Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Zeiten des egoistischen Austauschs sind zu Ende


Die aktuelle Krise hat ein Niveau erreicht, wo unser egoistisches voneinander Getrenntsein ihren Höhepunkt erreicht hat und uns keinerlei kollektive Handlungen erlaubt. Heutzutage sind wir sogar unfähig einen Austausch zu vollziehen, wo wir etwas geben um im Gegenzug etwas dafür zu empfangen. Dies bedeutet wir sind sogar unfähig zu geben, um zu empfangen.

Ich kann nicht mein Geld auf die Bank bringen und es zurückbekommen. Ich kann nicht für jemanden arbeiten und meinen Lohn bekommen, ein Geschäftsbesitzer kann sein Produkt nicht einem anderen verkaufen und einen Gewinn erzielen. Diese Art des gegenseitigen Austauschs funktioniert nicht mehr!

Deshalb müssen wir zu einer Haltung übergehen, wo wir uns um andere sorgen. Dies ist der einzige Weg, wie jeder einzelne alles bekommen kann, was er für ein komfortables Leben braucht.

Wir haben bisher in einer Welt gelebt, wo wir bekommen konnten ohne auf andere Rücksicht zu nehmen, ohne etwas zurückzugeben oder anders gesagt, indem wir stahlen. Über die Jahrtausende hinweg ist die gesamte Zivilisationsgeschichte eine Geschichte des Austausch und der Interaktion. So wie es in der Bibel steht: „ Geht hin und verdient aneinander“.

Dieses Zeitalter des egoistischen Austauschs ist jedoch nun zu Ende gegangen. Man kann nicht mehr weder bekommen noch geben, um zu bekommen. Wie können wir dann aber existieren? Was sollen wir tun?

Die Menschheit hat ihren neuen Zustand noch nicht erkannt. Die Menschen verstehen noch nicht, dass es die alten Regulatoren nicht mehr gibt und dass von nun an jeder nur dann leben kann, wenn er völlig vernetzt mit der Welt ist. Das ist die Bedingung in der globalen, integralen Welt. Diese Bedingung, wird die „gegenseitige Garantie“ genannt.

Die Menschen werden Wohlstand nur durch andere erreichen. Abhängig davon wie freundlich sie anderen gesinnt sind und wie sehr, sie anderen geben wollen. Das ist es, wozu uns die heutige Krise drängen will.

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Sogar die Wohlhabenden und die Elite der Welt können der Krise nicht entfliehen


In den Nachrichten: Die Bilderberger (eine inoffizielle Gruppe, der nur Personen mit Einfluss aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Banken mit einer Einladung angehören und die sich einmal jährlich trifft) haben ein weiteres ihrer Treffen in Griechenland veranstaltet. Diesmal war die Atmosphäre bedrückt: die Weltsituation verschlimmert sich in einem solchen Ausmaß, dass sie droht, außer Kontrolle zu geraten.

Im Lauf der Jahre betrieben sie eine bewusste Demontage der Weltwirtschaft. Die gegenwärtige Krise könnte Hungersnöte oder Pandemien mit sich bringen, die zu einer Reduzierung der Weltbevölkerung von zwei Dritteln führen könnte. Es genügt zu sagen, dass die Konsequenzen sogar für die Wohlhabenden und die Elite unvorhersehbar sind.

Mein Kommentar: Die Besorgnis und Verwirrung der Weltelite sollte zu der einzig realistischen Lösung führen – die Akzeptanz der Wissenschaft der Kabbala als Methode zur Korrektur der Welt. Es spielt keine Rolle, wie absurd das auch klingen mag. In dem Augenblick, in dem wir uns in diese Methode vertiefen, werden wir entdecken, dass sie genau für unsere Zeit bestimmt ist!

Die Wissenschaft der Kabbala musste der Menschheit nur zweimal enthüllt werden: Im alten Babylon und in unserer Zeit, in der die globale wechselseitige Verbindung der Menschheit offenbar wird. Ihre gegenwärtige Enthüllung findet jetzt statt, um uns das Mittel zu geben, uns in Harmonie mit der Natur zu bringen. Wenn wir das nicht nutzen, ist die Menschheit verloren!

