Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Finanzkrise'

Globaler Tsunami

Jede Katastrophe geht auf das Konto Israels.

Frage: Manche Menschen scheinen sich darüber zu freuen, dass Europa nun mit muslimischen Flüchtlingen überschwemmt wird. Sie denken anscheinend, Europa verdiene dies. Was denken Sie darüber?

Antwort: Man sollte mit Schadenfreude zurückhaltend sein. Ausserdem werden letztendlich alle Ärgernisse auf uns zurückfallen.

Es wird deutlich, dass die Ursache jeglichen Leides der Welt früher oder später auf uns – und nur auf uns – geschoben wird. Gleiches gilt für die momentane Flüchtlingswelle. Nur wir werden dafür zur Verantwortung gezogen werden. Afrikaner, Asiaten und Europäer werden auf uns zukommen und sagen: „Ihr seid schuld an unserer Notlage. So empfinden wir das.“

Die derzeitigen globalen Ereignisse sind nur die Vorbereitung darauf, Israel zu attackieren. Egal, wo welche Katastrophe passiert und wer darin verwickelt ist. Ein Sturm an Verzweiflung, Verbitterung und Hilflosigkeit nähert sich mit Riesenschritten. Er wird uns wie ein Orkan treffen, wenn wir nicht an einem Gegengift arbeiten.

Karten auf den Tisch

Die Kabbalisten überliefern uns, dass wir dem sich nähernden Disaster voraus sein sollten. Wir müssen die Menschheit darüber informieren, die Karten auf den Tisch legen und uns gemeinsam „in einen Menschen mit einem Herzen“ verwandeln.

Es gibt keine Alternative; es kommt aus der Natur, der Höheren Kraft. Und es gibt eine Methode, die unsere grundlegende Beziehung zur Natur verbessern kann. Diese „Wissenschaft der Einheit“ ist die Weisheit der Kabbalah. Wir sollten sie in unseren Alltag integrieren und aus ihr zum Wohle Aller Vorteile ziehen.

Die ganze Menschheit ist eine Familie, es sind die Nachfahren der alten Babylonier. Lasst uns gemeinsam handeln, denn andernfalls werden sich unsere Zustände verschlimmern und wir werden uns gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Es ist nicht möglich, nichts zu tun und nur tatenlos zuzusehen, wie die anderen leiden. Wir müssen Verantwortung übernehmen, wenn auch nur aus dem einzigen Grund, dass kein Weg daran vorbei führt.

Die allgemeine wechselseitige Abhängigkeit ist heute offensichtlich. Wir können unserer Natur nicht entkommen, selbst wenn wir uns am entlegensten Ort der Welt verstecken. Schon bald werden die Wellen eines gigantischen Tsunamis den ganzen Planeten treffen.

Willkommen in Afrika?

Zusätzlich haben wir keine Ahnung über das Ausmaß potentieller Naturkatastrophen oder Finanzkrisen. Und trotzdem könnten sie jeden Moment eintreffen und unseren Lebensstandard auf ein Niveau zurückwerfen, das schlechter ist als jener der Dritte Welt Länder.

Letztere sind heute zumindest in der Lage, andere Länder um Hilfe und Unterstützung zu bitten. Doch ein globaler Kollaps könnte dazu führen, dass Geld wertlos wird und es niemanden mehr gibt, an den man sich wenden kann.

Eine Familie, die in einer Lehmlütte zusammen mit einer Ziege lebt und ein winziges Stück Land besitzt, wird irgendwie überleben. Doch wie wird ein Europäer ohne Arbeit und Einkommen überleben? Diese Armut wäre noch viel leidvoller, da die Menschen der westlichen Welt nicht wissen, wie man ohne etwas überlebt.

Es steht geschrieben: „Ich erschuf den bösen Trieb und ich erschuf die Tora als Gewürz.“ Am Ende werden die globalen „Tsunamis“, wie wir sie heute sehen, unsere „alte Welt“ auslöschen, damit wir beginnen, das Gewürz – die Korrektur – zu verwenden. Nur so gelangen wir in eine neue, glücklichere Welt.

