Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Neue Studie: Die Augen sehen mehr, als das Gehirn unserem Bewusstsein meldet


In den Nachrichten (aus Science Daily): „Entdeckungen werfen ein neues Licht darauf, wie das Gehirn verarbeitet, was die Augen sehen“ –  Forscher, am Zentrum für Molekular- und Verhaltens-Neurowissenschaften an der Rutgers Universität in Newark, haben die Notwendigkeit erkannt, ein neues Rahmenwerk zu entwickeln, für das Verständnis der „Wahrnehmungsstabilität“ und wie wir die Welt wahrnehmen durch deren Entdeckung, dass der visuelle Eingangswert, den man während der Augenbewegungen erhält, vom Gehirn verarbeitet, aber vom Bewusstsein geblockt wird.

Mein Kommentar: Wir sind von all den spirituellen Welten umgeben, jedoch können wir diese nur bis zum Grad unserer Gleichartigkeit mit ihnen wahrnehmen. Denn alle Welten, mit Ausnahme unserer Welt, sind in der Kraft des Gebens enthalten, statt im Empfangen (Anziehung), daher empfinden wir sie nicht.

Wenn hingegen ein Mensch die Wissenschaft der Kabbala nutzt – die Methode, um sich die Eigenschaft des Gebens anzueignen, dann beginnt er in dem Maße, in dem er diese Eigenschaft erwirbt, die Höheren Welten zu spüren und fühlt seine Existenz in ihnen.

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Regieren innerhalb einer korrigierten Gesellschaft

Frage: Wie wird man definieren, welcher Grad (des Konsums) für das Leben in der korrigierten Gesellschaft, welche von Baal HaSulam beschrieben wurde, notwendig ist? Wird jeder es für sich selbst entscheiden, oder diejenigen, die diese Gesellschaft regieren werden, indem sie für alle einen allgemeinen Standard festsetzen?

Antwort: Augenscheinlich wird eine Weltverwaltung (eine Weltregierung) geschaffen werden, so wie gesagt wird, „Es kann eine Hauptstadt nicht ohne einen Regierenden sein“. Das wird eine Regierung von Weisen sein, die die Obere Welt, d.h. unseren folgenden (zukünftigen) Zustand, erreicht haben. Da sie unsere Zukunft bereits jetzt erlangt haben, werden sie im Stande sein, die ganze Menschheit unmissverständlich zu regieren.

Wenn ich „regieren“ sage, meine ich „erziehen“, oder genauer gesagt,einen Menschen zu lehren, wie man sich ändert, um sich den Eigenschaften der Natur (dem Schöpfer) anzugleichen, der die Eigenschaft des Gebens und der Liebe ist. Im Ausmaß der Angleichung werden wir uns vollkommener, ewig und erfüllt fühlen. Aber jeder wird diese Änderungen an sich selbst eigenständig, freiwillig und unabhängig vornehmen müssen.

Deshalb wird die gesamte Regierungsausübung über die Erziehung verwirklicht werden. Wenn wir über die Willensfreiheit einer Person sprechen, sich zu ändern, um dem Schöpfer ähnlich zu werden, dann wird die Umgebung (Gesellschaft und die Regierung) jedem helfen müssen, zu begreifen, dass jeder individuell korrigiert werden muss und dass der einzige Weg, um sein Leben auf dieser Erde und seine ewige Existenz zu verändern, die eigene Korrektur ist. Die Lenkung der Milliarden von Menschen auf dem Planeten durch die spirituelle Regierung wird aus der Erziehung und der Bereitstellung von Möglichkeiten für alle bestehen, um sich auf individueller Ebene zu ändern.

Bildung sind die einzigen „Zügel“, die eine Regierung hat. Alle anderen Mittel beruhen auf Unterdrückung der Freiheit, manifestiert als Misserfolg des Systems und Schaden an seinen Bürgern. Deshalb muss mit der richtigen Erziehung und Bildung vom ersten Tag an begonnen werden, wenn eine Person diese Welt betritt, mit im Einklang stehenden Inhalt in allen pädagogischen und sozialen Einrichtungen.

