Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Glück'

Warte nicht auf den Märchenprinzen

Fragen, die ich über Mitleid, Voreingenommenheit, Träume und märchenhafter Liebe erhielt:

Frage: Warum empfinden wir Mitleid für junge Hunde, Kätzchen, ältere Menschen, Krüppel usw.? Was ist Mitleid?

Meine Antwort: Fangen Sie stets am Anfang an, bei der Anfangsvoraussetzung – wir sind Egoisten. Deshalb ist unser Mitleid egoistisch. Es ist unser Empfinden von Leid oder die Angst vor dem Leiden.

Frage: Ich komme häufig in die Situation, dass in dem Augenblick, wo ich jemanden verurteile und sage „Ich würde niemals tun, was sie taten“, sich die Dinge ganz plötzlich wenden, sodass ich letztendlich exakt das tue, wovon ich dachte, ich würde es niemals tun. Wenn ich andere verurteile, ende ich in derselben Situation wie sie.

Meine Antwort: Es stet geschrieben: „Verurteile andere nicht, bevor Du an ihrem Platz bist.“ Ihnen wird gezeigt, wer Sie wirklich sind. Sie sollten von anderen über Sich selbst lernen, da Sie die negativen Dinge an ihnen nur bemerken, weil auch Sie dieselben Eigenschaften haben.

Frage: Lieber Rav, was geschieht mit den Gedanken, Verlangen und besonders dem Willen während der Stunden, in denen sich der physische Körper ausruht?

Meine Antwort: Sie werden in das System unseres Gehirns geladen, das sie sortiert, und dann in unser Gedächtnis. In dieser Zeit kann man sie in Form von Träumen erfahren, die aus der Wirklichkeit entnommen sind und daher die Situationen in ihnen unwirklich.

Frage: Gibt es Menschen, die aufeinandertreffen und für immer zusammenbleiben? Muss man etwas sehr Wichtiges begreifen, um solches Glück zu verdienen?

Meine Antwort: Wir werden immer egoistischer. Heutzutage realisieren die Menschen ihre Unfähigkeit zu lieben und treu zu sein. Dies geschieht, damit wir die Notwendigkeit realisieren, den Egoismus zu korrigieren, und dann werden wir das Glück verdienen. Nur in unseren Träumen können zwei Menschen mit einem gut entwickelten Egoismus aufeinandertreffen und für immer zusammenbleiben.

Verwandtes Material:
Blog-post: Eine Fraue kann andere lieben – egoistisch
Blog-post: Was ist Schmerz und wie können wir damit aufhören, ihn ständig zu spüren?
Blog-post: Sind Träume das Leben der Seele?

Ein neuer Blog der kolumbianischen Gruppe


Unsere Freunde in Kolumbien haben einen neuen Blog ins Leben gerufen, in dem sie Artikel, Neuigkeiten, Fotos und Videos über Kabbala veröffentlichen.

Die drastischste spirituelle Entwicklung findet in lateinamerikanischen Ländern statt.

Viel Glück für Euch und möget Ihr Erfolg haben! Es geht nur gemeinsam!

Verwandtes Material:
Kabbala-Webseite in Spanisch
Rav Laitmans Blog in Spanisch
Kabbalahlernzentrum – Unterricht in Spanisch
Kabbala-Bücher in Spanisch

Warum empfinden wir Leiden?


Zwei Fragen, die ich über das Leiden erhielt:

Frage: Warum empfinden unsere fünf Sinne unseren Mangel an Ähnlichkeit mit der Spiritualität als Leiden?

Meine Antwort: Weil unsere Sinne Verlangen nach Erfüllung sind. In der Welt der Unendlichkeit waren sie erfüllt und wurden später durch das Zerbrechen geleert – die Zertrennung der gemeinsamen Seele in eine Vielzahl separater Teile oder Seelen. Jede Seele hat Erinnerungen (Reshimot) an die Erfüllung in der Vergangenheit und diese Reshimot erwachen jetzt und fordern Erfüllung.

Was Du Leiden nennst, ist die Leere, die Du spürst. Wenn Du die Einstellung zu der Empfindung des Leidens änderst, dann wirst Du es als Erfüllung und Glück erfahren. Unsere Einstellung oder Absicht kann alles verändern.

