Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Instinkte'

Eine 3.000 Jahre lange Reise

Frage: Vor 3000 Jahren offenbarten die Menschen das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft: „Liebe deinen Nächsten“. Sie haben schon damals darüber geschrieben. Dies ist dasselbe Gesetz, welches auch auf der Ebene der Elementarteilchen existiert.

Wie kommt es, das wir dieses Gesetz seit Tausenden von Jahren kennen, es uns aber nicht weiter hilft? Wir können unseren Egoismus in keiner Weise ausgleichen.

Antwort: Dieses Gesetz ist gegen unsere Natur. Unsere Natur strebt danach, sich selbst zu erheben, jeden zu unterwerfen, alles in sich aufzunehmen, niemandem etwas zu geben, keinen zu berücksichtigen. Es ist das Gesetz des Egoismus, das in jedem Menschen existiert.

Ich trage nicht wie Tiere einen Kadaver bei mir, den ich mit niemandem teile. Ich will jeden unterjochen, alle sollen meine Sklaven sein und sich vor mir in den Staub werfen. Ich wünsche mir absolute Macht über die ganze Welt. Wenn jemand glaubt, er wäre nicht so, kennt er sich selbst nicht gut genug.

Frage: Wenn die Menschen bereits vor einigen tausend Jahren wussten, dass „alle Sünden mit Liebe bedeckt werden“, es aber nicht erreicht haben, müssen dann vielleicht noch tausend Jahre vergehen, bis wir dazu kommen?

Antwort: Vielleicht. Ich sage nicht, dass es heute enden wird. Wir sind aber auf dem Weg. Wir kommen zur Erkenntnis des Bösen- das wir nicht in unserer Natur leben können. Damit zerstören wir uns selbst und gefährden das Leben auf der Erde. Wir müssen uns irgendwie über unseren Egoismus, über unsere Instinkte erheben, um zu einer integralen Wechselbeziehung zu kommen.

Aus der TV-Sendung „das Zeitalter des Post-Coronavirus“ von 16.04.2020

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Renaissance der Liebe

Eine große Zahl von Büchern ist über die Liebe geschrieben worden, viele Filme wurden gedreht, viel Forschung betrieben. Die Liebe aber, bleibt ein Rätsel. Und es ist zunehmend schwieriger, eine funktionierende Beziehung zum anderen Geschlecht aufzubauen.

Selbst wenn ein Funke zwischen zwei Menschen überspringt, beginnen die Liebenden nach einiger Zeit an der Wahrheit und Stärke ihrer Gefühle zu zweifeln.

In der Natur ist alles viel einfacher. Tiere bilden zu einem gegebenen Zeitpunkt Paare, indem sie anhand klarer Zeichen einen Partner nach einem einzigen Kriterium auswählen: gesunden und überlebensfähigen Nachwuchs. Dafür am besten geeignet ist, wer stärker, jünger oder höher im Rang ist. Die Natur lässt hier keinen Raum für Fehler.  

Bei den Menschen ist das viel verwirrender und problematischer. Einerseits sind wir in der Lage, uns über den tierischen Algorithmus zu erheben, andererseits können wir aber auch tiefer fallen, weil wir nicht einmal in der Lage sind, unsere Beziehung auch nur auf dem Niveau von Tieren aufrechtzuerhalten. Tiere machen keine Fehler. Wir hingegen irren zunehmend, je weiter wir uns entwickeln.

Daher ist es von Vorteil, zu verstehen, wie wir uns über das tierische Niveau erheben können. 

Wozu hat die Natur das so eingerichtet? Denn es ist ein starker Instinkt: das sexuelle Bedürfnis folgt unmittelbar dem Bedürfnis nach Nahrung. Ohne Nahrung kann ein Mensch nicht leben. Ist Nahrung vorhanden, eilt er sofort los, um einen Partner und Sex zu finden.