Mit anderen Worten, müssen sie einen Menschen zum Zustand bringen, dass, wenn er die Schläge und negativen Reaktionen der Gesellschaft erfährt, er diese Reaktionen in sich selbst offenbart und sich auf diese Weise ändert und zu einem korrigierten Zustand bringt.

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„Kapital“: Rückkehr zum noch nicht Gesagten

Baal HaSulam, Zeitung „Das Volk“: Das Gesetz der schrittweisen Entwicklung … gilt für das gesamte Universum, und darauf sind alle natürlichen Systeme aufgebaut, sowohl anorganische und organische, bis zum Menschengeschlecht mit all seinen Eigenschaften, sowohl geistigen als auch materiellen.

Die Rede ist über das Fundament, auf dem sich die Lehre von Karl Marx stützt. In der Tat studierte er die wirkenden Kräfte in der Natur. Denn die Wirtschaft – es ist ein Abdruck unserer Selbstsucht.

Uns verbinden vielerlei an Beziehungen, und wir wollen diese abwägen, abschätzen und regeln. Es ist in der Tora geschrieben: „Geht und verdient von einander.“ Um sich zu versorgen, erschaffen wir zwischen uns verschiedene Verbindungsarten – und diese werden, von der Wissenschaft, Namens „Ökonomie“ gemessen. Ihr Kriterium: Wie viel gibst du mir, und ich dir.

Mit Geld kann man nicht alles kaufen“, sagen wir so abfällig. Doch einen anderen Maßstab haben wir nicht. Wie können wir überprüfen, bis zum welchen Grad wir uns gegenseitig lieben oder hassen? Wenn wir unsere Beziehung in Gold, Silber oder der nationalen Währung, in Ampere oder Kilogramm messen könnten, wäre es wunderbar. Dann würden wir wissen, wie eine Gesellschaft aufzubauen ist, so dass der richtige Charakter der persönlichen und globalen Beziehungen in der Gesellschaft gegeben wäre. Aber das Problem liegt darin, dass solche Berechnungen nicht möglich sind – und erst heute stellt man das fest.

Die Menschheit hat immer wieder nach Kriterien gesucht, nach denen Gefühle und Gedanken, Liebe und Hass, Beziehungen zu Kindern, Nachbarn, Fremden zu beurteilen sind … Wir befinden uns im Netz der Kräfte, und das ist das Verlangen, welches ständig zwischen uns in Tausende von Vektoren und Richtungen gebrochen wird . Damit beschäftigen sich verschiedene Studienfächer, zum Beispiel Psychologie, Soziologie, und obwohl sie auf etwas basieren, haben wir trotzdem keine klaren Kriterien. Und deswegen leiden wir im Leben.

In der Tat, nicht alles wird in Geld gemessen, aber wenn man etwas messen kann, ist es gut und nützlich, hilft die Stärke und die Fähigkeiten des Menschen zu beurteilen. Ungeachtet der egoistischen Verzerrungen liegt darin ein gesunder Kern. Zum Beispiel, die Amerikaner sagen so: „Dieser Mann ist drei Millionen Dollar wert.“ Das Geld soll ein Maßstab sein, aber es ist bereits die Messung, und missachten sollte man das nicht. In der menschlichen Gesellschaft ist es sehr wichtig, alles zu bewerten.

Und deswegen verbirgt sich hinter den Werken von Marx eine tiefe Philosophie. Er schrieb nicht einfach so über das „Kapital“. Als die industrielle Entwicklung die Menschen aus Dörfern in die Städte nach sich zog, als die Beziehungen intensiver wurden, als die Hersteller damit begannen, die industrielle Technologie zu entwickeln, als breites Handeln aufkam – war es irgendwie möglich, die neuen Beziehungen zu messen. Marx hat eine erste Arbeit in diese Richtung geleistet. Wo er falsch gelegen hat – ist ein anderes Thema, aber sein Ansatz ist sehr tiefgreifend und umfangreich.

