Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Krise'

Banken sollten nicht nach Belieben Geld erzeugen können


News Kommentar (aus The Guardian): „Geld für nichts“ Banken sollten Aufbewahrungsorte für unser Vermögen sein – und nicht Geld nach Belieben erzeugen dürfen. Wir sollten die monetären Reformen ernst nehmen.

Nichts in der übermäßig langen Verlautbarung deutet darauf hin, dass die G20 bereit sind, sich mit den grundlegenden Ursachen der Finanzkrise zu befassen. Der Grund dafür ist der fehlerhafte Mechanismus, durch den Geld geschaffen wird.

Herman Daly schrieb kürzlich: „Ich würde 100% verpflichtende Rücklagen für die Banken empfehlen (in einer schrittweisen Annäherung). Alle Banken sollten finanzielle Vermittler sein, die den Kunden Geld leihen, und nicht Motoren um Geld aus dem Nichts zu kreieren und es für Zinsen zu leihen.

Dalys‘ Argument, um sich zu einer gerechten und nachhaltigen Staatswirtschaft zu bewegen, schlägt eine umfassende Lösung für die laufende Krise vor.
Bargeld umfasst nur 3% des Geldvolumens. Der Rest existiert nur in den Posten der elektronischen Bankbücher.

Wenn Banken durch den Prozess des partiellen Rücklagensystems elektronisches Geld erzeugen können, warum sollten demokratische, verantwortliche, zentrale Organisationen nicht dasselbe tun? Zentralbanken sollten den Umfang des neuen Nicht-Bargeldes bestimmen. Nach ihrem Modell würde die Zentralbank der Regierung neues Geld als Staatseinnahmen kreditieren, das dann in Zirkulation gegeben würde.

Bryan Gould sagte, “ Nur Regierungen haben die Fähigkeit und den Auftrag in einem breiten Interesse zu handeln“, in Bezug auf die Geld-Frage.

Das Ziel der Geldrichtlinien sollte die Sicherstellung sein, dass der Geldstrom genau die Menge des real kreierten Reichtums in der Wirtschaft widerspiegelt, und ausreichend Finanzmittel für neue Investitionen in reale Geschäfte bereithält, um die Wirtschaft nicht leer laufen zu lassen.

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Der Staat sollte für die notleidenden Kreditnehmer einstehen

In den Nachrichten (übersetzt aus Rossiiskaya Gazeta): Die Anzahl an säumige Kreditnehmer, die in Russland verklagt werden, hat im vergangenen Monat mit 730.000 Personen um 150% zugenommen und somit eine Schuldensumme von 117 Milliarden Rubel angehäuft. Diese Zahlen betreffen jedoch lediglich diejenigen Schuldner, die durch Klagen der Banken vor Gericht kommen. In Wirklichkeit ist die Anzahl an Schuldner viel höher, und bei vielen handelt es sich um Familien mit Kindern.

Die Banken bewahren jedoch Stillschweigen darüber. Massive Verschuldungen können zum Bankrott führen. Die Probleme im Bankensystem stellen eine echte Bedrohung für das Wohlbefinden der Bevölkerung dar und könnten zu den schlimmsten möglichen Folgen für die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben führen.

Mein Kommentar: Was kannst du Leuten wegnehmen, die pleite sind? Der Staat sollte für die Leute einstehen und Abschreibungen vornehmen, verspätete Zahlungen einrichten oder sogar neue Übereinkünfte mit der Bank aushandeln. Es gibt keine andere Lösung. Letztlich kommt das gesamte Geld in der Staatskasse von den Steuern, die durch diese Leute bezahlt wurden oder vom Verkauf der natürlichen Ressourcen, die ebenfalls den Bürgern gehören!

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Die Menschen wollen Antworten zur Weltsituation

In den Nachrichten (stern.de): „Demonstranten sprengen Asien-Gipfel“ Tausende Demonstranten haben Thailands Regierung am Samstag zum Abbruch eines Gipfeltreffens mit 15 Staats- und Regierungschefs gezwungen. Während auf den Straßen des Badeortes Pattaya Steine flogen und Chaos ausbrach, mussten einige der mindestens acht bereits eingetroffenen Regierungschefs per Helikopter in Sicherheit gebracht werden, darunter Chinas Regierungschef Wen Jiabao. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva verhängte den Ausnahmezustand in der Region.

