Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Krise'

Wird der G-20 Gipfel sich als nützlich erweisen?


Eine Frage, die ich erhielt: Am 2. April wird ein Gipfeltreffen der G-20 Führer stattfinden, um zu versuchen, die Welt aus der Krise herauszubringen. Was können sie tun?

Meine Antwort: Diese Leute können eine Menge tun, da sie die Möglichkeit haben, ihre Meinungen bekanntzumachen. Die Welt befindet sich in einer Krise und viele dieser Führer verstehen, dass es der Welt großen Schaden zufügen wird, wenn all diese Länder sich nur um sich selbst sorgen werden. Deshalb sollten Länder sich nicht voneinander trennen; sie müssen sich vereinen. Jedoch weiß niemand, wie das zu machen ist.

„Wir kommen zusammen, um etwas zu unternehmen, aber wir sind nicht fähig, irgendetwas zu tun“ – das ist es, was sie gerade allen demonstrieren. Sie erkennen, dass Länder sich nicht voneinander isolieren können, aber niemand weiß, wie dieses Dilemma zu lösen ist.

Sie werden mit Sicherheit etwas unternehmen, aber bei dem derzeitigen Kurs wird sich alles, was sie tun, als Versagen erweisen und niemand wird verstehen, wohin alles verschwunden ist. Es wird das gleiche passieren, wie mit Obamas Konjunkturplan.

Warum geschieht das? Weil sie unfähig sind, das globale Gesetz der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen uns – Arvut (gegenseitige Bürgschaft) – zu berücksichtigen. Dieses Gesetz erklärt, dass wir jetzt eine gute Verbindung untereinander schaffen müssen und das kann nur aus dem Verständnis kommen, dass jeder völlig vom anderen abhängig ist.

Zwanzig mächtige Leute werden zusammenkommen, alle von ihnen Führer von Nationen. Sie können nicht länger mit ihren Völkern herumspielen, indem sie sie anlügen und versuchen, sie zu beruhigen, weil das Aufstände, Hunger und den größten Aufruhr verursachen wird. Deshalb müssen sie der Welt etwas anbieten.

Jedoch sollten die Regelung und Harmonie nicht auf der körperlichen Ebene verwirklicht werden, sondern im Innern – der Ebene der Verbindung zwischen den Menschen. Dort fand der Bruch statt (das Zerbrechen der Seelen) und so entstand der Egoismus. Deshalb müssen wir dort die Korrektur machen. Deshalb müssen wir unseren jetzigen Zustand studieren und den Zustand, zu dem uns die Natur vorwärts treibt. Wir müssen lernen, wie wir in unserer neuen Welt leben sollen, genau wie wir das unseren Kindern beibringen.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Die Freiheit“, 13.03.2009)

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Führende Analysten erkennen nun: Die globale Krise verlangt eine globale Lösung


In den Nachrichten (aus dem Russischen Utro.ru) „Der Dollar wird abschwächen aber nicht aufgeben“ Die gegenwärtige Krise unterscheidet sich von den vorangegangenen, weil sie nicht zyklisch, sondern durch das System bedingt ist. Daher werden globale Veränderungen auf der Ebene der internationalen Finanz-, Wirtschafts- und Sozialsysteme die Folge sein. Die Globalisierung ist ein Faktor, der vorher nicht vorhanden war und der eine normale, lokale Krise in eine globale Krise verwandelt. Weil das Finanzsystem global geworden ist, sollte es nicht auf nationaler, sondern auf globaler Ebene reguliert werden.

Mein Kommentar: Die Meinungen der führenden Analysten nähern sich mehr und mehr dem Standpunkt der Kabbala. Die Menschen müssen jedoch nach wie vor die Definition folgender Konzepte ausarbeiten: die Globalisierung, integrale Systeme, das Gesetz der vollkommenen gegenseitigen Abhängigkeit und der Verantwortung füreinander, die Bedingungen für eine Äquivalenz zur Natur, der Egoismus als Ursache für alles Übel und das Geben und die Liebe zu allen Wesen des Planeten als endgültiges Ziel der menschlichen Entwicklung. Für die Korrektur des Egoismus in unserer Welt gibt es ausschließlich die Methode der Kabbala.

