Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Glück'

Wie werden Namen in der materiellen und spirituellen Welt vergeben?

Frage: Sie sagten, dass Namen in der Welt, je nach Mode oder anderen Gründen, vergeben werden. Wie macht man es richtig, einem Kind einen Namen zu geben, der die Eigenschaften des Schöpfers in ihm widerspiegeln wird?

Antwort: Das würde ich nicht tun. Geben Sie dem Kind zunächst einen normalen, einfachen Namen, der bei den Menschen beliebt ist und in keiner Weise abwertend oder erniedrigend ist, damit es in der Schule oder auf dem Spielplatz nicht ausgelacht wird.

Denken Sie nicht, dass Sie, wenn Sie einem Kind oder einer anderen Person einen besonderen Namen geben, dadurch sein Schicksal verändert wird.

Es heißt: „Wer seinen Ort wechselt, wechselt sein Glück“. Mit Ort sind die Stufen der spirituellen Leiter gemeint. So ändern Sie natürlich Ihr Glück.

Das Gleiche gilt für den Namen. Je höher wir die Stufen der spirituellen Leiter hinaufsteigen, desto höher sind unsere Namen. Die Tatsache, dass wir eine Person bei diesem oder jenem Namen nennen, sagt absolut nichts aus. Hören Sie auf, an diese Talismane zu glauben.

Frage: Bekommt ein Mensch, automatisch einen Namen, wenn er die spirituelle Leiter betritt?

Antwort: Je nachdem, auf welcher Stufe der spirituellen Leiter er sich befindet, wird er so genannt. Daher kann er einmal so, ein anderes Mal anders benannt werden.

Dies wird auch in der Tora erwähnt, die von scheinbaren Menschen handelt: Abraham, Yitzchak, Yaakov, Pharao, seine Tochter Batya, usw. Das sind keine Menschen, sondern Teile einer Seele!

Ein Mensch, der die spirituelle Welt begreift, geht durch diese Zustände. Einmal ist er wie der Pharao, das nächste Mal – wie Abraham, dann wie König David, usw. Gehen Sie diese Stufen so schnell wie möglich durch. Dies ist das Wichtigste.

Aus dem Unterricht, 24.02.2019

(247562)

Der Fall für (den richtigen) Neid

„Die Liebe ist so heftig wie der Tod, der Neid ist so hart wie die Unterwelt“ (Hohelied, 8:6). Neid ist eine der intensivsten Emotionen. Wir versuchen oft, ihn zu verbergen, sogar vor uns selbst, weil er ein so unangenehmes Gefühl ist, ein direkter Angriff auf unser Selbst. Da er aus dem Verlangen besteht, Freude zu empfangen, gibt uns der Neid das Gefühl, dass wir nicht nur nicht empfangen, sondern dass andere das bekommen, was uns verwehrt wird. Nichts ist für unser Ego schwerer zu ertragen als das Gefühl, dass wir von anderen beraubt werden, dass sie irgendwie besser, mächtiger, erfolgreicher sind als wir.

[Rest des Beitrags lesen →]

Was um alles in der Welt tun wir der Erde an?

Diese Woche beging die Welt den Earth Day 2021. Das Thema lautete „Unsere Erde wiederherstellen“. In der Tat hat die Erde viel zu lange unter den Strapazen gelitten, die die Menschheit ihr zugefügt hat. Bedauerlicherweise können wir sie nicht wiederherstellen, nicht jetzt und nicht in unserem jetzigen Zustand.

Um die Erde wieder herzustellen, bedeutet, dass wir anerkennen, dass die Erde zerstört ist. Wir haben sie zerstört! Wir, mit unserer egoistischen Einstellung zu unseren Planeten und zueinander, haben all den Schaden angerichtet, den wir jetzt angeblich reparieren wollen.

[Rest des Beitrags lesen →]

Zwei Wege, um gut zu sein

In jedem Aspekt, den wir untersuchen können, ist das Leben heute besser als es jemals war: Wir haben mehr Nahrung als je zuvor, sogar zu viel; wir haben eine bessere Gesundheitsversorgung; wir leben länger; und wir haben Redefreiheit, zumindest im Vergleich zu vor hundert Jahren oder früher. Die Technologie hat uns Überfluss beschert; wir können bequem innerhalb von Stunden überall hinreisen, wo wir wollen, und das zu einem lächerlichen Preis; wir können mit jedem Mensch auf dem Globus innerhalb von Sekunden kommunizieren, als ob er direkt neben uns stünde, und die moderne Medizin vollbringt Wunder (selbst Covid-19 ist nichts im Vergleich zu Seuchen, die noch vor einem Jahrhundert zig Millionen Menschen getötet haben). Es scheint, als ob die Menschen glücklicher denn je sein sollten. Überraschenderweise sind wir heute deprimierter als je zuvor.

