Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Fortschritt'

Die ganze Welt wurde für dich erschaffen!

Ein Mensch, der im spirituellen Sinne Fortschritte macht, erkennt, dass die gesamte Wirklichkeit korrigiert ist, außer für ihn und alles von ihm alleine abhängt. „ Die Welt wurde für mich geschaffen.“ Ich neige die Waage für die Welt in jedem Augenblick meines Lebens entweder zum Guten oder zum Bösen.

Es ist so, als ob alle anderen Menschen in der Welt nichts tun, da sie keine freie Wahl haben. In jedem Moment meines Lebens bin ich der einzige, der die Freiheit hat, die Welt zum Besseren zu verändern.

( Aus dem dritten Teil des Morgenunterrichtes)

Zum Kabbalalernzentrum–>

Sei wie ein Kind: Greife nach dem Unmöglichen

Das Wichtigste ist es, in jedem Augenblick ein vollständiges Verlangen zu erreichen. Sei wie ein Baby: Auch wenn es in der nächsten Sekunde wieder etwas völlig anderes will, will es gerade in dieser Sekunde genau das bekommen, was es will. Dies ist etwas sehr Wichtiges: Zu fragen und nur nach einer bestimmten Sache zu schreien und immer zu versuchen, dieses komplette Verlangen bis zum Ende auszuleben.

Wenn es um spirituellen Fortschritt geht, ist das vollkommene Verlangen der Garant für den Erfolg! Wenn unser Verlangen nicht vollständig, also nicht perfekt ist, dann bedeutet dies, dass es unserer Spiritualität nicht angeglichen ist, obwohl diese auf jeder Stufe vollständig und perfekt ist. Wenn ein Mensch zur Spiritualität strebt, aber dennoch zu Kompromissen bereit ist, kann es passieren, dass er sein ganzes Leben zwischen Himmel und Erde hängen bleibt. Er wird keine Hilfe von Oben erhalten.

Wenn Sie in der Lage sind, für einen Moment inspiriert zu sein, dann versuchen Sie tiefer in dieses Gefühl einzutreten und es zu entwickeln „jenseits des Möglichen“. Diese Anstrengungen werden dein Gebet (MAN) für den Aufstieg erschaffen.

Sei wie ein Kind, das immer größer sein will, als es heute ist und dennoch immer versucht zu tun, was es nie zuvor tun konnte! Es macht immer etwas zum ersten Mal, fügt immer etwas Neues hinzu und kommt somit voran.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Wache jeden Morgen mit dem richtigen Gedanken auf

Es scheint uns so, als ob uns der Egoismus immer besiegt und alle Ergebnisse unserer Anstrengungen vernichtet und uns dazu zwingt, immer wieder von vorne anzufangen, aus der Dunkelheit heraus, wie es geschrieben steht „Es wurde Abend und es wurde Morgen…“ Wir müssen uns jedoch auf die Nacht vorbereiten, damit wir all das von ihr mitnehmen können, das für unseren Fortschritt wertvoll ist.

Eine Person kann nicht schlafen gehen, ohne dass sie eine Seite aus einem Artikel liest. Falls du das nicht tust, wirst du definitive lehre Träume haben und wirst am morgen mit denselben Gedanken aufwachen. Dies wird jedem passieren, unabhängig von seiner eigenen spirituellen Errungenschaft und Stufe.

Deshalb ist es ein Muss, einen Auszug zu lesen bevor man schlafen geht, damit man mit den richtigen Gedanken für den Unterricht aufwacht. Was du liest, wird dir die ganze Nacht lang zusammen mit deinen Träumen im Kopf herum schwirren. Das muss zu einer Gewohnheit werden.

Ich habe dies von meinem Lehrer Rabash gelernt. Er hat immer einen Auszug aus Shamati gelesen bevor er zu Bett gegangen ist. (Aus dem Täglichen Kabbala Unterricht)

Zum Kabbalalernzentrum–>

Warum man bei einem Kabbala Kongress dabei sein soll

Warum treffen wir uns an Kongressen und haben den Wunsch, uns zu treffen?