Wie können wir die Beziehungen zwischen uns messen – dieser Ansatz ist das Fundament der Wirtschaftwissenschaften. Man muss verstehen, wie wir uns selbst und andere mit Mitteln für den Lebensunterhalt versorgen, wie wir uns verbinden, um uns gegenseitig im eigenen Interesse zu füllen, wie verflochten das Netz unserer Beziehungen ist.

Wenn die Beziehungen zu wachsen beginnen, bedeutet das, dass in ihnen bald ein großer egoistischer Defekt aufgezeigt wird, welchen wir korrigieren müssen.

Und so geschah alles. Tausende von Jahren hat sich jeder um sich selbst und seine unmittelbare Umgebung gekümmert, ohne besondere Verbindung mit anderen. Aber dann begann die gegenseitige Beziehung stärker zu werden, vor allem durch das jüdische Volk, das aus der Vertreibung kam. In verschiedenen Ecken der Erde verstreut, behielt es seine Sprache und hielt den Kontakt zwischen den verschiedenen Gemeinden, und spannte neue Pfade durch die ganze Welt. Und schließlich, vor drei Jahrhunderten, begann die industrielle Revolution, begleitet von einem großen Handelsaufkommen auf internationaler Ebene.

Dieser Prozess ist auf die Korrektur gerichtet – auf die Tatsache, damit wir zu einem Ganzen werden und die geistige Welt sich in der richtigen Wechselbeziehung zwischen uns enthüllt. Allerdings müssen wir zunächst seine Verdorbenheit in der derzeitigen Phase an den Tag bringen. Wir entdecken zwischen uns den barbarischen Zustand des zerbrochenen Parzufs Adam Rishon – globale verhängnisvolle Beziehung, welche uns zum Untergang führt.

Auch im Altertum hat Adam dies zuerst enthüllt, und zwanzig Generationen später in Babylon erkannte die Menschheit zum ersten Mal die schrecklichen Fesseln, welche sie umwickelten.

Und so wollte Marx uns das Ausmaß unserer Beziehung aufzeigen und sie bemessen. Er stand gerade am Ursprung der modernen Industrie und des Handels, zu Beginn des Prozesses der Globalisierung, der uns zu einem einzigen globalen „Dorf“ verwandelt hat. Es ist kein Zufall, dass „Kapital“ heutzutage wieder so beliebt ist – wir kehren zur Pointe zurück und bewerten die Rolle von Marx aufs Neue. Seine Berechnungen baute er in den Manufakturen des 19. Jahrhunderts auf, die für ihn eine Art „Labor“ gewesen waren, und dennoch hat er eine richtige Tendenz aufgefangen, welche heute sehr schlimme Formen annimmt.

Streit um der Versöhnung willen

Frage: Was soll ich tun, wenn ich mich gedanklich annullieren kann, mir es in der Praxis aber sehr schwer fällt?

Meine Antwort: So etwas kann es nicht geben! Wenn ich mich wirklich gedanklich annulliere, annulliere ich mich auch in den Handlungen. Die Handlung spiegelt die Absicht wider.

Wenn ich mich aber noch nicht endgültig entschieden habe, mich zu annullieren, gelingt es mir nicht, diese Handlung auszuführen, und ich belüge mich nur selbst hinsichtlich dessen, dass ich mich in den Gedanken annulliert habe.

Wenn wir sehen, dass die Gruppe nach einem Streit keine Einigung bis zum nächsten Streit erzielt hat, ist das ein Zeichen dafür, dass ihre Mitglieder sich nicht voreinander annullieren und keine Chance haben, die Spiritualität zu erreichen.