[Rest des Beitrags lesen →]

Den Punkt im Herzen verstehen

Das Konzept „Punkt im Herzen“ ist eines der ersten Dinge, die man zu Beginn des Studiums der Kabbala lernt. Uns wird gesagt, dass diejenigen, die zum Studium der Kabbala kommen, besonders diejenigen, die trotz Schwierigkeiten und Hürden dabei bleiben, Menschen mit einem entwickelten oder starken Punkt im Herzen sind. Diejenigen, die ihn haben, so sagen uns die Kabbalisten, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit in ihrem Lernprozess erfolgreich sein und auf spirituelle Stufen aufsteigen.

[Rest des Beitrags lesen →]

Für manche Krieger hört der Krieg nie auf

Am Vorabend des israelischen Gedenktages für die gefallenen Soldaten der Kriege Israels und Opfer von Terroranschlägen hat sich Itzik Saidian, ein verwundeter Soldat, selbst angezündet. Er wurde nicht körperlich verletzt, aber seine Seele ist seit Jahren zerrüttet. Im Jahr 2014 wurde ein APV (Panzerpersonal Träger) der neun Soldaten aus seiner Einheit transportierte, von einer schultergefeuerten RPG-Rakete getroffen. Sieben seiner Freunde starben in der feurigen Explosion, und die beiden, die überlebten, wurden durch die Explosion und das darauf folgende Sperrfeuer verletzt.

[Rest des Beitrags lesen →]

Man kann Chips implantieren, aber nicht das Glück

Letzte Woche strahlte Neuralink, das neurowissenschaftliche Startup von Elon Musk, ein Video aus, in dem ein Makaken-Affe nur mit seinem Gehirn MindPong spielt, nachdem ihm ein münzgroßer Computerchip implantiert und mit mehr als zweitausend Elektroden an sein Gehirn angeschlossen wurde. Die Idee, so Neuralink, ist es, einen Chip zu entwickeln, der es Lähmungspatienten ermöglicht, viele Dinge, die sie heute nicht tun können, selbstständig auszuführen, indem sie einfach ihren Verstand benutzen.

[Rest des Beitrags lesen →]

Ist weniger in unseren Leben mehr?

Der Trend des Minimalismus verändert die Gesellschaft weltweit. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, sich von ihrem materiellen Besitz zu lösen oder es zu vermeiden, Dinge im Übermaß zu erwerben, um dem Stress des westlichen Lebens zu entkommen und viel entspannter mit nur den Dingen zu leben, die als wirklich unverzichtbar gelten. Woher kommt das? Ist das das Geheimnis des Glücks?

Einfachheit ist der Trend, der im Grunde auf jeden Bereich unseres Daseins anwendbar ist und immer mehr an Attraktivität gewinnt. Entgegen dem, was wir vielleicht denken, ist dieses Phänomen nicht neu, es gab es schon in alten Kulturen. Es gab Zeiten, in denen die Menschen sich für ein bescheidenes Leben entschieden, obwohl sie sich sehr viel leisten konnten. Die Tendenz zum Minimalismus rührt von der Tatsache her, dass alles, was wir uns anschaffen, uns kontrolliert. Wie unsere Weisen vor langer Zeit sagten: „Je mehr Besitz, desto mehr Sorgen.“

[Rest des Beitrags lesen →]

Neid – Wie man das Monster zügeln kann

03

Während einige Länder die Einkaufszentren öffnen und der Handel wieder auf Hochtouren läuft, tauchen die Gebrechen der westlichen Gesellschaft wieder auf, als hätten wir nie Covid gehabt. High-End-Läden sind so überfüllt, dass die Menschen in langen Schlangen vor ihnen stehen, in der Hoffnung, viel Geld für schicke Accessoires auszugeben. Man sollte meinen, dass das Coronavirus uns von diesen Übeln geheilt hätte, aber es hat nichts dergleichen getan. Im Gegenteil, es scheint, als ob die Menschen mit Rache einkaufen.

[Rest des Beitrags lesen →]

Die Zukunft liegt in der globalen Verbindung

Frage: Sollten die Menschen bereit sein, sich jedem Problem zu stellen und zu sehen, welche Lösung es gibt?

Antwort: Ein Mensch sollte nicht vor einem Problem davonlaufen, er sollte es prüfen und versuchen es mit allen Mitteln zu lösen.

Wenn alle Menschen etwas lösen wollen, dann werden sie es auch können. Allgemein wird ein Problem nur durch die richtige Verbindung gelöst. So wird aus sich heraus eine Lösung für jedes Problem gefunden.

Wir müssen allmählich dazu übergehen, uns dazu erziehen, wie wir miteinander umgehen, was wir erreichen und in Zukunft die richtige Verbindung miteinander finden wollen. Es gibt nur eine Zukunft – die in einer globalen Verbundenheit. Darin werden wir alles für jeden bereitstellen können, und jeder wird glücklich sein. Die Anpassung muss in den Gedanken, Gefühlen, Erziehung, Wahrnehmungen und Berechnungen vollzogen werden.

Aus dem Fernsehprogramm Kabbala Express, 12.01.2021

[277315]