Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kraft'

Der Vorhang!

In Wirklichkeit gibt es keine Auf- oder Abstiege – sie existieren nur in deiner Empfindung, werden also nur von dir bestimmt.

Der Schöpfer bietet dir den größeren Wunsch zu genießen, und du bewertest deine Zustände entsprechend deiner Vorbereitung, entweder als Auf- oder Abstiege, je nach Empfindung oder nach der Wichtigkeit des Erreichen des Zieles. Der Schöpfer enthüllt allmählich den Vorhang, indem Er sich immer mehr offenbart. Und an dieser Stelle sollst du deine Beziehung zu dieser Offenbarung bestimmen.

Diese Enthüllung ist unangenehm für die Selbstsucht, weil der Schöpfer sie nach oben, entlang der Stufen der geistigen Treppe zieht.

Natürlich leidet der Böse Trieb darunter, denn dort wird das Licht offenbart, das der Selbstsucht, die ihre Kraft aus der Finsternis bezieht, entgegengesetzt ist. Aber wenn du dich mit dem Licht verbinden willst, dann ist es für dich wünschenswert. Das heißt, du hast immer eine Möglichkeit deine Einstellung zu dieser Offenbarung zu bestimmen, – sie entweder gefühlsmäßig oder zielgerichtet zu bewerten.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 16.09.2010

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Und was ist hinter dem Horizont?

Am Anfang hat Nukwa kein Verlangen das Licht zu empfangen, sie ist nur ein Punkt hinsichtlich von SA (hinter der Brust von SA).

Später fängt sie an zu wachsen und das Licht zu empfangen, um ihre Verlangen (Gefäße, Kli) aufzubauen. Das Licht kommt von SA zu Nukwa, und sie baut sich dank der Verbindung zu ihm auf.

Diese Verbindung zwischen ihnen durch ihre „Kehrseiten“ ist die Zeit der Bildung von Nukwa, ihres Schirms, der ihr die Formen des Gebens, von SA, beibringt.

Wenn sie sie übernommen hat, erhält sie das Verlangen und die Kraft und kann zu einer für SA angemessenen (ihm ähnlichen) „Frau“ werden – dann vereinen sich Nukwa und SA (die Schöpfung und der Schöpfer) „von Angesicht zu Angesicht“, und sie bekommt von Ihm die Erfüllung.

Doch die Schöpfung wird niemals zum „Schöpfer“ werden können – sie muss Ihm ähnlich, gleich werden! Der eine kann nicht zum anderen werden, er kann ihm nur ähnlich werden. Und das reicht auch aus, wir haben kein Bedürfnis nach mehr!

Wir wissen nicht, wie es weiter geht, nach der Endkorrektur (Gmar Tikun). Im Moment ist es unmöglich, sich das vorzustellen.

Es kann sein, dass sich uns vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen, wie auch jetzt die spirituelle Welt sich dem Menschen unserer Welt plötzlich zu enthüllen beginnt und diese ganze Welt ihm wie ein kleines Sandkorn im Vergleich zu dem spirituellen Universum, das sich ihm eröffnet hat, erscheint.

So riesig kommt ihm die spirituelle Welt in seinen Eindrücken, Empfindungen, Erfüllungen und Erkenntnissen vor. In erster Linie ist es für den Menschen selbst so, als ob er neugeboren wird und alles, was mit ihm früher geschah, als nichts empfindet.

Es ist sogar noch kleiner als ein Samentropfen im Vergleich zu einem großen, erwachsenen Menschen. Denn der Samentropfen gehört der gleichen materiellen Welt an, enthält in seinem Inneren bereits die gesamte Information über den zukünftigen Menschen und muss sich nur entwickeln.

Und hier entsteht etwas vollkommen Neues. Die spirituelle Welt bedeutet eine neue Wahrnehmung der Realität: anstelle der egoistischen, in sich hinein, eine, die aus sich herausgeht.

Es ist auch möglich, dass nach dem Ende der Korrektur ein Durchbruch in eine weitere Dimension erfolgt, die wir uns im Moment überhaupt nicht vorstellen können.

Wir können uns noch nicht einmal die spirituelle Welt vorstellen, obwohl wir alle möglichen Ansätze für deren Wahrnehmung haben: die Tora, Religionen, Erzählungen von Kabbalisten.

Darüber aber, was nach dem Ende der Korrektur geschieht, ist gar nichts bekannt – die Kabbalisten deuten das mit keinem einzigen Wort an.

