Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Krieg'

Warum könnte der Nahe Osten wegen Wassermangel in Kriegen versinken?

Die globale Erwärmung, die aufeinanderfolgenden Dürrejahre und fehlende Investitionen in Wasserspar- und Entsalzungs-Technologien bringen die ohnehin angespannten internationalen Beziehungen im Nahen Osten an den Rand des Zusammenbruchs. Wenn die Wasserkrise anhält, wird es nicht mehr lange dauern, bis das trockene Land unter Beschuss genommen wird.

Die iranischen Landwirte können ohne Wasser nicht ernten, die Kurden und der Iran streiten sich um die Verlegung von Wasserleitungen, mehr als 12 Millionen Menschen in Syrien und im Irak verlieren den Zugang zu Wasser. In Syrien, das immer noch von einem Bürgerkrieg heimgesucht wird, der vor zehn Jahren begann, ist die diesjährige Dürre die schlimmste der letzten siebzig Jahre. Der Terror sägt an der Angst, aber man kann ihn mit Waffen zurückhalten. Durst sägt an der Verzweiflung, und nichts kann verzweifelte Menschen aufhalten.

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Hiroshima – Haben wir die Lektion gelernt?

In den späten 1940er und frühen 50er Jahren schrieb der große Kabbalist und Denker Baal HaSulam eine Reihe von Aufsätzen und Notizen, die später unter dem Titel „Die Schriften der letzten Generation“ zusammengefasst wurden. In diesen Schriften beschrieb Baal HaSulam die Herausforderungen, die er in der Situation der Menschheit sah, was er befürchtete, wozu diese Herausforderungen führen könnten, und wie die Menschheit sie seiner Meinung nach lösen sollte. Im ersten Teil der Schriften zeichnet Baal HaSulam ein sehr düsteres Bild von der Zukunft der Menschheit, wenn wir nicht unserer Pflicht nachkommen, nicht mehr nur an uns selbst zu denken, sondern an die anderen. In seinen Worten: „Ich habe bereits gesagt, dass es zwei Wege gibt, die Vollkommenheit zu entdecken, den Weg des Lichts oder den Weg des Leidens.” 

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„Wenn jemand kommt, um Sie zu töten, gehen Sie ihm voraus.“

Frage: In der Tora heißt es: Wenn jemand kommt, um dich zu töten, dann geh ihm voraus und töte ihn. Was bedeutet das bei der inneren Arbeit eines Menschen?

Antwort: Wenn in ihrer Natur ein Programm eingebaut ist, um Liebe und Verbindung zu erreichen und sich jemand dagegenstellt – dann sind Sie verpflichtet, ihn zu vernichten. Wir haben ein klares Programm was die Korrektur der Welt und die Verbindung aller betrifft, wenn jemand dagegen ist, bekämpfe ihn.

Frage: Es stellt sich heraus, dass alle unsere spirituellen Kräfte sich irgendwie auch in der Materie dieser Welt manifestieren müssen. Mit anderen Worten, wenn ich es nicht geschafft habe, einen Teil meines Egoismus zu korrigieren und dieser bereits begonnen hat, sich in Form eines äußeren Feindes zu manifestieren, der mich in der materiellen Welt angreift – dann gibt es ein klares Gesetz: Ich muss ihn bekämpfen.

Warum ist eine innere Kriegsführung nicht genug?

Antwort: Sie kommen damit nicht zurecht, also holen Sie es nach, indem Sie einen externen Krieg führen. Der äußere Krieg muss viel stärker, brutaler sein als der innere, da man seine Eigenschaften irgendwie in Ordnung bringen muss.

Frage: Was geschieht, wenn ich nur einen äußeren Krieg führe und keinen inneren?

Antwort: Es nützt nichts. Kriege können hunderte, tausende von Jahren andauern und es kommt nichts Gutes dabei heraus. Ich würde sogar sagen, dass alle Kriege, die in der Welt stattfinden, als jüdische Kriege betrachtet werden können.

