Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Israel'

Kongress 2010, Kulturabend 1, 09.11.2010

Kulturabend 1

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Kongress 2010, Lektion 3, 09.11.2010

Lektion 3 – „Der Sohar“

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Kongress 2010, Lektion 2, 09.11.2010

Lektion 2 – „Spirituelle Umgebung“

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Kongress 2010, Versammlung der Freunde

Versammlung der Freunde

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Kongress 2010, Eröffnungszeremonie

Eröffnungszeremonie, Presentation des Films „Sohar“

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Kongress 2010, Lektion 1, 09.11.2010

Lektion 1 – „Verbindung zum Guten“

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Eine neue Menschheit in nur 15 Jahren

Wenn die Welt sich heute um die Erziehung der jungen Generation kümmern würde, dann würden wir in 15-20 Jahren unter ganz anderen Menschen, in einer ganz anderen Menschheit leben.

Dann müssten wir uns keine Gedanken darüber machen, was wir mit Erwachsenen machen sollen. Ab dem dritten, vierten Lebensjahr würden wir dem Kind eine ganz andere Wahrnehmung, das Streben nach dem Geben, beibringen.

Bis zur Zerstörung des Tempels wurde das ganze Volk Israel auf diese Weise erzogen, hat davon gelebt. Es steht geschrieben, dass es von Dan im Norden bis Be’er Scheva im Süden, d.h. im ganzen Land kein einziges Kind gab, das nicht wusste, was „um des Empfangens willen“ und was „um des Gebens willen“ bedeutet. Damals galt die Methode, die noch von Abraham beim Auszug aus Babylon erhalten wurde.

Wir werden das auch mit der Zeit machen müssen, doch die Möglichkeit besteht bereits jetzt. Letztendlich werden wir den Kindern beibringen, wie man miteinander auskommt, wie man die Verbindung herstellt, wie man miteinander Freundschaft pflegt, miteinander interagiert, einander liebt.

Unter den jetzigen Bedingungen ist es sehr schwer, weil die Kinder sich in dem modernen Bildungssystem mit all seinen Problemen befinden. Und dennoch versuchen wir ihnen zu erklären, dass die Liebe zum Nächsten wie zu sich selbst ein allgemeines Naturgesetz ist.

Man kann davor nicht flüchten. Wie sehr du dich auch dagegen währst und dem entgegenwirkst, wirst du letztendlich dir selbst Schaden zufügen. Die Geschichte hat für uns Beispiele über gefallene Imperien und Siegervölker parat, die sich nach seinen Siegen ins Unglück stürzten.

Der blinde Egoismus glaubt, dass eine erfolgreiche Rivalität ihm Nutzen, Beute, Macht bringt: „Schaut her, was für ein Held ich bin!“ Doch auf lange Sicht gesehen, selbst nicht all zu lang, stellt sich heraus, dass das nicht funktioniert. Wir sind von Natur aus gegenseitig verbunden, und wir brauchen die Gegenseitigkeit.

Aus diesem Grund fügen wir der modernen Berufsausbildung das Prinzip der Liebe zum Nächsten wie zu sich selbst hinzu. Dafür benutzen wir verschiedene Darbietungsformen: Spiele, Lieder, Gespräche, Besprechungen, Diskussionen – alles, um die Kinder an die neue Wahrnehmung der Realität heranzuführen.

Wir befinden uns ganz am Anfang des Weges. Wollen wir hoffen, dass wir es in diesem Jahr schaffen, ein internationales Bildungsnetz aufzubauen, das alle unsere Gruppen weltweit mit einschließt.

Wir werden Filme, Bücher und Erklärungsbroschüren produzieren, mit Psychologen und anderen Experten zusammenarbeiten – und wir werden in einigen Jahren sehen, welchen Nutzen das unseren Kindern bringen wird.

Heute ist es einfach notwendig, eine gesunde Erziehung auszuarbeiten und zu erweitern, damit die Kinder nicht nach den Gesetzen der Wildnis aufwachsen und zu Menschenhassern werden, wie es heutzutage geschieht.

Während unsere Kinder groß werden, werden sie in allen Bereichen erfolgreich sein: in den Naturwissenschaften, in der Berufsausbildung, im Benehmen, in der Haltung der Gesellschaft und der Welt gegenüber. Weil sie im Inneren dem Schöpfer entsprechen werden.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 05.11.2010

Brief aus Los Angeles

Ich habe einen Brief erhalten:

Schalom meine lieben Freunde!

Ich möchte gerne meine Dankbarkeit für diesen Weg der Verschmelzung mit dem Schöpfer, den Ihr vor uns geöffnet haben und für all die Anstrengungen, die ihr dazu gemacht habt ausdrücken.

Leider, kann ich dieses Mal persönlich nicht anwesend sein und ich möchte gerne meine Liebe und Unterstützung an die ganze wunderbare Gruppe, derer Arbeit ich wie heilig ansehe, ausdrücken.

Acht Freunde aus Los Angeles werden persönlich am Kongress in Israel teilnehmen, und wir, die hier bleiben, werden die ganze Zeit mit Euch virtuell verbunden sein.

In Liebe und Bürgschaft

Mosche, Bnei Baruch – Los Angeles

Einladung zu einem vom Schöpfer organisierten Kongress

Eine Frage, die ich erhielt: Uns ist gelungen, einen so großen Kongress zu organisieren. Ist das ein Beweis dafür, dass wir auf dem Weg des Lichtes (der Tora) und nicht auf dem Weg der Leiden voranschreiten?

