Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Dem Moskauer Kongress entgegen

Frage: Wie sollen wir uns auf den Kongress in Moskau vorbereiten, um Einheit und Bürgschaft zu erreichen?

Meine Antwort: Dieser Kongress ist besonders, und in dessen Vorfeld sollten wir alle uns der Moskauer Gruppe und all jenen, die ihr bei der Organisation helfen werden, anschließen.

Wir müssen bereit sein, alles zu tun, was sie sagen. Sie sind gerade dabei, zu klären, was sie für eine gute und richtige Vorbereitung brauchen, und wir müssen das fleißig ausführen. Sie werden sagen, was getan, vorbereitet, ausgedruckt werden soll – und wir werden diese Aufgaben ausführen und ihnen bei allem helfen.

Diese Region ist sehr wichtig für uns. Die gesamte Wissenschaft der Kabbala ist aus Osteuropa hervorgegangen. Viele unserer Freunde leben entweder dort oder sind von dort über die ganze Welt zerstreut worden. Das ist unsere Infrastruktur. Aus diesem Grund ist dort ein sehr großes Potential für die Verbreitung und das Vorankommen enthalten. Dort können wir sehr viele neue Freunde entdecken und über sie an viele andere aus verschiedenen Ländern herantreten.

Wir wissen, welche Erfolge wir in russischer Sprache mit Hilfe von Freunden aus dieser Region erzielen. Und deshalb betrifft dieser Kongress uns alle und ist ein unheimlich starkes Mittel der Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala weltweit. Wohin auch immer wir kommen mögen – ob nach Amerika oder Europa –, werden wir von zahlreichen Auswanderern aus Russland begrüßt, die aktiv an der Arbeit teilnehmen.

Also ist der Moskauer Kongress sehr wichtig, und wir müssen ihm mit aller Kraft entgegenstreben.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Bürgschaft“, 24.04.2011

Die Natur geht über die Logik hinaus

Uns wurde ein Beispiel dafür gegeben, wie sich die Welt verändern kann. Eine halbe Million Menschen finden sich am wichtigsten Platz der Hauptstadt eines Landes zusammen und verlangen nach einer neuen Regierung. Ihr Protest löste den Zusammenbruch der Regierung aus. Hätte irgend jemand das für möglich gehalten? Schließlich geht das über die Logik hinaus!

Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was jeder Regierung passieren kann. Wenn das mit den Diktaturen in Ostafrika oder Asien geschehen kann, kann es mit Sicherheit auch in Europa und den USA geschehen. Es scheint für uns lediglich so, als ob es nicht passieren würde.

Gerade enthüllt unsere Natur ein neues Mittel für eine soziale Veränderung, und es wird zu sehr großen Unruhen führen. Wir denken: können Menschen von einer egoistischen Konsumgesellschaft, wie in den USA, zu einer Gesellschaft wechseln, die sich auf gerechter Verteilung gründet? Die Regierung kann das nicht, da sie mit Verpflichtungen an alle gebunden ist, die sie unterstützen. Sie muss sie mit dem versprochenen Lebensstandard versorgen und kann sich selbst oder ihre Lebensphilosophie deshalb nicht ändern.

Doch wenn eine halbe Million Menschen hinausgehen, um zu protestieren, bricht eine Regierung zusammen. Es ist nicht, weil sie keine Macht hat; denn die Diktatoren haben genug Macht, um die Protestierenden mit etlichen Bomben zu vernichten. Aber sie sind unfähig dazu, weil sich die Natur schon verändert hat, die Gesellschaft sich entwickelt hat, und die Zeit hat sich verändert. Es gibt Dinge, die ein Mensch nicht tun kann und nicht einmal weiß warum.

Auf diese Weise geschieht es, und deshalb erwarten uns große Veränderungen.

Aus der 2. Lektion des WE! Kongresses, 2. April 2011

Russland und Europa: Auf dem Weg zur Spiritualität

Um mit der Natur im Gleichgewicht zu sein ist es notwendig, sie verständnisvoll zu nützen, und zwar im Sinne der Notwendigkeit, und in Abhängigkeit der Bedürfnisse jedes Einzelnen.
Baal HaSulam schreibt darüber im Artikel “Frieden in der Welt” und in anderen Artikeln.

Allerdings kann diese Vorgehensweise nicht durch Terror aufgezwungen werden. Sie kann nur mittels Erziehung stattfinden. Doch die russischen Revolutionäre haben aber einen anderen Weg eingeschlagen, indem sie die Prinzipien der Erziehung verwarfen.

Außerdem fand dies in einem unterentwickelten Staat statt, mit der am wenigsten entwickelten Bevölkerung, die bis zum heutigen Tag praktisch unter feudalistischen Bedingungen leben muss. Die Bevölkerung Russlands, die gutherzig und freundlich ist, akzeptiert nach wie vor diese feudalistischen Gegebenheiten, mit denen Russland bis heute lebt.

Es ist kein kapitalistisches, sondern ein feudales Land mit seinen Gebräuchen, seiner Struktur, Korruption und all seinen sozialen Beziehungen. Es ist eine Feudalherrschaft.

Wir könnten meinen: “Aber wie kann das sein? In einer modernen Gesellschaft? Ist dies nicht längst vorbei? “
Genau, im Westen hat der Feudalismus nicht einmal 300 Jahre existiert, aber in Russland besteht er immer noch.

Das heißt, jederman ist damit nach wie vor einverstanden. Die Menschen haben sich noch nicht über diese Stufe hinaus entwickelt.

Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, etwa 10-20%, kann diese Voraussetzungen nicht tolerieren, während alle anderen damit einverstanden sind, damit zu leben. Es kümmert sie nicht, dass sie einen Hierarchen haben, dass sie sich jemandem ohne Recht und Ordnung unterwerfen müssen, dass alles erkauft und verkauft werden kann und dass die Reichen mächtig und im Recht sind. Die Menschen sind damit einverstanden! Deshalb gilt es noch immer als feudale Stufe der sozialen Entwicklung.

Marx hat absolut nicht angenommen, dass genau dieses Land versuchen würde, seine Idee in die Tat umzusetzen. Er hat eigentlich die Kabbala in Form von wirtschaftlichen Gesetzen ausgelegt. Jedoch ist der Egoismus im ehemaligen Sowjetischen Reich komplett anders. Dieser Egoismus ist feudal und noch nicht für eine ernsthafte Entwicklung bereit.

Wenn wir allerdings mit Einzelpersonen oder mit unseren Gruppen in Russland zusammen arbeiten, sehen wir verblüffende Resultate, weil die Menschen Punkte im Herzen haben. Sie sind sehr begeistert und zielorientiert.

Die Frage is: Wird die Gesellschaft fähig sein zu verstehen, dass sie sich – jedoch nicht durch die Gesetze durch die sie vom Sowjet Regime großgezogen wurde – verbinden muss? Die Einheit hat durch Gesetze stattzufinden, durch die jederman gleich ist, bewusst, und sich bewusst verbindet. Die russische Bevölkerung ist nicht daran gewohnt, sich bewusst zu verbinden. Werden sie es erzielen, werden sie fähig sein, das zu tun? Das ist wirklich die Frage.

Darum sind unsere Gruppen in Russland für uns sehr wertvoll. Ich persönlich kenne diese Nation sehr gut, weil ich dort aufgewachsen bin und meine Muttersprache Russisch ist. Aber können wir in Russland das Land sehen, das die Fähigkeit hat, die kabbalistischen Prinzipien leicht zu realisieren? Das ist etwas, was ich nicht weiß.

Andererseits ist alles, was man in Europa – ungeachtet der Tatsache, dass die Menschen sehr unterschiedlich zum russischen Image sind – tun muss, einen bestimmten äußeren Widerstand, eine bestimmte Schale oder Hülle überwinden. Danach werden sie, sobald diese Idee die Gedanken der Menschen durchdringt, realisieren, dass es richtig ist, und werden es in ihrem Inneren durch ihre Entwicklung wahrnehmen.

In Russland ist es einfach dem Individuum näher zu kommen. In Europa ist das wesentlich schwerer. Dennoch glaube ich, dass, wenn wir ins Innere der Europäer durchdringen, sie die Kräfte und Fähigkeiten in sich finden werden, um sich zu verbinden. Ihr bewusster Kollektivismus wird sich entwickeln.

Andererseits entwickelt sich der Kollektivismus in Russland trotzdem nicht. Die Gesellschaft dort ist nicht gemeinam entwickelt. Ich denke, dass es noch nicht möglich ist.

Dennoch, trotz all dieser Mutmaßungen, müssen wir die Kabbala erschließen und überall weiter verbreiten. Natürlich gibt es in den ehemaligen sozialistischen Ländern große Barrieren. Aber das sollte uns nicht aufhalten. Wir sollten nicht darüber nachdenken, wo es leichter und wo es schwerer ist, warum und wie. Wir sollten arbeiten, das ist alles. Ich stelle nie irgendwelche Berechnungen an. Wir wissen nicht, was besser oder schlechter ist, und wie alles stattfinden wird.

Aus der 3. Lektion vom Berliner Kongress, am 28.1.2011

Ein Artikel in einer deutschen Zeitung

Während des letzten Europa Kongresses in Berlin, gab ich in Deutschen Medien einige Interviews. Unten im Bild bin ich bei einem Interview mit einem Reporter der deutschen Zeitung „Jüdische Allgemeine“ zu sehen. Als Ergebnis unseres Gesprächs hat die Zeitung einen großen, seriösen Artikel über den Kongress und unsere Bewegung veröffentlicht.

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Auf den Stufen der Kongresse

Frage: Könnte man jetzt, nach dem Berliner Kongress, sagen, dass wir vereint sind?

Meine Antwort: Wir haben einen neuen Zustand in unserer Verbindung erreicht. Ich bin erfreut darüber, was in Berlin und anschließend in Paris geschehen ist. Wir haben die Einheit, den Zusammenschluss erreicht. Zum ersten Mal haben wir in Europa viele Freunde entdeckt, die den Weg bereits verstehen und die Entwicklung spüren. Wegen einiger Ereignisse war ich wirklich angenehm überrascht.

Wir haben den Kongress in New York (New Jersey) im April vor uns. Wollen wir hoffen, dass wir auch in Amerika den nächsten Schritt der Vereinigung erreichen werden. Auf diese Weise, indem wir uns auf den Kongressen verbinden, werden wir die nötige Kraft zur Enthüllung des Schöpfers den Geschöpfen akkumulieren.

Auszug aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabash, 04.02.2011

Berliner Kongress 2011, Lektion 7, 30.01.11

Lektion 7. Die gesamte Welt ist eine Familie

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Berliner Kongress 2011, Lektion 6, 29.01.11

Lektion 6. Die richtige Umgebung ist ein Zeichen des Erfolges

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Berliner Kongress 2011, Lektion 4 und 5, 29.01.11

Lektion 4. Die Grundlagen der spirituellen Arbeit

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Lektion 5. Die Kabbala als die gesellschaftlische Wissenschaft

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Berliner Kongress 2011, Lektion 3, 28.01.11

Lektion 3. Die Grundlagen der Wissenschaft der Kabbala

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Berliner Kongress 2011, Lektion 2, 28.01.11

Lektion 2. Der Mensch und die Naturgesetze

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