Wir sehen nicht nur den Lehrer, den wir jeden Tag auf dem Bildschirm erleben, sondern wir lernen auch uns kennen und vereinen uns immer mehr. So sieht die praktische Verwirklichung der Wissenschaft der Kabbala aus, und ohne sie wird ein Mensch nie die spirituelle Welt erreichen.

Es ist unmöglich für Menschen sich zu verbinden, wenn sie sich noch nie getroffen haben oder nicht wenigstens ein bisschen Zeit zusammen verbracht haben. Wir müssen verstehen, dass unsere Welt nicht von der spirituellen getrennt ist. Sie wurde nicht einfach „so“, ohne Zweck erschaffen.

Außerdem hat die Menschheit nicht per Zufall so viele wichtige, moderne Kommunikationsmedien entwickelt. Sie geben uns die Möglichkeit und verpflichten uns, jeden von uns zu treffen, auch wenn wir weit entfernt voneinander wohnen, damit wir eine innere spirituelle Verbindung aufbauen können.

Obwohl es manchen erscheint, dass man sich nicht unbedingt mit anderen treffen muss und es gibt nichts, womit die anderen diese inspirieren könnten, werden wir dennoch von anderen auf diese Art inspiriert, wenigstens zur Zeit. Daher liegt es in unserer Verantwortung, Kabbala Kongresse zu besuchen, wenn wir spirituell vorankommen wollen.

Viele Menschen studieren zuhause für sich allein, virtuell, über Internet, und sie haben Angst zu den Kongressen zu kommen, weil sie niemanden kennen. Wenn sie vorankommen möchten, dann ist es ihre Aufgabe, dem Rat der Kabbalisten, die diesen Weg bereits gegangen sind, zu folgen. Ich kann garantieren, dass einem Menschen die richtigen Umstände von Oben gegeben werden, wenn er die Möglichkeit sieht, an einem Kongress teilzunehmen. Und wenn er nicht kommt, dann hat er einfach keine Möglichkeit, Fortschritte zu machen.

Manchmal hat man wirklich nicht die Möglichkeit zu kommen, wie z.B. manche unserer Studenten aus Lateinamerika, die davon träumen, an einem Kongress teilzunehmen, können aber nicht, weil sie nicht das Geld für die Busfahrt haben und ihr Dorf verlassen können.

Diese Umstände werden auch von Oben arrangiert, und sie müssen auf ihre Art und Weise vorankommen.

Wenn dir aber die Gelegenheit gegeben wird, zu einem Kongress zu kommen, dann gibt es keine Ausrede, nicht teilzunehmen, wenn man spirituelle Fortschritte machen will.

Ich warne Euch, damit Ihr Euch nicht in zwei Jahren beklagt, dass Ihr schon solange Kabbala studiert und es immer noch eine Theorie ist, ohne irgendetwas erreicht zu haben, eine Wahrnehmung oder Enthüllung der spirituellen Welt. Immerhin sind dies genau die Dinge, die wir von unserem Studium erwarten können.

(Aus dem dritten Teil des täglichen Kabbala Unterrichtes über den Artikel von Baal HaSulam „Die handelnde Intelligenz“).

Zum Kabbalalernzentrum–>

Pfuscht nicht mit dem Gleichgewicht der Natur herum!

Eine Frage, die ich erhielt: Es ist bekannt, dass wir nur 2% unseres Gehirns benutzen. Könnte man sagen, dass unsere spirituelle Entwicklung uns erlauben wird, das existierende aber noch unbenutzte Potential unseres Gehirns zu entwickeln?

Meine Antwort: 2% sind mehr als genug für diese Welt. Was ist die Funktion der übrigen 98%? Die Funktion dieses „überschüssigen“ Volumens ist der spritituelle Fortschritt, d.h. die Entwicklung der Seele und die Warhnehmung der Höheren Welt. Das gleiche Prinzip wird nun in der Menschheit enthüllt.

Es sind nur 2% der Bevölkerung nötig, um die Bedürfnisse der gesamten Menschheit zu decken. Was sollten die übrigen 98% tun? Warum wurden sie von der Natur erschaffen?

