Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Katastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn Sich die Menschheit jenseits der Selbstsucht vereint


Frage: Je mehr die Kabbala der Welt enthüllt wird, desto mehr werden die Kräfte, die die Welt kontrollieren, enthüllt. Bedeutet das, dass wir dabei sind, immer mehr und mehr zu sehen, wie sich die Weltprobleme auflösen, wenn wir begreifen, dass wir für uns selbst eine Illusion in dieser Welt geschaffen haben? Ich beziehe mich hiermit vor allem auf Krebs. Mit unserem Egoismus haben wir in unserem Körper einen Terroristen geschaffen, den wir nicht kontrollieren können. Um diese Illusion haben wir eine massive Industrie geschaffen, dazu gehören unser Bildungssystem, die Medizin, Spendensammlung, die Regierung, das pharmazeutische System und die Industrien der Gesundheitsfürsorge. Der Schmerz und das Leiden, die durch diese Illusion geschaffen wurden, sind ebenso enorm wie der Stress und die Sorge, die es in der Welt geschaffen hat. Die Erkenntnis, dass Krebs eine Kraft im Körper ist, die durch das Gehirn kontrolliert wird, macht es zu etwas, was vom Verstand völlig kontrolliert werden kann.

Antwort: Sicher ist alles, was wir wahrnehmen, ein von uns geschaffenes Bild – durch unseren Egoismus (das Bild unserer Welt) oder durch die Eigenschaft des Gebens (das Bild der Höheren Welt). Wie wir es „bildlich darstellen“, hängt von uns ab, von unserem Verlangen + Absicht. Jedoch ist es für eine einzelne Person unmöglich, das Bild der Welt „darzustellen“ – es kann nur mit allen zusammen oder wenigstens in einer Gruppe getan werden. Das ist so, weil Spiritualität sich in der Verbindung zwischen uns, zwischen den Seelen, „anschaulich darstellt“.

Übrigens, mit unserer egoistischen Welt ist es das gleiche – wir stellen es in unserer Einstellung gegenüber anderen dar, d.h. in egoistischen Verlangen. Seelen sehen das Bild der Welt nicht innerhalb sich selbst; sie sehen es darin, was zwischen ihnen ist, in der Eigenschaft der Verbindung unter ihnen. Demzufolge können Sie aufgrund Ihrer Abhängigkeit von anderen – den anderen Zahnrädern im System – Kabbala nicht dazu verwenden, sich zu heilen oder sich in einen bequemen Zustand zu begeben. Darüber hinaus werden Katastrophen und Krankheiten ebenfalls erhalten bleiben, solange es Leute gibt, die Korrektur brauchen. Wir werden nur ein schönes Bild „darstellen“, wenn wir (d.h. die Menschheit als Ganzes) uns zusammen korrigieren.

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Es braucht nur einen Funken des Höheren Lichts, um die Welt zu korrigieren


Frage(meine Antwort fett): Sie sagen, dass diese massiven Krisen – wirtschaftliche, ökologische und andere – die Menschheit letztlich zur Korrektur bringen werden und dass dieser Weg bitter sein wird. Aber denken Sie nicht, dass wenn es in den Supermärkten nichts mehr zum Essen gibt, sich Gruppen auf den Strassen bilden werden, die um jeden Preis überleben wollen – durch stehlen und morden für ein Stück Brot? Und werden dann all die Krisen nicht noch mehr Not und Übel über die Menschheit bringen?

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

„Wo es kein Brot gibt – gibt es auch keine Tora“, das sagten Sie. Wenn ein Mensch verzweifelt ist, wenn seine Freunde und seine Familie an Hunger und Krankheiten sterben und wenn es zu gefährlich ist, vor die Tür zu gehen, wird er dann wirklich anfangen, Kabbala zu studieren? Und übersehen Sie nicht auch, dass es dann auch kein Internet mehr geben wird, weil die Computer ohne Strom nicht funktionieren? Ich sage Ihnen, dass in so einer Situation kein Mensch Kabbala studieren wird – weder jetzt noch in 232 Jahren (das Ende der 6000 Jahre).

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

Selbst wenn ich die Wissenschaft der Kabbala für wichtig und notwendig erachte und selbst wenn ich einen Punkt im Herzen habe und über das Studium der Methode der Kabbala bescheid weiß, werde ich nicht dasitzen und Kabbala- Bücher lesen, während meine Familie am Hungertod stirbt. Und dies gilt noch mehr für Menschen, die überhaupt nichts von der Existenz der Kabbala wissen.

