Was ist der Schöpfer?
Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagten, dass das Materielle – der Wunsch „zu genießen“, und das Geistige – eine Verbindung zwischen den Wünschen ist. Was ist dann der Schöpfer?
Meine Antwort: Der Schöpfer ist all das, was du innerhalb deiner Handlungen offenbarst. Du enthüllst die allgemeine Kraft – das Geben und die Liebe, indem du selbst diese Handlungen des Gebens und der Liebe begehst. Danach wird in deinen Handlungen die innere Kraft empfunden – die „der Schöpfer“ (Bore) heißt – „Komm- und sieh“ (Bo – komm, Re – sieh). Wir können nur nach dem Prinzip „Aus Deinen Handlungen erkenne ich Dich“ begreifen. Wenn ich aus allen Handlungen die Kraft, die mich ausfüllt – das Geben und die Liebe begreife – dann erkenne ich daraus den Schöpfer.
Wie beginnt eigentlich das kleine Kind, seine Mutter zu erkennen? Es bekommt einen Eindruck von ihren Handlungen. Aus diesem Eindruck begreift das Kind nichts, sondern fühlt nur, wie sich jemand um es kümmert. Das Kind beginnt seine Mutter erst dann richtig kennenlernen, wenn es auf sie, bzw. auf ihre Wünsche richtig reagiert und ihre Handlungen wiederholt. Im Grunde genommen besteht darin die ganze Erziehung. Auf diese Weise erkennen wir das Höhere – den Schöpfer. Ich begehe die Handlungen aufgrund eigener Reshimot, es heißt folglich „aus Deinen Handlungen“- und dadurch „erkenne ich Dich“.
Warum sind es „Deine Handlungen“?! Sie sind doch meine! Nein. Der Schöpfer gab mir diese Reshimot, Er gibt mir den Wunsch, die Gruppe, die Umgebung, sowie die Kraft, diese Handlungen zu begehen. Deshalb sage ich nach jeder Handlung: „Es sind Deine Handlungen!“ Aber aus diesen Handlungen, die durch mich gingen, habe ich Dich erkannt, weil ich es selbst wollte und tat.
Wer hat Dich erkannt? Es gibt hier den gewissen Punkt meiner freien Wahl, der als mein eigenes „ich“ genannt wird. Ich habe diese Handlungen hervorgerufen – und habe Dich deshalb erkannt.
Aus Deinen Handlungen habe ich Dich erkannt. Es gibt in mir „mich“, das Dich erkannt hat. Die Handlungen – sind Seine, und das Begreifen – ist meins.
Aus dem Unterricht zur „Lehre der Zehn Sfirot“ „, 02.07.2010





Eine Frage, die ich erhielt:
Heute wird der Einheitsabend in Beer Schewa stattfinden, und jedes Mal gehen wir einen weiteren Schritt nach oben.

In dem Maße, in dem wir uns verbinden und an den gemeinsamen Handlungen (Kongressen, Abenden der Einheit, dem Kontakt im „Stimulator“-System) beteiligen werden, werden Wellen des höheren Lichtes, die uns allmählich ans Ufer der höheren Welt treiben, durch uns alle hindurchgehen.
Wenn wir den Sohar lesen, dann sollen wir von seiner Erzählung hinwegkommen, und wie im Rhythmus der Wellen „schwimmen“. Somit ist die Strömung der Erzählung nicht so wichtig – d.h. welche Wellen und in welcher Stärke kommen – denn ich schwimme darin immer mit der Absicht, das erwünschte Ziel zu erreichen.
Die Gruppe ist jenes Material, innerhalb dessen ich arbeite. Es ist der Ort, das Arbeitslabor, wo ich all meine Handlungen durchführe. Es ist jenes Visier, durch welches ich mich auf das Ziel ausrichte, denn sonst sehe ich es nicht.
RSS Feed abonnieren