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Wir müssen erkennen, dass der Egoismus die Ursache der Krise ist, bevor es zu spät ist

Wir müssten nicht durch die gegenwärtige Krise gehen, wenn wir uns der vorherigen Krisen bewusst gewesen wären. Das schließt die Krisen in der Familie, der Erziehung, Depression, Drogen, Terrorismus, Wirtschaft und viele andere ein, die in der Mitte des 20sten Jahrhunderts begannen. Alles, was wir hätten tun müssen, war zu erkennen, dass eine gute Verbindung untereinander uns Frieden zuhause, eine gute Erziehung für unsere Kinder und eine richtige Einstellung zur Natur und der Umwelt geben würde.

Wir haben jedoch nicht erkannt, dass die Ursache unserer Probleme in der Verbindung zwischen uns liegt und dass wir deshalb in unserem jetzigen Zustand angelangt sind – der Finanzkrise. Heute beginnen nicht nur die Politologen, Ökonomen und Psychologen zu erkennen, was die Ursache der Krise ist, sondern jeder fängt an, dies zu sehen.

Wenn die Menschen jedoch nicht in der Lage sein werden, die Gesellschaft zu beeinflussen und ihre Einstellung von „an sich selbst denken“ zu „wir alle sind eine Familie“ verändern, dann wird die Entfernung zwischen uns (der Zerbruch der Seele von Adam) noch klarer enthüllt. Das bedeutet, dass wir einander nicht nur im Bereich der Finanzen Schaden zufügen werden, sondern wir werden uns buchstäblich auffressen. Das wird so weitergehen, bis wir die Ursache für unseren Zustand finden – unseren anfänglichen Egoismus – und dann anfangen, ihn zu korrigieren und uns über ihn zu erheben.

Dieser Finanzkrise wird eine Phase folgen, in der die Verbindung zwischen den Menschen in einer noch hässlicheren Form enthüllt wird. Sie wird unsere Abhängigkeit voneinander in einem noch größeren Ausmaß zeigen und wir werden noch viel schlimmer dran sein als jetzt. Selbst unsere Vorstellung ist nicht in der Lage zu ergründen, was geschehen kann. Und all das wird geschehen, um unseren gewaltigen Egoismus zu enthüllen, der die Menschen voneinander trennt, denn genau dort geschah der Zerbruch.

Doch Korrektur ist möglich – sie kann mit der Hilfe des Lichtes geschehen, indem man sich der kabbalistischen Quellen bedient. Dieses Studium enthüllt uns unsere egoistischen Verlangen und gibt uns die Kraft, sie zu korrigieren und sich miteinander zu verbinden.

Soziale Ungleichheit- Profitgier führt zu Zerstörung


In den Nachrichten (aus Nature): „Warum Ungleichheit verhängnisvoll ist“ Im neuen Buch der Epidemiologien Richard Wilkinson und Kate Pickett The Spirit Level, stellen diese in einer weitreichenden Analyse die sozialen Konsequenzen ungleichen Einkommens dar. Unter Verwendung von renommierten, unabhängigen Statistiken, vergleichen sie die Entwicklungs-Indexe der 23 reichsten US-Staaten in den Bereichen Gesundheit und soziale Entwicklung. Ihre frappierende Schlussfolgerung lautet, dass die Bürger sich in den Ländern am wohlsten fühlen, wo die kleinsten Unterschiede im Bereich der Einkommen anzutreffen sind.

Viele Indikatoren für die Lebensqualität, Lebenserwartung inklusive, werden mit dem Grad der wirtschaftlichen Gleichheit im jeweiligen Land verglichen. Eine Vielzahl an Problemen, wie z.B. Geisteskrankheit, Übergewicht, Herzerkrankungen, Missbrauch illegaler und verschreibungspflichtiger Drogen, Schwangerschaften im Teenageralter, mangelnde soziale Mobilität und Vernachlässigung von Kindern, gehen mit einer größeren Ungleichheit einher.