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Freiheit ist die Fähigkeit, dir deinen Meister zu wählen

Frage: Sie sagen immer, dass der Mensch nicht frei und seinen Genen, Instinkten und dem Einfluss der Gesellschaft unterworfen ist. Im Alter von 20 Jahren ist er im vollen Umfang ausgebildet, wie eine frisch geprägte Münze, und all seine Handlungen sind im Voraus festgelegt. Ist es denn überhaupt möglich, ein freier Mensch zu sein, und was bedeutet es, frei zu sein?

Antwort: Frei zu sein bedeutet, zu fühlen, dass du zu hundert Prozent vom Schöpfer abhängig bist, aber durch „deinen eigenen freien Willen“, was bedeutet, durch deine eigene Entscheidung so zu sein.

Der Mensch fühlt sich frei, wenn er aus eigenem Willen beschließt, unter dem Einfluss und der Autorität des Schöpfers zu bleiben, und nicht Sklave seines Egoismus zu sein.

Wir können uns nicht vorstellen, was Freiheit bedeutet, da wir denken, dass sie sich als Abwesenheit jeglichen Einflusses definiert. Aber das ist ein Ding der Unmöglichkeit, da es so etwas wie einen leeren Raum frei von jeglichem Einfluss nicht gibt.

Die Freiheit ist ein Gleichgewicht der Kräfte, die durch eigene bewusste Wahl und Anstrengung zustande kommt.

Wir können nur frei werden, wenn wir uns über unser egoistisches Verlangen erheben. Dies bedeutet nicht, dass wir unfreiwillig und vollständig unter die Herrschaft des Schöpfers und des Verlangens zu geben fallen. Stattdessen ist es eine Wahl, die wir treffen, um durch das Verlangen des Gebens gelenkt zu werden, anstatt durch das Ego. Dadurch können wir eine Balance zwischen den Eigenschaften des Empfangens und des Gebens schaffen. Solch ein Zustand wird Freiheit genannt (Klipat Noga).

Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: Freiheit kommt von der Bereitschaft zu geben
Blog-post: Der einzige Punkt, an dem Freiheit möglich ist, ist Ihre Reaktion gegenüber dem Schöpfer
Blog-post: Wählen ist schlecht für die Gesundheit
 

 

Damit das Gehirn berät, wie man am besten Geben kann

Frage: Wie kommt es dazu, dass der Verstand, welcher uns im Laufe der gesamten Geschichte der Menschheit geholfen hat zu wachsen und voranzukommen, heute im entscheidenden Moment, wo wir uns spirituell entwickeln sollen, uns stört und aufhält?

Antwort: Dein Verstand hat die ganze Zeit dein Ego bewirtet und deswegen hat er dir in Allem geholfen, in den tausenden von Jahren. Und heute, wo du deine Entwicklung auf der unbewegten, pflanzlichen und tierischen Ebene beendet hast, und dich auf eine neue Stufen erhebst, auf die menschliche Ebene, da brauchst du ein anderes Herangehen.

Alles hat sich verändert, die Sicht auf das Leben, auf die Welt, das ganze Paradigma; und jetzt musst du dich zu Allem mit der Eigenschaft des Gebens verhalten,mit anderen Verlangen. Doch der Verstand möchte nicht Geben, denn du hast kein Verlangen zu Geben!

Wenn das Verlangen zu Geben in dir erwacht, dann wird der Verstand damit arbeiten werden. Du hast im Moment nur egoistisches Verlangen, und der Verstand bewirtet es. Der Verstand ist eine Maschine, ein Computer. Es ist ihm gleichgültig, welche Daten er verarbeiten soll, welche Zahlen er bekommt. Solange er die Daten deines Egos bekommt, von dem Verlangen zu genießen, arbeitet er dem entsprechend.

Was könnte denn hier getan werden? Versuche dein Verlangen zu verändern und nicht deinen Verstand. Ziehe zu dem Verlangen das Licht an, das zur Quelle zurückführt. Das Licht hat dieses Verlangen geschaffen, nur das Licht kann es auch verändern. Dann kann dein Verstand für das neue Verlangen zu Geben arbeiten und dich beraten, wie du am besten Geben kannst!

