Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Ist der Frieden zwischen Mann und Frau möglich?

RABASH, Band 3, Artikel „Verschiedene Zustände“: „Wenn ein Mann und eine Frau würdig sind, so herrscht die Shechina zwischen ihnen“.

Man sollte fragen: stehen sie nicht einander gegenüber? Und wie ist es möglich, dass zwischen ihnen Frieden herrscht?

Doch genau dann, wenn der Mensch würdig ist, d.h. das Empfangen ins Geben verwandelt, was „Empfangen um des Geben willen“ bedeutet, herrscht der Frieden zwischen ihnen.

Sonst gibt es keine Einigung zwischen ihnen: der Eine unterwirft sich einfach dem Anderen und die Kategorie der Unterwerfung gehört nicht zur Liebe und Vollkommenheit, weil der Unterworfene immer darauf wartet, die Macht wieder zu erlangen.

In der Wissenschaft der Kabbala verkörpert der weibliche Teil das Empfangen und der männliche Teil das Geben. In jeder Seele gibt es einen männlichen und einen weiblichen Teil, die Kraft des Empfangen und die Kraft des Geben, das Verlangen zu genießen und den Schirm, und sie müssen ausbalanciert sein.

Das Verlangen zu genießen, die weibliche Kraft ist die Hauptkraft, die Schöpfung, doch darüber muss es einen Schirm geben, und der Schirm ist die männliche Kraft.

Wenn diese Kräfte sich im Gleichgewicht befinden, dann bedeutet das: Mann, Frau und die Shechina, die Kraft des Schöpfers, zwischen ihnen.

Sie arbeiten mit dem höheren Licht, dem Schöpfer, zusammen und es erfüllt sie mit Hilfe von Siwug de Hakaa (Paarung durch Schlag). Es entsteht eine Verbindung dieser drei Kräfte: von Mann, Frau und dem höheren Licht, welches das Kli ausfüllt.

In unserer Welt ist die Kraft des Schöpfers jedoch verborgen, Männer und Frauen existieren getrennt voneinander, niemand verpflichtet sie, sich zu vereinen und wir können keine Verbindung zwischen ihnen feststellen.

Wenn wir nach dem Licht, nach der Kraft des Schöpfers streben, werden Männer und Frauen, gezwungen sich zu verbinden, weil wir ohne die richtige Verbindung zwischen uns den Schöpfer nicht enthüllen können.

„Mann und Frau und die Shechina (die göttliche Anwesenheit) zwischen ihnen“ – auf diese Weise müssen wir gezwungenermaßen zur richtigen Verbindung zwischen Mann und Frau kommen, damit sich die höhere Welt zwischen ihnen enthüllt.

Frage: Was bedeutet, zur richtigen Verbindung zu kommen?

Antwort: Ein Mann und eine Frau müssen sich auf gleicher Höhe bewegen und in ihrer Bedeutsamkeit gleich sein und jeder muss den Anderen ergänzen, wie das vor Adams Sündenfall war.

Vor der Trennung von Adam und Eva waren sie quasi „ein Körper“, und auf diese Weise müssen wir uns wieder vereinen.

Frage: Warum wurden Adam und Eva getrennt?

Antwort: Damit wir spüren, wie unvollkommen jeder von uns für sich alleine ist und dass wir nur durch die Verbindung untereinander die gleiche Höhe mit dem Schöpfer erreichen können. Gerade durch diese Erkenntnis werden wir den Schöpfer enthüllen, wir werden Ihn zwingen, sich in uns zu enthüllen.

Wenn wir uns nicht verbinden, wird Er sich nicht enthüllen – das ist die Bedingung der Bürgschaft zwischen uns drei.

Kabbala Grundkurs

Die Seele ist das Licht des Schöpfers


Frage: Warum steht geschrieben, dass Baal HaSulam es verdient hatte, die Seele des Ari zu empfangen? Hatte er nicht seine eigene Seele?

Antwort: Die Seele ist ein „Teil des Schöpfer von Oben“. Niemand, der in unsere Welt geboren wird, besitzt sie von Geburt an. Die einzigen Menschen, die eine Seele haben, sind jene, die zumindest die kleinste Eigenschaft des Gebens erlangt haben, die Eigenschaft des Schöpfers.

