Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kampf'

Der tiefste Punkt unseres Seins: Das “Ich”

Jeder Mensch hat einen Punkt, der „ aus dem Nichts“ vom Schöpfer erschaffen wurde. Dieser Punkt ist es, welcher einen Menschen sich individuell und einzigartig empfinden lässt. Unser ganzes Leben ist ein Kampf für dieses „Ich“, für Unabhängigkeit und Einzigartigkeit – Midat Yehud.

Eine Person wird durch das Verlangen getrieben, sich selbst zu beweisen und zu fühlen, dass sie existiert. All die Freude und Erfüllung, die sie fühlt, ist zweitrangig. Der zentrale Punkt ist sicherzustellen, dass dieses „Ich“ existiert.

Dieses „Ich“ ist etwas, was man niemals loswerden kann. Man kann alles aufgeben, auch sein Leben, aber nicht sein „Ich“, weil dieser Punkt über uns ist, und bereits entstand, bevor wir selbst das Bewusstsein erlangten. Deshalb muss eine Person solch einen schwierigen Weg gehen: den Verzicht auf sein früheres egoistisches „Ich“, um ein anderes „Ich“ zu erhalten, welches dem Schöpfer ähnlich ist.

Der Schöpfer hilft einem Menschen, das Fundament, auf welchem sein „Ich“ steht, zu ändern. Anstatt von Lust genährt zu werden, erhält man die Kraft des Gebens und erhebt sich über sein egoistisches „Ich“, zu seinem wahren „Ich“. Somit erreicht er die wahre Unabhängigkeit und die Wahrnehmung eines ewigen „Ich“. Und wenn er zu dem „aus dem Nichts“ erschaffenen Punkt zurückkehrt, erreicht er den Zustand von Ruhe und Perfektion.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Individualität und Einzigartigkeit verwirklichen sich in der Verschmelzung mit dem Schöpfer
Blog-post: Unser „Ich“ liegt ausserhalb von uns
Vorwort zum Buch „Sohar“: Punkt 6-12
Kabbalablog Artikel: „Generation Ich“

Unsere innere Schlacht von Armageddon


Menschen sind gegen die Kabbala, weil sie ein unterbewusstes Gefühl haben, dass die Weisheit der Kabbala sie zerstören wird. Das ist ihr Egoismus, der gegen die Kabbala ankämpft in einem Krieg, der das Armageddon genannt wird oder der Krieg zwischen Gog und Magog, welcher von den Propheten als der Kampf des Lichtes gegen die Dunkelheit beschrieben wird.

Dies ist ein langwieriger, ermüdender Kampf, den ein Mensch in seinem Inneren führt. Aber zusätzlich zum inneren Kampf müssen wir auch gegen die Widersacher der Kabbala in unserer Gesellschaft ankämpfen. Dies ist ein Kampf gegen „Erev Rav“ (vermischte Menge), welcher im Buch Sohar beschrieben wird.

Es gibt keinen Zeifel, dass dieser Kampf vom Schöpfer – der Kraft des Lichts, des Gebens und der Liebe, gewonnen werden wird. Aber der Umfang und die Dauer des Leidens der Menschen hängt von den Anstrengungen ab, die wir in diesem Kampf machen. Die beste Weise einen Krieg zu führen, ist der Angriff, so wie der Schöpfer sagte, „Lasst uns zum Pharao gehen, weil ich sein Herz verhärtet habe!“

Wir müssen den Krieg gegen den Egoismus beginnen, sowohl innerlich wie auch äußerlich, ohne darauf zu warten, dass er uns angreift. Wir werden dadurch den Prozess der Korrektur beschleunigen.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Der tiefste Punkt unseres Seins: Das “Ich”

Jeder Mensch hat einen Punkt, der „ aus dem Nichts“ vom Schöpfer erschaffen wurde. Dieser Punkt ist es, welcher einen Menschen sich individuell und einzigartig empfinden lässt. Unser ganzes Leben ist ein Kampf für dieses „Ich“, für Unabhängigkeit und Einzigartigkeit – Midat Yehud.

