Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Geld'

Amerikanische Gesundheitsreform: Sein oder Nichtsein?

Symptome: Amerika befindet sich in Agonie. Alles woran die Menschen denken können, ist die Gesundheitreform.

Krankengeschichte: Alles begann mit dem Faktor Geld, der in die Arzt-Patient Beziehung eingeführt wurde, was die Geldgier zum vollen Antrieb brachte. Jetzt versucht jeder Mitwirkende des Gesundheitssytems, Geld einzusparen. So entstand das Versicherungspflichtgesetz.

Das System ist erprobt und getestet: Die ersten paar tausend Dollar müssen aus der eigenen Tasche gezahlt werden, und dann zusätzliche 20-30 Dollar für jeden Besuch (neben der Versicherung). Arzneimittel sind sündhaft teuer und Ärzte verschreiben sie im Dutzend.

Ärzte zahlen ein Drittel ihres Einkommens für Versicherungen, für den Fall, dass ihre Patienten sich entschließen, sie zu verklagen. Und warum sollten die Patienten dies nicht tun, wenn dabei gutes Geld zu machen ist? Man benötigt nicht einmal ein Startkapital, um einen Arzt zu verklagen. Alles was man benötigt, ist ein Rechtsanwalt, der klagen wird und 30-50% der zugesprochenen Summe als seine Gebühren einbehält. Und so bleiben die Räder jener gut geschmierten Maschinerie am laufen, bekannt als „das Gesundheitssystem“.

Verschreibung: Wir müssen unsere Beziehungen untereinander ändern. Wenn die pharmazeutischen Firmen daran interessiert wären, die Leute zu heilen, anstatt den Profit zu maximieren, indem sie Arzneimittel forcieren, wenn die Versicherungen daran interessiert wären, die öffentliche Gesundheit aufrecht zu erhalten, anstatt das Geschäft mit der Krankheit auszubreiten, wenn die Ärzte sich vor Versicherungsgesellschaften und ihren Patienten nicht mehr fürchten würden, und diese gemäß dem angesammelten Wissen und der Erfahrung ihres Berufes zu behandeln anfangen würden, und wenn die Patienten das Vertrauen in ihre Ärzte wiedergewinnen würden … gut, dann gäbe es keinen Bedarf für Reformen!

Um dies jedoch eintreten zu lassen, müssen wir das Übel und die Gier unseres hochentwickelten Egoismus erkennen. 51 Millionen Dollar wurden bereits nur für die Werbekampagne dieser Reform ausgegeben. Die Habgier verdunkelt unsere Sicht und verhindert Gedanken über unseren Nächsten. Jedoch allmählich werden wir beginnen zu verstehen, dass, wenn wir nicht unser Verhalten zu anderen verändern, wir uns näher und näher zu unserem kollektiven Untergang bringen.

(Von Dr. A. Angelov übersandt, von der Bnei Baruch Gruppe aus Boston, Massachusetts)

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Der Marathon der Welt dauert schon zu lange

In den kommenden Jahren wird die Welt in einen solch traurigen Zustand abrutschen, damit die Menschen verstehen werden, dass sie so wie bisher nicht weiterleben können. Dies wird nicht einmal durch schwierige materielle Umstände geschehen, sondern durch ein belastendes Gefühl, welches sich tief in den Herzen der Menschen offenbaren wird.

Aber in der Zwischenzeit wird die Welt weiter durch das Geld und durch nichts anderes regiert werden. Dieser Zustand allerdings wird bald vorüber sein und die Menschen werden zu fühlen beginnen, dass sie dies nicht mehr erfüllen kann. Sie werden sich trotz allem Komfort und Vergnügen einfach schlecht in ihrem Leben fühlen.

