Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Frieden'

Spirituelle Zeit und Bewegung – mit den Quellentexten erklärt


Spirituelle Bewegung ist nicht wie ein physischer Standortwechsel von einem Ort zum anderen. Es ist eine Bewegung in unserer Absicht, eine Erneuerung der Eigenschaften.
Baal HaSulam, Talmud Esser HaSfirot, Punkt 1

Zeit ist ein Gefühl der Bewegung. Das Gehirn stellt sich Bilder der Bewegung vor und kopiert sie dann in seiner Vorstellung in die Kategorie von „Zeit“. Wären der Mensch und seine Umgebung in völligem Frieden, dann gäbe es auch keine Vorstellung von Zeit.
Baal HaSulam, Talmud Esser HaSfirot, Punkt 1

Die Vorstellungen von Zeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind vom Menschen erschaffen und daher nicht absolut. Alles existiert in der Höheren Kraft ohne das Zutun des Höheren. All das, was in der Kraft existiert, verwirklicht sich später in Handlungen. Und diejenigen, die dem Schöpfer näherkommen – über dem Universum hinaus – erheben sich über die Zeit.
Rav Kook, „Briefe, Band 2″

Das Buch Sohar spricht überhaupt nicht von dieser Welt, sondern nur von den Höheren Welten, wo es keine Zeit wie in der körperlichen Welt gibt. Spirituelle Zeit ist ein Wechsel an Eigenschaften.
„Das Buch Sohar, Wajeze, Sammlung 2″

Der menschliche Egoismus gewinnt ständig Oberhand über den Menschen, es sei denn, der Schöpfer hilft ihm, indem er seine Seele näher an Sich heranbringt, wenn er Sein Licht zu bestimmten Zeiten scheinen lässt.
„Jesher Divrei Emet“, S. 35

Alle Zeiten und Handlungen bestehen ewig. Die Zukunft wird von der Vergangenheit beeinflusst und davon, was später dann geschieht. Die Zeit unterwirft sich den Kräften, die in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tätig sind.
Ramchal, „Adir BaMarom“, S. 187

Das, was abwechselnd glänzt, wird zukünftig, wenn die gesamte Vergangenheit in einem ewigen Zustand erfasst ist, ständig glänzen.
Ramchal, „Adir BaMarom“, S. 18

Israel = alle Menschen, die zum Schöpfer streben


Frage: In diesem Blogbeitrag sagen Sie, Israel sei „eine Nation, die das Leben anbetet, während sie von den Tod anbetenden Feinden umgeben ist“. Tatsächlich wird die Gewalt mit solch einer Arroganz, Intensität und groben Verallgemeinerung fortgesetzt. Die Art, mit der Sie von Israels Nachbarn sprechen, ist beschämend. Sie leiden ebenfalls, oder wussten Sie das nicht? Wie Shlomo HaMelech (König Salomo) sagt: „Liebliche Worte vertreiben den Zorn.“ Wird Frieden wirklich von einer Zunge wie der Ihren kommen, Laitman? Dr. Arthur Cohen

Antwort: Lieber Dr. Cohen! Es bringt nichts, weiter darauf zu warten, dass Menschen Sie lieben! Hat Ihnen die Geschichte nicht gezeigt, dass Menschen Sie nur hassen können? Wenn Sie sich wirklich nach Frieden und Liebe sehnen, dann verbreiten Sie die Methode für die Korrektur des Menschen – Kabbala.

Als ich sagte „jene, die den Tod anbeten“, habe ich die Terroristen gemeint, die ungeachtet ihrer Nationalität den Tod rühmen. Ich habe viele arabische Studenten, und anders als Sie, verstehen sie mich genau. Indessen sorgen Sie sich, dass Menschen damit aufhören werden, Sie zu lieben.