In dem Fall, wonach du fragst, hat sich ein Mensch selbst korrigiert, die Eigenschaft des Gebens erlangt, seine Seele (Gefäß der Wahrnehmung – Kli) gebildet und diese hat unversehens eine bestimmte Form angenommen und wurde mit dem Licht erfüllt, das „die Seele des Ari“ heißt. Die Seele ist das korrigierte Verlangen (das ist „der Körper“ der Seele) und das Licht, das sie erfüllt (das Licht der Seele) ist die Enthüllung, der Schöpfer, der sich in dir einkleidet. Deshalb wird die Seele „Teil des Schöpfers von Oben“ genannt.

Die Seele des Ari empfangen bedeutet, wie er zu denken, sich wie er zu fühlen, an seiner Stelle zu sein, durch seine Augen zu sehen und mit den Sinnen genau wie er zu fühlen.

Baal HaSulam empfing die Seele des Ari, welche die gleiche Seele ist, die von Adam an Abraham, von Abraham an Moses, von Moses an Rashbi, von Rashbi an den Ari und vom Ari an Baal HaSulam weitergegeben wurde. Es ist eine besondere Seele, durch die der Schöpfer die Methode, mit Ihm zu verschmelzen, während der Generationen, in denen eine besondere spirituelle Veränderung stattfinden muss, enthüllt. Wenn der Schöpfer uns einen Lehrer wie Baal HaSulam sendet, der die Seele des Ari hatte, zeigt uns das, dass wir in der letzten Generation, der allgemeinen Korrektur leben.

Die Seele verändert sich und reinkarniert ständig. Im Laufe des Lebens eines Kabbalisten hat er immer einen anderen Parzuf und eine andere Stufe. Die korrigierten Eigenschaften eines Menschen, welche die Absicht zu geben haben, in die sich das Licht einkleiden kann, werden Seele genannt. Das Kli wird der Körper der Seele genannt und das Licht wird Seele genannt. Das ist das Licht von NaRaNHY, doch normalerweise wird es „Neshama“ (Seele) genannt, denn bevor wir die vollständige Korrektur erlangen, können wir nur diese Stufe vollständig korrigieren.

Kabbala Akademie

Das beste Heilmittel für alle Krankheiten

Wenn wir uns selbst nicht rechtzeitig korrigieren, werden wir auf der tierischen Stufe Leiden erleben, damit die menschliche Stufe in uns kultiviert wird. Es liegt aber in unserer Macht, ohne Leiden voranzukommen! Alle Krankheiten und Unglücke gibt es, um uns zur Korrektur zu „zwingen“, doch warum sollten wir uns auf diese Weise korrigieren?

Lasst uns im Voraus nach Problemen und Krankheiten suchen, wie ein alter Mann, der ahnt, dass er etwas verloren hat. Auch wenn wir in unseren jetzigen Kelim nicht fühlen, dass es an Korrektur fehlt, lasst es uns enthüllen. Schließlich müssen wir doch durch eine große Menge von Korrekturen gehen, bis wir zur vollständigen Korrektur gelangen.

Wie also gehen wir es an, die Verdorbenheit zu enthüllen? Wir müssen an der Grenze zwischen „Wurzel, Seele, Körper“ und „Kleidung und Schlösser“ danach suchen, unserer inneren und äußeren Kelim, Galgalta ve Enajim und AHP. Hier liegen alle unsere Probleme: in den Beziehungen untereinander und allen anderen und nicht in uns oder in ihnen.

Wir müssen danach verlangen, die „Kleidung und Schlösser“, welche die äußeren Seelen sind, an uns selbst, an „Wurzel, Seele, Körper“ anzuheften. Auf diese Weise werden wir ein ganzes und vollkommenes Kli, eine einzige Seele erwerben.

Kabbala Akademie

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 12/12/11

Gruppe

*Wir haben keine andere Möglichkeit, spirituell zu wachsen, als anhand von Hindernissen – „Entgegengesetzte Unterstützung“. Wenn wir uns an dem Punkt von Arvut festhalten, welchen wir beim Kongress erreicht haben und diesem Punkt, unser wachsendes Ego, beifügen, so werden wir stufenweise diese Punkte, zum Wachsen bringen.