Die Menschen fühlen sich bereits schlecht, sind aber noch in der Lage „herumzuspielen“, also die Augen vor dem, was wirklich wichtig ist, zu verschließen und stattdessen lieber all den anderen flüchtigen Zielen wie Geld, Macht und Ruhm hinterher zu jagen. Andernfalls würde der Mensch nicht wissen, was er mit sich anfangen soll. Wir blicken einander an und ahmen sinnlos und geistesabwesend die anderen Menschen nach. Wenn ich Menschen um mich habe, welchen ich ähnlich bin, so fühle ich mich gut. Dies ist der Grund, warum der Mensch sich ein Ziel setzt, welches allgemeinen von der Gesellschaft akzeptiert wird, um sein Gefühl von Leere zu verbergen.

Der natürliche Selbsterhaltungstrieb wird den Menschen immer rastlos nach etwas suchen lassen, damit er weiß „wofür es sich zu leben lohnt“. Damit ist der Geist des Menschen fortwährend beschäftigt. Ansonsten wird er ohne „Rettungsweste“ im Leben stehen, wie ein Kind das verloren gegangen ist.

Wenn dies geschieht, wird der Mensch ängstlich und von den ewigen Fragen eingeschüchtert: Warum existiere ich und warum geschieht all das in meinem Leben? Früher oder später wird der Mensch dann ein zusätzliches Verlangen erhalten, welches ihn in die Lage versetzen wird, über seinen Horizont hinaus zu blicken. Er wird plötzlich verstehen, dass sein bisheriger „Marathon“ dazu da war, um ihn von dem wichtigsten Aspekt seines Lebens abzulenken.

Eine Zeit lang konnte er mit verschlossenen Augen zusammen mit allen anderen den Weg entlang laufen, nun aber hat er keine Kraft mehr, dies noch weiterhin zu tun. Alle laufen weiter diesen Marathon, doch er bleibt stehen, da er kein Verlangen mehr danach hat und keinen Sinn mehr darin sieht. Sein Verlangen wurde so groß und tief, dass keine der physischen Genüsse es mehr füllen kann:

a)Körperliche Verlangen: Essen, Sex, Heim und Familie

b) Soziale Verlangen: Reichtum, Macht, Ehre und Wissen

Nach all dem beginnt der Mensch sich nach einem Höheren Ziel zu sehnen.

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Geld machen um des Geldes willen

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet es, Geld um des Geldes willen zu machen?

Meine Antwort: Es bedeutet, dass Leute für das Geld leben und sie nichts anderes brauchen.

Nehmen wir an, dass ich eine Jacht kaufen will, um das Segeln auf dem Ozean und das Schwimmen im offenen Meer zu genießen. Deswegen arbeite ich hart. Ich tue es nicht wegen des Geldes, sondern für die Jacht. In Wirklichkeit tue ich es nicht einmal für die Jacht, sondern für das Vergnügen, welches ich dadurch erhalte.

Ich stelle mir vor, wie ich von der Jacht ins Meer tauchen werde und es Delfine geben wird, die im Wasser neben mir hüpfen. Und ich habe dieses Bild die ganze Zeit in meinem Geist.

Andererseits gibt es Leute, die des Geldes wegen arbeiten, lediglich um Nullen auf ihren Bankkonten hinzuzufügen.

Jeden Tag will ich das Wachstum des Gewinns sehen

Das ist, was mir Vergnügen bereitet. Ich schaue auf die Zahlen und das erfüllt mich. Ich brauche nichts anderes. Ich stelle mir nichts anderes hinter diesen Zahlen vor.

Ich sehe nicht eine Yacht, Restaurants oder Urlaube, sondern nur die Zahlen auf meinem Bankkonto . Sie bereiten mir Vergnügen. Das ist die Bedeutung von „Geld des Geldes wegen“

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Die Krise ist ein Aufruf, uns über diese Welt zu erheben

Die gegenwärtige Situation in der Welt ist die, dass wir zur größten Tiefe der Leiden und Probleme absteigen können, bis nach vielen Schlägen unsere Sinne und unser rationaler Wille uns zeigen werden, dass das eine Sackgasse ist.