Deswegen ist der Verstand im Unterricht nicht so wichtig, wie es geschrieben steht: „Nicht mit dem Verstand wird gelernt“- alles wird durch das Verlangen bestimmt. Der Verstand ist eine Erlangung, die neben dem Verlangen wächst.

Auf das Verlagen kann nur das höhere Licht einwirken, sonst nichts; oder die Umgebung, welche dich erweckt und dein Verlangen zu ändern begeistert, welches auf dich, durch „Eifersucht, körperliche Instinkte, Ehrgeiz,usw.“ einwirkt. In dem es diese materiellen Mittel, deiner irdischen Verlangen gebraucht, führt die Umgebung dich zur spirituellen Bestrebung.

Aus dem Unterricht des Artikels „Kabbala und Philosophie“, 03.01.2011

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Würdest du anderen dein Leben anvertrauen?

Frage: Warum können die Menschen den Instinkt der Liebe zum Nächsten nicht entwickeln, genau wie es Tiere tun, wenn sie sich unter dem Druck von schwierigen Umständen und Leiden befinden? Das scheint der allernatürlichste und evolutionäre Weg der Entwicklung zu sein.

Antwort: Sie haben recht, wenn die Menschen auf der gleichen Entwicklungsstufe wären wie Tiere, würden sie tatsächlich fähig sein, den gleichen Instinkt wie Bienen, Ameisen und menschliche Zellen zu entwickeln. Zum Beispiel ist eine einzige Zelle in einem Körper fähig wahrzunehmen, dass sie die Kraft zum Leben verlieren würde, wenn sie sich nicht mit einer anderen Zelle, dann mit einer dritten und vierten Zelle verbinden würde. Mit anderen Worten, zwei Zellen, die voneinander getrennt sind, gehen durch die Erkenntnis des Bösen und gelangen zur Erkenntnis „Wir sollten uns verbinden, um länger und besser zu leben“.

Im Prozess der Vereinigung gelangen die Zellen zu einem größeren Verständnis des Nutzens der Vereinigung und sie beginnen, sich entsprechend der „Spezialisierung“ jeder Zelle zu teilen: aus einigen Zellen entsteht das Herz, andere werden zur Lunge, wieder andere das Gehirn, doch keines der Organe kann abgetrennt existieren. Jedes Organ ist sicher, dass die anderen für es sorgen werden.

In der Vergangenheit konnte eine Zelle für sich selbst existieren, vollkommen allein. Doch als die Zellen sich verbanden, entdeckten sie, dass Spezialisierung zu einer höheren Existenzform führt. Und damit das geschehen konnte, musste jede Zelle ihrem eigenen Leben absagen und anfangen, das Leben des gesamten Organismus zu leben.

Auf diese Weise vertraut die Zelle ihr Leben den anderen Zellen an. Sie übergab ihr Leben an sie, denn durch die Spezialisierung, zum Beispiel eine Augenzelle zu werden, hörte sie auf, die anderen Funktionen auszuführen. Sie vertraute einer anderen Zelle, ihr Herz zu sein und einer anderen, ihr Gehirn zu sein, und wieder einer anderen, ihre Lunge zu sein.

Und welche Funktion haben die Lungen? Sie atmen für den gesamten Körper, aber tatsächlich brauchen sie für sich selbst praktisch keinen Sauerstoff. Sie tun es, weil der gesamte Körper den Sauerstoff für seine Existenz benötigt. Und die anderen Zellen haben absolutes Vertrauen, dass die Lungen sie mit Sauerstoff versorgen werden, denn sie alle befinden sich in einer gegenseitigen Bürgschaft!

Auf diese Weise werden aus Stammzellen Zellen verschiedener Art – Gehirn, Lunge Herz und so weiter. Und so formten sich Organe und lebende Organismen begannen sich zu entwickeln.

Biologen sind überzeugt, dass das „von alleine“ geschah. Jedoch in Wirklichkeit geschah dieser Prozess durch die Enthüllung der „Reshimot“ (Informationsgene), die von Anfang an in der Schöpfung eingepflanzt sind und in einer bestimmten Reihenfolge enthüllt werden. Ihnen zufolge müssen wir jetzt bewusst die gleiche Art der Vereinigung in der menschlichen Gesellschaft erreichen. 