Israel ist weder eine Nation noch die Juden. Sondern es sind alle die Menschen, die zum Schöpfer streben (Isra-El bedeutet „direkt zum Schöpfer“). Ich empfehle Ihnen, die Hauptartikel von Baal HaSulam zu lesen – dann werden Sie verstehen, woher die Feindschaft kommt, warum Menschen Sie hassen und wie man die Feindschaft abbaut.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie wird man seinen Antisemistismus los?
Blog-post: Kann ein Nichtjude Kabbala studieren?
Blog-post: So lesen Sie die Tora richtig!
 
Kabbala Akademie

Wie können wir aufhören, Sklaven der Werbeindustrie zu sein?


Die Werbeindustrie bestimmt unser gesamtes Leben. Baal HaSulam schreibt im Artikel „Der Frieden“, dass wir ständig von unserer Gesellschaft beeinflusst werden – ob von unserer Familie, Verwandten, Arbeitskollegen, Radio, Fernsehen usw. Das trifft besonders auf Kinder zu, die von der Schule, den anderen Kindern, dem Lernstoff usw. beeinflusst werden. Wir verbringen unser ganzes Leben damit, Dinge auszuführen, die die Gesellschaft von uns möchte.

Wie kann ein Mensch sich von diesen „fremden“ Wünschen befreien? Wie kann man damit aufhören, die Wünsche der Anderen zu seinen eigenen zu machen? Wie kann jemand aufhören, ein Roboter zu sein, ein Sklave oder ein Zombie, der sein ganzes Leben damit vergeudet, die Wünsche der anderen Menschen zu erfüllen oder dafür arbeitet, damit jemand anderer Geld scheffeln kann? Tatsächlich gibt es nur eine Lösung: sich über den Egoismus zu erheben.

Denn es ist allein unser Egoismus, der durch die Werbung beeinflusst wird und uns zu stumpfsinnigen Dienern werden lässt, die den Willen und die Wünsche der anderen ausführen. Wenn man die Funktion der Falle versteht, die der Egoismus und die Gesellschaft einem stellt, dann erkennt man die Notwendigkeit, aus dem Egoismus auszubrechen. Und dann enthüllt man die Kabbala.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Auszüge aus Rabashs Artikeln über die Gesselschaft
Kabbalablog: Eine unerzählte Geschichte: Die Konsumgesellschaft
Blog-Post: Was ist falsch an der Ernährung unserer Kinder?

Wessen Geld unterstützt die Existenz der Kabbala Akademie?


Zwei Fragen die ich zu dem Thema erhalten habe, wie die internationale Kabbala Akademie finanziert wird und wie dies anderen zu erklären ist:

Frage: Ich würde gerne wissen, wessen Geld die Existenz der internationalen Kabbala Akademie unterstützt?

Antwort: Die Akademie wird nur durch das Maaser („ein Zehntel“) unterstützt, welches von den Studenten entrichtet wird. Wir erhalten aus keinem Fond Unterstützung.

Jeder Mensch, der sich spirituell entwickeln möchte und am System der Korrektur der allgemeinen Seele (Adams) teilnehmen möchte, muss 10% seines Einkommens der Korrektur der Welt zumessen. Diese Regel entstammt der Struktur der Seele: Wir können die ersten neun Sefirot selbst korrigieren, jedoch müssen wir die zehnte Sefira (Malchut) für die Korrektur des Tempels aushändigen. Solange es jedoch keinen Tempel gibt, geben wir es für die Verbreitung der Korrekturmethode in der ganzen Welt aus.

Wenn ein Mensch das nicht macht, dann wird er nicht fähig sein, seine eigene Korrektur zu erreichen. Das liegt daran, dass sein Punkt im Herzen nur das anfängliche Verlangen ist, doch der Rest des Verlangens (welcher ihn dazu befähigt, sich mit den anderen Seelen zu verbinden und ein gemeinsames Gefäß für den Erhalt des Lichts zu erschaffen, um den Schöpfer zu enthüllen) kann nur von anderen erhalten werden. Deshalb steht geschrieben: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Dies ist das Hauptprinzip der Tora, oder anders ausgedrückt, das Hauptprinzip des Erhaltens des Lichtes.

