Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Geschichte aus Sicht der Kabbala

Eine Frage, die ich erhielt: Bitte erklären Sie, warum Fragen über Geschichte unangebracht sind. Etwas zu studieren, ohne seine Grundprinzipien zu kennen, wie seine Geschichte, ist ziemlich schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.

Meine Antwort: Rabash lehrte mich, mich nicht mit Geschichte zu befassen, sondern mit tatsächlich erfahrener Errungenschaft. Warum von äußerlichen Phänomenen und Vorstellungen von Menschen ausgehen, wenn man fähig ist, diese selbst zu erlangen? Anfänger und jene, ohne einen Punkt im Herzen (d.h. Verlangen nach Spiritualität), werden allerdings von der Geschichte angezogen. Das gleiche gilt für das Studium der Kabbala: jemand, der einen Punkt im Herzen hat, studiert sie nicht, sondern zieht das Höhere Licht an, wohingegen jemand, der keinen Punkt im Herzen hat, sie wie eine Wissenschaft studiert und das gedruckte Material viel besser kennt als jemand, der dieses Material tatsächlich erlangte. Lesen Sie hierzu Baal HaSulam’s Kommentar über die Jerusalemer Kabbalisten.

Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin Kolumbianer und wie sie wohl wissen, scheint mein Land stets in einem Konfliktzustand zu sein. Warum leidet mein Land und seine Menschen? Es ist offensichtlich, dass die Menschen hier mehr leiden, als in anderen Ländern. Das lässt mich annehmen, dass mein Land eine Art Sonderauftrag hat – wie Israel.

Meine Antwort: Es ist besser, sich nicht in die Geschichte und andere Verwicklungen zu vertiefen oder etwas daraus zu entnehmen, sondern sich selbst zu korrigieren und indem man dies tut, sich selbst, sein Land und die Welt zu verbessern.

 

So bin ich eben!


Folgender Brief erreichte mich: Ich schäme mich für meine Verlangen und wäre noch mehr beschämt, wenn Sie sie wüssten. Immer mehr spüre ich, dass ich alles will: alle Frauen, all die Macht, das Geld und die Ehre. Ich beneide andere so sehr, dass ich mich frage, wo so viel Neid herkommen kann! Mein Körper weigert sich, irgendetwas zu tun und ich fühle mich wie ein bodenloses Glas. Ich spüre auch, dass absolut nichts von mir abhängt, dass ich wie Knetmasse oder wie eine Feder im Wind bin.

Gestern hatte ich den Wunsch, Präsident zu werden, aber heute schaffe ich es nicht mal, aus dem Bett zu kommen – ich habe keinerlei Motivation oder Verlangen. Ich möchte mich zusammenrollen oder in Stücke zerbersten.

Dennoch versuche ich, all diese Ereignisse mit dem Schöpfer in Verbindung zu bringen und ich bin dankbar, dass ich zumindest über Ihn nachdenken kann. Zu einer anderen Zeit versuche ich, ins Vergessen zu geraten und alles zu verdrängen. Ich habe Vertrauen, aber mit einer Spur des Vorwurfs.

Ich erinnere mich ständig daran, dass es Sie und die Gruppe gibt und auch andere suchende Menschen. Ob ich gerade leide, versuche vor dem Leid davon zu laufen (alles zu verdrängen), versuche den Sinn meines Lebens zu finden (wenn man es überhaupt Leben nennen kann) und des Lebens im Allgemeinen – ich glaube, dass nur der Schöpfer mir helfen kann, niemand außer Ihm.

Meine Antwort: Das ist das Leben – Ihre erste Realisierung davon. Später werden Sie die Veränderungen verstehen, durch die Sie gehen, doch im Augenblick lernen Sie etwas über sich selbst, über ihre Natur und ihren Egoismus. Danach werden Sie an den Punkt kommen, wo sie ihren Egoismus hassen und sich dazu entscheiden, sich von ihm zu trennen – dies wird Ihre Rückkehr aus dem Exil sein.

All diese Zustände sind großartig, da Sie sich eingehend mit ihrem Wesen befassen und der Schöpfer lehrt Sie, wer Sie sind. Doch, vergessen Sie nicht die Kabbala und Ihn! Lesen Sie „Es gibt nichts außer Ihm“ und andere Artikel aus Shamati (Ich hörte).

MS

Krieg wird alles auslöschen


Statement: Man bereitet sich laufend auf Krieg vor. Krisen durch nationale Verschuldung brachen lange vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg aus und auch heutzutage häufen sie sich wieder. Sowohl die USA und Großbritannien haben Schulden von 2 Billionen Dollar jährlich. Solche Schulden können nie zurückgezahlt werden und dies beabsichtigt auch niemand. Was soll das also?

Wenn wir die gegenwärtigen Handlungen westlicher Politiker als Vorbereitung für einen riesigen Krieg interpretierten, wären ihre Handlungen von diesem Gesichtspunkt aus durchaus vernünftig und zielgerichtet. Selbst Norwegen häufte einen Schuldenberg von 469 Milliarden Dollar für eine Bevölkerung von 4,6 Millionen an, obwohl dazu kein Anlass bestand. Außerdem sind 7 Milliarden Menschen sowieso zu viel für unseren Planeten. Wenn nur ein Viertel davon übrig bliebe, könnte der Planet aufatmen… [Rest des Beitrags lesen →]