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Die spirituelle Entwicklung: vom Embryo bis zum Menschen

Die Lehre der zehn Sfirot, Band 3, Teil 8, Frage 27: Die Zeit und der Ort in der Spiritualität – bedeuten die Erneuerung der Form.
Und der Parzuf entwickelt sich nur infolge einer Menge von  Verschmelzungen („Siwugim“) und unterschiedlichen Lichter, die ihn gemeinsam aufbauen und als „Monate der vorgeburtlichen Entwicklung“ oder als die „Perioden der Entwicklung des Embryos“ bezeichnet werden, die 7, 9 oder 12 Monate dauern können – je nach der Anzahl der Portionen des Lichtes, die für seine Bildung notwendig sind.
Schließlich, erforschen wir die Veränderungen, denen sich der Wunsch zu genießen unterzieht, und berechnen die Anzahl dieser Veränderungen, Erneuerungen, die „die Monate“ heißen („Chodesch“ / der Monat – kommt vom Wort „Chidusch“ / die Erneuerung).
In der Spiritualität gibt es keine Zeit. Die Zeit klärt sich dort mit der Anzahl der Veränderungen, die wir durchleben, und nicht durch die Bewegung des Uhrzeigers oder durch die Veränderungen eines äußerlichen Faktors. Wie stark ich mich verändert habe – soviel Zeit ist eben vergangen. Auf diese Weise klärt sich die Zeit in der Spiritualität.
Deshalb bedeutet die Periode der Entwicklung des Embryos, dass ich einen Zustand hinter dem anderem durchgehe (durchgehe /“Ower“ kommt vom Wort Embryo / „Ibur“). Ich soll eine bestimmte Anzahl an Veränderungen begehen, um von der vorgeburtlichen Entwicklung innerhalb des Höheren zur Entwicklung außerhalb von ihm überzugehen.
Jetzt halte ich mich auch im Höheren auf, und er entwickelt mich. Dabei beeinflusse ich die Veränderungen nicht, denen ich mich im Laufe der Entwicklung unterziehe. Die Instinkte und die Kräfte, die ich als Leiden empfinde, zwingen mich, mich zu verändern, so dass ich diese Veränderungen notgedrungen durchgehe.
Dann tritt eine andere Etappe ein: ich beginne zu empfinden, dass es darin irgendwelchen Grund gibt, ein höheres Bedürfnis, und dass es den Höheren gibt, der über mich diese Veränderungen begeht und sich wünscht, dass ich die Existenz eines Lenkungssystems, die Ursache- Wirkungsbeziehung der Entwicklung, den Anfang und das Ziel des ganzen Weges erkenne. Somit beginnt heute, die ganze Welt aufzuwachen.
Später kommen wir zum Begreifen, dass wir die Veränderungen selbst hervorrufen sollen. Ab einem gewissen Moment und weiter gibt es keine Zeit, die uns der Höhere aufzwingt, um sich zu entwickeln.
Ab sofort wird uns nur das Licht ergänzt, das wir folglich als das Böse empfinden, aber davon entwickeln wir uns nicht, sondern kommen nur zum Begreifen, das wir verpflichtet sind, vom Höheren die Entwicklung zu fordern. Das heißt wir sollen schon an der Entwicklung selbst teilnehmen.
Der Höhere zwingt mich nicht zur Handlung, sondern nur zur Bitte, diese Handlung zu erfüllen. In der Mitte soll also meine Bitte sein. Und diese Bitte, dieser Schrei kommt davon, dass es mir schlecht geht.
Dann entwickle ich mich weiter und erlange das Begreifen des Guten, wenn ich verstehe, dass das alles zu meinem Wohl ist. Und obwohl meine Empfindungen immer noch schlecht sind, ist es mir klar, dass sie für meine Entwicklung gut sind, da ich verpflichtet bin, auf die nächste Stufe hinaufzusteigen. Dann fordert der Höhere von mir nicht den Schrei, sondern die selbständige Anteilnahme an der Entwicklung. Man spricht schon über die Partnerschaft.
Dann kommen wir zum Zustand, wenn der Höhere mich gar nicht erweckt, und ich soll an dieser Stelle meine Umgebung benutzen. Ich soll den Höheren erwecken, damit er mich erweckt, und dann auch noch mit seiner Handlung einverstanden zu sein. Als ob ich für mich die wünschenswerteste Form der Handlung wählen würde – die der Höhere dann begehen wird.
Im Endeffekt erreichen wir einen solchen Zustand, dass wir dem Höheren alles vorschreiben. Am Anfang des Weges erzeugte er alle meine Handlungen, vom Anfang bis zum Ende, ohne mein Verständnis hierfür. Ich wusste nicht, was ich machen soll und wo ich mich befinde. Und am Ende des Weges bestimme ich schon alles vom Anfang und bis zum Ende – und verwende nur die Kraft des Höheren.
Somit besteht unser ganzer Weg darin, die immer größere Unabhängigkeit und die Selbstständigkeit zu erwerben, um dann dem Höheren immer mehr gleich werden.
Aus dem Unterricht nach „Der Lehre der Zehn Sfirot“ „, 16.12.2010