Sie erzählen uns nur von dem Weg der Korrektur. Niemand sagt aber, was geschieht, nachdem ich dem Schöpfer ähnlich geworden bin.

Der Sohar grenzt unsere Forschung klar durch das Material und die Form, die in die Materie gehüllt ist, ein. Und über die abstrakte Form und das Wesen darf nicht gefragt werden, denn wir verfügen über keine Werkzeuge zu deren Forschung, um die Antwort darauf zu bekommen.

Aus dem Unterricht nach dem Talmud Esser HaSefirot vom 14.09.2010

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Was bedeutet „Sünde“

Eine „Sünde“ wird danach bestimmt, ob du den Schöpfer um die Kraft, dich über deine Wahrnehmung von „Gut“ und „Böse“ erheben zu können, gebeten oder nicht gebeten hast. Beim ersten Mal ist es noch keine Sünde! Vielleicht konntest du noch nicht unterscheiden, wo Gut und wo Böse ist, und wo deine Beziehung zu Ihm liegt.

Wenn du das Gleiche zum zweiten Mal macht, dann ist es bereits eine Sünde. Doch wenn du das Gleiche zum dritten Mal wiederholst, wirst du von deiner Stufe herabgesetzt – du kannst nicht mehr auf dieser Stufe bleiben. Bei der ersten Berührung des Genusses mit dem Verlangen entsteht das Verlangen nach dem Genuss (Gefäß, Kli).

Beim zweiten Kontakt des Genusses mit dem Verlangen kommt das Gefühl des Verbrechens, der Sünde, des Empfangens für sich selbst hoch. Doch wenn wir zum dritten Mal das Empfangen des Genusses im Verlangen hervorrufen, bedeutet dies, dass nicht nur eine Sünde begangen worden ist, sondern auch, dass das Empfinden der Sünde nicht genügte, um davon abgehalten zu werden.

Das ist damit zu vergleichen, als ob das Gericht eine mildere Strafe als der Wunsch nach Verbrechen verhängt und somit das Stehlen nicht abgewöhnt hätte. Und dann wird die Entscheidung getroffen, mich in das Gefängnis dieser Welt einzuschließen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 14.09.2010

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Ein Kettenglied, ohne das es einfach nicht geht

Ohne die Artikel von Rabasch hätten wir einfach nicht gewusst, wie wir uns zum Ziel richtig ausrichten können; denn die akademischen Ratschläge von Baal HaSulam wurden von enormer spiritueller Höhe gegeben.

Wir können daraus keine Details für unsere Verbindung erhalten, um nur einen Schritt praktisch auszuführen.

Während Rabasch erklärt uns jeden Schritt – beginnend mit dem ersten Anfangspunkt. Aufgrund seiner Erklärungen können wir die Methodik von Baal HaSulam verstehen und richtig umsetzen. Wenn wir uns zur unmittelbaren Umsetzung der Kabbala der praktischen Enthüllung des Schöpfers annähern, werden für uns sowohl die Artikel von Rabasch als auch das Buch Sohar lebenswichtig.

Die Artikel von Rabasch helfen uns dabei, die richtige Absicht zu formen und durch das Buch Sohar auf diese Absicht das spirituelle weltoffenbarende Licht anzuziehen.

Rabasch hat etwas gemacht, was vor ihm kein Kabbalist getan hat – er hat die Etappe der inneren spirituellen Arbeit des Menschen, also die praktische Umsetzung der Tora, beschrieben.

Er war der einzige in der gesamten Kette von Kabbalisten, beginnend mit Adam Rischon, der eine konkrete stufenweise Schritt-für-Schritt-Beschreibung der spirituellen Arbeit des Menschen und der Gruppe geliefert hat, die für uns heute so wichtig ist.

Vor ihm haben die jeweiligen Kabbalisten über ihre persönlichen Erkenntnisse geschrieben; denn so war der spirituelle Fortschritt in der Zeit der 2000 Jahre langen Verhüllung.

Vor dem Exil befand sich das Volk auf der Stufe der spirituellen Erkenntnis, und es war nicht notwendig, davon (? darüber) zu sprechen, was jedes Kind im Laufe seiner Entwicklung meistern konnte.

Aber heute, um sich aus der Verhüllung erheben zu können, benötigen wir die Materialien, die uns hinsichtlich des Eintritts in die spirituelle Welt eine Orientierung geben können. Und das ist nur durch das Studium der Rabasch-Artikel möglich.