Mein Kommentar: Alles in der Natur ist vernetzt und zielt auf Gleichgewicht und Harmonie ab. Da wir gegenwärtig erkennen, dass alle auf der Welt tatsächlich wie „in einem kleinen Dorf“miteinander vernetzt sind, ist es lebenswichtig das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Es gibt nur einen Weg, uns aus der Krise zu befreien, und die Autoren haben ihn gefunden. Sie sind zu der Schlussfolgerung gekommen, dass der Egoismus als herkömmlicher Motor des Fortschritts ausgedient hat und ersetzt werden muss. Sie schlagen vor, dass wir von einem System des egoistischen Verbrauchs zu einer Gesellschaft übergehen, die freundlich und vereinigt ist: wir müssen aufhören nur hinter dem Profit her zu sein und stattdessen Ziele verfolgen, die den Nutzen für alle im Sinn haben.

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Die Stärke Nordamerikas liegt in seiner Gleichwertigkeit zur Ganzheit der Natur


Eine Frage, die ich erhielt: Haben Menschen, die in Nordamerika leben eine besondere Stellung? Kommt ihnen bei der allgemeinen Korrektur eine besondere Funktion zu?

Meine Antwort: Es ist kein Zufall, dass die Welt in die „Alte“ und die „Neue Welt „unterteilt ist. Die Alte Welt- Europa und Asien, ist schon seit Urzeiten bevölkert, wohingegen die massive Kolonisierung des amerikanischen Kontinents nur vor zwei oder drei Jahrhunderten begonnen hat.

Nordamerika ist ein Miniatur- Modell der ganzen Welt. Deshalb dient es als Beispiel für den Rest der Welt. Amerika hat ein größeres Entwicklungspotential als andere Teile der Welt, und dies nicht wegen seiner Wirtschaft, Technologie oder Regierung, sondern Kraft der Vielfältigkeit seines Systems, das gleichberechtigte Vertreter der gesamten Welt umfasst. Die Stärke Amerikas liegt in seiner Gleichwertigkeit zur Ganzheit der Natur!

Die in der amerikanischen Gesellschaft bestehenden Strukturen auf sozialer, nationaler, wirtschaftlicher und auf der Regierungsebene, ermöglichen es dem amerikanischen Volk die wahre Ursache für die Krise, sowie die Methode zu ihrer Korrektur schneller zu begreifen.

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Die Finanzkrise wirft die USA und die anderen Länder in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zurück


In den Nachrichten(IMD): Dänemark landet beim Stresstest auf dem ersten Platz, die USA auf Platz 28. Der Stresstest analysiert, welche Länder besser für die Krise gerüstet sind und ihre Wettbewerbsfähigkeit in der nahen Zukunft verbessern können. Obwohl die USA im Jahrbuch der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit auf dem ersten Platz war, landete sie auf Platz 28 und verstärkte so die Sorge der Märkte um das Ausmaß der Krise und die Zeit, die notwendig sein wird, sie zu beenden.

Auf den Plätzen 18 bis 30 sind die größeren exportierenden Länder, geführt von China(Platz 18), Taiwan inbegriffen (21), Brasilien(22), Deutschland(24), Japan und Korea. Irland hätte im Hinblick auf seine Belastbarkeit, höher platziert sein können, jedoch hat wahrscheinlich das Ausmaß der Immobilien- und Finanzkrise das Land stark zurückgeworfen.

Das Vereinigte Königreich (34) ist in einer beunruhigenden Position. Das gleiche gilt für Frankreich(44), Italien (47) und Spanien (50). Dies zeigt deutlich, wie stark diese Länder durch strukturelle Verkrustungen gehandicapt sind.
Russland, an 51. Stelle, hat möglicherweise nicht genügend Jahre des die Wirtschaftsstrukturen festigenden Wachstums erlebt, um genügend Puffer für eine Krise dieses Ausmaßes zu entwickeln.