Jedoch können wir sofort beginnen zu verstehen, dass dieser Abstieg uns gegeben wird, um aufsteigen zu können. Uns wird gezeigt, dass die Krise, die uns gegenwärtig von unserer früheren Erziehung, Geld, Ehre und Macht wegreißt, diese Welt in einen Abgrund stürzt. Infolgedessen werden wir aufgerufen, uns über die Krise zu erheben, anstatt hier nach einem Leben ohne Sorgen zu suchen.

Deshalb wird uns als Individuen, wie auch der ganzen Welt, das Leiden als eine Hilfe gesandt, um uns von der Vergangenheit loszureißen. Innerhalb des sich daraus ergebenden leeren Raumes werden wir zum Wunsch gelangen, den Schöpfer fühlen zu wollen (BO-RE, komm und siehe), der Eigenschaft des Gebens. Wir werden diese Eigenschaft fühlen wollen, um in diesen leeren Raum innerhalb des Gefühls der Finsternis einzutauchen, mit dem Wunsch, dass die Eigenschaft des Schöpfers uns füllen möge.

Warum man bei einem Kabbala Kongress dabei sein soll

Warum treffen wir uns an Kongressen und haben den Wunsch, uns zu treffen?

Wir sehen nicht nur den Lehrer, den wir jeden Tag auf dem Bildschirm erleben, sondern wir lernen auch uns kennen und vereinen uns immer mehr. So sieht die praktische Verwirklichung der Wissenschaft der Kabbala aus, und ohne sie wird ein Mensch nie die spirituelle Welt erreichen.

Es ist unmöglich für Menschen sich zu verbinden, wenn sie sich noch nie getroffen haben oder nicht wenigstens ein bisschen Zeit zusammen verbracht haben. Wir müssen verstehen, dass unsere Welt nicht von der spirituellen getrennt ist. Sie wurde nicht einfach „so“, ohne Zweck erschaffen.

Außerdem hat die Menschheit nicht per Zufall so viele wichtige, moderne Kommunikationsmedien entwickelt. Sie geben uns die Möglichkeit und verpflichten uns, jeden von uns zu treffen, auch wenn wir weit entfernt voneinander wohnen, damit wir eine innere spirituelle Verbindung aufbauen können.

Obwohl es manchen erscheint, dass man sich nicht unbedingt mit anderen treffen muss und es gibt nichts, womit die anderen diese inspirieren könnten, werden wir dennoch von anderen auf diese Art inspiriert, wenigstens zur Zeit. Daher liegt es in unserer Verantwortung, Kabbala Kongresse zu besuchen, wenn wir spirituell vorankommen wollen.

Viele Menschen studieren zuhause für sich allein, virtuell, über Internet, und sie haben Angst zu den Kongressen zu kommen, weil sie niemanden kennen. Wenn sie vorankommen möchten, dann ist es ihre Aufgabe, dem Rat der Kabbalisten, die diesen Weg bereits gegangen sind, zu folgen. Ich kann garantieren, dass einem Menschen die richtigen Umstände von Oben gegeben werden, wenn er die Möglichkeit sieht, an einem Kongress teilzunehmen. Und wenn er nicht kommt, dann hat er einfach keine Möglichkeit, Fortschritte zu machen.

Manchmal hat man wirklich nicht die Möglichkeit zu kommen, wie z.B. manche unserer Studenten aus Lateinamerika, die davon träumen, an einem Kongress teilzunehmen, können aber nicht, weil sie nicht das Geld für die Busfahrt haben und ihr Dorf verlassen können.

Diese Umstände werden auch von Oben arrangiert, und sie müssen auf ihre Art und Weise vorankommen.

Wenn dir aber die Gelegenheit gegeben wird, zu einem Kongress zu kommen, dann gibt es keine Ausrede, nicht teilzunehmen, wenn man spirituelle Fortschritte machen will.