Ohne die Artikel von Rabasch hätten wir auch andere kabbalistische Quellen nicht richtig verstehen können.

Deshalb unterteilt sich unsere Arbeit in zwei Teile:

1. Studium der Rabasch-Artikel.

2. Wenn wir uns richtig vorbereitet haben, gehen wir zum Studium des Buches Sohar oder der Lehre der Zehn Sfirot über und können dann schon mit den Texten richtig arbeiten, indem wir das korrigierende Licht anziehen.
Rabasch lebte sehr zurückgezogen und bescheiden, er hielt sich immer im Schatten seines berühmten Vaters. Seine ganze Kraft und Stärke waren tief in seinem Inneren verborgen, so dass es unmöglich war, dies von aussen zu bemerken.

Er hat als erster begonnen, die nicht religiöse Kabbala für die Menschen zu lehren, ohne Unterscheidung jeglicher Herkunft und hielt die Verbreitung der Kabbala an die Öffentlichkeit für sehr wichtig.

Aus einem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 12.09.2010

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Wie kann man dem Schöpfer Genuss bereiten?

Indem wir kabbalistisches Wissen verbreiten, vereinen wir unsere Seelen zu einem Gefäß und erschaffen einen „Ort für die Enthüllung des Schöpfers“ für alle Geschöpfe!

Dadurch erfüllen wir Seinen Wunsch und bereiten Ihm den größten Genuss.

Wenn wir alle unsere Leiden addieren und mit „Pi tarach“ (620) multiplizieren würden, würde sich ein Wert ergeben, der vergleichbar wäre mit dem Leiden des Schöpfers aufgrund der Verhüllung, in der zu sein Er gezwungen ist, um uns die Möglichkeit zu geben zu wachsen.

Durch jede unserer Handlung, die auf die Einheit gerichtet ist, fügen wir der Einheit zusätzliche Kraft hinzu(Massach und Or Choser), eine zusätzliche Seele zu der Gesamtheit der Seelen, die wir zur Enthüllung des Schöpfers brauchen.

Dadurch lösen wir solche Veränderungen zwischen allen Seelen aus, dass letztendlich alle in der Welt plötzlich in ihrem Inneren spüren werden, dass es eine höhere Kraft gibt, die auf die gesamte Welt einwirkt und sie bewegt und jeden ihrer Zustände bestimmt.

Nicht zufällig gibt es Erdbeben in Neuseeland, Feuer in Russland, Taifune in Amerika – das sind alles Teile des Gesamtzustandes, der vom Schöpfer erschaffen wird, damit wir aus diesem Zustand heraus anfangen, zu Ihm aufzusteigen.

Und wenn wir anfangen, in den spirituellen Raum aufzusteigen und dieses materielle Leben nur als eine notwendige Komponente wahrzunehmen, werden wir eines wunderbaren Lebens in dieser Welt würdig. Dazu fehlt uns nur, wenigstens ein wenig den Schöpfer zu enthüllen.

Sonst hilft unserer Welt nichts, außer wahrzunehmen, dass es im Universum, in der Natur, zwischen uns eine Kraft gibt, die alles lenkt.

Und wir nähern uns dem Verständnis dessen dank der Verbreitung der Kabbala an.

Aus dem Unterricht nach einem Rabash-Artikel vom 08.09.2010
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Zur Unendlichkeit entlang der Pyramide der Einheit

Auf dem Weg von dem Punkt dieser Welt, dem tiefsten Punkt, wo alles verschwindet, zum Punkt der Welt der Unendlichkeit, wo alles korrigiert und enthüllt ist, durchlaufen wir alle dieselben Schritte, nur jeder entsprechend der Wurzel seiner Seele, „nach seinem Geschmack“.

Wie in unserer Welt nehmen wir alle eine gemeinsame Welt durch die gleichen Sinnesorgane wahr. Doch in jedem befinden sich seine Eigenschaften in einer nur ihm eigenen Kombination.

Aus diesem Grund entsteht in jedem nur sein eigenes einzigartiges Weltbild – abhängig von der individuellen Kombination seiner Eigenschaften, die der Wurzel seiner Seele entstammt.

Wir alle gehen die gleichen Stufen der gleichen Leiter hoch. Deshalb existiert eine Wissenschaft der Enthüllung des höheren Lebens für alle, die Kabbala, die jedem erklärt, wie er vorankommen muss.