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

Der Punkt im Herzen erscheint dann, wenn du schon alles hast und du bemerkst, dass nichts davon dich glücklich macht und dass es keinen anderen Weg mehr gibt. Aber wenn du damit beschäftigt bist, irgendwie Trinkwasser zu beschaffen, um zu überleben, wirst du sicher nicht über den Punkt im Herzen nachdenken.

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

Antwort: Ich stimme vollkommen mit dir überein und ich habe für mich die Regel „Wenn es kein Brot gibt, gibt es auch keine Tora“ unterstrichen. Das heißt, dass es Situationen gibt, in denen die Menschen mit Überleben beschäftigt sind und dann sind alle Gesetze aufgehoben und alles dreht sich ums nackte Überleben (mit der Ausnahme, andere zu töten, um selbst zu überleben).

Aber in deiner Argumentation übersiehst du die vier Phasen der Entwicklung des Verlangens. Nicht die Größe des Hungers wächst, sondern seine Fähigkeit, die Quelle seiner Leere oder Füllung zu erkennen. Weil alles unter dem Einfluss des Lichtes seinen Platz findet. Du wirst sehen, dass deine Bekannten nicht nur leiden, sondern plötzlich den Grund für ihr Leid zu verstehen beginnen – das hat Bedeutung und führt zum letztendlichen Ziel.

Du solltest ihnen dabei helfen, diese Erkenntnis früher zu haben – dann wird das Leid schwinden. Denn es wird nur zu dem Zweck enthüllt, um diese Erkenntnis hervorzurufen! Daher ist die Verbreitung auch so wichtig: Wenn die Massen den Schöpfungsplan langsam verstehen, wird dies großes Leid abhalten und plötzlich werden Wohlstand und Frieden erscheinen.

Ich schlage vor, Folgendes zu lesen: „Vom Chaos zur Harmonie“, mein Vortrag in Arosa und das Material über Die Gesellschaft der Zukunft (engl.). Ein Funke des Höheren Licht war ausreichend, unsere Welt und das gesamte Universum entstehen zu lassen. Und dieser eine Funke ist genug, um diese Welt zu korrigieren, deren Existenz er ursprünglich bewirkt hatte! Alles, was man braucht, ist unser kollektives Verlangen!

Kabbala Grundkurs

Streßbewältigung in einer Welt mit dem höchsten Stresspegel aller Zeiten!

Jeden Morgen überqueren wir Straßen mit dichtem Verkehr, um uns am Arbeitsplatz der Lawine von Pflichten zu stellen. Nach einem neunstündigen Arbeitstag kehren wir nach Hause zurück und müssen Elternschafts-, Finanz-, Gesundheits- und Beziehungsprobleme bewältigen, die zu unerschöpflichen Stressquellen und zum toten Gewicht unserer modernen Welt geworden sind. Umfragen zeigen, dass in den USA ein absoluter Höchstwert des Stressniveaus erreicht wurde. Laut dem diesjährigen Bericht der American Psychological Association gehören etwa 90% der jungen Amerikaner der Generation Z im Alter zwischen 15 und 21 Jahren zu denen, die am stärksten betroffen sind.

Dem Rest der Welt geht es nicht viel besser. Eine von Gallup in mehr als 145 Ländern durchgeführte Studie hat gezeigt, dass die von den Menschen gemeldeten täglichen Sorgen, Stresssituationen, körperlichen Schmerzen, Trauer- und Wutzustände seit Beginn der Datenaufzeichnung die höchsten Werte erreicht haben. Um Trends in Bezug auf Hoffnung oder Verzweiflung zu untersuchenberechnet die Gallup-Studie einen Indexwert der negativen Erfahrungen. Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass dieser Wert von 23 auf 30 gestiegen ist, was im letzten Jahrzehnt auf eine deutliche Steigerung um 30% hinweist.  [Rest des Beitrags lesen →]

Verantwortlich für die Welt

Frage: Was sollen wir von den kommenden Kongressen erwarten? Welche Absicht sollen wir aufbauen?

Antwort: In unserer Verbindung nähern wir uns sehr starken Absichten und hoffen, dass diese Kongressreihe uns hilft, gemeinsam  ununterbrochen die Absicht in uns zu halten und sie nicht loszulassen.