Das ist ein alarmierendes Anzeichen. Immerhin funktioniert die Natur unter dem Einfluss des Gesetzes der Ausgewogenheit. Wenn bestimmte Tiere keine Überlebensmöglichkeiten mehr haben, weil sie sich entweder zu sehr vermehrt haben oder einfach „zuviel“ sind, sterben sie aus. Auf diese Weise hält die Natur das Gleichgewicht. Wir sind ebenfalls Teil der Natur und nähern uns einer solchen Situation.

Trotz allem existieren wir auf der menschlichen Ebene und wir benötigen diese 98% der Menschheit, um unsere spirituelle Korrektur auszuführen, so wie der größere Teil eines menschlichen Gehirns für die spirituelle Entwicklung notwendig ist. Das Problem ist, dass diese 2% der Menschen, (die für sich und uns alle materiell sorgen können), nicht in der Lage sind, sich spirituell zu korrigieren.

Dies ist so, weil das größte Übel in einer kleinen Anzahl von Menschen konzentriert ist. Die Portion an Übel in jedem Menschen ist riesig und seine Korrektur dadurch unmöglich. Darum wird dieses von der Höheren Kraft erschaffene Übel auf 7 Milliarden Menschen aufgeteilt und jeder ist für die Korrektur seines Teiles verantwortlich. Nur auf diese Weise kann die Korrektur verwirklicht werden.

Zur Zeit stehen wir einer riesengroßen Bedrohung gegenüber. Die Menschheit muss unbedingt beginnen, ihren Egoismus zu korrigieren, nicht wegen der spirituellen Entwicklung, sondern um ihrer selbst willen. Erst dann wird die Existenz von so vielen Menschen gerechtfertigt sein.

Großes Unglück steht uns bevor, wenn wir nicht mit der Selbstkorrektur beginnen. Der menschliche Egoismus ist die Geschichte hindurch angewachsen, doch nun befinden wir uns im allgemeinen System der Natur eingeschlossen. Wir sind ein Teil von ihr geworden und können auf keinen Fall ihr Naturgesetz umgehen, welches Geben und Liebe innerhalb unseres „maßlosen“ Egoismus ist. Von sich aus kennt die Natur keinen anderen Weg, sich ins Gleichgewicht zu bringen, als alle ihre „überschüssigen“ Teile loszuwerden, diejenigen, die nicht nach ihrem Gesetz leben.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: In der neuen Gesellschaft werden wir keinen Überfluss benötigen

Am besten zeigen wir unseren Kindern unsere Liebe, indem wir sie einen neuen Weg lehren

Eine Frage, die ich erhielt: Warum muss die Menschheit erweckt werden? Warum kann sie nicht alleine aufwachen?

Meine Antwort: Die Menschheit wacht von alleine auf, aber nur wenn sie durch Schläge gedrängt wird. Auf diese Weise haben wir uns im Lauf der Geschichte hindurch entwickelt. Bis heute war dies der einzige Weg zur Entwicklung, weil unsere Eigenschaft egoistisch war und wir dadurch gezwungen waren, durch das Leiden, das wir im Inneren unseres Egoismus fühlten, Fortschritte zu machen.

Nun jedoch haben wir einen Zustand erlangt, wo eine andere Eigenschaft in uns erwacht – die Eigenschaft des Gebens. Dies gibt uns eine neue Entwicklungschance – nicht nur durch die Schläge, die wir von hinten erhalten, sondern auch durch unser Streben nach vorne, in Richtung der Eigenschaft des Gebens. Wenn wir auf diese Weise vorwärts streben, dann können wir Schläge und Leiden vermeiden. Die Entwicklungszeit wird dann verkürzt, mit der wir das Ziel erreichen – die Gleichheit mit dem Schöpfer – auf einem komfortablen und angenehmen Weg.

Darum verbreiten wir die Weisheit der Kabbala, anstatt darauf zu warten, dass die Menschheit sich von alleine entwickelt. Der natürliche Entwicklungsweg ist erzwungen: wir werden durch Leiden zur Entwicklung gedrängt, und auf diesem Weg hat es Tausende von Jahren gedauert, bis wir den jetzigen Stand von Entwicklung erreicht haben.

