Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Welt ist unser innerer Film

Frage: Ein Mensch, der sich spirituell entwickelt, fühlt zunächst alle seine verwirrten Wünsche, er weiß nicht, wie er sie lenken und  ausgleichen soll. Es folgt der Anstieg des Egoismus (der Zustand von „Babylon“), er kann keine Beziehung zu Menschen aufbauen. Nun erkennt er seinen Egoismus – das ist bereits der Einzug nach Ägypten.

In der äußeren Welt, in der es Zeit, Raum und Geschwindigkeit gibt, werden uns materielle Bilder, wie Babylon, die Wüste usw. präsentiert. Sprechen diese Geschichten mit ihren Bildern von der inneren Welt?

Antwort: Ja, es ist wie das Programm in ihrem Computer, Sie starten es und Ihnen wird ein Video gezeigt.

In uns gibt es verschiedene Informationsaufzeichnungen, die sich darin ausdrücken, wie wir in dieser Welt existieren, wie wir uns sehen, danach handeln und was die Natur vor uns abspielt. In Wahrheit ist das alles unser innerer Film.

Es ist, als ob Ihre inneren Wünsche, nach außen gekehrt, dieses Bild zeigen, damit Sie es ändern können. Ändern Sie Ihre inneren Eigenschaften und Sie werden die Welt außerhalb von sich sehen. Können Sie sich vorstellen, was Sie bekommen haben, wenn Sie sich in einem so großen Ausmaß verändern konnten?

Wenn Sie sich etwas verändern, werden Sie  große Veränderungen in der Welt, zwischen Ihnen und der unbelebten Natur, den Tieren und den Menschen, mit denen Sie interagieren sehen. Indem Sie sich in Ihrem Inneren verändern, werden Sie die Konsequenzen in der Außenwelt sehen. Sie drehen Ihren eigenen Film.

Frage: Ist die Außenwelt sozusagen ein Indikator für mich?

Antwort: Die Außenwelt ist ein Spiegelbild Ihres inneren Zustands. Wenn Sie zum Beispiel Kriege im Land Israel sehen bedeutet das, dass Sie etwas in sich ändern sollten. Nur so können Sie die äußere Situation beeinflussen.

Aus der Fernsehsendung „Spirituelle Zustände“, 21.05.2021

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Die Offenbarung kommt noch

Kabbala ist die Wissenschaft über die Ähnlichkeit des Menschen mit dem Schöpfer. In allem! In der Harmonie mit Ihm, in der Ewigkeit und in der Vollkommenheit. Dabei hindert uns unser irdisches Dasein nicht daran, diesen „nicht irdischen“ Zustand wahrzunehmen.

Unser Verbrauch muss ebenfalls mit der Natur harmonieren, d.h. wir müssen nur das Nötigste zum Leben verbrauchen. Dabei wird die Natur, ungeachtet der Erdbevölkerungszahl, sich in einem ruhigen harmonischen Zyklus erneuern.

Ich empfehle euch, den Film „The story of stuff“ anzuschauen: Teil 1, Teil 2, Teil 3.

Doch es liegt nicht am falschen Verbrauch und nicht am Egoismus an sich, sondern daran, dass unsere egoistische Natur absichtlich so erschaffen wurde, für unsere Korrektur, wie geschrieben steht: „Ich erschuf den Egoismus und ich erschuf die Tora (das Licht, dass wir durch das Kabbala-Studium anziehen) zu dessen Korrektur“.

Die Menschheit erkennt nicht die Falle, die der Schöpfer uns gestellt hat – der Egoismus wurde absichtlich und nur im Menschen erschaffen, damit wir ihn korrigieren wollen, damit wir dadurch dem Schöpfer ähnlich sein wollen – genau das ist das Ziel, und alles andere ist die Ursache!

Die vorgeschlagenen Lösungen werden nicht helfen, ein neues, gesundes Leben aufzubauen, weil unser Egoismus sich nicht ändern wird – und uns nicht erlauben wird, etwas zu ändern. Solange wir ihn nicht der Korrektur durch das höhere Licht, welches ihn auch erschaffen hat, aussetzen.

Kabbala Akademie

Sich selbst wiederbeleben

Eine Frage, die ich erhielt: Warum hat der Schöpfer es nicht gleich so gemacht, dass wir alle Anderen wie eigene Körperorgane wahrnehmen?

Meine Antwort: Du musst aber gerade aus der Gegensätzlichkeit heraus die Form des Gebens enthüllen: aus dem Hass, dem Empfangen, dem Ausnutzen des Nächsten heraus Liebe und Einheit erreichen.