Dies ist auch ein Weg, sagen zu können, ob Sie einfach nur Ihre Neugierde befriedigen, oder ernsthaft danach verlangen, sich an Ihrer eigenen Korrektur und der allgemeinen Korrektur der Welt zu beteiligen. Sie können auch Ihren eigenen Beitrag ausgeben, gesetzt den Fall, dass Sie dies mit unserem gemeinsamen Verbreitungszentrum koordinieren.

Niemand bezahlt unser Zentrum. Es wird neben den 10%, die an die Verbreitung gehen, noch durch zusätzliche Beiträge unserer Studenten unterstützt. Ich hoffe, Sie werden das verstehen und es als Beispiel nehmen!

Frage: Ich bin verheiratet und würde gerne wissen, was ich meiner Familie sagen kann, wenn sie fragt, warum ich Maaser bezahle. Ich verstehe, warum ich das tue und ich fühle eine große Verantwortung und die Wichtigkeit der Verbreitung und des Ziels. Ich beabsichtige nicht, diesen Teil meines Einkommens einzubehalten.

Wenn ich jedoch versuche, dies meiner Familie zu erklären und Worte aus der spirituellen Welt verwende und sage, dass dies der zehnte Teil der Seele (Malchut) ist, dann werden sie mich schlicht nicht verstehen. Wenn ich andererseits jedoch überhaupt nicht versuche, das zu erklären, werden sie denken, dass ich verrückt wäre, Maaser zu bezahlen. Welche Erklärung kann ich ihnen geben (auch eine vorübergehende), so dass sie nicht denken werden, dass das Maaser sinnlos ist?

Antwort: Sagen Sie ihnen, dass Sie das Geld für die „kommende Welt“, die für Ihre Familie und für Sie kommen wird, beiseite legen und dass Sie alle definitiv dort hingelangen werden. Kalkulieren Sie, wie viel Sie ausgeben, auch ohne zu realisieren „wofür“ Sie es ausgeben.

Doch im Allgemeinen verpflichtet Sie niemand. Lesen Sie dazu den Artikel „Der Friede“ von Baal HaSulam. Dort erklärt er, dass der Schöpfer wie ein Verkäufer im Geschäft ist und Er gibt jedem, was er von dieser Welt nimmt und schreibt es in seinem Notizbuch auf. Und danach sammelt Er systematisch die Bezahlung von Ihnen ein, ob Sie das realisieren oder nicht.

Verwandtes Material:
Der Frieden (Baab HaSulam)
 

Frauen müssen an der Korrektur arbeiten – genau wie Männer


Zwei Fragen, die ich über Frauen in der Kabbala erhielt:

Frage: Ist es wahr, dass eine Frau nur einmal lebt und nicht reinkarniert und dies der Grund dafür ist, warum sie keine Kabbala studieren sollte?

Meine Antwort: Frauen müssen Kabbala studieren und sich korrigieren genau wie Männer, aber gemäß der Struktur der weiblichen Seele. Frauen reinkarnieren genauso wie Männer und im Übrigen alles, was existiert, ob in unbelebten, pflanzlichen oder tierischen Stufen der Natur. Das ist so, weil die Verlangen aller Arten und Stufen ihren Endzustand erreichen müssen – die absolute Gleichheit der Eigenschaft des Gebens!

Frage: Ich habe kürzlich begonnen, Kabbala zu studieren und die eine Sache, die ich soweit verstanden habe, ist, dass wir aus Verlangen bestehen und das Verlangen das Hauptmotiv unserer Existenz ist. Außerdem habe ich verstanden, dass wir unsere Verlangen nicht unterdrücken, sondern korrigieren sollen, damit sie unserem Schöpfer dienen. Was ist jedoch mit den sexuellen Verlangen? Ich liebe meinen Mann von ganzem Herzen und möchte mein Leben mit ihm verbringen, aber ich kann nichts dafür, wie ich anderen Männern gegenüber empfinde. Meine Frage ist darum, wenn ich meine Verlangen gemäß Kabbala nicht unterdrücken soll (so wie ich es bis jetzt gemacht habe), welche Einstellung soll ich haben, meine Verlangen zu lenken und sie für andere und den Schöpfer nützlich zu machen?