Dadurch, dass wir uns mit der inneren Selbstanalyse beschäftigen und unseren Egoismus vor den Freunden zu annullieren versuchen, sowohl äußerlich als auch innerlich, leisten wir bereits spirituelle Arbeit. Die spirituelle Welt kann sich in uns praktisch nur unter der Bedingung enthüllen, dass wir unseren Egoismus entsprechend der Höhe unserer momentanen Stufe vollkommen annulliert haben.

Erreiche jetzt gleich die wahre Selbstannullierung in Bezug auf jeden beliebigen Menschen, und du wirst sehen, dass du dich in der spirituellen Realität, in der Eigenschaft des Gebens und bis zu einem bestimmten Grad mit dem Schöpfer verschmolzen wiederfindest!

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 17.07.2011

Wenn es dir hier nicht gelingt, wird es dir nirgends gelingen

Ich habe nicht die geringste Chance einen Wandel durchzuführen, es sei denn, ich vereinige mich mit meinen Freunden. Der Grad meines Aufstiegs hängt vom Ausmaß der Einheit zwischen meinen Freunden und mir ab.

Rabash schreibt hierüber in seinem Artikel „Der Zweck der Gesellschaft-2.“ Um sich zu vereinigen, muss sich jeder Mensch selbst vor dem anderen annullieren. Dies kann verwirklicht werden, wenn jeder Mensch die Vorzüge seiner Freunde anstatt deren Mängel sieht. Jemand, der sich anmaßt, er sei seinen Freunden selbst im geringsten Maß übergeordnet, wird nicht in der Lage sein, sich mit ihnen zu vereinigen und befindet sich daher in einer großen Verlegenheit.

Einige Menschen glauben, sie seien außerstande sich mit einer bestimmten Gruppe zu vereinigen, jedoch seien sie fähig dazu, sich mit einer anderen Gruppe zu vereinigen. Sie verstehen nicht, dass dies nichts mit der Gruppe zu tun hat. Ihnen wurde einfach gezeigt, was sie in Bezug auf ihren Egoismus sehen sollten, und sie werden keinen größeren Erfolg erzielen, indem sie sich an einen anderen Ort begeben.

Vielleicht denkst du, die Hauptgruppe von Bnei Baruch mit Michael Laitman ist so fortgeschritten und „eifrig.“ Niemand ist geschützt. Wenn du fortzuschreiten beginnst, wirst du lediglich schwierigeren Fragen, Problemen und Hindernissen gegenüberstehen.

Rabash sagte mir zu Beginn: „Bleibe in deiner Stadt und komme zu mir um zu lernen. Du sollst nicht sofort näher zu mir ziehen.“ Über zwei Jahre reiste ich hin und her, um mit ihm zu studieren, manchmal sogar zweimal am Tag.

Man sollte nicht glauben, dass man eine bessere Gelegenheit in einer anderen Gruppe besitze und dass es besser sei, sich mit anderen Freunden zu vereinigen. Wenn es dir dort, wo du bist, nicht gelingt, werden dir der Wechsel des Ortes und der Verhältnisse nicht helfen. Darauf gebe ich dir mein Wort. Letzten Endes erhält jeder Mensch, was auch immer, von Oben.

Es besteht kein Anlass den Lebensraum oder den Arbeitsplatz zu wechseln, es sei denn, du hast ernsthafte Probleme am Unterricht teilzunehmen. Wo auch immer sich ein Mensch befindet, er sollte sich dort mit seinen Freunden vereinigen. Wenn er dies tut, dann wird er dorthin geführt werden, wo er physisch und spirituell sein sollte.

Aus dem 3.Unterricht vom WE! Kongress, 02/04/2011

Nenne deinen Preis

Frage: Wie kann ich messen, wie wichtig das Ziel für mich ist?

Meine Antwort: Das Ziel ist in gleichem Maße wichtig, wie du die Umgebung als Hilfsmittel schätzt, um es zu erreichen. Zum Beispiel, angenommen, ich möchte gesund sein und möchte dies erreichen, dann muss ich Medizin zu mir nehmen. Wieviel möchte ich dafür zahlen? Genau so viel, wie es mein Wunsch gesund zu sein, erlaubt. Egal wieviel ich dafür zahle, der Preis wird durch den Grad der Wichtigkeit bestimmt.

Frage: Geld ist ein präziser Maßstab. Doch wie kann ich wissen, wie viel ich auf dem spirituellen Pfad bezahle?

Meine Antwort: Man kann das im Vergleich zur Umgebung messen. In dem Maße, in dem sie für dich wichtiger als du selbst bist; ist für dich das spirituelle Ziel viel wichtiger als das materielle Ziel. In welchem Ausmaß bist du in die Gruppe integriert, wie sehr möchtest du in sie investieren, wie viel höher als du sind die Freunde, wie sehr schätzt du sie, auf dass du Zeit und Energie investierst, damit du sie erwirbst? Das ist es, was geschrieben steht: „Kaufe dir einen Freund“.

Das ist der Maßstab: Das Bestreben, alles was du hast, in die Gruppe zu stecken, die wie ein wertvoller Kauf ist. Zum Beispiel, du möchtest Vorräte auf dem Markt kaufen oder etwas bei einer Auktion bei Sotheby’s. Was bist du bereit zu zahlen? Auf diese Weise machen wir die Berechnung, mit der Ausnahme dass unser Wettkampf zwischen dem Egoismus und dem spirituellen Ziel stattfindet. Versuch es mal.

Aus dem 1. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 22.02.2011, Schriften von Rabash

Wie wir Liebe in Hass verwandeln

Frage: Wenn alles, was es in dieser Welt gibt, ein Abdruck der auf Liebe basierenden spirituellen Welt ist, wie kann es dann in unserer Welt Mord geben?

Meine Antwort: Alles kommt aus der Welt der Unendlichkeit zu uns, aus dem konstanten und vollkommen Zustand, der vollständigen Verschmelzung mit dem Schöpfer. Jedoch im Geschöpf manifestieren sich diese Wurzeln entsprechend seiner Unvollkommenheit und deckt den Grad des Unterschiedes zwischen uns und der Höheren Vollkommenheit auf.

In der Höheren Welt arbeitet ein Programm, das dir hilft, dich selbst zu entdecken und zu erkennen, was du brauchst, um dich zu vervollständigen, um dich zur Wurzel zu erheben. Dort geschieht alles in der reinsten, korrigierten und vollkommenen Weise. Doch in unserer Welt, wegen der Unterschiede in den Stufen, in den Welten, manifestiert sich alles in der entgengengesetzten Weise.

Wir enthüllen die spirituelle Handlung, sehen aber, wie geistlos sie entsprechend unserer eigenen Unähnlichkeit zur Höheren Stufe ist. Das heißt „Jeder urteilt entsprechend seiner eigenen Fehler“. Ich sehe oder mache bestimmte ungehörige Handlungen, weil ich selbst verdorben bin. Wenn ich mich korrigiere, werde ich erkennen, dass diese Handlungen gut sind.

Doch habe ich nicht gestern gesehen, dass Menschen sich gegenseitig umgebracht haben? Heute beobachte ich, dass sie sich Geschenke machen! An der Wurzel bleiben diese Handlungen die gleichen, doch ich habe mich zur Wurzel hin vervollständigt und folglich hat sich meine Sicht verändert. Ich könnte sehen, wie die egoistische Absicht in der spirituellen Welt getötet wurde,doch stattdessen sehe ich in unserer Welt, wie richtiger Mord geschieht.

Die höheren und unteren Welten bestehen aus den gleichen Elementen, doch in der Höheren Welt gibt es zwischen ihnen Liebe, wobei es in der unteren Welt Hass gibt. In der unteren Welt ist alles umgekehrt! Nur die Details bleiben, während alle Arten der Verbindungen zwischen ihnen sich verändern, denn in unserer Welt sind diese Verbindungen völlig zerbrochen und wir sind durch Hass, Zurückweisung und Missachtung getrennt. Währenddessen sind wir in der spirituellen Welt alle miteinander verbunden und einander vollkommen verpflichtet.

So wie du und ich in dieser Welt existieren, genauso existieren das spirituelle „du“ und „ich“ in der spirituellen Dimension. Mit dem Unterschied, dass wir in der Spiritualität miteinander verbunden sind und einander lieben, während wir hier getrennt und voller Hass sind. Der Unterschied zwischen den Welten wird zum Unterschied in der Art und Weise, wie wir mireinander umgehen.

Die Höheren Wurzeln legen fest, dass zwischen uns etwas passieren muss. Doch durch unsere Korrektur oder deren Ausbleiben, bestimmen wir, was geschehen wird und wie: Werden wir hassen und morden oder einander lieben und umarmen?

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 9.02.2011 „Das Wesen der Weisheit der Kabbala“

Sich mit der Quelle des Lebens verbinden

Da wir dem Licht völlig entgegengesetzt sind, leben wir in der Welt der Leiden. Wie sehr wir uns auch bemühen, vor den Leiden zu fliehen, wir fühlen uns nur schlimmer, denn wir versuchen, zu vergessen und die Wahrheit vor uns selbst zu verstecken. Bis zu einem Grad, dass wir gar keine Ahnung von dem richtigen Weg und den Korrekturen, die wir durchführen müssten, haben.

Nur wenn wir dieses schwere Exil bis zum Ende durchgehen, bekommen wir letzlich ein Wissen, eine Erinnerung daran, dass eine Methode der Korrektur existiert, die Kabbala heißt, und die uns mit dem Licht richtig verbinden kann.

Und dann werden wir auch wissen, es zu benutzen, um unsere Verbindung mit ihm zu korrigieren, damit es uns Erfüllung geben kann, anstatt gegen uns auszubrechen und uns aus der Ferne zu scheinen, was Leiden in uns verursacht!

Darüber hinaus haben wir keine Willensfreiheit in dieser Welt, ausser das Licht, das zur Quelle zurückfuehrt, anzuziehen. Das Licht korrigiert uns, ändert uns und verbinder uns mit ihm. Es existiert keine wichtigere Wissenschaft , als Kabbala, die uns dazu verhilft, diese Handlung umzusetzen.

Es existiert kein anderes Mittel, eigenes Leben und Schicksal zu beeinflusssen. Wir können unser Leben nicht verbessern, weder mit Hilfe der Wissenschaften, der Kultur, noch durch Bildung, wenn wir sie nicht entsprechend der Kabbala studieren. Das heißt, indem wir uns mit der Quelle unseres Lebens, mit dem Licht verbinden.

Wenn du erfolgreich sein willst, ist dies nur in einem einzigen Fall möglich: Wenn du das Licht, das zur Quelle zurückbringt auf dich ziehst. Das Licht korrigiert dich und verändert deine ganze Welt. Und wenn du versuchst, die Welt ohne dem Licht zu korrigieren, verdirbst du sie nur, denn du versteckst die Wahrheit immer tiefer, anstatt einen guten und angenehmen Weg zu wählen.

Aber gerade jetzt haben wir eine besondere Chance: Die Wissenschaft der Kabbala zu enthüllen und zur Korrektur durch den schnellen Weg des Lichtes zu gelangen, anstatt einen langen und quälenden Weg der natürlichen Entwicklung gehen zu müssen.

Denn im Laufe unserer langen Geschichte haben wir mit der Korrektur noch nicht einmal angefangen, wir bereiteten uns bloß darauf vor. Nur ab diesem Zeitpunkt beginnt die wahre Rechnung mit uns.

Aus einem unterricht über den Artikel von Baal HaSulam „Die Lehre der Kabbala und ihr Wesen“, 18.10.2010

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Die einzige Handlung die in der Natur existiert

Die gegenseitige Durchdringung ist die einzige Handlung, die in der Natur existiert.