Mein Kommentar: So werden sich bald alle Weltpolitiker fühlen, denn die wütenden und hungrigen Massen werden nicht nur „Brot und Spiele“ fordern, sondern auch Antworten zur Weltsituation. Genau das werden sie wollen, wenn sie sich mehr verbinden.

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Blogs sind eine gute Methode, den Menschen von dem Weg, der die Welt korrigiert, zu erzählen


Eine Frage, die ich erhielt: Gestern stolperte ich über einen Artikel über die Krise von einem Ihrer Studenten, Alexander Kozlov, auf dem Blog des russischen Präsidenten Medvedev, in der Sparte „Finanzkrise“. Wird das auch als Verbreitung der Kabbala betrachtet?

Meine Antwort: Natürlich! Ich rate wirklich jedem, sich zu wünschen, jeden in der Welt über den Weg der Korrektur und die Verbesserung unserer Welt zu informieren und alle Arten von Blogs dafür zu nutzen, besonders wenn die Blogs „großen“, bekannten Persönlichkeiten gehören, die ein großes, soziales Netzwerk haben. (Ich hörte zum Beispiel, dass Obama einen Blog hat.) Ich begrüße es, dass jeder, der unsere Methode der Korrektur verbreiten möchte, auf allen Blogs schreibt! Jeder kann schreiben und viele verschiedene Personen können in vielen verschiedenen Stilen schreiben. Außerdem wird neben den Worten, die man schreibt, diese Handlung selbst eine Wirkung haben, sogar dann, wenn keiner sie liest.

Die Krise wird sich wie ein Domino Effekt auf die ganze Welt ausbreiten – von neuem!


Aus den Nachrichten (aus Market Watch): „Chef von Hong Kong propagiert finanziellen Protektionismus'“
Der Führer der Hong Kong Währungsbehörde sagte gestern, dass es riskant wäre, wenn sich der „Finanzielle Protektionismus“ global ausbreiten und dadurch einem weiteren Finanzdebakel den Weg ebnen würde.

Aus den Nachrichten (Financial Times): „S&P sagt 200 Zahlungseinstellungen voraus“ Über 200 als nicht Erfolg versprechend deklarierte Firmen werden nach Standard & Poors in diesem Jahr wahrscheinlich eine negative Bilanz aufweisen, das betrifft annähernd 350 Milliarden Dollar Schulden.. „Wir erwarten nahezu 200 als spekulativ eingeschätzte Firmen, die von finanziellen Problemen betroffen sein werden, ähnlich den Werten von 2009″, sagten S&P.

„Derzeit haben wir mehr als 180 Unternehmen, die als B-minus oder darunter mit negativen Wirtschaftsprognosen betrachtet werden. Dort erwarten wir, dass viele Zahlungsunfähigkeiten auftreten werden. Darunter sind Harrah‘s Entertainment, Ford Motor und Claire‘s Geschäfte in den USA, die Halbleiterfirma NXP sowie das Chemieunternehmen Ineos in Europa.“

Mein Kommentar: Die Krise entsteht durch unsere egoistischen Verbindungen; daher wird sie solange bestehen bleiben, bis wir diese Verbindungen korrigiert haben. Wenn wir das verabsäumen, wird die Krise auf Grund unseres ständig wachsenden Egoismus (Reshimot) schlimmer werden, wie eine Krankheit, die man verdrängt.

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Ein weiterer Schritt in Richtung globales Bewusstsein


In den Nachrichten (übersetzt aus Izvestia.ru): Immer mehr Politiker und Ökonomen erkennen, dass die globale Krise eine globale Lösung benötigt. Herr Gavriil K. Popov, der ehemalige Bürgermeister Moskaus, hat gesagte, dass wir uns in Richtung globalen Frieden und Wohlstand bewegen müssen, indem wir eine Weltregierung einsetzen.

