Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Höhere Welt'

Die Welt ist die Wahrnehmung innerhalb unserer Verlangen


Zwei Fragen, die ich über spirituelle Wahrnehmungen erhielt:

Frage: Einerseits sagen Sie, dass es keine Verbindung zwischen der Seele und dem physischen Körper gibt, dass dies zwei parallele Welten sind. Andererseits sagen Sie, dass es so etwas wie diese und jene Welt nicht gibt, dass alles miteinander vereint ist und unsere gegenwärtige Realität der niedrigste Teil der spirituellen Welt ist, die für diese Zeit in unseren Wahrnehmungen enthüllt wird. Bedeutet dies, dass der physische Körper ebenfalls die Seele oder der Geist ist?

Meine Antwort: Natürlich ist diese Welt das, was wir in unserem kleinsten Verlangen wahrnehmen. Unsere restlichen Verlangen sind vor uns verhüllt und werden in dem Maße enthüllt, in dem wir zur Spiritualität voranschreiten. Was darin enthüllt wird, wird „die Höhere Welt“ genannt.

Gleichzeitig bleiben alle Verlangen des Menschen erhalten. Aus diesem Grund behält ein Kabbalist die Wahrnehmung von unserer Welt, doch wird diese Wahrnehmung außerdem durch die Wahrnehmung einer anderen Welt vervollständigt – der Höheren Welt. Und am Ende aller Korrekturen werden alle Welten in eine einzige „zusammengelegt“ – die Welt der Unendlichkeit.

Frage: Während ich Ihren Unterrichten zuhöre, kommt mir stets der Gedanke, dass die Höhere Welt nur mit unserer Reaktion auf alles was uns passiert zu tun hat und mit dem, was sie (die Höhere Welt) uns sendet. Ist das richtig?

Meine Antwort: Das ist absolut richtig – und wie wir in richtiger Weise auf den Einfluss des Schöpfers reagieren müssen, ist exakt das, was wir studieren. Es ist ein Prozess, Ihn zu erreichen und sich Ihm anzugleichen.

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Fragen entlang des Weges


Fragen, die ich über das Arbeiten mit den Büchern und der Gruppe erhielt:

Frage: Wann gelangt ein Mensch, der die Wissenschaft der Kabbala studiert, vom einfachen „absorbieren“ der Information (lesen, hören und sehen) zum eigentlichen Erkennen der Höheren Welt?

Meine Antwort: Sobald er auch nur im geringsten Maße der Qualität des Schenkens, wie sie im Text beschrieben wird, entspricht.

Frage: Wenn man das Material mit den oben genannten Methoden studiert, macht es dann mehr Sinn, sich mit den Gedankengängen der Kabbalisten zu verbinden, als eine Verbindung zum Material selbst zu finden?

Meine Antwort: Das ist genau das, was Sie tun sollten – versuchen Sie, sich mit dem Autor und seiner Absicht zu verbinden.

Frage: Kann der die Sache des Bruchs nur in einer Gruppe ans Tageslicht kommen? Oder auch mit Menschen, die mir nahe stehen, wie mein Mann zum Beispiel?

Meine Antwort: Das kann nur getan werden, indem man versucht, die Sehnsüchte nach dem Schöpfer zu vereinigen, indem wir unsere gemeinsamen Sehnsüchte nach Ihm näher zusammenbringen.

Frage: Manchmal treffe ich Leute, die mir spirituell sehr nahe zu sein scheinen und es ist leichter für mich, mich mit ihren Sehnsüchten zu verbinden. Ist das eine egoistische Gleichwertigkeit der Form? Oder das Muster der Reinkarnation von Seelen?

Meine Antwort: Es sind dieselben.

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Das Fundament der Weisheit der Kabbala


Frage: Ich versuche, den Widerspruch zwischen der Phrase „Glaube über dem Verstand“ und Ihrer wiederkehrenden Aussage, dass die Kabbala sich nicht auf Glauben gründet, sondern auf Empfindungen und präzises Wissen, unter einen Hut zu bringen.