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Blog-post: Großbritanniens Premier Grodon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor
Blog-post: Nur ein Wandel unserer inneren Haltung kann uns aus der Rezession führen

The Financial Times: „Die Qualität der menschlichen Beziehungen ist die wichtigste Quelle fürs Glücklich sein“


In den Nachrichten (aus The Financial Times): „Jetzt ist die Zeit reif für einen weniger selbstsüchtigen Kapitalismus.“ Was macht Entwicklung aus? Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat diese Frage schon seit längerem gestellt und die gegenwärtige Krise macht es zwingend erforderlich, eine Antwort zu finden. Gemäß der angelsächsischen Aufklärung bedeutet Entwicklung die Verminderung von Elend und die Steigerung von Glück. Es bedeutet nicht Reichtum oder Neuerungen zu schaffen, die manchmal nützliche Mittel, aber niemals das Endziel darstellen.

Also sollten wir aufhören das Geld anzubeten und eine humanere Gesellschaft schaffen, in der die Qualität der menschlichen Erfahrung der Maßstab ist. Sofern wir uns in Übereinstimmung mit unserer Produktivität bezahlen, können wir jeden Lebensstil wählen, der am besten für unsere Lebensqualität ist. Und was würde das einbeziehen?

Der Ansatzpunkt ist, dass trotz massiver Schaffung von Wohlstand, die Zufriedenheit seit den 1950er Jahren in den Vereinigten Staaten, Großbritannien oder (über eine kürzere Periode) Westdeutschland nicht angestiegen ist. Kein Forscher stellt diese Tatsachen in Zweifel. Daher ist beschleunigtes wirtschaftliches Wachstum kein Ziel, für das wir größere Opfer bringen sollten. Insbesondere sollten wir nicht die wichtigste Quelle fürs Glücklich sein opfern, welche die Qualität der menschlichen Beziehungen ist – zu Hause, in der Arbeit und in der Gemeinschaft. Wir haben all zu viel davon im Namen der Effizienz und des Produktivitätswachstums geopfert.

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Blog-post: Die Menschheit ist ein einziger integraler, ineinandergreifender Organismus

Das Programm, aus der Krise herauszukommen


Eine Frage, die ich erhielt: Welches Programm, um aus der Krise herauszukommen, würden Sie den G-20 Teilnehmern vorschlagen?

Meine Antwort: Hier sind die zwei grundlegenden Konzepte unseres Programms:

1) Den Menschen klare Kenntnis der Tatsache vermitteln, dass wir in einer Zeit leben, in der wir nicht überleben können, ohne uns mit allen Bewohnern der Welt zu verbinden.

2) Die Hauptprinzipien der Kabbala auf einer Basisstufe erklären: Was ist Vereinigung, wie können wir uns durch gegenseitiges Geben vereinen, was ist notwendig für uns, was ist die gerechte Verteilung der lebensnotwendigen Dinge, und so weiter.

Allmählich, Schritt für Schritt, werden die Menschen lernen, wie die neuen Verbindungen geschaffen werden, während die gesamte Produktion und Industrie aufrechterhalten werden. Der Weg, das zu tun, ist für die Menschen der, für sich nur zu behalten, was lebensnotwendig ist und den Überschuss gleichmäßig an die ganze Welt zu verteilen.

Es sollte damit begonnen werden, diese Handlungen zumindest in einem Teil der Welt einzuführen und wer immer daran teilnehmen möchte, wird es tun und wer nicht will, wird es nicht tun. Sobald die Menschheit beginnt, sich in diese Richtung zu bewegen, wird sie eine freundliche Haltung von der Natur spüren, weil sie in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Natur handeln wird. Und weil die Menschheit harmonisch mit diesen Gesetzen umgehen wird, wird jede Bemühung positive Ergebnisse hervorbringen. Schritt für Schritt, indem die Welt diesen neuen Empfindungen und dem Wissen folgt, wird sie vorankommen.
(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“, am 08.03.2009)

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Frankreich streikt


In den Nachrichten (aus msnbc News): „Frankreich ist von neuer Welle landesweiter Proteste getroffen“ In einer neuen Welle landesweiter Streiks fordern aufgebrachte Arbeitnehmer, dass der französische Präsident Nicolas Sarkozy mehr tun soll, um die Wirtschaftskrise zu bekämpfen, die Frankreich am Donnerstag getroffen hat. Sarkozy sagte den Ministern auf einer Kabinettsitzung am Mittwoch, dass er „die Sorgen der Franzosen verstehe“, sagte aber, dass er keine Pläne für zusätzliche Maßnahmen habe. Ungefähr 200 Protestmärsche sind nach Aussage der mächtigen CGT Union für Donnerstag in ganz Frankreich geplant.