Stell dir vor, du würdest plötzlich erfahren, dass dein schlimmster Feind, den du früher in den Staub treten und durch alle möglichen Hinrichtungsarten vernichten wolltest, in Wirklichkeit dein Sohn ist, von dem du nichts gewusst hast – wie in einem Film.

Du verstehst es noch nicht. Versuche aber, in die Gruppe einzutreten und dir vorzustellen, dass du dich in das gemeinsame Verlangen einfügst. Schaue nicht auf die Gesichter, schaue auf das Verlangen, welches bei allen gleich ist, dringe tiefer hinein.

Und dann wirst du durch dieses Verlangen spüren, dass du von besonderen Seelen umgeben bist und nur du derjenige bist, der sie von der Seite anschaut. Versuche, dich in sie hineinzufügen und dich vollkommen zu annullieren.

Durch diesen Selbstverzicht beginnst du zu leben! Bleibe immer in diesem Gedanken, damit er dich nie verlässt – triff eine Entscheidung, dass du von nun an auf diese Weise die Welt sehen willst.

Versuche, in dieser Empfindung bis zum morgigen Tag durchzuhalten – sie immer wieder zu erneuern und dieses Bild zurückzuholen. Dann wirst du während des nächsten Unterrichts bereit sein, es zum Leben zu erwecken!

Du wirst dir vorstellen können, was in diesen Verlangen, die miteinander verbunden sind, geschieht: wie die Parzufim AB und SaG wirken und wovon Rabbi Schimon den Freunden erzählt – es geht allein um dieses Verlangen und um die Verbindung zwischen seinen Teilen.

Reine und unreine, korrigierte und noch nicht korrigierte Verlangen – alles befindet sich in einem System, welches du jetzt enthüllst. Und du willst das Leben, die Lebenskraft, dich selbst in diesem System enthüllen und begreifen, wie alles funktioniert. Genau davon erzählen alle kabbalistischen Bücher, und du willst, dass es enthüllt wird.

Wenn die Verbindung zwischen allen Teilen des Verlangens und die Harmonie, in welcher sie miteinander arbeiten, enthüllt werden, wird eben diese praktische Enthüllung der richtigen, funktionierenden Verbindung als Enthüllung des Schöpfers bezeichnet werden. Und dann wird der Schöpfer, diese Verbindung, sich immer mehr enthüllen – das bedeutet den Aufstieg  entlang der Stufen der Welten zu einer immer größeren Enthüllung des Schöpfers.

Denn der Schöpfer (Bo-Re) heißt auch so: „komme und siehe“, wie das System im gegenseitigen Geben funktioniert, wie das Licht innerhalb der Verlangen/Kelim wirkt.

Aus einem Unterricht über den Artikel „Eine Dienerin, die zur Erbin ihrer Herrin wird“, 13.12.2010

Hat die Leber eine Seele?!

Eine Frage, die ich erhielt: Im Buch „Die Grundlagen der Absicht“ schreibt Baal HaSulam, dass sich die Höhere Seele (Neschama) im Gehirn, der Geist (Ruach) im Herz, und die Untere Seele (Nefesch) in der Leber befinden! Wie ist das zu verstehen?!

Meine Antwort: Die Kabbalisten benutzen die Wörter dieser Welt, weil alles, was es darin gibt, aus der spirituellen Welt gekommen ist.

Deshalb kann muss man die Höheren Kräfte beschreiben, indem man Begriffe aus dieser Welt verwendet. Was kann man sonst machen, wenn es in der Höheren Welt keine Sprache, sondern nur Kräfte gibt. Man kann sie benennen oder durchnummerieren. Doch diese Bezeichnungen sollen etwas erklären.

Deshalb haben die Kabbalisten eine einfache Lösung gefunden, indem sie Begriffe aus unserer Welt nahmen und damit die Höheren Kräfte beschrieben.

Sie sind in die spirituelle Welt eingegangen und haben ihre Kräfte, ihre Erscheinungen, ihre Handlungen empfunden. Sie leben dort! Sie sehen die spirituelle Welt durch diese Welt, als ob diese durchsichtig wäre. Hinter jedem Gegenstand dieser Welt sehen sie die Kräfte, die dahinter, hinter dem ganzen Bild gelten.

Als ob man die spirituelle Kraft durch ein durchsichtiges Glas sehen würde. Hinter jedem Menschen und hinter jeder Handlung dieser Welt sehe ich die Kraft, die sie bewegt, weshalb es leicht für mich ist, alles zu begreifen!

Sie unterscheiden sich nur bezüglich des Menschen, der sie öffnet, entweder öffnet er sie in den 5 körperlichen Sinnesorganen, oder in 5 spirituellen Sinnesorganen.