Heißt „Glaube über Verstand“, dass ich, anstatt blind etwas zu glauben, das mir erzählt wurde, selbst entscheiden darf, ob ich das Erzählte für wahr oder falsch befinde?

Antwort: Der erste Mensch, der dies fühlte, war Adam (siehe auch Baal HaSulams Artikel „Das Geheimnis der Weisheit“ im Buch Früchte der Weisheit, hebr.). Der jüdische Kalender beginnt an diesem Tag – dem ersten Tag des Monats Tishrey im Jahre 0 (vor 5768 Jahren).

In den auf Adam folgenden Generationen gab es weitere, die den Schöpfer enthüllten, doch die Kabbala, wie wir sie heute kennen, entstand 20 Generationen später im alten Babylon (vor 4000 Jahren). Ein babylonischer Priester namens Abraham „entdeckte“ die kabbalistischen Prinzipien und schrieb sie im „Buch der Schöpfung“ nieder. Er versammelte auch Gleichgesinnte um sich und bildete mit ihnen die erste kabbalistische Gruppe. Seine Anhänger – physische und spirituelle Söhne (damals wurden die Menschen nach dem Anführer des Stammes genannt) entwickelten sich weiter spirituell fort. Solange bis sie durch einen spirituellen Abstieg die Empfindung des Schöpfers verloren und die Empfindung unserer Welt bekamen (als Ergebnis wurde der Zweite Tempel vor 2000 Jahren zerstört).

Danach fielen auch alle Definitionen und Namen, die vorher benutzt wurden, und die Sprache im Allgemeinen (Hebräisch) vom ehemaligen spirituellen Niveau auf das weltliche Niveau. Dieselben Worte wurden an Dingen festgemacht, die man sehen, hören und verstehen konnte. Die Worte erhielten sozusagen eine körperlich weltliche Bedeutung und verloren die Bedeutung, die sie in der Vergangenheit hatten. Seit damals werden kabbalistische Texte mit denselben Buchstaben und Worten geschrieben, doch alles hängt von der Person ab, von der sie gelesen werden – entweder handelt es sich um jemand, der sich auf einer spirituellen Stufe befindet oder eben „nur“ auf einer körperlich weltlichen.

„Glaube über Verstand“ beschreibt folgende Voraussetzung: Das Verlangen (die Eigenschaft) zu geben (Bina, Chafez Chessed, das Licht Chassadim) steht über dem Verlangen zu empfangen – auch Wissen genannte, denn darin empfängt man das Licht der Weisheit – Chochma.

Für Menschen, die die Höhere Welt nicht wahrnehmen, ist das Wort „Glaube“ gleichbedeutend mit an etwas zu „glauben“, das vielleicht existiert – vielleicht aber auch nicht, etwas, was man nicht fühlen kann. Die Kabbala spricht aber nicht von dieser Art zu „glauben“, denn sie bemüht sich ausschließlich darum, den Schöpfer für die Menschheit in dieser Welt zu enthüllen! (siehe Baal HaSulams Artikel: Das Wesen der Wissenschaft der Kabbala)

Wenn Sie also beim Lesen kabbalistischer Texte die Wahrheit verstehen wollen, müssen Sie das Gelesene von einer körperlich weltlichen auf eine spirituelle Stufe „übersetzen“. Dann werden Sie sich nicht wie all die religiösen Menschen verwirren, die kabbalistische Texte (Tora, Talmud usw.) nur auf einem „materiellen“ Niveau interpretieren. Eigentlich ist das die grundlegende Quelle aller Missinterpretationen des Schöpfers.

Im Artikel „Das Geheimnis, die Weisheit zu erreichen“ schreibt Baal HaSulam: „Die Erkenntnis des gesamten Universums in seiner ganzen Tiefe und alle Beziehungen seiner Einzelteile wurden von Adam vollständig verstanden.“ Daher nennen wir ihn den „Ersten Menschen“ – denn er war der erste, der die Stufe „Mensch“ – Adam in Hebräisch – erreicht hat. Adam bedeutet „im Bildnis des Schöpfers“.