Eine Person wird durch das Verlangen getrieben, sich selbst zu beweisen undi zu fühlen, dass sie existiert. All die Freude und Erfüllung, die sie fühlt, ist zweitrangig. Der zentrale Punkt ist sicherzustellen, dass dieses „Ich“ existiert.

Dieses „Ich“ ist etwas, was man niemals loswerden kann. Man kann alles aufgeben, auch sein Leben, aber nicht sein „Ich“, weil dieser Punkt über uns ist, und bereits entstand, bevor wir selbst das Bewusstsein erlangten. Deshalb muss eine Person solch einen schwierigen Weg gehen: den Verzicht auf sein früheres egoistisches „Ich“, um ein anderes „Ich“ zu erhalten, welches dem Schöpfer ähnlich ist.

Der Schöpfer hilft einem Menschen, das Fundament, auf welchem sein „Ich“ steht, zu ändern. Anstatt von Lust genährt zu werden, erhält man die Kraft des Gebens und erhebt sich über sein egoistisches „Ich“, zu seinem wahren „Ich“. Somit erreicht er die wahre Unabhängigkeit und die Wahrnehmung eines ewigen „Ich“. Und wenn er zu dem „aus dem Nichts“ erschaffenen Punkt zurückkehrt, erreicht er den Zustand von Ruhe und Perfektion.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Individualität und die Einzigartigkeit verwirklichen sich in der Verschmelzung mit dem Schöpfer
Blog-post: Unser „Ich“ liegt ausserhalb von uns!
Einführung in das Buch Sohar: Punkt 6-12
Kabbala Today Artikel: „Generation Ich“

Warum spüren wir Widerstand, einen Kabbala Kongress zu besuchen?


Eine Frage, die ich erhielt: An diesem Wochenende wird ein Kongress in Nordamerika und eine Woche später in der Türkei stattfinden. Jeder hat die Gelegenheit, daran teilzunehmen. Aber was ist, wenn jemand kein verlangen hat zu kommen?

Meine Antwort: Wenn jemand erkennt, dass er kein Verlangen hat zum Kongress zu kommen, ist das ein wichtiger Punkt, seine egoistische Natur und deren Korrektur zu untersuchen. Es hängt alles davon ab, welche Entscheidungen er trifft: Wird er verstehen, dass sein Widerstand gegen den Kongress Hilfe von Oben ist, ein Weg, sein Ego zu enthüllen, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich darüber zu erheben? Oder wird er sich den ganzen Weg bis zu seinem Tod kleinlaut mit dem täglichen Einerlei dahintreiben lassen?

Wenn ich verstehe, dass diese Störungen vom Schöpfer kommen, der gut ist und Gutes tut und dass es niemand außer Ihn gibt, dann werde ich beginnen, mit diesen Störungen zu arbeiten, um mit deren Hilfe voranzukommen. Wenn ich mich selbst zwischen die Störungen platziere, sie in mir vereinen möchte, selbst wenn sie miteinander kämpfen, dann werde ich ganz bestimmt zum Kongress kommen (überdeckt mit Narben aus diesem Kampf).

Egal wie sehr mein Ego sich in mir sträubt, ich werde diese physische Handlung durchführen. Vielleicht will ich es tief in meinem Innern nicht, aber ich werde dennoch kommen! Dann werde ich wahrhaft gute innere Arbeit vollbringen.

Wenn ich jedoch mit meinem Ego übereinstimme und alle möglichen Entschuldigungen finde, warum ich nicht zum Kongress komme, dann werde ich diese Gelegenheit verpassen, die mir von Oben durch den Schöpfer gegeben wurde.