Arbeit, Familie, Kinder, persönliche Probleme – trotz all dem lasse ich unterbewusst irgendwo in einer Ecke meines Verstandes Platz für das Wichtigste und mache mir ständig Gedanken über unsere Einheit, darüber, wie wir von einem Kongress zum nächsten vorankommen, Tag für Tag, in einem inneren Zusammenhalt – bis sich dort, im Inneren, der Schöpfer enthüllt.

Wir studieren das bereits sehr lange in der Theorie. Dann lasst uns auch tatsächlich wollen, dass Er sich enthüllt. Tausend Mal haben wir das bereits gehört – lasst uns doch eine Anstrengung unternehmen.

Wir dürfen nicht in Zweifel verfallen: „Schon wieder? Zum wievielten Mal?“ Wir stehen an der Schwelle zum Durchbruch. Und die Welt verlangt ebenfalls danach. Denn sie hat nicht die geringste Chance, eine Lösung zu finden. Wir können im Internet sehen, welche „Lösungen“ als Antwort auf die heutigen Krisen angeboten werden, wie es versucht wird, sie zu vertuschen, zu verdecken, weil kein Ausweg zu sehen ist.

Wir müssen in einer bequemen, verständlichen, naheliegenden Form die Nachricht an die Welt herantragen, dass es eine Lösung gibt, und je schneller wir anfangen, sie zu realisieren, desto weniger werden wir leiden.

Und darum soll unsere Absicht während der Kongresse sein, uns in die Gruppe einzuleben, die eine Krisenlösung für die Welt bringt. Es gibt nichts Wichtigeres, was wir vorbereiten könnten, was wir untereinander für die Welt tun könnten.

Wir befinden uns im Moment an einem sehr wichtigen Punkt: vor uns liegt ein Kranker, und seine Krankheit ist beinah tödlich, und wir können ein Heilmittel herstellen und ihn heilen. Dann wird er nicht einfach gesund, sondern steigt zur Stufe des Schöpfers, zu einer neuen, ewigen Dimension auf.

Deshalb sollte unseren Anstrengungen und unserem Status – dem Aufstieg, den wir in diesen Tagen beginnen – die maximale Wichtigkeit beigemessen werden. Wir müssen uns dessen bewusst sein, welche Aufgabe wir bewältigen. Wer sind wir, um einer solchen Mission würdig zu werden – in der Tat an der Korrektur nicht nur der Welt, sondern der gesamten Realität mitzuwirken?

Wir sollten ein wenig stolzer auf unsere Aufgabe sein – damit wir dadurch die Verantwortung spüren können.

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Frei von Leid

Frage: Verursacht ein Mensch Krankheit und Leid selbst?

Meine Antwort: Man kann nicht behaupten, dass wir Leiden als Bestrafung bekommen. Wir müssen es als Enthüllung betrachten, als Einfluss des Lichtes, auf Grund des großen Egoismus in uns. Das umgebende Licht ist vom Ego entfernt und da es deswegen nicht eintreten kann, fühlt das Ego Leiden. Je näher das Licht herankommt, um so größer wird die Qual. Der Mensch beginnt darüber nachzudenken, wie er diesen Schmerz vermeiden und sein Ego schützen kann; vielleicht verschwindet es auch, wenn sein Verstand aufhört und er über nichts mehr nachdenkt. Viele Menschen nehmen Drogen, konsumieren Alkohol oder flüchten in verschiedenartige Bereiche, wie Wissenschaft, Kunst, Sport und so weiter; Hauptsache Flucht und nicht über den Sinn des Lebens nachdenken.

Das Licht zeigt uns den Sinn des Lebens. Wir beginnen zu verstehen, dass wir ohne Schmerz die Reise nicht beginnen können. Dies zeigt uns, dass wir dem Licht einen Schritt entgegen gehen müssen, damit es in uns eintreten kann. Wenn ich eine Methode suche, die mich vom Leiden befreit und die mir sagt, wie ich den Sinn des Lebens finde, werde ich auf die Weisheit der Kabbala stoßen. Letzten Endes kommen nur diejenigen dorthin, die eine Leere in dieser Welt verspüren. Sie haben bereits viele Erfahrungen mit Problemen, Schmerzen und Misserfolgen in vorherigen Inkarnationen gemacht. Auch in diesem Leben leiden sie hauptsächlich unter einer nicht füllbaren Leere.

Frage: Vor ein paar Jahren wurde ich ernsthaft krank. Dieses Leiden ließ mich die Bibel studieren und schließlich die Wissenschaft der Kabbala. Ich hatte keine Schmerzen mehr, da ich nicht mehr darauf achtete. Kann ich so gesund werden?