* Das, von uns erworbene, Kli löst sich nicht auf, sondern gelangt zu einem unaufhörlichen Mangel, welcher niemals zu Ende geht. Indem wir uns miteinander verbinden, unabhängig der Gegensätze, Entfernungen, und Unterschiede zwischen uns, erwirbt jeder Einzelne das gesamte Kli von Malchut de Ejn Sof.

* Wenn wir genießen, um damit Anderen Genuss zu bereiten, so genießen wir ohne Ende, das ist ein besonderes Patent, eine besondere Fähigkeit, sein eigenes Kli zu größerem Ausmaße zu vergrößern, ohne davor Angst zu haben, es aufzulösen. Und die gesamte Lösung liegt darin, dass wir uns ineinander, integrieren und so nach vorne entwickeln, bis jeder einzelne, das ganze Kli Ejn Sof und dessen ganze Füllung, wahrnimmt. Folglich ist die Gruppe, die ich vor mir sehe, wahrhaftig der Ort, um solche Beziehungen gestalten zu können, in welchen ich das Malchut de Ejn Sof System aufbaue – in der Kombination von zwei einander entgegengesetzt Neigungen – Abstoßung und Verbindung.

Verbreitung

*Wenn ihr nicht die jetzt erwartete Verbindung zwischen den Menschen auf die Welt bringt, werdet ihr nicht voranschreiten. Eure ganze Aufgabe liegt darin, die Welt zur Korrektur zu bringen, und damit korrigiert ihr euch selbst. Wenn die Gruppe nicht verbreitet, wird sie nicht größer werden -weder in Quantität noch Qualität.

Da beide Gesellschaften – die, welche zum Schöpfer strebt und die, welche zu einem angenehmen materiellen Leben strebt, am Ende zur Verbindung miteinander gelangen müssen, denn dann erst projiziert die erste Gruppe ihre Werte auf die zweite Gruppe – dass es noch etwas größeres Überirdisches zu erlangen gibt, dass es einen größeren Verdienst gibt. Und dann wird die zweite Gruppe – welche die 99 % der Menschheit ist, das Verlangen nach einem erhabeneren Ziel verspüren, und sich so weiterentwickeln. So werden diese zwei Gruppen anfangen, sich näher zu kommen, so werden wir alle letztendlich zu einem System zurückkehren, so wie es zu Beginn der Schöpfung gewesen ist, mit einem zusätzlich erworbenen Verlangen, welches auf dem gesamten Weg, erworben wurde.

*Das Licht kann man nur mittels der Verbindung herunter bringen; das Licht befindet sich in absoluter Ruhe, und man kann es nirgends wohin ziehen. Sondern das Licht kann sich in der Allgemeinheit offenbaren, vorausgesetzt, dass alle miteinander verbunden sind. Deshalb liegt es an mir, ihnen die Methode der Verbindung weiterzugeben. Die Erziehung, und nicht mehr als das. Und je mehr du sie miteinander verbindest und dich darum kümmerst, in dem Moment, wo ihr System in die Verbindung eintritt, erscheint in ihr das Licht. Und weil du der Auslöser warst, geht alles durch dich, über deine Verbreitung. Und so werden sie einerseits dem Licht gleich und entsprechend ihres Konstrukts empfangen sie das umgebende Licht. Andererseits bringst du ihnen das innere Licht. Das bedeutet, dass Israel die weltlichen Völker erfüllt

Kongress: nicht auf das Glockenzeichen, sondern auf das Verlangen hin

Frage: Wir biegen in die Zielgerade vor dem Kongress ein. Wie können wir die Absicht bis Dienstag aufrechterhalten?

Meine Antwort: Zuallererst trennen wir uns nicht, wir bleiben zusammen. Ab heute müssen wir uns maximal auf die Vereinigung vorbereiten, die Vereinigung hervorbringen, bereits jetzt von ihr leben.

Ein Kongress beginnt im Gegensatz zum Schulunterricht nicht auf das Glockenzeichen hin. Er weht bereits jetzt über uns, und unsere Freunde weltweit atmen ihn bereits ein. Wir müssen uns mehr und mehr vorbereiten, Anstrengungen zur Einheit unternehmen, und jeder Tag soll für uns zur Errungenschaft werden, so wie in der Arava-Wüste.