Und deshalb handelt alles, was wir im Buch Sohar lesen, von unseren fortgeschrittenen Zuständen, die jeder durchlaufen muss.

In dem Maße unseres Verlangens, sie wahrzunehmen, ziehen wir von diesen Stufen die Kraft an, die uns entwickelt (das Licht, O“M) – wir wachsen, entwickeln uns und steigen auf in dem Maße unserer „kindlichen“ Anstrengungen.

Doch das Wichtigste ist, die Einwirkung von unseren eigenen fortgeschrittenen Zuständen auf uns hervorzurufen. Deshalb ist der zweite und weitaus wichtigere Punkt beim Herangehen an das Lesen des Buches Sohar das Verständnis dafür, dass der Aufstieg Vereinigung bedeutet.

Wir steigen eine „Pyramide“, einen „Kegel“ hoch – in dem Maße der Vereinigung von unseren Punkten im Herzen.

Aus diesem Grund sind alle 125 Stufen der Leiter von unserer Welt bis zur völligen Vollkommenheit 125 Ebenen der Vereinigung von Verlangen, bis zu ihrer vollständigen Verschmelzung in der Eigenschaft des vollkommenen Gebens.

Das bedeutet, je mehr wir uns verbinden, desto höher steigen wir auf – und in dem Maße der Verbindung zwischen uns enthüllen wir die Eigenschaft des Gebens, des Schöpfers.

Deshalb, wenn wir das Buch Sohar lesen, wollen wir in diesem Zustand sein und warten darauf, dass er eintritt – in uns und zwischen uns.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 12.09.2010

Das Gebet, welches vor dem Gebet kommt

Beklage dich nicht beim Schöpfer, wenn dein geistiger Aufstieg sehr langsam und unsichtbar erfolgt!

Wir müssen vor allem den Wunsch enthüllen! Ohne ihn können wir keine Veränderung unserer Zustände empfinden. Wenn ich die Geisteswelt noch nicht empfinde, dann möchte ich sie noch nicht! Sie befindet sich hier, neben mir, aber ich spüre kein Verlangen nach ihr, und deshalb kann ich sie weder sehen noch enthüllen.

Es gibt keine Geschenke von oben, und nur von mir, von meinem Wunsch hängt es ab, wann ich die Geisteswelt offenbaren werde. Kaum wächst mein Wunsch und erreicht das Niveau der nächsten Höheren Welt, offenbare ich sie sofort. Aber wenn ich kein Bedürfnis nach ihr habe – wie kann ich sie dann enthüllen?

Alles liegt in der Hand des Menschen, und unsere Aufgabe besteht darin, einander zu beeinflussen, um den richtigen Wunsch zu erkennen.

Es ist schon möglich, dass wir schreien und einen brennenden Wunsch haben – aber nicht gerade dazu, wozu er notwendig ist! – Weder mengenmäßig, noch qualitativ. Wir brauchen einen deutlichen, klaren Wunsch . Und das Wichtigste hier ist die Qualität des Wunsches: was ich gerade will, und nicht wie sehr.Im Geistigen zählt nicht die Quantität,sondern die Qualität. Wir bezeichnen die Qualität des geistigen Wunsches als eine Kraft.

Die Kraft des Wunsches im Geistigen zeigt sich klar in seiner Deutlichkeit, Berechenbarkeit, Richtung. Hier wird die unaufhörliche Sorge um die genaue Richtung des Wunsches gefordert. Wenn man also fragen würde, was Spiritualität ist, und was man damit erreichen möchte, dann wird man von jedem seine eigene, persönliche Antwort bekommen.

Und man kann sie nur dann klären, wenn man in der Gruppe und mit Hilfe des Lichtes arbeitet, das wir gemeinsam während des Studiums heranziehen, und wir wissen dabei, dass wir keinen richtigen Wunsch zum Geben, zum Glauben haben.

Deshalb wollen wir, dass das Licht zu uns kommt und Erklärungen gibt, uns die Beispiele zeigt, in uns den Wunsch schafft! – Eben diese Bitte heißt das Gebet, das vor dem eigentlichen Gebet kommt. Man bringt also den Menschen in eine Gruppe, und alles weitere hängt alleine von ihm ab.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 11.08.2010

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Bereite im Sommer den Schlitten vor…

Während des Abstieges gibt man uns Belastungen des Herzens, der Vernunft, die Probleme mit der Gesundheit, mit der Familie usw. – man erwartet von uns keine wirkliche Reaktion.