Aber es sind dieselben Erscheinungen, weil unsere Welt illusorisch ist, sie wird auf diese Weise in unseren Empfindungen wahrgenommen. Und wenn du die zusätzlichen Organe der Empfindung entwickelst, dann siehst du das Geschehende auf zwei parallelen Bildschirmen.

Folglich verstehst du alles und bist nicht mehr verwirrt. Dir ist klar, was „Gehirn“, „Herz“, „Leber“ und „Ibur – Enika – Mochin“ (Keim – Ernährung – Erwachsener) bedeuten.

Alle Wörter, die aus dieser Welt genommen wurden, werden in der Spiritualität klar sein: was „Aufstiege“, „Fallen“, „Umarmung“, „Verschmelzung“, „rechts“, „links“ bedeuten. Alles ist so eindeutig, dass es anders nicht sein kann.

Denn die spirituelle Welt wird nur durch die materielle Welt begriffen, sie ist ihre Wurzel. Sie wird immer mehr klar sein, weil du immer die Sprache aus dieser Welt verwendest, als ob man sie auf den durchsichtigen Film auflegen würde.

Du hattest irgendwelche materiellen Gestalten, an deren Stellen jetzt nur die Definitionen bleiben, die du parallel auf den anderen Bildschirm verlegst, in die Spiritualität, worin sie auf die passenden Stellen angeklebt werden.

Du kannst sie benutzen und wirst niemals verwirrt, du musst sie den anderen nicht erklären. Denn sie sehen folglich dasselbe Bild, die spirituelle Welt und begreifen, welche optische Täuschung die materielle Welt war.

„Die Seele im Gehirn“ bedeutet, dass sich das Licht (Neschama, Seele) ins Kli (das Gehirn) einkleidet. Es gibt nichts außer dem Licht und dem Wunsch.

Aus dem Unterricht nach „Bejt Schaar a-Kawanot“, 25.11.2010

Das Ende des Filmes im dunklen Saal

Unsere ganze Arbeit ist auf die Enthüllung des Schöpfers gerichtet. An Seiner Anwesenheit mangelt es uns. Außer Ihm gibt es nichts in der Realität.

Der Schöpfer ist eine allumfassende Kraft, in der wir uns befinden, obwohl wir sie nicht empfinden. Unser egoistischer Wunsch unterscheidet den Schöpfer nicht, weil er nicht auf der gleichen Welle eingestellt ist, und nicht über dieselbe Eigenschaft verfügt.

Deshalb arbeiten wir gerade an unserem Wunsch, den man verändern muss, um den Schöpfer entsprechend dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften (Chok Ischtawut Hazura) zu öffnen.

Wir sehen, hören, tasten und riechen alles innerhalb des eigenen Wunsches. Wenn wir ihn verändern würden, dann könnten wir den Umfang der Empfindungen ausdehnen. Aber es bedeutet nicht, dass wir die Sensibilität unserer Sinnesorgane, mit Hilfe der zusätzlichen Geräte verstärken werden: sei es die Ortungsgeräte, die Radioapparate, die Teleskopien oder die Mikroskope.

Nein, wir erhöhen nicht die Aufnahmefähigkeit des egoistischen Wunsches, sondern verändern sein Wesen, schalten ihn von der inneren Wahrnehmung auf die äußerliche um, geben ihm die Fähigkeit, das zu empfangen, was sich draußen befindet.

Der auf diese Weise umgeformte Wunsch wird aus fünf körperlichen (irdischen) Sinnesorganen (Empfindungen): aus der Sehkraft, dem Gehör, dem Geruch, dem Geschmack, dem Tastsinn – in fünf geistige Sinnesorgane – Sfirot: in Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut ausgedehnt. Jetzt hat der Wunsch eine andere Form: er bekommt nicht mehr, sondern gibt – und in dieser Absicht des Gebens, nehmen wir die Höhere Realität wahr.

Obwohl diese uns nicht bekannt ist, sind die Veränderungen trotzdem möglich. Das erzählen uns die Menschen, die es getan und das ganz neue Leben gefunden haben.

Im Augenblick leben wir daher in der Realität der fünf Sinnesorgane, im Weltbild, das vom egoistischen Wunsch dargestellt wird. Aber wenn wir die Absicht der Wahrnehmung umschalten, dann werden wir die äußerliche Realität in der Eigenschaft des Gebens wahrnehmen – zusätzlich zur vorhandenen Eigenschaft des Empfangens.

Es ist eben diese neue Welt, die uns in fünf neuen Empfindungen geöffnet wird. Darin gibt es eigene Farben und Laute, Vernunft und Bewegungen der Seele – alles, was es hier gibt, und um vieles reicher, klarer, vollkommener. Es sind unsere irdischen Wurzeln.

Dann sollen wir das erreichen, wozu wir auch kommen wollen. Denn unser egoistischer Wunsch, welcher nach dem Prinzip der Absorption gilt, ist schon erschöpft. Darin kommt die Verzweiflung deutlicher zum Vorschein: wir verlieren das Interesse für „dieses Kino“, das wir schon gesehen und bewertet haben. Der Film dieses Lebens interessiert uns nicht mehr, füllt uns nicht mehr aus.

Die ganze Menschheit kommt noch zu dieser Erkenntnis. Die nach innen gerichtete Wahrnehmung liefert die vorige Freude nicht, wir haben ihren Vorrat verbraucht und sollen uns jetzt nach der Wahrnehmung ausrichten, die nach draußen gewandt ist.

Wenn wir also den Wunsch verändern, ihn von innen nach außen umorientieren, dann werden wir die veränderte Welt – die Welt des Gebens erreichen. „Olam afuch raiti„.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 12.11.2010

Wo bin ich dann?

Eine Frage, die ich erhielt: Wer bin „ich“ und wie kann ich mich von dem „Film“ der Realität losloesen?

Meine Antwort: Zur Zeit kannst du dich nicht von dem Film loesen. Du lebst ja in diesem Film – ausschließlich in dem Wunsch, zu genießen.

Aber wenn du dich sowohl in dem Wunsch, zu genießen, als auch in dem Wunsch, zu geben befinden würdest, wenn du zwei Kräfte – die Kraft des Schöpfers und die Kraft der Schöpfung zusammen in dir hättest, wenn das Licht dir leuchten würde und dir seine Eigenschaften des Gebens bringen würde, dann würdest du anfangen, zu unterscheiden, wo du bist und wo der Film.

Aber heute bist du nicht in der Lage für eine solche Analyse deiner Welt, weil du nur den Wunsch zu genießen hast.

Ob das Licht in dir arbeitet, weißt du nicht. Du bist wie ein Kleinkind. Es weiß nicht, wer für ihn sorgt, und was geschieht. Und es weint, weil es ihm schlecht geht, ohne zu wissen, an wen sich das Weinen wendet.
Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“, 20.10.2010

Erschaffe Dir eine andere Welt!

Im Endeffekt zeichnen wir vor uns das Bild der Realität infolge der Berührung des Lichtes mit dem Wunsch, so wie in unserer Welt das Licht den Film auf den Bildschirm projiziert.

Im Unterschied zum Kino zeichnet das Höhere Licht das Bild nicht auf einen äußeren Bildschirm, sondern auf einen Bildschirm in uns, wodurch in uns das Bild der Realität, gemäß unserem „Verlangen zu genießen“ entsteht.

Deshalb sehen wir „vor uns“ (wir denken nur, dass es vor uns ist) die lebendige Welt, die Geschöpfe, und nicht die künstlerische Darstellung.

Stelle Dir vor, du würdest jetzt den kleinen Hund zeichnen, der vor dir läuft. Du erschaffst ihn und er ist keine Zeichnung mehr, sondern das Geschöpf, das aus Fleisch, Blut und Knochen besteht, das Vernunft und Gefühle hat, weil es sich in deinem Wunsch befindet.

Eigentlich machen wir nur das. Denn es gibt nichts, außer dem Wunsch und dem Licht.

Und wenn dein Wunsch aufwacht, hinaufsteigt und das minimale Maß des Gebens erreicht, dann schafft er zusammen mit dem Licht andere Zeichnungen, andere Geschöpfe.

Du siehst selbst von der Seite her, wie sich die Wünsche, infolge der Berührung mit dem Licht ändern und verschiedene Formen des Lebens erschaffen.

Stelle Dir vor, in welcher Realität du dich dann befindest. Vor dir werden Welten, mit ganz anderen Inhalten erscheinen und alle werden von dir erschaffen.

Natürlich bist du dir vollkommen bewusst, dass du dich auch früher in einer von Dir erschaffenen Welt, in deinem Material befandest.

Folglich entsteht die Frage: ob ich diese Formen erneut erschaffe oder ob sie schon früher erschaffen wurden, so dass ich sie jetzt nur in solcher Art, je nach der Größe meines Wunsches und des Aufstiegs entsprechend der Stufen der Leiter enthülle?

Denn ich begegne auf jeder Stufe neuen Formen, einer neuen Welt. Habe ich diese neue Welt erschaffen, oder war sie immer da, und ich öffne sie nur jetzt?