Meine Antwort: Natürlich! Denn uns wird ermöglicht, die Wissenschaft der Kabbala für eine so breite Öffentlichkeit und an so einem Ort zu enthüllen, wo sich die stärkste Widerstandskraft (Klipa) befindet – in Israel, an dem Ort der Zerstörung des Tempels, dem Ort des spirituellen Zerbrechens.

Die restliche Welt wehrt sich nicht so sehr gegen die Kabbala, denn sie weiß sehr wenig davon.

Doch gerade in Israel existiert dieser Widerstand, denn es befand sich einst auf einer spirituellen Ebene, mit der Absicht des Gebens und der Nächstenliebe, dann stürzte es von dieser Stufe in den grundlosen Hass, in die unreinen Kräfte, in die „Klipa“, in die egoistische Absicht ab.

Deshalb ist gerade hier, in Israel, der Ort der Enthüllung des Bösen und der größten Unreinheit. Aber auch deren Korrektur.

Und noch schlimmer ist es in Jerusalem, an dem Ort der Zerstörung des Tempels. Und der schlimmste Ort ist das „Allerheiligste“, der heiligste Platz im Tempel, der zum Ort der größten Unreinheit wurde.

Darum spricht die Tatsache, dass es uns gelingt, in Israel so einen großen und hinreichend bekannten Kongress zu veranstalten, der im Fernsehen, in der Presse und selbst auf den Werbetafeln auf den Straßen angekündigt wurde, und zur Teilnahme daran Tausende von Menschen heranzuziehen, davon, dass wir von oben als ein Mittel zur Enthüllung des Schöpfers den Geschöpfen benutzt werden!

Und der Schöpfer führt diese Handlungen zur Erreichung der Korrektur durch uns aus, für die scheinbar die Zeit gekommen ist! Ich sehe darin nur die lenkende Hand des Schöpfers – allein hätten wir das alles nicht bewerkstelligen können.

Doch natürlich haben wir nicht nur einen ebenen Weg vor uns. Der Weg zu der Rose (s. den Sohar, Einführung in das Buch Sohar, Artikel „Die Rose“), zu Malchut, ist mit lauter Dornen versehen.

Also werden wir noch um die Korrektur von Malchut kämpfen müssen, um ihren korrigierten Zustand – die Rose – erreichen zu können. Und wir werden noch den Widerstand gegen unser Bestreben zur Vereinigung der ganzen Welt und zu „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ enthüllen…!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die letzte Generation“ vom 07.11.2010

Die zusammengepresste Zeit vor dem Kongress

Unser gegenwärtiger Zustand erinnert an die Zeit vor dem Auszug aus Ägypten. Und je näher wir dem Auszug kommen, desto dichter wird die Zeit zusammengepresst, die mit den Handlungen, Ereignissen, Vorfällen ausgefüllt wird. Und deshalb zweifelt der Mensch, in seinem Inneren wird alles vermischt: ich, der Pharao, Moses, die Ägypter, das Volk Israels innerhalb und außerhalb Ägyptens – alle meine inneren Zustände.
– Wenn ich mich innerhalb des Egos befinde, dann heißt dieses Ägypten.
– Wenn ich mich über das Ego erheben will, dann möchte ich schon aus der ägyptischen Sklaverei weglaufen.
– Wenn mein egoistischer Wunsch, die Zweifel mich be herrschen, dann herrscht der Pharao über mich.
– Wenn ich ihm entkommen will, ihn von der Seite her anschauen möchte – dann bin ich der Moses.
Alle diese Zustände werden im Menschen empfunden, und wenn ihm bewusst ist, dass er sich gerade unter solchen Einwirkungen befindet, dann ist es schon bemerkenswert. Er wird die sehr schnelle und bedeutende Klärungen in guter Geschwindigkeit erhalten.
Während des Kongresses geraten wir unter die Einwirkung der allgemeinen großen Begeisterung, die über eine riesige Kraft verfügt. Deshalb muss man nur weiter machen, den Zustand fortsetzen, sich nicht beruhigen. Dabei ist die Freude sehr wichtig – selbst wenn wir etwas Unangenehmes empfinden.
Achten Sie nicht auf die schlechten Gedanken und Zweifel, weil unsere innere Arbeit eben darin besteht, dass man trotz allem vorankommen muss. Vergessen Sie nicht, dass die tiefste Finsternis vor dem Durchbruch, vor dem Ausgzug aus Ägypten empfunden wird.
Folglich muss man nicht auf diese Finsternis warten, sondern die ganze Zeit an das Licht und die Flucht denken, wobei unser Streben nach dem Licht, das Verständnis, die Empfindung – von der Tendenz zum Rückzug und vom Eintauchen in die Dunkelheit, in den Nebel, in die Verwirrung begleitet wird. So soll es sein und wir werden diese Zustände zusammen gehen!
Lasst uns einander helfen, lasst uns alle Zustände mit Freude annehmen. Die Freude ist die mächtigste Kraft, weil man sich trotz allem freut, dass man die Arbeit des Schöpfers erfüllt und in der Spiritualität vorankommt.
Man muss durch die schwierigen Zustände gehen, um aus dem Ego ausgerissen zu werden, um darüber hinaufzusteigen. Viel Erfolg!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Dies ist für Jehuda“, 01.11.2010

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