Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Freiwillig'

Wird die Natur anfangen, uns zu helfen?

Wenn wir nicht daran arbeiten, unsere Gedanken zu korrigieren, werden Viren immer schädlicher und zerstörerischer, da diese Entwicklung weitergeht. Es kann nicht aufgehalten werden.

Das Programm der Natur ist es, uns zur Korrektur zu bringen. Wenn wir nicht freiwillig den Weg des Lichts anstreben, werden wir durch den Weg des Leidens dort hin gebracht. Kabbalisten warnen uns, wenn wir die Korrektur nicht vollziehen, kann es zu einem nuklearen Weltkrieg kommen.

Damit wird es nicht enden. Es werden ein paar tausend Jahre vergehen, die Menschheit wird dann, nach all den Nuklearexplosionen, neu auferstehen und beginnen, sich zu entwickeln: an der Feuerstelle sitzen und Mammuts jagen…

Hoffen wir, dass die Natur es nicht zulässt, dass wir uns mit Atombomben umbringen. Ich glaube fest daran, dass die Menschheit innehalten wird, um über die Korrektur nachzudenken. Wir sehen alle, dass es keinen anderen Ausweg gibt, was wir tun müssen ist, die Hand zu erheben. Wenn wir um Hilfe bitten, dann sind wir bereit, über den egoistischen Verstand hinaus, Hilfe zu erhalten und das als das einzige Heilmittel einzusetzen. [Rest des Beitrags lesen →]

Die Menschheit ist wie Fische, die im Netz der Natur gefangen sind

Frage: Angenommen, dass die gesamte Menschheit als eine Familie zusammenkommt und beschließt, alle Ressourcen unter allen sieben Milliarden Menschen gerecht zu verteilen. Was aber wird geschehen, wenn die Menschen in ihren Egos bleiben, die noch weiter anwachsen?

Antwort: Es ist unmöglich ohne Korrektur zu tun, was Sie beschreiben. Daher sollte der Weg zu alledem durch Erziehung gepflastert sein. Wenn ich sage „Erziehung“, meine ich, über unsere Freiheit der Wahl, das Ziel der Schöpfung, das Wesen des Menschen, wie wir die Wirklichkeit wahrnehmen und die Entwicklung der Menschheit durch die egoistische Entwicklung zu lehren. Denn wir müssen lernen, wie wir in einem neuen, vereinten, miteinander verbundenen System leben sollen. Wir können diesem System nicht davonlaufen und deshalb haben wir keine Wahl.

Wir sind wie Fische, die in einem Netz gefangen sind, und um zu überleben, müssen wir das Gesetz dieses Netzes lernen. Wir müssen nun die Gesetze der neuen globalen Welt lernen und sie an die gesamte Menschheit weitergeben. Die Menschen müssen diese Gesetze und die Tatsache, dass sie keine Wahl haben, verstehen. Andernfalls werden sie durch Leiden dahin gebracht, bis sie endlich anfangen, das allgemeine Gesetz der Natur gegen ihren Willen zu befolgen.

Auf diese Weise werden die Gesetze der Natur enthüllt. Die Kabbala und Bnei Baruch versuchen nicht, den Menschen Befehle zu erteilen, was sie tun sollten. Sondern sie müssen diese Dinge verstehen und ihnen zumindest teilweise zustimmen. Jedoch um dorthin zu gelangen, muss es eine permanente Medienkampagne geben, die den Menschen Beispiele von richtigem Verhalten zeigt. All das sollte von der Gesellschaft gefördert werden und das kann nur geschehen, wenn die Menschen erkennen, dass dieses die einzige mögliche Wahl ist.

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Spiritualität statt Drogen!


Eine Frage, die ich erhielt: Als Sozialarbeiter arbeite ich häufig mit Rauschgiftsüchtigen. Ich entdeckte, dass die Vermittlung von Grundkenntnissen der Kabbala sie heilen kann. Ich denke, dass sich Bnei Baruch mit einem speziellen Angebot an Drogen-Rehabilitationszentren wenden sollte, welches Lichtpunkte in Menschen schaffen könnte, die von Drogen loskommen wollen, und sie ermächtigt, sich mit der wahren Quelle der Erfüllung zu verbinden. Was meinen Sie?

Meine Antwort: Leider haben wir nicht so viele Arbeitskräfte, aber wenn Sie Leute finden, die bereit sind, in diesem Bereich zu arbeiten, wären wir froh, ihnen den richtigen Zugang zu Drogensüchtigen beizubringen. Wir haben solche Fälle gehabt. Tatsächlich haben viele frühere Drogensüchtige seit langem den Machsom überquert. Lasst uns zusammenarbeiten, um Drogensüchtigen zu helfen – wir warten auf Freiwillige!

Verwandtes Material:
Blog-post: Drogen und Erlangung sind nicht vereinbar


„Und Gott schuf den Menschen nach Seinem eigenen (Ab)Bild“


Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie mehr über die Bedeutung der Aussage machen, dass der Mensch nach dem Bildnis seines Schöpfers geschaffen wurde? Die Kabbala erklärt den Begriff Bild als Abdruck, wie wenn ein Abdruck durch eine Form gemacht wird, um eine Maske herzustellen, oder wie bei einem Siegelring, wo die Höhere Kraft das Design des Ringes darstellt, und die Menschheit ist der Wachsabdruck, welcher gegensätzlich zur Form (oder Essenz) des Schöpfers ist. In meiner Kultur wird uns üblicherweise gelehrt, dass wir nach dem Bild Gottes geschaffen wurden, und zwar im positiven Sinn, wie in dem Ausspruch „er ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten“. Die ganze Kabbala scheint mir auf dieser Definition des Wortes „Bild“ zu gründen, insofern halte ich es für notwendig, die Definition des hebräischen Wortes für „Bild“ in Begriffen, die aus den Quellentexten stammen, welche die Genesis beinhaltet, zu erklären.

Meine Antwort: Das Licht (der Genuss) prägte sich in das Verlangen ein, wodurch ein entsprechendes Verlangen geschaffen wurde, welches durch dieses Licht gefüllt werden wollte. Danach enthüllte das Licht seine „gebende“ Essenz gegenüber diesem „Verlangen, welches gefüllt werden wollte“, und zeigte dem Verlangen dadurch dessen gegensätzliche Natur. Dies zwang das Verlangen, sich dem Licht anzugleichen – also „gebend“ zu werden.

Wir sind diejenigen, die durch diesen Prozess gehen, entweder unfreiwillig oder freiwillig. Wir gehen solange unfreiwillig, bis in uns ein Wunsch erwacht, es freiwillig zu tun. Wir kommen dann unfreiwillig zur Kabbala, welche die Methode ist, sich dem Schöpfer aus freien Stücken anzugleichen.

Sobald jemand freiwillig beginnt, sich dem Schöpfer anzugleichen, erhält er Kontrolle über sich und seine Welt. Jeder wird dies erreichen, egal ob durch Leiden oder die Erkenntnis der Notwendigkeit, gefolgt durch die Realisierung und die Liebe.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Kabbala leht Liebe und Schenken – und sonst nichts!
Artikel von Baal HaSulam: Materie und Form in der Wissenschaft Kabbala
Shamati 4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annulieren