ihre Situation auch bessern.

Sie sind jedoch nicht der einzige, der nicht versteht, was geschieht. Schauen Sie sich nur die gesamte Welt an, wie sie auf die jetzige Krise reagiert: Jeder läuft buchstäblich von einer unerfreulichen Situation in eine andere, die besser erscheint. Die erschaffenen „Blasen“ sind geplatzt, und so müssen nun neue geschaffen werden. Darum steigen und wachsen auch die Börsenmärkte weiter an. Wie anders könnten sie auch wachsen, wenn die Leute doch ihre Arbeitsplätze verlieren, die Industrien und die Produktion zu einem Stillstand kommen und der Handel schwächer wird.

Daher ist es offensichtlich, dass wir doppelt belogen wurden. So, als wenn wir eine Pille genommen hätten und dabei glauben, bereits geheilt zu sein. Wir sehen, dass die Börse steigt und denken, dass alles in Ordnung ist. Die Menschen haben sich selbst beruhigt, doch in Wirklichkeit ist es, als ob wir Drogen genommen hätten und alles scheint wieder in Ordnung zu sein.

Unser Zustand ist jedoch so, als wie wenn man gerade vom Dach fällt und jemand fragt: „Na, wie gehts?“ und wir antworten: „OK, ich lebe ja noch“.

Dennoch sind die Menschen voller Angst. Doch kann der Mensch nicht in ständiger Angst leben, er muss es irgendwie ausgleichen und bis man nicht herausgefunden hat, was der Grund für „die Krankheit ist“ und wie sie weitergeht, kann man nichts dagegen tun. Auf diese Weise werden sie den Weg für die Heilung finden.

Die Krankheit mag lange Jahre anhalten, wenn man sie nicht gleich behandelt. Doch wenn wir damit beginnen, dann wird alles sehr schnell und leicht geschehen. Das Heilmittel ist vorhanden, es ist die Methode der Korrektur der Natur des Menschen, bekannt als „Kabbala“.

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Blog-Post: Du denkst also, du wärst ein „guter Mensch“? – Denk nochmal darüber nach!
Blog-Post: Es liegt an uns, Gift in Medizin zu verwandeln
Blog-Post: Die Krise wird fortdauern, bis wir schreien: „Genug mit dem Egoismus!“

Befolgung religiöser Regeln ist in der Kabbala nicht erforderlich


Fragen, die ich bezüglich der Beachtung religiöser Regeln erhielt:

Frage: Ich praktiziere Tora und Mitzwot (Gebote) in meinem täglichen Leben und meine Ausübung ist oftmals mechanisch – nicht spirituell. Sie haben ausgeführt, dass Kabbala nichts mit Religion zu tun hat, jedoch scheint sie untrennbar mit der Tora verbunden zu sein.

Bitte geben Sie mir einen Rat, wie ich mich wieder mit den Mitzwot in jener Hinsicht beschäftigen kann, dass mein „Verlangen zu empfangen“ zu einem „Verlangen zu geben“ korrigiert wird. Dafür sind sie doch gemacht. Bitte erhellen Sie die Verbindung der Mitzwot zur Kabbala und die Bedeutung der Mitzwot für einen Juden.

Meine Antwort: Kabbala ist die Methode der Korrektur der Seele durch die Enthüllung des Schöpfers. Die Seele übt keine Verbindung mit dem Körper aus.

Wenn Sie den Grundsätzen des Judentums folgen wollen, ist das Ihre Sache. Ich persönlich halte diesen Rahmen aufrecht, denn es ist die Tradition jener Nation, zu der ich gehöre. Allerdings habe ich hunderte von tausend Studenten die keine Juden sind und die diesen Geboten nicht folgen. Das beeinträchtigt in keiner Weise deren spirituelle Entwicklung. Es steht geschrieben: „Alle werden Mich kennen, vom Geringsten bis zum Größten unter ihnen,“ und „Mein Haus wird ein Haus des Gebetes für alle Menschen genannt werden.“ Das bedeutet, dass jedermann sich vereinigen wird, indem er den Schöpfer offenbart.

Kabbala wurde im alten Babylon für jedermann offenbart, und heute wird es wieder jedermann enthüllt. Trotzdem kann jeder Mensch seine eigene, äußere kulturelle Tradition praktizieren.

Frage: Wie können wir die 613 Gebote beachten, wenn wir keine Juden sind? Wo können wir die Auflistung dieser Gebote finden? Wie soll ich Shabbat und Feiertage befolgen? Soll ich zur Synagoge oder zu einem Kabbalazentrum gehen, um solche Ereignisse einzuhalten?

Meine Antwort: Die 613 Gebote sind die Korrektur der 613 Verlangen. Diese Verlangen werden lediglich in Ihrem Innern offenbart werden, nachdem Sie den Machsom (Barriere, die unsere Welt von der spirituellen Welt trennt) überquert haben. Sie gehören in keiner Weise zu irgendwelchen Aktivitäten in unserer Welt – sie sind Verlangen.

Religiöse Aktivitäten hingegen sind Traditionen und korrigieren nicht den Menschen oder seine Seele. Es ist nicht notwendig, sie zu beachten, um das Ziel der Schöpfung zu erreichen. Sie sind für den Fall da, wenn Sie mit der Kultur Ihres Volkes verbunden sein wollen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Gegensatz von Religion und Kabbala: Handlungen versus Absichten
Blog-post: Das einzige Gebot ist Gleichheit mit dem Schöpfer
Blog-post: Was ist der Machsom?
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