Unsere Absichten machen den ganzen Unterschied

Unser gesamtes Leben wird durch unsere Absichten bestimmt. Nehmt zum Beispiel die folgenden drei Fälle:

1.Jemand hat seine Handlungen im Voraus geplant und jemanden ermordet

2.Jemand stirbt versehentlich als Folge irgendeinen Ereignisses
3.Jemand tötet einen anderen im Kampf während eines Krieges

Obwohl die Vorgänge, die stattfanden, dieselben sind, beurteilen wir sie nicht am Ergebnis, sondern an der Absicht. Also macht die Absicht den gesamten Unterschied.
(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts über die „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“)

Zum Kabbalalernzentrum–>

Selbst “gefräßige” Bäume sind perfekt, im Gegensatz zu Menschen


In den Nachrichten (aus New Scientist): „‘Gefräßige‘ Bäume lassen genügend Platz für die kleinen Pflanzen“ Während sie sich den Löwenanteil an den Ressourcen aneignen, lassen Bäume genug „Krümel“ für kleinere Nachbarpflanzen übrig, damit diese sich durchschlagen können, sagen Forscher. Die Erkenntnis widerspricht früheren Auffassungen von Pflanzenkonkurrenz und unterstützt eine neue Sichtweise, wie die Pflanzengröße das Überleben und die Konkurrenz der Nachbararten beeinflusst. … das Zusammenspiel der Pflanzen ist weit vielschichtiger, als nur ein rücksichtsloser Kampf um Ressourcen. Viele Pflanzen ziehen einen Nutzen daraus, unterhalb ihres breiteren und viel rohstoffintensiveren Nachbarn zu leben.

Mein Kommentar: Alles in der Natur ist perfekt und miteinander verbunden. Wir Menschen sind die einzige Ausnahme, und weil wir unvollkommen sind, sind wir nicht einmal in der Lage, die Perfektion in der Natur zu erkennen. Was wie ein Kampf um Macht aussieht, ist in Wirklichkeit eine Ausführung der strikten Naturgesetze. Nur der Mensch wurde unvollkommen geschaffen, und dies geschah mit Absicht, damit er die Natur (den Schöpfer) studiert und aus eigenem Antrieb Perfektion erreicht.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir können die Naturgesetze nicht umgehen
Blog-post: Wie können wir die Natur verändern?
Blog-post: Der Schöpfer = die Natur

Hacker als Soldaten für den Kampf in den Kriegen der Zukunft


In den Nachrichten (übersetzt aus Mignews.com): Science-Fiction Autoren haben sich nie vorgestellt, dass anstatt Gewehren, Panzern und Raketen, wir sehr bald mit Computerprogrammen in den Krieg ziehen würden. Einige sagten voraus, dass sich an den Kriegsschauplätze des 21sten Jahrhunderts Cybersoldaten, anstelle von Menschen, befinden und dass die Kämpfe im interplanetarischen Weltraum stattfinden würden. Stattdessen werden diejenigen, die in den Kampf ziehen, Reihen von organisierten Hackerdieben sein, die Computerprogramme meisterhaft beherrschen und aus der Bewaffnung des Feindes einen Haufen Metall machen.

Mein Kommentar: Ist das nicht langweilig? Doch in genau solchen Kämpfen entdecken heutzutage die Jungs den Kampfgeist!

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie können wir die Gewalt unter unserer Jugend stoppen?
Blog-post: Ruiniert die moderne Gesellschaft die Kindheit?
Kabbala Blog: Besser als die virtuelle Welt?

Der Unterschied zwischen der Theorie Darwins und der Kabbala


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe noch immer nicht, wie Sie über die Theorie Darwins denken. Wird sie von der Kabbala gestützt?

Meine Antwort: Die äußerlichen Prozesse, die von der Kabbala und der Theorie Darwins beschrieben werden, stimmen überein, denn die Evolution ist offensichtlich. Jedoch nach Darwin gründet sich der Mechanismus der Evolution auf den Kampf ums Überleben, während er sich der Kabbala zufolge auf die Verwirklichung der Reshimot gründet.