Natürlich wird es auch Abstiege geben. Noch nie hatten wir auf unseren Kongressen einen erfolgreichen ersten Tag. Selbst nach dem Höhepunkt des Kulturprogramms wollten manche am nächsten Morgen nicht wieder kommen. Und das ist gut so. Anders geht es nicht.

Wollen wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen die nötige Vorbereitung komplett durchlaufen werden, inklusive Verwirrung, Abstoßung und Ablehnung, damit die drei Kongresstage uns mit Begeisterung und Einheit füllen können. Lasst uns die Zeit sparen – wir haben dafür alle Voraussetzungen. Diesmal haben wir eine nie dagewesene, besonders tiefgehende Vorbereitung durchgemacht.

Das Wichtigste ist die Zuversicht. Jeder soll den Freund stützen – anderenfalls wird das gemeinsame Kli auseinanderfallen. Wir müssen einander greifen und nicht loslassen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Der Frieden“, 02.12.2011

Die Höhere Welt – es ist einfach!

Kongress in der Arava. Lektion 1

Es gibt keine Höhere Welt. Höhere Welt bedeutet die Verbindung zwischen uns. Wenn wir diese Verbindung wahrnehmen, nehmen wir die Höhere Welt in ihr wahr. Sie befindet sich nicht irgendwo außerhalb von uns. Die spirituelle Welt existiert an und für sich nicht. Wir erschaffen, bilden sie selbst.

Es existiert ein einfaches höheres Licht, und es existiert ein Punkt, der sich mitten im Licht befindet und in mehrere Teile geteilt ist. Wenn wir diesen Punkt zu einem Ganzen vereinen, wenn wir alle seine Teile verbinden, wird er dem Licht ähnlich und verwandelt sich nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften in ein großes Gefäß/Kli für das Licht.

Der schwarze Punkt inmitten des Lichts der Unendlichkeit verwandelt sich also in ein riesiges Gefäß, welches das ganze Licht in sich einschließt. Und ohne die Verbindung seiner Teile zu einem Ganzen gibt es kein Gefäß, es gibt nichts außer dem schwarzen Punkt. „Existierendes aus dem Existierenden“ ist das Licht, und „Etwas aus dem Nichts“ ist ein winziges, noch nicht wahrnehmbares Verlangen, welches als Schöpfung noch nicht existiert.

Auszug aus der ersten Lektion des Kongresses in der Arava, 18.11.2011

Das Feuer der Herzen erleuchtet die Finsternis

Kongress in der Arava. Lektion 1

Hier haben sich viele Funken versammelt, in jedem von uns brennt ein großer Funke – lasst uns versuchen, diese zu verbinden! Und das Licht wartet bereits darauf, uns zu verbinden und zu einer Seele (einem Kli) zu vereinen.

In dem Augenblick, in dem wir die allererste, die leichteste und die schwächste Verbindung zwischen uns erlangen – die wahrhaft anfänglichste auf der Leiter der spirituellen Stufen von hier und bis zur Welt der Unendlichkeit -, werden wir darin bereits das Licht, die Anwesenheit des Schöpfers zwischen uns enthüllen.

Wollen wir hoffen, dass es geschieht! Alles hängt von unseren Anstrengungen ab. Unsere Aufgabe besteht darin, uns über unsere Körper, über alle persönlichen Gedanken und Verlangen zu erheben und damit zu beginnen, zusammen zu leben – über ihnen, nur in einem Verlangen und in einem Gedanken, und jeden Augenblick uns immer mehr zu bemühen, möglichst wenig den eigenen Körper zu spüren, sondern allein diese höhere Realität, in der wir alle miteinander verbunden sind, wahrzunehmen.

Die spirituelle Welt bedeutet Verbindung, Einheit. Und obwohl sich hier so viele völlig unterschiedliche Menschen versammelt haben, ist gerade deswegen eine schnellere und erfolgreichere Verbindung möglich.