Wo wir nun diese Entwicklung durchgemacht haben, bereiten wir unsere Kinder auf ein Leben in der modernen Welt vor. In den ersten 20 Jahren ihres Lebens bekommen sie alles Wissen, welches die Menschheit in der Geschichte erlangt hat. Wir stopfen Tausende von Jahren des menschlichen Fortschritts in die 20 Jahre dauernde Erziehung des Kindes. Und es nimmt dann dieses Wissen und macht damit weiter .

Wir sollten unserer neuen Generation das Prinzip eines positiven Fortschritts mitgeben. Dies ist der beste Weg, unsere Liebe und Fürsorge für sie auszudrücken.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Menschheit hat Kriege satt
Blog-post: Wahre Erzihung bedeutet Kindern beizubringen, Wahrheit mehr zu schätzen, als Süsses

Der Erfolg liegt in der Verbindung unter uns


Die Kabbala liefert den Menschen die Mittel zum Erfolg in ihrem Leben. Sie zeigt uns, dass all unser Unglück durch unseren Egoismus hervorgerufen wird, der während der gesamten Geschichte angewachsen ist. In der Vergangenheit sorgte unser wachsender Egoismus für größere Errungenschaften und Revolutionen.

Damals wurde unser Leben besser. Doch in den letzten 50 Jahren fühlten wir uns stufenweise schlechter. Wir spüren, dass es eine Krise gibt, die praktisch alle Bereiche unseres Lebens betrifft, Unfrieden und Scheidung in unserem Familienleben hervorruft, die Beziehungen zu unseren Kindern ruiniert und zu Drogensucht und Depression führt.

Demnach hat der Egoismus aufgehört, uns zu erfüllen. Zum ersten Mal in der Geschichte wollen wir keinen Fortschritt machen. Und diese Krise ist universal. Sie findet ebenfalls in der Wissenschaft, in der Bildung und der Kultur statt. Sie befindet sich in unserm Innern und schneidet uns von der Möglichkeit ab, uns zu entwickeln.

Der Egoismus lockt uns nicht länger zu hochfliegenden Zielen und Wohlstand. Im Gegenteil zeigt er uns, dass wir ihn niemals erfüllen können und treibt uns an den Rand der Verzweiflung. Außerdem zeigt der Egoismus, dass jeder Mensch mit jedem anderen verbunden ist, dass der Erfolg eines jeden vom Erfolg aller anderen abhängig ist und dass Erfolg nicht länger daher kommt, alle anderen für den eigenen Vorteil zu benutzen.

Wir haben eine Entwicklungsstufe erreicht, die in vorangegangenen Generationen nicht ihresgleichen hat. Unser Ego treibt uns nicht länger vorwärts, sondern im Gegenteil: Es stoppt uns. Es sagt uns: „Von diesem Augenblick an musst du mich anders gebrauchen. Du musst erkennen, wie du mich verwenden musst, um dich gut zu fühlen.“ Die Antwort ist, dass wir unseren Egoismus in den Dienst für andere stellen müssen, anstatt für uns selbst, denn jeder einzelne von uns ist mit allen anderen verbunden. Auf diese Weise können wir glücklich werden.

Dieser Ansatz ist so entgegengesetzt zur Art, wie wir den Egoismus üblicherweise gebrauchen, dass wir ratlos sind, was zu tun ist. Unseren Egoismus nicht zu benutzen, bedeutet, unsere Natur nicht zu benutzen! Doch dann kommt alles zum Stillstand und geht in den „Krisenmodus“ über. Und genau das geschieht heute: Wir können nichts mehr tun. Zum Beispiel sind wir unfähig, mit anderen Menschen Geschäfte zu machen, weil wir darauf Rücksicht nehmen müssen, wie sie sich auf jeden anderen auswirken. Kleine Geschäfte funktionieren vorläufig noch, doch große Geschäfte können nicht länger funktionieren.

Weil die Menschen in diesem universalen Egoismus leben, beginnen sie plötzlich zu spüren, dass sie im Vergleich zu dem, was andere erreichen, keinen Grund haben, stolz auf ihre Errungenschaften zu sein. Und das bedeutet, dass man keinen Grund mehr hat, andere auszunutzen. Die innere Wahrnehmung unserer Verbindung zueinander, die uns die gegenwärtige Krise enthüllt, führt zu einer Situation, in der die Menschen aufhören werden, Genuss daran zu haben, andere auszunutzen. Das ist sehr befremdlich, aber genau das ist, was mit uns geschieht. Schlussendlich werden wir keinen Genuss an Geld, Ruhm oder Macht verspüren. Was also wird uns bleiben? Dann werden wir verstehen, dass der Weg zu Glück und Wohlstand in der Verbindung unter uns liegt.