Sie können sagen, dass es das Gleiche ist, weil die Reshimot ebenfalls zur Evolution führen, ebenso wie Kampf oder Konkurrenzkampf. Jedoch nach Darwin ist der Prozess chaotisch und unsicher, während nach der Kabbala sich alles durch präzise, bestimmte Stufen der Entwicklung bewegt, wo nichts unsicher ist. Der Anfangszustand, alle Entwicklungsstufen und das Ziel (der Endzustand) existieren alle von Anfang an. Die Geschwindigkeit und der Prozess der Entwicklung werden durch die freiwillige und bewusste Beteiligung des Menschen in diesem Prozess bestimmt.

Das meinte Rav Kook, ein Kabbalist, der im 20. Jahrhundert lebte, im folgenden Vers, wo er sagt, dass die Evolutionstheorie, mehr als jede andere Theorie, der Kabbala gleicht:

„תורת ההתפתחות… היא מתאמת לרזי עולם של הקבלה יותר מכל התורות הפילוסופיות האחרות. הרב קוק. אורות הקודש. ח“ב, התגלות העולם סעיף יט ע‘ תקל“ז

 

Henry Kissinger: „Die Krise ist eine Chance für eine neue Weltordnung“

News Report (aus der Internationalen Herald Tribune): „Die Chance für eine neue Weltordnung“ von Henry A. Kissinger. Die äußerst unbeständige Natur des internationalen Systems bietet eine einzigartige Gelegenheit für kreative Diplomatie. … Jedes Land wird seine nationalen Prioritäten neu definieren müssen. Eine internationale Ordnung wird dann entstehen, wenn ein System von zu vereinbarenden Prioritäten gebildet wird.

Meine Kommentar: Vereinbarkeit wird uns durch die wirkliche Natur der Krise auferlegt. Wir müssen aufhören, wie kleine Kinder Kämpfe miteinander auszutragen. Wir müssen begreifen, dass wir mit der Frage des Überlebens der Menschheit konfrontiert sind

Es gibt nur eine Antwort: Jeder sollte sich in einem System unter gleichen Bedingungen vereinigen; als ein Körper oder eine Familie, um Gleichgewicht mit der Natur zu erreichen. Das ist die einzige Priorität, und wir sollten nicht versuchen, irgendwelche anderen zu erfinden. Lernen Sie von der Natur!

Verwandtes Material:
Die Klassischen Lehren und das Neue Planetarische Bewusstsein

Bekämpfe den Egoismus nicht alleine – er wird immer gewinnen!


Eine Frage, die ich erhielt: Im April begann ich, Bnei Baruch Kabbala auf der arionline.info Webseite zu studieren. Es zeigte sich, dass ich eine Zeit lang einen bestimmten Ablaufplan und ein geregeltes Leben hatte. Dann hörte ich, dass ein Mann, der Kabbala studiert, eine Familie haben sollte, um noch weiter korrigiert zu werden.

Als ich versuchte, eine Partnerin zu finden, schuf das eine Distanz zwischen mir und meine Studien und es scheint, dass ich „einem gemeinen Herrscher übergeben“ wurde. Ich beendete meine Beziehung zu diesem Mädchen und versuche nun, zu meinen Studien zurückzukehren. Doch jetzt empfinde ich so, als ob meine körperlichen Triebe um das 50fache angestiegen wären und es findet nun ein Kampf in mir statt und ich versage jedesmal. Es ist, als ob Pharao immer mächtiger und mein Selbsthass wegen meinem Aufgebens immer größer würden. Ich versuche, in all dem den Schöpfer zu erkennen. Was kann ich tun?

Meine Antwort: Es mangelt Dir an einer Verbindung mit anderen Menschen wie Dir. Nur die Gruppe kann Dir helfen, aus diesen verwirrenden Zuständen auf die richtige Weise herauszukommen. Bekämpfe den Egoismus nicht allein – er wird immer gewinnen! Oder er wird Dich irreführen und Dich glauben machen, dass Du gewonnen hast. Lass uns miteinander sprechen, wenn wir uns auf dem Kongress in Saint Louis treffen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Dieser Weg kann nur von jenen bewältigt werden, die ihn auch gehen
Shlavei HaSulam (Stufen der Leiter): Die Wichtigkeit der Gruppe