Diese lenkende Körperschaft müsste durch eine globale Abstimmung gebildet werden und würde aus allen Nationen bestehen. Sie würde die Kontrolle über die gesamten Atomwaffen der Welt, Raumfahrttechnologien und Rohstoffquellen übernehmen.

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Sollten wir uns davor fürchten, was die Finanzkrise uns bringen könnte?


Eine Frage, die ich erhielt: Viele Menschen fürchten sich vor der Krise. Sehen wir bald Kriegen, Konflikten und Gewalt entgegen?

Meine Antwort: Dies kann in jedem Land passieren. Wir sehen bereits viele verschiedene Erscheinungen davon – Störungen und Unruhen an vielen Orten. Menschen, die keinen Platz zum leben oder genug Essen haben, können sich nicht mehr in Zaum halten, denn sie haben nichts mehr zu verlieren. Sie würden alles tun, und wenn diese Menschen sich zusammentun und sich gegeneinander aufhetzen, könnten sie einen nationalen Ausbruch verursachen.

Was kann man dagegen tun? Dies ist kein Feind, den wir mit Waffen bekriegen können. Stellen Sie sich vor: tausende von Frauen und Kindern im Marsch durch die Stadt und keine Polizei wird sie aufhalten können.

Die Lage in Amerika ist vielleicht noch nicht so schlimm. Die Amerikaner wurden immer als Individuen angesehen: Wenn Individuen alles haben, ist alles in Ordnung, wenn nicht, dann sieht die Lage nicht gut aus. Doch keiner beklagt sich. Sie haben noch Geld, Güter und Essen, welches sie den Armen und Arbeitslosen geben können.

Doch bald werden auch ihnen diese Reserven ausgehen. Die Menschen fragen sich bereits: Wo endeten die Milliarden $ von Obama? Man hat nicht das Gefühl, dass dieses Geld gut ausgegeben wurde.

In Japan wurden jedem Bürger bereits $100 gegeben – zur Belebung der Wirtschaft. Doch die Menschen haben das Geld sofort versteckt im Glauben, dass sie es vielleicht später brauchen werden. Niemand ging damit shoppen, weil die Menschen Angst hatten, es für etwas anderes als für Essen auszugeben.

Man sieht, dass wir nicht die Hebel besitzen, die Welt zu kontrollieren. Heutzutage ist die Regierung nicht mehr in der Lage, irgendetwas zu kontrollieren. Früher konnte sie diese Vorgänge durch die Wirtschaft lenken, doch funktioniert dies heute nicht mehr.

 

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Die Krise ist für uns notwendig, um eine Verbindung untereinander zu erreichen


In den Nachrichten (übersetzt aus Russian Newsweek): Westeuropa hat eine starke kollektive Ideologie. Die Menschen sind offener füreinander und sind es gewöhnt, einander zu helfen. In Russland jedoch leben die meisten nach dem Motto: “ Wer ist die Nummer eins?“ Dennoch wendet auch Russland nun den westlichen Stil an: es entwickelt gerade aktiv seine sozialen Netze und die Menschen schaffen Verbindungen und lernen miteinander zu kommunizieren.

Mein Kommentar: Dafür war die Krise notwendig. Wie viel mehr Leiden wird jedoch notwendig sein, damit wir ihren Zweck erkennen?! Wenn wir nur verstehen würden, dass wir uns selbst Leid zufügen, dadurch dass wir uns im geschlossenen System der menschlichen Gesellschaft auf egoistische Weise benehmen.
Wenn wir dies nur erkennen könnten, wären wir fähig ohne Leid aufeinander zuzuwachsen. Wir würden Perfektion erfahren, weil das System der Menschheit auf korrekte Weise funktionieren würde.

In den Nachrichten (The Telegraph): Die Rezession hat uns mitfühlender gemacht. Umfragen ergeben, dass eine von drei Personen der Ansicht ist, dass die Gesellschaft nach der Rezession mehr Fürsorge und Mitgefühl zeigen wird.