Meine Antwort: Das ist kein Problem, wenn du so weiter machst, wird sich dir das Höhere Licht annähern. Tatsächlich leiten sich alle Probleme von der Tatsache ab, dass das Licht vor dir ist, aber nicht eintreten kann.

Frage: Ist damit gemeint, dass wenn ich mich dem Licht freiwillig annähere, die Leiden reduziert werden?

Meine Antwort: Nein. Die Qualität wird sich nur stufenweise, wenn ein Bedarf vorhanden ist, verändern. Denn die Entwicklung auf das Licht zu wird nicht schwächer, immerhin sind wir alle Egoisten. Wie sonst soll es möglich sein, mit dem Ego zu arbeiten? Man kann nur mit einem spitzen Stock, der „Antrieb“ genannt wird, voran geschubst werden. Man sagt, wenn ein Mensch über einen Fortschritt, ob nun gut oder schlecht, gleichermaßen dankbar sein kann, schreitet er in der richtigen Weise voran.

Es ist egal, woher die Leiden kommen, sie kommen in jedem Fall ausschließlich vom Schöpfer:„Es gibt nichts außer Ihm“ (Deuteronomium 4:35). Wenn ein Mensch dankbar für diese Einflüsse ist, wird er nicht von dem vorgeschriebenem Weg abweichen, sondern wird direkt zum Schöpfer voranschreiten.

Aus der russischen Kabbala Lektion 3/1/16

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Liebe fühlen und nicht mich selbst.

rav empfängt

Frage: Einer der Verse „des Liedes der Lieder“ beinhaltet folgende Worte: „Ich bin liebeskrank.“ Über wen spricht diese Frau? Über sich selbst?

Antwort: Wenn ich mich zur  Natur und der gesamten Realität mit Liebe beziehe, erhalte ich dadurch eine warme und liebevolle Einstellung. Dies umhüllt, beschützt und umgibt mich mit angenehmen warmen Wellen des Wohlwollens, die mich permanent unterstützen.

So spreche ich nicht aus der Perspektive eines „Mannes“, sondern aus der Sicht einer „Frau“, die eine liebevolle Einstellung als Antwort erhält. Automatisch sprechen wir hier über einen Menschen, der fühlt, dass er gibt und empfängt.

Derjenige, der erfüllt, wird „Mann“ genannt. Derjenige, der von anderen im Gegenzug empfängt, wird „Frau“ genannt. Es stellt sich heraus, das der Zustand, in einem zufriedenen Verhältnis zur Welt zu stehen, „Mann“ genannt wird und die Wellen von Wärme und Liebe der Welt nennen wir „Frau“.

Frage: Ist es von Bedeutung, ob ich ein Mann oder eine Frau bin?

Antwort: Selbstverständlich. Wir sprechen über eine Person, die den bösen Trieb in sich selbst korrigiert hat und somit den guten Trieb durch die Gruppen Arbeit und die Integrale Erziehung erlangt hat.

Nun fühlt er das Geben und das Empfangen in Relation zur gesamten Natur und zur gesamten Menschheit. Dieses Gefühl bringt ihm eine Wahrnehmung der Unendlichkeit und ermöglicht ihm, sich über alle Schwächen zu erheben, womit sich die Konzepte von Zeit, Raum und Bewegung auflösen.

Frage: Was bedeutet es, „liebeskrank“ zu sein?

Antwort:  Eine neue Wahrnehmung entsteht in ihm und hinterlässt einen so starken Eindruck, dass er sich selbst nicht mehr fühlt.

Er fühlt Liebe, die ihn erfüllt, aber es ist nicht mehr er selbst, der diese Liebe empfängt. Er steigt zu einem Gefühl der generellen Natur auf, er verlässt sich selbst und ist nicht mehr present.

Es existiert nur noch ein Gefühl der universellen Liebe. Das ist der Punkt seiner Vereinigung, die Anhaftung und die Erlangung  einer höheren Verbindung mit der Natur, mit dem Schöpfer. Die Schwäche beruht auf der Tatsache, dass die Liebe über allem herrscht.

Frage: Warum ist es eine Krankheit?

Antwort: Wenn etwas von außen kommt, mich erfüllt und dominiert, dann nennen wir diese fremde Kraft eine Krankheit. Das ist die Ausdrucksform der Liebe, die mich überwältigt und vollständig erfüllt.