Wir freuen uns sehr, dass sogar unsere Freunde aus dem Ausland gekommen sind – nur für einen Tag. Seht nur, wie besonders und wichtig dieses Ereignis für sie ist. Wir müssen diese Anstrengung unternehmen, denn es gibt noch Millionen Menschen weltweit, die mit uns verbunden sind und auf uns schauen.

Wir sind die zentrale Gruppe, und von uns wird sich das Licht über alle ergießen und jeden erreichen. Versucht die Wichtigkeit dieser Aufgabe und diese enorme Anspannung zu spüren. Es gibt keine äußeren Hindernisse, es gibt keine äußere Welt – es gibt nur uns, die in einem Herzen und in einem Gedanken verbunden sind, um in dieser Verbindung zwischen uns die höhere Kraft zu enthüllen.

Auszug aus der ersten Lektion des Kongresses in der Arava, 18.11.2011

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 02/11/11

Die Verbindung in einer Gruppe von Kabbalisten gleicht nicht der Verbindung einer Kommandogruppe, sondern ist eine Verbindung anhand der Ratschläge der Kabbalisten – Lehrer, die uns zu einer höheren Existenz als der, in der wir uns jetzt befinden, führen.

Wenn der Mensch den Ratschlägen der Kabbalisten folgt, er sich in eine Gruppe integriert, sich bemüht zu Verbindung und Liebe zu gelangen, gemeinsam mit den übrigen Freunden kabbalistische Bücher liest und erwartet, dass diese ganze Beschäftigung ihn erweckt und ihm diese neue Macht offenbart, welche als Geben und Liebe definiert wird, so ist das bereits die Kraft, die in seinem Inneren erwacht ist.

Niemand ist fähig, sich selbst zu korrigieren; jeder ist nur dazu fähig, die Anderen zu korrigieren und das, indem er sie auf- und versammelt und an sich bindet und sie in dem, was als „Nächstenliebe“ bezeichnet wird, korrigiert. Unsere gesamte Korrektur liegt im Aufsammeln der Kelim der zerbrochenen Seelen, und wir korrigieren sie und damit auch uns selbst und erfüllen so den Schöpfer. So funktioniert jeder Einzelne gegenüber allen anderen Seelen, und so hat jeder eine erfüllte Welt.

Sobald ich in die gemeinsamen Verlangen der Anderen eindringe und gegenseitige Bewegung zwischen uns stattfindet, so beginne ich, Lichter, Funken und Kelim zwischen uns zu verspüren, und dies wird meine Seele sein. Und der Grund dafür – wer die Eigenschaften und die Verbindung zwischen uns zusammensetzt, die 4. Komponente – ist der Schöpfer.

Im Gegensatz zu allen vergangenen kabbalistischen Gruppen existieren wir nicht, um Wissen an kommende Gruppen weiterzugeben, sondern wir existieren für die Korrektur der Welt, die sich offenbart und diese einfordert. Deshalb wird sich unser ganzer Erfolg und Beschäftigung von dem der vorherigen Kabbalisten unterscheiden.

Wenn wir Sorge um die Zukunft und unseren Zustand entwickeln, wird es keinen Grund geben, äußerlichen Druck auf uns auszuüben, denn wir erschaffen diesen Druck von Innen.

Vorbereitung auf den Kongress
Die Vorbereitung auf die kommende Stufe ist das Wichtigste.

Es ist sehr wichtig, sich vor dem Kongress mit dem Material auseinanderzusetzen, um damit nicht beim Kongress überrascht zu werden. Und je mehr alle wissen und das scheinbar alte Material durchnehmen, so wird ihr Verlangen, die Ausrichtung nach dem Gehörten haben und so neue Dinge offenbaren können.

Je besser die Leute vorbereitet sind, desto mehr können wir alles im Herzen und Verstand klären, und wenn beides richtig funktioniert – können wir zur Offenbarung gelangen.

Das Wichtigste ist, beim diesen Kongress eine Aufgabe zu haben. Deshalb, wenn jemand die Möglichkeit hat, eine Aufgabe zu erledigen, selbst nur für eine Stunde, so erhält er den Verdienst aller, da er im Dienst von Allen, steht.

