Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Gibt es Menschen, die den Maсhsom überschritten haben?

Frage: Wie viele Menschen haben im Laufe der Geschichte den Machsom überschritten? Sind es Einzelne, Dutzende oder Tausende?

Antwort: Es sind Millionen von Menschen. Wir müssen verstehen, dass dies alles ein Prozess ist. Seelen sind nicht irgendwelche getrennten Klötze, sondern Wünsche, die sich ständig mischen, verändern und zusammenschließen. Es handelt sich um ein komplexes integrales System.

Frage: Wo gibt es diese Millionen?

Antwort: Sie existieren außerhalb von den Körpern- in den Verlangen. Das Wichtigste ist der Wunsch. Der Körper erscheint uns in einem ebenso begrenzten Rahmen zu bestehen, wie unsere Welt. In Wahrheit gibt es keine materielle Welt, es gibt nur die spirituelle Welt. Wir müssen in die Wahrnehmung der spirituellen Welt eintauchen und uns vergewissern, dass sie es ist, die existiert.

Frage: Wo bleiben die Menschen nach der Überquerung des Machsoms, was machen sie dort?

Antwort: Sie existieren in ihren Eigenschaften. Alles außerhalb der Eigenschaften, alle Arten von unbelebter, pflanzlicher und belebter Materie (menschliche Materie existiert in unserer Welt nicht, sie wird als tierische Materie eingestuft), wird nur in unseren irdischen Empfindungen wahrgenommen. In der Realität gibt es das alles nicht.

Sobald sich die Empfindungen ändern, verschwindet diese Welt.

Aus dem Fernsehprogramm „Spirituelle Zustände“, 06.02.2020

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Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Teil 4

Um des Schöpfers willen

Baal HaSulam, „Aufbau der Zukunftsgesellschaft“: Ein Antagonist könnte immer noch behaupten, dass ich bisher nur gezeigt habe, dass man seinen Mitmenschen dienen muss, aber wo ist der praktische Beweis dafür, dass man sich um des Schöpfers willen an dieses Gebot halten muss?

Frage: Wir können noch immer nicht verstehen, was die Erfüllung des Naturgesetzes „zum Wohle des Menschen“ ist: „Du bist für mein Wohl, und ich bin für dein Wohl“, und gemeinsam bauen wir eine gute Gesellschaft für die Zukunft auf. Und was bedeutet es dann, dieses Gesetz um des Schöpfers willen,  der sich im Verborgenen befindet, zu erfüllen?

Antwort: Wenn man sich strikt an die Anweisungen der Kabbalisten hält, dann fühlt man sich in einem Zustand, als ob der Schöpfer vor einem steht und man mit ihm zusammenarbeiten kann.

Frage: Aber der Schöpfer ist vor mir verborgen. Wie kann ich etwas um Seinetwillen tun, wenn ich Seine Handlungen nicht spüre?

Antwort: Der Schöpfer ist ein Zustand, den die Weisheit der Kabbala einem vorgibt, und ein Lehrer erklärt einem, wie man sich verhalten soll.

Wenn man diese Bedingungen erfüllt, beginnt man zu spüren, dass es in der Natur positive und negative Kräfte gibt, die  ständig auf einen einwirken: die positive Kraft auf der einen und die negative Kraft auf der anderen Seite, und es gibt Widerspruch oder Übereinstimmung usw.

Frage: Das heißt, der Schöpfer ist das Ziel und der Nächste ist das Mittel. Wenn ich in mir die Kraft oder Fähigkeit finde, die Bedürfnisse meines Nächsten über meine eigenen zu stellen, dann manifestiert sich die Qualität des Schöpfers in mir?

Antwort: Ja, natürlich, die Qualität der Gebens. Gleichzeitig beginnt man zu spüren, dass man, nach dem Gesetz der Gleichheit der Form, auf der Ebene des Schöpfers existiert.

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Methode der Korrektur, Teil 10

Wenn man die Naturgesetze erfüllt

Frage: Wenn ich dafür sorge, dass mein gleichgesinnter Freund den Schöpfer erreicht – das ist das Beste, was ich für ihn tun kann, – reicht das dann  aus? Muss ich mich dann nicht darum kümmern, seine zahlreichen anderen Wünsche zu erfüllen?

Antwort: Nein. Es steht geschrieben, dass die materiellen Ansprüche des Freundes wichtiger sind, als deine Spirituellen.

Aussage: Aber ich kann nicht mal meine eigenen materiellen Wünsche erfüllen, seine dann doch erst recht nicht!

Antwort: Hiermit ist eine Gesellschaft gemeint, die nur existiert, um den Schöpfer zu offenbaren. Alle ihre Mitglieder werden sich in einer gegenseitigen Bürgschaft befinden, d.h. ihr Leben wird nur daraus bestehen. Alles andere was sie für ihren Unterhalt, für ihr Leben brauchen, das was man als „unverzichtbare Lebensbedingungen“ bezeichnet, wird von ihnen gemeinsam angeschafft. Sie helfen sich gegenseitig. Sie werden immer alles haben,  was sie brauchen, da sie die Naturgesetze erfüllen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 07.02.2019

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