Ich warne Euch, damit Ihr Euch nicht in zwei Jahren beklagt, dass Ihr schon solange Kabbala studiert und es immer noch eine Theorie ist, ohne irgendetwas erreicht zu haben, eine Wahrnehmung oder Enthüllung der spirituellen Welt. Immerhin sind dies genau die Dinge, die wir von unserem Studium erwarten können.

(Aus dem dritten Teil des täglichen Kabbala Unterrichtes über den Artikel von Baal HaSulam „Die handelnde Intelligenz“).

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Ein Spiel, das mit den Regeln der Verbindung und Zusammenarbeit gespielt wird

Eine Frage, die ich erhielt: Welchen Rat können Sie der Menschheit, basierend auf dem Prinzip des Spielens, geben, um die Systeme der wechselseitigen Verbindungen, in denen wir uns alle befinden, zu verbessern?

Meine Antwort: Wegen der Krise muss heute jeder an dem Spiel `einander zu geben´ teilnehmen. Du kannst es auch `einander gut behandeln´ nennen, gemäß der Regel „tue anderen nichts, was dir selbst verhasst ist“.

Dies ist eine der Stufen der Entwicklung: Nimm Rücksicht auf andere Menschen, weil wir alle im gleichen Boot sitzen; verbinde dich mit ihnen in wohlwollenden Beziehungen, wie zum Beispiel mit Nachbarn. Ich tue dir nicht weh, du tust mir nicht weh; ich belüge dich nicht, du bestiehlst mich nicht. Wir leben in dieser Weise als freundliche Nachbarn.

Niemand schuldet irgendjemand etwas – wir pflegen nur den Austausch von Gefälligkeiten, Verbindung und Zusammenarbeit. Das ist wohlwollende Freundschaft, die erste Stufe.

Dann wird eine Gelegenheit hervorkommen, um diese Bedingung zu entwickeln und sie in einem größeren Maßstab zu erklären. Wenn die Menschen diese Stufe erreichen, werden sie sich an den Gedanken gewöhnen, dass die Lösung für die Krise in der Verbindung unter den Menschen liegt. Wenn ein Mensch weiß, dass er alles notwendige Geld, Ruhe, Gesundheit und Sicherheit durch eine allgemeine Verbindung bekommt, wird er sich verbinden wollen. Wenn er am Leben bleiben will und nicht möchte, dass seine Familie Not leidet, wird er schlussendlich in eine Verbindung einwilligen.

Die nächste Stufe wird kommen, wenn die Menschen all diese positiven Ergebnisse aufgrund der Verbindung zwischen sich sehen und sie werden anfangen, sie wertzuschätzen. Dann wird die Notwendigkeit aufkommen, ihnen zu zeigen, dass die Verbindung nicht nur ein positives körperliches Leben bietet. Sie werden anfangen zu spüren, dass es damit noch mehr auf sich hat und sie werden die nächste Stufe erkennen, da sich jeder neue Schritt aus dem vorigen entwickelt.

 

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Blog-post: Die Natur fordert, dass wir persönliche Beziehungen der Liebe zueinander haben
Blog-post: Innerhalb der Verlangen der anderen leben
 

Regierungen versuchen die Prämien der Banker zu beschränken


In den Nachrichten (aus Bloomberg): „Frankreich versucht garantierte Prämien für Banker zu verbieten“ – Frankreich wünscht sich, dass die G20 Staaten striktere Maßnahmen für Bankerprämien ergreifen, einschließlich einem Verbot für garantierte Bonusse … Regierungen in Frankreich, England und den Vereinigten Staaten strengen sich an, dieses Jahr gegebene Versprechen durchzusetzen, um die Prämien der Banker zu beschränken. In den Vereinigten Staaten prüft das Finanzministerium die Abfindungen der Top-Manager von sieben Firmen, die Regierungsgelder bekommen haben … Citigroup Inc., unter den Firmen die geprüft werden, versuchen den Energiehändler Andrew Hall davon zu überzeugen, nächstes Jahr Wertpapiere (anstelle von Geld) anzunehmen, nachdem sie ihm 100 Millionen Dollar für 2008 gezahlt haben.