Frage: Aber es ist doch gut, liebeskrank zu sein?

Antwort: Stimmt. Es sollte uns nur bewusst werden, dass es keine Begrenzungen darin gibt. Du befindest dich unter dem Einfluss dieser fremden Kraft in deinem eigenen Tempo, durch die Anstrengungen, die du permanent auf dich nimmst. Du hast diese Stufe erreicht und als Resultat dessen erlangst du die Kraft der Liebe.

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Aus Kab Tv´s „Neues Leben“ 28/5/14

Wir haben eine zweite Chance

Kongress in der Arava. Lektion 1

Natürlich habt ihr davon gehört, dass Ari einmal zu seinen Schülern sagte: „Wenn wir heute nach Jerusalem hochgehen, werden wir die Endkorrektur (Gmar Tikun) realisieren können. Lasst uns in einer Stunde zusammenkommen und hochgehen, diesen Weg fortsetzen!“

Doch als eine Stunde später die Schüler eintrafen, sagte der eine, dass er aus irgendeinem Grund nicht kann, und der andere aus einem anderen Grund, den dritten lässt die Frau nicht gehen, der nächste kann der Kinder wegen aufgrund von Krankheit oder wegen anderer Probleme nicht. Und so konnten sie nicht zum Zustand von Gmar Tikun aufsteigen.

Wir verstehen nicht, wie solche Hindernisse die Schüler von Ari aufhalten konnten – im Vergleich zum Zustand der Endkorrektur, den sie erreichen konnten?

Wir begreifen jedoch nicht, welche Hindernisse dem Menschen von oben in den Weg gestellt werden, damit er sich der Korrektur nähert.

Wir sind nicht die stärksten und nicht die außergewöhnlichsten – gerade wir sind die schwächsten von all den großen Generationen, die vor uns da waren. Wir leben jedoch in einer besonderen Zeit, und diese Zeit verlangt nach einer großen Korrektur, deren Realisierung möglich geworden ist! Und darum, selbst wenn wir dessen nicht würdig sind, nicht stark genug sind und nicht besonders gut verstehen, was wir tun, bringt uns die höhere Kraft dennoch zusammen und treibt uns an.

Deshalb dürfen wir nicht vergessen, dass uns auferlegt wurde, uns lediglich nach unseren Möglichkeiten zu bemühen! Und der Schöpfer ist derjenige, der diese Arbeit für uns beendet.

Auszug aus der ersten Lektion des Kongresses in der Arava, 18.11.2011

Globaler Protest – Bericht

Mitteilung: Am vergangenen Tag fanden in 951 Städten der 82 Länder der Welt Proteste gegen die Wirtschaftspolitik der Regierungen nach dem Beispiel der amerikanischen Bewegung „Occupy Wall Street!“ statt. Die Demonstranten skandierten Parolen und protestierten gegen die Kürzung von Sozialausgaben im Rahmen der Bewältigung der Wirtschaftskrise.

Auf den Philippinen protestierten die Demonstranten vor der US-Botschaft gegen den „amerikanischen Imperialismus“. In London versuchten einige Tausende von Menschen, die Londoner Aktienbörse zu stürmen.

In Frankfurt erhoben die Protestteilnehmer vor der Europäischen Zentralbank (EZB) Plakate mit den Aufschriften „Ihr spekuliert mit unserem Leben“ und „Ihr verzockt unsere Zukunft“. In Italien gingen bis zu 200 Tausend Menschen auf die Straßen. Die Radikalen fingen an, Schaufenster zu zerschlagen und Molotowcoctails auf die Autos zu werfen.

In Madrid nahmen bis zu 500 Tausend Menschen an der Demonstration statt. Dennoch verlief alles friedlich.

Video anschauen

In New York nahmen etwa 5000 Menschen an der Demonstration am Times Sqaure teil. Einige Demonstranten haben versucht in das Citibank-Gebäude einzudringen, meldet die BBC.

Die Bewegung „Occupy Wall Street!“ wurde im Sommer dieses Jahres in den USA ins Leben gerufen. Ihre Initiatoren wurden von den arabischen Revolutionen inspiriert. Die Protestteilnehmer haben keine zentrale Führung, die Verbindung wird über Twitter gehalten. Sie sind durch gemeinsame Parolen vereint. Sie behaupten, dass die Finanzinstitutionen an der Wirtschaftskrise schuld sind und kritisieren die Maßnahmen der Regierung zu ihrer Unterstützung.