Meine Antwort: Sie werden nur in der Lage sein, Ihre Verlangen durch die Erhöhung der Wichtigkeit des Ziels (Erlangung des Schöpfers), durch die Teilnahme am allgemeinen Studium, der Gruppe und der Verbreitung richtig einzuteilen. Ihr Verlangen wird dann das Or Makif – das Höhere Licht – erwecken, welches alle notwendigen Änderungen in Ihnen durchführen wird, um Sie zu Frieden und Harmonie zu bringen.

Kabbala Akademie

Korrektur liegt in der Einheit


Eine Frage, die ich erhielt: Es ist eine bekannte Tatsache, dass Rabash niemals über Vereinigung und Einheit gesprochen hat, sondern nur Begriffe wie „über dem Verstand“, „Schöpfer“ usw. gebrauchte. Wie haben Sie demnach die Bedeutung hinter seinen Worten erfasst? Hat er Ihnen das in privaten Gesprächen zu verstehen gegeben? Wenn ja, was haben dann die anderen Studenten dort gemacht? Warum mussten Leute Jahre mit dem Studium einer Terminologie verbringen, die in ihrem Leben nicht in Erscheinung tritt?

Meine Antwort: Beginnend mit der Enthüllung der Kabbala vor 5768 Jahren, ist die einzige Richtlinie die Vereinigung aller unserer zerbrochenen, getrennten Seelen (Teile einer einzigen Seele) in eine Seele (die einzige Schöpfung, die erschaffen wurde), genau so wie sie vor dem Zerbruch vereint waren. Korrektur liegt in der Einheit.

Die gleiche Bedingung der „Bürgschaft“ (Arvut) wurde dem Volk zur Zeit des Empfangens der Tora (Die Methode der Vereinigung) gegeben, der Zeit der Enthüllung des Schöpfers. Er wurde innerhalb dieser Vereinigung enthüllt- – entsprechend ihres Ausmaßes.

Saßen Sie mit Rabash zusammen oder wir? Haben Sie Baal HaSulams Artikel „Die Enthüllung der Göttlichkeit“, „Die Bürgschaft“, „Der Frieden“, seine Briefe an seine Schüler über die Notwendigkeit sich zu vereinen und Rabashs Artikel über die Gruppe gelesen? Ich empfehle Ihnen ,sie zu lesen! Weil Vereinigung die einzige Handlung ist, die von uns verlangt wird. Ich weiß nicht, was Sie von anderen gehört haben, aber ich weiß, was geschrieben steht!

Verwandtes Material:
Blog-post:Auszüge aus Rabashs Artikel über die Gesellschaft
Blog-post: Richtlinien zum Erreichen der Einheit – Ausgewählte Zitate von Baal HaSulam
Kabbala Akademie
 

Als Einsiedler verwehrt man sich die Korrektur


Eine Frage, die ich erhielt: In den letzten beiden Unterrichtsstunden über den Artikel „Der Frieden“, erwähnten Sie, dass Einsiedler, die sich von der Gesellschaft abspalten, dieser schaden. Könnte es demnach sein, dass die Gesellschaft einen Fehler macht, Mörder, Vergewaltiger, Drogenhändler usw. ins Gefängnis zu stecken und das besser mit Mönchen und Einsiedlern tun sollte?

Meine Antwort: Laut der Tora sollte es spezielle psychiatrische Anstalten und Gerichte für diejenigen geben, die uns Schaden zufügen. Man kann sich über diese Gesetze informieren – sie stehen in Harmonie zur menschlichen Natur und der Höheren Lenkung, welche uns überhaupt erst zur Sünde (jemanden umbringen, stehlen usw.) gebracht hat, und diese beeinflusst auch die Richter und andere Situationen. Sie möchte jedoch, dass sich der Mensch diesem ihn lenkenden System einordnet, welches ihn mit Belohnung und Bestrafung verwaltet.