In unserer Welt ist alles auf die gegenseitige Durchdringung begründet: Absorbtion und Aufsaugungsvorgänge, Ausscheidung, verschiedene chemische Reaktionen, die in unserem Organismus stattfinden, Anziehung oder Abstoßung von Körpern, ihr Verhalten in einem magnetischen oder elektrischen Feld usw. Das alles sind Beispiele von einer gegenseitigen Durchdringung, denen  die Handlungen von dem spirituellen Gefäß und dem Licht zugrunde liegen.

Wenn wir versuchen,  die Qualität unserer Handlungen zu bemessen, müssen wir immer den Grad unserer Einschließung in den Anderen einschätzen: in anderen Worten, wie kann ich mich in einer höchstmöglichen Anzahl von Seelen, nicht in Kinder oder in Erwachsene, nicht in die Handlungen der unbelebten, pflanzlichen oder tiereischen Natur, sondern eben in die Seelen einschließen.

Die Seelen sind die Punkte im Herzen. Deshalb, wenn ich auf einen so großen Kongress, wo sich Tausende von Punkten im Herzen, in welche ich mich einschließen möchte, versammelt haben, komme, ist dies die wirksamste Handlung für meinen spirituellen Fortschritt, die es nur in der Realität, in allen Welten, geben kann.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“, 27.10.2010

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Warum stehe ich zum Unterricht auf?

Eine Frage die ich erhielt : Ich stehe drei- bis vier Mal pro Woche sehr früh auf um zum Unterricht zu kommen, ohne überhaupt zu verstehen, warum ich das tue. Woran liegt das? Wieso stehe ich eigentlich auf?

Meine Antwort: Du bekommst ein Beispiel von Oben : Der Schöpfer schubst dich aus deinem Schlaf und so kommst du zum Unterricht.

Somit wird dir gezeigt, dass du recht gut in der Lage bist, aufzustehen und zu kommen, aber eben nur drei Mal pro Woche, eben dann wenn der Schöpfer selbst dich weckt. Der Rest deiner Zeit bleibt dir überlassen. Schau mal was du tust, wenn du diesen Impuls nicht bekommst.

Wenn dir gar nicht klar ist, wieso du dich überhaupt hier befindest, dann analysiere diese Situation.

Scheinbar kommst du, weil du dich sonst schlecht fühlen würdest. Das heisst, du kommst um diesem Leiden zu entgehen.

…Fortsetzung der Frage : Wie kann ich denn die Wichtigkeit des Zieles in meinen eigenen Augen erhöhen?

Meine Antwort : Du selber bist dazu nicht in der Lage, kannst es aus dir selbst heraus nicht erreichen.

Du musst hier deinen wahren Zustand sehen.
Es existiert ein einheitliches System, welches dem Schöpfer ähnlich ist, und in diesem enthüllt sich, das innere Licht des Lebens.

NaRaNCHa. Das ist der Schöpfer.

Wir wurden von diesem Zustand durch 125 „Filter“ (Stufen), die das Licht abschwächen, getrennt. Wir wollen die Kraft erlangen, um dorthin zurückkehren zu können.

Wenn ich mir das System der Seelen anschaue, erfahre ich, dass in diesem System alle Seelen zu einer Einzigen verbunden sind, welche alles belebt.

Das heißt, um mich erheben zu können, muss ich stärker mit meinen Freunden verbunden sein.

Das ist keine persönliche Berechnung, sondern jeder Schritt in Richtung Korrektur, ist als ein höherer Grad in der Vereinigung mit der Gruppe anzusehen.

Es stellt sich heraus, wärest du schon früher mit deinen Freunden verbunden gewesen, dann hättest du von ihnen Begeisterung und den Impuls erhalten, um zum Unterricht zu kommen.

Jetzt bist du von ihnen jedoch so sehr getrennt, dass du noch nicht einmal auf materieller Ebene von ihrem Feuer entzündet wirst.