Zum Kabablalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: In der neuen Welt werden wir darum wetteifern, anderen zu geben
Blog-post: Es ist unmöglich, vom globalen Egoismus davonzulaufen
Blog-post: Die neue Generation – Eine Definition
Baal HaSulam Artikel: Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen

Lehrt Eure Kinder richtig

Als die Menschen die antike Stadt Babylon verließen, begannen sie das Bedürfnis nach einem einheitlichen und systematisierten Bildungssystem zu verspüren, das der jungen Generation die Werte richtigen zwischenmenschlichen Verhaltens vermitteln sollte. Dies stammte aus der Wissenschaft der Kabbala. Zu dieser Zeit formte sich die Idee einer Schule. Die Kinder dieser Gruppe lernten im Alter von 3 Jahren schreiben und lesen. Sie lernten sich miteinander zu verbinden, um die Wahrnehmung der spirituellen Welt zu erlangen. Der Lernprozess fand in Form von Diskussionen statt: In Gruppen, an denen alle mit Fragen, Erörterungen und Diskussion teilnehmen konnten, teilten Erfahrenere Menschen ihr Wissen mit den Anderen (die Kinder eingeschlossen).

Die alten Griechen, die ihre Philosophie und Naturwissenschaften von der Kabbala erhielten, verwendeten ebenfalls dieses Schulsystem.

Aus dem Altgriechischen übersetzt bedeutet das Wort „Schule“ „Freizeiteinrichtung“- ein Ort, wo die Menschen ihre freie Zeit verbrachten. Die Menschen versammelten sich dort zu genau diesem Zweck.

Die Schule der heutigen Zeit ist von diesem Modell natürlich weit entfernt. Heute wird ein Kind dazu gezwungen zur Schule zu gehen und eine Erziehung zu bekommen. Ein Kind muss es jedoch wollen in einer Umgebung zu sein, die Schule genannt wird, denn sonst lernt es nicht.

Zuallererst soll das Kind sich entwickeln und mit Hilfe der Schule wird aus ihm eine Persönlichkeit geformt. Nicht indem es mit Wissen vollgestopft wird, sondern indem es verändert wird, indem man ihm ermöglicht sich selbst, die Natur und die menschliche Gesellschaft zu verstehen. Das Kind muss wissen, was es in sich selbst ändern muss, um den Sinn des Lebens zu erfüllen. Indem es sich selbst ändert, wird es verstehen, was in der Welt und in der Natur geschieht. Es muss dabei durch aufregende Konversationen unterstützt werden.

Wenn eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammenkommt, spielt das Alter keine Rolle. Der Lehrer unterdrückt und begrenzt nicht, er bleibt auf dem Niveau der Allgemeinheit. Die Kinder lehren die anderen Kinder und die Schule wird zu einem Ort der Kommunikation, des Lernens, der Konversation und des Zusammenkommens von Kindern, wo jeder aus freien Stücken teilnehmen kann.

Die Wissenschaft der Kabbala lehrt, dass ein Mensch von seinem Umfeld geformt wird. Was wir in der Schule benötigen sind nicht Tafeln, Lehrer oder Lehrbücher. Wir müssen eine Gesellschaft formen, wo jedes Kind die Verpflichtung spürt mit allen Freund zu sein und die Gesellschaft so gut es kann zu unterstützen. Die natürlichen Eigenschaften des Neides, des Konkurrenz Denken und des Ehrgeizes werden dem Kind bei seinem Fortschritt helfen, denn es wird für die Reaktionen seiner Umgebung empfänglich sein.

Wenn wir eine Generation richtig lehren, werden sie diese Erfahrung an ihre Kinder weitergeben. Der Niedergang der Generation wird enden und ihr Aufstieg wird beginnen.