Wir beobachten, dass gewaltsame Inhaftierung nur die Anzahl der Kriminellen erhöht und mehr noch, sie vervollkommnen dabei ihr Gewerbe noch im Gefängnis. Da sich die Gesellschaft jedoch als Ganzes korrigiert, werden die Menschen andere Methoden der Erziehung und Bestrafung anwenden. Ein Mensch, der sich Korrektur wünscht, sollte sich nicht von der Gesellschaft isolieren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Strengere Strafen werden die Dinge nicht verbessern

Warum können sich die Religionen nicht vereinen?


Eine Frage, die ich erhalten habe: Weshalb gibt es noch immer so viele Konflikte zwischen den Führern der verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen? Manchmal unterstützen selbst die offiziellen religiösen Gemeinschaften diese aggressiven Ansichten und Handlungen. Was ist mit den Leuten, die die Vorherrschaft über andere Nationen und ethnische Gruppen gewinnen möchten und das alles im Namen des Allmächtigen?

Meine Antwort: Die Religionen wurden gegründet, nachdem die Kabbala offenbart worden war – von Leuten, die in den Egoismus zurückgefallen waren. Diese Leute übernahmen die kabbalistischen Ideale und gaben sie als ihre eigenen aus. Sie konnten diesen Idealen jedoch selbst nicht treu bleiben und so andere nur, mit der Androhung von Strafe in der kommenden Welt, zur Einhaltung zwingen. Da Egoismus in den Menschen gegenseitigen Hass auslöst, hassen sich alle Religionen untereinander. Jedoch verbergen sie diesen und nach Außen hin fordern sie die Welt zu Frieden und Liebe auf. In Wirklichkeit besaßen sie jedoch niemals ein Streben nach Frieden und Liebe. Wenn sie die Macht dazu hätten, würden wir uns noch immer gegenseitig in Religionskriegen zerstören, ihrem Ruf nach Macht folgend, wie wir es in der Vergangenheit getan haben.

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Verwandtes Material:
Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation von Baal HaSulam
Was ist Religion?

Hören Sie auf, an die Vergangenheit zu denken!

Eine Frage, die ich erhalten habe: Ich habe eine sehr schwierige Frage. Ich habe meinen Sohn vor sechs Jahren verloren. Er war 19 Jahr alt. Ich fühle noch immer unheimlichen Schmerz, über den ich jedoch nicht einmal mit denen, die mir am nächsten sind, sprechen kann. Ich gebe mich nach außen stark und weine nur, wenn ich alleine bin. Ich fühle mich, also ob ich meinen Sohn nicht gehen lassen könnte, wohin er sollte. Oder ist er es, der nicht von mir gehen möchte? Mit meinem Verstand weiß ich, dass er nicht länger existiert, und dass der Allmächtige mir seine einzigartige Seele für eine kurze Zeit anvertraut hat. Dafür sollte ich dankbar sein. Aber es funktioniert so nicht. Ich bin mit dieser Situation vollkommen alleine und es kommt mir so vor, dass Gott mich verlassen hat, wie ein Waisenkind. Wie kann ich endlich Frieden finden?

Meine Antwort: Man sollte unter keinen Umständen zurückblicken. Man sollte nur vorwärts schauen. Sonst werden sie unreine Gedanken und Kräfte anziehen, die egoistisch sind und sie nur vom Weg abkommen lassen. Es gibt keine Wahrheit in solchen Gedanken.

Eine Frage, die ich erhalten habe: Wie kann ich mit Fehlern zurechtkommen, die ich in der Vergangenheit gemacht habe und die ich erst jetzt verstehe? Wie kann ich mich vorwärts bewegen, ohne Bitterkeit über diese Fehler zu verspüren?

Meine Antwort: Es gibt keine Zeit und es gibt keine Vergangenheit. Sie sollten nur vorwärts streben, sonst werden sie eine „Salzsäule“ wie die Frau von Lot, d.h., sie werden aufhören sich vorwärts zu bewegen.

Verwandtes Material:
Pri Chacham Igrot S. 70 (Ausschnitt) – Baal HaSulam