Zur Quelle streben

Kommentar: Der Abstieg, den der Mensch erlebt, dient seinem Wohl. Er erfährt dabei eine besondere Aufmerksamkeit von Oben, indem er von einem zuvor erlebten Zustand herabgestuft wird, auf dem er scheinbar ein gewisses Maß an Vollkommenheit besaß. Dies zeigt sich in seiner Bereitschaft, in diesem Zustand zu verharren.
Wenn der Mensch sich seines gegenwärtigen Zustands bewusst wird, neigt er dazu, ihn zu akzeptieren, ohne den Drang zu verspüren, ihn zu verändern. Er erkennt nicht, dass diese Zustände vom Schöpfer kommen, es nimmt ihm die Möglichkeit, einen spirituell höheren Zustand zu erlangen – nicht in dem Sinn, sich weder im Herz noch im Verstand, an einem angenehmen und klaren Gefühl festzuhalten.
Nach welchem Zustand sollte der Mensch letztlich streben? – Er sollte nach dem Zustand größerer Klarheit streben, indem er erkennt, dass alles, was in ihm ist, vom Schöpfer kommt.
Es ist wichtig, dass man nicht den Zustand selbst verändern will, sondern dass man den Schöpfer als Quelle hervorhebt. Das ist von größter Bedeutung. Unabhängig davon, ob der Zustand gut oder schlecht, verworren oder klar ist – man sollte sich nicht mit Kritik oder Definitionen beschäftigen, denn das ist nicht entscheidend.
Der Mensch sollte sich vielmehr bemühen, nach innen zu streben, zur Quelle – zum Schöpfer. Es ist wichtig, wie man ihn als Ursprung all dessen darstellt, was sich in den Gefühlen und Gedanken zeigt. Es geht nicht darum, den Zustand zu bewerten, sondern mit der größtmöglichen Klarheit zu erkennen, dass alles von der Quelle, dem Schöpfer, kommt.
Es ist wichtig, dass man nicht nur den Ursprung erkennt. Man muss in seinen Zuständen das Wichtigste erkennen – Seine Eigenschaft. Denn wenn man über den Schöpfer spricht, dass „Er gut ist und Gutes tut“, dann ist es notwendig, dies in seinem Zustand zu spüren.
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Aus der Lektion über „Arbeiten im Verborgenen“





Unser egoistischer Wunsch heißt „die Griechen“ oder das „Wissen“, was bedeutet, dass wir mittels unserer Vernunft und unserem heutigen Gefühl vorankommen wollen. Denn worauf können wir uns eigentlich noch verlassen oder stützen? Nur darauf, was wir schon haben. Hier entsteht aber ein Problem, weil wir mit diesen Kelim nicht die spirituelle Welt betreten können.
Wenn ein Mensch des geistigen Aufstiegs im Hinblick auf das allgemeine System der Seelen würdig wird, dann führt ihn das Licht vorwärts zur Selbstrealisierung. Folglich führt man den Menschen in die Gruppe ein, wobei er glauben soll, dass die Gruppe ihm von oben gegeben ist.
Unser Hauptproblem besteht darin, dass wir die Kraft der Gedanken unterschätzen. Eine auf die Verbindung in ein System gerichtete innere Konzentration, dort wo wir alle zusammen sind, ist notwendig. So finden wir das Wesen der Tora, ihrer Methodik, unsere innere Kraft.
In diesen letzten Tagen, die noch vor dem Kongress bleiben, müssen wir bereit sein, dass sich die Hindernisse und Störungen von allen Seiten verstärken und wir sollen dabei einander unterstützen.
Eine Frage, die ich erhielt: 

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