Der tatsächliche Zustand in dem wir uns befinden ist konstant; die einzige Sache, die sich ändert, ist unsere Einstellung dazu. Sie bestimmt, ob wir uns fühlen, als wären wir in dieser Welt, also in der Verhüllung des Schöpfers, oder in Seiner Enthüllung , d.h. auf den Stufen der fünf Welten, oder in der Welt der Unendlichkeit.

Frage: Was soll ich tun, wenn meine einzige Bitte an den Schöpfer „Gib mir Kraft, Dich nicht zu hassen“ ist und wenn das einzigste was ich fühle – trotz meiner Arbeit in der Gruppe, Verbreitung und Unterrichten – ist, dass meine Situation zu Hause immer schlechter wird, meine ökonomischen Umstände verschlimmern sich immer mehr (ich kann nicht mal eine Arbeit finden) und so weiter. Ich fing plötzlich an, mich dem Schöpfer gegenüber völlig entfremdet zu fühlen. Ist es normal, dass die Kabbala materielle Verwüstung hervorruft?

Meine Antwort: Rabash erzählte mir, wie schwierig es für ihn war, Arbeit zu finden und wie viele Male er die Arbeit wechseln musste. Er arbeitete als Schumacher, Betonbauer, Schreiber und als Dienstbote.

Du musst, wie jeder andere auch, dazu die gleiche Einstellung haben, doch gleichzeitig dich regelmäßig (nach einem bestimmten Plan) weiterhin für das einzusetzen, wofür Du in dieser Welt lebst – der Korrektur Deiner Seele. Sei etwas demütiger, d.h. denke, dass alles vom Schöpfer kommt, und das einzige, was du dir ersehnst ist, zu spüren, dass es so ist.

Verwandtes Material:
Blog-post: Beharrlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg
Blog-post: Erlösung erfolgt durch die Hand des Schöpfers
Blog-post: Auszüge aus Rabashs Artikeln über die Gesellschaft
Kabbala unserer Zeit

Beharrlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man schwierige Zeiten auf dem Weg überwinden kann:

Frage: Man lebt und arbeitet, man erzieht seine Kinder und studiert Kabbala als Hobby. Alles läuft gut. Man denkt sogar, dass man sein Leben gut in den beiden Welten lebt – in dieser und in der spirituellen. Und dann verliert man plötzlich seinen Job, sein Haus, das Gesparte, und dann wird noch jemand in der Familie sehr krank. Und aus irgendeinem Grund zerfällt zusammen mit unserer Welt auch unsere „spirituelle Welt“. Bedeutet das, dass das, was auch immer man spirituell erreicht hat, nur eine höhere Form von Egoismus war, ein Verlangen nach Wissen?

Meine Antwort: Dies bedeutet nur eins: Ihre Bedingungen zum Vorankommen haben sich geändert, und nun werden Ihnen neue Bedingungen zum Voranschreiten angeboten. Warum? Weil sich so das allgemeine Verlangen (die gemeinsame Seele) entwickelt, und Sie sind ein Teil davon (eine einzelne Seele). Wenn Sie nicht unter diesen neuen Bedingungen voranschreiten wollen, dann verlassen Sie den Weg der individuellen Entwicklung und werden von dann an den generellen Weg gehen, den des Leidens, den der „zum Glück gezwungen werden“ heißt.

Frage: „Wehe denen, die den Tag des Herrn begehren! Was soll er euch? Denn des Herrn Tag ist Finsternis und nicht Licht!“ (Amos, 5:18). Anfänglich blendet das Licht alle unsere Sinne, und es kommt einem wie totale Finsternis vor. Diese Finsternis hilft jedoch demjenigen, der der Spiritualität entgegenstrebt, denn sie schließt alle egoistischen Sehnsüchte aus und unser Egoismus verliert jegliches Interesse an Spiritualität. Und nur derjenige, der sich unbeugsam dem Ziel entgegenbewegt, und mit dem Rav und dem Schöpfer „ausgerüstet“ ist, empfängt Unterstützung, Beistand und Instruktion. Dann kann er auch diesen Teil des Weges überwinden, den der „Dunkelheit der Nacht“.

Ich muss zugeben, dass ich immer noch ein Bewohner dieser Welt bin – der Welt der Dunkelheit -, und ich brauche dieses Licht, damit ich „Sehkraft“ erlangen kann, die Fähigkeit, in der Welt des Lichtes sehen zu können. Meine Frage ist: was kann einer Ihrer Studenten außer dem was er bereits tut, noch tun, um dies zu erreichen?