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Das Wesentliche, was wir aus der Krise lernen können, ist, dass wir alle Teil der Natur sind

Eine Frage, die ich erhielt: Die Wirtschaft von heute und das Leben im Allgemeinen scheinen im Chaos zu liegen. Dinge sind schwierig zu lenken, unter Kontrolle zu bringen oder vorauszusagen. Was sollen die Menschen in dieser Situation tun?

Meine Antwort: Zuerst sollte man aus der Krise lernen. Die Krise und die Unsicherheit in der Welt sollten uns helfen, dass wir uns nach gewissen Gesetzen entwickeln, ohne Rücksicht auf unseren Willen. Außerdem wissen wir nicht, was diese Gesetze sind.

Es wäre schön, wenn wir in gewisser Weise Dinge voraussagen könnten, doch all unsere Versuche, irgendetwas vorauszusagen oder zu verändern, bringen keine guten Resultate. Würden wir jedoch die Naturgesetze studieren, dann würden wir Weisheit und Stärke erlangen.

Frage fortgesetzt: Was müssen wir nun in dieser Situation tun?

Meine Antwort: Alle Versuche der Menschen, etwas in Ordnung zu bringen, haben keine positiven Ergebnisse gebracht. Diese Tatsache sollte den Menschen zur Erkenntnis verhelfen, dass all ihre Fehler von der Natur programmiert worden sind, um uns etwas zu lehren. Auf diese Weise will die Natur den Menschen helfen, voranzukommen.

Frage fortgesetzt: Ist das nicht Fatalismus?

Meine Antwort: Die Natur umfasst alles, auch den menschlichen Instinkt, die menschlichen Verhaltensmotive und Handlungen. Die Basis aller menschlichen Probleme ist, dass wir uns von der Natur aussondern.

Die Natur beabsichtigt, dem Menschen zu zeigen, nicht außerhalb zu stehn oder sich von der Natur zu trennen. Die Menschen müssen sich bewusst werden, dass wir alle Teil der Natur sind, sozusagen in sie „eingebaut“.

Die Aufgabe des Menschen in der Natur ist, durch die Nutzung all seiner Kraft, seiner Kontrolle und seinem Verlangen, die gesamte Natur zu integrieren.Um es anders zu sagen, wir müssen das gesamte System in Harmonie und Balance bringen. Die Natur schubst den Menschen voran und erteilt ihm Lektionen dabei. Ein Mensch mag sich dabei elend fühlen oder Angst haben, doch dient ihm das alles zum Verständnis, dass die gesamte Natur im Moment unzusammenhängend, widersprüchlich und krisenanfällig aus nur einem einzigen Grund ist: weil die Menschen das natürliche Gleichgewicht stören.

Der Mensch muss alles tun, um alle Teile der Natur zu einem Ganzen zusammenzubringen und somit die Harmonie wiederherzustellen. Dies ist etwas, was von jedem Menschen abhängig ist.