Mein Kommentar: Die wahre Krise hat allerdings noch gar nicht begonnen. Die Menschen hungern nicht, leben nicht auf der Straße, sterben nicht an Epidemien und so weiter. Aber die Krise wird weitergehen, manchmal zunehmen und manchmal abklingen, bis die Menschheit ihre Ursache verstehen wird – der Mangel an Verbindung zwischen den Menschen.

Ich empfehle, das Kapitel über die Plagen Ägyptens in der Bibel zu lesen. Jede der Plagen kommt und klingt dann ab und dies geht so weiter, bis wir völlig bereit sind, aus unserer egoistischen Natur auszubrechen – von ihr wegzurennen und alles zu tun, um endgültig aus ihr heraus zu kommen!

Wir sind gerade erst in die Zeit eingetreten, um aus dem Egoismus heraus zu kommen. Am Ende dieses Prozesses werden wir uns alle vereinen und uns der globalen Welt angleichen, entweder bewusst oder gegen unseren Willen.

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Blog-post: Soziale Revolten sind ein anderes Symptom der Globalen Krise
 
„Verbindung“  >  Kabbala Akademie

 

Was soll man mit Ländern tun, die nicht das Gesetz der globalen Koexistenz befolgen werden?


Eine Frage, die ich erhielt: Der G-20 Gipfel steht bevor. Lasst uns einmal annehmen, dass sie unsere Botschaft hören und das Prinzip „Wir sind alle eine Familie“ akzeptieren werden. Was sollen wir in diesem Fall dann mit den „faulen Äpfeln“ machen, die dieses Prinzip noch nicht erfüllen wollen? Was sollten wir zum Beispiel mit Ahmadinejad machen? Jemand anderen wählen oder versuchen, ihn umzuerziehen? Der gesamte Organismus leidet schließlich, solange nur irgendein Teil des Organismus es ablehnt, das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft zu akzeptieren.

Meine Antwort: Wenn wir unseren Körper untersuchen, sehen wir, dass der Organismus jeden Teil isoliert, der schädlich oder fremd ist. Er steckt diesen Teil in einen „Sack“, erhöht die Temperatur, damit er stirbt und stößt diesen schädlichen oder fremden Teil aus. Wenn die gesamte Welt ein Land oder einen Länderblock isoliert, werden sie nicht überlebensfähig sein und sie werden das Gesetz der globalen Koexistenz akzeptieren.

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Blog-post: Die G-20 werden die Krise nicht beseitigen

Alles in der Welt gehört jedem


In den Nachrichten (aus The World Bank): „Die Geografie der Wirtschaft umformen“ In seinem Vorwort des Weltentwicklungsberichtes 2009 bemerkt der Präsident der Weltbank, Robert B. Zoellick: „Die Produktion konzentriert sich in großen Städten, führenden Provinzen und reichen Nationen… auf bis zu 1.5 Prozent des Landes… Aber die wirtschaftliche Konzentration lässt einige Teile der Bevölkerung aus, von denen eine Milliarde Menschen mit weniger als 2 Prozent des Weltvermögens überleben [müssen].

Mein Kommentar: Die ganze Welt ist eine einzige Familie. Wenn wir diese Tatsache akzeptieren, wird es jedem gut gehen und wenn wir das nicht akzeptieren, werden am Ende alle Verlierer sein. Bevor unsere Welt global wurde, konnte sich jeder Mensch leisten, allein zu leben. Jedoch jetzt, in einer globalisierten Welt, müssen alle Entscheidungen global sein. Alles, einschließlich natürlicher Ressourcen und der Produktion, gehören allen Menschen. Und die Krise wird nicht eher verschwinden, bis wir dieses Naturgesetz gelernt haben.

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Blog-post: Wir müssen ein Teil des Systems der Natur werden

Finanzielle Prognosen werden die Krise nicht lösen


In den Nachrichten (aus The Financial Times): „Wie Wissenschaft die nächste Blase verhindern kann“ Es gab viele Stimmen die forderten, einen finanziellen Vorhersagedienst zu etablieren. Der Vorschlag beinhaltet, eine unabhängige Agentur einzurichten, die vom Internet und Netz-Computing vollen Gebrauch macht, um genügend Warnpotenzial zu haben, wenn sich der nächste finanzielle Sturm zusammenbraut. Wir müssen tiefer graben und die Komplexität der Interaktionen an den finanziellen Märkten verfolgen, indem wir die Kurs-für-Kurs Daten sammeln und analysieren, die die Märkte ausspucken. Das wird eine Frühwarnung von gefährlichen Fehlausrichtungen zwischen Preisen und Risikoprämien bieten.

