Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gerechtigkeit'

Die Korrektur der Welt hängt von den Frauen ab

Frauen spielen eine sehr wichtige Rolle bei der Korrektur der Welt. Schließlich gibt es diese Welt nur dank der Frauen. Eine Frau ist das Zuhause, das Einkaufen, der Haushalt. Eine Frau bringt Kinder zur Welt, zieht sie auf, erzieht sie und kümmert sich um sie.

Jeder weiß, wie ein Mann aussehen würde, wenn es keine Frau an seiner Seite gäbe – wie ein Junge, der immer ungewaschen, unordentlich und unorganisiert ist.

Eine Frau ist ein besonderes Geschöpf, sie bringt Ordnung in die Welt und hält sie. Kein Mann kann eine Frau ersetzen, so funktioniert die Welt nun einmal. Im Judentum wird die Frau als „Haus“ bezeichnet. Es ist also die Aufgabe der Frau, das Leben in jedem Haus, Dorf, Stadt und in jedem Land in Ordnung zu bringen. Es liegt alles in den Händen der Frauen und jeder Mann und jede Frau muss sich an dieser Arbeit beteiligen.

Die Frau wird „Haus“ genannt, da ihr Mann am Ende das tut was sie zu Hause verlangt. Es stellt sich heraus, dass die Welt von Frauen regiert wird. Sie wollen es nur nicht laut verkünden, denn es liegt in der Natur der Frauen, dass sie gerne bescheiden im Schatten bleiben und keine Verantwortung übernehmen wollen.

Um diese Welt zum Besseren zu verändern, müssen die Frauen weiblicher werden, dann werden die Männer auf sie hören. Ein Mann mag eine Frau, die sanft und ruhig ist, er hört ihr eher zu, als einer Frau, die unhöflich und fordernd ist. Frauen wissen sehr gut, wann sie ihren Mann anschreien und wann sie weinen müssen, so steuern sie mit diesen beiden Rudern das Familienschiff in der Mitte.

Frauen müssen verstehen, dass es allein an ihnen liegt, diese Welt zu einem freundlicheren und stabileren Ort zu machen. Es heißt, dass „das Volk Israel nur dank der gerechten Frauen aus Ägypten (aus der Sklaverei) herausgekommen ist“. Eine rechtschaffene Frau ist eine Frau, die weiß, was Gerechtigkeit ist, was das Ziel ist und wie sie eine richtige Beziehung zu ihrem Ehemann, sowie zu allen Frauen und allen Männern in der Welt aufbauen kann, damit in der Welt der Geist der gegenseitigen Bürgschaft herrscht. Dies ist ein großes Anliegen.

Wenn Frauen erkennen, dass die endgültige Korrektur der Welt von ihnen abhängt und sich dieser Aufgabe stellen, dann werden ihnen alle folgen und man wird Erfolg haben. Jeder Mann erinnert sich daran, dass er als Kind von seiner Mutter, seiner Großmutter, seiner älteren Schwester, seiner Erzieherin, seiner Lehrerin erzogen wurde. Warum also nicht diese gute, freundliche und hingebungsvolle Betreuung fortsetzen? Man muss sich die Macht der Frauen zunutze machen, um die Welt zu regieren, auf diese Weise wird man dem guten Leben sicher näher kommen.

Das Problem ist, dass wir den Frauen beibringen, wie sie zu Geschäftsfrauen werden. Die Aufgabe einer Frau ist es jedoch, sich wie in einer Familie um einen Mann zu kümmern und ihn zu unterstützen. Ohne kluge Unterstützung werden Männer wie Rabauken, wie Straßenkinder aufwachsen. Das ist genau das, was man heute in der Welt sieht.

Mit der richtigen Unterstützung durch eine Frau, die weiß, wie sie sich zu verhalten hat und die weiterhin wie eine kluge Erzieherin und Lehrerin für einen Mann ist, werden Männer zu guten Männern heranwachsen, die sensibel und respektvoll gegenüber Frauen sind. Es braucht Zeit und viel gemeinsame Arbeit zwischen Männern und Frauen, damit die Männer erkennen, dass es notwendig ist, mit den Frauen zusammenzuarbeiten und sie auch in den Vordergrund treten zu lassen.

Die Frauen müssen begreifen, dass sie sich nicht hinter den Männern verstecken können und sich so wie zu Hause verhalten sollten, wo sie sich um den gesamten Haushalt kümmert: Putzen, Kochen, Wäsche waschen.

Diese familiäre Lebensweise sollte auf alle Bereiche außerhalb des Hauses ausgedehnt werden, dann müssen die Frauen die Männer in diese Arbeit einbeziehen. Schließlich braucht man statt einer einfachen Wäscherei eine Waschfabrik und statt des einfachen Kochens eine Lebensmittelfabrik, in der viele Männer und Frauen arbeiten. Das ist eine ganz andere Größenordnung, und das ist die Zukunft.

[305377]

Aus der Sendung „Gespräch mit Journalisten“ vom 15.11.2022

Was uns der Mord an Sarah Halini sagt

Tausende von Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris, um gegen die jüngste Entscheidung des französischen Kassationsgerichts zu protestieren, das den Mörder von Sarah Halimi 2017 von der strafrechtlichen Verantwortung freisprach, weil er Cannabis eingenommen hatte, bevor er Sarah tötete. Paris war das Zentrum der Proteste, aber es fanden auch Demonstrationen in Tel Aviv, London, Rom, New York, Los Angeles und mehreren anderen Städten auf der ganzen Welt statt. [Rest des Beitrags lesen →]

Bösartige Beziehungen

Krebs hat die Menschheit schon vor Jahrtausenden geplagt. Einige Berichte über Krebs gehen bis ins siebte Jahrhundert v. Chr. zurück, wo in alten Ägyptischen Schriftrollen von Brustkrebs die Rede ist. Im Laufe der Epochen wurden unzählige Heilmittel ersonnen, doch der Krebs breitet sich nur noch weiter aus. Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass man Krebs individuell bekämpfen sollte, da jeder Fall und jeder Mensch einzigartig ist. Aus meiner Sicht gibt es für alle Formen von Krebs nur eine Ursache – beseitigt man diese, hat man auch den Krebs eliminiert.

[Rest des Beitrags lesen →]

Das 21. Jahrhundert ist entscheidend

Meinung (Michail Gorbatschow): Das 21. Jahrhundert wird entweder ein Jahrhundert der totalen Zuspitzung der todbringenden Krise oder ein Jahrhundert der moralischen Säuberung und spirituellen Heilung der Menschheit werden, ihrer vollständigen Genesung. Ich bin mir sicher, wir alle, das heißt alle vernünftigen politischen Kräfte, alle spirituellen und weltanschaulichen Bewegungen, alle Religionen sind so konzipiert bzw. sind dazu da, um diesen Übergang, den Sieg der Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu unterstützen. Damit das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Wiedergeburt, ein Jahrhundert des Menschen wird.

Kabbala Akademie

Die Menschheit ist wie Fische, die im Netz der Natur gefangen sind

Frage: Angenommen, dass die gesamte Menschheit als eine Familie zusammenkommt und beschließt, alle Ressourcen unter allen sieben Milliarden Menschen gerecht zu verteilen. Was aber wird geschehen, wenn die Menschen in ihren Egos bleiben, die noch weiter anwachsen?

Antwort: Es ist unmöglich ohne Korrektur zu tun, was Sie beschreiben. Daher sollte der Weg zu alledem durch Erziehung gepflastert sein. Wenn ich sage „Erziehung“, meine ich, über unsere Freiheit der Wahl, das Ziel der Schöpfung, das Wesen des Menschen, wie wir die Wirklichkeit wahrnehmen und die Entwicklung der Menschheit durch die egoistische Entwicklung zu lehren. Denn wir müssen lernen, wie wir in einem neuen, vereinten, miteinander verbundenen System leben sollen. Wir können diesem System nicht davonlaufen und deshalb haben wir keine Wahl.

Wir sind wie Fische, die in einem Netz gefangen sind, und um zu überleben, müssen wir das Gesetz dieses Netzes lernen. Wir müssen nun die Gesetze der neuen globalen Welt lernen und sie an die gesamte Menschheit weitergeben. Die Menschen müssen diese Gesetze und die Tatsache, dass sie keine Wahl haben, verstehen. Andernfalls werden sie durch Leiden dahin gebracht, bis sie endlich anfangen, das allgemeine Gesetz der Natur gegen ihren Willen zu befolgen.

Auf diese Weise werden die Gesetze der Natur enthüllt. Die Kabbala und Bnei Baruch versuchen nicht, den Menschen Befehle zu erteilen, was sie tun sollten. Sondern sie müssen diese Dinge verstehen und ihnen zumindest teilweise zustimmen. Jedoch um dorthin zu gelangen, muss es eine permanente Medienkampagne geben, die den Menschen Beispiele von richtigem Verhalten zeigt. All das sollte von der Gesellschaft gefördert werden und das kann nur geschehen, wenn die Menschen erkennen, dass dieses die einzige mögliche Wahl ist.

Zur Kabbala Akademie—>

 

 

Gerechtigkeit ist eine Schlüsselforderung der Menschen

Meinung (Christian Wulff deutscher Bundespräsident): Die Menschen reagieren empfindlich auf Ungerechtigkeit. Gerechtigkeit ist eine Schlüsselforderung der Menschen und die Grundlage der Funktionalität vieler Gesellschaften. In einem gewissen Ausmaß ist Ungerechtigkeit zu ertragen, sobald sie aber ständig und unerträglich wird, dann endet die Geduld früher oder später.

Heute ist die Welt an einem Punkt angelangt, an welchem das Beibehalten des bisherigen Kurses mit dem Bankrott des Weltsystems droht. Die Massenmärkte und die demokratisch-politischen Systeme sind sehr fein mit den Grenzen der erlaubten Ungerechtigkeit verbunden. Wenn diese Grenzen überschritten werden, dann geraten die Wirtschaft und die Demokratie außer Kontrolle. Es ist unangenehm, in einer betont ungerechten Gesellschaft zu leben, die Risiken sind für alle groß, und für die Vertreter der Eliten können sie sogar dramatisch sein. Man hat viel zu verlieren, und das Fallen kann sich,als sehr unangenehm erweisen.

Deshalb beginnen die weitsichtigen Vertreter der Elite über die neue weltweite wirtschaftliche und politische Ordnung zu sprechen. Wie kann der Ausgang aus dieser Krise aussehen? Die Antwort auf diese Frage hat heute niemand.

Mein Kommentar: Die Gerechtigkeit ist immer bedingt und nicht absolut, weil wir uns alle voneinander unterscheiden. Wir wurden so geboren, so großgezogen und leben auf diese Weise unser Leben. Die persönliche oder öffentliche Gerechtigkeit ist nur möglich, wenn sie auf der Gegenseitigkeit, der Kompromissbereitschaft und der Liebe aufgebaut wird. Wenn wir über die gerechte Aufteilung nach dem Prinzip „jeder bekommt das Gleiche“ zwischen den verschiedenen Menschen sprechen, dann wird es als ungerecht empfunden, denn jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse.

Wenn aber jedem das Notwendige nach seinen Bedürfnissen gegeben wird und dies mit Liebe getan wird, obwohl es sich um unterschiedliche Leistungen handeln kann, dann wird es als gerecht empfunden. Deshalb müssen wir die gegenseitige Bürgschaft bis hin zur Nächstenliebe dem Volk und den Eliten vermitteln.

Alles wird in der Einheit erreicht

Die Bewegung „Bürgschaft“ beteiligte sich an einer Großdemonstration „für soziale Gerechtigkeit“, die am Samstag, dem 06.08.2011, in Tel Aviv stattgefunden hat.

Heute ist klar, dass „die soziale Gerechtigkeit“ weniger eine Aufgabe der Politik ist; sie ist viel mehr eine humanistische, allgemeinmenschliche Aufgabe und wird vor allem durch die gegenseitige Bürgschaft, durch die Vereinigung der ganzen Gesellschaft, erreicht.

Genau diese Idee trugen wir in die Massen, indem wir dazu aufriefen, die Bürgschaft über alle Meinungsverschiedenheiten zu stellen. Denn anderenfalls, anstatt uns zu verbinden, zerstören wir im Gegensatz unser eigenes Zuhause. Eine echte Einheit steht über der Politik, ein echtes Bündnis wird in den Herzen geschlossen.

Diese Botschaft haben wir versucht, über unsere Banner und Reden zu vermitteln.

Und als die Demonstranten gemeinsam „Hine Ma Tov“ anstimmten – das Lied der Brüder, die sich über dem Hass in Liebe vereinen – war die Bürgschaft gerade in diesem Moment wahrscheinlich kein leeres Wort für sie. .

Füreinander verantwortlich

Bewegung „Bürgschaft“ – www.arvut.org

Die Welt befindet sich in einem neuen Zeitalter der Globalisierung, welches beweist, dass wir alle miteinander verbunden sind.

Die früheren Methoden brechen zusammen. Die Führung der Alten Welt, die sich nicht in Übereinstimmung mit dem globalen System gebracht hat, ist fassungslos angesichts der Aufgaben dieses neuen Zeitalters.

In diesem neuen Zustand enthüllt sich ein Gesetz, das als gegenseitige Bürgschaft bezeichnet wird. Es ist das Einzige, was uns retten kann.

Wir sollten begreifen, dass dieser Protest nicht gegen die Regierung gerichtet ist. Dieser Protest gehört weder dem linken noch dem rechten Lager. Es ist ein Kampf für die Form unserer Gesellschaft, für deren Wandlung zu mehr Einheit, Homogenität und Gerechtigkeit.

Nur eine Handlung, die aus der Vereinigung des gesamten Volkes hervorgeht, wird uns Erfolg bringen.

Die Bewegung „Bürgschaft“ gewinnt an Kraft


Gestern Abend (06.07.2011) wurde in ganz Israel für die soziale Gerechtigkeit demonstriert. Das zentrale Ereignis fand in Tel Aviv statt, wo Hunderttausende von Menschen auf die Straßen gegangen sind.

Auf fast allen Fotos und Videos, die von den Nachrichtenagenturen veröffentlicht und in den Nachrichtensendungen gezeigt wurden, sind Plakate der Bewegung „Bürgschaft“ zu sehen.

Einige Tausende Mitglieder dieser Bewegung haben Plakate mit dem Aufruf zur Gerechtigkeit, zur Vereinigung unabhängig der politischen Einstellung und natürlich zur Bürgschaft als dem höchsten Wert getragen. Außerdem wurde vor Ort eine Live-Übertragung in einem Internet-Radiosender eingerichtet.

Die Bewegung „Bürgschaft“ wurde von der Bewegung „Kabbala le Am“ ins Leben gerufen. Deren Ziel ist der Zusammenhalt des Volkes gemäß den Forderungen eines neuen Zeitalters, in dem die Menschheit zu einem integralen Ganzen zusammenwachsen soll. Bereits heute wird das von uns aufgegriffene Thema der gegenseitigen Bürgschaft in den israelischen Massenmedien heiß diskutiert und von den breiten Massen aufgegriffen.

Die „Bürgschaft“ gewinnt an Kraft!

Kabbalisten zur Tora und den Geboten, Teil 24


Liebe Freunde! Bitte stellt Fragen zu den Zitaten der großen Kabbalisten.

(Anmerkungen in Klammern sind von mir)

Was ist ein Gebet?

Von oben wird nichts zur Hälfte gegeben. Deshalb muss der Mensch beten, dass der Schöpfer ihm eine komplette Hilfe leistet. Das heißt, dass zur Zeit des Gebetes, wenn er eine Ordnung in seinem Herzen schafft, denn Gebet heißt die Arbeit im Herzen, muss der Mensch selbst entscheiden: Er will, dass der Schöpfer ihm das Verlangen gibt, sich vor Ihm in allem zu annullieren. Das heißt, dass er den Menschen nicht in der Macht irgendeines egoistischen Wunsches lässt, sondern dass alle seine Wünsche nur um des Schöpfers willen sind.

Und wenn er in seinem Herzen, sich völlig zu annullieren entschieden hat, dann bittet er den Schöpfer um die Hilfe und Kraft das Gedachte in die Tat umzusetzen… Und das wird das vollkommene Gebet genannt, wenn der Mensch möchte dass der Schöpfer ihm ein vollkommenes Verlangen gibt, ohne jegliche Kompromisse für sich selbst. Und er bittet den Schöpfer um die Hilfe immer in seiner Gerechtigkeit zu bleiben.

Rabasch. Brief 65

Nahe ist der Ewige denen, die gebrochenen Herzens sind

Psalmen 34:19

Pages:  Prev 1 2 Next