 

Ein Wertewandel ist notwendig, um den Arztberuf wiederzubeleben

Dr. A. Angelov aus Boston, USA (ein Mediziner und Mitglied von Bnei Baruch) teilt seine Ansichten über die Geschichte der Medizin mit: Der erste Arzt in der Geschichte der Menschheit war eine Mutter. Von ihrem Instinkt angetrieben, für ihre Familie zu sorgen, wird sie die Heilmittel finden, egal für welche Krankheiten, die diese quälen. Dann kamen die Wissenschaftler, die Naturbeobachter – Paracelsus, Hippokrates, Avicenna und andere. Eine Sache vereinte sie – der Wunsch zu heilen. Ein Arzt wurde beurteilt durch das Ergebnis seiner Behandlung.

Das letzte Jahrhundert hat mehr Entdeckungen hervorgebracht als die gesamte vorhergehende menschliche Geschichte zusammengenommen. Wir haben Zugang zu innovativer Technologie in Diagnostik und Behandlung, und dennoch ist die Zahl der kranken Leute steigend und die Sterblichkeitsrate sinkt nicht. Die Medizin steckt in einer Krise und befindet sich in der Intensivstation zur Lebenserhaltung.

Krankenversicherung ist so teuer, dass die Leute sie sich entweder nicht leisten können oder sie so wenig wie möglich in Anspruch nehmen. Ärzte zahlen riesige Geldsummen für Ärztehaftpflichtversicherungen, Arzneimittel sind sehr teuer und ein Drittel des Gesundheitshaushalts sind Verwaltungsausgaben. Ärzte sorgen sich nicht um die Gesundheit der Patienten, sondern um ihre eigenen Erträge.

Wo ist in der Bewertung der Ergebnisse des gegenwärtigen Zustands der medizinischen Behandlung dieser ursprüngliche Gedanke der Mutter geblieben, die für ihre Familie sorgt?

Wir müssen unsere Werte ändern und anfangen füreinander zu sorgen, wie für unsere eigene Familie.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wie wurde die Medizin zum Geschäft?
Kabbala Blog: Das Allheilmittel

Die Medien müssen damit beginnen, freundliche Werte und Beziehungen zu fördern


In den Nachrichten (übersetzt aus RBC Daily.ru): Das russische Innenministerium erwägt die Schließung einer Reality Show im Fernsehen mit dem Namen House – 2. Die Behörden haben endlich erkannt, dass in Russland der Verfall moralischer Werte ein Problem darstellt, das durch Fernsehprogramme und Unterhaltungsindustrie noch verstärkt wird. Statt ethisch fragwürdigen Reality-Shows, empfehlen die Experten im Fernsehen positive Helden mit ethisch vorbildlichem Verhalten zu zeigen.

Das Innenministerium hat einen Plan vorgelegt, das Kinder vor Informationen schützen soll, die deren Gesundheit und Entwicklung schaden könnten. Unglücklicherweise hat in Russland ein Polizist mehr Moral als mancher Schauspieler oder Produzent.

Das Ziel der menschlichen Kultur ist es gegen die Instinkte anzugehen, so dass wir zu menschlichen Wesen werden, statt zu Tieren. Es ist viel schwieriger interessante Filme, Bücher und Programme zu gestalten, als einfach nur an das Tier in uns zu appellieren und Geld mit unseren grundlegenden, instinktiven Bedürfnissen zu machen.

Leider verbreitet das Fernsehen primitive Werte und ebensolches Verhalten. Es blockiert nicht unser Gehirn und unsere Entwicklung, aber ist richtig gefährlich.

Mein Kommentar: Die Kabbala sagt, dass die Lösung für die Probleme der Menschheit in einer korrekten Erziehung des Menschen mithilfe des richtigen Umfeldes liegt. Die Menschen sind das einzige auf der Welt, was eine Korrektur benötigt. Alle Probleme auf der Welt sind auf unrichtiges menschliches Benehmen zurückzuführen. In „Die Einführung zum Buch des Sohar“ heißt es, dass Egoismus der Verursacher aller Krankheiten und allen Leides auf der Welt ist.