Man sollte erst nach dem Abstieg Schlussfolgerungen ziehen und sich während des folgenden Aufstieges vorbereiten, die Bürgschaft und die Verbindung mit den anderen zu stärken, damit sie jedem und allen hilft, wenn der nächste Absturz kommt.

Ich sehe den Freund, dem es an eigener Kraft fehlt, und ich fühle mich für ihn verantwortlich, weil ich die Verpflichtung habe, ihm zu seinem Aufstieg zu helfen – physisch, von Herzen, geistig.

Jeder fühlt sich kraftlos während des Fallens und sollte verstehen, dass man im Voraus die Kräfte in die Gruppe einsetzen müsste, und für sich darin die Reserve, den Vorrat, den Akkumulator der Kräfte vorbereiten – um sie später verwenden zu können, und weder den Absturz noch den Abstieg zu empfinden! Der Mensch wird fühlen, dass er fällt, aber nur damit er diesen Absturz richtig verwendet, um den Aufstieg fortzusetzen.

Deshalb steht geschrieben, dass alle Versündigungen nicht während des Fallens, sondern während des Aufstiegs geschehen – wichtig ist also, wie der Mensch damit umgeht. Man muss alles Mögliche tun, um sich mit den Kräften in der Gruppe zu versorgen, und um sie später einsetzen zu können .

Bemühe dich um deine Vorbereitung während des Aufstieges, soweit es nur möglich ist – dann wirst du freudig den Absturz annehmen!

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 06.09.2010

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Kabbalisten Über Kabbalisten, Teil 27

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Auf den Wegen von Kabbalisten schreiten

Die Tiefen der Geheimnisse des Schöpfers kann man nicht mit dem menschlichen Verstand erfassen, sondern nur mit Hilfe der Kabbala, von den großen Menschen, in deren Seelen das Licht des Schöpfers durchgedrungen ist.

Und während wir das von ihnen Gesagte studieren, nachdem wir uns richtig darauf vorbereitet haben (sie zu verstehen), kommt die innere Vermutung und lässt diese Begriffe ins Herz einziehen, bis sie sich bei uns wie die Begriffe des einfachen natürlichen Verstandes eingebürgert haben.

Und wir müssen diese Wissenschaft, die wahre Kraft der Kabbala, immer zur Hilfe heranziehen, dann werden diese Dinge für jeden Menschen entsprechend seiner Stufe hell und freudvoll sein, wie zu Zeiten ihrer Gabe vom Berg Sinai.

Rav Kook. Orot Kodesh 1, S. 102, Punkt 85

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Jahresanfang ist der Anfang einer neuen Stufe

Der spirituelle Aufstieg vollzieht sich von dem Empfangen für sich hin zum Geben an die Anderen, was als „Glaube über dem Verstand“ bezeichnet wird, d.h., wenn ich „das Geben dem Empfangen vorziehe“ und Genuss vom Geben empfange.

Ich muss Begeisterung und Freude verspüren, weil ich mich über meinen Egoismus erhebe und nicht mehr darauf achte, was ich in ihm bekommen kann. Doch ich brauche das Licht, die Kraft, um in mir eine solche Veränderung zu vollziehen!

Das bedeutet: „Ich zu meinem Geliebten und der Geliebte zu mir“, wenn der Schöpfer und ich miteinander zu reden und einander zu verstehen beginnen.

Ich verstehe, warum der Schöpfer mein Leben leer gemacht und mir die Möglichkeit gegeben hat, mich der Gruppe anzuschließen, um zu klären, was Geben bedeutet.

Er leuchtet mir ein wenig, als ob Er sagen würde: „Nimm das!“, damit ich den ersten Schritt machen kann. Doch die Umsetzung obliegt mir.

Malchut des Höheren (die Eigenschaft des Gebens) wird von meinem Egoismus Keter (Rosh, Kopf) als dunkel und leer gesehen.

Doch wenn ich beschließe, dass mein Keter (Bestreben) ist, mich an sie – durch mein Verlangen zu geben – anzuheften, dann erscheint mir Malchut des Höheren nicht mehr leer – und dann hefte ich mich an sie als an eine höhere Stufe an.

Genau dies bedeutet auch den Beginn eines neuen Weges. Der Anfang heißt Neujahr (Rosh HaShana – Haupt des Jahres), das dem Monat Elul folgt – Akronym von „Ich zu meinem Geliebten und der Geliebte zu mir“.

Aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel vom 06.09.2010

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