Mein Kommentar: Welche andere Vorgehensweise würden Sie für Leute vorschlagen, die Zugang zu öffentlichen Geldern haben? Deren angeborener Egoismus erlaubt es ihnen nicht, dieses Geld zu teilen, es sei denn, es gibt eine riesige persönliche Belohnung. Wenn es eine solche Belohnung nicht gibt, werden sie einfach alles für sich selbst behalten.

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Blog-post: Das „egoistische Gelage“ geht weiter
Blog-post: Präsident Obama tadelt die Wall Street für Reuelosigkeit

Bildung durch Dialog und Diskussion


Eine Frage, die ich erhielt: Wie können wir die neue Bildungsmethode mit dem Streben nach guten Noten seitens der Studenten in Einklang bringen, damit sie ihre Ausbildung an der Universität weiterführen können? Immerhin basiert unsere gesamte Gesellschaft auf Wettbewerb.

Meine Antwort: Um im Leben erfolgreich zu sein, muss sich ein Mensch auf eine wirklich freie Art und Weise entwickeln können.
Wir erleben gerade eine Krise in Wissenschaft, Ausbildung und Kultur, weil wir den Menschen nicht richtig formen.

Heutige Menschen machen keine Entdeckungen mehr in der Natur; sie können nichts mehr aufdecken, weil wir sie eingeengt haben, indem wir ihnen zu enge Grenzen gesetzt haben. Wir haben jeden Menschen zu einer einzelnen Schraube gemacht und nichts anderem. Er weiß nun, welchen Beruf er ergreifen soll, damit er mehr Geld verdienen kann, welche Studienfächer er aussuchen soll, damit er das umsetzten kann, und das ist sein einziges Ziel. Das macht ihn jedoch nicht glücklich, sondern nur wohlhabend.

Das größte Problem ist, dass wir dem Kind keine Möglichkeit bieten, sich eigenständig zu entwickeln: von ihm wird nicht verlangt, irgendetwas Neues zu erfinden oder sich auszudenken. Es wird schnell mit verschiedenem Wissen vollgepfropft, um gute Noten zu bekommen und seine Ausbildung fortzusetzen. Dabei zerstört man die Kreativität eines Kindes und das wird dann zu einem Problem – die Menschen werden zu Marionetten.

Wir meinen, dass ein Kind in separaten Bereichen und auf strikte Art und Weise ausgebildet werden muss: Klassen, Examen, Formeln usw. Das Problem ist nur, dass unsere Natur diese Art nicht ausstehen kann. Und wenn wir dieses verkehrte Ausbildungssystem nicht berichtigen, werden unsere Kinder es selbst zurückweisen. Man sieht doch, wie jede Generation immer mehr dieses System verachtet, je mehr wir unkorrigiert weitermachen und nicht mehr in der Lage sind, uns selbst zu finden.

Es ist möglich, Geographie, Geschichte, Mathematik und jedes andere Fach auf eine andere Art zu studieren – auf eine kreative Weise. Die Herangehensweise muss auf einer gesellschaftlichen Basis geschehen. Immerhin sagen wir, dass die Welt „rund“ ist, und so muss auch das Klassenzimmer „rund“ werden und alles enthalten. Und Kinder sollten sich selbst in Form von Diskussionen, Fragen und Antworten ausbilden. Der Job des Ausbilders ist, sie beim Übergang von einem Thema zum anderen zu unterstützen.