In den Nachrichten(übersetzt aus Utro.ru): Den Ländern ist es unmöglich Gesetze im Internet durchzusetzen. Die derzeit gültigen Gesetze funktionieren nicht. Die Notwendigkeit für Gesetze im Internet ist dringender geworden. In Russland gibt es im Grunde gar keine Gesetze für das Internet.

Mein Kommentar: Das ist in anderen Ländern genauso. Die Notwendigkeit in der neuen, vernetzten Welt zu überleben erfordert, dass wir neue Gesetze einführen, die Feindseligkeit und die Förderung und Zurschaustellung von Gewalt und Bösem verhindern. In den Medien, Schulprogrammen und öffentlichen Einrichtungen müssen freundliche Beziehungen zwischen den Menschen gefördert werden.

Diese Gesetze müssen auch zur Grundlage eines neuen, weltweit tätigen Gerichtshofes werden. Die Enthüllung der Globalität der Welt zwingt uns eine neue, vollkommen gute Verbindung unter uns und zum gesamten System der Natur aufzubauen, die unbelebten, pflanzlichen und belebten Ebenen miteinbezogen.

 

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Verwandtes Material:

Blog-post: Die Notwendigkeit, die richtige Wahrnehmung in unsren Kindern zu fördern

In Zeiten des Leidens vergiss nicht, woher dieses Gefühl kommt und warum es auftaucht

Fragen, die ich zu negativen Erfahrungen entlang des Weges erhielt:

Frage: Oft kommt es mir vor, als hätte ich mehr Vertrauen und einen bessere Verbindung zum Schöpfer gehabt, bevor ich die Kabbala studierte. Damals verließ ich mich auf meine Instinkte und folgte meinem Bauchgefühl und das funktionierte. Wenn ich zurückschaue, tat ich die „richtigen“ Dinge. Nun analysiere ich immer mehr und ich finde viel mehr zu kritisieren, als in der Vergangenheit. Ist dies Teil der Entwicklung? Ich möchte gerne mehr Ausgeglichenheit erreichen.

Meine Antwort: Du findest Informationen darüber in vielen Artikeln: du wurdest aus deinem Vertrauen und aus deiner Balance geworfen, um den Wunsch nach der Enthüllung des Schöpfers zu erreichen. Lies den Artikel „Es gibt nichts außer Ihm“.

Frage: In einem Moment bin ich glücklich und im nächsten traurig und mein Leben erscheint mir schmerzvoll. Und ich fühle eine Last auf meinen Schultern auf Grund meiner Verantwortung als Gruppenmitglied gegenüber der Gruppe und der ganzen Welt. Was kann ich tun, um diesen Schmerz zu lindern?

Meine Antwort: Vergiss nicht, dass dieses Gefühl in dir durch den Schöpfer erweckt wird, um dich in Richtung Korrektur zu treiben.

Frage: Ist es normal, wenn ich während meines Kabbalastudiums das hasse, was ich gerade lese?

Meine Antwort: Manchmal passiert das und es ist natürlich, weil du studierst, wie du deine derzeitigen Eigenschaften hassen sollst. Daher beginnst du als Egoist die Kabbala zu hassen und auch mich, der dir darüber erzählt.

Frage: Viele Kündigungen drohen angesichts der Finanzkrise. Wenn man bei Bnei Baruch studieren will, muss man eine Arbeit haben. Wenn ein Student gekündigt wird und keinen neuen Job findet, muss er dann die Gruppe verlassen und sich vollkommen der Arbeitssuche widmen?

Meine Antwort: Nein aber er muss eine bestimmte Zeit dafür verwenden. Oder wenn er wie jeder andere Arbeitslosengeld erhält, sollte er den ganzen Tag bei Bnei Baruch in der Verbreitung der Kabbala mitarbeiten. So wird er für die Menschen nützlich sein.

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Blog-post: Warum schickt uns der Schöpfer so viel Leid in dieser Welt?
Shamati #4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annullieren
Leben aus der Kabbala, Kapitel 4, Seite 64: Die persönlichen Interessen ausschalten