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From KabTV’s “A New Life” 8/28/15

 

Die isländische Revolution und warum sie in den Nachrichten nicht erwähnt wird

Meinung: Die Revolution in Island ist ein Beispiel für die Art, wie die Massenmedien uns über die Welt informieren. Im Jahre 2008 war Island am Anfang der Finanzkrise bankrott und ist seit dieser Zeit aus den Massenmedien verschwunden. Warum denn eigentlich?

Die fünf vergangenen Jahre haben Island (Bevölkerung 320000, ohne Armee) zum einem der reichsten Länder der Welt gemacht. Im Jahre 2007 betrugen Islands Schulden 900 % des BSP. Die weltweite Finanzkrise im Jahre 2008 brach Island das Genick. Die Banken waren bankrott und wurden verstaatlicht, die Nationalwährung – die Krone – hat die 85 % ihres Wertes verloren. Am Ende des Jahres (2008) hat Island den Bankrott erklärt.

Die internationale Gemeinschaft vergrößerte den Druck auf Island. Großbritannien und Holland drohten mit der Isolierung des Landes, der Internationale Währungsfonds drohte, dem Land alle Hilfen zu entziehen. Die britische Regierung hat mit dem Einfrieren der Spar- und Girokonten der Isländer gedroht.

Der Staatsoberhaupt hat sich geweigert, das Gesetz, welches die Bürger für die Schulden der Bankiers verantwortlich machen sollte, zu ratifizieren. Im Jahre 2010 wurde ein Referendum durchgeführt. 93 % der Bürger haben gegen die Auszahlung der Schulden abgestimmt. Der Internationale Währungsfonds hat danach die Gewährung von Krediten sofort gestoppt.

Die Isländer haben sich entschieden, eine Neuordnung der Verfassung vorzunehmen, die das Land von der Macht der internationalen Finanzen und des virtuellen Geldes befreien sollte. Das Volk hat neue Verfassung im Internet geschrieben, die Sitzungen wurden online durchgeführt. Die Bürger hatten die Möglichkeit, die Sitzungen online zu verfolgen und ihre Vorschläge zu machen. In diesem gemeinsamen Prozess hat die Verfassung ihre Endform angenommen.

Heute wird den Griechen, Italienern, Spaniern und Portugiesen gesagt, dass die Privatisierung ihres staatlichen Sektors die einzige Lösung sei. Aber wir sollen auf Island schauen, auf ihre Weigerung, sich ausländischen Interessen zu unterwerfen, darauf, wie dieses winzige Land laut und deutlich erklärt hat, dass sein Volk souverän ist – und dabei gesiegt hat!

Deshalb wird Island in den Nachrichten nicht erwähnt.

Es ist nicht die Finanzkrise, sondern die Krise des Weltordnungssystems

Meinung (A.Kudrin, Finanzminister der Russischen Föderation): In den nächsten 5-10 Jahren wird der Wachstum der Weltwirtschaft ziemlich niedrig sein. Der Kampf mit der Stagnation steht bevor und kann mehrere Jahre andauern. Man kann jedoch die Rezession vermeiden. Auf uns wartet ein nüchternes Jahrzehnt, ein verlorenes Jahrzehnt. Offenbar werden die Wachstumsraten sehr niedrig sein.

Mein Kommentar: Nur die besonderen Ereignisse, solche wie Kriege oder Katastrophen können Wirtschaftswachstum ankurbeln. Wenn es nicht der Fall sein wird, dann wird der Wirtschaftswachstum niemals der gleiche sein, wie er früher war. Die Welt wird sich allmählich bewusst, dass der Mensch nicht für das ungehemmte Verfolgen von geisterhaftem Glück, Reichtum, Ruhm oder Macht geschaffen ist. Unser Glück liegt neben dem vernünftigen und beschränkten Konsum hauptsächlich in der unbeschränkten spirituellen Erfüllung.

