Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Höhere Kraft'

Ein Sohn der zukünftigen Welt

In dem Augenblick, in dem ich die Absicht „um des Gebens willen“, ohne jegliche Rückkehr an mich selbst, erlange, werde ich als ein „Sohn der zukünftigen Welt“ bezeichnet – ich trete in die höhere Welt, in die Empfindung mit der Absicht zu geben, dem Bestreben zu geben hinein.

Dann beginne ich, in meinem Geben an die Anderen (nur innerhalb des Verlangens, denn ich habe noch nichts, was ich geben könnte), in meiner Haltung ihnen gegenüber das Licht, welches mich erfüllt, das Licht Chassadim, wahrzunehmen. Diese Erfüllung ermöglicht es mir, mich von meinem egoistischen Verlangen zu lösen.

Es verschwindet nicht, doch ich löse mich davon, erhebe mich darüber, nicht dieses Verlangen, sondern die Verlangen der Anderen gewinnen an Wert für mich – genauso wie das Verlangen des Neugeborenen für eine Mutter am Wichtigsten ist und sie sich vollkommen der Fürsorge für das Kind widmet. Doch ihr wird das von Natur aus gegeben, und wir erreichen eine solche Haltung den Anderen gegenüber mit Hilfe des höheren Lichts.

Auf diese Weise enthülle ich die höhere Welt. Und weil ich mich von mir selbst abschalte und in den Verlangen von den Anderen, ohne jegliche Verbindung zu mir selbst lebe, erreiche ich einen Zustand, der „Freiheit vom Todesengel“ genannt wird, wenn mein Verlangen, in dem ich früher mein Leben wahrgenommen habe, nicht mehr als die mich belebende Quelle in mir empfunden wird. Es belebt mich nicht. Ich nehme das Leben in der Erfüllung von fremden Verlangen/Kelim wahr, denn sie sind zu meinen geworden.

Die Freiheit vom Todesengel bedeutet, dass mein Verlangen, selbst auf der untersten primären Stufe, die mir als mein Körper vorkommt, aufhören kann zu leben, selbst jenes minimale, es belebende Leuchten „Kista de Chajuta“ zu empfangen, und ich fühle nicht, dass ich dadurch etwas verliere. Ich identifiziere mich nicht mehr damit. Denn ich habe ein anderes Kli, genannt „Seele“, erlangt.

Diese fremden Verlangen, die ich als meine wahrnehme, werden als Gefäß/ Kli meiner Seele bezeichnet. Und die Erfüllung in diesen Verlangen ist die Erfüllung mit dem Licht NaRaNCHaY, dem Licht meiner Seele. Dort treffe ich mich mit der höheren Kraft, mit der Wurzel von allem – und das bedeutet, dass ich die Verschmelzung mit dem Schöpfer erreiche.

Dann begreife ich, dass jene kleine Empfindung in meinem egoistischen Verlangen, mit der ich meinen Weg begonnen habe, lediglich eine Illusion war, in der ich leben und existieren musste, um in diese allumfassende gebende Realität hinauszugehen.

Und die frühere Realität war nur eingebildet, existierte lediglich in meiner Illusion wie in einem Traum. In Wirklichkeit gibt es sie nicht, denn das Verlangen zu genießen hat keinen Ort. Diese imaginäre, eingebildete Welt verschwindet wie ein Traum.

Auf diese Weise kommen wir einem anderen Verlangen näher. Und jedes Mal gewinnt der Mensch Erkenntnis innerhalb von fremden Kelim, die zu seinen eigenen werden. Und darum steht geschrieben: „Der Mensch lernt dort, wo sein Herz ist“ – an jenem Ort, in jenen Verlangen enthüllt er das ewige, vollkommene, höhere Leben.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 26.11.2010

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Die feine Neigung der feinfühligen Seele

Wir haben eine große Arbeit hinter uns! In den nächsten Tagen, Wochen und Monate wird uns klar sein, welchen sprungartigen Fortschritt wir gemacht haben.

Wir haben noch nie solche Fragen gestellt, sprachen noch nie so offen über die Einheit, die das Hauptthema dieses Kongresses war.

Wir haben zum ersten Mal das Herz der Korrektur, die Wissenschaft der Kabbala, unsere Seele getroffen. Es ist in Wirklichkeit die prinzipielle Veränderung, und wir werden nie mehr so, wie früher sein.