Mein Kommentar: Man kann sehen, dass jetzt sogar ein Mister Förmlich von einem Engländer, das Bedürfnis nach Gemeinschaft hat. Die Menschen spüren, dass die Welt globaler geworden ist und es notwendig ist, sich zu verbinden und den anderen zu verstehen.

Amtlich belegte 32.2 Millionen Amerikaner bekommen Verpflegungsmarken


In den Nachrichten (aus Reuters): „Einer von 10 Amerikanern erhält Hilfe vom Staat, um Verpflegung zu kaufen“ Verpflegungsmarken, das Hauptprogamm der US Regierung gegen Hunger, helfen den bedürftigen Bürgern Lebensmittel zu kaufen. Die Rekordzahl von 32.2 Millionen Leuten – einer von zehn Amerikanern – erhielt Verpflegungsmarken gemäß der letzten Zählung, sagte die Regierung am Donnerstag. Das ist ein Spiegel der Rezession, die sich jetzt im 16ten Monat befindet.

Mein Kommentar: Wir sind also in die sieben Hungerjahre eingetreten und finden jetzt heraus, dass wir Sklaven unseres Egoismus sind, der uns in diese Krise geführt hat. Aber selbst wenn wir dies erkennen, wissen wir nicht, was wir tun sollen. Und die Mitgliedstaaten der G20 demonstrierten bei ihrem jüngsten Treffen dieses Unvermögen zu handeln.

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Ein perfektes Leben wird für uns bereitgehalten

Frage: Kann man wirklich von den Menschen verlangen, nach Einheit zu streben, wenn sie kein Verlangen danach haben?

Antwort: Für Menschen, die im Moment noch durch Leiden Fortschritte machen, ist Vereinigung eine Rettungsmöglichkeit. Die Menschheit steht nun großem Unheil gegenüber, und die Menschen werden bereit sein, sich zu vereinigen, um die Situation zu retten.

Die Menschen wollen sich gut fühlen, aber zurzeit kommen sie nur dadurch voran, indem sie sich schlecht fühlen. Dieses Wohlgefühl werden sie erst durch Vereinigung und gegenseitiges Geben erreichen. Erst dann werden sie Erfüllung und Wohlgefühl empfinden.

Alles in der Natur strebt nach Vereinigung. Der menschliche Körper beispielsweise wird durch die Vereinigung seiner Teile geschaffen, wo alle Teile in Harmonie existieren und durch eine gemeinsame Garantie verbunden sind. Der Körper existiert und erreicht einen hohen Existenzgrad, weil jedes seiner Teile für eine spezielle Funktion verantwortlich ist, und die anderen Teile mit allem versorgt, was sie brauchen. Jede Zelle sorgt sich um den gesamten Organismus und alle seiner Teile.

So müssen sich auch die Menschen vereinen, da die Naturgesetze auf allen Ebenen gleich sind, sei es auf der leblosen, pflanzlichen, tierischen oder menschlichen Stufe. Auf der menschlichen Ebene jedoch müssen die Menschen dies bewusst ausführen, indem sie ihre Gesellschaft im Einvernehmen mit der gesamten Natur erschaffen. Darum ist die momentane Krise global und betrifft die gesamte Menschheit.

Indem man sich mit den anderen verbindet, erlangt man das wahre Leben. Verglichen damit, ist man im derzeitigen Zustand tot, wie ein Körper, dessen Teile getrennt sind und keine Verbindung untereinander haben. Wir haben ein perfektes Leben vor uns, doch in unserem jetzigen Zustand sehen wir dem Aussterben entgegen.

Es ist nun klar, dass die Alternative zur Einheit Weltkriege, Hunger, Epidemien und klimatische Anomalien sind. All dies könnte passieren, wenn die Menschheit sich nicht korrigieren kann. Wenn sich die Menschen jedoch vereinigen, wird sich die Situation sofort ändern. Viele sagen, dass unser Leiden aus Mangel an Verbindung herrührt, und wir können sehen, dass es so ist.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam’s Artikel „Ein Gebot“ )

 

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