Mein Kommentar: Die Natur drängt uns rasch dazu nach einer Lösung zu suchen. Die normalen Mittel werden nicht helfen. Dies ist allen führenden Kräften klar, ob in der Politik oder in der Wirtschaft.

Die Lösung ist auf der sozialen Ebene zu finden: wir müssen unsere sozialen Beziehungen ändern. Zum ersten Mal in der Geschichte ist dies möglich, denn „der Hunger treibt den Wolf aus dem Wald hinaus“. Jedes Land, das die Methode der Korrektur des Egoismus zum Altruismus hin akzeptieren wird (was mit Erziehung getan werden muss, nicht durch Zwang) wird ein Beispiel für die ganze Welt setzen.

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Die Krise wird uns läutern“, sagt Russlands Chefrevisor


In den Nachrichten (übersetzt aus The Alinga Consulting Group): „Krise zur Läuterung der russischen Gesellschaft, sagt der Chefrevisor des Landes“ „Die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise wird die russische Gesellschaft läutern und helfen, „eine Wirtschaft des Glücks“ zu schaffen“, sagte Sergei Stepashin, Vorsitzender der Kammer für Wirtschaft und Finanzen, in einem Interview, das von der Moskauer Tageszeitung Nezavissimaya Gazeta am vergangenen Mittwoch veröffentlicht wurde.
„Ich bin sicher, wir werden für unser Volk eine Wirtschaft der Zukunft schaffen, eine Wirtschaft des Glücks, nachdem wir mit Hilfe dieser Krise geläutert wurden“, sagte Stepashin. Er sehe den „Verlust der Verbindung“ zwischen Handel und Moral als eine der Hauptursachen für die Krise. „Wir werden aus der Krise herauskommen, wenn wir die Aktivitäten der Wirtschaft mit Moral und den Handel mit Sittlichkeit verbinden“, sagte Stepashin.

Mein Kommentar: Insgesamt hat er recht. Doch was müssen wir tun, um die glänzende Zukunft zu erreichen, über die er spricht? Die Kabbala sagt, dass das Einzige, was wir tun müssen, die Veränderung der menschlichen Natur ist und das ist etwas, das nur durch die Kraft getan werden kann, die den Menschen erschaffen hat.

Die Kraft, welche die menschliche Natur umformt, kann nur angezogen werden, indem man eine besondere Methode gebraucht – die Kabbala. Daher ist die Wissenschaft der Kabbala auch als „die Arbeit Gottes“ bekannt, denn sie gibt uns die Gelegenheit, die Kraft des Schöpfers (die Höhere Kraft der Natur) heranzuziehen, die uns korrigieren wird. Das ist der einzige Weg, Erfolg zu haben!

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“Altruismus” ist genetisch und daher egoistisch


In den Nachrichten (übersetzt aus The University of Minnesota): „Oxytocin und die Genetik des Altruismus“ In der Studie „Der Oxytocin Rezeptor (OXTR) wirkt an prosozialer Fond-Vergabe im Diktatorenspiel und an Aufgaben in der sozialen Werteorientierung mit“, von Salomon Israel und seinen Kollegen, maßen die Forscher Altruismus bei 200 Studenten, was darauf basierte, wie jeder auswählte, einen Geldbetrag mit einer unbekannten Person zu teilen. Ihre Hypothese, die sich auf verschiedene Studien in der Vergangenheit stützt, war, dass das Hormon Oxytocin im Allgemeinen für soziale Wechselbeziehungen und im Besonderen für den menschlichen Altruismus entscheidend ist.

Mein Kommentar: Es ist für einen Menschen unmöglich, irgendetwas zu tun, das nicht zur persönlichen Bereicherung dient. Das ist, was unser Instinkt uns diktiert, genau wie er uns dazu bringt, für unsere Kinder und Mitbürger zu sorgen. Alles wird von einem Programm gelenkt – ein Programm, das egoistisch ist. Was die Forscher sehen, sind die Äußerungen dieses Programms, das in unserem Innern verschlüsselt ist. Sie beobachten das Programm, wenn es sich in seiner Form verwirklicht – im biologischen und genetischen Material.

Die Kabbala hingegen lehrt uns, wie wir das Programm selbst korrigieren können. Und die Methode, wie man das tut, wurde ebenfalls von der Natur vorprogrammiert. Etwas anderes zu tun, wird nur einen Widerstand seitens der Natur hervorrufen, der extern als Katastrophen, Krisen und Leiden zum Ausdruck kommt.

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Michael Moore über die Ursache für die Finanzkrise


In den Nachrichten(Reuters): „Filmemacher Michael Moore prangert die Wirtschaftskrise an.“ Der unversöhnliche Filmemacher Michael Moore, der in seinem Film “ Fahrenheit 9/11″ bereits die Bush-Regierung und in seinem Film „Sicko“ die Pharma-Industrie attackiert hatte, hat nun die globale Wirtschaftskrise in sein Blickfeld gerückt. Der Oskar-Gewinner wird seinen bis dato noch unbetitelten Dokumentarfilm quer durch Nordamerika, am 2. Oktober 2009 veröffentlichen.

“ Zu einem bestimmten Zeitpunkt haben die Reichen entschieden, dass sie nicht reich genug seien“, so Moore. „Sie wollten mehr – viel mehr. Und so setzten sie systematisch alles daran, die Amerikaner um deren hartverdientes Geld zu bringen. Warum sollten sie so etwas tun? Das ist es, was ich mit diesem Film versuche herauszufinden.“

Mein Kommentar: Das zeigt wieder einmal, dass der Egoismus die Welt in die Krise bringt, statt dass er, wie in der Vergangenheit, Fortschritt verursacht. Daher sollten wir den Egoismus bekämpfen, anstatt ihn, wie gewohnt, zu unterstützen.

Die Menschen sind nun „in einem kleinen Dorf“ miteinander verbunden. Daher sollte jeder Mensch auf eine Weise wollen, denken und handeln, die der Gesellschaft als Ganzes gut tut, nicht nur ihm selbst. Herr Moore erklärt die Ursache der Krise, eine Lösung dafür hat er jedoch nicht – die Kabbala schon.

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Die Natur hat uns innerhalb unserer Verbindung eingefangen


Eine Frage, die ich erhielt: Ist die Krise die Antwort der Natur als Bestrafung für unser schlechtes Verhalten?

Meine Antwort: In der Natur gibt es so etwas wie Bestrafung nicht. Die Krise ist eine Reflektierung unserer Ungleichheit in dem neuen System unserer Beziehungen, welches sich gerade zwischen uns enthüllt. Darum funktionieren auch keine dieser Antikrisenmethoden, die die Menschen heute in der Wirtschaft anwenden. Diese Versuche werden nur die Erkenntnis der Menschen beschleunigen, dass ihr Egoismus übel ist.

Wir benötigen eine gänzlich neue Methode – eine altruistische Methode, die eine Veränderung des menschlichen Bewusstseins zum Ziel hat. Menschen auf der ganzen Welt müssen verstehen, dass wir in ein neues System von Beziehungen eintreten.

Die Natur hat uns eingefangen, aneinander gebunden und eingeschlossen – Tatsache ist, wir sind nun miteinander verbunden.Unsere Entwicklung ging seit Tausenden von Jahren darauf zu, die Spitze unseres Egoismus zu erreichen, und nun sehen wir, dass wir völlig miteinander verbunden sind.

Dies ist die Enthüllung der nächsten spirituellen Stufe in der menschlichen Existenz. Dort sind wir alle wie ein einziger Körper und keiner kann etwas daran ändern!

Darum wird jederman leiden, und das Leiden beschränkt sich nicht nur auf einen bestimmten Teil der Welt, sondern die ganze Welt ist betroffen. Wir sind im Grunde ein Körper und wenn das Bein weh tut, dann kann der Kopf nicht umhin, diesen Schmerz zu bemerken.

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