Ich bin beim Kongress angekommen: habe ich einen Mangel danach, habe ich irgendeine Berechtigung dazu, bin ich überhaupt bereit mich mit allen anderen zu beteiligen? Ich habe ein großes Verlangen, dieses Licht zu erwecken, welches so einen Einfluss auf mich hat, dass ich mich mit allen anderen verbinde, und dass sich dann anstatt des umgebenden Lichtes, das innere Licht, offenbart, und ich habe bereits eine spirituelle Enthüllung, die Enthüllung des Schöpfers.

Vorbereitung auf den Unterricht

Die gesamte Arbeit des Menschen liegt in seiner Anstrengung, seine Absicht zu ordnen, und diese Anstrengung liegt nur in der Absicht – was möchte ich davon haben, was ist das Ergebnis, welches ich in meiner jetzigen Situation, erwarte? Und alles andere ordnet man für ihn.

Die Absicht ist ständig die einzige Sorge, die existiert.

Die Tora ist kein Buch, sondern das Licht, dass zum Guten zurückführt – sie ist die Kraft die sich offenbart, vorausgesetzt du führst spezifische Handlungen aus.

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 01/11/2011

*Wenn die Umgebung dir nicht die richtige Ausrichtung und die richtigen Gedanken gibt, hast du keine Chance.

*In dem Maß, indem sich der Mensch um die Umgebung kümmert, kümmert sich die Umgebung um ihn.

*Wir können außer streben nichts bewirken. Trotz Ablehnung, trotz des Zerbrechens müssen wir trotzdem nach dieser Verbindung streben, und das geht nur mittels gegenseitiger Verstärkung, auch „Bürgschaft“ genannt. Dann kann das Licht, welches zum Guten führt, uns aus unserem Inneren heraus verbinden. Folglich gelangen wir zu Offenbarung des Kli, welches dem Licht angeglichen ist, und offenbaren das Kli und das Licht in gemeinsamer Form und gelangen so zur Verschmelzung.

*Wir müssen zwischen uns so ein Gefühl erschaffen, eine Beziehung entwickeln und pflegen mit etwas, was als der „Schöpfer“ definiert wird, so wie zu jemanden, der mir sehr teuer ist, für den ich etwas Gutes tun möchte und dabei Genuss und Wärme verspüre. Zu diesem Wunsch kann mich nur die Gesellschaft bringen.

*Wir haben keine Möglichkeit, dem Schöpfer näherzukommen, sondern nur, wenn ihr euch den Freunden annähert, eine Gruppe aufbaut, und eure Beziehungen auf so eine Weise aufbaut, und dann können wir das „Schöpfer“ – BORE nennen. Das Wort „BORE“, ist unser ganzes Kli, mit dem ganzen Licht welches dieses Kli erfüllt.

*Der Erfolg des nahestehenden Kongresses ist abhängig davon, wie sehr wir uns vorbereiten – wie werde ich dort erscheinen und was werde ich brauchen, um ruhig zu sein? Und wie setze ich mich von allen verschiedenen privaten Problemen und Hindernissen ab, sei es dem Zuhause, der Arbeit oder der Familie. Und wie arrangiere ich es so, dass es meiner Familie während des Kongresses auch ohne mich gut geht, damit ich ungestört bleibe. Ich will mich von der ganzen Welt abschotten und ungestörte Gedanken haben. Die Vorbereitung auf den Kongress muss in erster Linie so aussehen, und erst danach kann ich mich auch innerlich vorbereiten, indem ich lese und lerne.

Vorbereitung auf den Unterricht
*Der Sohar beschreibt uns auf vielerlei Art und Weise die Formen und die Verbindungen, welche zwischen uns existieren; das allgemeine System, in welchem wir eingeschlossen sind, die Formen des Gebens gegenüber dem Schöpfer, und was wir als Folge davon untereinander enthüllen können.

*Spiritualität, um des Gebens willen zu geben – ist, eine Handlung auszuüben ohne etwas für sich selbst empfangen zu wollen. So eine Fähigkeit kann nur das Licht, welches auch auf uns Einfluss hat, wenn wir für uns selbst empfangen wollen, in uns erschaffen. Die Voraussetzung dazu ist, dass wir entsprechend der Ratschläge der Kabbalisten handeln, die uns eine Anordnung gegeben haben:
Zusammen sitzen und gemeinsam studieren; dabei uns den korrigierten Zustand vorstellen und uns darin befinden wollen, und dadurch erwecken wir das Licht über uns.