Meine Antwort: Sich noch mehr anstrengen, um alles Streben zu einem Ziel hin zu vereinen. Und zwar deswegen, weil der Schöpfer – die Eigenschaft zu lieben und zu schenken – nur in dem vereinten Verlangen erscheint, um in diesem gemeinsamen Wunsch die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens zwischen den Seelen, zu enthüllen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (für Fortgeschrittene)
Blog-post: Was ist Schmerz, und wie können wir damit aufhören, ihn ständig zu spüren?

Wie fühlt sich ein Kabbalist bei den aktuellen Ereignissen?


Jeden Tag bringen die Massenmedien weitere Nachrichten und Informationen über die weltweite sozialpolitische Krise, die drohende globale Klimaveränderung und wissenschaftliche Entdeckungen. All das wird von der allgemeinen Bewegung der Menschheit in Richtung auf ihren endgültigen Zustand bestimmt – Ähnlichkeit mit dem Schöpfer durch das Prinzip „durch Dornen zu den Sternen“ oder in anderen Worten „zum Glück gezwungen“.

Wäre es nicht schön, diese Stufen auf eine sanfte und angenehme Weise zu erreichen? Doch die menschliche Dummheit und Dickköpfigkeit führt uns wie den Pharao in der Tora von einem Schlag zum nächsten. Wenn ein Kabbalist das beobachtet, leidet er für jeden und mit jedem. Der einzige Trost ist es zu sehen, dass jeder Schlag uns dennoch näher ans Ziel bringt – obgleich sich das Heilmittel direkt vor unserer Nase befindet!

Verwandtes Material:
Blog-Post: Der Schmerz der ganzen Welt liegt in einem Land
Kabbalablog: Eine unerzählte Geschichte: Die Konsumgesellschaft
Kabbalablog: Hurrikan „Gustav“ – Innerer Sturm

Sei glücklich über das Anwachsen des Egoismus!


Eine Frage, die ich erhielt: Bezugnehmend auf Ihren Blog – Beitrag, Interview mit Canadien Television bin ich nicht überrascht, dass der Egoismus der Menschen in erster Linie in Israel und Kanada wächst.Ich sehe diesen Egoismus jeden Tag und bedauerlicherweise stellen ihn nur 0,01% der Menschen tatsächlich Fragen.Dies ist ein erbärmlicher Zustand. Erklärt Kabbala,warum das geschieht und warum die Weltreligionen sich nicht auf diese Frage beziehen?

Meine Antwort: Der Egoismus muss weiter wachsen, bis die Menschen erfassen, dass er böse ist.Also lasst ihn schneller wachsen! Er wächst am schnellsten in Menschen, die beginnen,Kabbala zu studieren. Deren Wachstum des Egoismus nimmt zu und erreicht schnell sein Maximum und dann sehen sie, dass er böse ist und sie sich von ihm befreien müssen.

Darum begrüßt Kabbala das Ansteigen des Egoismus, während Religionen und alle „spirituellen“ Methoden sich anstrengen, ihn zu unterdrücken,da sie nicht die Methode haben, ihn zu korrigieren. Wie auch immer, auf die eine oder andere Weise muss der Egoismus auf ein Höchstmaß anwachsen und daher werden sich alle Methoden als unfähig erweisen.Übrigbleiben wird uns nur der Egoismus am Höchstpunkt und Kabbala als Methode, die ihn korrigiert und ihn richtig verwenden lässt – das heißt,dass man ihn mit dem Schöpfer erfüllt!

Verwandtes Material:
Blog-Post: Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (fortgeschritten)
Blog-Post: Religion und Kabbala sind Gegensätze
Blog-Post: Alles stammt von der Kabbala ab!
Blog-Post: Warum können sich die Religionen nicht vereinen?
Artikel von Michael Laitman: Unterschied von der Kabbala von der Religion

So erreichen Sie wahre Glückseligkeit!


Ich hatte ein Gespräch über das Thema „Glücklich sein“, das aufgezeichnet wurde. Mein Gesprächspartner war Oren Levi, dem Manager unserer hebräischen Verbreitungs-Abteilung.