Der Finanzminister hofft auf die Fortsetzung des Wirtschaftswachstums, wofür denn? Die Reichen werden reicher, die armen Menschen verarmen noch mehr! Es ist nicht die Finanzkrise, sondern die Krise der Welt, die wir zu verantworten haben. Entweder versteht der Finanzminister es nicht, oder verstellt sich einfach…

Die Liebe des Diktators al-Gaddafi und des Westens zur Gehirnwäsche

Meinung (Lee Kwan-Yew, Politiker, Autor des Buches „Die neue asiatische Halbkugel“, Zeitung „The Financial Times“, London): Die Diktatoren verlieren ihre Macht. Die Demokratien stürzen ein und werden bankrott. Ist das ein Merkmal dafür, dass in der Geschichte der Menschheit grundlegende Veränderungen eingetreten sind?

Die Eurozone basiert auf einer großen Lüge, auf der Nichtübereinstimmung zwischen dem Währungsbündnis und der Haushalts-Unabhängigkeit. Diese Grenze haben zunächst Frankreich und Deutschland überschritten. Alle haben stillschweigend zugesehen und dies dann auch nachgemacht: Portugal, Irland, Griechenland und Spanien. Bis man für diesen Betrug zahlen musste. Die Finanzkrise 2008-2009 hat alles geändert: man musste die Banken auf Kosten der Steuerzahler retten.

Das amerikanische Volk ist auch böse auf die eigene Regierung. Das Staatsoberhaupt der USA ist unentschlossen, dem Volk die unangenehme Wahrheit mitzuteilen und hofft darauf, dass es sich um die gewöhnliche Rezession handelt, weshalb man auf den „neuen Aufschwung“ in der Wirtschaft wartet. Aber es ist keine gewöhnliche Rezession. Statt die Steuern einzusammeln und der Bevölkerung das öffentliche Wohl zu gewähren, verteilt die Regierung diese Mittel an die bedürftigen Finanzgruppen. Denn die Finanzeliten sind eng mit den politischen Eliten verbunden. Für die Interessen der Banken wird gesorgt, aber über die Interessen der einfachen Bürger macht sich die Elite keine Gedanken.

Mein Kommentar: Wir sind so geschaffen, dass uns die Empfindung der Vereinigung und der Zusammengehörigkeit tausendmal mehr erfüllen und befriedigen kann als jedes andere egoistische Vergnügen unserer Welt – und nur dieses Empfinden kann eine würdige Belohnung für jegliche Bemühungen des Menschen werden. Denn in der Empfindung der Harmonie des inneren Systems der Verbindung zwischen den Menschen erreicht der Mensch das Gefühl der Ewigkeit und der Vollkommenheit.

Dieses Gefühl der Vollkommenheit lässt keine Gedanken über die Vergrößerung der Belohnung zu, welche die Harmonie des Gleichgewichtes mit der Natur verletzen könnte. Aber einen solchen Zustand kann man nur in der richtigen Umgebung, mit den richtigen Massenmedien und mit der neuen Methodik der Erziehung erreichen.

In Berlin wütet die Epidemie der absichtlichen Brandstiftungen an Autos

Meinung: Die unbekannten Übeltäter in Berlin lassen die Autos schon in der sechsten Nacht nacheinander brennen. Die Experten lassen die folgenden Tatmotive zu: die politischen Motive der linken Extremisten, die sozialen Proteste, den Neid, die Schadensfreude der Spießbürger, die Eifersucht, den angesammelten Hass der jungen Arbeitslosen und niedrigbezahlten Bürger, deren Interessen niemand vertritt. Die Finanzkrise hat diese Entwicklung nur angetrieben.

Kommentar: Es ist kein Wettbewerb der
Jugend, in welchem Land sich die Brandstiftungen und die Proteste überbieten. Obwohl sie zum Teil angestiftet werden, zeigt sich in diesen verzerrten Formen das Streben der Menschen nach Einheit. Wenn wir diese negative Form nicht in die gegenseitige Annäherung umwandeln werden, dann wird der weltweite Brand aufflammen …

Ich bitte für alle und auch für uns…

Eine Frage, die ich erhielt: Was müssen wir praktisch tun, um solchen Schlägen der Natur wie jetzt dem Brand im Norden Israels entgegenwirken zu können?

Meine Antwort: Das Einzige, was wir brauchen, ist eine gemeinsame Absicht, die gedankliche Verbundenheit, damit unsere Freunde weltweit darüber nachdenken, wie unsere Verbindung untereinander helfen kann, alle Katastrophen auf der Welt zu beseitigen, zu denen auch der schreckliche Brand, der im Moment in Israel wütet, gehört.

Man muss seine persönliche Bitte an die allgemeine Bitte für die gesamte Welt anschließen, indem man sich mit ihren ganzen Leiden verbindet. Nur so funktioniert es: wenn du an alle denkst, kannst du zum Schluss auch „uns“ hinzufügen. Nicht dich! Das ist das Einzige, was helfen kann.

Es ist unmöglich, gegen Katastrophen oder Krisen mit Hilfe von alten Methoden vorzugehen, wenn du gegenüber dem höheren Licht stehst, welches gegen dich wirkt. Wir werden noch sehen, wie die Finanzkrise, die man mit allen Mitteln versucht hat zu dämpfen, zurückkehrt und viel stärker als vorher explodiert.

Genauso ist es mit allem Anderen. Wir können diese Probleme nicht mit üblichen Methoden bewältigen, wir können sie lediglich vorübergehend dämpfen, wobei sie später noch heftiger durchbrechen.

Denn die Korrektur ist nur durch die Annäherung der Herzen, nur durch die Verbindung möglich. Die Welt muss global werden. Die Kraft, die auf uns von oben einwirkt, umzingelt uns und engt uns von allen Seiten ein, sie enthüllt sich als eine globale Kraft. Und wir spüren, dass die Menschheit zu einem gemeinsamen Organismus wird, wo alle miteinander verbunden sind.

Wir werden noch sehen, dass diese Katastrophen die Menschen dazu zwingen werden, sich zu verbinden. Jetzt werden Feuerlöschmannschaften aus der ganzen Welt nach Israel kommen, um Hilfe bei der Brandbekämpfung zu leisten. Morgen wird sich etwas Anderes an einem anderen Ort ereignen, und die ganze Welt wird sich dorthin stürzen, und danach zu einem anderen Ort. Auf diese Weise wird die Natur uns mit Hilfe von Katastrophen zwingen, uns zu vereinigen und zu begreifen, dass wir auf die gegenseitige Hilfe angewiesen sind.

Die Natur wird so feindlich uns gegenüber eingestimmt sein, dass wir keine Zeit mehr haben werden, darüber nachzudenken, wie wir einander bekämpfen könnten. Wenn wir dem nicht auf gutem Wege zustimmen, wird uns der Schöpfer mit Gewalt dazu zwingen. Die Lage wird dermaßen ernst sein, dass kein Volk mehr allein gegen Naturkatastrophen vorgehen können wird – alle werden ihm helfen müssen. Und alle werden plötzlich verstehen, dass wir zusammen sein müssen. Sonst werden wir einfach nicht überleben können.

Angesichts einer tödlichen Bedrohung werden sich alle vereinigen. Doch warum darauf warten, wenn man gleich einen guten Weg gehen kann…

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Freiheit des Willens“ vom 03.12.2010

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Im Schraubstock der Natur

Eine Frage, die ich erhielt: Im Moskauer Gebiet tosen die Brände, die Menschen fahren aus Moskau weg, tragen die Respiratoren. In Indien sind die Überschwemmungen, in China die Erdrutsche aufgrund der Regengüsse. Kann man diese Lage korrigieren?

Meine Antwort: Die Natur drückt uns in den Schraubstock von allen Seiten zu, um uns die einfache Tatsache zu beweisen: Wir befinden uns innerhalb der Natur, sind sehr klein, existieren innerhalb einer winzigen Sphäre, hängen voneinander und von der allumfassenden und weisen Natur (vom Schöpfer) ab.

Wir sind verpflichtet, den einzigen Grund aller unserer Leiden aufzusuchen, um zu verstehen, was wir machen müssen, um die globalen Katastrophen zu verhindern.

Es ist schon jetzt klar, dass man die Überschwemmung des Erdöles in Amerika, den Ausbruch des Vulkans in Island, die Brände in Russland, den Tsunami und die Überschwemmungen in Asien und Europa nicht als die lokalen Nöte wahrnehmen darf, denn sie sind die globalen Einwirkungen der Natur auf uns.

Gewiss werden sie weiterhin fortdauern, und niemand wird unbeteiligt bleiben können und sich in Sicherheit fühlen.

Wenn die Finanzkrise in Amerika ausgebrochen ist, freute man sich in Russland, denkend, dass sie nur Amerika betrifft, und ihnen wird nichts geschehen. Diese Kurzsichtigkeit wurde nach einigen Wochen auf ihrem Bankkonto bekannt!

Der Vulkan in Island explodierte? Was geht mich das an? Wenn auch alles … explodieren wird – aber nein, es hat uns alle, u.a. die Brände und die Überschwemmungen, beeinflusst. Und vor uns ist noch der Winter …

Schließlich sollen wir verstehen, dass der Planet – rund ist, dass wir verpflichtet sind, uns zu verbinden und zusammen über’s Überleben nachzudenken.

Der Schöpfer oder, was dasselbe ist, die Natur, verfügt über die Vernunft, die Gefühle, die Richtung und über das Ziel, sie wird uns zwingen, „die guten Kinder“ zu werden. Wir werden hoffen, dass wir es schnell verstehen und klüger werden.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 08.08.2010

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Es ist sinnlos die USA für die Finanzkrise verantwortlich zu machen

Eine Frage, die ich erhielt: Stehen Sie, wie die meisten Menschen den USA kritisch gegenüber? Sind Sie der Meinung, dass die USA für die Finanzkrise verantwortlich ist? Und denken Sie, dass nur die USA eine Lösung finden kann?

Meine Antwort: Die ganze Welt beschuldigt die USA. Aber wenn ein anderes Land die Gelegenheit gehabt hätte dasselbe zu tun, hätte es dies nicht getan? Die Amerikaner haben ein System aufgebaut, dass sie in die Lage versetzt hat die ganze Welt „auszunutzen“. Wer hätte nicht das gleiche getan? Die USA waren damit erfolgreich und alle anderen sind nun beleidigt, weil die USA es geschafft hat und nicht sie selbst. Man sollte sich also selbst für das eigene Versagen anklagen und nicht die Amerikaner für ihren Erfolg schimpfen.

Der Grundsatz des Kapitalismus „meines ist meins und deines ist deins“ hat für eine ganze Weile gut funktioniert und die Menschen waren stolz darauf. Nun fühlt es sich jedoch zunehmend unfair an. Das liegt daran, dass die Welt eine spirituelle Schicht offen legt, und es mehr und mehr klar wird, dass die Menschen in ihrem Wesen ungleich sind.

Aus diesem Grund können nicht alle Menschen dieselben Gelegenheiten erhalten. Dies zerstört die Gesellschaft, statt sie aufzubauen. Die Möglichkeiten sollten nicht einfach gleich sein, sie sollten unter Einbeziehung der persönlichen Fähigkeiten, Bildung und Können gleichwertig sein.

Je weniger ein Mensch zu tun in der Lage ist, desto mehr sollte die Gesellschaft dafür sorgen diesen Mangel auszugleichen. Wenn Du stärker bist als ich, solltest Du weniger Hilfe bekommen. Wir haben alle Fähigkeiten von der Natur, vom Schöpfer erhalten und ihr Ausgleich sollte von der Gesellschaft kommen.

Sind also gleiche Chancen gut? Nein, sie sind zerstörerisch. Wir müssen wissen, wie viel jeder Einzelne von Geburt an mitbekommen hat, wie er aufgewachsen ist und dann müssen wir das ergänzen, was er benötigt um mit den anderen gleichberechtigt leben zu können.

Das ist Gerechtigkeit, die zu Frieden führen wird. Niemand wird dann einen Grund haben sich darüber zu beklagen, dass er etwas entbehren muss oder ungleich behandelt wird. Und so lange dies nicht geschieht, wird es keinen Frieden in der Welt geben.

Ist es jedoch möglich solches umzusetzen? Ja, aber dazu müssten wir die inneren Daten jedes Einzelnen kennen und dies ist nur möglich, wenn wir die Seelen der Menschen entdecken, die inneren Kräfte und Eigenschaften jedes Menschen. Diese Enthüllung geschieht, wenn wir alle zur Einheit streben.