*Sobald unsere Beziehungen in der Gruppe von der Stufe dieser Welt zur spirituellen Welt aufsteigen, erhalten wir die Namen, die im Sohar stehen. Sie beschreiben uns die Ablehnung, die Anziehung, die Verbindung oder die Entfernung zwischen uns. In all diesen Aspekten liegt es nun an uns, die einzige freie Wahl zu treffen, damit sich die Kräfte des Zerbrechens, zu einer 620-mal größeren Verbindung, als vor dem Zerbrechen, offenbaren.

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus dem Morgenunterricht 24.10.11

Allgemein

Unser Problem ist, dass, obwohl wir uns schon seit vielen Jahren im Studium der Kabbala befinden, es uns trotzdem schwerfällt, zu akzeptieren, dass sich die ganze Tora nur in der Verbindung zwischen den Menschen umsetzt. Das ist für uns so abstoßend, dass wir es jeden Moment vergessen und bereit sind, dem alles andere vorzuziehen, nur um uns nicht damit beschäftigen zu müssen. Das ist das 1. Hindernis, und hier ist alles vom Aufbau der auf mich einwirkenden Gesellschaft abhängig, welche die ganze Zeit den Menschen auf dem richtigen Weg hält.

Wir sind nicht fähig, mit dem Schöpfer zu sprechen, mit der Macht des Gebens, sondern nur mittels des Klis, in welchem Er sich verhüllt. Dieses Kli ist die Gruppe. Und deshalb bezeichnen wir so eine Entscheidung zwischen uns als „Bündnis“, wenn wir alle unsere Herzen und Gedanken auf die Verbindung zwischen uns konzentrieren, um darin die allgemeine Macht des Gebens, „den Schöpfer“ zu enthüllen.

Frieden auf der Welt

Durch deine Konfrontation mit der Natur erschaffst du eine Krise um dich herum.

Das integrale Gesetz herrscht in jedem natürlichen System, außer in dem des Menschen. Und jetzt sind wir an einem Zustand gelangt, in dem auch im System des Menschen dieses Gesetz herrschen muss.

Heutzutage, befindet sich die Welt in einem Zustand, in dem sie nicht fähig ist, sich von der integralen Verbindung zwischen ihren Teilen zu trennen und daher ist eine Veränderung nicht möglich. Folglich gibt es auch keine Möglichkeit, eine Entscheidung zum Wohle der Menschheit zu treffen, mit den jetzt existierenden Institutionen – Wirtschaft, Militär oder einem Regierungswechsel usw.

Die einzige Veränderung zum Wohl der gesamten Welt liegt in der inneren Veränderung des Menschen; man kann das Netz nicht verändern, aber wir können die qualitative Verbindung zwischen uns verbessern, und dann wird das System anfangen, unsere Verlangen zu stillen.

Die Welt muss einsehen, dass es nur einen Weg gibt, um den jetzt herrschenden Zustand verbessern zu können – persönliche Betreuung der Menschen bei der Schaffung und Erweckung von Bewusstsein und Moral. Und dann wird der Verbindungsgrad von einem Zustand der Isolation zu einen Status gegenseitiger Bürgschaft aufsteigen.

Vorbereitung auf den Morgenunterricht

Während des Studierens des Sohars ist es ganz wichtig, die Absicht nach Verbindung zu wahren, da ansonsten das Lesen und Studieren keinen Nutzen bringt.

Es ist möglich, die Weisheit der Kabbala auf der Verstandesebene zu lernen, aber wer den Punkt im Herzen besitzt, lernt die Kabbala mit dem Gefühl, und deshalb – bevor er nicht fühlt, wird er nicht stabil sein, das heißt es wird ihm nicht gegeben werden, die spirituellen Abläufe in ihrer ganzen Pracht zu verstehen. Und deshalb wird gerade derjenige, der Jahre studiert und nichts versteht, erst dann verstehen, wenn sich ihm die Korrektur offenbart hat.