Kommentar: Weder die Regierung noch die Protestteilnehmer wissen um die Ursachen, den Verlauf und das Ziel der Krise – der Krankheit. Daher existiert bei ihnen auch kein Verständnis über die Heilungsmethode. Proteste können nur dabei helfen, das Gefühl der Sackgasse zu verschärfen. Es ist jedoch notwendig, das Wissen über die wahre Ursache dessen, was mit der Menschheit geschieht, zu verbreiten – allmählich, in dem Maße der Hilflosigkeit und vollkommenen Ratlosigkeit werden sie zuhören und die richtige Entscheidung treffen. Die Frage ist nur, wann…

WHO: Liebe wurde offiziell als Krankheit anerkannt

Mitteilung: Liebe muss behandelt werden – zu einer solchen Schlussfolgerung ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gekommen. Das zarte Gefühl wurde in die offizielle Klassifikation der ernsthaften Erkrankungen eingetragen und den internationalen Krankheits-Code „F63.9″ bekommen.

Liebe wurde den psychischen Störungen zugeordnet – den „abnormen Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle“. Zu Symptomen zählen ständige Gedanken an den anderen Menschen, Stimmungsschwankungen und sogar allergische Reaktionen. Wo das Ganze geheilt werden kann, teilt die WHO allerdings nicht mit.

Mein Kommentar: Es gibt keine Liebe, sondern das Verlangen, durch den anderen zu genießen, und wenn es andere Verlangen unterdrückt, dann ist es eine reale psychische Störung. Liebe bedeutet nicht, dass du durch jemanden genießen möchtest oder genießt, sondern dass du den anderen genießen lassen möchtest, außerhalb der Verbindung mit dir selbst.

In einem solchen Fall solltest du dich zuerst komplett von den Gedanken an dich selbst befreien, die Verlangen des anderen objektiv fühlen – und sie vollkommen uneigennützig erfüllen, d.h. ohne jegliches Resultat für dich selbst. Die Überprüfung des wahren Gefühls der selbstlosen Liebe kann darin bestehen, dass du dich vollkommen von der Erfüllung des anderen distanzierst und es einem fremden Menschen überlässt, dahingehend, dass niemand von dir weiß.

Machen wir uns an die Arbeit

Wir müssen heute noch die erste Version unserer „Deklaration der Absichten“ zusammenstellen, in der wir verschiedene Wissenschaftler zitieren, die moderne Krankheit der Menschheit beschreiben und über die Korrektur erzählen.

Noch vor 5-7 Jahren, als ich über die Krise sprach, war keiner damit einverstanden. Bis vor kurzem lachten die Menschen über diese „Spekulationen“. Vor einem Jahr „wurde beschlossen“, dass die Krise zu Ende sei, doch es hat sich sehr schnell herausgestellt, dass dem nicht so ist: Der Zusammenbruch geht weiter, und selbst Amerika setzt zum Sinkflug an.

Aus diesem Grund müssen wir ein klares Bekenntnis unseres Glaubens vorbereiten, um zu zeigen, dass das Wesen der Krankheit das menschliche Ego und deren Heilung die Einheit und die Bürgschaft sind. Die Natur selbst tritt in der heutigen integralen Realität zum Vorschein und fordert von uns, zusammen, in einem gemeinsamen Verlangen zu sein.

Wir müssen unsere Schritte auf diesem Weg klar definieren: Wir bauen die richtige Gesellschaft auf, beginnend mit einer kleinen Organisation, die sich immer mehr erweitert und zu einem riesigen internationalen Bund wird, einem sehr facettenreichen und doch fest verwachsenen. So werden wir uns von der Krankheit erholen.

Ich bitte alle unsere Freunde: Wenn Ihr Informationen, Ideen habt und wenn Ihr diese Botschaft durch Texte, Videos, Lieder, Bilder etc. zum Ausdruck bringen könnt, dann sendet diese bitte an uns, damit wir die vereinte Kraft der Bürgschaft für die Erschaffung der Methode nutzen können.

Aus Liebe zur Menschheit müssen wir mit aller Kraft versuchen, ihr ein Heilmittel zur Verfügung zu stellen, solange die Krankheit noch keine akute Form angenommen hat. Wir alle müssen hart arbeiten, um die Menschen an das Verständnis der aktuellen Geschehnisse heranzuführen.

Aus der dritten Lektion des Kongresses in Deutschland, 06.08.2011