 

Kabbala Akademie

 

Diese Krise ist anders als alles, was wir bisher gesehen haben


Wir leben in einer besonderen Zeit, denn unser unkorrigierter spiritueller Zustand wird durch die unkorrigierten Verbindungen zwischen den Menschen enthüllt. Diese unkorrigierte Form wird absichtlich enthüllt, damit wir sie korrigieren können.

Alle vorherigen Krisen waren dazu bestimmt, unseren Egoismus anwachsen zu lassen, wobei die jetzige Krise enthüllt, dass unser eigener Egoismus uns zerstört. In allen vorherigen Phasen unserer Entwicklung haben wir gedacht, dass der Egoismus größere Entwicklung mit sich bringt. Noch vor fünfzig Jahren betrachtete man sich in Amerika als die Generation, die Fortschritte machen, Wohlstand erlangen und größeren Konsum erreichen wird. Doch heute ist mit diesem ganzen Egoismus und Konsum Schluss.

Zum ersten Mal enthüllen wir, dass unser Egoismus zerstörerisch ist. Jeder kommt zu der gleichen Feststellung, denn auf diese Weise wird unser zerbrochener spiritueller Zustand enthüllt. Die gesamte gestrige Welt, die auf Egoismus, egoistischem Vorwärtskommen und Ausbeutung gegründet war, existiert nicht mehr.

Doch die Krise geht weiter und wird nicht aufhören. Die Schläge werden weiterhin einer nach dem anderen kommen, bis wir ihren Zweck enthüllen, die Medizin dafür entdecken und einverstanden sind, sie zu nehmen.

Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Krise wird fortdauern, bis wir schreien: „Genug mit dem Egoismus!“
Blog-post: Wir müssen uns auf eine höhere Bewusstseinsebene erheben, um unsere Probleme zu lösen
Blog-post: Wir kommen dem Gesetz der universalen Verbindung näher
Blog-post: Was wird geschehen, wenn die Menschen beginnen, die Idee der Verbindung zu begreifen?

Soziale Ungleichheit- Profitgier führt zu Zerstörung


In den Nachrichten (aus Nature): „Warum Ungleichheit verhängnisvoll ist“ Im neuen Buch der Epidemiologien Richard Wilkinson und Kate Pickett The Spirit Level, stellen diese in einer weitreichenden Analyse die sozialen Konsequenzen ungleichen Einkommens dar. Unter Verwendung von renommierten, unabhängigen Statistiken, vergleichen sie die Entwicklungs-Indexe der 23 reichsten US-Staaten in den Bereichen Gesundheit und soziale Entwicklung. Ihre frappierende Schlussfolgerung lautet, dass die Bürger sich in den Ländern am wohlsten fühlen, wo die kleinsten Unterschiede im Bereich der Einkommen anzutreffen sind.

Viele Indikatoren für die Lebensqualität, Lebenserwartung inklusive, werden mit dem Grad der wirtschaftlichen Gleichheit im jeweiligen Land verglichen. Eine Vielzahl an Problemen, wie z.B. Geisteskrankheit, Übergewicht, Herzerkrankungen, Missbrauch illegaler und verschreibungspflichtiger Drogen, Schwangerschaften im Teenageralter, mangelnde soziale Mobilität und Vernachlässigung von Kindern, gehen mit einer größeren Ungleichheit einher.

Mein Kommentar: Alles in der Natur ist vernetzt und zielt auf Gleichgewicht und Harmonie ab. Da wir gegenwärtig erkennen, dass alle auf der Welt tatsächlich wie „in einem kleinen Dorf“miteinander vernetzt sind, ist es lebenswichtig das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Es gibt nur einen Weg, uns aus der Krise zu befreien, und die Autoren haben ihn gefunden. Sie sind zu der Schlussfolgerung gekommen, dass der Egoismus als herkömmlicher Motor des Fortschritts ausgedient hat und ersetzt werden muss. Sie schlagen vor, dass wir von einem System des egoistischen Verbrauchs zu einer Gesellschaft übergehen, die freundlich und vereinigt ist: wir müssen aufhören nur hinter dem Profit her zu sein und stattdessen Ziele verfolgen, die den Nutzen für alle im Sinn haben.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie man die Richtung der Krise verändert
Rabash Artikel: Die Wichtigkeit der Gruppe
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft