Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Form'

Religion ist eine menschliche Erfindung, die Trennung verursacht

Zwei Fragen, die ich bezüglich gemischter jüdischer Ehen und jüdische Abstammung erhielt:

Frage: Wenn irgendwelche Schwierigkeiten in gemischten (jüdisch und nicht-jüdischen) Familien auftreten, dann sagen religiöse Repräsentanten, dass diese Ehen von Gott verboten wären. Warum hat der Allmächtige dann so viele gemischte Familien geschaffen?

Meine Antwort: Ich sehe keine Probleme in gemischten Familien. Heutzutage sind die meisten Ehen in Russland und Amerika gemischt. Wenn ein Ehepartner nicht religiös wird, dann gibt es keine Konflikte. Kabbala steht über den Religionen und spricht über die Vereinigung aller mit dem Schöpfer. Religionen wurden von Menschen erfunden und trennten diese demzufolge.

Frage: Kürzlich fand ich heraus, dass ich von der Seite meines Vaters jüdisch bin, dessen Vorfahren im Mittelalter in Portugal lebten und durch die Inquisition gezwungen wurden, entweder zum Christentum zu konvertieren oder das Land zu verlassen. Sie wurden „Marans“ genannt. Wie soll ich mich dazu beziehen?

Meine Antwort: Verändern Sie nichts; leben Sie ihr Leben wie davor. Es gibt Millionen von Leuten wie Sie in der Welt. Alle werden Anbindung und Angleichung der Form mit dem Schöpfer und untereinander erreichen.

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Verwandtes Material:

Blog-post: Das Allerwichtigste ist es, die eigene Seele zu korrigieren
Blog-post: Religion ist eine kulturelle Tradition, Kabbala ist die Methode der Korrektur
Blog-post: Zusammen werden wir aufsteigen zu neuen spirituellen Graden
 

 

Krankheit ist ein Ausdruck des Unterschiedes zwischen uns und dem Schöpfer

Eine Frage, die ich von meinem Studenten erhielt: Was soll man zu versammelten Freunden sagen, wenn einer von ihnen fragt: „Wie fühlst du dich?“ oder „Wie geht es dir?“, während man sich halbtot mit einer Grippe herumschlägt (oder einer anderen Krankheit)? Ist es besser, die Gruppe zu meiden, wenn ich mich schwach fühle, um sie nicht mit herunterzuziehen?

Schlechte Gesundheit hat mich mein gesamtes Erwachsenenleben geplagt und es gibt andere so wie mich, die wirklich ein Bedürfnis haben, Gesundheitsprobleme mit ein wenig mehr Tiefe zu verstehen, als bloß erzählt zu bekommen, dies sei ein vom „Ego“ verursachtes Problem, weil wahrscheinlich den meisten von uns alle Arten von noch spezielleren aber widersprüchlichen spirituellen, psychologischen und medizinischen Ratschlägen gegeben worden sind. Ich bin jetzt seit ein paar Jahren bei Bnei Baruch und ich denke, dass Bnei Baruch für chronisch Kranke als eine Zielgruppe auf den Markt gebracht werden kann, wenn wir mehr Artikel zur Diskussion über „Heilmittel“ oder Gründe haben.

Meine Antwort: Es gibt nur eine Antwort – alles liegt im Unterschied zwischen uns und dem Schöpfer begründet. Die genauen Unterschiede werden abhängig von der jeweiligen Stufe der eigenen Korrektur offenbart, weil Korrektur die Wahrnehmung mit einschließt, dass man sich sowohl vom Schöpfer als auch seiner nachfolgenden Korrektur unterscheidet.

Sie müssen nicht Ihre Unterschiede zum Schöpfer, die sich als Krankheiten zeigen, vor Ihren Freunden zur Schau stellen. Aber die Freunde müssen über sie Bescheid wissen, um den Schöpfer um Korrektur zu bitten und in Ihrem Namen zu heilen.

Warum zeigen sich die Unterschiede zwischen einem Menschen und dem Schöpfer bei allen Menschen unterschiedlich? Warum erfährt der eine Mensch dies äußerlich in Form einer Krankheit und ein anderer in Form von persönlichen Problemen oder anderen Erscheinungsformen? Sie werden die Antworten auf all dies finden, wenn Sie sich korrigieren. Kurz gesagt, fangen Sie an, an sich selbst zu arbeiten!

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Verwandtes Material:
Blog-post: Können wir die Krankheiten ausmerzen, die uns peinigen?
Blog-post: Heile die Welt, heile dich selbst
Shamati #50: „Zwei Zustände“
Rabash Artikel: „Der Mensch helfe seinem Freund“

Die Form des Verlangens


Alles findet innerhalb des Verlangens nach Genuss statt, das vom Schöpfer erschaffen wurde. Dieses Verlangen macht während seiner Entwicklung bestimmte Veränderungen durch. Anfänglich stimmen wir dem zu, und es gibt keine Konflikte. Eigentlich ist jede Art von Konflikt überhaupt unmöglich, denn man entfernt sich nie von diesem Verlangen, sondern handelt nach seinen Befehlen. Man ist sich noch nicht bewusst, dass dieses Verlangen eigentlich nicht das eigene ist und über einen bestimmt.

Dennoch muss man in sich diese beiden Aspekte als separat ansehen: das Verlangen und den Menschen.
Dann jedoch wacht in ihm der Punkt des Schöpfers auf, der sich auf das Geben richtet, und dann beginnt man sein Verlangen als fremd zu empfinden. Man beginnt zwischen 1. dem Verlangen und 2. Sich selbst, dem Punkt im Herzen, zu unterscheiden.

Wenn man sich bemüht, seine Verlangen zu ändern, dann distanziert man sich immer mehr von ihnen und fängt an, sich wie deren Sklave zu fühlen. Unabhängig davon, ob sie Genuss oder Schmerz bringen, versteht man langsam, dass man diese Verlangen geschickt bekommt. Die Wirklichkeit scheint aus drei Komponenten zu bestehen: 1. dem Schöpfer, 2. den Verlangen, die Er sendet und 3. mir selbst.

Die Weisheit der Kabbala erklärt den Freien Willen , wie man mit ihm den Einfluss der Gruppe und das Höhere Licht (Or Makif) verwenden kann, um die Wichtigkeit des Zieles über die Interessen des Körpers und materiellen Lebens stellt und wie man seine Verlangen ändert, um das Ziel zu erreichen.

So entwickelt man seine Gleichheit zum Schöpfer (geben).

Aus der Morgenlektion vom 10. Oktober 2009

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Beschränke nicht deine materiellen Vergnügen!

Eine Frage, die ich erhielt: Es gibt Bilder auf Ihrem Blog, die zeigen, wie Sie ebenfalls materielle Vergnügen genießen. Ich mag wirklich gerne Filme.

Bedeutet dies, dass das spirituelle Ziel noch nicht wichtig genug für mich ist? Ich arbeite an der Verbreitung der Kabbala im Internet mit und lerne, wie ich Material von Bnei Baruch editieren kann. Ich sehe täglich Ihre Morgenunterrichte und widme meiner inneren Arbeit sehr viel Zeit. Allerdings frage ich mich, ob meine Bemühungen genug sind, da ich immer noch genug Zeit finde, um jede Woche einmal ins Kino zu gehen?

Meine Antwort: Beschränke dich in keiner Weise! Studiere einfach weiter Kabbala und nach und nach wirst du dich unter dem Einfluss des Studiums verändern. Bis dahin, nimm alle Vergnügen, an denen du immer noch Freude hast, und betrachte sie eben als „kleine Schwächen“.

Askese, Unterdrückung und Einschränkung sind der spirituellen Entwicklung entgegengesetzt. All die richtigen inneren Veränderungen kommen in einer Person nur durch den Einfluss des Höheren Lichts (Or Makif) zustande, nach dem Sprichwort: „Ich habe den bösen Trieb geschaffen und die Tora als Gewürz (Heilmittel) zu seiner Korrektur, da die Tora das Licht birgt, welches zur Quelle zurück führt.“

Durch das Studium der Kabbala beginnst du mit der inneren Transformation, bis du schließlich die Angleichung der Form mit dem Schöpfer erreichst. Es gibt kein anderes Mittel, was dich wahrhaftig korrigieren wird. Dies ist der Grund, warum Kabbala gegen jede Art von Einschränkung neben dem Studium ist.

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Die ganze Welt ist ein Teil von dir

Das Verlangen, zu genießen, ist eine Notwendigkeit, denn ohne dieses Material wäre es für uns unmöglich, das Geben zu lernen. Ich kann nur die Form meines Verlangens ändern, was bedeutet, dass ich lernen kann, es für andere zu verwenden, anstatt für mich.

Dadurch werde ich die Wirklichkeit anders wahrnehmen – nicht in mir, sondern außerhalb von mir. Dann werde ich verstehen, dass ich eine imaginäre Welt in mir erblickt habe. Etwas in mir war falsch, denn es veranlasste mich zu denken, dass die Realität sich in mein Ich und eine Welt außerhalb von mir aufteilt. Wenn ich aber diese imaginäre Teilung der Welt an ihren einzelnen Teilen korrigiere und sie miteinander verbinde, indem ich alle Verlangen der Welt einbeziehe, welche mir zuvor fremd oder außerhalb von mir erschienen, dann erlange ich ein einziges Verlangen oder Kli.

Somit stellt sich heraus, dass das Problem, mit dem wir konfrontiert sind, rein psychologisch ist, wie Baal HaSulam in seinem Artikel „Die Wissenschaft der Kabbala“ schreibt. Wir müssen unsere Verlangen analysieren und erkennen, wie falsch diese Verlangen, andere auszubeuten, sind. Wenn der Mensch feststellt, dass alles um ihn herum nur seine eigenen Wünsche sind, dann erkennt er: Wen belügst du wirklich? Dies ist, als ob man mit seinem kleinen Sohn spielt und versucht, ihn zu verwirren und zu täuschen, damit er davon profitiert.

Genau auf diese Weise verhalten wir uns zur ganzen Welt, welche uns aufgrund des Zerbruchs fremd erscheint. Wenn aber die Wahrheit offenbart wird, werden wir eine andere Welt sehen.

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Die Wissenschaft der Kabbala wird mit dem Verlangen studiert, nicht mit dem Verstand


Eine Frage, die ich erhielt: Muss in der heutigen Zeit ein Mensch spirituelle Erkenntnis besitzen, um die Wissenschaft der Kabbala zu verbreiten?

Meine Antwort: Das hängt davon ab, was Sie unter Verbreitung verstehen. Wenn wir verbreiten, was Baal HaSulam geschrieben hat, über ihn sprechen, seine Artikel lesen, sie studieren und darüber sprechen, wie wir seine Texte verstehen, dann sind dies selbstverständlich alles Dinge, die wir verbreiten können.

Was bedeutet Verbreitung? Es bedeutet Menschen die Gelegenheit zu geben an unserem Studium teilzuhaben, und noch wichtiger: mit den Quelltexten in Berührung zu kommen. Alles muss auf den Quelltexten fundiert sein. Die Wissenschaft der Kabbala zu studieren, bedeutet mit diesen Texten verbunden zu sein, sie ständig durchzugehen und zu prüfen, wie man alles, was dort geschrieben steht zu einer integralen Methode der Korrektur verbinden kann.

Schritt für Schritt beginnt man dieses gesamte Material mit dem eigenen Verstand und den eigenen Gefühlen zu verbinden und aufzunehmen. Wenn man studiert, sollte man den Wunsch hegen, sich innerhalb des Materials zu bewegen, so dass die eigenen Wünsche und Gedanken die Form des Materials annehmen. Es ist so, als ob man eine Flüssigkeit sein wollte, die die Konturen und die Form dieses Materials ausfüllen möchte. Man möchte sich selbst in diese Modelle hineinsetzen, um vom eigenen egoistischen „Ich“, der eigenen Art und Weise zu denken und der Art, wie man derzeit Verstand und Gefühle verbindet, Abstand zu gewinnen. Stattdessen möchte man höhere Eigenschaften in Verstand und Gefühlen erhalten und beginnen diesen entsprechend zu denken.

Man sollte bereit sein, alles, was man jetzt besitzt zugunsten des Erwerbs dieser neuen Eigenschaften auszuradieren. Das eigene Verlangen wird weiter bestehen, jedoch ohne Form, damit es dann die Form des Gebens annehmen kann. Dann wird man bereit sein, in der Spiritualität geboren zu werden.
Das bedeutet es Kabbala zu studieren. Das Studium geschieht nicht mit dem Verstand, sondern mit den Verlangen, aus denen man neue Eigenschaften formt. Die Menschen studieren die Kabbala nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen.

Wir lernen, wie wir uns selbst ändern und wie wir unsere Eigenschaften denen des Schöpfers gleichmachen können. Wir verbreiten den Unterricht, damit jeder Mensch, der dies wünscht gemeinsam mit uns am Unterricht teilnehmen kann. Und je mehr wir voranschreiten, desto mehr müssen wir überprüfen: wie eng sind wir mit den Quelltexten verbunden? Wie sehr entsprechen unsere Gedanken ihrem Inhalt? Sind wir dabei die Widersprüche zwischen diesen beiden Instanzen zu verringern? Fühlen und verstehen wir die Texte immer besser? Der wichtigste Test ist jedoch, ob die Wichtigkeit des Gebens in uns stetig wächst.

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Die Seele ist ewig

Drei Fragen, die ich über den Zerfall der allgemeinen Seele von meinem Studenten in Brasilien erhielt:

Frage: Im Buch Kabbala enthüllt wird gesagt, dass nur 600.000 Seelen erschaffen wurden, und sie wurden wegen des Problems der Selbstsucht geteilt. Wird das Ergebnis der Teilung auch als eine Seele betrachtet, d. h., als eine einzelne spirituelle Einheit?

Meine Antwort: Die Seelen teilen sich nicht oder fügen sich zusammen, sondern jede Seele erlebt ihre eigene individuelle Korrektur.

Frage: Was geschieht mit den Seelen, die das Problem der Selbstsucht gelöst haben: Erlöschen sie und hören völlig auf zu bestehen?

Meine Antwort: Die Seelen steigen einfach zur Stufe unserer Welt herab und steigen dann durch die Kraft ihrer Anstrengungen wieder auf. Ihre Essenz ist ewig.

Frage: Kann eine Seele ausgelöscht werden?

Meine Antwort: Nichts in den spirituellen Welten kann zerstört werden, alles dort ist ewig. Dinge ändern bloß ihre Form.

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Verwandtes Maerial:
Blog-post: Was ist die Seele?
Blog-post: Die Bedinungen für die Korrektur der Seele
Blog-post: Die Formel der Seele

Ausdruck spiritueller Errungenschaft durch Musik, Tanz und Theater

Eine Frage die ich erhielt: Wieso schrieben so viele Kabbalisten Musik?

Meine Antwort: Musik, Theater und Tanz sind alles Hilfsmittel um spirituelle Errungenschaft auszudrücken. Es ist kein Zufall, dass Musik und Tanz zwei von sieben Wissenschaften waren, die man beherrschen musste bevor man sich dem Studium der Kabbala nähern konnte. Sie wurden als Wissenschaften betrachtet, da die Menschen, die höhere Errungenschaft durch den Klang der Musik, Tanzbewegungen und durch das Singen ausdrücken mussten.

Worte sind auch Musik. Ich kann mein Empfinden durch Worte oder auch durch Noten ausdrücken. Jede Musikkomposition erzählt nach den Gesetzen von Ursache und Wirkung. Musik ist eine Sprache.

Das TaNTA (das volle Kli Taamim, Nekudot, Tagin und Otiyot), das in der geschriebenen Sprache gebraucht wird, wird auch in der Musik und im Tanz angewendet. Es spielt keine Rolle, in welcher Form du die Verbindung zwischen dem Kli und dem Licht ausdrückst, es wird immer aus TaNTA bestehen.

Derselbe Satz kann durch Worte, Musik und Tanz ausgedrückt werden. Die Kabbala drückt es jedoch dadurch aus, dass sie die Beziehung zwischen den Gefäßen und dem füllenden Licht aufzeichnet, was eine einfache und universale Sprache ist.