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So enthüllt man das Geheimnis aller Geheimnisse


Zwei Fragen, die ich über physische und spirituelle Geburt erhielt:

Frage: Ich bin sehr neugierig, ob es gemäß der Weisheit der Kabbala irgendwelche Geheimnisse bei Geburt, Hochzeit und Tod gibt.

Meine Antwort: Mit der Geburt des belebten Körpers eines Menschen sind keinerlei Geheimnisse verbunden und werden es auch nie sein, da der Körper einfach nur ein Tier ist! Wenn allerdings die Seele (der Schirm, die Qualität des Schenkens) in einem Menschen geboren wird, enthüllt er die Höhere Welt – das Geheimnis aller Geheimnisse!

Frage: Werden die Menschen in der Zukunft mit einem entwickelten sechsten Sinn geboren werden, der ihnen absolute Kontrolle über ihre Leben verleiht?

Meine Antwort: Der Mensch wird sich stets gegen seinen Egoismus bemühen müssen, um korrigiert und vom Höheren Licht erfüllt zu werden.

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Die Kraft kabbalistischer Texte


Drei Fragen, die ich in Bezug auf kabbalistische Texte erhielt:

Frage: Wenn die Kabbala den Menschen über seinen tierische und psychologische Ebene erhebt, wodurch sind die kabbalistischen Texte dann emotional?

Meine Antwort: Aufgrund des Höheren Lichts, das sie erwecken, wenn sie von der Höheren Welt sprechen.

Frage: Kann ein Mensch den Machsom ohne die Strukturen der spirituellen Welten zu kennen und den Talmud Esser HaSfirot zu verstehen überqueren, also nur indem er das Umgebende Licht erweckt?

Meine Antwort: Der Mensch muss den Talmud Esser HaSfirot nicht verstandesmäßig verstehen, um den Machsom zu überqueren, muss aber danach streben, herauszufinden, dass er gelenkt wird und wo seine Wurzel liegt. Mehr dazu in Punkt 155 der „Einführung zum Talmud Esser HaSfirot“.

Fragen: Welche Bücher sollte ein Ehepaar miteinander lesen und welche getrennt?

Meine Antwort: Sie sollten all das kabbalistische Material lesen, welches sie lesen wollen. Am besten ist es, bis zu einer halben Stunde täglich gemeinsam zu lesen und noch besser, dies jeden Tag zu tun.

Verwandtes Material:
Blog-post: Welche Bücher sollte man zum Lernen der Kabbala lesen?
Blog-post: Wie man das Buch Sohar liest
Artikel: Kabbalistische Texte enthalten eine einzigartige Qualität, die eine erfolgreiche Partnerschaft garantiert

Eine spirituelle Revolution ist unvermeidbar


Eine Frage, die ich erhielt: Sie sehen seriös und weise aus, aber Ihre Ideen und Vorschläge an die Menschheit sind utopisch. Sind Sie sich wirklich sicher, dass diese eingesetzt werden können oder dass vielleicht sogar die Möglichkeit besteht, eine spirituelle Revolution für die Menschheit anzukurbeln?

Meiner Antwort: Weil ich die menschliche Natur verstehe, weiß ich, dass alle unsere Wünsche, Gedanken und Handlungen absolut egoistisch sind und gar nicht anders sein können. Weil ich aber auch das Wesen der Höheren Welt und des Lichtes verstehe, bin ich dessen absolut sicher und weiß aus persönlicher Erfahrung, dass das Licht, das unseren Egoismus erschaffen hat, es auch sofort in Altruismus umwandeln kann. Allerdings wird es dies nur aufgrund unseres Verlangens tun.

Wir können dieses Verlangen nur durch die Erkenntnis entwickeln, dass der Egoismus schlecht für uns ist, indem wir sehen, wie viel Leiden er uns verursacht. Die Frage ist: Wie viel Leid wird dazu nötig sein? Wir können dies durch das Studium einer kleinen Krise erforschen – wie der jetzigen z. B. – und erkennen, dass unsere Haltung zueinander im Gegensatz zum „globalen Dorf der Menschheit“ liegt. Wir können das so tiefschürfend erkennen, dass wir anfangen können, in Richtung „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ voranzuschreiten, d. h. zur Übereinstimmung mit der Natur oder dem Schöpfer.

Wir können z. B. ein globales Erziehungssystem einsetzen, das jeden über die Tatsache unterrichtet, dass wir in einer Welt leben, in der jeder vom Anderen abhängig ist. Zusätzlich könnte dies in allen Massenmedien und Erziehungsinstituten weltweit, von Kindergärten bis hin zur Uni, erklärt werden (Mehr darüber in „Die klassischen Lehren und das Neue Planetarische Bewusstsein“.)

Jeglicher Versuch, den wir zu diesem Zweck unternehmen – selbst die kleinsten ersten Schritte – wird bereits unseren Widerspruch (unsere Gegensätzlichkeit) zur Natur grundlegend revidieren, da wir uns durch diese Handlungen wieder mit der Natur (dem Schöpfer) konfrontieren werden und somit ihr (Ihm) näherkommen. Wenn unsere gesamten Verlangen nach der Veränderung streben, wird dies ganz schnell geschehen, denn der Schöpfer hört nichts anderes als die Bitten der Gesellschaft.

Die Natur wird ihren Plan so oder so ausführen und dieser Plan ist bereits komplett und existiert in der spirituellen Welt. Es wäre natürlich besser, all die Katastrophen auf der Welt zu vermeiden, sei es gesellschaftliche, ökologische, militärische, biologische oder andere, die uns dazu zwingen, uns vom Egoismus zu lösen. Es gibt einen erfreulichen Weg zum Ziel der Natur (siehe Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“); deswegen wurde uns die Wissenschaft der Kabbala gegeben. Wir müssen zumindest alles was uns möglich ist tun – die spirituelle Revolution wird jedoch auf jeden Fall stattfinden!

Eine Parabel: Ein Mann ging am Meer spazieren und sah, wie ein Junge etwas vom Strand aufhob und ins Meer warf. Der Mann kam näher und sah, dass es Seesterne waren, die der Junge aufhob; er war völlig von ihnen umringt. Es sah aus, als lägen Tausende von Seesternen im Sand; das Ufer war kilometerlang mit ihnen besät.

„Warum wirfst Du diesen Seestern ins Wasser?“, fragte der Mann, als er den Jungen erreichte.

„Wenn sie hier am Strand bis zur morgendlichen Flut liegenbleiben, werden sie sterben“, sagte der Junge, ohne sein Vorgehen zu unterbrechen.

„Das ist doch dumm!“, rief der Mann aus. „Schau dich um! Hier gibt es doch Tausende von Seesternen, der ganze Strand ist voll von ihnen. Deine Bemühungen machen doch überhaupt keinen Unterschied!“

Der Junge hob den nächsten Seestern auf, dachte einen Moment nach, warf ihn dann ins Meer und sagte: „Nein, meine Bemühungen ändern viel … für diesen Seestern.“

Dann hob der Mann ebenfalls einen Seestern auf und warf ihn ins Meer. Und dann noch einen. Als die Nacht vorüber war, waren viele Menschen am Strand und jeder von ihnen hob Seesterne auf und warf sie ins Meer. Als die Sonne aufging, war der Strand leer – keine Seele wurde ungerettet zurückgelassen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Gedanken zur Krise
Blog-post: Die Notwendigkeit, die richtige Wahrnehmung in unseren Kindern zu fördern

Die Technik des Eintritts in die Höhere Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Vor Kurzem spürte ich, dass viele meiner Handlungen nicht von mir ausgeführt werden. Es ist als würde ich meine Handlungen von außen beobachten. Durch diese Erkenntnis – dass bestimmte Handlungen nicht von mir gemacht werden – wünsche ich mir die Freiheit der Wahl. Doch die einzige freie Wahl, die ich vor dem Überschreiten des Machsom habe, ist die Wahl der richtigen Umgebung. Was sind diese Zustände und wie arbeite ich mit ihnen?

Meine Antwort: Alles was Sie sagen ist richtig! Machen Sie weiter mit dem, was Sie tun und fahren Sie damit fort, Ihre Verbindung mit dem gemeinsamen Kli zu stärken.

Die Technik des Prozesses ist wie folgt:
1. Zwingen Sie sich dazu, sich selbst unter den Einfluss der Umgebung zu stellen (siehe Artikel „Die Freiheit“).
2. Die Umgebung wird einen direkten Einfluss auf Ihr „Herz“ ausüben und Sie beginnen die Wichtigkeit des Schenkens und der Verbindung mit anderen zu spüren.
3. Vergessen Sie während des Unterrichtes nicht, was für Sie wichtig ist. Dann werden Sie den Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif) auf sich ziehen.
4. Unter dem Einfluss des Lichtes wird die Eigenschaft des Schenkens in Ihnen geschaffen.

Wenn Sie sich beständig an diesen Ablauf halten, werden Sie nach einiger Zeit (höchstens 3 – 5 Jahre) den Machsom überschreiten und in die Wahrnehmung (Erlangung, Enthüllung) der Höheren Welt eintreten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Überwinde dich selbst, indem du die Wichtigkeit des Ziels erhöhst
Blog-post: Das Umgebende Licht wirkt nur auf uns, wenn wir es erwecken
Baal Hasulam Artikel: Die Bürgschaft (Arvut)

Auch Frauen müssen die Anheftung an den Schöpfer erreichen


Fragen, die ich bezüglich der Spiritualität von Frauen erhielt:

Frage: Trifft das in kabbalistischen Büchern verwendete Wort „Mann“ auch auf Frauen zu? Zum Beispiel: „Wenn ein Mann ein Reshimo fühlt, dann ist er würdig Spiritualität zu erlangen, die Höhere Welt zu fühlen und die Wirklichkeit zu erfassen.“ (Das ist ein Zitat aus dem Buch Kabbala für Anfänger, Einführung in die Pticha).

Meine Antwort: Zweifelsohne müssen alle Menschen – sowohl Männer als auch Frauen – die Anheftung mit dem Schöpfer erreichen. Der einzige Unterschied ist, dass Männer, gemäß der Struktur ihrer Seelen, mehr Korrekturen durchführen müssen als Frauen.

Frage: Ich hörte, dass Sie Frauen zum Nachtstudium nicht zulassen. Ist das wahr?

Meine Antwort. Jeder kann studieren, wann immer es für ihn oder sie passend ist. Da es für Männer erforderlich ist sich zu vereinigen, ist es für sie am besten und effektivsten, gemeinsam mit uns zu studieren.

Frage: Der Egoismus und die Nöte eines Mannes werden durch die Beziehung zur Gruppe enthüllt. Wie und in Bezug auf wen enthüllt sich der Egoismus einer Frau?

Meine Antwort: Ihr Ego enthüllt sich in Bezug auf einen Mann oder den männlichen Teil der Gruppe, im Sinne dessen, dass die Männer die Quelle des spirituellen Aufstiegs (Fortschritts) der Frauen sind. Während sie Anstrengungen macht spirituell aufzusteigen, begreift eine Frau, dass dies nur durch den männlichen Teil der gesamten Gruppe realisierbar ist.

Frage: Sie sagen, Spiritualität stehe in keiner Verbindung zu unseren Körpern. Warum ist es dann für uns so wichtig, dass wir uns bescheiden kleiden, wenn wir zum Kabbala Zentrum kommen? Sollten Männer nicht eher ihr Ego überwinden und aufhören, Frauen nicht als sexuelle Objekte zu betrachten, sondern als ihres gleichen bei der Korrektur der Welt?

Meine Antwort: Anstatt sich den Männern zu präsentieren, müssen Sie den Männern helfen, die Kabbala in der Welt zu verbreiten.. Deshalb wird Ihnen erlaubt, ins Zentrum zu kommen! Möchten Sie eine Person sein, die für das Wohlergehen der Welt einsteht, oder eine „Frau“? Wenn Sie mit den Männern zusammenarbeiten ist es wichtig, dass es keinen Unterschied zwischen den Beteiligten gibt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Frauen müssen an der Korrektur arbeiten – genau wie Männer
Blog-post: Die Spiritualität der Frauen beginnt sich endlich zu offenbaren
Blog-post: Männer, Frauen und spirituelle Wurzeln
Ein Vortrag zur spirituellen Entwicklung der Frauen, Teil 1

Liebe und Hass liegen dicht beieinander


News Report (von pressetext.at): „Wissenschaftler haben die physische Natur des Hasses untersucht und herausgefunden, dass einige der dafür verantwortlichen Nervenschaltkreise im Gehirn die gleichen sind wie jene, die während des Gefühls romantischer Liebe aktiv sind – obwohl Liebe und Hass als polare Gegensätze erscheinen … der ‚Hass-Schaltkreis‘ hat etwas mit dem ‚Liebes-Schaltkreis‘ gemeinsam.“

Mein Kommentar: Gemäß Kabbala liegt der Unterschied zwischen Liebe und Hass nur in dem Ziel unserer Absicht: „auf sich selbst gerichtet“ oder „von sich weg“. Wenn wir außerdem damit beginnen, systematisch daran zu arbeiten, die Empfindung von Liebe zu erlangen, dann werden wir spüren, dass wir „aus uns selbst herauskommen“. Dort – „außerhalb von uns selbst“ – empfinden wir eine vollkommen andere Bewegung von Zeit, Raum und Wahrnehmung bis zu dem Punkt, an dem wir aufhören, uns selbst wahrzunehmen und das „Selbst“ mit „Andere“ ersetzen. Indem wir das Zentrum der Wahrnehmung von „innerhalb von uns“ nach „außerhalb von uns“ verlegen, werden wir die Höhere Welt, den Schöpfer, spüren. Dies werden wir exakt in den Verlangen der anderen spüren!

Frage: Was ist die spirituelle Wurzel von unerwiderter Liebe?

Meine Antwort: In der Spiritualität gibt es nichts wie unerwiderte Liebe! Das gibt es nur in unserer Welt, wenn der Egoismus eines Menschen nicht spürt, dass er von seinem Partner erfüllt werden könnte. Das liegt daran, dass unsere Egos uns voneinander entfernen und alles darauf aufgebaut ist, einander zu gebrauchen.

Wenn es jedoch eine spirituelle Verbindung gibt, dann ist alles auf Schenkung und gegenseitiger Ergänzung aufgebaut. Dies wird definitiv entsprechend dem Maß unserer Korrektur geschehen.

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Blog-post: Die Kabbala befasst sich ausschließlich mit der Erreichung des Schöpfers
Kabbala Heute Artikel: Liebe – Entschlüsselt

Vier Arten der Furcht


Das Buch Sohar bietet eine vollständige Zuordnung der verschiedenen Arten von Furcht. Es heißt im „Vorwort zum Buch Sohar“, Artikel „Pkudin Oraita, Pkuda Kadmaa“: Es gibt zwei Arten der Furcht von dieser Welt und zwei Arten der Furcht von der Höheren Welt. Nur die letzte dieser Ängste ist ehrbar und gut. Die übrigen treten aufgrund des unkorrigierten Egoismus in Erscheinung, bringen eingebildete Vorstellungen von erfundenen Ursachen der Furcht hervor. Wenn der Mensch diese Furcht jedoch in der richtigen Weise für seine spirituelle Entwicklung gebraucht, erwirbt er die Fähigkeit, seinen Weg zum spirituellen Aufstieg zu beeinflussen und ihn zu beschleunigen.