Jetzt sind wir untereinander verbunden, aber müssen noch daran arbeiten und offenbaren, dass der Schöpfer uns in jeder Minute immer mehr ausfüllt, dass der ganze Raum, diese ganze Welt mit dem Höheren Licht ausgefüllt ist, und wir halten uns darin auf.

Alle Welten, in denen wir untereinander in einem Netz verbunden, verschlungen sind, beginnen, sich zu offenbaren. Wir werden noch diese Erkenntnis erlangen!

Es gibt die Zeit des Gebens – und die Zeit des Empfangens. Das Geben existiert oben und soll offenbart werden, es fehlt uns nur ein wenig an der Feinfühligkeit, um zu empfinden, dass der Schöpfer, die Welt, die Luft zwischen uns, die ganze Realität ausfüllt.

Würden wir den anderen Menschen mehr Begeisterung, mehr Aufnahmefähigkeit und Offenheit zeigen, würden wir alle Feinheiten sehen und die Enthüllung erlangen können.

Ich denke, dass jeder folglich beginnt zu fühlen, dass es auch nicht nur in irgendwelcher Phantasie möglich ist, dass es dank unserer Bemühung den Schöpfer zu suchen und Ihn zu enthüllen, geschieht.

Bemühen Sie sich also, die innere Feinfühligkeit zu erreichen. Was ist der Glaube? Der Glaube ist eine Empfindung des Gebens. Im Buch „Der Glaube und die Hoffnung“ ist gesagt, dass „der Glaube eine feine Neigung, die Eigenschaft der feinen und auserlesenen Seele ist“. Es ist genau das, was uns fehlt: die feine Neigung der empfindlichen Seele.

Wir sollen fühlen, dass zwischen uns diese höhere Kraft anwesend ist. Als ob wir versuchen würden, etwas zu sehen, und nach dem es plötzlich gelingen würde, wird uns klar sein, dass es schon lange existierte, und wir es nicht schon früher sahen!

Aber wenn du wieder wegsiehst, und den Brennpunkt verlierst, dann wird es wieder schwierig sein es, zu finden, wobei du jetzt wenigstens weißt, dass es tatsächlich existiert.

Das Problem besteht darin, es zum ersten Mal zu sehen. Wir sollen versuchen, die Sehkraft, bzw. das Herz noch mehr zu fokussieren.

Aus der 8. Lektion des Kongresses, 11.11.2010

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Unersetzbare Vermittler

Die Arbeit in der Gruppe über die Verbindung von Freunden, auch auf der ersten Etappe, hilft uns ein gemeinsames Sehnen zu erlangen uns über unser egoistisches Verlangen zu erheben.

Denn durch unsere gemeinsame Verbindung bekommen wir das höhere Licht, die höhere Kraft, die auf uns einwirkt und uns erhebt.

Es handelt sich um ein Vermittler-System: Wenn wir beabsichten ein Teil davon zu werden, dann wird das höhere Licht uns dadurch erheben. Und dann wenn wir uns zu einem gemeinsamen System vebinden wird es durch das höhere Licht erfüllt.

Aus einem Unterricht über den Artikel von Rabasch „Notwendigkeit der Liebe zur Freunden“, 31.10.2010

Die Umsetzung

Wir haben eine ernsthafte Vorbereitung hinter uns. Alles Andere können wir erst während der Umsetzung erreichen. Es gibt nichts mehr zu erklären, zu tun oder sogar zu veröffentlichen.

Wir sind vollgepumpt mit dem, was man „Vorbereitung auf die Vorbereitung“ nennen kann. Nun wird es Zeit für die reale, praktische Vorbereitung auf den Eintritt in die spirituelle Welt.

Der gesamte Lehrstoff wurde mehrmals durchgenommen, Bücher wurden herausgegeben, Kongresse finden einer nach dem anderen statt. Was die Gruppe auch macht, wenn sie nicht mit der praktischen Umsetzung beginnt, fangen wir an, abzusteigen.

Ohne eine wahre, innere Handlung werden wir lediglich äußere kosmetische Veränderungen vornehmen, die uns nur schaden werden.

Denn wir sind nicht mehr allein: wir haben zahlreiche „Kinder“ – die Gruppen in Israel und auf der ganzen Welt.

Wir müssen Verantwortung ihnen gegenüber spüren, wir sind verpflichtet, heute die Höhere Kraft an uns heranzuziehen, um uns richtig um sie zu kümmern und ein Beispiel für die gesamte Menschheit zu sein, um ihr zu zeigen, was ihr spirituelles Zentrum bedeutet.

All das kann nur durch die Kraft der Bürgschaft zwischen uns verwirklicht werden, wenn wir eine Entscheidung treffen: „Wir werden tun und wir werden hören!“ Wir müssen damit anfangen, die Einheit umzusetzen, und in ihr wird sich die höhere Kraft offenbaren.

Die nächste Stufe scheint uns viel zu hoch, viel zu weit zu sein – in Wirklichkeit ist sie viel höher und viel weiter, als wir denken. Denn sie ist unserer Natur entgegengesetzt.

Doch wir müssen ihre Bedingung akzeptieren und versuchen, sie mit aller Kraft durch die gemeinsame Attacke zu erfüllen. Und nun bereiten wir uns darauf vor, dies auf dem Kongress umzusetzen.

Hier kann es keine Kompromisse und keine Nachsicht geben. Denn uns wird die Verantwortung für sehr viele Gruppen übertragen. Ihr seht und spürt noch nicht, was für eine ernsthafte, brennende, ideologieträchtige, schreiende Frage das ist.

Wir haben den Boden vorbereitet, nun können unsere Samen überall tiefe, kräftige Wurzeln schlagen. So lasst uns das tun, was zu tun ist!

Aus dem Gespräch über die Bürgschaft vom 15.10.2010

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In der Absicht leben

Der Schöpfer schickt uns Unglück und Probleme, alle möglichen unangenehmen Dinge – und wir müssen in ihnen eine gute Absicht und Vaterliebe erkennen. Denn der Schöpfer ist gut und tut sowohl Guten als auch Schlechten Gutes.

Mit anderen Worten: Er teilt uns nicht in Gute und Schlechte auf, denn so hat er uns erschaffen, jeder von uns nimmt aber die Haltung des Schöpfers, d.h. sein eigenes Leben, auf seine Art und Weise wahr.

Mit jeder beliebigen Erscheinung in unserem Leben müssen wir unsererseits eine Haltung Ihm gegenüber aufbauen: „Alles kommt vom Guten, der Gutes tut“, vom „Es gibt niemanden außer Ihm“. Hier muss der Mensch sich über die Empfindung „süß-bitter“ zur Bewertung „Wahrheit-Lüge“ erheben.

Die Wahrheit besteht darin, dass alles, „Süße und Bittere“, von einer Kraft und nur zu meinem Wohl, der Wahrheit wegen, ausgeht. Und süße und bittere Empfindungen werden hinterher gegeben, damit ich mich über der Bitterkeit zur Wahrheit ausrichte.

So lernen wir nach der Höheren Kraft zu streben, sie zu verstehen, sie in den eigenen Eigenschaften ausfindig zu machen: wie verhält sie sich uns gegenüber, was bringt sie uns, wonach verlangt sie.

Sie verlangt nach dem Glauben über dem Verstand, nach der Ergebenheit, nach dem Geben über all dem Empfangen, über allen Empfindungen. Letztendlich verlangt sie von uns, uns über die Empfindung „süß-bitter“ zur Absicht „Wahrheit-Lüge“ zu erheben.

Dadurch erkennen wir ihr Ziel und beginnen, es zu verstehen: sie will, dass wir uns allem gegenüber, was es in der Realität gibt, nur entsprechend der Absicht und nicht der Empfindung verhalten.

Dann enthüllt sich uns ein neues Sinnesorgan – das reflektierte Licht, Chassadim, der Glaube über dem Wissen. Genau in diesem Sinnesorgan beginnen wir, den Schöpfer zu erkennen, der uns alle Gefühle und Situationen schickt, über die wir uns erheben müssen, indem wir die Haltung Ihm gegenüber über jeglichen Empfindungen aufbauen.

Uns wird klar, dass die gesamte Arbeit über dem Egoismus, über den Empfindungen, die der Schöpfer in unserem egoistischen Verlangen erschafft, stattfindet.

All das ist nur dazu da, damit wir immer mehr die Absicht zum Geben – die „Wahrheit“ – entwickeln. In ihr werden wir leben und in ihr werden wir genießen, indem wir alles aus uns heraus auf das Geben an den Nächsten und den Schöpfer ausrichten.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 14.10.2010

Überraschungen soll es nur in der Spiritualität geben!

Eine Frage, die ich erhielt: Der große internationale Kongress, an dem über 7000 Menschen aus der ganzen Welt teilnehmen werden, kommt näher.

Wie kann das Gesetz „Liebe deinen Nächsten“ auf diesem Kongress praktisch umgesetzt werden?

Meine Antwort: Ich glaube, dass die Kraft der Verbindung, die wir mit Hilfe des Schöpfers enthüllen werden, wirklich überwältigend groß und stark sein wird.

Wir haben uns vorbereitet und das gesamte Weltkli sowie alle unsere Freunde, die zu diesem Kongress physisch kommen oder daran aktiv virtuell teilzunehmen wollen, „entflammen“ lassen.

Im Laufe des nächsten Monats müssen wir uns mit allem, was auf dem Kongress stattfinden wird, sehr gut vertraut machen, als ob wir uns bereits dort befinden würden.

Wir müssen alle Lieder, das ganze Kongress-Programm bis auf die Stunde genau, das Thema jedes Vortrags, die Themen von allen Workshops, Treffen, Freundesversammlungen, Kulturabenden im Voraus kennen und uns mit dem Kongressort vertraut machen.

Wir sollten möglichst viel wissen, um in uns einen freien Platz für neue Eindrücke zu schaffen. Der Mensch muss im Voraus möglichst viel über alles, was auf dem Kongress passiert, erfahren.

Ich möchte keine Überraschungen im Materiellen erleben. Es soll im Gegenteil spirituelle Überraschungen geben – in der Verbindung zwischen uns. Der Mensch muss offen für sie sein und nicht suchen, was, wo und wann stattfindet.

Alles muss klar sein, damit er sich um nichts kümmern muss und offener für die Einwirkung der Umgebung ist. Nur dann wird er von der gemeinsamen Begeisterung durchdrungen – und das wird ihn beeinflussen.

Nach meinen Empfindungen zu urteilen, befinden wir uns in einer guten Vorbereitungsform.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen“ vom 05.10.2010

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Mann und Frau: wo ist der Schöpfer zwischen ihnen?

Eine Frage, die ich erhielt: Über welche Verbindung in der Familie wird gesagt: „Der Mann und die Frau, sowie der Schöpfer (Schchina) zwischen ihnen“.

Meine Antwort: Wir müssen uns darin bemühen, dass jede beliebige Verbindung durch die höhere Kraft verwirklicht wird und im Ehepartner den Partner zu sehen, welchen mir der Schöpfer gegeben hat.

So wie Adam nach dem Sündenfall fragte: „Aber Du hast mir doch selbst diese Frau gegeben!“ Deshalb ist der Schöpfer in der Beziehung zwischen Mann und Frau anwesend, und wir werden Ihn noch offenbaren.

Wenn Mann und Frau gegenseitig verbunden sind, dann ist dieses ein mächtiges Mittel für die Enthüllung des Schöpfers. Es ist der größte Erfolg, wenn dem Menschen ein solches Arbeitsfeld gegeben wird.

Um diese Arbeit zu realisieren, braucht man nicht viel Zeit, es genügen einige Minuten pro Tag, und der Rest der Zeit sollte der Arbeit in der Gruppe und dem Studium gewidmet werden.

Jede Verbindung geschieht auf dem entsprechenden Niveau, aber sie alle haben eine Gemeinsamkeit, sie existieren nur mit dem Ziel, den Schöpfer zu offenbaren.

Und unter den Freunden in der Gruppe möchte man auch den Schöpfer enthüllen. Darin liegt eben das Ziel der Vereinigung in der Gruppe oder in der Familie.

Es gibt verschiedene Stufen der Verbindung mit Schchina, und alle Menschen, die sich auf der anderen Seite der Schchina befinden: die Frau, die Gruppe, die Freunde, die ganze Welt sind in Wirklichkeit Teile meiner eigenen Seele.

Über die Frau ist auch geschrieben, dass der Schöpfer den Teil einer Menschenseele genommen hat und die „Hilfe gegen den Menschen“ geschaffen hat.

Die ganze Welt stellt sich nach dem Zerbrechen ebenfalls gegen mich, obwohl sie auch ein Teil meiner Seele ist.

Ich fühle jetzt die abgetrennten, zerbrochenen Einzelteile, die mit Hilfe der Schchina, der Anwesenheit des Schöpfers, für mich zu einem Ganzen vereinigt werden. Wenn ich das höhere Licht, den Schöpfer, die mittlere Linie heranziehe, dann wird Er alles zusammen verbinden.

Wenn man folglich genauer hinschaut, wo die tiefere und gründlichere Vereinigung erreicht werden kann: zwischen Mann und Frau oder den Freunden in der Gruppe oder überhaupt zwischen der ganzen Menschheit und dem Universum, dann wird die innerste Vereinigung zwischen Mann und Frau erreicht!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „die Liebe zum Schöpfer und zu den Geschöpfen“, 28.09.2010

 

Zu lernen, die Sprache des Schöpfers zu sprechen

Alles kommt von der Höheren Kraft, auch die Verwirrung „ich und die Welt“ sind durch eine Kraft „Es gibt nichts außer Ihr“ bedingt – und aller geschieht mit dem Ziel, mich Ihrer Offenbarung näher zu bringen.

In „Es gibt niemanden außer Ihm“ versteckt sich die Warnung, dass alle Geschehnisse durch eine einzige Kraft hervorgerufen sind. Zu jeder Zeit dreht sie dich um, damit du sie – entweder auf dem guten Weg oder eben auf dem schlechten öffnest.

Das Gute und das Schlechte sind relativ: möglicherweise entfernt Er mich von Sich durch die Erfolge, und zieht mich anhand der Leiden heran. Aber wenn ich verstanden habe, dass alles von Ihm kommt, dann wird alles im Leben zum Mittel der Verbindung mit Ihm.

Es gibt: mich und die Welt, um mich herum. Diese Welt ist für mich die Demonstration der Beziehung des Schöpfers zu mir, ich muss Ihn mit Hilfe dieser Welt enthüllen, mit Ihm den Dialog beginnen.

Aber solange ich Ihn nicht verstehen kann, wirkt Er auf mich von außen ein, spricht mich in der Sprache des Gebens an – und ich spreche die Sprache des Empfangens.

Ich bin innerhalb meines Egos gefesselt, und die umgebende Welt ist das Licht, das ich nicht sehe, und nur in der Form wahrnehme, die mir in meiner Selbstsucht dargestellt wird.

Wenn ich mich verändere, dann werde ich verstehen, dass diese Welt die Welt der Unendlichkeit ist. Alles hängt vom Betrachter ab, wie Baal HaSulam im Artikel „Die Verhüllung und die Enthüllung des Schöpfers“ beschreibt.

Ich sehe eine unheimliche Welt, weil ich so bin, und wenn ich mich verändere, dann werde ich sie als vollkommen und ewig empfinden. Darüber erzählen die Kabbalisten, die eine Korrektur ihrer Organe der Wahrnehmung vom Empfangen auf das Geben durchmachten.

Deshalb darf meine Einstellung zu dieser Welt nicht von meinen Empfindungen abhängen. Denn ich sehe sie in meinen trügerischen Eigenschaften. Indem ich aber meine Eigenschaften verändere, stelle ich die Eigenschaft des Gebens über meinen Egoismus.

Folglich werde ich alles entgegengesetzt sehen. Im Maß des Gebens, das ich erreichen werde – wird die ganze Welt anders empfunden!

Es ist eben die neue Wahrnehmung der Realität. Und die Welt hat kein beständiges Bild, alles hängt vom Bekommenden ab. Deshalb ist es gesagt, dass jeder im Maß der eigenen Unzulanglichkeiten verurteilt.

Diese Welt ist nur die Kopie einer realen Welt, aber sie ist die einzige, die ich jetzt empfinde. Später werde ich plötzlich enthüllen, dass dieser Raum mit den Kräften des Gebens und der Liebe erfüllt ist, ich werde sie so wie jetzt diese Welt sehen.

Ich muss meine Eigenschaften vom Empfangen auf das Geben verändern, dann werde ich „die zukünftige“ Welt sehen können! Wie macht man das? – Hierfür werden uns die Lehrer, die Gruppe und die Bücher gegeben.