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Was ist das Höhere Licht?

Eine Frage die ich erhielt: Wo wohnt das Höhere Licht?

Meine Antwort: Das Kli ist dem Licht von Chassadim (Licht der Liebe und Barmherzigkeit) gefüllt, der Kraft des Gebens, welches das Licht von Chochma (Licht der Weisheit) enthält. Das Höhere Licht ist das Licht von Chochma in das Licht von Chassadim gekleidet. Dies ist das Licht, das immer arbeitet.

Wir richten uns immer zur Welt von Malchut der Unendlichkeit (Malchut de Ein Sof), denn dies ist der einzig existierende Zustand. Die Substanz von Malchut der Unendlichkeit ist der Wille zu empfangen. Das Geschöpf verleiht diesem Verlangen eine Absicht – die Absicht zu geben. An diesem Punkt kleidet sich das Höhere Licht des Schöpfers in die Absicht zu Geben des Geschöpfes.

Dies ist die Enthüllung der Liebe des Schöpfers und die Liebe des Geschöpfes, welches sich gemeinsam in unserem Verlangen enthüllt. Diesen Zustand nennt man die Welt der Unendlichkeit. Dieser ist bereits vorhanden und wir müssen dies nur noch mit Anstrengungen unsererseits enthüllen! Dies kann jedoch nicht individuell getan werden, sondern nur durch unsere gemeinsamen Anstrengungen, durch die Vereinigung aller spiritueller Funken (Punkte im Herzen).

Unsere gemeinsame Anstrengung erweckt das Licht, das die Welt der Unendlichkeit erfüllt und zieht es in Form des Umgebenden Lichtes (Or Makif) auf uns, welches uns schon von weitem leuchtet. Jenes Umgebende Licht gleicht uns wieder der Welt Malchut der Unendlichkeit an.

(Aus dem täglichen Kabbala Unterricht)

Nutze das Licht, um deinen Weg schnell und angenehm zu gestalten

Die Informations-Gene (Reshimot) verändern sich in uns in einer unendlichen Geschwindigkeit, während wir sprechen. Dennoch scheint es uns, als ob sich nichts ändert, weil es so viele davon gibt, die alle in der Form einer Kette entwirrt werden müssen. Dennoch führen diese inneren Veränderungen zu äußeren Veränderungen, wie Zahlen bei einem Zählwerk, wo Milliarden von Aktionen im Innern ausgeführt werden müssen. Geben Sie ihnen Zeit zu erscheinen!

Es steht geschrieben, “ Diejenigen, die den Schöpfer suchen, beschleunigen die Zeit.“ Unsere ganze Teilnahme an der Schöpfung reduziert sich darauf, unsere Entwicklung zu beschleunigen. Schließlich befinden wir uns auf der niedrigsten Stufe in dieser Welt, aber haben alle Informationen beim Abstieg von oben erhalten. Wir sind nun dazu verpflichtet, über denselben Pfad wieder aufzusteigen, von unten nach oben.

Der Weg bleibt derselbe; das einzige was wir tun können ist, unsere Entwicklung zu beschleunigen. Wir beschleunigen dabei den Weg, machen ihn erstrebenswert und angenehm.

Das macht den ganzen Unterschied zwischen dem Weg des Leidens, wo wir gegen unseren Willen fortschreiten, und dem Weg des Lichts, wo wir es nach unserem eigenen Verlangen tun. Der Weg des Leidens ist lang und wird durch die Einwirkung der Kräfte der Natur geschehen, die uns mit Schlägen vor sich hertreibt. Wir werden wie Maultiere angetrieben, die an einem Ort stehen bleiben und sich weigern, weiter zu gehen. Dies ist der natürliche Weg der Entwicklung.

Der zweite Pfad besteht darin, dass man sich wünscht, selber voran zu kommen und nach Wegen suchen, es zu tun. Auf diese Weise verkürzt man seinen Weg, und macht ihn kurz und angenehm. (aus dem täglichen Kabbala Unterricht über Shamati 13)

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