Und die Antwort lautet: Ich öffne sie nur. Aber für mich erschaffe ich sie wirklich, denn sie lebt innerhalb meiner Wünsche.

Aus dem Programm „Kabbala für die Anfänger“, 20.10.2010

Die Zeitmaschine

Der Sohar, Kapitel „BeSchalach“, Punkt 297: Als der Tempel gebaut wurde, wurde der Schöpfer mit dieser Korne gekrönt und saß auf Seinem Thron, Malchut, und wurde in Seinen Kronen gekrönt.

Und seit der Zeit, als der Tempel zerstört wurde, wurde der Schöpfer nicht mehr mit Seinen Kronen gekrönt, und diese Annehmlichkeit, das Licht von Bina, wurde verdeckt und verborgen.

In der Spiritualität gibt es keine Zeit, sie ist nur die Frage der Stufen, inwiefern wir von einer Stufe auf die andere übergehen können, zwischen den Schnitten des Spirituellen den Platz wechselnd.

Deshalb berichten uns die Zukunft, die Gegenwart oder die Vergangenheit, heute, morgen oder gestern, die Zeit der Zerstörung des Tempels oder andere Zeiten – nur über unsere Lage auf derselben Treppe der spirituellen Stufen.

Ebenso wie man den Film sehen kann: die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Der Unterschied zwischen diesen Zuständen klärt sich mit unserer Fähigkeit auf, sich dem Netz der gegenseitigen Verbindung anzugleichen.

Von der Kraft unserer Verbindung mit diesem Netz, hängt unsere Lage auf der Treppe der Stufen ab – welche Art unserer Verbindung wir öffnen können.

Die Stärke der Verbindung im allgemeinen Netz – ist eben das Maß der Enthüllung der Höheren Welt und des Schöpfers.

Aus einem Unterricht über den Buch Sohar, 01.11.2010

Der Regisseur eigenes Lebens werden

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ich den Film meines Lebens selbst aus mich heraus projieziere kann, diese ganze Realität, warum schaffen sich die Menschen einen Film, der nicht besonderes angenehm ist?

Meine Antwort: Aber das liegt noch nicht in deinen Kräften einen Film zu schaffen! Du kannst noch kein Regisseur sein.

Du musst über deinem Verlangen, über dem Licht herrschen, genau schauen, wie sie sich ändern können, nach strengen Gesetzen, und nicht aus einer plötzlichen Laune heraus, so, Schritt für Schritt, baust du eine bessere Realität.

Darin liegt deine einzige Wahlfreiheit und gerade um sie umzusetzen, studieren wir die Wissenschaft der Kabbala.

Und solange du über dem Film deiner Wirklichkeit noch nicht herrschen kannst, herrscht der Schöpfer darüber, um dich mit der Schaffung einen Film mit der eigenen Realität anzuregen.

Deshalb ist das ganze Leben, alle unsere Reinkarnationen, nur dafür gedacht, uns zu der Schaffung eines richtigen Filmes, eines wahren und nicht erdachten Film zu bringen.

Gerade dies ist das Interessante an der Wahrnehmung der Realität in der Wissenschaft der Kabbala. Denn es handelt sich nicht um eine theoretischen Studie oder den scholastischen Denkkonstrukten, sondern um ein besonderes Mittel, mit deren Hilfe ich tatsächlich meine Welt verändern kann – so wie in andere Dimensionen wegfliegen.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“, 20.10.2010

Die Dreharbeiten zur Verfilmung des historischen Thema Sohar

Die Dreharbeiten zur Verfilmung des historischen Themas „Sohar“ nach einem Drehbuch von Semjon Vinokur haben begonnen.

Ihm gingen Monate der Vorbereitung voran: Die Gruppe der Designer geführt von Guy Bassilay haben Dutzende Kostüme, die den Standards der besten Filmfabriken der Welt entsprechen, geschaffen, es wurden alle Attribute der römischen Armee reproduziert, es wurde ein Drehort an der Stelle mit einem erhalten gebliebenen Steinweg jener Zeiten ausgewählt.

Aus der Gruppe Bnei Baruch Israel wurden die passenden Typen ausgewählt, welche sich mit riesigem Enthusiasmus der Möglichkeit gestellt haben, in einem topaktuellen und brennenden Film mitzuwirken.

Nach einem vertieften Studium des Buches Sohar wollen alle möglichst weit das Wissen über dieses Buch, die Geschichte seiner Entstehung und seine riesige Wichtigkeit für die Menschheit verbreiten.

Dieser Film ist eine wunderbare Möglichkeit, dies zu tun. Und wenn wir alle an den Erfolg dieses Unternehmens denken werden, wird alles klappen!

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