Eben durch die Ausbildung via Dialogen, Diskussionen und Argumenten wird die Entwicklung eines Menschen gefördert. Dies wird durch Tausenden von Jahren an Erfahrung bewiesen, die nicht nur aus der Wissenschaft der Kabbala herrühren, sondern auch aus vielen uralten Kulturen.

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Führende japanische Zeitung verbreitet Anzeigen, die die Juden für die Finanzkrise verantwortlich machen


In den Nachrichten (aus Japan Today): „Jüdische Menschenrechtsgruppe protestiert gegen ‚antisemitische‘ Anzeige in Nihon Keizai Shimbun“ – In einer Presseerklärung, die auch auf ihrer Internetseite erschien, vernichtete der stellvertretende Vorsitzende des Wiesenthal Centers Abraham Cooper die Nihon Keizai Shimbun, da sie eine langjährige Vereinbarung gebrochen hatte, keine Werbung für anti-jüdische Stereotypen zu begünstigen, indem sie eine Werbung für zwei Bücher zuließ, die das Gerücht fördern, dass die globale Wirtschaft unter jüdischer Kontrolle sei.

Die Werbung für „Warum kollabierte das jüdische Finanzsystem?“ (Autor: Kotaro Nada) fragt rhetorisch, „Ist es wahr, dass die Familie Rothschild die globale Wirtschaft kontrolliert?“ und gibt vor, zu erklären, was hinter dem Versagen von Lehmann Brothers, AIG, Citibank und Bear Stearns stünde. Die Anzeige preist ebenso ein zweites Werk von Nada an, mit dem Titel „Jüdisches Geld: Warum sind sie in der Lage, weiterhin die globale Wirtschaft zu bewegen?“ Die Nihon Keizai Shimbun rühmt sich damit, mehr als 3 Millionen Exemplare täglich in Umlauf zu bringen. Sie wird oftmals mit dem Wall Street Journal und der Financial Times verglichen.

Meine Antwort: Natürlich sind die Juden zu beschuldigen, denn sie verbreiten nicht die Methode über die Korrektur der Welt an die Welt. Somit verursachen sie alle Not in der Welt, nicht nur die globale Finanzkrise. Siehe die Punkte 70-71 von Baal HaSulams „Einführung zum Buch Sohar.“

Wenngleich die Nationen der Welt dies nicht wissen, fühlen sie unterbewusst, dass „es die Schuld der Juden ist.“ Schließlich hängt das „Licht“ in ihren Leben von der Nation Israel ab, die die Weisheit der Kabbala besitzt. Darüber hinaus, wenn von jetzt an die Nationen der Welt die Methode der Korrektur nicht rechtzeitig erhalten, werden sie „sich gegen Jerusalem verbünden,“ so wie es im dem Buch Sohar und in den Büchern der Propheten geschrieben steht.

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Aufstieg mit Lichtgeschwindigkeit


Fragen, die ich über den Abstieg des Menschen in den Egoismus und seinen Aufstieg zur Spiritualität erhielt:

Frage: Wie ist es möglich, innerhalb kurzer Zeit unsere egoistische Natur in eine altruistische zu verwandeln, wo wir es doch in Tausenden von Wiedergeburten nie getan haben?

Meine Antwort: Während der letzten 5769 Jahre und all diesen Inkarnationen haben wir uns auf der leblosen, pflanzlichen und tierischen Stufe entwickelt. Wir haben die Verlangen der „menschlichen“ Stufe heranwachsen lassen: Ruhm, Macht, Geld und Wissen, angetrieben durch den Neid.

Unser Egoismus wuchs mit jeder Generation weiter an, bis er den jetzigen Zustand erreichte, wo er integral wurde. Wir sind alle miteinander verbunden, vollkommen voneinander abhängig.

Unsere Entwicklung ist einer Pyramide ähnlich. Die Spitze der Pyramide ist ziemlich klein, darum ist die Zeitspanne der Korrektur sehr klein und muss innerhalb der Zeitspanne einer Generation stattfinden. Auf diese Weise verringert sich die Zeit – während wir uns auf der Pyramide von unten nach oben entlang bewegen.