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 22.09.2010

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Der Weg zur Offenbarung des Schöpfers

Während wir das Buch Sohar lesen, versuchen wir, einen gemeinsamen Raum zu erschaffen, indem wir danach streben, all unsere Punkte im Herzen zu vereinen. Das bedeutet, die „Tora lernen“. Ohne eine solche Absicht gibt es kein Torastudium.

Der Punkt im Herzen ist „Israel“, Isra-El, direkt zum Schöpfer. Mittels des Studiums wollen wir die Tora erreichen – das uns korrigierende Licht. Und dann offenbaren wir, in der Verbindung zwischen uns, den Schöpfer.

In der Verbindung zwischen uns und dementsprechend in der Offenbarung des Schöpfers gibt es 125 Stufen oder 5 Welten, 5 Lichter NaRaNChaJ.

Die vollständige Abwesenheit von Einheit, in der wir unsere Anstrengungen beginnen, uns zu verbinden, heißt „diese Welt“. Der Endpunkt unserer wechselseitigen Verbindung heißt „Welt der Unendlichkeit“.

So offenbart sich das gesamte System der gemeinsamen Seele, genannt Adam Rishon, Shechina oder Malchut der Unendlichkeit. Die Form dieses spirituellen Gefäßes (Kli) heißt „Schöpfer“ (Kadosh Baruch Hu) – die Eigenschaft des Gebens und der Liebe, die wir dann offenbaren.

Alles befindet sich innerhalb dieses Systems. Die ganze Wissenschaft der Kabbalah spricht allein davon, wie man den Schöpfer offenbart, gemäß der Gleichheit von Eigenschaften, wie es heißt: „Von der Liebe zu den Geschöpfen – zur Liebe zum Schöpfer“. Indem wir uns untereinander verbinden, erschaffen wir in der Verbindung zwischen uns ein System, das der Höheren Kraft des Gebens gleicht.

Dieses Bild muss während des Lesens des Buches Sohar ständig vor unseren Augen sein. Ich muss ständig prüfen, wo ich mich auf dieser Treppe der Verbindung zwischen uns befinde, wovon der Sohar jetzt spricht, ob ich mich mit den anderen verbinden will oder mich dem widersetze, was mich jetzt hindert.

Ich denke die ganze Zeit nur daran: wie ich (Israel) mit den anderen verbunden bin – mittels der Kraft, die uns eint (Tora), und innerhalb unserer richtigen Verbindung offenbare ich die ureigene Eigenschaft des Gebens (den Schöpfer).

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Durch die virtuelle Realität zu der höheren

Eine Frage, die ich erhielt: Was bringt dem Menschen dieses System, der „spirituelle Stimulator“? Warum zieht es die Menschen dermaßen an, dass es zu einem „Tamagotchi“ wird?
Meine Antwort: Dieses System bringt dem Menschen die Zukunft und unterstützt ihn in der Gegenwart. Es gibt ihm das Gefühl, dass er sich über den Tod erhebt.
Du beginnst zu spüren, dass du dich um ein System kümmerst, das dich trägt, „füttert“, deine ewige „Infusion“ ist.
Du fühlst, dass du wirklich in einer anderen Realität existierst. Und diese Realität wird höher, größer, stärker als unsere wahrgenommen – nicht trotz, sondern dank ihr.
Du nimmst unsere Realität als Mittel zur Existenz der höheren Realität wahr, in einer solchen Zusammenstellung von zwei Welten, dass du absolut klar erkennst, inwiefern du diese Welt zur Stärkung der zukünftigen Welt in dir benutzen sollst.
Denn das ist kein von uns erschaffener virtueller Raum, sondern die Realität, in der die Höhere Kraft existiert, die in dir dieses unsere Leben, unsere Welt, unsere Realität entstehen lässt und dir hilft, nun in die nächste einzutreten.
Alle diese Veränderungen müssen wir durchlaufen, um uns zur Wahrnehmung des höheren Raums, durch diese Welt hindurch, umzuprogrammieren.
Mit der Zeit wird uns die Entwicklung unseres „Stimulators“ dies verwirklichen lassen,denn unsere ganze natürliche Entwicklung verläuft spielerisch (im Spiel): wir steigen zur nächsten Stufe auf, ohne zu verstehen, wie, doch wir steigen auf, wir entwickeln uns.
Aus diesem Grund wird der „spirituelle Stimulator“ zu einem spannenden Spiel für alle.

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