In Kabbalistischen Worten ausgedrückt, werde ich Dich beispielsweise als einen Achap zu meinem Galgalta Enayim hinzufügen und dies wird in einem vollen Gefäß (Kli), das aus den zehn Sefirot zusammengesetzt ist, resultieren. So erfüllt jeder die Wünsche aller. Und dies ist der einzige Weg Gleichberechtigung und Vollkommenheit zu erreichen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Ungleichheit ist die Quelle aller Probleme der Gesellschaft
Blog-post: Gleichheit und Individualität schließen einander nicht aus
Baal HaSulam Artikel: „Aufbau der zukünftigen Gesellschaft“
Rabash Artikel: „Die Wichtigkeit der Gruppe“

Die erforderliche Änderung in unserer globalen Welt


Eine Frage die ich erhielt: Wenn Sie an der Wall Street arbeiten würden, hätten Sie dann nicht dasselbe getan? Dort gab es die Möglichkeit, die Börsenpreise zu frisieren, die Welt zum Narren zu halten und einen Ertrag, der hundertmal größer als die Aktien waren, zu erhalten. Das Problem ist, dass die Lügen ans Tageslicht kamen und die Aktien fielen. Nun füttert die Regierung die Taschen der bankrotten Bankiers, nur um das gesamte System vor dem Zerfall zu bewahren. Was kommt als Nächstes?

Meine Antwort: Die Natur drängt uns, eine Lösung zu finden, indem sie uns zu einer Entwicklung hinführt. Die Kabbala bietet den Menschen einen Weg, wie sie die globale Welt kennenlernen können, in der wir uns befinden – eine Welt, die absolut und universell voneinander abhängig ist. Dann, wenn man dieses Wissen verwendet, wird es uns gelingen, eine neue Gesellschaft zu erbauen und ebenso neue persönliche und öffentliche Beziehungen.

Diese Weisheit ermöglicht den Menschen, das schreckliche Ende zu sehen – wie Kriege und Naturkatastrophen – welches wir nehmen werden, wenn wir uns weiterhin willkürlich entwickeln. Das Resultat ist das Gegenteil von der sozialen Veränderung, welche die Natur von uns in der globalen Welt verlangt. Diese notwendige Veränderung verlangt, mehr globale Verbindungen, ein gemeinsames Verstehen und gemeinschaftliche Teilnahme an allem
zu schaffen.

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Verwandtes Material:
Blog-Post:  Die Krise ist die Enthüllung unserer zerbrochen Verbindung
Blog-Post: Gedanken zur Krise
Blog-Post: Ein Spiel, das mit den Regeln der Verbindung und Zusammenarbeit gespielt wird
Baal HaSulam Artikel:  Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

10 große Rezessionsüberraschungen (Hinweis: Einer schließt Sex ein)


In den Nachrichten (aus Time): Steigende Arbeitslosigkeit, knapper Kredit und rückläufige Immobilienpreise sind die gewöhnlichen Komponenten einer Rezession. Doch selten erscheinen sie alle auf einmal, wie jetzt, und dauern so lange an. Aber das ist kaum die einzige Eigenartigkeit. Die Regeln für harte Zeiten werden fast täglich neu geschrieben. Hier einige andere Arten, wie die Rezession die Regeln neu fasst:

1. Suppe: Kein Rezessionsgrundnahrungsmittel mehr
2. Bio-Nahrungsverkauf bleibt stabil
3. Darlehenszinsen bleiben hartnäckig hoch
4. Kinokartenverkauf boomt
5. Intimität wird ein Hit
6. Sündenindustrie fährt zur Hölle
7. Es gibt keine sicheren Zufluchtsorte
8. Der Handel wird zerschlagen
9. Nagelstudios werden frequentiert
10. Auch die Reichen spüren es

Mein Kommentar: Offenbar haben die Leute immer noch nicht den fundamentalen Unterschied dieser Krise verstanden: Dass sie aus einem Mangel an wohlwollender Verbindung zwischen den Menschen stammt, und nicht aus dem Mangel irgendeiner anderen Verbindung, sei sie politisch, wirtschaftlich oder anderweitig. Unterdessen versuchen die Menschen immer noch, die äußeren Folgen zu lokalisieren …

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Verwandtes Material:
Blog-post: Das Puzzle mit 7 Milliarden Teilen