Aus der Fernsehsendung „Spirituelle Zustände“, 14.05.2021

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Lösung für den Konflikt der Zivilisationen

Die Drohung einer geopolitischen Katastrophe, verursacht durch den Konflikt der christlichen und muslimischen Zivilisationen, zwingt jeden von ihnen, sich zu schützen, in dem die Ausbreitung des anderen verhindert wird. Der rationale Westen und der irrationale Osten betrachten einander als falsch, und sind nicht bereit, einander zu verstehen. Der Osten akzeptiert die Ideen von der Westzivilisation (Demokratie, Gleichheit, und Freiheit) nicht als menschliche Ideen. Er versteht sie als vom Schöpfer stammend. Der Islam glaubt, dass der Koran die richtige weltliche Struktur diktiert, und dass nur die Muslime eine Nation Gottes sind. In der muslimischen Welt sind Politik und Religion eine Einheit und folglich wird sogar eine rein politische Änderung als Bedrohung ihrer Religion und Lebensweise wahrgenommen. Die Erlösung liegt im gegenseitigen Ergänzen, anstatt sich beseitigen zu wollen. Aber es ist unmöglich, das zu erreichen, also gibt es keine Lösung!

Gemäß der Kabbala wird die Regierungsgewalt des Schöpfers in drei Linien begriffen:
1. Abraham – die rechte Linie,
2. Isaac – die linke Linie, und
3. Jacob – die mittlere Linie.

Klipat Abraham ist Ishmael (der Islam), und Klipat Isaac ist Esau (Christentum). Es gibt auch eine Klipa der mittleren Linie, Israels – diejenigen, die sich dem “Glaube über dem Verstand” oder “Lishma” entgegensetzen.

Der Konflikt der rechten und der linken Linien ist unvermeidlich, und sie können nur durch die mittlere Linie – von Jacob (Katnut, oder “der kleine Zustand”), oder Israel (oder, “der große Zustand”) versöhnt werden. Anders gesagt, kann nur die Verbreitung der Kabbala die Welt zum Frieden, zur Versöhnung und zur Ruhe bringen. Ansonsten liegt der Fall der westlichen und östlichen Zivilisationen, vor uns . Das einzige Heilmittel für diese Welt besteht darin, zu verstehen, dass es notwendig ist, Liebe zu seinem Nächsten zu erlangen, um die Anhaftung mit dem Schöpfer, der Ewigkeit, und der  Vollkommenheit zu erreichen.

Meine Laune: optimistisch

Kabbala Akademie

Ertrinken im Migrantenstrom

Europa scheint in einer neuen Welle von Migranten aus Afrika zu ertrinken. Italien, Spanien und Griechenland erleben einen Anstieg der Migrantenzahlen, neue Geschichten von ertrinkenden Migrantenbooten und neue Geschichten von ganzen Städten und Regionen in Europa, die in Migranten „überschwemmt“ werden. Wenn der Trend anhält, wird in ein paar Jahren die gesamte Südküste Europas muslimisch werden. Migranten werden es überfluten, der Islam wird die Herrschaft übernehmen, und die Demokratie, genau die Ideologie, die es den Migranten ermöglicht hat, sich in Europa niederzulassen, wird dort der Vergangenheit angehören.

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Wir haben den Krieg in unserer Seele verloren

Israel hat immer gewusst, wie man an einem Strang zieht, wenn die Säbel rasselten. Dieses Mal war dem nicht so. Es schleicht sich schon seit einigen Jahren ein, aber in dieser Kampagne hat das Böse in unserer Mitte die Notwendigkeit zur Einheit besiegt. Kaum waren die Raketen auf unsere Städte abgefeuert, brachen die Politiker aller Seiten in einen Krieg der Vorwürfe aus, in dem sie sich gegenseitig Inkompetenz, Unentschlossenheit und Opportunismus vorwarfen. Als die Tage vergingen und sich Israels Militärtaktik als erfolgreich erwies, bemühten sich dieselben Politiker, den Erfolg sich selbst zuzuschreiben und ihn ihren Rivalen abzusprechen. Derweil stellte sich jede Fraktion der Nation auf die Seite ihrer eigenen Politiker und tadelte alle Andersdenkenden in den sozialen Medien, in den Nachrichtenmedien und wo immer sie konnten.

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Die Illusion einer Ko-Existenz

Israelische Städte, die einst als Symbole jüdisch-arabischen Zusammenlebens galten, stehen in Flammen. Unruhen und Lynchmorde, die von beiden Seiten verübt wurden, haben die vordem als friedlich empfundenen Nachbarschaften erschüttert. Die großen israelischen Städte Haifa, Jaffa, Ramla, Akko und Lod brennen im anhaltenden Sperrfeuer tausender Raketen der Hamas-Terroristen auf die israelische Bevölkerung und der darauf folgenden militärischen Antwort im Gazastreifen. Warum wird die Brücke zwischen beiden Gemeinschaften von den Flammen des Zorns verzehrt? Weil es eine solche Brücke oder eine wirkliche Koexistenz nie gegeben hat. Sie hat nie existiert.

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Nach links, nach rechts, aber immer nach vorne

Wir hatten den Nazismus und wir hatten den Kommunismus, den Sozialismus und den Kapitalismus. Wir haben Demokratie, Monarchien und wir haben Republiken gehabt. Das Leben besteht aus Gegensätzen: links – rechts, Sonne – Mond, heiß – kalt, Hass – Liebe, Freude und Traurigkeit. Ohne das eine gäbe es das andere nicht, ohne beides gäbe es keine Existenz.

Das Leben ist nicht statisch, es entwickelt sich immer weiter, bewegt sich immer vorwärts. Schicht um Schicht entwickelt sich das Leben. Wenn eine neue Schicht erscheint, manifestieren sich ihre beiden Gegensätze, bekämpfen sich eine Zeit lang und erkennen schließlich, dass keiner ohne den anderen existieren kann, also gehen sie eine Verbindung ein. In der Folge wird diese Verbindung zur Grundlage für das Entstehen der nächsten Schicht.

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„Jüdisches Post-Trauma: Ursache, Diagnose und Heilung“

„The Times of Israel „veröffentlichte meinen neuen Artikel „ Jüdisches Post-Trauma: Die Ursache, Diagnose und Heilung “ am 09.10.2019

Das Post-Trauma durch wiederkehrende antisemitische Ereignisse, wie den Holocaust und die Pogrome, hat ganze Generationen von Juden nachhaltig geprägt. In Israel gehören Angstzustände und traumatische Ereignisse zur täglichen Realität von Kindern, Jugendlichen und der Bevölkerung im Allgemeinen. Der durchschnittliche Israeli hat entweder selbst die Erfahrung eines Terroranschlags gemacht oder aber kennt jemanden, der das Opfer von Terror  geworden, oder durch Kriegserlebnisse traumatisiert ist. Drogen mögen Symptome dieses Phänomens betäuben, aber die wahre Heilung kann nur durch unsere einzigartige Fähigkeit erlangt werden, ein Sicherheitsnetz aufzubauen, indem wir uns als jüdische Nation verbinden.

Israel besitzt zwar die stärkste Armee der Welt, aber diese bietet weder einen Schutz vor dem Trauma, einen Freund im Kampf zu verlieren, noch gegen die ständige graue Wolke der Bedrohung durch Feinde im Inneren, wie auch solche von außerhalb. Viele Kämpfer, in den verschiedensten Positionen sind Opfer von Angstzuständen unterschiedlicher Intensität. Seien es Erwachsene oder Senioren, die in der Vergangenheit an israelischen Kämpfen teilgenommen haben, oder auch junge Männer, die den Militärdienst eben erst absolviert haben.

Dieses Phänomen ist jedoch viel umfassender als dass es nur die israelische Armee betrifft. Es schließt uns alle ein. Wir sind eine Nation, die tagtäglich in einem Trauma lebt. Der Grund dafür ist nicht nur die ständige Bedrohung, welcher der Staat Israel seit seiner Gründung ausgesetzt ist, oder etwa die unterschwellige Angst vor sporadischer Gewalt und Terror. Wir werden permanent traumatisiert, und zwar dafür, dass wir Juden sind.

Das Trauma, das uns fesselt – das Trauma der bedrohlichen Zukunft, der feindseligen Gegenwart oder der quälenden Vergangenheit – durchdringt die gesamte Nation auf allen Ebenen. Kinder gehen in den Kindergarten in Gebieten, die von Raketen angegriffen werden, atmen versteckte Panik in der Atmosphäre, werfen schnell alles weg und laufen in Schutzräume, wenn Warnsirenen in der Nähe ertönen. Auch  zittern sie, wenn ihr Telefon ein Alarm anzeigt, weil wieder eine Rakete in einen entfernteren Teil des Landes eingedrungen ist. Das Trauma ist bereits in uns, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Wir neigen dazu, stolz auf unsere israelische Robustheit zu sein, die äußerliche Widerstandskraft. Aber diejenigen, die sich sicher fühlen, bedürfen nicht eines solchen Schutzpanzers. Sie können es sich leisten, auch äußerlich sensibel zu sein. Ein weiteres Symptom des jüdischen Traumas: die Notwendigkeit zu verteidigen, zu befestigen und hart zu spielen, um nicht verletzt zu werden.

Warum passiert uns das alles? Wer sind wir Juden? Wo kommen wir her und wohin gehen wir? Wofür das Alles? Was sind Zweck und Ziel dieser Welt? Und was ist unsere Rolle gegenüber dieser Welt?

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Kabbala und die weltlichen Wissenschaften


Eine Frage, die ich erhielt: Sie schrieben in einem Ihrer vorherigen Beiträge, dass „die Kabbala Dinge willkommen heisst, die aus Erfahrung oder ausschliesslich wissenschaftlicher Forschung gewonnen wurden“. Können Sie bitte näher darauf eingehen, was genau die Kabbala in normalen Wissenschaften begrüßt?

Meine Antwort: 1. Alles, was für den irdischen Körper notwendig ist, um eine minimale, normale Existenz zu gewährleisten, laut dem Gesetz „Notwendigkeit wird weder hochgehalten noch verdammt“ (Echrahi – Lo Igune Ve Lo Ishubah). So wie es bei den Tieren ist. Wenn der Mensch Dinge innerhalb seiner animalischen Verlangen in Anspruch nimmt, dann ist er in Gleichgewicht mit der Natur, und dies wird von der Kabbala willkommen geheissen.

2. Alles was den Verlangen des Körpers entspricht (so wie Nahrung, Sex und Familie) und über das Normale hinausgeht ist überflüssig. Folglich ist es für Körper und Seele wie auch für die gesamte umgebende Natur schädlich und bringt den Menschen aus dem Gleichgewicht mit der Natur. Diese Maßlosigkeiten tauchen normalerweise unter dem Einfluss der Gesellschaft auf.

3. Neben den körperlichen Verlangen gibt es zusätzliche Verlangen, die in einem Menschen aufsteigen, weil er in einer Gesellschaft lebt. Würde er alleine im Wald leben, kämen diese Verlangen erst gar nicht in ihm auf. Diese Verlangen richten sich auf Reichtum, Berühmtheit, Macht und Wissen aus.

Die Verlangen Nr. 2 und 3 bringen das Gleichgewicht der Natur durcheinander und halten den Menschen davon ab, aus seinem Egoismus herauszukommen. Die weltliche Wissenschaft wurde genau dafür entwickelt, um die Wünsche 2 und 3 zu erfüllen – sie wurden aus den menschlichen egoistischen Anreizen entwickelt und schaden dadurch dem Menschen.

Stellen Sie sich vor, der Mensch würde nicht beabsichtigen, Kriege zu führen, wissenschaftliche Ehrungen oder Preise zu gewinnen. Die Wissenschaft würde keine Fortschritte machen. Darum wird die heutige Wissenschaft in eine Krise gelangen, ihre jetzige Form wird sich ändern und die Kabbala wird an erster Stelle stehen. Ich erkläre dies nur kurz und nicht sehr überzeugend, doch rate ich Ihnen, mehr darüber in Einzelheiten aus meinem Unterricht über den Artikel von Baal HaSulam Die Wissenschaft der Kabbala und moderne Wissenschaften“ herauszufinden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wissenschaftler haben (wieder einmal) alles auf den Kopf gestellt
 
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