Frage: Warum haben die Kabbalisten der Vergangenheit geschwiegen und haben unsere Entwicklung nicht beschleunigt?

Meine Antwort: Bevor wir in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem System vereint wurden, betrachteten wir den Egoismus als Motor unserer Entwicklung. Nun, wo er angefangen hat, uns gegeneinander aufzuhetzen, anstatt uns zu vereinen, beginnen wir ihn als Übel wahrzunehmen. Er wird sich in der Folge als Quelle allen Übels in der Welt enthüllen. Er wird uns zwingen, uns zur entgegengesetzten Form der Vereinigung zu korrigieren – zu Mitgefühl, Liebe und Geben.

Heutzutage müssen die Kabbalisten der Welt beistehen, um schnell die Quelle unseres Leidens aufzudecken, indem wir unsere egoistische Natur als Quelle allen Übels in der Welt enthüllen. Und den Grund hinter diesen Vorgängen erklären, welche innerhalb von uns und unserer Umgebung stattfinden, als Effekt dieser Kraft, die uns zwingt, das höchste Ziel des Lebens zu erlangen – das Leben auf der Stufe des Schöpfers.

Bis vor kurzem war dieser Entwicklungsprozess den Massen noch verhüllt. Heute zeigt er sich jedoch und verlangt Klärung, um zu helfen, diese Geschehnisse zu diagnostizieren und das Heilmittel beizustellen. Weil wir ausschließlich in der Welt des Egoismus leben (der Kraft des Empfangens), können wir uns selbst nicht ändern, geschweige denn überlegen, wie wir dies tun können.

Darum wurde uns die Weisheit der Kabbala gegeben. Wenn wir sie studieren, dann ziehen wir die Kraft des Gebens, den Schöpfer an uns heran, „das Licht, welches zur Quelle zurückkehrt“, das heißt, die Kraft, die den Egoismus in Liebe und Geben umwandelt. Das ist die Medizin, die uns heilt.

Frage: Woher bekomme ich die Kraft, diesen Aufstieg zu bewältigen?

Meine Antwort: Der erzwungene Abstieg aus der Vollkommenheit zur Unvollkommenheit ist außerordentlich „langsam“, weil sich der Egoismus schrittweise enthüllen und sich aus dem Bereich des Schöpfers bringen muss. Andrerseits geschieht unser Aufstieg von unten nach oben unter dem Einfluss von und mit der „Lichtgeschwindigkeit“.

Frage: Wenn wir uns vor Augen halten, dass die Entwicklung der Materie nach dem Abstieg aus der Oberen Welt Milliarden Jahre gedauert hat, wie kann es sein, dass unser Aufstieg nur einige Jahre dauert.

Meine Antwort: Wir können die Korrektur in einigen Jahren erreichen, weil sie unter dem Einfluss des Lichtes geschieht. Vollkommenheit wird automatisch aus dem Zustand der Unvollkommenheit enthüllt, aufgrund unserer veränderten Einstellung ihr gegenüber.

Unsere gesamte Rolle in der Korrektur ist wie das Verlangen eines Samentropfens, der ein Mensch werden will – dies ist ununterscheidbar verglichen mit den Handlungen der Eltern bei der Empfängnis, Geburt, Erziehung und Entwicklung als Person.

Außer dem ununterscheidbaren Verlangen Adam zu werden (vom Wort ´Domeh` – dem Schöpfer gleich), macht alles andere der Schöpfer. Lasst uns daher tun, was Er von uns erwartet und werden wie Er.

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Blog-post: Wo befindest du dich in der menschlichen Pyramide?
Blog-post: Kabbala ist die Wissenschaft über die Korrektur der Welt
Leben aus der Kabbala, Kapitel 27, Seite 327: Licht, das Korrektur bewirkt