Mein Kommentar: Die Leute verstehen immer noch nicht, dass die Wurzel der Krise unser unkorrigiertes, egoistisches Verhalten in einer globalen, integralen, vereinigten und komplett verflochtenen Welt ist. Es wird uns nicht helfen, mehr Wissen darüber zu haben was geschieht, denn wir sind es, die mit der Welt, in der wir leben, gleichwertig werden müssen.

Die Welt begann das, was sie heute ist, vor etwa einhundert Jahren zu entwickeln. Tatsächlich schrieb Baal HaSulam vor 70 Jahren, dass die Menschheit bereits eine Familie geworden sei. Heute müssen wir, genauso wie wir unsere Kinder erziehen, wie sie in dieser Welt leben sollen, lernen, unter den neuen Bedingungen von totaler Verflechtung miteinander zu leben.

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Der Fehlschlag von Obamas Konjunkturprogramm ist eine weitere Mahnung, dass wir alle in einem Boot sind


In den Nachrichten (aus The Guardian): „Wie man erfolglos die Wirtschaft aufmöbelt“. Kurzsichtige Reaktionen von den Politikern – die hoffen, mit einem Abkommen durchzukommen, das klein genug ist, um die Steuerzahler zu beruhigen und groß genug, den Banken gefällig zu sein – werden das Problem nur verlängern. Der Geldbrunnen mag austrocknen und damit auch der legendäre Optimismus der Amerikaner und ihre Hoffnung.

Mein Kommentar: Der Konjunkturplan von Obama funktioniert nicht und kann gemäß den Naturgesetzen nicht funktionieren! Das war bereits an dem Tag klar, wo er freigegeben wurde. Keiner der Politiker oder Ökonomen verstehen die Welt, in der wir im Moment leben.

Aber anstelle sie zu beschuldigen, sollten wir uns selbst unsere Unfähigkeit, sie unsere Stimme hören zu lassen, vorhalten. Ich bitte jeden, unermüdlich an ihre Türen zu klopfen und ihnen über den Grund und die Lösung der Krise zu schreiben, weil die Tatsache ist – wir sitzen alle in einem Boot!

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Wird Europa die Krise überstehen?


In den Nachrichten (aus The New York Times): „Die anwachsende Wirtschaftskrise gefährdet das Konzept eines vereinten Europas“ Die Europäische Union ringt mit den Spannungen, welche die Krise unter den 27 Ländern mit ihren ungleichen Entwicklungsstufen zwangsläufig ausgelöst hat. Das traditionelle Konzept von „Solidarität“ ist untergraben. Ein dringender Aufruf Ungarns für einen umfassenden Rettungsplan für die neueren östlichen Mitglieder wurde von Europas stärkster Wirtschaft, Deutschland, geradeheraus abgelehnt und erhielt nur wenig Unterstützung von anderen Ländern.

Mein Kommentar: Das wird die Krise nur beschleunigen und den Menschen helfen, sie schneller zu überwinden, denn der Egoismus des alten Europa gegen das neue Europa wird schneller enthüllt.

In den Nachrichten (aus BBC News): Die Zinsraten Großbritanniens sanken auf 0,5%“ Die Bank von England sagte, sie würde die Geldsumme im System auf 150 Milliarden Pfund aufstocken. Die Bank will Vermögenswerte kaufen – solche wie Staatsanleihen (Staatsobligationen) und Unternehmensanleihen… Ian McCafferty, führender CBI Ökonom, sagte, dass die stetigen Zinssenkungen „als Mittel, die Wirtschaft anzukurbeln immer uneffektiver werden“.

Mein Kommentar: Mehr Papier, weniger Brot. Kürzlich hörte ich eine sehr angesehene Person sagen: „Das Armageddon kommt“. Dieser bittere Witz spiegelt die Gefühle der Menschen wider, hilflos zu sein, wenn sie in die Zukunft blicken und zwar deshalb, weil es ihnen an Information über die einzige Lösung für die Krise fehlt, die in der Tat sehr einfach ist!

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Blog-post: Für die Europäische Union ist es an der Zeit aufzuwachen und sich zu vereinen
 
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