Glück ist Erfüllung, denn die gesamte Schöpfung ist das Verlangen, erfüllt zu werden. Die Empfindung des Erfülltseins bedeutet glücklich zu sein. Wenn jedoch das Verlangen erfüllt wurde, hebt die Erfüllung das Verlangen und den Genuss auf und die Person hört auf, die Glückseligkeit der Erfüllung zu spüren. Es gibt also kein Glück im Leben, da wir ständig damit beschäftigt sind, unser Verlangen zu befriedigen, aber das Glücksgefühl nur für einen kurzen Augenblick anhält, bevor es wieder verschwindet.

So ist es nicht verwunderlich, dass nach all unserer Lebenserfahrung viele Menschen nicht mehr länger solch illusorischem Glück nachjagen wollen. Dennoch, die Wahrnehmung des Lebens ist die Wahrnehmung von „Verlangen und Erfüllung“ – und das ununterbrochen. Am Ende bleibt also das Einzige, das zu tun ist, uns selbst mit Religion einzuschränken oder in Depression oder Drogen abzugleiten.

Kabbala bietet eine andere, ursprüngliche Lösung, die einen Menschen befähigt Glück zu erlangen, das ewig und unbegrenzt ist. Das kommt daher, da er das Verlangen und die Erfüllung in seinem Inneren verbindet und sich diese zwei nicht mehr gegenseitig aufheben, wenn sie erst einmal miteinander vereint sind. Im Gegenteil, sie vergrößern sich gegenseitig.

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Blog-post: Das Verjüngungsrezept
Blog-post: Was macht Frauen glücklich?
Blog-post: Kabbala und Humor
Kabbala Heute Artikel: Der Glückscode wird geknackt

Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst


Zwei Fragen, die ich über den Schöpfer erhielt:

Frage: Ich verstehe das nicht. Wir versuchen, uns mit einem spirituellen Wesen zu verbinden, das wir nicht wahrnehmen können, das Schöpfer genannt wird – der eigentlich für jedermanns Schicksal verantwortlich ist und möchte, dass wir zu ihm streben und nur zu ihm – indem wir Bücher studieren und Sie sagen mir, da ist nichts Magisches oder Mystisches daran?

Meine Antwort: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst, denn Sie wurden idealerweise entgegengesetzt zu Ihm geschaffen. Wir schreiben „Ihm“ mit einem Großbuchstaben einzig als Zeichen des Respekts für diese Eigenschaft der „selbstlosen Liebe und des Gebens“. Das heißt, Sie erforschen sich selbst, um sich ins Gegenteil zu verändern. Das ist Kabbala – die Entdeckung der Eigenschaft des Gebens in sich selbst.

Frage: Wie kann sich die Verbindung mit dem Schöpfer, der gut ist und Gutes tut, durch negative Gefühle äußern?

Meine Antwort: Solange ein Mensch seine Verlangen noch nicht korrigiert hat, kann er in ihnen negative Empfindungen wahrnehmen. Gleichzeitig kann er sich aber über die Tatsache freuen, dass er diese Empfindungen hat, denn sie sind Teil des Prozesses, diese Verlangen zu korrigieren. Sobald sie korrigiert werden, erhebt er sich über sie und trotz jeglicher Empfindungen, die er in ihnen wahrnimmt (sogar mangelnde Erfüllung), wird er in der Lage sein, nur das Glück und die Güte, die diese Welt ausfüllen, zu empfinden! Denn er erlangt Glauben über dem Verstand – er ist mit der Eigenschaft des Gebens erfüllt, obwohl seine Verlangen, gefüllt zu werden, leer sind.

Kabbala Akademie

Kabbala und andere Lehren


Ein Kommentar, den ich erhielt: Ich lese Ihre Arbeiten nun schon eine lange Zeit und sehe viele Parallelen zum Gnostizismus. Ich bin darüber erstaunt, wie Sie dieses mit einer so materiellen Lehre wie dem Judentum kombinieren und wie die Philosophie Theodizee sich in der Kabbala zeigt, denn offenkundig ist die materielle Welt extrem böse und ihr Schöpfer kann nicht böse sein. Die einzig mögliche Aussicht kann es sein, dass ein Feind, von wem auch immer, diese materielle Welt erschuf.

Meine Antwort: In unserer Welt manifestiert sich der Schöpfer Sich Selbst gegenüber als gegensätzlich, denn anstatt Ihn wahrzunehmen, nehmen wir durch unseren Egoismus wahr und deshalb sehen wir das Negative. Um die Spiritualität wahrzunehmen, wie sie wirklich ist, müssen wir in unserem Inneren Eigenschaften erzeugen, die ihr ähnlich sind und die ihre Wahrnehmung nicht verzerren.

Dies ist genau das, was Kabbala mit jedem macht, der sie studiert. Kabbala erschafft neue spirituelle Eigenschaften in einer Person, die dann, wenn sie diese Eigenschaften gebraucht, das Höhere verborgene Reich verspüren, das andere nicht verspüren.

Ich ignoriere einfach alles außer Kabbala und vergleiche sie nicht mit etwas anderem. Das erlaubt es mir zu verhindern, dass ich verwirrt werde und zu gewinnen. Ich lasse alle Philosophien, die ich kannte und studierte, außer acht. Ich ziehe es vor, zu erlangen, anstatt klug zu sein und mich in Überlegungen zu verlieren und ich empfehle Ihnen, dasselbe zu tun. Es hilft.

Gehen Sie die Baal HaSulam-Artikel durch – praktisch alle, durch die ganze Liste (Red.. alle Links unter „Kabbala Quelltexte“ sind Artikel von Baal HaSulam, außer Talmud Eser Sefirot, das ein Buch ist).

Sie sollten zuerst diese Artikel studieren und dann, wenn Sie immer noch einen inneren Drang danach verspüren, eine vergleichende Analyse über Kabbala und etwas anderem zu machen, dann können Sie sich dran machen. Viel Glück!

Verwandtes Material:
Mythen über Kabbala
Chapter 7 of the Book: The Kabbalah Experience – Beliefs, Mysticism and the Supernatural

Die Methode Glück zu erlangen ist für Alle oder Keinen

Zwei Fragen, die ich zur Beteiligung der Massen an der Methode der Korrektur erhalten habe:

Frage: Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich Sie richtig verstehe oder nicht: Sie sagen, dass es im Vergleich zu der gesamten Menschheit eine sehr kleine Menge Menschen geben wird, die dem Schöpfer durch das Studium der Wissenschaft Kabbala dienen werden?

Meine Antwort: Nein. Jeder muss verstehen, dass es eine Methode zum Erlangen von Glück gibt. Bis jeder zu diesem Verständnis gelangt, wird keiner es wirklich erreichen. Das ist die Bedingung. Menschen unterscheiden sich nach ihrer natürlichen Entwicklung und der Größe ihres Verlangens in vier Gruppen. Jene mit dem größten Verlangen sind Kabbalisten und jene mit dem kleinsten Verlangen sind Menschen, die kaum verstehen, dass sie diese Methode zum Überleben brauchen; dass sie sich mit dem Rest verbinden und alles tun müssen, wie es jeder tut, wie in einer Herde. In derselben Weise, in der die Massen heute agieren, nach dem gesellschaftlichen Einfluss und der Werbung.

Frage: Sie haben den größten Teil der Gesellschaft (99% der Menschen) als „individuell und gesellschaftlich passiv“ beschrieben. Das sind offensichtlich Menschen, die nicht nach der Bedeutung des Lebens fragen, d.h. Menschen ohne Punkt im Herzen. Sind all die Menschen nur aus Fleisch und Blut, für die Herde gemacht oder können sie alle in absehbarer Zukunft für spirituellen Fortschritt „erweckt“ werden?

Meine Antwort: Es gibt nicht eine Person, die keinen freien Willen hat. Der einzige Unterschied ist das Maß in dem jemandes freier Wille in ihm selbst wahrgenommen wird. Jedoch muss sich jeder, entsprechend seiner Seele, selbst vollständig und unabhängig wahrnehmen. Es gibt Anführer und es gibt Nachfolger, aber sie alle haben Bewusstsein!

sd

Verwandtes Material:
Blog-post: Worin besteht unsere Freiheit?
Kabbalah Heute Artikel: Ein Kabbalist, ein Genetiker und der Sinn des Lebens
Kapitel 5 aus dem Buch Das Licht der Kabbala: Der freie Wille
Part 1A from eBook Interview with the Future: A Hidden World
Chapter 12 from the eBook The Open Book: Four Degrees in the Development of the Desire
Article: Freedom of Will